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November 26 2013

Weihnachtsgeschenke werden immer häufiger online gekauft

Das diesjährige Weihnachtsgeschäft läuft auf Hochtouren, die vorweihnachtlichen Rabattschlachten wie der Black Friday und der Cyber Monday sollen die Kauflust anheizen. Im Vergleich zum Vorjahr werden deutliche Umsatzsteigerungen seitens der Webshops erwartet. Wer heute das Internet nutzt, erledigt mit großer Wahrscheinlichkeit auch Weihnachtseinkäufe im Netz. Mobile Endgeräte spielen dabei bereits eine beachtliche Rolle.

Der aktuellen W3B-Umfrage zufolge plant die große Mehrheit (87 %) der deutschen Internet-Nutzer, in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die meisten werden für ihre vorweihnachtlichen Einkäufe das Internet nutzen: Insgesamt 64 % der Online-Nutzer wollen online oder mobil Geschenke bestellen. Etwas weniger als jeder Vierte (23 %) möchte die Weihnachtsgeschenke fast ausschließlich offline in Geschäften aussuchen und kaufen.

Immer mehr Internet-Nutzer tätigen Weinachtseinkäufe per PC, Laptop, Tablet PC und Smartphone

Die meisten befragten Internet-Nutzer geben an, dass sie ihre Weihnachtseinkäufe ganz »klassisch« per PC bzw. Laptop tätigen werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert beim Weihnachtsgeschäft um mehr als zehn Prozentpunkte gestiegen (von 49 % auf 60 %).

Der Kauf der Weihnachtsgeschenke mit Smartphone und Tablet PC spielt eine immer größere Rolle

Der Einkauf der Weihnachtsgeschenke mit Smartphone und Tablet PC wird im Weihnachtsgeschäft 2013 eine wichtige Rolle spielen. So hat sich der Anteil der Internet-Nutzer, die per Tablet PC Geschenke kaufen möchten, innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt (von 5 % auf 12 %). Ähnlich ist die Entwicklung beim Smartphone – wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau. Hier stieg der Anteil der Weihnachtseinkäufer von 4 % auf 8 %.

Zudem erweisen sich die Besitzer mobiler Endgeräte im Vergleich zum Online-Durchschnitt nicht nur als kaufkräftiger, sondern auch als deutlich kaufwilliger. So wollen unter den Smartphone- und Tablet-Besitzern je ca. 73 % Weihnachtseinkäufe im Internet bzw. Mobile Web tätigen – und damit 9 Prozentpunkte mehr als im Internet-Durchschnitt.

Besitzer von Smartphone und Tablet PC kaufen Weihnachtsgeschenke häufiger online bzw. mobil ein

Smartphone- und Tablet-Besitzer sind die aktiveren online Weihnachtseinkäufer

Insgesamt wird der Anteil der mobilen Einkäufe am Internet-Weihnachtsgeschäft erheblich sein. Beachtliche 36 % der Tablet-User haben vor, ihr Gerät auch für ihre diesjährigen Weihnachtseinkäufe einzusetzen. Etwas verhaltener äußern sich die Besitzer von Smartphones: Unter ihnen planen 13 %, per Smartphone Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Für Webshop-Betreiber ist es somit von großer Wichtigkeit, die weihnachtlichen Angebote auf sämtlichen Gerätetypen optimal zu präsentieren.

Smartphone und Tablet PC weiterhin begehrt

Tablet PC und Smartphone werden das Weihnachtsgeschäft im Internet beleben, davon ist auszugehen. Und viele dieser Geräte werden auch dieses Jahr als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen. Tablet PC und Smartphone bleiben ein sehr begehrtes Weihnachtsgeschenk: 18 % der befragten deutschen Internet-Nutzer planen den Kauf eines Smartphones innerhalb der nächsten 6 Monate; 13 % wollen einen Tablet PC erwerben.

