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November 26 2013

Weihnachtsgeschenke werden immer häufiger online gekauft

Das diesjährige Weihnachtsgeschäft läuft auf Hochtouren, die vorweihnachtlichen Rabattschlachten wie der Black Friday und der Cyber Monday sollen die Kauflust anheizen. Im Vergleich zum Vorjahr werden deutliche Umsatzsteigerungen seitens der Webshops erwartet. Wer heute das Internet nutzt, erledigt mit großer Wahrscheinlichkeit auch Weihnachtseinkäufe im Netz. Mobile Endgeräte spielen dabei bereits eine beachtliche Rolle.

Der aktuellen W3B-Umfrage zufolge plant die große Mehrheit (87 %) der deutschen Internet-Nutzer, in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die meisten werden für ihre vorweihnachtlichen Einkäufe das Internet nutzen: Insgesamt 64 % der Online-Nutzer wollen online oder mobil Geschenke bestellen. Etwas weniger als jeder Vierte (23 %) möchte die Weihnachtsgeschenke fast ausschließlich offline in Geschäften aussuchen und kaufen.

Immer mehr Internet-Nutzer tätigen Weinachtseinkäufe per PC, Laptop, Tablet PC und Smartphone

Die meisten befragten Internet-Nutzer geben an, dass sie ihre Weihnachtseinkäufe ganz »klassisch« per PC bzw. Laptop tätigen werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert beim Weihnachtsgeschäft um mehr als zehn Prozentpunkte gestiegen (von 49 % auf 60 %).

Der Kauf der Weihnachtsgeschenke mit Smartphone und Tablet PC spielt eine immer größere Rolle

Der Einkauf der Weihnachtsgeschenke mit Smartphone und Tablet PC wird im Weihnachtsgeschäft 2013 eine wichtige Rolle spielen. So hat sich der Anteil der Internet-Nutzer, die per Tablet PC Geschenke kaufen möchten, innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt (von 5 % auf 12 %). Ähnlich ist die Entwicklung beim Smartphone – wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau. Hier stieg der Anteil der Weihnachtseinkäufer von 4 % auf 8 %.

Zudem erweisen sich die Besitzer mobiler Endgeräte im Vergleich zum Online-Durchschnitt nicht nur als kaufkräftiger, sondern auch als deutlich kaufwilliger. So wollen unter den Smartphone- und Tablet-Besitzern je ca. 73 % Weihnachtseinkäufe im Internet bzw. Mobile Web tätigen – und damit 9 Prozentpunkte mehr als im Internet-Durchschnitt.

Besitzer von Smartphone und Tablet PC kaufen Weihnachtsgeschenke häufiger online bzw. mobil ein

Smartphone- und Tablet-Besitzer sind die aktiveren online Weihnachtseinkäufer

Insgesamt wird der Anteil der mobilen Einkäufe am Internet-Weihnachtsgeschäft erheblich sein. Beachtliche 36 % der Tablet-User haben vor, ihr Gerät auch für ihre diesjährigen Weihnachtseinkäufe einzusetzen. Etwas verhaltener äußern sich die Besitzer von Smartphones: Unter ihnen planen 13 %, per Smartphone Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Für Webshop-Betreiber ist es somit von großer Wichtigkeit, die weihnachtlichen Angebote auf sämtlichen Gerätetypen optimal zu präsentieren.

Smartphone und Tablet PC weiterhin begehrt

Tablet PC und Smartphone werden das Weihnachtsgeschäft im Internet beleben, davon ist auszugehen. Und viele dieser Geräte werden auch dieses Jahr als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen. Tablet PC und Smartphone bleiben ein sehr begehrtes Weihnachtsgeschenk: 18 % der befragten deutschen Internet-Nutzer planen den Kauf eines Smartphones innerhalb der nächsten 6 Monate; 13 % wollen einen Tablet PC erwerben.

Im E-Commerce nehmen mobile Geräte mittlerweile einen festen Platz ein. Durch sie verschmelzen Online-und Offline-Einkaufswelten immer mehr miteinander – eine Tatsache, auf die sich Online-Händler auch über das diesjährige Weihnachtsgeschäft hinaus einstellen sollten.

Der W3B-Report Mobile Commerce liefert eine aktuelle Datenbasis mit detaillierten Informationen über verschiedene mobile Nutzergruppen sowie deren Präferenzen und Verhalten im Mobile Web.

November 05 2013

Jeder fünfte Fernseher ist nur Second Screen

Ob Second Screen oder First Screen, Bildschirme und Displays sind in den Alltag fest eingebunden – Computer, Laptops, Tablet PCs und Smartphones sind in nahezu jedem Haushalt allgegenwärtig. Nur natürlich, dass diese Displays neben dem Griff zum Getränk oder Backwerk auch bei der beliebtesten Freizeitbeschäftigung der Deutschen, dem Fernsehen, nicht fehlen dürfen.

Auf die Frage, ob die deutschen Internet-Nutzer am gestrigen Tag ferngesehen haben, antworteten 82 % mit »Ja«. Die Mehrheit war durch mindestens einen weiteren Bildschirm abgelenkt, nur bei weniger als jedem Zweiten (43 %) kam dabei dem Fernsehgerät die ungeteilte Aufmerksamkeit zu.

57 % nutzen beim fernsehen einen Second Screen - Laptop und Smartphone am häufigsten

Insbesondere jüngere Internet-Nutzer schauen gleichzeitig zum Fernsehen immer wieder auf einen Zweitbildschirm. Sind es bei den 20- bis 29-Jährigen 80 %, so sinkt der Anteil der Second Screen-Nutzer mit steigendem Alter auffällig. Bei den über 60-Jährigen Internet-Nutzern sind es nur 34 %. Besonders die stark von der Werbung umworbene Gruppe der unter 35-Jährigen sind vor dem Fernseher online erreichbar.

Ein Second Screen wird gern von jungen Internet-Nutzern im Alter bis zu 30 Jahren genutzt

Bei 20 % der fernsehen guckenden Internet-Nutzer ist der Fernseher der Second Screen

Die Annahme liegt nahe, dass der Fernseher bei einer so hohen gleichzeitigen Nutzung anderer Displays nicht immer die Hauptrolle besetzt und in eine Statisten abgedrängt wird. Insgesamt sehen 20 % der befragten Internet-Nutzer eigentlich gar nicht fern, wenn das TV-Gerät eingeschaltet ist – sondern konzentrieren sich auf ihren Zweitbildschirm.

