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May 30 2010

02mydafsoup-01

Heitmeyer: Die Wut ist außerordentlich groß - in allen gesellschaftlichen Schichten. Mehr als 80 Prozent sind wütend über die finanziellen Folgen der Krise. Wütend sind die Menschen aber auch, dass die Politik nichts aus der Krise lernt. Sie erleben, dass die Regierungen nicht die Kraft haben, wirkungsvolle Regeln für den Finanzmarkt durchzusetzen.

SPIEGEL: Diese Wut wird aber nirgends sichtbar.

Heitmeyer: Sie findet kein Ventil. Ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln. Wir haben es mit einer wutgetränkten Apathie in der Bevölkerung zu tun. Die Apathie liegt auch daran, dass die Wut kein konkretes Objekt hat.

SPIEGEL: Vielleicht demonstrieren die Leute hier ja nicht, weil sie zufriedener sind, als Sie glauben.

Heitmeyer: Nein, unglaublich viele Menschen sind alles andere als zufrieden. Ich halte es für gefährlich, wenn die Politik diese Stimmung nicht wahrnimmt, denn viele suchen sich neue Sündenböcke. Mehr als die Hälfte glaubt inzwischen, schuld an der Wirtschaftskrise seien auch diejenigen, die den Sozialstaat ausnutzen.

Wutgetränkte Apathie | haftgrund
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Venise, trente ans après...

Réunis les 12 et 13 juin 1980 à Venise, les chefs d'Etat et de gouvernement des neuf pays membres de la Communauté économique européenne (France, Royaume-Uni, Pays-Bas, Allemagne, Belgique, Luxembourg, Italie, Danemark, Irlande) adoptaient une déclaration sur le Proche-Orient qui devait faire date. Les points 6 et 7 précisaient : « 6. Le problème palestinien, qui n'est pas un simple problème de réfugiés, doit enfin trouver une juste solution. Le peuple palestinien, qui a conscience d'exister en tant (...) - Nouvelles d'Orient / Europe communautaire, Israël, Proche-Orient, Conflit israélo-arabe
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Banks still the powerhouse in DC
David Arkush: Bank lobbyists outnumber reform lobbyists 11 to 1 on derivatives legislation alone
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May 29 2010

Greek architecture

Symmetry

I know I’ve said this a million times, but with Meis being only 2km off the coast of Turkey, it’s amazing how everything is so completely different there. Houses like these are of course very Greek, even though the hills you see in the background of the photo are on the Turkish mainland. I love it.

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Burkhard Hirsch zum 80. Geburtstag

Heribert Prantl hat in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung eine schöne Laudatio auf den FDP-Politiker Burkhard Hirsch, den ich seit längerer Zeit nur noch als Bürgerrechtler wahrnehme, zu dessen 80. Geburtstag verfasst. Seine Erfolge feiert Hirsch freilich schon seit längerer Zeit nicht mehr auf der politischen Bühne als Mitglied der Partei, die sich liberal nennt. Ihn darf man allerdings mit Fug und Recht einen Liberalen nennen, der unbeirrt und geradlinig für die Bürgerrechte eintritt. Den großen Lauschangriff, das Lufsicherheitsgesetz und die Vorratsdatenspeicherung hat er vor dem Bundesverfassungsgericht als Beschwerdeführer oder Prozessvertreter erfolgreich bekämpft. Er ist, wie Prantl schreibt, ein Anwalt des Rechts.

Ein Zitat aus einem Text, den Hirsch vor einigen Jahren für die ZEIT verfasst hat, bringt seine konsequente rechtsstaatliche Haltung auf den Punkt:

“Der Schutz der Privatheit und der individuellen Freiheitsrechte sind kein eigenbrötlerischer Individualismus. Sie gehören zur Menschenwürde. Sie sind zentrale Werte des Grundgesetzes. In dieser freiheitlichen Qualität unserer Verfassung liegt ihre integrierende Kraft, nicht etwa in der möglichst lückenlosen Anwendung polizeilicher Eingriffsmöglichkeiten. Daran ändern auch Eitelkeit oder Einfalt mancher Bürger nichts, die ihr Privatleben am Handy in die Gegend brüllen oder in TV-Talks bereitwillig ausbreiten. Daran ändert auch das so gute Gewissen vieler Bürger nichts, die ihr Privatleben mit der Behauptung leugnen, sie hätten nichts zu verbergen. In Wirklichkeit glauben sie, von einem Verdacht verschont zu bleiben. Sie wollen mehr eigene Sicherheit mit der Freiheit anderer bezahlen. Das ist politische Zechprellerei.” (Wehret dem bitteren Ende! – Die Politik verliert im Kampf gegen innere Feinde jedes Maß, DIE ZEIT 10/2005)

Ich würde mir so wünschen, es gäbe mehr Menschen wie Burkhard Hirsch.

Eleanor Roosevelt Liveblogs World War II: May 29, 1940

Eleanor Roosevelt:

My Day: It is interesting to note in some of the papers during the last few days, the suggestion that to insist that the hours of labor shall not be increased is a short-sighted policy in view of the fact that rapidity of production is necessary. It seems to me that the people who say this are forgetting the fact that an employed nation is necessary for the survival of a democratic form of government, and that it will be time enough to increase the hours of labor when we have cut our unemployment to the minimum. It may be said that the type of workers needed are not those who are unemployed. It seems to me, with industry really wishing to cooperate on this defense front, it might be possible to train some of those who are now unemployed and who have not previously been mechanics, so that they would be able to go to work when new factories are ready to receive them. Some people seem still unable to realize the fact that it is important to make democracy worth fighting for. Unless that challenge is met, we are apt to find ourselves with large numbers of people in our midst who care very little under what form of government they have to exist...