Im E-Commerce nehmen mobile Geräte mittlerweile einen festen Platz ein. Durch sie verschmelzen Online-und Offline-Einkaufswelten immer mehr miteinander – eine Tatsache, auf die sich Online-Händler auch über das diesjährige Weihnachtsgeschäft hinaus einstellen sollten.

Der W3B-Report Mobile Commerce liefert eine aktuelle Datenbasis mit detaillierten Informationen über verschiedene mobile Nutzergruppen sowie deren Präferenzen und Verhalten im Mobile Web.

November 14 2013

Einkäufe via Tablet PC häufig mit dem iPad

Tablet PC bleiben der Verkaufsschlager. Immer mehr Deutsche besitzen bereits einen Tablet PC oder planen, eines anzuschaffen. Insbesondere die Nutzer von iPad & Co. findet bei Marketing- und Vertriebsexperten große Beachtung, gilt sie doch als überdurchschnittlich konsumfreudig und kaufkräftig. Zu Recht?

Mehr als jeder vierte deutsche Internet-Nutzer (27 %) besitzt aktuell einen Tablet PC, Tendenz steigend. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei ca. 14 %, vor zwei Jahren bei 7 %: Somit hat sich der Anteil der Tablet PC-Nutzer praktisch verdoppelt. Derzeit teilen sich die Tablet-Besitzer in zwei fast gleich große Gruppen: 50,2 % der befragten Internet-Nutzer besitzen ein Apple iPad, 48,8 % ein Gerät eines anderen Herstellers bzw. mit einem anderen Betriebssystem, in der Regel Android oder Windows.

Die Unterschiede im Tablet-Nutzungsverhalten zwischen iPad-Usern und Besitzern anderer Tablet PCs sind beachtlich. So wird das iPad von seinen Nutzern deutlich intensiver eingesetzt als Tablets anderer Hersteller. Sowohl Nutzungsbereiche als auch -orte sind bei iPads im Vergleich zu anderen Gerättypen deutlich vielfältiger und breiter gefächert. Abweichungen von 10 Prozentpunkten (z. B. beim Abruf von Wetter-, Verkehrs- oder Sportnachrichten oder bei der Facebook-Nutzung per Tablet PC) sind keine Seltenheit.

Vergleich der Besitzer von iPads und anderen Tablet PCs

Sehr deutlich werden die Unterschiede zwischen iPads und anderen Tablet PCs beim Thema »Tablet Commerce« – d. h. wenn es um das Einkaufen und die Kaufvorbereitung via Tablet geht.

iPad-Besitzer nutzen ihren Tablet PC häufiger zur Such von Produkt- und Preisinformationen als Besitzer anderer Tablet PCs

So geben 57 % der befragten iPad-Besitzer an, dass sie regelmäßig Informationen über Produkte und Preise mit Hilfe ihres Apple-Gerätes abrufen, bei Tablet PCs anderer Hersteller beträgt dieser Wert lediglich 37 % (also 20 Prozentpunkte weniger). Und während 39 % der iPads von ihren Eigentümern regelmäßig zum Einkaufen und Buchen eingesetzt werden, sind es bei den anderen Tablets nur halb so viele, nämlich knapp 20 %.

Großteil des E-Commerce via Tablet PC findet mit iPad statt

Eine Analyse unterschiedlicher Tablet-Nutzergruppen zeigt, dass der Frauenanteil bei den iPad-Besitzer höher ist als im Rest der Tablet-Gemeinde (43 % vs. 37 %). Während sich die Altersstrukturen weitgehend ähnlich sind, fallen die iPad-Besitzer durch mehr Akademiker (42 % vs. 35 %) sowie Personen mit gehobenem persönlichen Netto-Monatseinkommen auf.

iPad-Nutzer achten häufiger auf ihr äußeres Erscheinungsbild und auf die Qualität der Produkte und Services, die sie kaufen. Im Gegensatz zu den Besitzern anderer Tablet-Geräte sind sie weniger preissensibel und neigen etwas häufiger zu Spontankäufen.

