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January 09 2014

Ein Disput zu einer Kampagne von SPON – und anderen Medien – mit Hilfe eines sich selbst als schwul geouteten Fussballspielers

Am 8.1. erschien eine Meldung bei SPON zum Fall des Fußballers Hitzlsperger und der Schwulenfeindlichkeit in Russland. Dazu habe ich mich mit einer Anmerkung in den Hinweisen geäußert, weil mir SPONs massive Aufmerksamkeit auffiel und weil damit der Eindruck entstand, dass der schwule Fussballspieler für die Eskalation der Konflikte mit Russland benutzt wird. Daraufhin protestierte ein Unterstützer der NDS, ich antwortete und er auch. Leser der NDS könnte der Disput interessieren. Deshalb wird er hier wiedergegeben.

  1. Zunächst der Hinweis Nr. 19 von heute:

    Schwulenfeindlichkeit in Russland
    Hitzlsperger outete sich bewusst kurz vor Sotschi
    “Es braucht kritische Stimmen”: Thomas Hitzlsperger hat gezielt kurz vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi über seine Homosexualität gesprochen. Er versteht sein Coming-out auch als Engagement gegen die “Kampagnen mehrerer Regierungen”.
    Quelle: Spiegel-Online

    Anmerkung AM: Diesen Artikel habe ich am 9.1.14 um 5:26 h herunter geladen. Er stammt vom 8.1. um 18:01 h. Über 11 Stunden und möglicherweise noch länger bringt SpiegelOnline keine andere Spitzenmeldung. Wenn das keine Kampagne ist!

  2. Mail von Harald Janko an NDS zur Anmerkung AM in den Hinweisen:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als Unterstützer der NDS ärgere ich mich sehr über den Kommentar von Hr . Müller von heute zum Outing von Hr. Hitzlsperger bzw. der medialen Aufbereitung bei SPON. Was soll das bitte schön? Wo ist hier eine Kampagne gegen Russland? Es ist doch sehr deutlich gemacht, dass es gegen mehrere Länder geht. Dass es Russland als Ausrichter eines Sportgrossevents im besonderen trifft ist doch kein Wunder. Der Protest wäre aus meiner Sicht auch ohne Sotschi sehr angemessen. Ich hoffe nicht, dass sich hier homophobe Tendenzen bei den NDS auftun, sonst müsste ich meine Unterstützung entziehen. Bitte nehmen Sie hier deutlich Stellung!

    Vielen Dank und
    Mit freundlichen Grüßen

    Harald Janko, Düsseldorf

  3. Mail von AM an Herrn Janko:

    Sehr geehrter Herr Janko,
    homophobe Tendenzen vermuten Sie, wenn man auf den Irrsinn hinweist, dass das Outing eines ehemaligen Fußballprofis 10 Stunden die Spitzenmeldung von SPON darstellt? Am Ende war es  noch länger, und dann folgte wieder eine Meldung zu diesem grandiosen Fußballer. Halten Sie das für angemessen? Das ist Teil einer Kampgne, und um solche aufzudecken, haben wir die NDS gegründet.
    Der Protest gegen die Haltung der russischen und anderer Regierungen ist richtig. Aber in dieser Dimension hat das auch die Funktion der Ablenkung. Hat SPON ähnlich lange die Meldungen über die Haltung Seehofers und der CSU zur Armutswanderung gebracht? Gab es auf SPON Proteste gegen die damit betriebene Volksverhetzung – wer lügt der fliegt?

    Mit freundlichen Grüßen

    Albrecht Müller

  4. Abschließende Antwort von Herrn Janko:

    Sehr geehrter Herr Müller, 
    vielen Dank für die prompte Antwort. Ich hätte mir gewünscht, dass Sie die u.g. Ausführung (vor allem den Absatz “Der Protest gegen die Haltung der russischen und anderer Regierungen ist richtig.”) so ausführlich auch in den Hinweisen des Tages als Kommentar gebracht hätten; im Moment lese ich Ihren Kommentar vor allem in Beziehung auf die Überschrift “Schwulenfeindlichkeit in Russland”.
     
    Mit freundlichen Grüßen,
     
    Harald Janko

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November 22 2013

Brandt Aktuell – Ein Buch, das Hoffnung macht …

Der gute Willy war mal sehr ´en vogue´. Das ist längst vorbei. Als die sogenannte Enkel-Generation noch ganz brav und bieder in der Warteschleife parlierte, bevor ihre Exponenten die eigenen Karrieren so richtig anschieben konnten, war er die Lichtgestalt, in deren Schatten die späteren Agenda-Exekuteure und Blow-Out-Bellizisten schon auf der Lauer lagen, bevor sie sich ans unselige Werk machten. Brandt selbst aber ist, alle begleitenden Bewertungsschemata mit eingerechnet, als Mensch und Politiker rätselhaft geblieben; jemand, den es erst noch zu entdecken gilt. Weder seine einstigen Lobredner (die sich später hinter Helmut Schmidt versteckten) noch diejenigen unter den Apologeten, die ihn schon immer verunglimpft haben (und deren unselige Phrasen heute im Dutzend nachgeäfft werden), sind dem Mann, der hinter all diesen Klischees verschwand, je gerecht geworden.

