Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

February 12 2012

Play fullscreen
Noam Chomsky Q&A: "Crisis and Hope: Theirs and Ours"

Noam Chomsky answers questions after delivering speech at the University of Maryland Friday, January 27, 2012 Full speech at www.therealnews.com

Time: 38:57 More in News & Politics
Reposted bysergelanmieat-slow

February 07 2012

Grundeinkommen, Wachstumszwang und geistiges Eigentum | differentia.wordpress 2012-02-03

Im Anschluss an den letzten Artikel ist in der Diskussion bei G+ der Einwand von Sascha Lobo aufgetaucht, dass der Fortbestand des Netzes auch davon abhängt, ob sich mit Inhalten ausreichend viel Geld verdienen lässt. Dieser Einwand ist berechtigt, widerlegt aber nichts, sondern verweist und die Kontingenz von Erfahrung.
Ein großes Hindernis in der Debatte um eine Grundeinkommen besteht darin, dass niemand eine Antwort auf die Frage hat, wie der wirtschaftliche Wachstumszwang überwunden werden könnte. Der Wachstumszwang entsteht durch Zinsstress. Kurz erklärt: alle zirkulierenden Guthaben kommen durch Kredite in Umlauf, welche zurück gezahlt werden müssen, obwohl eine Bank kein Geld verleiht. Sie erzeugt lediglich Kontostände (fiat money) und verlangt Zinsen und vernichtet diese Kontostände wieder. Übrig bleiben als Gewinne die Zinsen. Für diese Zinsen müssen aber weitere Kredite aufgenommen werden usw. Es muss die Wirtschaft also wachsen, um Zins und Zinseszins bezahlen zu können. Das ist der Grund, weshalb unter den Bedingungen des Wachstumszwangs kein Grundeinkommen verteilt werden kann. Es kann nämlich sein, dass dann kein Wachstum erzwungen werden kann. Wohlgemerkt: es könnte sehr wohl Wachstum geben, aber er kann nicht erzwungen werden. Oder auch so formuliert: ein Grundeinkommen kann nicht gewährt werden, weil für diese Guthaben niemand bereit wäre, Kredite aufzunehmen. Wer sollte dies tun? Gegenwärtig wird zwar an alle Bürger eine Art Grundeinkommen verteilt, aber all das unterliegt der hoch komplizierten Sanktionsmöglichkeiten durch den Staat, den zu finanzieren Kredite notwendig sind. Das gegenwärtige Grundeinkommen für alle Bürger besteht erstens in einem Steuerfreibetrag, den dienigen erhalten, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, und die Auszahlung von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe für diejenigen, die von der Erwaerbsarbeit ausgeschlossen wurden. Diese Verteilungkosten treiben die Staatsschulden in die Höhe. Das Argument, bei einem Grundeinkommen für alle Bürger würde der Staat eben auch nur Schulden und vielleicht sogar weniger machen, weil der die kostenintensive Verteilungsbürokratie nicht finanzieren müsste, stimmt zwar, aber dann stellt sich Frage, wer die notwendigen Schulden macht, um die Wachstumsspirale weiter zu treiben. Würde der Staat weniger Schulden machen, muss jemand anders die Schulden machen. Denn nur durch Schulden kommen Guthaben in Umlauf.
Daraus ergibt sich eine Art Arbeitsverbot für alle Beteiligten. Denn gewerblich tätig sein heißt, ein ökonomisches Arbeitsverbot zu überwinden, welches kooperativ von Banken und Staaten durchgesetzt wird. Das Arbeitsverbot von Banken lautet: keiner darf arbeiten, investieren, produzieren und Gewinne machen, es sei denn, man bekommt von der Bank einen Kredit, durch welchen die Bank zuerst verdient, ohne selbst zu arbeiten, zu investieren, zu produzieren. Gelingt die Überwindung des Arbeitsverbot der Banken, bekommt man einen Kredit, sonst nicht und verbleibt gewerblich untätig. Übrigens steigern Banken dieses Verbot: ist es gelungen, das Verbot überwinden, steigern die Banken die Renditeforderung. Und es gilt die Regel: die Renditeforderung wird immer zuerst erfüllt, nicht die Lohnforderung. Wer die Lohnforderung steigert, ohne dass die Rendite zuerst steigt, wird in die Arbeitslosigkeit getrieben. Oder ist die zu erwartende Rendite zu gering, so wird auch nicht investiert, wie nützlich die Produkte auch immer sein mögen. Es kommt nicht auf die Produkte, auf den Nutzen für die Menschen an, sondern auf den Renditevorbehalt der Banken.
Das Arbeitsverbot vom Staat lautet: gelingt es nicht, die Schikane der Banken zu überwinden, wird man vom Staat schikaniert, durch Steuern, Sozialabgaben, oder durch ein Arbeitslosenamt, das die Bedingungen zur Forsetzung des Lebens unter die Vorraussetzung stellt, für die Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit zu sorgen, ohne dass dies dem Einzelnen gelingen kann. Protest dagegen ist zulässig aber wirkungslos. So ist der Umstand des Gelingens einer gewerblichen Tätigkeit nur eine Frage der sozial verteilten Wahrscheinlichkeit, nicht das Vermögen einzelner Menschen.
Für das Urheberecht gelten eben diese Voraussetzungen: nur solche Ideen können vermarktet werden, die dazu geeignet sind, die Renditeforderung zu erfüllen. Alle anderen Ideen dürfen zwar auch geäußert werden, sind aber ökonomisch irrelevant.

