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December 31 2013

Wahrheit gegen Freiheit. Edward Snowdens Dankesrede vom 30. August 2013

Edward Snowden hat im August 2013 den Whistleblower-Preis von Transparency International und anderen verliehen bekommen. Wir dokumentieren seine Dankesrede, die er übersandt hat, mit freundlicher Erlaubnis von Zeit Online.

Der Whistleblower-Preis wird seit 1999 von Transparency International, der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms (Ialana) und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler vergeben. In diesem Jahr hat der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden den Preis verliehen bekommen. Snowden hat tausende Dokumente über die heimliche Überwachung von Menschen und Institutionen in aller Welt durch die NSA und verbündete Geheimdienste an die Medien weitergereicht. Er hält sich derzeit in Russland auf und fürchtet eine Rückkehr in seine Heimat, die USA. Seine Dankesrede hat er Jacob Appelbaum übermittelt, der sie am 30. August 2013 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin an seiner Stelle vortrug. Zeit Online dokumentierte die Rede in einer deutschen Übersetzung von Transparency International sowie im englischen Original.

„Es ist eine große Ehre, für das öffentliche Gut, das durch meinen Akt des Whistleblowings entstanden ist, gewürdigt zu werden. Aber die größere Anerkennung gebührt den Menschen und Organisationen in zahllosen Ländern auf der ganzen Welt, die Grenzen der Sprache und Geographie überwunden haben, um gemeinsam das Recht auf Information und Wissen und den Wert der Privatsphäre zu verteidigen. Nicht ich allein bin es, der von dem machtvollen Wandel hin zur Aufhebung grundlegender verfassungsmäßiger Rechte durch die Geheimdienste betroffen ist – es ist die Allgemeinheit. Nicht ich bin es, sondern Zeitungen auf der ganzen Welt, die protestieren und von den Regierungen Rechenschaft verlangen, während mächtige Behördenvertreter versuchen, von genau diesen Themen mit Gerüchten und Beleidigungen abzulenken. Nicht ich bin es, aber bestimmte mutige Verantwortliche in Regierungen weltweit, die nun neuen Schutz, neue Grenzen und neue Sicherheiten vorschlagen, mit denen zukünftige Übergriffe auf unsere Rechte und unser Privatleben verhindert werden können.

Regierungen müssen für ihre Entscheidungen Rechenschaft ablegen

Meine Dankbarkeit gilt all denen, die ihre Freunde und ihre Familie angesprochen haben, um ihnen zu erklären, warum verdachtsunabhängige Überwachung ein Problem ist. Sie gilt dem maskierten Mann auf der Straße an einem heißen Tag und der Frau mit einem Schild und einem Schirm im Regen. Sie gilt den Studenten mit Stickern für Freiheitsrechte auf ihren Laptops, und dem Jungen hinten im Klassenraum, der Internet-Memes erfindet. Alle diese Menschen erkennen, dass Veränderung mit einer einzigen Stimme beginnt, und sie alle überbrachten der Welt eine Botschaft: Regierungen müssen für ihre Entscheidungen Rechenschaft ablegen. Entscheidungen darüber, wie die Welt aussehen wird, in der wir leben. Die Entscheidung, welche Rechte und Freiheiten die Menschen haben, muss öffentlich gefällt werden, und nicht von den Regierungen im Geheimen.

Gleichwohl ist meine Freude über den Whistleblower-Preis gedämpft durch das Bewusstsein dafür, was uns heute hierher gebracht hat. Das heutige Amerika hat mit der Kombination aus schwachem rechtlichen Schutz für Whistleblower, schlechten Gesetzen, die keinen Schutz des öffentlichen Interesses vorsehen, und einer Immunitätsdoktrin für Amtspersonen, die sich weit über die Grenzen des Rechts hinaus verirren, das Anreizsystem pervertiert, das Regierungsgeheimnisse in regelt. Dies führt dazu, dass wir einen ungerechtfertigt hohen Preis für die Erhaltung des notwendigen Fundaments unserer freiheitlichen Demokratie zahlen – unserer informierten Öffentlichkeit. Denn die Wahrheit über die Mächtigen auszusprechen, hat Whistleblower ihre Freiheit, ihre Familie oder ihr Land gekostet.