Jede historische Würdigung bedeutender Einzelpersonen sagt mehr über den Verfasser und seine Zeit aus als über die Person, der er sich vorgeblich vorurteilsfrei widmet. Diese wird immer wieder Opfer tendenziöser Betrachtung, wird zum Spielball der Konjunkturen, über die sich der Historiker gern erhaben schätzt. Aber auch und gerade er widersteht nicht der Versuchung, an Legenden weiter zu stricken, die zu hinterfragen eigentlich zu den dringlichsten Aufgaben gehört, denen er sich im Zuge der Recherche widmen sollte. Und so wurde und wird denn vom jeweils anderen einfach nur abgeschrieben, was überzeugend einzig darum klingt, weil´s so und nie anders zu hören oder zu lesen war, und schnell erhärtet sich das Bild, nunmehr ein Klischee, aber keiner merkt es, denn wenn eben alle dasselbe hören und lesen, schreiben und nachreden, dann bleibt zwischen den Zeilen, gesprochen oder gedruckt, kein kleinster Platz mehr übrig. So fällt die Geschichte ihre Urteile: wie in einem miesen Schauprozess.

Auf Willy Brandt gemünzt lautet das Urteil: er war der große Zauderer, immer unschlüssig und irgendwie verzagt, denn er kriegte seinen Laden nicht in den Griff, lag im November mit Depressionen im Bett, stieg jedem Rock hinterher, war doch im wesentlichen Außenpolitiker, dem nach der Sache mit den Ostverträgen schnell die Luft ausging, er hat aber, immerhin, als Held von Berlin Furore gemacht und nie an der Einheit der deutschen Nation gezweifelt, er übernahm sich jedoch mit Reformen, deren Kosten wir noch heute zu zahlen haben, das war eben nicht sein Ding, und er glänzte, im Vergleich zum wackeren Schmidt, nur als Schönwetterpolitiker, und der badete gern lau …

… so weit so gut; so schlecht wie schief.

Das Buch von Albrecht Müller ist überfällig. Und an der Zeit, wie ich hoffe. Was ich mir vor allem wünsche: dass es gründlich und überzeugend mit den Mythen und Legenden aufräumt, die sich um die Person eines Mannes ranken, der sich dagegen nicht mehr zur Wehr setzen konnte.

LG
Shanto Trdic

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November 05 2013

Leserbrief von Petra Frerichs


Lieber Jens, lieber Lars,

gerade habe ich mir die Beiträge vom 30. (Land Grabbing – die marktkonforme Wiedergeburt des Kolonialismus) und 31. Oktober (Land Grabbing in Sierra Leone – Widerstand gegen den Neokolonialismus) angesehen und angehört und möchte am liebsten ein Rundschreiben losschicken, damit sehr viele Leserinnen und Leser der NDS dies auch (noch) tun. Umgekehrt müsste mir die Schamesröte ins Gesicht steigen, hätte ich das Ergebnis Eurer Recherche übersehen, ignoriert, wie auch immer. Die Artikel, die Audios und Videos sind von hohem Aufklärungswert und öffnen einer wie mir gewaltig die Augen über diese neuen Formen von Kolonialismus und Ausbeutung. Ich möchte Euch dafür danken, dass ich nun endlich ein wenig bescheid weiss darüber, was Land Grabbing ist und welche Folgen es zeitigt – und wer sich daran eine goldene Nase verdient. Kaum zu ermessen, wieviel Arbeit Ihr hier reingesteckt habt, Hut ab!
Gibt es nicht eine Möglichkeit, die Beiträge nochmals reinzustellen? Aktueller Anlass könnte z.B. der 15.11. sein, wo der Prozess gegen den interviewten Politiker stattfindet.

Herzliche Grüße
Petra

Anmerkung: Diesen Leserbrief von Petra Frerichs möchten wir mit der Bitte verbinden, an der Petition für die Freilassung der Aktivisten gegen Land Grabbing in Sierra Leone, welche wir vor Ort kennen lernen durften und kurz danach inhaftiert wurden, teilzunehmen.

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February 15 2013

Leserbrief von S. J.

