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September 28 2014

September 24 2014

September 23 2014

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September 21 2014

January 27 2014

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Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verwandelte die Deutschen in ein Volk von Dichtern. Nach einer Schätzung des Literaturkritikers Julius Bab gingen im August 1914 täglich etwa 50 000 Kriegsgedichte in den Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften ein. An der «poetischen Mobilmachung», so Babs Ausdruck, beteiligten sich auch die professionellen Schriftsteller. Euphorische Gesänge, die Deutsche und Österreicher beim Gang in die Schlacht beseligen sollten, sind überliefert von Richard Dehmel, Gerhart Hauptmann, Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Alexander Schröder (um nur die bekanntesten zu nennen). In Prosa sekundierten ihnen Epiker wie Thomas Mann und Alfred Döblin, Philosophen wie Max Scheler und Paul Natorp, Theologen wie Ernst Troeltsch und Adolf von Harnack, Soziologen wie Georg Simmel und Werner Sombart.

[...]
Deutsche und englische Lyrik im Krieg: Kriegserlebnis und Dichtung | Manfred Koch - Literatur und Kunst Nachrichten - NZZ.ch - 2014-01-25

September 23 2013

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Xenien zur Bundestagswahl 2013 - 22.-24.September 2013



Dienstag, 24.09.2013


Koalieren - wozu? Soll sie sich um Mehrheiten kümmern!
"Wo ist mein Karma, mein Flair? Raute, ... wo meine Magie?"




Montag, 23.09.2013


Medien, na klar doch, die Quoten im Auge, macht Ihr zum Verlierer
Jeden, der Inhalt verspricht, fachmännisch längst vor der Wahl.





Sonntag, 22.09.2013


Deutschland quo vadis? Mit leuchtendem Auge ob einer Raute
Treffen die Deinen die Wahl, postdemokratisch entrückt.



Pythias Orakel im Abseits! stand neulich im Delphischen Boten,
Marktorientiert lalle jetzt eine Frau M. in Berlin.



Fünf-Prozent-Hürde, wer unterschlägt gern verweisend auf Weimar
Unsrer wie viele, ja rät laufend zur Wahlabstinenz?




(Änderungen vorbehalten! Letze Änderungen 02-10-2013)


- Eingehenderes zu Xenie bzw. Distichon: Versmaß und Betonung
-
Orakel von Delphi



Creative commons lizenzvertrag
Xenien zur Bundestagswahl 22.09.2013 von oAnth stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter https://twitter.com/02mytwi01 erhalten.


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oAnth, 07.08.2013: http://02mydafsoup-01.soup.io/post/331209634/Bundestagswahl-2013-40-plus-Apathie-und-Resignation

August 24 2013

February 26 2013

Der Mensch und seine Geschichten

Jonathan Gottschall über die evolutionären Hintergründe des Geschichtenerzählens.
Rezension von Katja Mellmann (25.02.2013)
zu Jonathan Gottschall: The storytelling animal. How stories make us human.
Houghton Mifflin Harcourt, Boston, 2012.

[...]

Gleichwohl fußt Gottschalls Darstellung durchwegs auf gründlicher Kenntnis der einschlägigen Forschungsbereiche, und der Autor erlaubt sich an keiner Stelle eine im pejorativen Sinne ,populärwissenschaftliche‘ Vereinfachung oder Verzerrung. Der in Form von Endnoten und einem Literaturverzeichnis eingerichtete wissenschaftliche Apparat des Buches macht die Studie außerdem für ein Fachpublikum anschlussfähig, und auch im Haupttext werden einzelne wichtige Forschungspositionen namentlich benannt und in einer angemessenen Form referiert. Die belletristischen Kapitelüberschriften und die langen Ausschmückungspassagen freilich erschweren einen schnellen Zugriff des Fachkollegen auf die in der derzeitigen Diskussion zentralen Punkte. Darum sei der Inhalt des Buches hier vor allem im Hinblick auf diese Anschlusspunkte für die Evolutionstheoretische Literaturwissenschaft rekapituliert.