Daraus ergibt sich die Einsicht, dass die Verteilung eines Grundeinkommens auf die gleichen Bedingungen trifft wie der Verzicht auf Urheberschaft, weil nämlich beides in ökonomischer Hinsicht nur durch den Wachstumszwang von Bedeutung ist.
Daraus ergibt sich folglich auch die Beurteilung des politischen Problems: nicht die Einführung eines Grundeinkommens, nicht die Abschaffung des Urheberrechts ist das Problem, sondern der ideologische Klammergriff der Wachstumsspirale.

Siehe dazu auch:
Kreditwirtschaft und Atomenergie


Tagged: fiat money, Grundeinkommen, kredite, Urheberrecht, Wachstum, Wachstumszwang 
Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

January 29 2012

Grèce : « j'ai signé le mémorandum du FMI sans le lire »

Les Grecs ont été stupéfaits lundi dernier, lorsque Louka Katseli, précédemment ministre du travail et de la sécurité sociale (2010) et ministre de l'économie, de la compétitivité et de l'armement naval (2009), révéla n'avoir eu que trois heures pour lire le mémorandum du FMI sur la crise de la dette grecque.

Michalis Chrysochoidis, l'actuel ministre du développement, de la compétitivité et de l'armement naval et auparavant titulaire de la protection civile, a admis dans un entretien à une matinale télévisée qu'il avait signé le mémorandum du FMI sans l'avoir lu du...

-----------------------

// citation par oAnth:

          [...]

« Je veux clarifier et confirmer ma position. Oui, je répète que je n'ai pas lu le mémorandum. Je ne me suis pas occupé ni du texte ni des procédures de “prétendues” négociations. Je l'ai déclaré sans la moindre fierté. Même plus, je ne dis pas cela pour me décharger de mes responsabilités. Au contraire. Je considère cela comme l'une des plus grandes erreurs de la carrière politique ; parce que j'ai mal apprécié ces moments critiques et étais préoccupé par un aspect mineur, ma tâche de ministre, au lieu de l'aspect majeur, ma responsabilité de membre de la direction du pays.

J'ai dit cela pour insister sur la nécessité pour chacun de changer. Nous étions habitués à faire confiance à chaque dirigeant, à chaque premier ministre ; à voter au Parlement et être d'accord au gouvernement. Ces temps appartiennent au passé et ce modèle est obsolète. Ce qu'il faut, c'est du collectif, de la responsabilité et de la contribution personnelles. […] »

[...]