Können wir von einer offenen Gesellschaft sprechen?

Diese Situation steht weder Amerika noch der Welt gut zu Gesicht. Es verlangt keine besondere Einsicht, um zu verstehen, dass eine Politik, die notwendige Warnungen mit der Bedrohung der nationalen Sicherheit gleichsetzt, unausweichlich zu Ignoranz und Unsicherheit führt. Die Gesellschaft, die in jene Falle geht, die als „Bestrafung des Überbringens schlechter Nachrichten“ bekannt ist, wird schnell merken, dass es nicht nur keine Überbringer mehr gibt, sondern dass es überhaupt keine Nachrichten mehr gibt. Es ist richtig, die Weisheit dieser Politik zu hinterfragen und die nicht beabsichtigten Anreize, die von ihr herrühren. Wenn die Strafe dafür, in böser Absicht einer ausländischen Regierung geheime Informationen zu verraten, geringer ausfällt als die Strafe dafür, in guter Absicht die Öffentlichkeit zu informieren, schaffen wir dann nicht eher Anreize für Spione als für Whistleblower? Was bedeutet es für die Öffentlichkeit, wenn wir die Gesetze zur Bekämpfung des Terrorismus gegen jene anwenden, die sich journalistisch betätigen? Können wir von einer offenen Gesellschaft sprechen, wenn wir Einschüchterung und Rache höher bewerten als Tatsachenprüfungen und Recherchen? Wo ziehen wir die Linie zwischen nationaler Sicherheit und öffentlichem Interesse, und wie können wir dieser Balance vertrauen, wenn alle, die an ihrer Überprüfung beteiligt sind, aus den Reihen der Regierung kommen?

Fragen wie diese können nur durch eine gründliche Diskussion beantwortet werden, so wie wir sie heute erleben. Wir dürfen niemals vergessen, was uns die Geschichte über zu weit gehende Überwachung lehrt, noch dürfen wir unsere Macht vergessen, solche Systeme im Sinne des Allgemeinwohls zu verändern. Der Weg, den wir gehen, ist steinig, aber er führt uns in bessere Zeiten. Gemeinsam können wir sowohl die Sicherheit als auch die Rechte zukünftiger Generationen sicherstellen.

Allen, die zu dieser Diskussion beigetragen haben, vom höchsten Beamten bis zum einfachen Bürger, sage ich Danke.

Edward J. Snowden.“

Transkribiert und übersetzt von Transparency International und Zeit Online

“It is a great honor to be recognized for the public good created by this act of whistleblowing. However the greater reward and recognition belongs to the individuals and organizations in countless countries around the world who shattered boundaries of language and geography to stand together in defense of the public right to know and the value of our privacy. It is not I, but the public who has affected this powerful change to abrogation of basic constitutional rights by secret agencies. It is not I, but newspapers around the world who have risen to hold our governments to the issues when powerful officials sought to distract from these very issues with rumor and insult. And it is not I, but certain brave representatives in governments around the world who are proposing new protections, limits and safeguards to prevent future assault on our private rights and private lives.

My gratitude belongs to all of those who have reached out to their friends and family to explain why suspicionless surveillance matters. It belongs to the man in a mask on the street on a hot day and the women with a sign and an umbrella in the rain, it belongs to the young people in college with a civil liberty sticker on their laptop, and the kid in the back of a class in high school making memes. All of these people accept that change begins with a single voice and spoke one message to the world: governments must be accountable to us for the decisions that they make. Decisions regarding the kind of world we will live in. What kind of rights and freedoms individuals will enjoy are the domain of the public, not the government in the dark.

Yet the happiness of this occasion is for me tempered by an awareness of the road traveled to bring us here today. In contemporary America the combination of weak legal protections for whistleblowers, bad laws that provide no public interest defense and a doctrine of immunity for officials who have strayed beyond the boundaries of law has perverted the system of incentives that regulates secrecy in government. This results in a situation that associates an unreasonably high price with maintaining the necessary foundation of our liberal democracy – our informed citizenry. Speaking truth to power has cost whistleblowers their freedom, family, or country.