Liebe NachDenkSeiten, lieber Herr Müller,

ich arbeite ich in einem kleinen unabhängigen Reisebuchladen. Heute ist in der FAZ ein Artikel veröffentlicht worden, von dem ich denke, dass er auch für die NachDenkSeiten-Leser interessant sein könnte.

Der Artikel war heute schon in jeder Buchhandlung Heidelbergs das Tagesthema und ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie auf Ihrer Homepage darauf hinweisen könnten.

Herr Reuss hat vielen Buchhändlern und auch Kunden aus der Seele gesprochen. Die Universitätsbibliothek, wie auch die Stadtbibliothek verlinken die Bilder, die sie ihren Kunden als “Mehrwert” zur Verfügung stellen auf Amazon, von denen sie die Daten beziehen, und bekommen ein Entgelt. Der genaue Betrag wird nicht genannt.

Einige Kommentare zu dem FAZ-Artikel lassen mein Buchhändlerherz bluten. Es ist so schade, zu glauben, dass Amazon einen besseren Service und eine bessere Beratung durch Kundenrezensionen biete.
Viele Rezensionen sind gefälscht. Wenn ich mir manchmal durchlese, welche Reiseführer und vor allen Dingen Karten empfohlen werden, bange ich um manche Leute, die diese Produkte kaufen und damit irgendwo in den Alpen herum hüpfen.
Vieles ist pures Marketing, Geldmacherei und Ahnungslosigkeit. Ein Beispiel …

Zum Service: Auf wessen Kosten? Heute Abend um 22.45 Uhr kommt wieder ein Bericht im Fernsehen, der die Arbeitsbedingungen unter die Lupe nimmt. Geschweige denn die Arbeitsbedingungen der Paketzusteller, die schlicht unter aller Sau sind. Ich habe täglich mit ihnen zu tun und weiß, wovon ich rede.

Vielleicht haben Sie als ehemaliger OB-Kandidat von Heidelberg mitbekommen, dass sich die Stadt als “Unesco – City of Literature” bewerben will. Als einer der Hauptgründe wird die größte Buchhandelsdichte pro Einwohner in Deutschland genannt. Wenn die Bibliotheken nun Ihre Studenten gezielt zu Amazon führen, wird diese hochgelobte Dichte abnehmen. Man erinnere sich, dass Heidelberg auch mal die größte Dichte an Kinos hatte.

Es schmerzt, wenn Leute mit enormer Vehemenz den Buchhändler als überholtes Relikt verteufeln und die Verlage mit ihrem E-Book-Wahn auf ein B2C-Geschäft hoffen (E-Books haben gerade mal 2% Marktanteil, Hörbücher 15%). Diese Stimmungsmache, die gegen den stationären Buchhandel und auch gegen die Ladenpreisbindung läuft, ist fatal. Die Fronten in der Diskussion sind so verhärtet, dass man sich gar nicht mehr traut, seine Position als Buchhändler zu erläutern. Und wenn, dann werden sie eh abgeschmettert.
Ich sage nur eins, Amazon hätte mit seinen Algorithmen niemals diese Buchauswahl zu Sarrazins Buch zustande gebracht. Amazon ist der Buchhandel egal. Die Marge ist eh zu gering und erst kürzlich erschien das Ranking der einzelnen Marktanteile der Warensegmente: Auf der Überholspur Kleider und Unterhaltungselektronik. Hier ist die Gewinnspanne wesentlich höher.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesem Thema etwas Platz auf Ihren Nachdenkseiten, die mir so lieb und teuer sind, widmen würden.

Herzliche Grüße
S. J.

February 08 2013

Leserbrief von A. G.

Liebes Team der NachDenkSeiten,

in der Presse finden sich zum Fall von Ministerin Schavan nahezu ausschließlich oberflächliche Diskussionsansätze.

Dass eine vertiefte Auseinandersetzung mit wissenschaftsrechtlichen Fragen der Täuschung weitgehend ausbleibt, ist nur die eine Sache.

Daneben müsste Fall weit mehr Anlass geben, grundsätzliche Fragen zur Doktorandenbetreuung an deutschen Universitäten zu stellen.