Reposted fromsigalonfrance sigalonfrance

January 28 2012

02mydafsoup-01
Play fullscreen
Richard Wolff: Replace Capitalism (2012-01-24 | ~95 min)
yt-video


Hochgeladen von joefriendly am 27.01.2012

Economics Professor Richard Wolff details the problems of capitalism and urges our recognizing its obsolescence and replacing it with institutions that truly serve the people.
Talk at Church of All Souls in New York City, January 24, 2012. Camera, audio: Joe Friendly

// oAnth - via Diaspora* 

see also:

- Richard Wolff, Q and A after Replacing Capitalism talk


Reposted byeat-slowMaybeADayOffanders-wirtschaftenpowerToThePoeple99percent

January 04 2012

02mydafsoup-01

Hyäne Wullf oder armes Wülfchen? | karl-weiss-journalismus.de 2012-01-03


Von was soll das eigentlich ablenken?

Irgendwie scheint das tägliche Aufsehen, das man nun um den Bundespräsidenten Wulff macht, eine Art von Ablenkungs-Taktik zu sein. Nichts, was Wulff vorgeworfen wird kann, ist unterschiedlich zu jedem anderen bekannten Politiker. Oder wollen die uns wirklich weis machen, sie bekommen keine Kredite zu Bedingungen, die unsereiner nie bekäme, sie würden keine „kleinen Geschenke“ bekommen, die bekanntlich die Freundschaft erhalten, wie zum Beispiel Ferien-Wohnungen und Häuser, die normal ein Heidengeld kosten, oder Verbesserung der Klasse im Flugzeug oder auch schon einmal ein anderes, grösseres Geschenk, das dann schnellstens auf eine andere Person umgeschrieben wird, um die Spuren zu verwischen.


Wollen die uns wirklich weis machen, es gäbe in dieser kapitalistischen Welt bekannte Politiker der Kapital-Parteien, die nicht enge Beziehungen zu Industriellen, zu Bankern, zu Journalisten unterhielten?

In welcher Welt, so muss man fragen, glauben die, dass wir leben? In einer Welt ohne „Spezi“tum, ohne „Eine-Hand wäscht die andere“, ohne Seilschaften, ohne Hinterzimmer-Absprachen, ohne massive Drohungen gegen Presseorgane, wenn man bestimmte Dinge nicht in der Öffentlichkeit sehen will?

Und auch andersherum: Welche Wirtschafts- und Bank-Grössen halten sich nicht ihre persönlichen Politiker, die dafür sorgen, dass die Firma des „Spezi“ – rein zufällig natürlich – europäische Gelder für die Entwicklung der Regionen bekommt, dass die Chefs in internationale Delegationen aufgenommen werden, die wichtige Geschäftsverbindungen anbahnen können – oder auch nur einfach das Ego des Unternehmers streicheln, der dann in die Parteikasse zahlt?

Wenn es nicht so wäre, wenn die Verschwisterung und Verschwägerung von Politik und Wirtschaft nicht an der Tagesordnung wäre, wie könnte es dann sein, dass die Politiker bereits zwei Tage, nachdem sie abgewählt wurden oder sich zurückgezogen haben, im Vorstand und im Aufsichtsrat von den Firmen und Banken auftauchen. Für was werden sie denn dort belohnt, wenn nicht für ganz Konkretes?

Sehen Sie sich nur ein paar Fälle aus der letzten Zeit an: Ex-Kanzler Schröder, Ex-Ministerpräsident Koch, Ex-Minister Schlauch, Ex-Ministerpräsident Mappus usw. usf., bis zum geht nicht mehr.

Da ist das arme Wölffchen doch eher eine kleine Nummer, die Merkel auf das Bundespräsidentenamt abgeschoben hat, weil er in der CDU schon zu gross wurde.

Nicht dass nun irgendjemand Mitleid mit Wolff, dem von ‚Bild’ fallen gelassenen, haben müsste, denn wer hoch steigt, kann eben auch tief fallen. Und es gibt wohl auch keinen der Kapital-Politiker, denen man einen tiefen Fall nicht gönnen möchte.