This situation befits neither America nor the world. It does not require sophistication to understand that policy equating necessary acts of warning with threats to national security inevitably lead to ignorance and insecurity. The society that falls into the deterrent trap known in cultural wisdom as „shooting the messenger“ will quickly find that not only is it without messengers but it no longer enjoys messages at all. It is right to question the wisdom of such policies and the unintended incentives that result from them. If the penalty providing secret information to a foreign government in bad faith is less than the penalty for providing that information to the public in good faith, are we not incentivizing spies rather than whistleblowers? What does it mean for the public when we apply laws targeting terrorism against those engaged in acts of journalism? Can we enjoy openness in our society if we prioritize intimidation and revenge over fact-finding and investigation? Where do we draw the lines between national security and public interest, and how can we have confidence in the balance when the only advocates allowed at the table of review come from the halls of government itself?

Questions such as these can only be answered through the kind of vigorous public discussion we are enjoying today. We must never forget the lessons of history regarding the dangers of surveillance gone too far, nor our human power to amend such systems to the public benefit. The road we travel has been difficult, but it leads us to better times. Together we can guarantee both the safety and the rights of the generations that follow.

To all of those who have participated in this debate, from the highest official to the smallest citizen, I say thank you.

Edward J. Snowden”

Quelle: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-09/edward-snowden-whistleblower-preis-rede/komplettansicht

Dieser Text ist im Rahmen des Heftes „Das Netz – Jahresrückblick Netzpolitik 2013-2014“ erschienen. Sie können es für 14,90 EUR bei iRights.media bestellen. „Das Netz – Jahresrückblick Netzpolitik 2013-2014“ gibt es auch als E-Book, zum Beispiel über die Affiliate-Links bei Amazon und beim Apple iBook-Store, oder bei Beam.

October 20 2013

New York Times Planning [withholding] NSA Papers

New York Times Planning [withholding] #NSA Papers
http://cryptome.org/2013/10/nyt-nsa-papers.htm

Snowden reportedly avoided the Times due to its suppressing the ATT-NSA interception program.
(...)

Ellsberg has said even now all of the Pentagon Papers was not released (...). What he does not say is what he was threatened with for full disclosure, what arrangements were negotiated with the USG by him and the Times for their protection against prosecution, and what has become of the full collection of the truncated, branded and lucratively marketed Pentagon Papers.

Moreover, it has become commonplace for reporting on national security affairs to articulate withholding of material, a cant now recognizable indicator of arrangements to benefit outlets at the cost of full public access. From the Church Committee hearings and All the President’s Men through four decades of the rise of prestigous national security journalism, there has been increasing claims by reporters to play the withholding game, as if responsibility to keepers of government secrecy justifies irresponsibility to public democracy.

#secret #presse #leaks #whistleblower #contrôle

August 22 2013

Die Verurteilung Bradley Mannings pervertiert die Werte einer freien und offenen Gesellschaft

Die Hoffnung im Falle Manning könnte es vielleicht doch noch zu einem Urteil kommen, das halbwegs von rechtsstaatlichem Augenmaß geprägt ist, hat sich nicht erfüllt. Wie hinlänglich bekannt ist, wurde Bradley Manning gestern zu einer Freiheitsstrafe von 35 Jahren verurteilt, weil er als US-Soldat Dokumente an Wikileaks weitergegeben hatte, die wohlgemerkt u.a. auch zur Aufdeckung amerikanischer Kriegsverbrechen geführt haben. Wer das noch nicht verstanden hat, sollte sich dieses von Wikileaks veröffentlichte Video ansehen. Ein junger Soldat, der von zahlreichen Missständen und auch der leichtfertigten Tötung unbewaffneter Zivilisten Kenntnis erlangt und mit diesem Wissen nicht umgehen kann, entschließt sich entsprechende Dokumente, zu denen er Zugang hat, zuerst mehreren Zeitungen anzubieten, und also diese kein Interesse zeigen, schließlich die Dokumente Wikileaks auszuhändigen.