Betrachtet man nur die Second Screen-Nutzer, so geben 35 % der Befragten an, dass sie sich überwiegend auf den zweiten Bildschirm konzentriert haben. Bei 38 % teilten sich TV und der Zweitbildschirm die Aufmerksamkeit. Bloß 27 % sagten, dass der Fernseher im Mittelpunkt ihres Interesses stand.

Die Aufmerksamkeit beim fernsehen mit Second Screen liegt überwiegend auf dem Zweitbildschirm

Second Screen-Nutzer an Verbindung von TV-Programm und Internet-Nutzung interessiert

Die Second Screen-Nutzer sind grundsätzlich einer Verbindung von TV-Programm und Internet-Nutzung aufgeschlossen. So kann sich etwa jeder Vierte vorstellen, Informationen zu im TV gezeigten Produkten abzurufen und jeder Zehnte hält es für interessant, entsprechende Produkte gleich per Smartphone, Tablet oder Computer online zu kaufen. Besonders interessant ist, dass 7 % der Second Screen-Nutzer sowieso gerade mit einem Online-Einkauf beschäftigt sind.

Jeden vierten Second Screen-Nutzer interessieren im TV vorgestellte Produkte

Viele Nutzer von Zweitbildschirmen sind aktive Online-Einkäufer – sowohl im stationären Internet als auch im Mobile Web. In Anbetracht dessen, dass etwa jeder dritte Einkauf von Produkten mit dem Smartphone vom Sofa (Sofa-Commerce) – also potentiell während des Fernsehens stattfindet, ergeben sich hier neue Möglichkeiten interessierte anzusprechen.

Der W3B-Report Second Screen – Mediennutzung zwischen TV und Internet dokumentiert Nutzung und Nutzungsinteresse von Second Screens. Der W3B-Report Mobile Commerce zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung aus Sicht der mobilen Einkäufer auf.

September 10 2013

Mobile Einkäufe von zu Hause aus

Die Verbreitung von Smartphones in Deutschland steigt weiter ungebremst. Immer mehr Smartphone-Besitzer entdecken für sich den Einsatz der mobilen Internet-Endgeräte zum Surfen und zu Mobile Commerce. Die Online-Nutzungsszenarien werden dadurch immer vielfältiger – praktisch überall und jederzeit kann nun online eingekauft und gebucht werden. Für Webshop-Betreiber wird es immer wichtiger, die typischen Nutzungsverhaltensweisen und -vorlieben ihrer mobilen Zielgruppen zu kennen. Doch wie mobil ist Mobile Commerce tatsächlich?

Mobile Commerce: Orte des Einkaufs mit dem Smartphone

Mobile Commerce findet meist zuhause auf dem Sofa statt

Auf die Frage, an welchem Ort der letzte mobile Einkauf per Smartphone stattfand, antworteten die meisten Befragten (rund 30 %) mit »zu Hause auf dem Sofa«. 7 % tätigten ihre letzte mobile Bestellung im Bett, 9 % an einem anderen Ort ihrer Wohnung.

Mobil im Sinne von »unterwegs, draußen« fanden dagegen lediglich 17 % der Smartphone-Einkäufe statt. Rund 8 % erfolgten beim Warten, z. B. an einem Bahnhof bzw. Flughafen, weitere 7 % beim Fahren im Zug, Bus oder Auto. Ebenfalls relativ häufig wurde das Smartphone genutzt, um vom Arbeitsplatz aus einzukaufen (ca. 9 % der Nennungen).

An welchen Orten per Smartphone eingekauft wird, ist unter anderem vom Kunden bzw. der jeweiligen Zielgruppe abhängig. So zeigt der W3B-Report, dass Frauen mit ihren Smartphones noch lieber bequem vom Sofa aus einkaufen als Männer. Und Smartphone-User im Alter zwischen 30 und 50 Jahren zeigen eine deutlichere Tendenz dazu, tatsächlich mobil bzw. unterwegs zu shoppen als jüngere Zielgruppen.

Mobiler Einkauf abhängig vom Produkt

Einen wichtigen Einfluss auf den mobilen Einkaufsort hat insbesondere das erworbene Produkt: So wird das Ranking der Produkte, die per Smartphone unterwegs bzw. außer Haus erworben wurden, von Produkten aus dem Reise-Segment angeführt, nämlich Bahn- und Flugtickets (20 %). Auf Platz zwei der tatsächlich mobil gekauften Produkte rangieren Bücher mit 16 % der Nennungen.

Mobile Commerce: Smartphone Einkäufe daheim außer Haus (Top 10)

Die Rangliste der zuhause per Smartphone getätigten Käufe fällt dagegen ganz anders aus: Hier liegen kostenpflichtige Apps mit 16 % auf Platz eins, gefolgt von Kleidung und Schuhen mit 12 %.

Immer mehr Internet-Nutzer nutzen Mobile Commerce

Der neue W3B-Report Mobile Commerce zeigt deutlich, dass die Nutzung von Mobile Web und Mobile Commerce auch aus Nutzersicht in Bewegung ist und bleiben wird. Die Anteile der Internet-Nutzer, die ein Smartphone oder einen Tablet PC besitzen bzw. die Anschaffung planen, steigen Jahr für Jahr, gleiches gilt für die Gruppe der mobilen Einkäufer. Parallel verändern sich die Strukturen, Anforderungen und Verhaltensweisen der Zielgruppen im Mobile Web.

Mobile Commerce: Anteil der Smartphone-Besitzer und mobilen Einkäufer

Der W3B-Report Mobile Commerce zeigt den aktuellen Stand der Entwicklung aus Sicht der mobilen Einkäufer auf.

July 04 2013

Un premier smartphone Firefox OS à 69 euros - LeFigaro

Un premier #smartphone Firefox OS à 69 euros - LeFigaro
http://www.lefigaro.fr/hightech/2013/07/02/01007-20130702ARTFIG00374-un-premier-smartphone-firefox-os-a-69-euros.php

Mozilla entre dans la course des OS pour smartphone. Tags : internetactu fing internetactu2net #mobile smartphone

June 05 2013

Print goes digital – und welche Leser gehen bei Paid Content mit?

Viele deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage digitalisieren ihre Strategien mit aller Kraft – und manchmal auch mit dem Mut der Verzweiflung. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass bei der digitalen Wertschöpfung für redaktionelle Inhalte viel Fingerspitzengefühl gefragt ist. Längst haben sich die deutschen Internet-Nutzer an kostenfreien Content gewöhnt. Nun gilt es, zahlungsbereite Zielgruppen zu identifizieren und ihnen die »richtigen« digitalen Inhalte anzubieten.