Schavan ist offenbar ein Beispiel für Betreuungsversagen auf allen Ebenen der Erstellung einer Dissertation:

  1. Die Themenauswahl. Dass ein Betreuer in den Erziehungswissenschaften, dazu noch in einem Direktpromotionsverfahren einer Mittzwanzigerin, eine Arbeit “zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung” (vgl. den Untertitel der Arbeit) annimmt, muss zumindest arg verwundern. Dieses Thema wäre selbst für eine Habilitationsschrift zu breit, ist aber für eine Dissertation gänzlich ungeeignet. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einmal muss die schiere Masse der Literatur, mit der sich der Doktorand auseinandersetzen muss, bereits den zeitlichen Rahmen sprengen, der für eine Dissertation zur Verfügung steht. Auch ist das Thema zu schwierig, ist doch “die Gewissensbildung” in dieser allgemeinen Fragestellung ein so komplexer, die Grenzen gleich mehrerer Fachdisziplinen (z.B. allgemeine Psychologie, Enwicklungspsychologie, Neuropsycholgie, diverse Teildisziplinen der pädagogischen Wissenschaften, vielleicht der Philosophie, insbesondere der Ethik) berührerender Gegenstand, dass ein Doktarand ihn selbst bei Hochbegabung kaum voll erfassen und dann in einer eigenständigen Bearbeitung (!) nicht nur darstellen, sondern ihm auch noch eigene Thesen hinzufügen kann, die wiederum dem kritischen Auge gleich mehrerer “Fachwelten” standhalten müssen.
  2. Die Betreuung während der Erstellung. Zur Qualität der Betreuung weiß man nicht viel. Hätte es sich um einen vorbildlichen Kontakt zwischen Betreuer und Doktorandin gehandelt, hätte aber schon noch einigen Monaten auffallen müssen, dass die Arbeit sich in eine völlig falsche Richtung bewegt, indem die Erstellerin tatsächlich versucht, das Thema in all seinen Grundsatzfragen abzubilden, statt eine sinnvolle Schwerpunktbildung zu verfolgen. Es ist doch nicht verwunderlich, dass Schavan mit Kapiteln wie “Der Verstehenshorizont”, “Kant: Das Gewissen als Richter der Vernunft”, “Gewissen in tiefenpsychologischer Sicht” oder “Das Gewissen in der christlichen Ethik” nahezu zwangsläufig am Anspruch vertiefter, eigenständiger Auseinandersetzung scheitern muss. Ein guter Betreuuer hätte zu einer klaren Schwerpunktsetzung angehalten und der Doktorandin klar gemacht, dass jedes (!) ihrer Kapitel eigenständige Habilitationsschriften verdient.
  3. Die Begutachtung. Der Betreuer hätte unzureichende Quellenangaben erkennen und die Arbeit (zur nochmaligen Überarbeitung) zurückweisen müssen. Denn es ist zumindest für den wissenschaftlich ausgebildeten Leser offensichtlich, dass Schavan ihre Ausführungen unzureichend belegt. Nur ein Beispiel: In ihrem Kapitel zur christlichen Ethik schreibt Schavan (S. 244): “Die Epikie-Lehre gewinnt bei Aristoteles ihre volle Legitimation im Kontext der Lehre von der Polis und damit dem Verständnis vom Menschen als “zoon politikon”, bei Thomas hingegen im Bild vom Menschen als “imago Dei”.” Übernommen hat sie diese Inhalte nach “Schavan-Plag” aus einem Text von Korff (1979): “Gewinnt die Lehre von der Epikie bei Aristoteles ihre volle Begründung erst aus dem Kontext seiner Lehre von der Polis [...], so gewinnt sie ihre genuine Legitimation bei Thomas vorgängig aus dem Kontext seiner theologischen Freiheitslehre [...]. Ausgangspunkt ist hier nicht der Mensch als “zoon politikon”, sondern der Mensch als “imago Dei” [...].” Dazu wirft ihr “Schavan-Plag” vor: “Die Verfasserin verweist vor bzw. nach diesem Fragment auf S. 31 bzw. 33 bei Korff (1979), macht aber nicht kenntlich, dass sie die vorliegende Aussage von S. 32 übernimmt.” So etwas nennt man ein “Bauernopfer”. Nur: Dass sich Schavan diese Ausführungen zu der Lehre von der Epikie bei Aristoteles nicht selbst ausgedacht haben konnte, gewissermaßen als aus sich selbst schöpfendes Genie, muss jedem Leser aus dem Fach klar sein. Folglich muss auch klar sein, dass sie hier entweder die Primärquellen hätte nennen, oder aber deutlich machen müssen, sich weiter auf Korff zu beziehen. So ist es immer wieder: Das Fehlen von ausreichenden Belegen wird nicht – von einigen Fällen abgesehen – verschleiert, sondern es ist offensichtlich.