Dieser Geheimnisverrat hat Manning jetzt eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 35 Jahren eingebacht. In der öffentlichen Diskussion habe ich immer wieder auch das Argument gehört, dass Geheimnisverrat auch in anderen Ländern strafbar sei und das Verhalten Mannings natürlich bestraft gehört. Wäre Manning ein deutscher Soldat gewesen, hätte man als Strafnorm nur § 353 b StGB (Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht) anwenden können, nachdem das Wehrstrafgesetz keine einschlägigen Vorschriften enthält. Es handelt sich hierbei nur um ein Vergehen, die Strafe ist Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe. Manning hätte in Deutschland also vielleicht noch nicht einmal eine unbedingte Freiheitsstrafe erhalten.

Nach deutschem Recht müssen allerdings durch die Offenbarung des Geheimnisses zusätzlich wichtige öffentliche Interessen gefährdet werden. Insoweit sind die Voraussetzungen nach US-Recht wohl ähnlich. Aber werden tatsächlich wichtige öffentliche Interessen gefährdet, wenn über Missstände bis hin zu Kriegsverbrechen aufgeklärt wird? Es gibt in Deutschland hierzu zumindest die Literaturmeinung, dass allein die Gefahr einer Berichterstattung über Missstände schon deshalb nicht ausreichend sein kann, weil in einer demokratischen Gesellschaft das Offenbarwerden von Missständen, Versäumnissen oder individuellen Verfehlungen innerhalb der Verwaltung nicht ohne weiteres als Gefährdung öffentlicher Interessen betrachtet werden kann (vgl. Fischer, Strafgesetzbuch, § 353b, Rn. 13b).

Vielleicht haben die Veröffentlichungen Mannings aber auch dazu geführt, dass die allzu leichtfertige Tötung von Zivilisten in Kriegs- und Krisengebieten eingedämmt wurde. Es könnte durchaus also auch so sein, dass Bradley Manning gerade im öffentlichen Interesse gehandelt hat und nicht dagegen. Und genau diese Frage sollte man sich bei Whistleblowern immer stellen. Besteht das öffenltiche Interesse darin, dass die Verwaltung bestimmte Sauereien weiterhin verheimlichen kann oder ist nicht gerade die Information der Öffentlichkeit über Misstände in der Verwaltung, im Militär und bei den Geheimdiensten im öffentlichen Interesse?

Was mich an dem verhängten Strafmaß besonders erschüttert, ist die unmenschliche Art und Weise, in der ein Staat an einem armen Schwein wie Bradley Manning ein völlig überzogenes Exempel statuiert, während er diejenigen, deren Taten Manning offenkundig gemacht hat, verschont. Der eine hat aber nur Daten weitergegeben, während die anderen Menschen getötet haben. Dieser Zusammenhang offenbart keineswegs nur eine leichte Schieflage, sondern stellt die Dinge gänzlich auf den Kopf.

Die Obama-Administration, deren Druck auf die Militärrichterin enorm war, hat an dem Gefreiten Manning ein Exempel statuiert, um zu verhindern, dass noch mehr Mannings und Snowdens weitere Missstände ans Licht der Öffentlichkeit zerren. Die Verurteilung Mannings ist deshalb auch Ausdruck einer zutiefst heuchlerischen Haltung und einer Pervertierung der Werte einer freien und offenen Gesellschaft. Eine zivile Gesellschaft sollte stolz sein auf Menschen wie Bradley Manning.

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August 09 2013

Edward Snowden helps France rediscover its own whistleblowers - Index on Censorship | Index on…

Edward Snowden helps France rediscover its own whistleblowers - Index on Censorship | Index on Censorship
http://www.indexoncensorship.org/2013/08/edward-snowden-helps-france-rediscover-its-own-whistleblowers

For [Marie] Meyer, [Expert of Ethical Alerts at Transparency International, an anti-corruption NGO] France’s failure to protect whistleblowers employed in the public service has had direct consequences on the level of corruption in the country.

“Even if a public servant came to know that something was wrong with the financial accounts of a Minister, be it Cahuzac or someone else, how could he have had the courage to say it, and risk for his career and his life to be broken?” she says.