Jeder dritte deutsche Internet-Nutzer liest die Zeitungen und Zeitschriften, die er regelmäßig konsumiert, inzwischen nur noch digital! Trotz »Mobile-Boom« kommt dabei stationären PCs sowie Laptops die größte Bedeutung zu: 28 % der befragten Internet-Nutzer lesen auf diesen Geräten »ihre« Zeitung bzw. Zeitschrift. Es folgen Smartphones bzw. Internet-Handys mit 15 % und Tablets (z. B. iPads) mit 13 %.

Lesen von redaktionellem Content auf digitalen Geräten

Trotz steigender Zahlungsbereitschaft gewinnt Paid Content keine Freunde

Ein positives Ergebnis ist, dass die Hälfte der befragten Internet-Nutzer nach eigenen Angaben bereit ist, für digitale Inhalte zu zahlen. Gut ein Viertel dagegen lehnt Paid Content grundsätzlich ab. Ungeachtet der öffentlich geführten Diskussionen über die Notwendigkeit, digitale Inhalte kostenpflichtig anzubieten, ist bei diesen Werten über die Jahre keine positive Tendenz zu verzeichnen – eher im Gegenteil. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich der Anteil der zahlungsbereiten Online-Nutzer rückläufig entwickelt.

Zahlungsbereitschaft von Paid Content im Zeitverlauf

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Der relativ hohe Anteil der zahlungsbereiten Internet-Nutzer ist größtenteils auf die aus Nutzersicht attraktiven multimedialen Inhalte zurückzuführen, so z. B. auf Musikdownloads sowie das Herunterladen, Streamen und Ausleihen von Filmen. Zahlungsbereitschaft für digitale redaktionelle Inhalte in Form von Nachrichten, Artikeln und Informationen signalisiert dagegen lediglich jeder sechste Befragte.

Zahlungsbereitschaft für Paid Content

Die Hoffnungsträger für kostenpflichtige Inhalte

Wie so oft kommt es auch bei der Zahlungsbereitschaft für Paid Content auf das Produkt und auch auf die Zielgruppe an. Hoffnungsbringer für die erfolgreiche Vermarktung digitaler Redaktionsprodukte sind den W3B-Befragungsergebnissen zufolge männliche Nutzer sowie die zahlungskräftigen Tablet-Besitzer. Unter ihnen würde gut jeder Fünfte für redaktionelle Online-Inhalte zahlen. Als besonders attraktiv wurde zudem die Altersgruppe der 30- bis 40-jährigen Internet-Nutzer identifiziert: Hier zeigt sich sogar fast jeder Vierte zahlungsbereit.

Zahlungsbereitschaft für Paid Content im Zielgruppenvergleich

Das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften auf digitalen Endgeräten ist bereits weit verbreitet und wird zukünftig weiter zunehmen. Nach wie vor steht jedoch dem steigenden Interesse, redaktionelle Inhalte digital zu lesen, nur eine überschaubare Gruppe zahlungsbereiter Nutzer gegenüber. Für Verlagshäuser gilt es, die für die eigenen Inhalte relevanten, zahlungsbereiten Zielgruppen zu identifizieren, ihre Bedürfnisse genau zu kennen und gezielt zu bedienen.

Der W3B-Report »Trends im Nutzerverhalten« befasst sich daher mit dem Thema digitaler Mediennutzung und Zahlungsbereitschaft für redaktionellen Content.

April 03 2013

Neue Broschüre „Mein digitales Leben“ veröffentlicht

In eigener Sache: Das Jugendinformationsportal „watch your web“ und iRights.info haben zusammen die neue Broschüre „Mein digitales Leben“ veröffentlicht. Sie soll Jugendlichen Informationen bieten, damit sie sich rechtssicher und selbstbestimmt im Internet und insbesondere in sozialen Netzwerken bewegen können. Komplexe Themen wie Urheberrecht, Verbraucher- und Datenschutz, Persönlichkeitsrecht sowie Werbestrategien von kommerziellen Anbietern im Internet werden anhand praxisnaher Beispiele erklärt.

„Watch your web“ ist ein Angebot der IJAB (Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland), das bereits 2009 ins Leben gerufen wurde und durch das Verbraucherschutzministerium gefördert wird.

Was macht „watch your web“? In der Broschüre heißt es dazu:

Watch your web schult junge, engagierte Menschen darin, eigenständig als Infoscouts in sozialen Netzwerken zu handeln. Dort sollen sie anderen ihr Wissen zur Verfügung stellen und beispielsweise Fragen zu Urheberrecht, Kostenfallen, Smartphone-Sicherheit oder Communities beantworten.

iRights.info kooperiert mit „watch your web“ und hat die Inhalte der Broschüre zu den Themen Urheberrecht und Datenschutz erstellt. Die fünf Rubriken der neue Broschüre beinhalten Tipps zum Umgang mit Daten im Netz, Tipps zur Nutzung von Youtube und sozialen Netzwerken wie Facebook, von Smartphones und dem Betreiben von Fanseiten.

Die Broschüre „Mein digitales Leben“ steht hier kostenlos als PDF zum Download bereit.

Hier kann man direkt reinblättern:

Mein digitales Leben – Rechtliches kurz erklärt

February 04 2013

Mehrheit nutzt Second Screen beim Fernsehen

Es ist so weit: Mittlerweile gibt es mehr Internet-Nutzer, die während des Fernsehens einen Second Screen nutzen – z. B. in Form eines Laptops oder Smartphones – als solche, die sich allein auf das TV-Programm konzentrieren.

Vier Fünftel der Internet-User werden ihrem Ruf als aktive Medien-Nutzer gerecht: 81 % der Befragten haben am Vortag der Online-Umfrage ferngesehen. Doch bei den meisten von ihnen war dabei die Aufmerksamkeit für den TV-Bildschirm nicht ungeteilt: Mehr als 55 % hatten zusätzlich einen zweiten Bildschirm, einen Second Screen, vor Augen. Meist handelte es sich dabei um einen Laptop (52 %), aber auch mobile Devices wie Smartphones (37 %) und Tablets (12 %) spielen bereits eine wichtige Rolle. Und immerhin knapp 30 % hatten parallel zum Fernsehen noch einen stationären Computer laufen.

Mehrheit der Internet-User nutzt beim Fernsehen einen Second Screen.