Ich kann nicht abschließend beurteilen, sondern nur mutmaßen, dass im Fall Schavan auch ein Betreuungsversagen eine gewichtige Rolle spielte. Zumindest hätte der Fall doch aber ANLASS geben sollen, die Missstände an deutschen Fakultäten einmal grundlegend zu diskutieren. Aus meiner eigenen Erfahrung leider typisch sind folgende Umstände: 1. Oft verkennen Betreuer, dass Doktoranden die Themenauswahl nicht allein überlassen werden kann. Denn am Anfang wissenschaftlicher Tätigkeit stehen nicht selten Fehleinschätzungen der eigenen Fähigkeiten, was zu zu breit angelegten, überkomplexen Themen führt. 2. Ebenfalls eher die Regel denn die Ausnahme ist die ausbleibende Überwachung des Arbeitsfortschritts. Die Aussage von Betreuern “Dann bis zur Abgabe!” ist kein Scherz, sondern Realität, die oftmals noch mit dem verlogenen moralischen Wert unterfüttert, man überlasse die Arbeit eben dem Doktoranden, pflege somit die Freiheit der Wissenschaft und erziehe zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten. Zur Diskussion über Themen, die bei der heutigen Komplexität der Wissenschaften unentbehrlich ist, wird seitens der Betreuer nicht einladen, so dass die Doktaranden sich fast schon wie Versager vorkommen, wenn sie beim Prof. anklopfen, um Nachfragen zu stellen. 3. Fehlentwicklungen bei der Erstellung wird nicht gegengesteuert. 4. Auch nach Abgabe sind viele Betreuer keine hilfreichen, kritischen Leser einer “Erstfassung”, bei der es naturgemäß – die Dissertation ist eine wissenschaftliche Einstiegsarbeit! – Fehler auftreten können, die nun noch gut zu korrigieren wären. Dabei wird oftmals gesagt “Und bitte keine halbfertige Fassung!”, was aber bedeutet, dass der Doktarand von vornherein einem Perfektionszwang unterworfen wird, an dem er nur scheitern kann. Die Scham, eigene Grenzen erfahren zu haben, wird in solch einem “Betreuungsverfahren” nicht abgebaut bzw. relativiert, sondern geradezu heraufbeschworen, und mit ihr auch die Gefahr, dass Doktoranden zu viel Literatur und fremde Gedanken einfließen lassen, und sich zu wenig auf ihre eigenen, gegenüber den großen Meistern des Fachs oft geringgewichtig oder unterkomplex anmutenden Ideen verlassen.

Erst mit diesen Fragestellungen würden wir zu einer politischen Debatte gelangen: Warum sind die Betreuungsrelationen in vielen Fakultäten so schlecht? Warum sind unter den Professoren so viele, die sich als Betreuer, als “Anreger eigenständiger Gedanken”, nicht eignen (i.e.: Welche Charaktere “spült” das System “Uni” eigentlich nach oben, also auf die Lehrstühle?).

Lesenswert: Täuschen und Verschleiern

Beste Grüße,

A.G.

Tags: Leserbriefe

February 01 2013

Leserbrief von B.E.

Mit Ihrem Aufsatz ‘Psychopathen ohne Hitlerbart’ von Götz Eisenberg haben Sie einen wunderbaren Beitrag geliefert, der einen eleganten Bogen von der Kanalratte über die Involution, das ‘Notparlament’ und das tobsüchtige Geld bis hin zu den bedauernswerten Tatsachen nach Marcuse spannt. Das Wesentliche für mich ist aber die Beschreibung des Zustandes der Demokratie in unserem Land und dies gemessen daran, wie machtbewusst die politischen Kreise mit diesem Instrument umgehen. Dem Zitat der Kanzlerin “Wir leben ja in einer Demokratie und das ist eine parlamentarische Demokratie und deshalb ist das Budgetrecht ein Kernrecht des Parlaments und insofern werden wir Wege finden, wie die parlamentarische Mitbestimmung so gestaltet wird, dass sie trotzdem auch marktkonform ist.” ist nichts hinzuzufügen.

Es treibt mich schon lange um, wie diese parlamentarische Demokratie funktioniert. Aus einem Stimmenanteil von 48 % der Regierungskoalition bei einer Wahlbeteiligung zur letzten Bundestagswahl von 71 % (Tendenz fallend) – das waren ca. 34 % der Gesamtwahlberechtigten – leitet das Regierungslager sein Votum zur Machtausübung in diesem Land ab. Aus dieser palamentarischen ‘Mehrheit’ sind alle Beschlüsse, vom Auslandseinsatz der Bundeswehr bis hin zu sozial- und fiskalpolitischen Entscheidungen abgedeckt. Das ist bedrückend, aber daran wird sich in naher Zukunft mutmaßlich nichts Wesentliches ändern und ein anderes Politikverständnis ist auch nicht zu erwarten. Eigentlich kann es nur darum gehen, die 29 % der Nichtwählerschaft zur Stimmabgabe zu motivieren, die zuletzt ihre Stimme verweigert haben. Die Kraft, die in diesen 29 % steckt, möchte ich sehen ! Denn wie hat es Volker Pispers in einem Programm so schön formuliert:

‘… die Gesetze können wir morgen machen, da spricht nichts im Grundgesetz gegen, es gibt nur ein einziges Problem: Wir haben eine Demokratie. Und Sie kriegen in einer Demokratie keine Mehrheit für eine Politik, von der 90 % der Bevölkerung profitieren würden. Schade!’