Das erste Kapitel expliziert das Thema des Buches. Gottschall interessiert nicht nur, warum Homo Sapiens überhaupt Geschichten erzählt, sondern auch, warum dem Geschichtenerzählen eine so zentrale Bedeutung in der menschlichen Kultur zukommt. Dieses „Warum“ ist allerdings eher als ein „Dass“ gemeint, das heißt die folgenden Kapitel widmen sich eher dem ausführlichen Nachweis, dass das menschliche Leben in der Tat in vielen Aspekten durch ,Stories‘ bestimmt ist, als einer konsequenten Beantwortung der Warum-Frage. Zwar fragt Gottschall auch regelmäßig nach „Funktionen“ der von ihm beschriebenen Verhaltensweisen, will dies aber ausdrücklich nicht als Antwort auf die Frage nach der biologischen Funktion der jeweiligen Verhaltensweise, also nach ihrer evolutionären Entstehungsursache verstanden wissen. Welche von den beobachtbaren Verhaltenstendenzen jeweils als „Adaptationen“ im evolutionsbiologischen Sinne, also als Anpassungen an einen je spezifischen Selektionsdruck gelten können und welchen Verhaltensweisen wohl eher der Status evolutionärer Nebenprodukte zukommt, lässt Gottschall offen, diskutiert dieses Thema aber verschiedentlich und führt die konträren Forschungspositionen samt ihrer Argumente in aller Kürze auf.

Diese vorsichtige Zurückhaltung erspart ihm unter anderem, sich auf eine bestimmte Reihenfolge festzulegen, in der die beteiligten kognitiven Fähigkeiten evolutionär entstanden sein könnten. Ziel seiner Ausführungen ist also nicht, die Genese des Geschichtenerzählens als menschlicher Eigenschaft zur Darstellung zu bringen, er unternimmt vielmehr eine analytisch aufschlussreiche Parallelisierung verschiedener menschlicher Verhaltensweisen unter dem Aspekt ihrer Bedeutung für die menschliche Fähigkeit des ,Storytelling‘. Zu diesen miteinander parallelisierten Verhaltensweisen gehören insbesondere das kindliche Spiel (Kapitel 2-3), das Träumen (Kapitel 4) und das literarische ,Erzählen‘ (in einem weiten, gattungsübergreifenden Sinne von ,Dichtung‘, ,fiction‘ überhaupt).

[...]

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February 13 2013

Destins d’exilés. Fremd bin ich den Menschen dort

En 2013, la Maison des Buddenbrooks de Lübeck consacre deux grandes expositions au thème de l’exil. L’une d’entre elles, intitulée « Traumland und Zuflucht. Heinrich Mann und Frankreich » (« Pays de rêve et refuge. Heinrich Mann et la France »), le rapport de l’écrivain Heinrich Mann à la France. Elle sera présentée du 14 juin au 3 novembre 2013, et s’inscrira dans le cadre des célébrations du 50e anniversaire du traité franco-allemand de l’Élysée.

 

Éminente figure de la littérature allemande du début du XXe siècle et frère aîné du Prix Nobel de littérature, Thomas Mann, Heinrich Mann aimait profondément la France. Artistiquement, politiquement, intellectuellement. Avant la Première Guerre mondiale, il y voyait ainsi l’antithèse démocratique du régime autoritaire de l’Allemagne impériale.

 

Heinrich Mann et la France

Lorsqu’Hitler devint chancelier, en 1933, Heinrich Mann prit immédiatement le chemin de l’exil en traversant le Rhin. Il devint l’une des figures de l’émigration allemande en France dans les années 1930. La situation perdura jusqu’en 1940. Heinrich Mann dut alors quitter la France occupée pour rejoindre sa famille et son frère Thomas, installés depuis 1938 aux États-Unis. Jamais cependant, il ne devint comme ce dernier une figure de l’émigration allemande outre-Atlantique. Son intégration fut plus difficile.

Comme Heinrich et Thomas Mann, beaucoup d’Allemands de cette époque virent leur destin basculer à l’arrivée au pouvoir des nazis. Juifs, opposants communistes ou socialistes, artistes « dégénérés » : l’exil fut leur seul refuge. France, États-Unis, mais aussi Suisse, Brésil, Grande-Bretagne, Palestine, Turquie : leurs destinations furent multiples. Mais tous, firent l’expérience existentielle de l’exil, marquée par les difficultés à s’intégrer, par la nécessité de se fondre dans une autre culture, une autre langue, de refaire sa vie…

 

Expérience existentielle

Ces destins d’exilés sont le sujet d’une autre exposition de la Maison des Buddenbrooks. Jusqu’au 26 mai, celle-ci retrace 16 destins d’artistes, de chercheurs, de juristes ou encore d’artisans contraints de quitter l’Allemagne entre 1933 et 1945. L’exposition est parrainée par l’écrivain germanophone d’origine roumaine et Prix Nobel de littérature, Hertha Müller, elle-même figure de l’exil imposé par la dictature communiste.