iPads tiefer in Alltagsleben integriert als andere Tablet PCs

Auch in einem weiteren Punkt unterscheiden sich iPad-Besitzer signifikant von den Besitzern anderer Tablet-Fabrikate: Viele unter ihnen haben ihr iPad bereits aktiv in ihr »Online-Leben« integriert und setzen es für die verschiedenen Internet-Nutzungsbereiche ebenso aktiv ein wie stationäre Computer oder Laptops.

iPad und Tablet PC ersetzt einen Computer im Alltag

Für die Besitzer »sonstiger« Tablet PCs trifft dies i. d. R. nicht zu: Lediglich 18 % von ihnen geben an, dass sie »mittlerweile viele Dinge bevorzugt über den Tablet PC« erledigen. Unter den iPad-Eigentümern dagegen sind es fast doppelt so viele, nämlich 35 %, die das iPad anderen Online-Zugangsgeräten vorziehen.

Der W3B-Report Mobile Commerce zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung aus Sicht der mobilen Einkäufer auf.

September 10 2013

Mobile Einkäufe von zu Hause aus

Die Verbreitung von Smartphones in Deutschland steigt weiter ungebremst. Immer mehr Smartphone-Besitzer entdecken für sich den Einsatz der mobilen Internet-Endgeräte zum Surfen und zu Mobile Commerce. Die Online-Nutzungsszenarien werden dadurch immer vielfältiger – praktisch überall und jederzeit kann nun online eingekauft und gebucht werden. Für Webshop-Betreiber wird es immer wichtiger, die typischen Nutzungsverhaltensweisen und -vorlieben ihrer mobilen Zielgruppen zu kennen. Doch wie mobil ist Mobile Commerce tatsächlich?

Mobile Commerce: Orte des Einkaufs mit dem Smartphone

Mobile Commerce findet meist zuhause auf dem Sofa statt

Auf die Frage, an welchem Ort der letzte mobile Einkauf per Smartphone stattfand, antworteten die meisten Befragten (rund 30 %) mit »zu Hause auf dem Sofa«. 7 % tätigten ihre letzte mobile Bestellung im Bett, 9 % an einem anderen Ort ihrer Wohnung.

Mobil im Sinne von »unterwegs, draußen« fanden dagegen lediglich 17 % der Smartphone-Einkäufe statt. Rund 8 % erfolgten beim Warten, z. B. an einem Bahnhof bzw. Flughafen, weitere 7 % beim Fahren im Zug, Bus oder Auto. Ebenfalls relativ häufig wurde das Smartphone genutzt, um vom Arbeitsplatz aus einzukaufen (ca. 9 % der Nennungen).

An welchen Orten per Smartphone eingekauft wird, ist unter anderem vom Kunden bzw. der jeweiligen Zielgruppe abhängig. So zeigt der W3B-Report, dass Frauen mit ihren Smartphones noch lieber bequem vom Sofa aus einkaufen als Männer. Und Smartphone-User im Alter zwischen 30 und 50 Jahren zeigen eine deutlichere Tendenz dazu, tatsächlich mobil bzw. unterwegs zu shoppen als jüngere Zielgruppen.

Mobiler Einkauf abhängig vom Produkt

Einen wichtigen Einfluss auf den mobilen Einkaufsort hat insbesondere das erworbene Produkt: So wird das Ranking der Produkte, die per Smartphone unterwegs bzw. außer Haus erworben wurden, von Produkten aus dem Reise-Segment angeführt, nämlich Bahn- und Flugtickets (20 %). Auf Platz zwei der tatsächlich mobil gekauften Produkte rangieren Bücher mit 16 % der Nennungen.

Mobile Commerce: Smartphone Einkäufe daheim außer Haus (Top 10)

Die Rangliste der zuhause per Smartphone getätigten Käufe fällt dagegen ganz anders aus: Hier liegen kostenpflichtige Apps mit 16 % auf Platz eins, gefolgt von Kleidung und Schuhen mit 12 %.