Nun lernen wir auch noch dazu: Solche Poitiker sind auch schon mal Hyänen, die in Redaktionen anrufen und erklären, es würde offener Krieg ausbrechen, wenn bestimmte Informationen an die Öffentlichkeit gebracht würden. Nicht dass man mit der „Bild“ nun Mitleid haben müsste, die von Hyänen verfolgt wird, aber es war doch schön zu erfahren, wie man schon einmal miteinander umgeht. Und Wolff war der Aufgapfel der „Bild“. Er wurde von dem Hetzblatt gezielt gegen die Merkel aufgebaut, so wie auch Guttenberg.

Nun, zwei links, zwei rechts, einen fallen lassen, bleibt immer noch einer.

Aber von was soll mit all dem leeren Gerede eigentlich ablenkt werden? Es scheint so, man will vom Zustand der Wirtschaft ablenken und von den Überflüssig-Banken, die demnächst wieder mal gerettet werden müssen.

Da ist es gut, dass sich gleich einer fand, der unsere Aufmerksamkeit wieder auf die wirtschaftlichen Fragen lenkte und erklärte, wir würden demnächst erst mit 69 inRente gehen können. Warum nicht gleich mit 99? Ein Leben lang eingezahlt? Na, selber schuld!
Reposted fromFreeminder23 Freeminder23

December 13 2011

02mydafsoup-01

December 11 2011

02mydafsoup-01
[...]

Erklärbar ist das nur, wenn die Mehrzahl von uns das Elternwort aus der Nachkriegszeit nicht aus den Ohren bekommt. "Andere wären froh drum!" Gemeint damit der Trost, wenn es das dritte Mal in der Woche gebrannte Mehlsuppe gab. Anderen geht es noch schlechter. Also halten wir uns an das Gegebene. Heimische. Vorhandene. Zufrieden sein. Nicht Maulen. Glauben....

Das heißt aber: Berechenbarkeit wird abgeschafft. Wir reihen uns ein in die Glaubensgemeinschaft der Starken, die zusammenhalten.

[...]

Frau Bismarck ...

[...]
In Brüssel ein Sieg? Ja - einer der Glaubensgemeinschaft über die Berechenbarkeit | trueten.de - 2011-12-11

December 07 2011

Geithner Backs French-German Plan for Tighter EU - Bloomberg


CBC.ca

Geithner Backs French-German Plan for Tighter EU
Bloomberg
Timothy Geithner, US treasury secretary, left, arrives for a joint press conference with Wolfgang Schaeuble, Germany's finance minister, in Berlin, Germany, on Tuesday, Dec. 6, 2011. ...
US prods Europe on crisis, publicly and privatelyThe Associated Press
US prods Europe on crisis, publicly and privatelySeattle Post Intelligencer
Eurozone debt crisis: Geithner to meet SarkozyTelegraph.co.uk
BusinessWeek -San Francisco Chronicle
all 7,219 news articles »


-------------------------

@oAnth - what hypocrasy! ...


"Geithner Backs French-German Plan for Tighter EU" | Bloomberg is just turning around the perspective of interests - Merkel, the dealer between World Bank, IMF and the ECB - what an easy job for Geitner! Europe was sold out by her in 2008 (together with Peer Steinbrück and Joseph Ackermann) up to 2010 (with DSK) when the first Greek crisis was "regulated" by bringing the IMF in the Eurozone. There has been enough articles and statements from then on to show that this was the worst what she under any circumstances could do.

Since then Europe has been trapped by her and the international financial institutions, carrying on from one financial disaster to the next, by enforcing Europe in the austerity agony.

Reposted fromSigalonbandf Sigalonbandf

December 06 2011

Play fullscreen
Should Greece Pull Out of the Euro?

Costas Lapavitsas: The Greek people face a decade of depression in the Eurozone, better to leave and make major reforms

Time: 15:44 More in News & Politics

November 24 2011

02mydafsoup-01

[...]