 

Rund eine halbe Million Menschen verloren nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ihre bisherige Heimat. Sie wurden verfolgt und entrechtet, weil sie Juden waren, politisch oder kulturell unliebsam oder als »Volks- und Reichsfeinde« betrachtet wurden. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Deutschen Nationalbibliothek wurden von dem dort angesiedelten Exilarchiv Biografien von 16 Persönlichkeiten zu einer inszenierten Ausstellung zusammengestellt, die exklusiv im Buddenbrookhaus zu Gast ist. Vorgestellt werden nicht die prominenten Exilanten, zu denen auch Familie Mann gehörte, sondern weniger bekannte Künstler, Wissenschaftler, Juristen oder Handwerker, denen allen gemein ist, dass ihr weiterer Lebensweg durch die erzwungene Flucht aus dem deutschen Machtbereich geprägt wurde.



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February 01 2013

Rezension: Joke und Petra Frerichs, Literarische Entdeckungen. Vergessene und neu gelesene Texte

In ihrem Buch Literarische Entdeckungen. Vergessene und neu gelesene Texte stellen Joke und Petra Frerichs eine Reihe von Schriftstellern vor, die der Literaturbetrieb weitgehend ignoriert oder schlichtweg vergessen hat (Schreyer; Mickel; Hilbig; Némirovsky; Reimann; Steffens; Wilms). Sie wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken, ist eines der Anliegen des Buches.
Andere Werke haben die Autoren nach erneuter Lektüre neu interpretiert; das gilt für Die Wellen von Virginia Woolf; Rot und Schwarz von Stendhal und die Lyrik Rolf Dieter Brinkmanns. Und schließlich wurde die Erzählung Die Augen von Dieter Wellershoff analysiert, deren subtile Konstruktion sie zur Auseinandersetzung mit dem Text reizte.

Als ein Beispiel für „vergessene“ Autoren kann Wolfgang Schreyer gelten.
Wolfgang Schreyer gehörte zu den Erfolgsautoren der früheren DDR. Er schrieb zahlreiche gesellschaftskritische Kriminal-, Abenteuer- und Science-Fiction-Romane, die eine Gesamtauflage von ca. 6 Millionen erreichten; hinzu kommen Film- und Fernsehdrehbücher. Er erhielt u.a. den Heinrich-Mann-Preis.
Die Werke Schreyers werden überwiegend der Unterhaltungs-Literatur zugerechnet. Dass diese „Zurechnung“ immer auch einen negativen Unterton enthält, mag einer der Gründe dafür sein, dass Schreyer nach der Wende nahezu in Vergessenheit geriet. Das erstaunt umso mehr, als Schreyer mit seinen Romanen Unabwendbar (1988), Nebel (1991) und Das Quartett (1994) eine Wende-Trilogie von beachtlicher literarischer Qualität vorgelegt hat.

In seinem Roman Das Quartett schildert Schleyer, wie sich die Profiteure der Deutschen Einheit die Filetstücke des Kunst- und Immobilienmarktes gegenseitig zuschanzen. Er zeigt, wie ein schier undurchdringlicher Sumpf aus Wirtschaft, Politik und Justiz entsteht; ein fein geknüpftes Netzwerk, an dessen Knotenpunkten meist westdeutsche Investoren sitzen, die sich mit Hilfe willfähriger und zuweilen auch korrupter Politiker sog. Schnäppchen unter den Nagel reißen. Dass dabei immer wieder auch Recht und Gesetz gebeugt und wenn es sein muss auch gebrochen werden, liegt in der Natur der Sache. Es wird gezeigt, wie die geballte Kapitalmacht das Land wie eine Naturgewalt überrollt und umkrempelt.
Prototyp dieser Entwicklung ist ein gewisser Prill; ein Wendehals, wie er im Buche steht. Von ihm heißt es an einer Stelle des Romans:

Er stinkt nach Geld. Immobilien, Seehandel, Tourismus, Investoren. Sein Team schiebt für ihn die Millionen hin und her, ganz legal. Wenig Strafsachen, außer vielleicht den eigenen!

