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August 12 2013

A Berlin aussi on trouve maintenant des appartements à plus de € 10.000 par m². Les loyers suivent…

A Berlin aussi on trouve maintenant des appartements à plus de € 10.000 par m².
Les loyers suivent mais la résistance continue. Voici une liste de quelques entreprises et administrations qui participent activement à ce processus.

Berliner Liste | Berlinerliste – Mieter*innen stressen zurück
http://berlinerliste.noblogs.org/berliner-liste

Neubauten
Investor*innen
Wohnungsbaugesellschaften
Justiz und Polizei
Politik
Unterstützer_innen, Lobby und think tanks

http://berlinerliste.noblogs.org/files/2013/04/jh_bev2_dg-innen.cleaned-300x220.jpg

Bevernstraße 2

ehemaliges GSW23 Haus (mehr Informationen) das nun luxussaniert wird und ein neues Vorderhaus bekommt. Weitergehende Informationen zu den Machenschaften rund um die Bevernstraße 2 gibt es hier .

#speculation #immobilier #gentryfication #berlin

April 01 2012

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[...]

At present, 82 per cent of trading in the European commodities market is "over-the-counter" – private deals made between two parties that are not registered on any exchange. This makes it impossible to see what's driving the price changes.

But introducing changes will not be easy, says De Schutter. "There is huge lobbying going on. These issues are so technical; lawmakers are literally running out of experts. They can only call on experts from the financial world. Very few legislators are well-equipped to deal with these issues, which sometimes may be too technical for them to make relevant comments. It's really a problem of democracy. We are heading for a difficult situation: climate shocks, droughts, floods are increasingly frequent and extreme. The predictability of crop production is more difficult, so speculation is more attractive than ever, frankly. It is all the more important then, given this context of uncertainty, to regulate speculation to prevent things becoming even worse.

[End]

The real hunger games: How banks gamble on food prices – and the poor lose out | The Independent 2012-04-01
Reposted bydarksideofthemooniloyan

January 29 2012

September 08 2011

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April 18 2011

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June 02 2010

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Danisch.de » Blog Archive » Ist Bundespräsident Köhler wegen Machenschaften Merkels zurückgetreten? | Hadmut Danisch 20100601


Kommt ja nicht oft vor, daß in deutschen Talkshows was intelligentes gesagt wurde.

Gerade hat bei Maischberger in der ARD Hans-Olaf Henkel eine Vermutung über den Rücktritt des Bundespräsidenten Köhlers geäußert, die mir plausibel erscheint. Als ich von dem Rücktritt hörte, ist mir zuerst auch durch den Kopf gegangen, daß das nur ein Vorwand ist und da noch etwas anderes dahintersteckt, vor allem wenn man sieht, wie stinksauer Köhler war, als er den Rücktritt erklärt hat. Da ist mir schon durch den Kopf gegangen, daß es da hinter den Kulissen gewaltigen Krach zwischen Köhler und der Regierung geben muß. Wegen dieser Kritik wegen des Kriegseinsatzes wird man nicht mit solcher Verzögerung so sauer. Schon gar nicht wegen einem wie Trittin,

Henkel meinte nun, daß die Vorgänge um die Finanzspritze für Griechenland dahinterstecken könnten. Für normale Gesetze lassen die sich monatelang Zeit, während die Finanztransaktion innerhalb von Stunden durch Bundestag, Bundesrat und Bundespräsident gejagt wurde. Möglicherweise war das ein Protest gegen Machenschaften der Bundesregierung und den Vorgängen um den Euro und Griechenland.

Die anderen Leute in dieser Talkshow wollten dem nicht folgen. Wenn man wegen eines so gewichtigen Grundes – der als einziger triftiger Rücktrittsgrund durchaus anerkannt wurde – zurücktritt, dann müsse man das auch sagen und dürfe nicht eine solche Lächerlichkeit wie die Kritik an einem Interview vorschieben.