So will die BA nach Informationen der Berliner Zeitung die Ausgaben für die Arbeitsförderung dieses Jahr um 26 Prozent senken. Die Einschnitte treffen Leistungen der beruflichen Weiterbildung und andere Instrumente der Beschäftigungsförderung, auf die Arbeitslose keinen Rechtsanspruch haben, die aber den Weg zurück in eine Beschäftigung ebnen können.

[...]

--------------------------

// oAnth:

Was man angesichts einer ganz Europa bevormundenden Austeritäts-Rhetorik aus dem Kanzleramt letztendlich absehen konnte. Ich fürchte, da werden begleitend hierzu noch repressive Rechtsvorschriften erlassen, die den endgültigen Ausstieg aus dem gesellschaftlichen Sozialverband einer bisher zumindest als Anspruch vorhandenen Rechtsgleichheit für die hilfsbedürftige Gruppe ohne größeren Argumentations-Aufwand gegenüber einer zu Apathie und sozialer Ausgrenzung neigenden Öffentlichkeit besiegeln.
Hartz IV: Deutschland spart beherzt - bei den Arbeitslosen | Arbeit & Soziales - Frankfurter Rundschau - 2011-11-24 (via Diapsora* - nicht öffentlicher Eintrag)

November 15 2011

02mydafsoup-01

Muhammad Yunus: "Im Zweifel müssen Banken aufgespalten werden" | Wirtschaft | ZEIT ONLINE 2011-11-15

Die Banken sind für die Krise in Europa verantwortlich, sagt der Nobelpreisträger Muhammad Yunus. Im Interview erklärt er, wie ihre Macht beschränkt werden kann.
Reposted bykrekkreturn13

November 11 2011

China's role in world history? | understandingsociety.blogspot.com 2011-11-09

People sometimes want to make large statements about China's future in the coming fifty years. These range from a Sinocentric paen -- "The twenty-first century will be marked by a hegemonic China on the world stage", to the dubious -- "China's polity will ultimately shatter under the pressures of regional inequalities and competing political interests among elites." Generally speaking all these large claims seem a bit Hegelian to me; I don't think we can make large predictions about the course of world history. So I don't think that China's role is pre-ordained.

That said, a few things seem fairly clear in China's present, and these features have some implications for the future as well.

One is that China has embarked an a remarkable expansion of its university system in the past twenty years, and these efforts have turned the corner when it comes to the production of talented young people and significant, original innovations in science and technology. There are now something like 15 million university students in China, including a significant percentage in the elite national universities. This is something like a 15-fold increase in the past 30 years. China's research centers in many areas of technology and engineering are world-class today, and they are getting better every year. This means that China will have the talent needed to confront almost any large technological problem. Think of the Great Wall, planned and implemented by a million talented new engineering graduates. For example, the concentration on optoelectronics in Wuhan in universities, research centers, and private companies seems to make it highly likely that China will be a leader in this field in the future. So the idea that many in the West have that the universities in Europe, Australia, or North America are of higher quality, or that the research that takes place in the West is more innovative, seem to be based on wishful thinking rather than sober factual analysis. If the West has an edge in any of these areas today, it is one that is likely enough to disappear in the medium-term future.

It is also worth noting that there is a very high degree of exchange of talent between China and the West. Many of the scientists and leaders one meets in universities and research institutes have done some or all of their advanced training in the United States or the UK or have spent time there as post-doctoral students. I'm sure there are "styles" of Chinese research organization that are distinct from Western models. But there seems to be no reason at all to expect that the rate of new discovery in the future will be substantially different in the West and in China. And given that China is establishing a larger base of research resources, this seems to imply that the production of innovation will shift to China.

Second, and related to this first idea, China's leaders and guiding ministries are very deliberately seeking to steer China's economic activities up the value chain. Much of China's growth in the past thirty years was based on low-wage manufacturing. But China's leaders inside and outside of government are very explicit in their goals of shifting to higher-level goods and services -- exactly the areas where European and American leaders hope to dominate. Moreover, China seems to be much more deliberate than Western governments about the need to invest in the infrastructure that will provide the basis of this transformation. China has invested massively in transportation, research centers, and universities throughout the country. These investments are synergistic: they make the next steps of high-end development multiplicative rather than additive. The coordination and cooperation that are facilitated by high-speed rail and air connections amplify the ability of researchers, planners, and entrepreneurs to bring their projects to completion. And the investment funds made available by further economic growth success in turn amplify the state's ability, and the growing private sector's ability, to make expanded investment in the following periods.