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May 28 2010

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The Geopolitical Implications of the Financial Crisis with keynote address by Paul Krugman
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Finance bill doesn't prevent "structural blackmail"
Gerald Epstein: Support the bill, but it's only one small step towards real financial reform
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Korea Family Feud


(Global Pulse: May 28, 2010) After the South Korean warship Cheonan sunk -- allegedly due to a North Korean torpedo -- the West was unanimous in its judgment of North Korea's guilt, and quick to spin different theories on the motive for the attack. But, some South Koreans aren't so sure, thinking the attack too neat a coincidence with the looming elections, and finding the evidence murky. The plot thickens.SOURCES: KBS, South Korea; KCTV, North Korea; Fox News, U.S; MBC, South Korea; Al Jazeera English, Qatar; BBC, U.K.; CCTV, China.

May 27 2010

Tim Berners-Lee on Data.gov.uk, open linked data and open standards

Can you explain open linked data using a bag of chips? Tim Berners-Lee did precisely that yesterday in his keynote at the Gov 2.0 Expo. You can watch the video below:

After the jump, you can watch an exclusive interview with Berners-Lee exploring open linked data, how governments' open data efforts should be judged, and more.

While Berners-Lee did not address the issue during his interview, both he and Nigel Shadbolt have spoken out on the new British administration's decision not to fund the Web Science Institute. Charles Arthur reported the following in The Guardian:

In a statement issued today, the pair -- who were key in driving through changes in government that led to the creation of the data.gov.uk website and the freeing of Ordnance Survey maps and Royal Mail postcode information -- say that "the future remains bright" for the web science project, and that they are convinced that open data will become increasingly important to government.

Democracy Now! 2010-05-27 Thursday

Democracy Now! 2010-05-27 Thursday

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Jugendmedienschutz: Der AK Zensur macht den Praxistest

Der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur hat heute ein sehr interessantes Experiment vorgestellt. Er möchte testen, wie sich der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag tatsächlich in der Praxis auswirkt und auswirken kann.

Hierzu benennt der AK Zensur jetzt jeden Tag eine Website und bittet die Nutzer eine Altersklassifizierung vorzunehmen. Die Nutzer sollen also ihre Meinung dazu äußern, welche Altersfreigabe sie der betreffenden Website geben würden. Das Experiment beginnt heute. Nehmen Sie bitte zahlreich an der Abstimmung teil.

Schleswig-Holstein will ausländische Webseiten sperren

Nach einem Bericht von Telemedicus will das Land Schleswig-Holstein Sperrungsverfügungen gegen Access-Provider erlassen, um ausländische Glückspielseiten zu blockieren.

Da dies auf Grundlage des geltenden Rechts schwierig werden würde, plant Schleswig-Holstein den Glückspielsstaatsvertrag aller Länder 2011 auslaufen zu lassen, um sodann eine eigene Regelung auf Landesebene zu etablieren. Am 09.06.2010 soll ein Gesetzesentwurf vorgestellt werden, der auch die Möglichkeit der Anordnung von Access-Sperren vorsieht.

Ausgerechnet der “Liberale” Wolfgang Kubicki ist offenbar die treibende Kraft hinter diesem Vorhaben.

Update:

Die geplante Regelung muss allerdings über die bereits existierende Norm in § 59 Abs. 3 RStV hinausgehen, da eine einzelfallbezogene Blockade aufgrund einzelner Sperrungsverfügungen kaum zielführend sein dürfte. Der Gesetzesentwurf wird daher, ähnlich wie das Zugangserschwerungsgesetz, vermutlich mit einer behördlichen Sperrliste arbeiten, die laufend aktualisiert und von den Internet Service Providern automatisiert umgesetzt werden soll. Die Anordnung kann sich allerdings nur an solche Provider richten, die ihren Sitz in Schleswig-Holstein haben. Mit diesem Problem hatten die ersten deutschen Sperrungsverfügungen der Bezirksregierung Düsseldorf ebenfalls zu kämpfen. Die großen Provider, die in anderen Bundesländern sitzen, wird man so von Kiel aus nicht zur Sperrung verpflichten können. Das Ganze sieht also sehr nach einem Sturm im Wasserglas aus, was ja irgendwie auch zu Kubicki passen würde.

02mydafsoup-01

Blair, of course, also tried on Churchill's waistcoat and jacket for size. No 'appeaser' he. America was Britain's oldest ally, he proclaimed - and both Bush and Blair reminded journalists that the US had stood shoulder-to-shoulder with Britain in her hour of need in 1940.

But none of this was true.

Britain's old ally was not the United States. It was Portugal, a neutral fascist state during World War Two. Only my own newspaper, The Independent, picked this up.

Nor did America fight alongside Britain in her hour of need in 1940, when Hitler threatened invasion and the German air force blitzed London. No, in 1940 America was enjoying a very profitable period of neutrality - and did not join Britain in the war until Japan attacked the US naval base at Pearl Harbour in December of 1941.

Al Jazeera English - Focus - Journalism and 'the words of power' by Robert Fisk
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02mydafsoup-01
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Schweinderl