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Der Historiker György Dalos beschreibt [NZZ 2011-05-02], wie Ungarns Regierung immer wütender gegen Künstler und Intellektuelle vorgeht, die in internationalen Medien Kritik an ihr üben: "Offensichtlich sind die ungarischen Staatsmänner darüber beunruhigt, dass ihnen, je größere Teile der inneren Öffentlichkeit sie unter ihre Kontrolle bekommen, die Kontrolle der Außenwahrnehmung desto mehr entgleitet. Hinzu kommt, dass sich Intellektuelle zu Wort melden, die von keiner Zweidrittelmehrheit gewählt wurden und die sich mitunter eines Ansehens und einer Beliebtheit erfreuen, von denen Politiker nur träumen können. Normalerweise sollten Dichter und Denker durch ihr Schaffen und ihre Bekanntheit zum positiven Image eines Landes beitragen. Sie zu Feindbildern und Sündenböcken abzustempeln, ist, milde gesagt, kontraproduktiv."
Heute in den Feuilletons vom 02.05.2011 | perlentaucher.de - 2011-05-02

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