Darin stecken ein Denkfehler und eine Fehleinschätzung. Mir erscheint die Version Henkels viel plausibler. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • Köhler ist nicht blöd. Der mag etwas überempfindlich sein, aber er ist seit ein paar Jahren Bundespräsident und hat damit gewisse Erfahrung. Der wird nicht ohne Grund so sauer und hat das auch nicht nötig, sich wegen solcher Kleinigkeiten zu ereifern.
  • Köhler ist Finanzexperte. Der kann bestens einschätzen, was da abläuft und worauf es hinausläuft.
  • Wie sein Amtsvorgänger und ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts Herzog mal sagte: Als Präsident des BVerfG hat man viel zu sagen, redet aber wenig. Als Bundespräsident hält man viele Reden, hat aber nichts mehr zu sagen.

    Wenn Köhler hier ein Zeichen setzen und der Politik einen ernsten Warnschuß verpassen (oder nicht noch einmal die Verantwortung für eine solche Finanztransaktion übernehmen) wollte, dann war der völlig zahn- und waffenlos. Der hat keinerlei Druckmittel, der hat zu unterschreiben, was ihm vorgelegt wird. Der Paukenschlag eines unangekündigten und in der Geschichte erstmaligen Rücktritts ist das einzige Zeichen, was ihm bleibt.

  • Falls es so wäre: Warum hat er es dann nicht gesagt? In der Talkshow hieß es, es wäre erbärmlich und feige, wenn er einen anderen Grund angibt, als den tatsächlichen, wenn er wegen der Euro-Affäre zurückgetreten wäre.

    Wirklich? Ich glaube, der konnte das nicht sagen. Köhler hat einen Amtseid abgelegt, der nach Art. 56 GG lautet:

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …”

    Schaden von ihm wenden. Der hat einen Eid abgelegt, Schaden abzuwenden.

    Was wäre, wenn der Präsident sich hinstellt, und sagt daß er wegen der Euro-Finanz-Murkserei zurücktritt? Dann würde der Euro sofort zum Pennystock abstürzen und unsere Wirtschaft, das Land und Europa wären am Ende. Das würde bedeuten, daß die Euro-Machenschaften ihn hindern im Amt zu bleiben, während sein Amtseid ihn hindert, den Grund für den Rücktritt zu nennen.

    Das würde bedeuten, daß der Mann gerade seinen Amtseid erfüllt hat.

Wie auch in der Talkshow gesagt wurde: Alle, wirklich alle hacken auf Köhler ein und stellen ihn als Blamage hin, als Feigling, als Fahnenflüchtigen.

Ich glaube das nicht. Und meine Menschenkenntnis sagt mir, daß sich der Mann mehr denkt als die, die ihn kritisieren. Und als Bundespräsident wird er sicherlich auch mehr wissen.

Wenn diese Hypothese stimmt, und sie erscheint mir von allen am plausibelsten und wahrscheinlichsten, dann wären die Vorwürfe gegen Köhler unberechtigt. Dann hätte er der Bundesrepublik – und damit uns allen – einen riesigen Dienst erwiesen. Der Punkt daran ist, daß dieser Dienst nur funktioniert, wenn er es nicht dazusagt, nach außen den Buhmann spielt und Prügel auf sich nimmt, die er nicht verdient hat. Ich habe die Vermutung, daß die Öffentlichkeit Köhler weit unterschätzt.

Es würde aber auch bedeuten, daß es viel, viel schlimmer steht, als wir als Bürger erkennen können. Und auch das erschiene mir plausibel.

Reposted byhermeskrekkekeliasSkepticalmondkroetealviondRollourfinMerariromanofski

May 18 2010

Kommentar zum Euro: Alles Lüge | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Robert von Heusinger 20100518

Der Euro ist stark, nicht schwach. Erstmals seit vielen Jahren ist er wieder fair bewertet. [...] Der Euro notiert bei rund 1,23 Dollar. Seit seiner Einführung vor elf Jahren bei 1,17 Dollar sank er erst bis auf 82 US-Cent. Das war im Herbst 2000. Danach verdoppelte er sich auf 1,60 Dollar, das war im Sommer 2008. Während all dieser Jahre lag der fundamentale Wert bei rund 1,20 Dollar, wie unzählige Studien herausgefunden haben. Deshalb ist der Außenwert des Euro heute endlich mal wieder fair bewertet.