In June, as France discovered Edward Snowden’s revelations in the press over mass surveillance programs used by the National Security Agency, it started rediscovering its own whistleblowers: André Cicolella, Irène Frachon or Philippe Pichon, who was dismissed as a police commander in 2011 after his denunciations on the way police files were updated. Banker Pierre Condamin-Gerbier, a key witness in the Cahuzac case, was recently added to the list, when he was imprisoned in Switzerland on the 5th of July, two days after having been heard by the French Parliamentary Commission on the tax evasion case.

Three new laws protecting whistleblowers’ rights should be passed in the autumn. France will still be missing an independent body carrying out investigations into claims brought up by whistleblowerss, and an organisation to support them, like British charity Public Concern at Work does in the UK.

So far, French law doesn’t plan any particular protection to individuals who blow the whistle in the press, failing to recognise that, for a whistleblower, communicating with the press can be the best way to make a concern public – guaranteeing that the message won’t be forgotten, while possibly seeking to limit the reprisal against the messenger.

#lanceur_d'alerte #corruption #France #whistleblower

July 24 2013

RUSSIE • Edward Snowden reçoit le prix du lanceur d'alerte 2013 | Courrier international

RUSSIE • Edward #Snowden reçoit le prix du lanceur d’alerte 2013 | Courrier international
http://www.courrierinternational.com/article/2013/07/24/edward-snowden-recoit-le-prix-du-lanceur-d-alerte-2013

Plusieurs organisations allemandes de défense des droits de l’homme ont choisi de récompenser l’ex-analyste du renseignement américain en lui attribuant le prix #Whistleblower (lanceur d’alerte) 2013, a annoncé lundi 22 juillet l’antenne allemande de l’ONG Transparency International.

...

Attribué tous les deux ans, il récompense les personnes « qui ont divulgué des informations secrètes sur les événements présentant un danger sérieux pour l’humanité ou la société, l’environnement ou le monde entier ». En 2011, le prix a été décerné à l’internaute qui a mis en ligne une vidéo présentant une attaque d’hélicoptères américains contre des civils en Irak.

July 16 2013

Interview : HSBC Swiss Bank Whistleblower Herve Falciani on Tax Evasion - SPIEGEL ONLINE

Interview: HSBC Swiss Bank #Whistleblower Herve Falciani on Tax Evasion - SPIEGEL ONLINE
http://www.spiegel.de/international/business/interview-hsbc-swiss-bank-whistleblower-herve-falciani-on-tax-evasion-a-9112

Falciani, 41, has also cooperated with the American authorities. Indeed, on the strength of the information he provided, #HBSC was forced to pay a $1.9 billion settlement with the United States after a Senate committee found that failures in HSBC’s money-laundering controls had enabled terrorists and drug cartels to gain access to the US financial system.

Last year, officials in Spain arrested Falciani in Barcelona. After a Spanish court rejected a Swiss extradition request for the Franco-Italian, he returned a few weeks ago to France, where examining magistrates have opened a new investigation into HSBC. SPIEGEL met with Falciani for an interview near Place d’Italie. He came wearing a beard and accompanied by three body guards with dark sunglasses. Flaciani says he is still the subject of a Swiss international arrest warrant.

#banque

Journalism, Even When It's Tilted - NYTimes.com By David Carr June 30, 2013

Journalism, Even When It’s Tilted - NYTimes.com
By David Carr
June 30, 2013
http://www.nytimes.com/2013/07/01/business/media/journalism-is-still-at-work-even-when-its-practitioner-has-a-slant.html?pag

#Journaliste ou #militant ? | Courrier international
http://www.courrierinternational.com/article/2013/07/16/journaliste-ou-militant #whistleblower

Tous les militants ne sont pas journalistes, mais tous les vrais journalistes sont des militants. Il existe une valeur, un but propres au journalisme : servir de contre-pouvoir.”

July 02 2013

02mydafsoup-01

Hat jemand Fefe schon gesteckt, dass er das gerne Assange persönlich mitteilen könne, aber sich doch bitte im Klaren darüber sein möge, wie vielen Mitspielern auf der medienverseuchten Whistleblower-Bühne es einzig und allein daran gelegen ist, ihr publikumswirksames Süppchen zu kochen, und es daher als absolut unsicher gilt, wer hier was mit welcher Intention in Umlauf bringt, und er, Fefe, sich m.E. hier nicht um ein Jota besser verhält, als alle anderen Mitwirkenden einschließlich des von ihm so schmählich kritisierten Assange in den unwirtlichen Verhältnissen  der Ecuadorianischen Botschaft.