These factors would point us in the direction of expecting China to move to a position of global economic preeminence in a fairly short period of time. However, contemporary China has obstacles to further progress that are fairly large as well.

One of these handicaps is the governing party's fundamental view of the appropriate flow of information within society. The government seems to take the position that it needs to carefully manage the access to information that the public is able to gain. Its willingness to censor the Internet for its citizens is a symptom of this view. Chinese society would be stronger if there were a fundamental rethinking of openness about information. And eventually China's leaders will need to recognize that Chinese society is stronger, not weaker, when citizens can freely express their views and interests.

Second is the fact of persistent inequalities in Chinese society, by sector (rural-urban), by status (resident and well educated / migrant and poorly educated), and by region (coastal-western regions). These inequalities will eventually hold China back -- they reduce the talent pool and they stimulate resentment and disassociation among the disadvantaged groups.

Third, government non-accountability and its cousin, corruption, create serious obstacles to effective forward progress. The apparent problems of accountability and perhaps corruption that came to light in the railroad ministry a few months ago cast a shadow about the integrity of the rapid expansion of high speed rail -- from safety procedures to construction standards to administrative effectiveness. So more accountability and transparency will be needed in the future, or else China's major aspirations will be frustrated by ineffective implementation.

These are fairly systemic factors that seem likely to impede China's progress in the future. Here is a fact that will seem trivial by comparison, but I think it is not. It is the factor of traffic and pedestrian safety. Each city I've visited has a traffic environment that can only be described as barely constrained anarchy. Drivers cross four lanes of traffic to make an abrupt right turn; motor bikes roar up the inner lane in the wrong direction; traffic snarls to a stop when a bus gets sideways at an intersection; pedestrians try to make their way across eight lanes of non-stop vehicles; drivers hurtle towards pedestrians and bicyclists until they scatter. This sounds trivial (until you're caught in the middle of those eight lanes of traffic), but it seems to reflect a more basic and important fact. Doesn't sound urban planning involve careful design of a traffic system that keeps vehicles moving in the same direction; where pedestrians are largely separated from vehicles; and where signals and road design permit safe pedestrian crossing? And yet those rational plans seem not to have been developed in China's cities. One possible reason is that China's planners have simply not given sufficient priority to creating rules and structures that protect the public's interests -- whether in traffic control or in food safety. Build the buildings, stimulate the economic growth, and don't worry too much about the consequences. If this is correct, it too indicates a feature that will interfere with China's future development.

In brief, contemporary China seems to display dynamic properties that point in contradictory directions. On the one hand, any visitor can see the dynamic, fast-moving creativity and intelligence that are transforming China and its universities and businesses. On the other hand, there are barriers to "business as usual" development that perhaps set limits to how much further China can go without some important reforms. And it's possible that the governing party may find those reforms to be unacceptable for one reason or another.

So the Owl of Minerva still has its wings quietly folded when it comes to China's role in future world history. It remains for China's people and its governing institutions to write the story.

Reposted from02myEcon-01 02myEcon-01
02mydafsoup-01

Trügerische Ruhe in Portugal | Telepolis 2011-11-11


Der Anführer der Nelkenrevolution 1974 schließt einen Militärputsch angesichts des harten Sparkurses nicht mehr aus

November 08 2011

Mackenzie Thorpe picture auction gives Middlesbrough fund a flying start

First apprenticeship announced for homeless jobseeker by organisers who plan at least 150 and hope for more

Just to follow up on the Northerner's report of Mackenzie Thorpe generously giving one of his paintings for an auction to help the Middlesbrough and Teesside Foundation, recently set up in the town where he was born.