[...] Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müsste es ein Gemeinplatz sein, dass Finanzmärkte nicht effizient sind, sondern geprägt vom Herdentrieb. [....] Warum akzeptiert die Gesellschaft, die Politik, überhaupt flexible Wechselkurse? Warum darf der wichtigste Kurs der Weltwirtschaft so irre schwanken? [...] Weil Banken daran verdienen [...] [Es] ist [...] höchste Zeit, die Mutter aller Spekulationen durch feste Kurszielzonen zu ersticken.

Kommentar zum Euro: Alles Lüge | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Robert von Heusinger 20100518

Der Euro ist stark, nicht schwach. Erstmals seit vielen Jahren ist er wieder fair bewertet. [...] Der Euro notiert bei rund 1,23 Dollar. Seit seiner Einführung vor elf Jahren bei 1,17 Dollar sank er erst bis auf 82 US-Cent. Das war im Herbst 2000. Danach verdoppelte er sich auf 1,60 Dollar, das war im Sommer 2008. Während all dieser Jahre lag der fundamentale Wert bei rund 1,20 Dollar, wie unzählige Studien herausgefunden haben. Deshalb ist der Außenwert des Euro heute endlich mal wieder fair bewertet.

[...] Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müsste es ein Gemeinplatz sein, dass Finanzmärkte nicht effizient sind, sondern geprägt vom Herdentrieb. [....] Warum akzeptiert die Gesellschaft, die Politik, überhaupt flexible Wechselkurse? Warum darf der wichtigste Kurs der Weltwirtschaft so irre schwanken? [...] Weil Banken daran verdienen [...] [Es] ist [...] höchste Zeit, die Mutter aller Spekulationen durch feste Kurszielzonen zu ersticken.

April 29 2010

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Bravo, Frau Kanzlerin! Merkel löst Flächenbrand aus | Jens Berger - TP 29.04.2010

Das deutsche Wahlkampfgeplänkel rund um die Griechenlandhilfen hat dazu geführt, dass Griechenland vor der Pleite und Portugal sowie nun auch Spanien vor ernsten Problemen stehen
Es ist eine Ironie der Weltgeschichte, dass epochale Ereignisse oft durch sehr banale Dinge ausgelöst werden. So könnte in zukünftigen Geschichtsbüchern stehen, dass der Funke, der den Flächenbrand auslöste, der zum Einsturz der Eurozone und später auch der Europäischen Union führte, dem wahlkampfstrategischen Geschacher in einem deutschen Bundesland entsprang. Um nicht als zu großzügige Nachbarschaftshelferin dazustehen, spielt die deutsche Kanzlerin mit dem Feuer. Nun muss die deutsche Regierung – natürlich erst nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen – noch mehr Geld in die Hände nehmen, um einen Kollaps der Eurozone zu verhindern. Die Rechnung zahlt, wie stets, der Steuerzahler. Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen könnte so indirekt als der mit Abstand teuerste Wahlkampf aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Bravo, Frau Kanzlerin!

Selbsterfüllende Prophezeiung

Hätten EU und IWF die Entwicklung verhindern können, die dazu führte, dass Ratingagenturen und die Märkte einem Euroland den Todesstoß versetzen können? Sicher, man hätte Griechenland beispielsweise Überbrückungszahlungen zusichern können, die zumindest die Verpflichtungen der nächsten 18 Monate decken und dies an die Gründung eines europäischen Währungsfonds koppeln können, der nicht nur die längerfristigen Schulden der Griechen, sondern vor allem die Sicherheit der Staatsanleihen Portugals, Spaniens, Irlands und Italiens sicherstellt. Dies hat man verabsäumt. Stattdessen macht Angela Merkel – im Einklang mit dem SPD-Vorsitzenden Gabriel – die Spekulanten für den zu erwartenden griechischen Staatsbankrott verantwortlich. Das ist freilich grober Unfug, denn es sind nicht etwa Spekulanten, sondern Lebensversicherungen und Pensionsfonds, die nun griechische Papiere notgedrungen auf den Markt werfen müssen.