Mit beachtlicher Geschwindigkeit hat sich das Phänomen Second Screen und damit ein im wahrsten Sinne des Wortes multimediales Mediennutzungsverhalten etabliert. Dass bei der Mehrheit der fernsehenden Internet-Nutzer parallel ein zweiter Bildschirm aktiv ist, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass das TV-Gerät zum bilderwerfenden Möbelstück verkommt – schließlich haben sich die Nutzer aktiv für das Einschalten des einen wie auch des anderen Gerätes entschieden.

Dessen ungeachtet ist die Aufmerksamkeit der Second Screen-User geteilt: 49 % sind nebenbei durch das Internet gesurft, 48 % haben E-Mails bearbeitet. Gut ein Drittel war in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs. Und mehr als jeder Vierte hat parallel auf seinem Second Screen gespielt.

Im Vergleich dazu ist die Online-Nutzung von Inhalten und Anwendungen, die mit einer laufenden TV-Sendung oder -Werbung zu tun haben, noch wenig verbreitet. Immerhin jeder Zehnte hat mit seinem Second Screen etwas getan, was mit der gerade laufenden Fernsehsendung zu tun hatte. Knapp 2 % haben online etwas genutzt oder abgerufen, das mit einer TV-Werbung im Zusammenhang stand.

Parallel zum Fernsehen wird oft gesurft und die E-Mails gecheckt

Entscheidend ist die Frage, auf welchem Screen die Hauptaufmerksamkeit der Zuschauer bzw. Nutzer liegt. Viele der Second Screen-Aktivitäten eignen sich dazu, »nebenbei« zu laufen und sich hauptsächlich dem Fernsehprogramm zu widmen. Fakt ist aber auch: Häufig werden auch Dinge erledigt, die die volle Aufmerksamkeit des Nutzers fordern – so z. B. das Lesen und Schreiben von E-Mails oder das Arbeiten – und bei denen davon auszugehen ist, dass der Fernseher nur nebenbei läuft. Spätestens dann stellt sich die Frage: Was ist der First und was ist der Second Screen?

Was genau auf den parallel zum Fernsehen genutzten Second Screens stattfindet ist von vielen Faktoren abhängig: Von der Nutzergruppe, dem eingesetzten Endgerät – und nicht zuletzt vom Wochentag. Während Werktags z. B. besonders häufig Mails bearbeitet werden, wird am Wochenende auf den Second Screens öfter gesurft und auf Facebook & Co. zugegriffen.

Je nach Wochentag haben Second Screens unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte.

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Bildschirmen werden zukünftig immer mehr verschwimmen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass dem Fernsehen zukünftig noch so viel ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie wir es in der Vergangenheit gewohnt waren und die Tendenz zum Second Screen wird dank Tablet, Smartphone & Co. nicht aufzuhalten sein.

Entscheidend für Medienanbieter wie Werbetreibende ist es, das spezifische Screen-Nutzungsverhalten ihrer Zielgruppen zu kennen und sich so gezielt zu Nutze zu machen. Dann bieten sich vielfältige Potentiale, mit dem veränderten Mediennutzungsverhalten mit gezielt zugeschnittenen Anwendungen, Services und nicht zuletzt werblichen Aktionen zu begegnen.

Der W3B-Report »Second Screen – Mediennutzung zwischen TV und Internet« dokumentiert den aktuellen Status von Second Screen aus der Perspektive deutscher Internet-Nutzer.

January 21 2013

Mobile Web-Boom nicht bei allen Websites angekommen

Mobile Commerce ist im Kommen, darüber besteht unter Experten weitgehend Einigkeit. Erwartungshaltung und Engagement auf Seiten der Anbieter sind groß – aber gilt das auch für die Nutzer von Smartphones und Tablets?

Jeder zweite deutsche Internet-Nutzer erwartet heute von einem Webshop, dass dieser auch mobil erreichbar ist, sei es über eine für die mobile Nutzung optimierte Website oder eine Shopping-App. Mehr als ein Drittel der Online-Nutzer (38 %) hat innerhalb des letzten Monats mit einem mobilen Endgerät auf einen Webshop zugegriffen. Und jeder Fünfte hat nach eigenen Angaben bereits mobil eingekauft.

Dabei zeigen sich je nach Webshop hinsichtlich der mobilen Nutzungsintensität sehr deutliche Unterschiede. So gibt es Webshops, deren mobile Auftritte von nicht einmal jedem zehnten Webshop-Besucher parallel auch mobil genutzt werden. Andere Online-Shops hingegen werden bereits von über einem Fünftel ihrer Nutzer auch mobil per Smartphone, Tablet & Co. besucht.

Bahn-Sites und Online-Marktplätze attraktiv für mobile Nutzung.

Besonders hohe Anteile mobiler User weisen die großen Online-Marktplätze eBay und amazon auf: Bei Ihnen sind es jeweils gut 22 % der Besucher, welche die Webshops innerhalb des letzten Halbjahrs (auch) mit Smartphones oder Tablets aufgesucht haben. Unter den Besuchern der Online-Shops von H&M und der Parfümerie Douglas finden sich ebenfalls hohe Anteile mobiler User. Auch für Shopping-Clubs haben die mobilen Präsenzen eine große Bedeutung. Bei ihnen liegt der Anteil der mobilen Nutzer unter den Club-Besuchern im letzten Halbjahr im Durchschnitt bereits bei 15 %.

Bei Websites aus dem Reise-Bereich ist die Spannweite der Nutzung noch größer als bei Webshops. Während bei einigen Reise-Websites lediglich jeder zwanzigste Website-Besucher bereits mobiler Nutzer ist, liegt der Höchstwert bei über einem Drittel. Spitzenreiter sind hier die mobilen Präsenzen von Bahn-Websites. Sehr hohe Anteile mobiler Nutzer können die Deutsche Bahn und Lufthansa aufweisen, das Schlusslicht bildet Ryanair.

Einige Unternehmen machen vor, wie aktiv die eigene mobile Präsenz in den Unternehmensauftritt eingebunden werden kann, auch wenn der Branchen-Durchschnitt eigentlich gering ist.

Fazit: Auch auf Nutzerseite ist »Mobile« wichtig und wird von vielen bereits aktiv neben der »klassischen« Internet-Präsenz genutzt. Dabei hängt die mobile Nutzungsintentsität von Webshops und Websites von zahlreichen Faktoren ab: von der Art der angebotenen Produkte und Services über die Affinität der Kundengruppe bis hin zur Qualität der mobilen Websites und Apps. Der Erfolg mobiler Anwendungen ist nicht selbstverständlich, aber planbar.