Überall haben die Aasgeier des Kapitalismus ihre Finger drin. Und stets stellen sie ihr Tun so dar, als diente es dem Wohl der Allgemeinheit, der Erhaltung von Arbeitsplätzen usw.

Hauptmann Wendt, ein zunächst überzeugter und aufrichtiger Repräsentant des alten Sicherheitsapparats der DDR, steckt irgendwann selbst mittendrin in dem ganzen Schlamassel. Er hat von den illegalen Machenschaften im Zusammenhang mit verschwundenen Kunstwerken Wind bekommen. Aber wie sehr er sich auch bemüht, eine lückenlose Beweiskette zu liefern und noch andere Verstrickungen der Täter in illegale Geschäftspraktiken nachzuweisen – er steht vor einer Mauer des Schweigens. Die Ergebnisse seiner Ermittlungen will keiner hören. Sie sind politisch nicht erwünscht, stören das Image des erfolgreichen Aufbaus Ost.

Wendt erlebt – wie zur Zeit der Wende – noch einmal die ganze Machtlosigkeit des Sicherheitsapparates. In das unentwirrbare Gespinst aus Wirtschaft, Recht und Politik sieht er auch den Polizeiapparat eingebunden; denn auch der spielt mit. Eine Hand wäscht die andere und alle versuchen, davon zu profitieren. Das ist nicht mehr die Welt von Wendt; er ist zum Störfaktor geworden und wird schließlich mit fadenscheinigen Begründungen suspendiert.

Schreyer hat seine drei Wenderomane so konzipiert, dass man sie auch einzeln und für sich lesen kann. In Unabwendbar entwickelt er die Charaktere Wendt und Jenny, die zu Protagonisten der auseinander strebenden DDR-Gesellschaft mutieren. Der eigentliche Wenderoman aber ist Nebel. Hier zeigt Schreyer, wie der historische Veränderungsprozess sich in den subjektiven Wahrnehmungen und Erfahrungen der Akteure niederschlägt; wie er an Fahrt gewinnt und irgendwann unumkehrbar wird. Schreyer schildert die Entwicklung zur sog. Wende überaus anschaulich und stets spannend; durch seine Schilderungen wird sie auf einmal greifbar und begreifbar. Es ist das große Verdienst Schreyers, den geschichtlichen Verlauf einerseits bis ins Detail dokumentiert, aber darüber hinaus auch gezeigt zu haben, welche emotionalen Wirkungen sie auf Seiten der Beteiligten ausgelöst hat. Beide Ebenen aufeinander bezogen und in Einklang gebracht zu haben – das ist eine schriftstellerische Leistung, die Beachtung verdient. Umso unbegreiflicher ist es, dass Schreyers Romane nach der Wende kaum noch rezipiert wurden. Der interessengesteuerte, schnelllebige Literaturmarkt hatte für einen derart sensiblen Stoff offenbar keinen Sensor.
Die Romane von Wolfgang Schreyer sind im Verlag Das Neue Berlin erschienen.

Eine ausführliche Besprechung der Romane Schreyers und der o.g. Autoren findet sich in:
Literarische Entdeckungen. Vergessene und neu gelesene Texte von Joke und Petra Frerichs, erschienen 2012 bei BoD.

January 31 2013

Stanley Kubrick an IBM

In August of 1966, 2 years prior to the release of 2001: A Space Odyssey, Stanley Kubrick wrote to the vice president of his production company and asked whether IBM — a company with whom Kubrick consulted during production, and whose logo briefly appears in the film  — were aware of HAL’s murderous actions in the story. His letter, and Roger Caras’s reply, can be seen below.

It’s worth noting that both Stanley Kubrick and Arthur C. Clarke have since denied that HAL represented IBM, and have claimed that the “one-letter shift” between the names “HAL” and “IBM” is purely coincidental.






(Gefunden bei lettersofnote.com)

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Xenie - (2) Erfolgreiches Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern



Teures Piratenvolk, Du fuhrst voran mit flatterndem Wimpel!
Andere hissten ihn spät - erst als die Küste in Sicht.