In der Tat, schade. B.E.

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January 07 2013

Leserbrief von E. J.

Leserbrief zu Paul Krugman: Debt in times of zero, zitiert in den Nachdenkseiten vom 04.01.2012

Wie groß ist die Verwirrung und wie aussichtslos die Lage, wenn selbst ein kluger Kopf wie Paul Krugman nicht umhin kommt, vor den bösen Folgen der “Staatsfinanzierung” über die Notenpresse zu warnen. Oder wie anders lässt sich die letzte Passage seines Artikels verstehen ?

Irgendwann – so Krugman – wird es zur Abwendung steigender Inflation bei vollausgelasterter Kapazität notwendig sein, das zum Erwerb von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt gedruckte Geld wieder einzusammeln. Die Staatsanleihen befinden sich dann wieder in Privathand – die Staatsverschuldung wird “real”. Kein free lunch für den Staat, die “Finanzierung” über die Notenpresse erweist sich als Illusion.

In punkto Inflation verkennt Krugman, dass der erfolgte Ankauf von Staatsanleihen durch die Fed auf dem Sekundärmarkt (Quantitative Easing, QE) nichts mit dem Gütermarkt, auf dem Inflation entsteht, zu tun hat. Weder sind die Banken für ihre Konsum- oder Investitionskreditvergabe auf Zentralbankgeld angewiesen (sie schöpfen selbst Kreditgeld), noch wird – wie die mangelnde Kapazitätsauslastung der US-Wirtschaft nach mehreren Etappen QE belegt – das für Staatsanleihen gezahlte Geld für produzierte Güter und Dienstleistungen außerhalb des Finanzsektors nachfragewirksam. Welche abergläubischen oder finanzmarktimmanenten Gründe die Notenbanken für QE haben mögen, mit Nachfrage in der Realwirtschaft und Inflation haben weder An- noch Wiederverkauf von Staatsanleihen durch die Fed etwas zu tun. Will der Staat etwas gegen Inflation unternehmen, muss er (z.B. über Steuererhöhungen) Kaufkraft vom Güter- und Dienstleistungsmarkt nehmen.

Zweitens versäumt es Krugman, die Absurdität der gesetzlichen Verschuldensgrenze beim richtigen Namen zu nennen. Absurd ist sie nämlich nicht, weil sie der “Verschuldung” eine Obergrenze setzt, sondern weil sie eine Überschuldungsfähigkeit suggeriert, die für den währungssouveränen amerikanischen Staat (anders als für die Eurostaaten) nicht existiert. Dies beweist gerade das Beispiel der Platinmünze, mit deren Hilfe die Ausgaben des amerikanischen Staatshaushalts auf Dauer ohne Steuereinnahmen oder Kredite bewältigt werden könnten. Gleiches gälte – zählte dieses Verfahren nicht auf Grund willkürlicher Festlegung als “Verschuldung” – für durch den Fiskus herausgegebene und durch die Fed unmittelbar angekaufte Staatsanleihen.

Diese landen – anders als Krugman mit Verweis auf das Aufkaufprogramm der Fed und die angeblichen Erfordernisse der Inflationsabwehr (s.o.) wenig trennscharf behauptet – nicht notwendig in Privathand, sondern müssen die staatliche Sphäre theoretisch überhaupt nicht verlassen. Eine Finanzierung des Staates durch den Verkauf von Staatsanleihen an privat findet nicht statt. Die Einlösung von Staatsanleihen durch den währungssouveränden Staat unterliegt im übrigen – anders als in Euroland – keinerlei Zweifeln, weshalb Staatsanleihen in Privathand nicht mehr oder weniger real sind als in den Händen der Fed.

Gleichwohl sieht Krugman offenbar Gefahren der Überschuldung, deren Maßstab er aber schuldig bleibt. Nur in Zeiten der Nullzinspolitik auf Grund lahmender Wirtschaft sind staatliche Defizite für ihn kein Problem.

Insoweit sitzt selbst Krugman der Analogie zur schwäbischen Hausfrau auf, die – ebenso wie die Staaten des Euro – zur Bestreitung ihres Haushalts ausschließlich auf Einnahmen oder Kredite angewiesen ist. Beiden letztgenannten ist die Möglichkeit der Geldschöpfung, anders als dem amerikanischen Fiskus, genommen.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für das Neue Jahr

E. J.

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January 05 2013

Leserbrief von M. P.