Die W3B Benchmarking-Reports bieten Ihnen detaillierte Analysen für über 100 deutsche Websites und Webshops 
verschiedenster Branchen:
»Best Webshops Benchmarking«
»Benchmarking Reise-Websites«
»Benchmarking Websites«

November 28 2012

Tablet PC Game-Changer beim Online-Shopping?

Das mobile Internet wird den E-Commerce revolutionieren. In diesem Punkt sind sich viele Experten einig. Das Weihnachtsgeschäft wird als wichtiger Indikator angesehen, wenn es um die Einschätzung zukünftiger Entwicklungen geht – denn es bietet (potentiellen) Käufern zahlreiche Anlässe, online bzw. mobil nach Geschenken zu recherchieren und diese zu bestellen.

Befragt nach ihrem Informations- und Kaufverhalten in der Vorweihnachtszeit gab ein Großteil der deutschen Internet-Nutzer an, per PC oder Laptop nach Geschenkideen zu suchen (59 %) bzw. auch Geschenke online zu kaufen (49 %). Beide Werte liegen somit auf hohem Niveau, sind jedoch gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig gestiegen. Es verbleibt weiterhin ein nennenswerter Anteil an Nutzern, die Weihnachtsgeschenke entweder gar nicht oder »traditionell offline« im stationären Handel kaufen.

Auch das Geschenkesuchen und -kaufen via Smartphone ist bereits gebräuchlich – allerdings stellen die »mobilen Weihnachts-Shopper« noch immer eine Minderheit dar: Nur knapp jeder fünfte Smartphone-Besitzer will mobil Geschenk-Inspirationen suchen, lediglich jeder Dreizehnte plant auch den Geschenkekauf via Smartphone. Der Vorjahresvergleich zeigt: Zwar ist der Anteil der Smartphone-Besitzer in der Internet-Nutzerschaft im Laufe des Jahres deutlich gestiegen (von ca. 40 % auf über 50 %), nicht aber der Anteil unter ihnen, die mobil Geschenke kaufen wollen. Er liegt heute wie vor einem Jahr bei unter 8 %.

Im Vergleich zu Smartphone-Nutzern sind Tablet-Besitzer besonders am Weihnchtsgeschenkesuchen bzw. -kaufen interessiert

Deutlich mehr Begeisterung in puncto Weihnachtseinkauf ist dagegen bei Besitzern von Tablet PCs wie dem iPad erkennbar. Zum einen wächst auch diese Gruppe weiter stetig an: Innerhalb eines Jahres ist der Anteil der Tablet-Besitzer unter den deutschen Online-Nutzern von 11 % auf über 18 % gestiegen. Zum anderen zeichnen sich Tablet-Besitzer durch eine ausgesprochen hohe E-Commerce-Affinität aus, und diese zeigt sich auch in der Vorweihnachtszeit: Mit 42 % bzw. 29 % liegen die Anteile der Tablet-Besitzer, die ihr Gerät für das Geschenkesuchen bzw. -kaufen einsetzen wollen, um ein vielfaches über denen der Smartphone-User.

Fast jeder Dritte gibt schon heute an, dass er »mittlerweile viele Dinge bevorzugt über den Tablet PC« erledigt.

Das Thema Shopping hat unter den Tablet-Besitzern deutlich schneller Fuß gefasst als unter den Smartphone-Usern. So deuten auch die Motive, weshalb Tablets zum Einkauf genutzt werden, darauf hin, dass der wahrgenommene Komfort und die Bequemlichkeit der Tablet-Nutzung dazu geführt haben, dass die (noch) relativ neuartigen Geräte bereits zum Internet-Nutzungsalltag gehören: Fast jeder Dritte gibt schon heute an, dass er »mittlerweile viele Dinge bevorzugt über den Tablet PC« erledigt.

Auch über das Vorweihnachtsgeschäft hinaus haben sich Tablets inzwischen einen festen Platz in der Reihe der verfügbaren Online- und Offline-Vertriebskanäle und damit in zukünftigen Cross-Channel-Strategien erobert.

Der W3B-Report »Mobile Commerce« mit umfangreichen aktuellen Studienergebnissen zum Mobile Commerce erscheint im Dezember 2012.

September 19 2012

Bremsen Datenschutzbedenken Location-based Services für Smartphones?

Unterwegs eine Route planen, schnell ein Restaurant in der Nähe ausfindig machen oder durch ein paar Klicks Schnäppchen-Angebote der umliegenden Geschäfte entdecken: Menge und Vielfalt der »Location-based Services« nehmen rasch zu. Dank der Möglichkeiten der Positionsbestimmung durch mobile Endgeräte wie Smartphones und GPS können potentiellen Kunden zu jeder Zeit am richtigen Ort passende Angebote offeriert werden. Standortbezogenen Diensten werden daher von Experten große Zunkunfschancen progostiziert.

Im Rahmen der 34. W3B-Studie wurden über 2.500 deutsche Internet-Nutzer, Smartphone- und Tablet-Besitzer zum Thema Location-based Services befragt. Die Studie zeigt, dass sich die Nutzung lokaler Dienste unter Smartphone-Besitzern in kurzer Zeit relativ weit verbreitet hat: Gut jeder Fünfte nutzt sie regelmäßig, ca. zwei Fünftel gelegentlich. Dabei macht die Routenplanung den mit Abstand größten Nutzungsanteil aus (84 %). Auf Platz zwei und drei des Nutzungsrankings folgt die Suche nach umliegenden Geschäften, Restaurants o. ä. (61 %). Nach günstigen Angeboten in der Nähe recherchiert immerhin jeder dritte Smartphone-Nutzer (34 %) zumindest gelegentlich. Gerade Preis- und Trendbewusste schätzen diese neue Art der Schnäppchen-Jagd.

Die Bedenken über Datenschutz über die GPS Standortbestimmung sind groß

Dennoch ist der Anteil der Skeptiker unter den potentiellen Location-based Service-Zielgruppen beachtlich: So sagen fast zwei Drittel der Smartphone-Besitzer aus, dass sie aus Datenschutzgründen Bedenken haben, den eigenen Standort bekanntzugeben. Vor allem Frauen und ältere Nutzer zeigen sich hier unsicher.

Noch mehr (rund drei Viertel) haben nach eigenen Angaben stets ein Auge darauf, welche Programme/Dienste ihres Smartphones die aktuelle Position auslesen. Dies trifft insbesondere auf männliche, junge und technisch versierte Smartphone-Besitzer zu. Lediglich jeder Sechste gibt an, dass er sich über die Standort-Einstellungen seines Smartphones keine Gedanken macht.

Smartphone-Besitzer lassen die GPS Standortbestimmung nur selten oder gar nicht zu

Die Folge: Längst nicht alle Smartphone-User haben ihre Geräte ständig »auf Empfang« für standortbezogene Dienste gestellt: Nur knapp 15 % geben an, die Ortung des GPS-Empfängers ihres Smartphones (fast) immer zuzulassen, etwa 19 % tun dies »häufig«. Die meisten Smaprtphone-Besitzer hingegen lassen die Ortung nur selten (23 %) oder sogar gar nicht (38 %) zu.

Insgesamt deuten die W3B-Studienergebnisse darauf hin, dass sich die Nutzung standortbezogener Dienste noch in einem frühen Marktstadium befindet. Eine wichtige Herausforderung für Anbieter standortbezogener Dienste besteht darin, diese nicht nur attraktiv und mit hohem Nutzwert, sondern auch so seriös zu gestalten, dass für potentielle Nutzer und Kunden Datenschutzbedenken möglichst minimiert werden.

Der W3B-Report »Location-based Services« mit umfangreichen aktuellen Studienergebnissen zum Thema der Location-based Services ist im September 2012 erschienen.

August 08 2012

Kaufentscheidung »To Go« – mobil einkaufen

Das Mobile Web in Deutschland entwickelt sich weiter dynamisch, und damit auch die Potentiale für den Einsatz von Smartphones & Co. zum Einkaufen sowie für die Vorbereitung von Kaufentscheidungen. Den Ergebnissen des neuen W3B-Report »Mobile Commerce« zufolge sind heute mehr als 40 % der deutschen Internet-Nutzer im Besitz eines Smartphones; vor drei Jahren war es nur gut jeder zehnte.

Im Rahmen der 34. W3B-Studie wurden 8.900 Besitzer von internetfähigen Mobiltelefonen und Smartphones zu ihren Einstellungen und Nutzungsgewohnheiten im Mobile Web befragt. Die Studienergebnisse zeigen: Wer ein Smartphone besitzt, der surft fast immer auch im Mobile Web: So haben heute nahezu alle Smartphone-Besitzer (92,9 %) schon einmal das mobile Internet genutzt. Jeder Zweite (50,3 %) surft sogar fast täglich mobil und zählt damit zum Kreis der aktiven Mobile Web-User.

Mobile Produkt- und Preisinfos: Unendliche Transparenz?

Zu den beliebtesten mobilen Inhalten und Funktionen zählen dabei nach wie vor Nachrichten und Wetterinformationen. Auffallend groß ist aber auch die Bedeutung von Smartphones für den Kaufentscheidungsprozess geworden. Das Abrufen von Produkt- und Preisinformationen wird immer gebräuchlicher.

So gibt heute deutlich mehr als die Hälfte der Smartphone-Besitzer (56,8 %) an, sich mindestens gelegentlich via Mobile Web über Produkte zu informieren. Jeder Vierte tut dies sogar regelmäßig.

Nahezu ebenso viele setzten ihr Smartphone für Preisinformationen bzw. -vergleiche ein: Insgesamt rund die Hälfte (49,7 %) tut dies gelegentlich; der Anteil der regelmäßigen Nutzer liegt hier bei einem Fünftel.

Vor allem männliche Smartphone-Besitzer wissen offensichtlich die mobile Verfügbarkeit von Produkt- und Preisinformationen zu schätzen: Der Geschlechtervergleich der Studiendaten zeigt, dass der Nutzungsanteil bei den Männern rund zehn Prozentpunkte über dem der Frauen liegt.

Das Lesen von Produktbewertungen anderer Nutzer via Smartphone ist den W3B-Befragungsergebnissen zufolge noch nicht ganz so weit verbreitet, wird aber immerhin schon von rund 40 % zumindest gelegentlich genutzt. Fast genauso hoch ist der Anteil der Smartphone-Besitzer, die Barcodes scannen, um sich mobil über Produkte und Preise zu informieren. Die Preistransparenz hat somit ein Maß erreicht, das in Vor-Internet-Zeiten undenkbar gewesen wäre – und das zukünftig den Handel revolutionieren könnte.

Mobil informieren = mobil kaufen?

Die Gleichung »Mobil informieren = mobil kaufen« geht im deutschen Mobile Web (noch) nicht auf. W3B befragte Smartphone-Besitzer, die ihr Gerät für mobile Preis- und Produktinformationen einsetzen, wo sie im Anschluss an den mobilen Info-Abruf normalerweise einkaufen. Dabei gaben die allermeisten (62,4 %) an, dies vorwiegend im stationären Internet bzw. klassischen Webshop zu tun. Knapp ein Viertel kauft anschließend meist sogar »offline« in einem Geschäft außerhalb des Internet. Und nicht einmal jeder Zehnte (9,0 %) bestellt im Anschluss an die mobile Preis- oder Produktrecherche direkt im Mobile Web.

Die Ergebnisse des neuen W3B-Report »Mobile Commerce« deuten darauf hin, dass Vertriebsaktivitäten im Mobile Web ungeachtet des großen Potentials keine Selbstgänger sind. Wer potentielle Kunden für M-Commerce begeistern will, hat mit zielgruppenorientierten Angeboten Überzeugungsarbeit zu leisten. Wichtig ist dabei ein Umdenken zum »No-Line-Commerce« (der vertriebskanal-übergreifenden Perspektive) – mit dem Ziel, die als relevant identifizierten mobilen, Online- und Offline-Vertriebswege optimal zu vernetzen.

Der W3B-Report »Mobile Commerce« mit umfangreichen aktuellen Studienergebnissen zum Mobile Commerce ist im August 2012 erschienen.

June 15 2012

Identitätsdiebstahl im Internet

Eine E-Mail-Adresse, ein Facebook-Profil, ein Online-Banking-Account – im Internet identifizieren wir uns gegenseitig über Datenströme.

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November 28 2011

Wenige Weihnachtseinkäufe 2011 per Smartphone geplant

Das digitale Weihnachtsgeschäft läuft auf Hochtouren. Erfolgsprognosen und -meldungen kursieren in der Fachpresse. Für Online-Nutzer ist das Internet längst fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit geworden: Mehr als die Hälfte (56 %) will im Internet nach Ideen für Weihnachtsgeschenke suchen, fast jeder Zweite (48 %) beabsichtigt, Geschenke auch direkt via Internet zu kaufen.

Das Ergebnis: Das mobile Internet spielt aus Sicht der Nutzer im Weihnachtsgeschäft (noch) eine Nebenrolle. Der Anteil der Smartphone-Besitzer, die im mobilen Internet nach Geschenkideen suchen wollen, liegt deutlich unter dem Wert für das »klassische« Internet, nämlich bei 15 %. Noch weniger Smartphone-Besitzer planen den mobilen Einkauf von Weihnachtsgeschenken: Zur Gruppe der mobilen Geschenkekäufer zählt nur jeder 13. der Smartphone-Besitzer.

Insgesamt handelt es sich bei den Smartphone-Besitzern um überdurchschnittlich aktive Online-Weihnachtsmänner und -frauen: In dieser Gruppe ist der Anteil derer, die auch das »klassische« Internet für die Geschenkesuche einsetzen wollen um ca. 16 % größer als in der Internet-Gesamtnutzerschaft – bei den geplanten Geschenkkäufen fällt der Wert sogar 25 % höher aus.

Während das Profil des »klassischen« Online-Geschenkekäufers mittlerweile weitgehend dem Internet-Durchschnitt entspricht, weist der mobile Weihnachtsgeschenkekäufer heute noch ein spezielles Profil auf: Er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit männlich, zwischen 20 und 40 Jahre alt, Besserverdiener und überdurchschnittlich trend- und karriereorientiert.

Insgesamt weisen die Ergebnisse des W3B-Report »Mobile Commerce« auf eine wachsende Bedeutung des Einkaufs mit mobilen Endgeräten hin. Und so wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis auch für den Weihnachtsgeschenkekauf viele Kunden ihr Smartphone zücken.

Der W3B-Report »Mobile Commerce – Einkaufen per Smartphone« mit weiteren Auswertungen erscheint im Dezember 2011.

October 26 2011

Mobile analytics unlock the what and the when

When applied appropriately, mobile analytics reveal both what happened and when it happened. Case in point: "Let's say you have a game," said Flurry CTO Sean Byrnes (@FlurryMobile) during a recent interview. "You want to measure not just that someone got to level 1, 2, 3, or 4, but how long does it take for them to get to those levels? Does someone get to level 3 in one week, get to level 4 in two weeks, and get to level 5 in four weeks? Maybe those levels are too difficult. Or maybe a user is just getting tired of the same mechanic and you need to give them something different as the game progresses." [Discussed at the 2:21 mark.]

This is why a baseline metric, such as general engagement, deserves more than a passing glance. The specific engagements tucked within can unlock a host of improvements.

Byrnes touched on a number of related topics during the full interview (below), including:

  • Why mobile developers are focusing on engagement: Once you engage a user, do they stick around? If it costs you $1 to acquire a user, how much return will you get — if any? Byrnes said app engagement has grown in importance as developers have shifted their thinking from apps as marketing channels to apps as businesses. [Discussed 30 second in.]
  • Tablet apps vs smartphone apps: A tablet app isn't the same as a phone app. Flurry has found that tablet applications are being used "a number of times longer" than phone applications, but tablet consumers use fewer applications overall. [Discussed at 3:28]

You can view the entire interview in the following video.

Strata 2012 — The 2012 Strata Conference, being held Feb. 28-March 1 in Santa Clara, Calif., will offer three full days of hands-on data training and information-rich sessions. Strata brings together the people, tools, and technologies you need to make data work.

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August 25 2011

Immer mehr Onliner wollen Smartphones anschaffen

Ein Blick auf die Einkaufslisten der Internet-Nutzer zeigt deutlich, wo deren Prioritäten heute liegen. Immer mehr Nutzer planen die Anschaffung von mobilen Internet-Endgeräten: jeder siebte Internet-Nutzer (über 14 %) im nächsten Halbjahr ein Smartphone kaufen. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch unter 10 %. Damit stehen Smartphones heute ganz oben auf den Kaufplanungslisten der Internet-Nutzer – sogar noch vor Laptops mit 13 % und Flachbildfernsehern mit 12 %.

Besonders verbreitet ist der Smartphone-Kaufwunsch unter jüngeren Internet-Nutzern: In der Gruppe der Unter-20-Jährigen plant jeder vierte den Kauf eines Smartphones im nächsten Halbjahr. Bei den 20- bis 30-Jährigen ist es jeder fünfte, bei den 30- bis 40-Jährigen jeder sechste.

Auch die Kaufpläne für Tablet bzw. Pad PCs wie Apples iPad weisen eine steigende Tendenz auf. Planten vor einem Jahr noch ca. 4 % der Internet-Nutzer die Anschaffung eines solchen Gerätes, sind es mittlerweile über 9 %. Hier sind es vor allem Internet-Nutzer im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, die konkrete Kaufpläne äußern.

Die Basis für Mobile Web- und Mobile Commerce-Angebote wird somit immer breiter; das Nutzerpotential steigt stetig. Bereits heute besitzt ca. jeder dritte Online-Nutzer ein Smartphone, ca. jeder fünfzehnte einen Tablet PC. Die Ergebnisse zeigen, dass es gerade die Smartphone- und vor allem die Tablet-Besitzer sind, die den Bereich Mobile Commerce vorantreiben: Sie sind es, die das Mobile Web besonders aktiv nutzen – und auch die höchste Affinität für das mobile Einkaufen aufweisen.

Der W3B-Report »Das mobile Internet« mit weiteren Auswertungen ist im Juni 2011 erschienen.

May 30 2011

Mobil Einkaufen – unabhängig von Zeit und Raum

Die letzte Grenze zur weiten Welt des Einkaufens ist gefallen – Smartphones, Tablet PCs & Co. sei dank. Shopping ist nicht nur jederzeit, sondern nun auch an (fast) jedem Ort möglich. Die Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte wissen die Unabhängigkeit von Zeit und Raum durchaus zu schätzen.

So setzen ausgesprochen viele Besitzer mobiler Endgeräte diese ein, um sich gezielt über Produkte und Preise zu informieren: Mehr als jeder Vierte ruft mindestens einmal pro Woche per Internet-Handy, Smartphone oder Tablet PC Preisinformationen ab. Informationen über Produkte nutzt sogar jeder Dritte mindestens wöchentlich mit seinem mobilen Gerät. Insgesamt machen über 60 % aller Personen, die internetfähige mobile Geräte besitzen, von der Möglichkeit Gebrauch, mobile Preis- oder Produktinformationen abzurufen.