Nach welchen Mechanismen funktioniert eigentlich die Preisfindung bei Staatsanleihen? Wer sein Geld einem Staat leiht, geht damit auch immer ein Risiko ein. Dieses Risiko ist mal klein und mal groß – es hängt von der Wahrscheinlichkeit ab, mit der man sein Geld zurückbekommt. Wer dem deutschen Staat Geld leiht, ist auf der sicheren Seite – daher muss die Bundesregierung auch nur sehr geringe Risikoaufschläge zahlen. Wer dem griechischen Staat Geld leiht, verlangt – vollkommen zu Recht – einen höhere Risikoaufschlag. Da sich die Aufschläge direkt an der Liquidität eines Staates orientieren, ist es auch überhaupt nicht verwunderlich, dass der verlangte Risikoaufschlag für griechische Staatsanleihen steigt, wenn deutsche Politiker offen den deutschen Beitrag zum Rettungspaket in Frage stellen oder gar eine Umschuldung – was nur ein schöneres Wort für einen Staatsbankrott ist – fordern. Das alles hat nichts mit Spekulation oder halbseidenem Finanzglücksspiel zu tun, sondern ist Volkswirtschaft für Anfänger und sollte damit selbst den Damen und Herren Merkel, Gabriel und Westerwelle bekannt sein. Die Renditen für griechische Staatsanleihen, die sich umgekehrt zum Kurs dieser Papiere verhalten, schossen erst in den Himmel, als "Madame Non" aus Rücksichtnahme vor ihrem Parteifreund Rüttgers lauthals ihre Zweifel über das Zustandekommen eines europäischen Rettungspaketes äußerte. Damit sorgte sie allerdings erst dafür, dass Griechenland seine Anleihen nicht mehr auf dem freien Markt veräußern kann. Ein einfaches Bekenntnis zur Solidarität hätte genügt, um das Ausfallrisiko zu begrenzen und damit den Risikoaufschlag in Bahnen zu lenken, die der griechischen Regierung immer noch die Option einer Kreditaufnahme über die Märkte bietet. Angela Merkel hat Griechenland besten Wissens ins offene Messer laufen lassen und damit auch die Abstufung griechischer Papiere auf "Ramsch-Niveau" zu verantworten. Standard & Poors hat natürlich mit seiner Einschätzung vollkommen Recht – ohne die schriftliche Garantie der EU wird Griechenland seine ausstehenden Schulden nicht bedienen können - und es wird zumindest zu einem signifikanten Ausfall der Forderungen (einem sogenannten "Haircut") kommen. Ohne die wahlkampftaktische Verzögerung der deutschen Solidariätsbekundung wäre Griechenland somit auch das "Ramsch-Niveau" erspart geblieben. Nun ist es jedoch bereits zu spät, der Funke hat nicht nur gezündet, er ist auch auf den nächsten Pleitekandidaten Portugal und auf Spanien übergesprungen. Bravo, Frau Kanzlerin!
Reposted fromFreeminder23 Freeminder23

October 23 2008

Chomsky on the economy, therealnews 21.10.2008

In part two of their interview, Paul Jay asks Prof. Noam Chomsky to weigh-in on the dominant subject of the day, the economic crisis. While Prof. Chomsky agrees that the current crisis is a very serious one that will have broad implications for the broader society, he points out that the foreseeable Medicare-induced economic crisis will "dwarf" the current one in magnitude. Furthermore, Prof. Chomsky develops his contention that democracy is hindered by unrestrained free markets. While on the other hand, state-restricted markets are democratic by design in that they allow people take control--through their government--of financial institutions to force them to include externalities and risks to the broader population in their decision-making. These factors are such that profit-seeking enterprises will not accommodate them when left to their own volition, given that free markets do not put a price on these externalities.
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