Sehr geehrter Herr Berger,

ich möchte mich nur wieder sehr bedanken für Ihren fabelhaften Artikel “Die SPD, Hans Werner Sinn und die Billionenfrage”! Niemals, nicht ansatzweise könnte ich dieses Interview mit C. Schneider widerlegen, außer, dass ich ihm (das mit dem Seeheimer Kreis wusste ich schon) eh nichts glaube. Es ist einfach klasse, wie Sie diesen Knoten entwirren und uns “normalen” Bürgern erklären helfen. Und angesichts der trockenen Materie auch toll geschrieben zuzgl. Leckerlis wie “Stammtischökonom, Faktotum” etc.

Meine für auf Sie vielleicht recht seltsam wirkende Euphorie und dass ich Sie ständig anschreibe – sehen Sie mir das bitte nach! Es ist für mich einfach geradezu ein elektrisierendes Erlebnis, durch Sie, Ihre Kollegen, die NDS überhaupt, diese grandiose Chance geboten zu bekommen, so richtig fundiert hinter all dieses manipulierende Geschwafel blicken zu dürfen. Das ist, wie soll ich es beschreiben, weit mehr als nur eine andere Meinung oder etwas dann besser zu wissen, nein, das hat auch ganz viel mit dem eigenen “aufrechten Gang” zu tun, mit der Zurückeroberung eines Stücks Mündigkeit, ja auch mit einer tiefen Genugtuung, mit Ihrer Hilfe die Maske der Mainstream-Ideologie vom Gesicht zu reißen zu können. Für mich, sicher auch angesichts meiner Biografie (mit der ich Sie garantiert nicht behelligen werde!), überschreiten die Informationen der NDS also bei Weitem einen bloßen Wissenshorizont, sondern verbinden sich auch tief emotional mit einem/meinem Freiheitsbegriff. Deshalb meine wirklich aufrichtige, tiefe Dankbarkeit.

Antworten Sie mir bloß nicht! Das hatten Sie ja schon. Ich will Ihnen diese meine Freude nur hin und wieder mitteilen dürfen.

Herzliche Grüße,
M.P.

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Leserbrief eines Schülers

Gestern im Sozialkundeunterricht (von dem ich mich nicht befreien lassen kann) traf es mich, als der Lehrer anfing, den Generationenvertrag zu erklären, dabei aber eine Karikatur und einen Text präsentierte, die mir sofort Magenschmerzen und Übelkeit hervorriefen. Statt einer sachlichen Erklärung handelte es sich um offensichtliche Propaganda und Manipulation.

Durch das Verfolgen der Nachdenkseiten, wo u.a. die Agitation gegen umlagefinanzierte Rentenversicherung entlarvt wird, konnte ich das sehr leicht erkennen. Die rhetorischen Tricks in dem Text fielen mir wie Spielzeug entgegen, wenn die Wahrheit einmal klar ist – vorher hätte ich nur ein ungutes Gefühl gehabt, aber ohne zu wissen, warum. Ich meine, so funktioniert echte Aufklärung.

Mail eines Schülers an die Redaktion der NachDenkSeiten

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Leserbrief von K. W.

Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,

zu: „Sie sind die Trennmauer zwischen dem medialen Dauerverblödungsfeuer und dem wahnsinnig werden, eine Art firewall, die vor dem Absturz in völlige Resignation schützt. Ihre täglichen Hinweise, Ihre Kommentare, ihre kleinen und großen Extrabeiträge sind ungeheuer wichtig, ich weiß gar nicht, ob Sie sich dessen bewusst sind. Sie geben mir (und vielen anderen mit Sicherheit auch), das Gefühl, dass man doch noch nicht völlig bescheuert ist und das eigene Nachdenken und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sehr wohl logisch sind, ganz im Gegensatz zu dem, was uns aus einem sehr, sehr großen Teil der Medien in Deutschland angeboten wird.“

Dem kann ich mich aus tiefstem und vollem Herzen nur anschließen. Besser als mit dem Begriff ‚firewall‘ hätte auch ich es audrücken können. Mein Dank an den Schöpfer dieses Begriffes!