Immer mehr Internet-Nutzer nutzen Mobile Commerce

Der neue W3B-Report Mobile Commerce zeigt deutlich, dass die Nutzung von Mobile Web und Mobile Commerce auch aus Nutzersicht in Bewegung ist und bleiben wird. Die Anteile der Internet-Nutzer, die ein Smartphone oder einen Tablet PC besitzen bzw. die Anschaffung planen, steigen Jahr für Jahr, gleiches gilt für die Gruppe der mobilen Einkäufer. Parallel verändern sich die Strukturen, Anforderungen und Verhaltensweisen der Zielgruppen im Mobile Web.

Mobile Commerce: Anteil der Smartphone-Besitzer und mobilen Einkäufer

Der W3B-Report Mobile Commerce zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung aus Sicht der mobilen Einkäufer auf.

January 21 2013

Mobile Web-Boom nicht bei allen Websites angekommen

Mobile Commerce ist im Kommen, darüber besteht unter Experten weitgehend Einigkeit. Erwartungshaltung und Engagement auf Seiten der Anbieter sind groß – aber gilt das auch für die Nutzer von Smartphones und Tablets?

Jeder zweite deutsche Internet-Nutzer erwartet heute von einem Webshop, dass dieser auch mobil erreichbar ist, sei es über eine für die mobile Nutzung optimierte Website oder eine Shopping-App. Mehr als ein Drittel der Online-Nutzer (38 %) hat innerhalb des letzten Monats mit einem mobilen Endgerät auf einen Webshop zugegriffen. Und jeder Fünfte hat nach eigenen Angaben bereits mobil eingekauft.

Dabei zeigen sich je nach Webshop hinsichtlich der mobilen Nutzungsintensität sehr deutliche Unterschiede. So gibt es Webshops, deren mobile Auftritte von nicht einmal jedem zehnten Webshop-Besucher parallel auch mobil genutzt werden. Andere Online-Shops hingegen werden bereits von über einem Fünftel ihrer Nutzer auch mobil per Smartphone, Tablet & Co. besucht.

Bahn-Sites und Online-Marktplätze attraktiv für mobile Nutzung.

Besonders hohe Anteile mobiler User weisen die großen Online-Marktplätze eBay und amazon auf: Bei Ihnen sind es jeweils gut 22 % der Besucher, welche die Webshops innerhalb des letzten Halbjahrs (auch) mit Smartphones oder Tablets aufgesucht haben. Unter den Besuchern der Online-Shops von H&M und der Parfümerie Douglas finden sich ebenfalls hohe Anteile mobiler User. Auch für Shopping-Clubs haben die mobilen Präsenzen eine große Bedeutung. Bei ihnen liegt der Anteil der mobilen Nutzer unter den Club-Besuchern im letzten Halbjahr im Durchschnitt bereits bei 15 %.

Bei Websites aus dem Reise-Bereich ist die Spannweite der Nutzung noch größer als bei Webshops. Während bei einigen Reise-Websites lediglich jeder zwanzigste Website-Besucher bereits mobiler Nutzer ist, liegt der Höchstwert bei über einem Drittel. Spitzenreiter sind hier die mobilen Präsenzen von Bahn-Websites. Sehr hohe Anteile mobiler Nutzer können die Deutsche Bahn und Lufthansa aufweisen, das Schlusslicht bildet Ryanair.

Einige Unternehmen machen vor, wie aktiv die eigene mobile Präsenz in den Unternehmensauftritt eingebunden werden kann, auch wenn der Branchen-Durchschnitt eigentlich gering ist.

Fazit: Auch auf Nutzerseite ist »Mobile« wichtig und wird von vielen bereits aktiv neben der »klassischen« Internet-Präsenz genutzt. Dabei hängt die mobile Nutzungsintentsität von Webshops und Websites von zahlreichen Faktoren ab: von der Art der angebotenen Produkte und Services über die Affinität der Kundengruppe bis hin zur Qualität der mobilen Websites und Apps. Der Erfolg mobiler Anwendungen ist nicht selbstverständlich, aber planbar.

Die W3B Benchmarking-Reports bieten Ihnen detaillierte Analysen für über 100 deutsche Websites und Webshops 
verschiedenster Branchen:
»Best Webshops Benchmarking«
»Benchmarking Reise-Websites«
»Benchmarking Websites«

November 28 2012

Tablet PC Game-Changer beim Online-Shopping?

Das mobile Internet wird den E-Commerce revolutionieren. In diesem Punkt sind sich viele Experten einig. Das Weihnachtsgeschäft wird als wichtiger Indikator angesehen, wenn es um die Einschätzung zukünftiger Entwicklungen geht – denn es bietet (potentiellen) Käufern zahlreiche Anlässe, online bzw. mobil nach Geschenken zu recherchieren und diese zu bestellen.

Befragt nach ihrem Informations- und Kaufverhalten in der Vorweihnachtszeit gab ein Großteil der deutschen Internet-Nutzer an, per PC oder Laptop nach Geschenkideen zu suchen (59 %) bzw. auch Geschenke online zu kaufen (49 %). Beide Werte liegen somit auf hohem Niveau, sind jedoch gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig gestiegen. Es verbleibt weiterhin ein nennenswerter Anteil an Nutzern, die Weihnachtsgeschenke entweder gar nicht oder »traditionell offline« im stationären Handel kaufen.

Auch das Geschenkesuchen und -kaufen via Smartphone ist bereits gebräuchlich – allerdings stellen die »mobilen Weihnachts-Shopper« noch immer eine Minderheit dar: Nur knapp jeder fünfte Smartphone-Besitzer will mobil Geschenk-Inspirationen suchen, lediglich jeder Dreizehnte plant auch den Geschenkekauf via Smartphone. Der Vorjahresvergleich zeigt: Zwar ist der Anteil der Smartphone-Besitzer in der Internet-Nutzerschaft im Laufe des Jahres deutlich gestiegen (von ca. 40 % auf über 50 %), nicht aber der Anteil unter ihnen, die mobil Geschenke kaufen wollen. Er liegt heute wie vor einem Jahr bei unter 8 %.

Im Vergleich zu Smartphone-Nutzern sind Tablet-Besitzer besonders am Weihnchtsgeschenkesuchen bzw. -kaufen interessiert

Deutlich mehr Begeisterung in puncto Weihnachtseinkauf ist dagegen bei Besitzern von Tablet PCs wie dem iPad erkennbar. Zum einen wächst auch diese Gruppe weiter stetig an: Innerhalb eines Jahres ist der Anteil der Tablet-Besitzer unter den deutschen Online-Nutzern von 11 % auf über 18 % gestiegen. Zum anderen zeichnen sich Tablet-Besitzer durch eine ausgesprochen hohe E-Commerce-Affinität aus, und diese zeigt sich auch in der Vorweihnachtszeit: Mit 42 % bzw. 29 % liegen die Anteile der Tablet-Besitzer, die ihr Gerät für das Geschenkesuchen bzw. -kaufen einsetzen wollen, um ein vielfaches über denen der Smartphone-User.

Fast jeder Dritte gibt schon heute an, dass er »mittlerweile viele Dinge bevorzugt über den Tablet PC« erledigt.

Das Thema Shopping hat unter den Tablet-Besitzern deutlich schneller Fuß gefasst als unter den Smartphone-Usern. So deuten auch die Motive, weshalb Tablets zum Einkauf genutzt werden, darauf hin, dass der wahrgenommene Komfort und die Bequemlichkeit der Tablet-Nutzung dazu geführt haben, dass die (noch) relativ neuartigen Geräte bereits zum Internet-Nutzungsalltag gehören: Fast jeder Dritte gibt schon heute an, dass er »mittlerweile viele Dinge bevorzugt über den Tablet PC« erledigt.

Auch über das Vorweihnachtsgeschäft hinaus haben sich Tablets inzwischen einen festen Platz in der Reihe der verfügbaren Online- und Offline-Vertriebskanäle und damit in zukünftigen Cross-Channel-Strategien erobert.

Der W3B-Report »Mobile Commerce« mit umfangreichen aktuellen Studienergebnissen zum Mobile Commerce erscheint im Dezember 2012.

August 08 2012

Kaufentscheidung »To Go« – mobil einkaufen

Das Mobile Web in Deutschland entwickelt sich weiter dynamisch, und damit auch die Potentiale für den Einsatz von Smartphones & Co. zum Einkaufen sowie für die Vorbereitung von Kaufentscheidungen. Den Ergebnissen des neuen W3B-Report »Mobile Commerce« zufolge sind heute mehr als 40 % der deutschen Internet-Nutzer im Besitz eines Smartphones; vor drei Jahren war es nur gut jeder zehnte.

Im Rahmen der 34. W3B-Studie wurden 8.900 Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen und Smartphones zu ihren Einstellungen und Nutzungsgewohnheiten im Mobile Web befragt. Die Studienergebnisse zeigen: Wer ein Smartphone besitzt, der surft fast immer auch im Mobile Web: So haben heute nahezu alle Smartphone-Besitzer (92,9 %) schon einmal das mobile Internet genutzt. Jeder Zweite (50,3 %) surft sogar fast täglich mobil und zählt damit zum Kreis der aktiven Mobile Web-User.

Mobile Produkt- und Preisinfos: Unendliche Transparenz?

Zu den beliebtesten mobilen Inhalten und Funktionen zählen dabei nach wie vor Nachrichten und Wetterinformationen. Auffallend groß ist aber auch die Bedeutung von Smartphones für den Kaufentscheidungsprozess geworden. Das Abrufen von Produkt- und Preisinformationen wird immer gebräuchlicher.

So gibt heute deutlich mehr als die Hälfte der Smartphone-Besitzer (56,8 %) an, sich mindestens gelegentlich via Mobile Web über Produkte zu informieren. Jeder Vierte tut dies sogar regelmäßig.

Nahezu ebenso viele setzten ihr Smartphone für Preisinformationen bzw. -vergleiche ein: Insgesamt rund die Hälfte (49,7 %) tut dies gelegentlich; der Anteil der regelmäßigen Nutzer liegt hier bei einem Fünftel.

Vor allem männliche Smartphone-Besitzer wissen offensichtlich die mobile Verfügbarkeit von Produkt- und Preisinformationen zu schätzen: Der Geschlechtervergleich der Studiendaten zeigt, dass der Nutzungsanteil bei den Männern rund zehn Prozentpunkte über dem der Frauen liegt.

Das Lesen von Produktbewertungen anderer Nutzer via Smartphone ist den W3B-Befragungsergebnissen zufolge noch nicht ganz so weit verbreitet, wird aber immerhin schon von rund 40 % zumindest gelegentlich genutzt. Fast genauso hoch ist der Anteil der Smartphone-Besitzer, die Barcodes scannen, um sich mobil über Produkte und Preise zu informieren. Die Preistransparenz hat somit ein Maß erreicht, das in Vor-Internet-Zeiten undenkbar gewesen wäre – und das zukünftig den Handel revolutionieren könnte.

Mobil informieren = mobil kaufen?

Die Gleichung »Mobil informieren = mobil kaufen« geht im deutschen Mobile Web (noch) nicht auf. W3B befragte Smartphone-Besitzer, die ihr Gerät für mobile Preis- und Produktinformationen einsetzen, wo sie im Anschluss an den mobilen Info-Abruf normalerweise einkaufen. Dabei gaben die allermeisten (62,4 %) an, dies vorwiegend im stationären Internet bzw. klassischen Webshop zu tun. Knapp ein Viertel kauft anschließend meist sogar »offline« in einem Geschäft außerhalb des Internet. Und nicht einmal jeder Zehnte (9,0 %) bestellt im Anschluss an die mobile Preis- oder Produktrecherche direkt im Mobile Web.