It may not match glitzy London prices, but the celebration ball in Middlesbrough saw the picture, of the town's famous Transporter Bridge, go for £15,250, comfily over organisers' expectations. It was valued at £12,000.

June Kelly of Cool Blue, the Boro-based marketing agency whose founder Tanya Garland is one of the foundation's energisers, says:

We reckon that's pretty good going – and the overall total raised on the evening was £41,000 which isn't bad for a town supposedly on its knees.

Six months after its launch, the Foundation now has £170,000 capital and has decided that it's time to start spending. The first project will focus on apprenticeships – dear to Mackenzie Thorpe's heart. Garland and her co-founder Andy Preston, who gave up hedge fund-managing in London to go into property development on Teesside, explain:

We will pay towards ten placements this year with 50 more in the offing over the next 12 months. The Foundation's ambition is to create 150 such apprenticeships over two years.

The first recipient is 20-year-old Luke Anderson who was once homeless and his situation meant he couldn't find work. Now the apprenticeship will give him what he always wanted – a chance.

Our aim is to help those furthest away from the labour market – whatever the stumbling blocks.

The foundation is teaming up with two staff at Teesside university, Prof Tracy Shildrick and Dr John Blenkinsopp, to monitor the scheme and ensure that it is genuinely working, leads to jobs and does not become a short-lived feelgood affair. Meanwhile, Luke Anderson says:

I just wanted a chance to get a job but my situation brought me up against a brick wall every time.

Homelessness seems to be an obstacle that's extremely hard to get over when you're trying to convince people to give you a place on a training scheme or a job. It's been a total Catch 22. I am loving my apprenticeship and feel extremely lucky that at the end of it I'll be more likely to be seriously considered for a job.

The Foundation, which is drawing on the goodwill of a flourishing diaspora from Midlesbrough all over the world, hits another bullseye when it says of the UK media:

Almost every word written about the town focuses on how miserable it is and how terrible it is to live there.


Not here. Of course the Northerner recognises the unacceptable levels of deprivation on Teesside. But they must be put in context and they seldom are.


guardian.co.uk © 2011 Guardian News and Media Limited or its affiliated companies. All rights reserved. | Use of this content is subject to our Terms & Conditions | More Feeds


October 27 2011

02mydafsoup-01
Play fullscreen
2011-10-26 - Growing Gap, with Robert Reich - Countdown with Keith Olbermann - Occupy movement
yt-account MiniRtist
Reposted by99percentlaflacaeat-slowkrekk

October 24 2011

02mydafsoup-01

j-node: the network of global corporate control - revisited | James Glattfelder - 2011-10-03

complex systems, vast amounts of data and self-organization...
We spend billions of dollars trying to understand the origins of the universe, while we still don't understand the conditions for a stable society, a functioning economy, or peace.
(D. Helbing quoted from here)

The upcoming publication The Network of Global Corporate Control has gained some attention in the news (sciencenews.org, newscientist.com) and the blogosphere (for instance, planetsave.com, physorg.com and johncarlosbaez.wordpress.com). Because some reactions have been particularly hostile, for instance Ms. Yves Smith from Naked Capitalism (see also our responses here and in their comment section), or have inspired the conspiracy theory camp, please let me recapitulate what our paper is and isn't and address some of the voiced concerns, in order to avoid misconceptions.

[...]

October 20 2011

02mydafsoup-01

Student-Loan Debt Among Top Occupy Wall Street Concerns | Real Time Economics - WSJ - 2011-10-12

-------------------------------------------

Occupy wallstreet - the compilation from 2011-09-20 on has been continued by http://99percent.soup.io/ since 2011-10-20 | is still continuously updated (2011-11-13) - oanth | oanth-miscellaneous | scoop.it
   

To your attention! - Since 2011-10-20: There has been opened meanwhile a new soup.io account

http://99percent.soup.io/

with articles, videos and photographs on the international occupy movement, which is continuously updated by members of the soup.io community and via RSS. The account is up to now actualized on a daily basis.

Reposted by99percent 99percent
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.
Get rid of the ads (sfw)

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl