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April 29 2010

China: The 42th anniversary of Lin Zhao's death

By Oiwan Lam

Lin Zhao (林昭), a Peking University student, was arrested in 1960 during the Anti-Rightist Campaign launched by Mao Zedong in 1957 and sentenced to death on 29 of April (today) in 1968, 42 years ago at the age of 35. She could have exchanged for her freedom and life by a writing a political confession, instead, she chose to write in the prison with her blood.

Lin was once a devoted supporter of the Chinese Communist Party and participated in the Land Reform. When she was studying in the Peking University, she sided with CCP leader Peng Dehuai's camp criticizing Mao Zedong's extremism in the Great Leap Forward and People's Commune Movement and was then labelled as an anti-revoluntionary rightist.

In 1981, the Shanghai Higher Court vindicated Lin Zhao's case but her file is still defined as state secret. Below is a portrait of Lin:

lin1

In 2003, independent film maker Hu Jie(胡杰)released documentary titled as “In Search of the Soul of Lin Zhao” (detailed report see Washington post). The documentary can be found in youtube.

Lin is now the icon of political dissidents and human rights activists in China. Ran Yunfei explains in bullogger:

林昭与人类有史以来,最为强暴的政权的对抗,不仅是中国人的精神资源,甚至可以说是人类 共同的精神遗产。但对她抗暴的相关努力,由于至今尚未解档,官方的遮蔽掩盖,致使她的行止丰仪语焉不详,不为外界大多数人所知。与此同时,一些与她有过联 络的人,或者同学们也由于这样或那样的顾虑,不愿接受采访,承担一点相应的作为朋友或者同学的责任,这岂止令人遗憾!虽然我尊重每个人的选择,但正是这样 的懦弱,造就了残暴的专制政权。再者,提篮桥监狱监管并虐待林昭的人,也不能完全用体制之罪来为自己的恶行推脱。只要档案不被毁,正义一定等得到审判邪恶 的那一天,虽然迟来的正义其价值已经减弱,但不忘记邪恶可以在一定程度上伸张正义。

Lin Zhao struggled with the most violent state power in human history, she is the spiritual resource for all Chinese people and the legacy for the whole world. Her effort in fighting against violence has not been unveiled yet. The government continues to cover up and most of the people do not know much about her. At the same time, for those who know about her, her friends and classmates, out of anxiety and fear, they refused to talk about her. This is so regretful. Although I respect individual's choice, such kind of cowardliness has brought about the cruel authoritarianism. The prison guards who tortured Lin Zhao in Tinan Bridge prison could not use the excuse of the system for their crime. So long when the record is preserved, the evil will be judged. It is a belated justice, but the retrieval of people's memory will bring light to the dark history.

Zhongshan University Professor and independent film maker Ai Xiaoming started an online event: “100 things you can do to remember Lin Zhao” and suggested various ways to remember Lin, such as

1. to learn about Lin's life history
2. to watch and share the documentary “In Search of the Soul of Lin Zhao”
3. to write about Lin Zhao, to visit Lin's tomb
4. to read Lin's writings, and etc.

You can join the event via facebook.

On 28 of April, a number of concerned citizens visited Lin's tomb in Jiangsu, Suzhou City, Mudu town and citizen journalist Tiger Temple recorded the activities:

In Beijing, artist Yen Zhenxue(嚴正學)who was sentenced to three year imprisonment on 18 of October 2006 under sedition charge and released on 17 of July 2009, completed Lin Zhao's sculpture in early April and planned an exhibition in 798 Art District on 10 of April. But he was assaulted by security guards and hospitalized on 3 of April. Below is Yen's finishing artwork:

lin2

Chinese netizens keep sharing Lin's writing via blogs, forums and twitter in the past few days. Below is one of the poems devoted to her prosecutor by Lin under the series “Roses devoted to the Prosecutor”:

将这一滴注入祖国的血液里,
将这一滴向挚爱的自由献祭。
揩吧!擦吧!洗吧!
这是血呢!
殉难者的血迹,
谁能抹得去?

Inject this drop of blood into my mother country's blood stream
This drop sacrificed my beloved freedom
Wipe it! Rub it! Clean it!
This is blood!
The blood of a Martyr
Who can wipe it away?
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Bravo, Frau Kanzlerin! Merkel löst Flächenbrand aus | Jens Berger - TP 29.04.2010

Das deutsche Wahlkampfgeplänkel rund um die Griechenlandhilfen hat dazu geführt, dass Griechenland vor der Pleite und Portugal sowie nun auch Spanien vor ernsten Problemen stehen
Es ist eine Ironie der Weltgeschichte, dass epochale Ereignisse oft durch sehr banale Dinge ausgelöst werden. So könnte in zukünftigen Geschichtsbüchern stehen, dass der Funke, der den Flächenbrand auslöste, der zum Einsturz der Eurozone und später auch der Europäischen Union führte, dem wahlkampfstrategischen Geschacher in einem deutschen Bundesland entsprang. Um nicht als zu großzügige Nachbarschaftshelferin dazustehen, spielt die deutsche Kanzlerin mit dem Feuer. Nun muss die deutsche Regierung – natürlich erst nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen – noch mehr Geld in die Hände nehmen, um einen Kollaps der Eurozone zu verhindern. Die Rechnung zahlt, wie stets, der Steuerzahler. Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen könnte so indirekt als der mit Abstand teuerste Wahlkampf aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Bravo, Frau Kanzlerin!

Selbsterfüllende Prophezeiung

Hätten EU und IWF die Entwicklung verhindern können, die dazu führte, dass Ratingagenturen und die Märkte einem Euroland den Todesstoß versetzen können? Sicher, man hätte Griechenland beispielsweise Überbrückungszahlungen zusichern können, die zumindest die Verpflichtungen der nächsten 18 Monate decken und dies an die Gründung eines europäischen Währungsfonds koppeln können, der nicht nur die längerfristigen Schulden der Griechen, sondern vor allem die Sicherheit der Staatsanleihen Portugals, Spaniens, Irlands und Italiens sicherstellt. Dies hat man verabsäumt. Stattdessen macht Angela Merkel – im Einklang mit dem SPD-Vorsitzenden Gabriel – die Spekulanten für den zu erwartenden griechischen Staatsbankrott verantwortlich. Das ist freilich grober Unfug, denn es sind nicht etwa Spekulanten, sondern Lebensversicherungen und Pensionsfonds, die nun griechische Papiere notgedrungen auf den Markt werfen müssen.

Nach welchen Mechanismen funktioniert eigentlich die Preisfindung bei Staatsanleihen? Wer sein Geld einem Staat leiht, geht damit auch immer ein Risiko ein. Dieses Risiko ist mal klein und mal groß – es hängt von der Wahrscheinlichkeit ab, mit der man sein Geld zurückbekommt. Wer dem deutschen Staat Geld leiht, ist auf der sicheren Seite – daher muss die Bundesregierung auch nur sehr geringe Risikoaufschläge zahlen. Wer dem griechischen Staat Geld leiht, verlangt – vollkommen zu Recht – einen höhere Risikoaufschlag. Da sich die Aufschläge direkt an der Liquidität eines Staates orientieren, ist es auch überhaupt nicht verwunderlich, dass der verlangte Risikoaufschlag für griechische Staatsanleihen steigt, wenn deutsche Politiker offen den deutschen Beitrag zum Rettungspaket in Frage stellen oder gar eine Umschuldung – was nur ein schöneres Wort für einen Staatsbankrott ist – fordern. Das alles hat nichts mit Spekulation oder halbseidenem Finanzglücksspiel zu tun, sondern ist Volkswirtschaft für Anfänger und sollte damit selbst den Damen und Herren Merkel, Gabriel und Westerwelle bekannt sein. Die Renditen für griechische Staatsanleihen, die sich umgekehrt zum Kurs dieser Papiere verhalten, schossen erst in den Himmel, als "Madame Non" aus Rücksichtnahme vor ihrem Parteifreund Rüttgers lauthals ihre Zweifel über das Zustandekommen eines europäischen Rettungspaketes äußerte. Damit sorgte sie allerdings erst dafür, dass Griechenland seine Anleihen nicht mehr auf dem freien Markt veräußern kann. Ein einfaches Bekenntnis zur Solidarität hätte genügt, um das Ausfallrisiko zu begrenzen und damit den Risikoaufschlag in Bahnen zu lenken, die der griechischen Regierung immer noch die Option einer Kreditaufnahme über die Märkte bietet. Angela Merkel hat Griechenland besten Wissens ins offene Messer laufen lassen und damit auch die Abstufung griechischer Papiere auf "Ramsch-Niveau" zu verantworten. Standard & Poors hat natürlich mit seiner Einschätzung vollkommen Recht – ohne die schriftliche Garantie der EU wird Griechenland seine ausstehenden Schulden nicht bedienen können - und es wird zumindest zu einem signifikanten Ausfall der Forderungen (einem sogenannten "Haircut") kommen. Ohne die wahlkampftaktische Verzögerung der deutschen Solidariätsbekundung wäre Griechenland somit auch das "Ramsch-Niveau" erspart geblieben. Nun ist es jedoch bereits zu spät, der Funke hat nicht nur gezündet, er ist auch auf den nächsten Pleitekandidaten Portugal und auf Spanien übergesprungen. Bravo, Frau Kanzlerin!
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April 28 2010

Griechenland-Rettungsplan: Geschäftige Ruhe vor dem Sturm | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Karl Doemens und Werner Balsen 20100428

[...] Erst "Madame Non", nun eine Zusage "unter Voraussetzungen" - es ist diese Taktiererei, die Merkel Kritik im Ausland und bei der Opposition einbringt. "Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus ist eine Anklage gegen Angela Merkels Politik der Ausflüchte", wettert der ehemalige dänische Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen. Merkel habe die Innenpolitik über die europäische Solidarität gestellt. Unbestreitbar daran ist, dass Merkel die Griechenland-Krise unmittelbar vor den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen ungelegen kommt. Mehr als 65 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Allensbach-Umfrage Hilfen für die Hellenen ab. Seit Tagen schürt die Bild-Zeitung mit dicken Überschriften die "Angst um unser Geld". [...]

Griechenland-Rettungsplan: Geschäftige Ruhe vor dem Sturm | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Karl Doemens und Werner Balsen 20100428

[...] Erst "Madame Non", nun eine Zusage "unter Voraussetzungen" - es ist diese Taktiererei, die Merkel Kritik im Ausland und bei der Opposition einbringt. "Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus ist eine Anklage gegen Angela Merkels Politik der Ausflüchte", wettert der ehemalige dänische Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen. Merkel habe die Innenpolitik über die europäische Solidarität gestellt. Unbestreitbar daran ist, dass Merkel die Griechenland-Krise unmittelbar vor den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen ungelegen kommt. Mehr als 65 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Allensbach-Umfrage Hilfen für die Hellenen ab. Seit Tagen schürt die Bild-Zeitung mit dicken Überschriften die "Angst um unser Geld". [...]
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oezkan_angebot

Die Presse jubelte Christian Wulff zu, als er bekannt gab, dass die türkischstämmige Muslimin Aygül Özkan neue Sozialministerin in Niedersachsen werden sollte. Selbst die politischen Gegner, wie die Grünen, waren hin und weg ob der Berufung Özkans in das Kabinett Wullf. Mittlerweile sind die guten Schlagzeilen vergessen – und aus keinem anderen Grund hat Christian Wulff Aygül Özkan in sein Kabinett berufen, der Zauber ist verflogen. Özkan erdreistet sich doch tatsächlich eine eigene Meinung zu vertreten – was selbstverständlich den Kadavergehorsam der Konservativen massiv stört. In einem Interview lehnte sich mit der Begründung, die Schule müsse ein neutraler Ort sein, Kopftuch wie auch Kruzifix an deutschen Schulen ab. Eine Sichtweise, die übrigens auch das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil teilt. Die Union wäre aber nicht die Union, wenn nun nicht ein Sturm der Entrüstung über Aygül Özkan hinwegfegen würde.

Man empfahl Özkan darüber nachzudenken, ob sie Mitglied in der richtigen Partei sei, man forderte, dass sie nicht vereidigt werde, man erklärte das Experiment, eine Muslimin zur CDU-Ministerin zu machen für gescheitert – und als wenn das nicht genug wäre, distanzierten sich sogar Christian Wulff und Angela Merkel von Aygül Özkan. Noch nicht im Amt, ist Özkan restlos demontiert. Ihr Ansehen ist in anderen Parteien mittlerweile weitaus höher als in der Union. Parteifreunde wie die der Union würde ich nicht einmal meinem ärgsten Feind wünschen.

[...]

Aygül Özkan – eine Muslimin für die CDU » F!XMBR
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02mydafsoup-01
//Project 'Silver Bird' - "Silbervogel"

[...] The US military appears to have temporarily given up on exotic scramjet powered hyper-plane and -missile notions for the purpose of suddenly blowing things up at short notice anywhere in the world. Rather, Pentagon boffins are now re-examining a plan once considered by the Nazis for the purpose of bombing America. [...]

- for the link to the Register article from 20100422, please hover with your mouse over the picture. - oanth //
Reposted fromandilukas andilukas

Do Our Financial Models Still Work?

[via Mark Thoma's permalink in the title line you'll find the video with the discussion panel - oanth]


Do Our Financial Models Still Work?

  • Aaron Brown, Risk Manager, AQR Capital Management; Author, The Poker Face of Wall Street and A World of Chance
  • Colin Camerer, Robert Kirby Professor of Behavioral Finance and Economics, California Institute of Technology
  • Stacy-Marie Ishmael, Reporter, Financial Times
  • Myron Scholes, Nobel Laureate, 1997; Chairman, Platinum Grove Asset Management
  • Bruce Tuckman, Director of Financial Markets Research, Center for Financial Stability

Moderator: Glenn Yago, Executive Director, Financial Research, Milken Institute

Update: See also:

What's Wrong with Risk Models, by John Cassidy: First up, sincere apologies to the organizers and attendees of the Milken Global Forum, in Los Angeles, where I was due to appear this afternoon at a session about economic models of risk. I was looking forward to engaging the other panelists, who included Nobel laureate Myron Scholes, of “Black Scholes” fame; Colin Camerer, a Cal-Tech behavioral economist I’ve written about in the past; and Aaron Brown, a former Wall Street risk modeler. Unfortunately, my early morning flight from Ottawa, Canada, where I had another speaking engagement last night, was canceled...

Anyway, here is roughly what I would have said ...

Reposted from02myEcon-01 02myEcon-01
02mydafsoup-01
bemused beaver
-----------------------------------------
// very bemused indeed: this isn't a beaver at all, it's an otter (in DE: Fischotter. lat. lutra lutra) - oanth
Reposted frommdgarner mdgarner viaZaphod Zaphod

April 27 2010

02mydafsoup-01
02mydafsoup-01
ohne Titel / without title

(Zeit / Time)
Heinz Gappmayr 1925 - 2010

1961–62 Schreibmaschine / typewriter
Papier / paper,  15.5 x 15.5 cm

Diskussion: Netzneutralität in Deutschland

Auf der re:publica 2010 gab es eine Diskussion über “Netzneutralität in Deutschland“. Moderiert von Thorsten Schilling (BpB) diskutierten Falk Lüke (VZBV), Constanze Kurz (CCC) und Caro Schwarz-Schilling (Bundesnetzagentur) miteinander, ob wir gesetzliche Rahmenbedingungen zum Erhalt der Netzneutralität in Deutschland brauchen – oder ob der freie Markt ausreicht.

Das Thema Netzneutralität wird auch in Deutschland immer aktueller. Spätestens mit der Verabschiedung des sogenannten Telekom-Paketes auf europäischer Ebene ist die Frage in der deutschen Politik angekommen, ob wir verlässliche Regeln für Netzneutralität brauchen – oder ob der Markt ausreicht. Genau diese Frage wollen wir in diesem Panel auch diskutieren.

Von der Diskussion gibt es einen Mitschnitt auf Youtube und als MP3:

Reposted fromnetzpolitik netzpolitik
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Heinz Gappmayr (1925-2010)
Heinz Gappmayr zählt zu jenen Künstler-Theoretikern, die sich seit den Sechzigerjahren in ihren Texten und künstlerischen Arbeiten mit den Zusammenhängen zwischen visueller und sprachlicher Bedeutungsproduktion befassen. Seine Arbeiten zielen darauf ab, Worte, Begriffe und Sätze so auf Papier, Leinwand und Wandflächen zu setzen, dass ihre Bedeutung auch in ihrer kompositionelle Anordnung zum Ausdruck kommt. Bei Gappmayr werden vor allem Worte des Seins, des Werdens und Vergehens in dynamisierten Buchstaben- und Wortfolgen abgebildet. Ortsbestimmungen werden durch entsprechende Positionierungen auf dem Bildfeld visualisiert, Geometrien ebenso wie Farben durch tautologische oder aber auch durch widersprüchliche Sprach- und Zeichenäquivalente dargestellt. Wenn sich etwa der Begriff „Zeit“ von Buchstabe zu Buchstabe ausdünnt, dann scheint sich das Vergehen und Verlöschen als Charakteristikum der Zeit in der Gestalt ihres Begriffes selbst abzubilden. Gappmayrs Arbeiten ließen sich auch als visuelle Fixierungen von Sprache umschreiben, die aber zugleich ihr Ephemeres, ihre semantische Dynamik zum Inhalt haben.
Heinz Gappmayr via www.kontakt-collection.net

in memoriam on Facebook
02mydafsoup-01
VW Modellserien / car series ~1965

Selbstleuchtende Straßen

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Eine von dem phantastischen Illustrator A.C. Radebaugh in den fünfziger Jahren skizzierte Vorstellung des bequemen Straßenverkehrs der Zukunft:

.

(Gefunden im Flickr-Photostream von x-ray delta one)

→ Hierzu siehe auch:

Arthur C. Radebaugh |
Aluminium. |
The Art of A.C.Radebaugh. |

Reposted fromglaserei glaserei

April 26 2010

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04.03.2010

Präsentation des «Manifest zur Bedeutung, Qualitätsbeurteilung und Lehre der Methoden qualitativer Sozialforschung»

Bern, 4. März 2010. An der Tagung «Qualitative Sozialforschung in der Schweiz: Forschung – Lehre – Anwendung» präsentiert die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) am 12. März in Bern zusammen mit ausgewiesenen Forscherinnen und Forschern ein Manifest zu den Methoden der qualitativen Sozialforschung und lädt zur Diskussion ein. Qualitative Methoden sind für die Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften von grosser Bedeutung. Das Manifest soll dazu beitragen, diese Methoden an den Universitäten, aber auch auf der Seite der Nutzer und Nutzerinnen besser zu etablieren.

Qualitative Methoden sind in der empirischen Forschungspraxis in nahezu allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen von grosser Bedeutung. Das Interesse der Studierenden und Forschenden an einer breiten Ausbildung in qualitativen Verfahren ist gross. Die Methoden sind jedoch häufig mit Vorurteilen behaftet und an den meisten Universitäten noch ungenügend etabliert. Aus diesen Gründen lancierte der Wissenschaftspolitische Rat der Sozialwissenschaften der SAGW 2004 eine Initiative zur Förderung und Stärkung der qualitativen Sozialforschung in der Schweiz. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachgebiete erarbeiteten einen Konsens zu den Mindestanforderungen an die Lehre qualitativer Methoden und zu Qualitätsstandards in der qualitativen Forschung.

Das nun vorliegenden «Manifest zur Bedeutung, Qualitätsbeurteilung und Lehre der Methoden qualitativer Sozialforschung» umfasst Qualitätsstandards für qualitativ ausgerichtete Forschungsverfahren sowie Vorschläge für die systematische Aufnahme qualitativer Methoden in die Lehrpläne der Geistes- und Sozialwissenschaften. An der Tagung vom 12. März stellt die SAGW das Manifest vor und lädt zur Diskussion des Inhalts ein.

Mitwirkende: Manfred Max Bergman, Thomas Eberle, Till Förster, Ronald Hitzler, Janine Graf, Marlène Läubli Loud, Walter Leimgruber, Christoph Maeder, Eva Nadai, Klaus Neumann-Braun, Franz Schultheis, Claudia Töngi, Markus Zürcher

Präsentation des «Manifest zur Bedeutung, Qualitätsbeurteilung und Lehre der Methoden qualitativer Sozialforschung» - Pressemitteilungen 2010 - Pressemitteilungen - Öffentlichkeitsarbeit - SAGW
- Universität Bern, Qualitative Sozialforschung in der Schweiz: Forschung – Methodik – Anwendung
- «Manifest zur Bedeutung, Qualitätsbeurteilung und Lehre der Methoden qualitativer Sozialforschung»
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