 Creative commons lizenzvertrag
Xenie - Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern 2013 von offene Ablage: nothing to hide | oAnth steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter https://twitter.com/02mytwi01 erhalten

January 30 2013

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Xenie - Studiengebühren - Bayern




Insgeheim hadern die Götter mit den bayrischen Wählern,
Dass eine   S t u d i e n gebühr  just sie im Unbill vereint.






Creative commons lizenzvertrag
Xenie - Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern 2013 von offene Ablage: nothing to hide steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.
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January 06 2013

September 11 2012

Philomag - Dossier - Pourquoi nous n'apprendrons plus comme avant

Avec Nicholas Carr // Salman Khan // Michel Serres // Raffaele Simone // Bernard Stiegler // Jean-Philippe Toussaint // Maryanne Wolf
"La révolution numérique n'est plus un slogan. Chaque jour, nous naviguons un peu plus, délaissons l'imprimé pour l'écran, stockons nos connaissances, vérifions sur Internet ce que nous dit un interlocuteur… ou un enseignant. Comment apprendre, lire, nous souvenir, transmettre, emportés par ce flux que nous maîtrisons encore mal ? Le danger de perdre la concentration et la mémoire, de négliger l'étude, de ne plus pouvoir enseigner, est réel. Mais le basculement de Gutenberg à Google porte aussi en lui l'espoir d'un esprit enfin libre – puisque des machines s'occupent de l'intendance – de se consacrer à l'essentiel : la pensée créatrice. Comme en son temps l'imprimerie, il n'est pas impossible qu'Internet fasse éclore un nouvel humanisme."

// lisez en plus: http://www.philomag.com/article,dossier,pourquoi-nous-ne-lisons-plus-comme-avant,1845.php





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The Missing Links | 3ammagazine - 2012-09-08

How to say nothing. * A performance of 4’33″ by the BBC Symphony Orchestra. * More tributes to John Cage. * Charles Ball R.I.P. * Great piece by Brian Dillon on John Stezaker. * The Biographical Dictionary of Literary Failure. * Nicholas Rombes on his Blue Velvet Project. * Tom McCarthy interviewed on France Culture. * Male anxiety and the female reader. * Scott Esposito responds to Lars Iyer‘s death-of-the-novel anti-manifesto. * “Writing isn’t a career choice in this visual age. We’re a dying breed.” Lee Rourke. * On an early interview with Malcolm McLaren, 1975 [see picture of Jordan above]. * Joe Stevens‘s photography (including an iconic shot of McLaren). * Jon Savage on Dennis Browne‘s 1978 fanzine, Dat Sun. * Bret Easton Ellis dismisses David Foster Wallace as “a fraud”. * “David [Foster Wallace] was special & the purity of his commitment to his readers & his interest in their well-being was seductive.” D.T. Max interviewed. More here. * Gabriel Josipovici on why Kafka isn’t understood. * The King’s Road music and fashion trail. * The speech Obama won’t give by Steve Almond. * How artists fell in love with chess. * Chris Killen‘s spanking new website. * Matthew Newton on the end of the suburban dream. * Jean Cocteau reads six poems (via UbuWeb). * Why Faulkner, Fitzgerald & other literary luminaries hated Hollywood. * Aleksandar Hemon on the Wachowskis. * “Spaces for contemplation & deliberation have been greatly reduced. Most people don’t spend two or three hours thinking or reading. Books seem to be artefacts from a slower time.” Junot Díaz. * The enduring saga of The Smiths. * Ludwig Wittgenstein‘s passion for looking, not thinking. * Adam Kotsko deconstructs the theories of popular philosopher Slavoj Žižek. * Internet connectivity error, Johannes Lichtman on Joshua Cohen’s Four New Messages. * Marcel Aymé, where have you been all my life? * See something say something, Ben Graves on Alfredo Jaar, bin lids & Mo Tucker. * Jarvis Cocker narrates a documentary on Ziggy Stardust. * Simon Reynolds on Roxy Music‘s debut. * Who was Humbert Humbert? * The New York Dolls in Paris, 1973. * Jayne Joso interviewed. * Midnight tourism with Badaude. * How Google & Apple’s digital mapping is mapping us. * Photoblending the 1906 San Francisco earthquake with today. * “I’m not interested in clubbing together behind some flag of the avant-garde.” Zadie Smith. * And Zadie Smith on the Subaltern podcast. * Geoff Dyer explores representations of reality through the lens of Joseph Conrad’s Heart of Darkness.

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