Bis jetzt offensichtlich niemand, weshalb ich mich hierzu veranlasst sehe dies unmissverständlich auszusprechen. - oAnth, Muc 2013-07-02
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November 24 2012

02mydafsoup-01

[...]

The issue here is not whether Anonymous activists can be rightfully prosecuted: acts of civil disobedience, by definition, are violations of the law designed to protest or create a cost for injustices. The issue is how selectively these cyber-attack laws are enforced: massive cyber-attacks aimed at a group critical of US policy (WikiLeaks) were either perpetrated by the US government or retroactively sanctioned by it, while relatively trivial, largely symbolic attacks in defense of the group were punished with the harshest possible application of law enforcement resources and threats of criminal punishment.

That the US government largely succeeded in using extra-legal and extra-judicial means to cripple an adverse journalistic outlet is a truly consequential episode: nobody, regardless of one's views on WikiLeaks, should want any government to have that power. But the manifestly overzealous prosecutions of Anonymous activists, in stark contrast to the (at best) indifference to the attacks on WikiLeaks, makes all of that even worse.

[...]

Prosecution of Anonymous activists highlights war for Internet control | Glenn Greenwald guardian.co.uk 2012-11-23
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August 19 2012

02mydafsoup-01

Published on 18 Aug 2012 by RussiaToday

Julian Assange's case has raised numerous concerns among journalists and activists who fear being prosecuted for doing their job. RT interviews author and journalist Naomi Wolf, who says the US government is especially tough on those exposing official wrongdoing.
TRANSCRIPT: http://on.rt.com/qhmh1v

RT LIVE http://rt.com/on-air
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March 16 2012

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Yochai Benkler on Truthiness and the Networked Public Sphere

yt-video permalink

Hochgeladen von BerkmanCenter am 16.03.2012

Yochai Benkler tells four stories of how misinformation spreads, and is corrected (sometimes), online: the story of how the agenda around Wikileaks was set; the story of a national broadband strategy influenced by industry; the story of Obama's $200 million/day trip to India; and the story of a bipartisan internet piracy bill that took a left turn when the public got wind.

More information here: http://blogs.law.harvard.edu/truthiness/


March 14 2012

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Berlin Rally #FREEBRADLEYMANNING 15. März 17 Uhr Kundgebung vor dem Brandenburger Tor #freebrad #wikileaks | Freiheit für Bradley Manning





GUILTY OF TELLING THE TRUTH. FREE BRADLEY MANNING!


Schuldig die Wahrheit ans Licht gebracht zu haben.



15. März 17 Uhr Kundgebung vor dem Brandenburger Tor, Pariser Platz Rückseite der Amerikanischen Botschaft. Rally for Bradley Manning in Berlin.





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February 15 2012

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Petition to allow the UN to visit Bradley Manning

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ARTE Doku: WikiLeaks - Geheimnisse und Lügen

Sehenswerte 80 minütige Doku über WikiLeaks, die ab sofort in der ARTE Mediathek temporär verfügbar ist:

Filmemacher Patrick Forbes präsentiert die Geschichte von WikiLeaks, indem er die Aussagen der unmittelbar beteiligten Akteure auf beiden Seiten der spektakulären Enthüllungen, Befürworter und Beschuldigte, ineinander verwebt. Dabei geht es um Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Technologie und des Journalismus. Erzählt wird aber auch die Geschichte menschlicher Gefühle, die mit der Eigendynamik des Internets kollidieren.

http://videos.arte.tv/de/videos/wikileaks_geheimnisse_und_luegen-6388410.html
#wikileaks #manning #journalismus #medien




Wikileaks und die Medien "Die nuttigste, hinterhältigste Industrie, die mir je begegnet ist"
Eine Wikileaks-Doku auf Arte beschreibt das zerrüttete Verhältnis von Julian Assange zu seinen Medienpartnern. Was Wahrheit und was Lüge ist, entscheiden die Zuschauer.