Ergänzend würde ich noch sagen: Sie geben nicht nur oft die Resonanz, dass das eigene Nachdenken und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sehrwohl logisch sind (– auch wenn ich Ihre parteipolitischen Schlüsse nicht immer teile). Sie spiegeln zudem und für mich an erster Stelle häufig wider, dass das, was ich (und sicher auch andere) emp-finden, berechtigt ist, manch andere ähnlich empfinden und auch die aus diesen Empfindungen gewonnenen Erkenntnisse nicht nur logisch, sondern -genauso wichtig- sehr wohl menschlich und dem Menschsein gemäß sind. Denn die große Gefahr ist ja, dass „wir alle“ vollends zu bloßen Automaten degenerieren, abstumpfen, verblöden.
Was mir besonders hilft, ist dass Sie oft (meine) Empfindungen und Themen in Worte fassen, für die ich z. B. noch keine Artikulation in Worten finde und dass Sie es mit wichtigem Informationsmaterial untermauern (z. B. Stichwort: Postdemokratie  – mit diesem unartikuliert Empfundenem bin ich schon viele Jahre „schwanger gegangen“):

Die Firewall NDS als ein Schutz vor der Entmenschlichung (durch den Primat/ Common Sense einer leider allzu einseitigen rationalisierenden Vernunft, die die Herzensbildung ins Abseits zu verschieben sucht).

Mit freundlichen Grüßen

K.W.

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Leserbrief von F. L.

Liebe Nachdenkseiten Redaktion,

ich bin 59 Jahre alt und seit langer Zeit regelmäßiger Leser und Fan. Die Jahrbücher, wie auch alle Bücher von AM, gehören für mich zu regelmäßigem Lesestoff und Nachschlagwerken. In meinem politischen Leben gibt es klar eine Zeit vor und eine Zeit nach den Nachdenkseiten. Meine politische Ausrichtung hat sich um 180° gedreht. Je mehr ich lese und je tiefer ich grabe, desto erschreckender wirkt die derzeitige Situation auf mich. Soviel zu meiner Person.

Zwei Themen sind es jetzt, die mir wirklich „unter den Nägeln“ brennen und die ich hier gern ansprechen möchte.

  1. Angela Merkel. Wirklich fast jeden Tag lese ich, wie sich die sog. „Politische Elite“ penetrant weigert die derzeitige Situation richtig einzuordnen. Entweder kann oder will sie nicht verstehen. Eines ist sicherlich genauso verheerend wie das andere.
    Aber bisher habe ich noch keine Analyse bei Ihnen gesehen, was Frau Merkel in der Hand hat, um Europa dermaßen zu beherrschen.
    Womit erpresst Frau Merkel Europa, dass sie in der Lage ist, ganze Volkswirtschaften ruinieren und Europa an den Rand des Abgrunds zu bringen?
    Was verschafft ihr die Möglichkeit, gewählte Regierungen gegen nicht durch Wahlen legitimierte Apparatschiks auszutauschen?
    Was macht Frau Merkel zur „mächtigsten Frau“ der Welt, wie es von den Mietmäulern der Mainstream-Presse zu oft begeisternd geschrieben wird?
  2. US Präsident Obama – „NDAA“. Es werden von Ihnen immer wieder US-Themen vor allem unter ökonomischen Gesichtspunkten angesprochen. Aber die Ökonomie ist nur ein Teil – zugegeben ein sehr wichtiger Teil – eines Zusammenlebens und -wirkens von Demokratien. Es ist zu erwähnen, dass das Stichwort „Guantanamo“ immerhin 33 Treffer ergab, was nicht so schlecht ist und zeigt, dass auch dieses Thema behandelt wird, zuletzt am 26.01.2012. Was aber bei Ihnen überhaupt nicht zur Sprache kommt, ja nicht einmal erwähnt wird, ist die Tatsache, dass Obama am 31.12.2011 den „National Defense Authorization Act“ (NDAA) unterschrieben hat.
    War der „“Patriot Act“ nach 9/11 schon ein massiver Angriff auf Verfassung und Grundrechte,führt der NDAA das weiter, was mit dem Patriot Act begonnen wurde. Damit erübrigt sich jedwede Diskussion über das Demokratieverständnis oder die Glaubwürdigkeit des amerikanischen Präsidenten oder der amerikanischen „Eliten“.
    Nach dem Gedanken des NDAA war nie und ist nie geplant, Guantanamo zu schließen. Ein thematisches Herausstellen von Guantanamo ist wirklich nicht mehr angebracht und muss nur im Zusammenhang mit dem NDAA gesehen werden.
    Übrigens die Buchstabenfolge „NDAA“ ergab bei Google News 7 (sieben) deutschsprachige Treffer die fast alle zum linken Spektrum zu zählen sind. Der vollständige Mainstream der Nachrichtenmedien hat diese Meldung nicht gebracht.
    Es lohnt sich, oben genannten Link auch über die Nachdenkseiten zu verbreiten.

Ich wünschte mir, Sie würden diese beiden Punkte etwas intensiver beleuchten und so glänzend analysieren wie Ihre vielen, vielen
anderen Themen.

Hochachtungsvoll
F.L.

Tags: Leserbriefe
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Schweinderl