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April 25 2011

Kulturwertmark: Chaos Computer Club schlägt neues Vergütungsmodell vor

In der Diskussion über die Finanzierung von Kunst und Kultur im Digitalzeitalter schlägt der Chaos Computer Club ein neues Modell vor: ein allgemei

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February 11 2011

Besser als die Kulturflatrate wäre eine Infrastruktur-Pauschalabgabe

Wovon sollen Kreative leben? Statt nach einem verschärften Urheberrecht sollte man nach der Einkommensverteilung auf kulturellen Märkten fragen.

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January 17 2011

May 18 2010

Les pratiques culturelles des Français

Français qui lisent au moins un livre par mois. La situation s’est sensiblement dégradée depuis 1997. En 1997, 35% des hommes lisaient au moins 10 livres par an, et seulement 26% en 2008, soit une baisse de 9 points, presque un point par an. Pour les femmes: 41% en 1997, et 34% en 2008. La différence entre hommes et femmes s’est donc accrue. Le père ne lit plus. Les tests de lecture de la journée d’appel de préparation à la défense permettent d’évaluer la maîtrise de la lecture, tous les ans, chez près de 800 000 jeunes, hommes et femmes, de plus de 17 ans. Chaque année, « 5 % de jeunes connaissent des difficultés sévères avec la lecture, dont la moitié sont en situation d’illettrisme », « 6% ont de très faibles capacités de lecture »; « 10% supplémentaires sont des lecteurs médiocres qui risquent de connaïtre à terme des difficultés réelles avec la lecture »; « le pourcentage ... des jeunes ne connaissant vraiment aucune difficulté est quand à lui d’environ 65% ». Le résultat est meilleur chez les filles: 70% ne rencontrent aucune difficulté pour 60% chez les garçons. D’après l’enquête « Information et vie quotidienne » de l’INSEE de 2004, qui comporte notamment des tests de lecture, 7% des personnes sondées, de tout âge, « avaient de graves difficultés avec l’écrit » et 5% supplémentaires des « difficultés suffisamment fortes pour mettre en doute leur capacité à utiliser un écrit », soit 12%, dont 9% pour les seules personnes scolarisées en France. On a beaucoup commenté les résultats du programme international pour le suivi des acquis des élèves (PISA) de l’OCDE, qui mesure notamment la compréhension de l’écrit, dans une perspective pragmatique. La France, légèrement au dessus de la moyenne des pays dans l’enquête de 2000, passait en effet légèrement au dessous dans celle de 2006. Mais ce point doit nécessairement être rattaché à la baisse de cette moyenne pour l’ensemble des pays. Chute de la note française: 17 points (sur 500); chute moyenne: 6 points. Le pourcentage des élèves français classés au niveau 1, le plus bas, est passé de 11 à 13,3%, et celui des élèves « au dessous du niveau 1 » (!) de 4,2% à 8,5%. Seule l'enquête du National Endowment for Arts américain fait état, pour l'enquête de 2008, d'un redressement de la lecture littéraire qui ne contrarie pas cependant une baisse générale de la lecture du livre imprimée, continue depuis une vingtaine d’années.

Olivier Donnat
, Les pratiques culturelles des Français à l'ère numérique, enquête 2008, La Découverte, Ministère de la Culture et de la Communication, 2009.
Alain Béreau, Les tests de maîtrise de la lecture. Des résultats convergents et préoccupants pour la France, in Luc Ferry, Combattre l'illettrisme, Odile Jacob, 2009.
National Endowment for the Arts, Reading on the rise. A new chapter in american literacy, pref. De Dana Gioia. Janvier 2009.

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February 15 2010

December 16 2009

Digitalisierungen für Bibliotheken lohnen sich nicht

OLG Frankfurt schränkt den Paragraph 52b weiter ein

Ein viel disktutiertes Thema in den wissenschaftlichen Gemeinschaften und Bibliotheken in den letzten zwei Wochen war das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt im Fall Ulmer Verlag gegen die Landes- und Universitätsbibliothek Darmstadt, das am 24. November gefallen ist. Das Thema wird sicherlich weiter relevant bleiben, geht es doch um den Zugang zu Wissen, der ja immer noch großtenteils über Bibliotheken geschieht, jedenfalls wenn es um das kodifizierte wissenschaftliche Wissen geht.

Digitale Bücher sollen nach Willen des OLG Frankfurt und des Ulmer Verlages genauso funktionieren wie die aus Papier: Man setzt sich vor den Bildschirm und liest. Notizen macht man sich auf einem Blatt Papier neben der Tastatur. Es geht dabei um die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, die Bücher aus ihrem Bestand digitalisiert und für die Studenten zur Verfügung gestellt hat. Sie konnten ursprünglich die Bücher ausdrucken, kopieren und sogar auf ihrem USB-Stick mit nach Hause nehmen. Sie bezog sich dabei auf den Paragraphen 52a des Urheberrechtsgesetzes, der Bibliotheken und Archiven das Recht gibt, ihre Werke zu digitalisieren und in ihren Räumen zugänglich zu machen.

Dagegen legte der Ulmer-Verlag eine einstweilige Verfügung ein, über die zunächst das Landesgericht und danach in der Berufung das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zu entscheiden hatte. Am 24. November fiel das Urteil vor dem Oberlandesgericht; Anfang Dezember wurde die dazugehörige Urteilsbegründung veröffentlicht. Das Landesgericht hatte zwar zunächst die Praxis der Bibliothek eingeschränkt, aber immer noch erlaubt, dass Teile der Werke ausgedruckt werden dürften. Nun soll nicht einmal das möglich sein: Das OLG untersagte sowohl den teilweisen Ausdruck, als auch das Kopieren (auch von Teilen) auf eigene Datenträger.

Was ist ein Leseplatz?

Das Urteil des Oberlandesgerichts dreht sich zentral um den Begriff des „Leseplatzes“: An denen soll man nur lesen können; kopieren und markieren, kurz zeitgemäß mit einem Text arbeiten, gehört nicht dazu. Gabriele Beger vom Deutschen Bibliothekenverband nennt dies eine Rückkehr zum Stand mittelalterlicher Schreibstuben. Diese Auslegung des Begriffs „Leseplatz“ sei keineswegs zwingend, meint Eric Steinhauer in seinem Blog Bibliotheksrecht, und zöge nicht zwangsläufig ein Kopierverbot nach sich.

Geistiges Eigentum und Umsonstkultur

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels begrüßte das Urteil. Hauptgeschäftsführer Alexander Skipsis sieht das  geistige Eigentum gestärkt: „Das Recht am eigenen Werk ist das Fundament der Arbeit von Autoren und Verlagen und garantiert ein vielfältiges Bildungs- und Wissensangebot.“ Damit sich die Unis dieses Angebot leisten könnten, sei die Bildungspolitik gefragt, die das notwendige Geld zur Verfügung stellen muss.

In der gleichen Pressemitteilung sieht Matthias Ulmer, Geschäftsführer des klagenden Verlags, die Verlage als Opfer einer Kostenlos-Kultur, der durch das Urteil eine Absage erteilt wurde: „Das Gericht hat klargestellt, dass die Beschränkung von Urheberrechten nicht zu exzessiven Nutzungen führen darf.“

Von den Interessen der Verlage, Nutzer und Urheber

Im Netethics-Blog gibt es gleich zwei Einträge von Rainer Kuhlen (Sprecher des Aktionsbündnisses Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft): „Sie tun, was sie meinen zu müssen, aber nicht, was sie sollen“ vom 25. November 2009, einen Tag nach der Urteilsverkündung einer der ersten Reaktionen zum Urteil, und am 6. Dezember unter „Gibt es so etwas wie eine scholastische Satire? Und spielen die Bibliotheken das Spiel mit?“ ein Kommentar der Urteilsbegründung.

Das Urteil engt den Spielraum, den der Gesetzgeber im Paragraphen 52a den Bibliotheken eingeräumt hat, sehr stark ein, schreibt er als erste Reaktion. Nun sei es natürlich Auslegungssache, wie ein Gesetz interpretiert wird und natürlich hat ein Verlag (in diesem Fall der Ulmer-Verlag) andere Interessen als eine Bibliothek, deren Aufgabe es ist Informationen für ihre Nutzer zur Verfügung zu stellen, aber das Urteil ist nicht das erste, dass Rechte der Allgemeinheit zugunsten von Privatinteressen einschränkt.

Kuhlen stellt die Frage, in wessen Namen denn solche Entscheidungen fallen und kommt zu dem Schluss, dass es wohl nicht im Namen oder im Interesse des Volkes wäre. Jedenfalls sollte das Urteil ein weiterer Ansporn sein, dass Wissenschaftler ihre Werke frei im Internet veröffentlichen. Interessant ist auch die Diskussion in den Kommentaren zwischen dem Autor und Matthias Ulmer, der Kuhlen ein eigenartiges Demokratieverständnis bescheinigt, aber auch seine Sicht auf das Urteil darstellt.

Bibliotheksarbeit eingeschränkt

Im zweiten Eintrag kommentiert Kuhlen die Urteilsbegründung, die in der Zwischenzeit veröffentlicht wurde, und bezeichnet sie als „Realsatire“. Im Prinzip sei es schon erlaubt, sich Privatkopien von Büchern zu machen, die von den Bibliotheken rechtmäßig digitalisiert worden seien (und diese Rechtmäßigkeit wurde auch vom Gericht anerkannt), jedoch nicht als Kopie auf dem Rechner, der ein reiner „Leseplatz“ sein muss, ohne Druckeranschluss und mit zugekleistertem USB-Anschluss. Man könne ja noch Handyfotos vom Bildschirm machen oder diesen gleich auf den Kopierer zu legen, gibt Kuhlen die Vorschläge der Internetgemeinde wieder, die das Urteil gleichfalls als absurd wahrgenommen hätte.

Einige Tage später schlägt das Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft in seiner Presseerklärung zum Urteil scharfe Töne an: Es „kann das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (OLG) in Sachen § 52b UrhG nicht als angemessen oder gar zukunftsweisend akzeptieren“. Durch das Urteil ist das Recht der Bibliotheken auf die Digitalisierung ihrer eigenen Werke nicht gesichert und auch die Nutzer werden in ihrem Recht auf Privatkopie (nach Paragraph 53) weiter eingeschränkt.

Bisher ist noch nicht bekannt, ob das Verfahren weitergeht – die UB Darmstadt hat jedenfalls ihr digitales Angebot eingestellt. Die Studenten seien nun zum Abschreiben mit der Hand verurteilt: „In Zeiten elektronischer Medien, des Internets und der e-science ist das ein Anachronismus“ schreibt die UB in einer Pressemeldung zum Urteil. Aufgrund der Einschränkungen macht es jedoch keinen Sinn mehr digitale Werke anzubieten.

December 08 2009

Creative Content Online: Reflection Paper und Konferenz

In der vergangenen Woche hat in Brüssel die Veranstaltung Online Content and Creative Rights des EUObserver stattgefunden. Im Netz findet sich nun eine Nachbetrachtung. Die Veranstalter haben insbesondere sehr schöne Videos über die Panels und mit den einzelnen Panelteilnehmern erstellt. Die sehenswerten Video-Interviews gibt es u.a. mit Doris Pack, Andrew Keen, David Wood, Jeremie Zimmermann, Cecilia Wirkström, Mary Honeyball, Jörg Evers, Saskia Horsch, Mikael W. Jensen, Sophie Scrive, Gerd Leonhard, Malte Behrmann, Cecile Despringre, Julia Harrison und Lisbeth Kirk. Dazu gibt es auch noch eine nette Photo-Gallery.

Hintergrund der Veranstaltung ist das sogenannte Reflection Document: Creative Content in a European Digital Single Market: Challenges for the Future (Englisch, PDF) vom 22. Oktober 2009. Die EU-Kommission geht darin auf unterschiedliche Fragestellungen im Kontext Digitalisierung, Zugang und auf mögliche Handlungsoptionen für die Zukunft ein.

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