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February 05 2012

Bradley Manning Nobel Peace Prize Nomination 2012

laugardagur, febrúar 04, 2012

February 1st  2012 the entire parliamentary group of The Movement of the Icelandic Parliament nominated Private Bradley Manning for the Nobel Peace Prize. Following is the reasoning we sent to the committee explaining why we felt compelled to nominate Private Bradley Manning for this important recognition of an individual effort to have an impact for peace in our world. Our letter to the Nobel Peace Prize Committee: We have the great honor of nominating Private First Class Bradley Manning for the 2012 Nobel Peace Prize. Manning is a soldier in the United States army who stands accused of releasing hundreds of thousands of documents to the whistleblower website WikiLeaks. The leaked documents pointed to a long history of corruption, war crimes, and imperialism by the United States government in international dealings. These revelations have fueled democratic uprising around the world, including a democratic revolution in Tunisia. [...]

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February 01 2012

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January 29 2012

December 19 2011

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Glenn Greenwald Reports on Bradley Manning's Military Pre-Trial Hearing
Uploaded by democracynow on Dec 19, 2011
DemocracyNow.org - Democracy Now! interviews constitutional lawyer and Salon.com blogger Glenn Greenwald about the military pre-trial hearing now underway for alleged U.S. Army whistleblower Bradley Manning, who has been accused for releasing classified U.S. documents to WikiLeaks. Greenwald comments on the possible strategy being put forth by Manning's defense. "All the Manning [tribunal] hearings have been shrouded in secrecy," Greenwald says, noting there may be more transparency in Guantánamo detainee hearings than there has been for the Manning tribunal. "Presumably, his lawyer believes that one of the best ways they have to keep him out of prison for the next six decades is to argue that he had diminished capacity by virtue of emotional distress over the gender struggles that he had, over his sexual orientation being in a military that had a policy of banning those who were openly gay, and so part of this emotional distress that they're raising is designed to say that he should be excused of his actions because they were not the byproduct of full choice," says Greenwald, who is openly gay, and has been writing extensively about this aspect of Manning's case. "He is, and I don't blame him at all, trying to do whatever he can to avoid having his life destroyed: Either being killed by the state or locked up in a cage for the rest of his life."

To watch the complete daily, independent news hour, read the transcript, download the podcast, and for more information about Bradley Manning and WikiLeaks, visit http://www.democracynow.org/tags/wikileaks
Reposted bybrightbyteignominywikileakssofias

October 24 2011

02mydafsoup-01
[...]

But “democracy” is an illusion — a sham — if the most significant acts taken by those leaders are kept concealed from the citizenry. Dana Priest and William Arkin wrote a multi-part series, and followed it up with a book, describing “Top Secret America”: the sprawling, secret government/private-sector apparatus accountable to nobody. Leaks and whistleblowers are the only real avenue remaining for citizens to know what their government does, and it’s why the Obama administration is so obsessed with persecuting whistleblowers, crushing WikiLeaks, and now even trying to imprison one of the nation’s best investigative journalists.

[...]
The killing of Awlaki's 16-year-old son | Glenn Greenwald - Salon.com - 2011-10-20
Reposted byFreeminder23wikileakskrekk

October 11 2011

02mydafsoup-01

[...]

The government's request included the email addresses of people Mr. Appelbaum corresponded with the past two years, but not the full emails.

Both Google and Sonic pressed for the right to inform Mr. Appelbaum of the secret court orders, according to people familiar with the investigation. Google declined to comment. Mr. Appelbaum, 28 years old, hasn't been charged with wrongdoing.

The court clashes in the WikiLeaks case provide a rare public window into the growing debate over a federal law that lets the government secretly obtain information from people's email and cellphones without a search warrant. Several court decisions have questioned whether the law, the Electronic Communications Privacy Act, violates the U.S. Constitution's Fourth Amendment protections against unreasonable searches and seizures.

[...]
Court Order Seeks Email Data of WikiLeaks Volunteer Jacob Appelbaum - WSJ.com
Reposted bywikileaksdarksideofthemoonlydschikrekk
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