Die Ergebnisse des neuen W3B-Report »Mobile Commerce« deuten darauf hin, dass Vertriebsaktivitäten im Mobile Web ungeachtet des großen Potentials keine Selbstgänger sind. Wer potentielle Kunden für M-Commerce begeistern will, hat mit zielgruppenorientierten Angeboten Überzeugungsarbeit zu leisten. Wichtig ist dabei ein Umdenken zum »No-Line-Commerce« (der vertriebskanal-übergreifenden Perspektive) – mit dem Ziel, die als relevant identifizierten mobilen, Online- und Offline-Vertriebswege optimal zu vernetzen.

Der W3B-Report »Mobile Commerce« mit umfangreichen aktuellen Studienergebnissen zum Mobile Commerce ist im August 2012 erschienen.

May 30 2011

Mobil Einkaufen – unabhängig von Zeit und Raum

Die letzte Grenze zur weiten Welt des Einkaufens ist gefallen – Smartphones, Tablet PCs & Co. sei dank. Shopping ist nicht nur jederzeit, sondern nun auch an (fast) jedem Ort möglich. Die Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte wissen die Unabhängigkeit von Zeit und Raum durchaus zu schätzen.

So setzen ausgesprochen viele Besitzer mobiler Endgeräte diese ein, um sich gezielt über Produkte und Preise zu informieren: Mehr als jeder Vierte ruft mindestens einmal pro Woche per Internet-Handy, Smartphone oder Tablet PC Preisinformationen ab. Informationen über Produkte nutzt sogar jeder Dritte mindestens wöchentlich mit seinem mobilen Gerät. Insgesamt machen über 60 % aller Personen, die internetfähige mobile Geräte besitzen, von der Möglichkeit Gebrauch, mobile Preis- oder Produktinformationen abzurufen.

Der Anteil der Personen, die auch tatsächlich mobil einkaufen, fällt im Vergleich zu diesen hohen Werten natürlich geringer aus. Dennoch: Immerhin jeder Zweite hat schon Erfahrungen beim Mobile Commerce gesammelt. Und einer von acht Besitzern gibt an, mindestens einmal pro Woche etwas mit Hilfe seines mobilen Endgerätes online zu bestellen.

Es sind nur wenige Besitzer von Internet-Handys, Smartphones und Tablet PCs, die sich gar nicht für das mobile Einkaufen interessieren: Ihr Anteil liegt bei nur 14 %.
Was die Affinität zum Mobile Shopping angeht, scheint es eine einfache Regel zu geben: Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse.

Während unter den Besitzern von internetfähigen Mobiltelefonen 7 % mindestens einmal pro Woche etwas mobil einkaufen, sind es unter den Smartphone-Besitzern doppelt so viele, nämlich 14 %. Unter den Eigentümern von Tablet PCs gibt sogar fast ein Drittel an, wöchentlich im mobilen Web einzukaufen. iPads und andere Tablet PCs schaffen somit den Brückenschlag zwischen klassischem und mobilem Internet und bieten somit das Potential, dem Mobile Commerce zum Durchbruch zu verhelfen.

Beim Mobile Commerce entscheiden sich die kaufinteressierten Nutzer zumeist für ähnliche Produkte wie im klassischen Onlinehandel: So finden besonders häufig Bücher (55 %), Fahr-/Flugtickets bzw. Reisen (51 %) und Musik (43 %) ihren Weg in die Online-Warenkörbe mobiler Einkäufer.

Kleidung und Mode hingegen wird im mobilen Internet vergleichsweise selten nachgefragt. Nur 23 % der befragten Besitzer internetfähiger Handys, Smartphones oder Tablet PCs möchten diese Produkte über ihr mobiles Endgerät erwerben.

Die immer einfachere und intuitivere Bedienbarkeit von Smartphones und Tablet PCs trägt somit offensichtlich Früchte. Sie lassen die Grenzen zwischen dem altbekannten, »klassischen« Internet und dem Mobile Web verschwimmen – die Erfolgsgeschichte des Mobile Commerce kann beginnen.

Der W3B-Report »Das mobile Internet« mit weiteren Auswertungen ist im Juni 2011 erschienen.

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