Der Anteil der Personen, die auch tatsächlich mobil einkaufen, fällt im Vergleich zu diesen hohen Werten natürlich geringer aus. Dennoch: Immerhin jeder Zweite hat schon Erfahrungen beim Mobile Commerce gesammelt. Und einer von acht Besitzern gibt an, mindestens einmal pro Woche etwas mit Hilfe seines mobilen Endgerätes online zu bestellen.

Es sind nur wenige Besitzer von Internet-Handys, Smartphones und Tablet PCs, die sich gar nicht für das mobile Einkaufen interessieren: Ihr Anteil liegt bei nur 14 %.
Was die Affinität zum Mobile Shopping angeht, scheint es eine einfache Regel zu geben: Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse.

Während unter den Besitzern von internetfähigen Mobiltelefonen 7 % mindestens einmal pro Woche etwas mobil einkaufen, sind es unter den Smartphone-Besitzern doppelt so viele, nämlich 14 %. Unter den Eigentümern von Tablet PCs gibt sogar fast ein Drittel an, wöchentlich im mobilen Web einzukaufen. iPads und andere Tablet PCs schaffen somit den Brückenschlag zwischen klassischem und mobilem Internet und bieten somit das Potential, dem Mobile Commerce zum Durchbruch zu verhelfen.

Beim Mobile Commerce entscheiden sich die kaufinteressierten Nutzer zumeist für ähnliche Produkte wie im klassischen Onlinehandel: So finden besonders häufig Bücher (55 %), Fahr-/Flugtickets bzw. Reisen (51 %) und Musik (43 %) ihren Weg in die Online-Warenkörbe mobiler Einkäufer.

Kleidung und Mode hingegen wird im mobilen Internet vergleichsweise selten nachgefragt. Nur 23 % der befragten Besitzer internetfähiger Handys, Smartphones oder Tablet PCs möchten diese Produkte über ihr mobiles Endgerät erwerben.

Die immer einfachere und intuitivere Bedienbarkeit von Smartphones und Tablet PCs trägt somit offensichtlich Früchte. Sie lassen die Grenzen zwischen dem altbekannten, »klassischen« Internet und dem Mobile Web verschwimmen – die Erfolgsgeschichte des Mobile Commerce kann beginnen.

Der W3B-Report »Das mobile Internet« mit weiteren Auswertungen ist im Juni 2011 erschienen.

May 11 2011

January 20 2011

Mobile Werbung, auffällig und interessant?

Fast 60 % der befragten Smartphone-Nutzer ist Werbung auf ihrem Mobiltelefon bereits aufgefallen. Mobile Banner und Co. sind auf den kleinen Displays der Telefone nicht minder auffällig.

Dennoch erzielt das Mobile Advertising bei den Smartphone-Nutzern derzeit nur eine geringe Wirkung: Über 90 % der befragten Smartphone-Nutzer geben an, dass sie bisher nicht auf interessante Produkte aufmerksam geworden sind. Dies gilt ebenso für die sie interessierende Informationen bzw. Inhalte. Aktuell spricht mobile Werbung die Nutzer inhaltlich zu selten an.

Bei iPhone-Nutzern sind die Ergebnisse leicht besser – sie nutzen das mobile Internet häufiger, das Angebot werbefinanzierter Apps ist umfangreicher im Vergleich zu Android, BlackBerry oder anderen Smartphones.
Mit der enormen und steigenden Verbreitung werbefinanzierter Apps sowie iPads/Tablet-PCs wächst auch weiterhin der Spielraum für mobile Werbung, welche bisher vorwiegend auf den Angeboten des mobilen Internet plaziert war.

Der W3B-Report »Das mobile Internet« mit weiteren Auswertungen ist im Dezember 2010 erschienen.

December 08 2010

Das iPhone beherrscht das mobile Internet

iPhones sind die am weitesten verbreiteten Smartphones

Die Hürde ist genommen: Jeder zweite deutschsprachige Online-User nutzt heute das mobile Internet, so die Ergebnisse des aktuellen W3B-Report »Das mobile Internet«.
Die Mehrheit der Mobile Web-Nutzer (58 %) besitzt mittlerweile ein Smartphone, also ein Mobiltelefon, das sich vom »herkömmlichen« internetfähigen Handy durch Merkmale wie einen großen bzw. hochauflösendes Display, einen Touchscreen oder eine alphanumerische Tastatur unterscheidet. Unter den aktiven Nutzern des mobilen Internet (die mindestens einmal pro Woche mobil ins Netz gehen) liegt der Anteil der Smartphone-Besitzer sogar bei 70 %.

Die größte Verbreitung hat dabei mit Abstand das iPhone von Apple: Unter den aktiven Mobile Web-Nutzern gibt fast jeder Zweite (48 %) an, Besitzer eines iPhones zu sein. Nur jeder Fünfte (20 %) nennt ein Android-Gerät sein eigen.

Als Kaufmotive für das iPhone werden am häufigsten die einfache, intuitive Bedienbarkeit (67 %) sowie das Design (66 %) genannt. Für mehr als jeden Dritten ist es ein absolutes »MustHave:«. 37 % der iPhone-Besitzer geben an, dass sie das Apple-Gerät »einfach haben wollten«. Anders bei den Android-Besitzern: Hier werden häufig die gute Qualität sowie ein großes Display (je 57 % der Nennungen) als Kaufgrund genannt. Die Begeisterung liegt hier jedoch auf deutlich niedrigerem Niveau als bei den iPhone-Kunden.

iPhone-Besitzer sind die aktivsten Nutzer des mobilen Internet

38 % der Mobile Web-Nutzer zählen heute »zum harten Kern« und wählen sich täglich mobil in das Internet ein. Deutlich aktiver als der Durchschnitt zeigen sich hierbei die Android-Besitzer: Unter ihnen sind 46 % täglich mobil im Netz. Doch mit den iPhone-Besitzern können sie bei weitem nicht mithalten: Mit einem Anteil von 56 % täglicher Mobile Web-Nutzer sind in der iPhone-Nutzergruppe mit Abstand die meisten aktivsten Anwender des mobilen Internet zu finden.

Kostenpflichtige Apps werden vor allem von iPhone-Besitzern gekauft

Fast alle Smartphone-Besitzer haben heute Apps auf ihrem Gerät, die kleinen, begehrten Anwendungen, die speziell für Smartphones programmiert werden und das Leben der Mobile Web-Nutzer angenehmer oder unterhaltsamer machen. Das gilt für iPhone-, wie auch für Android-Besitzer. Allerdings haben auch hier die iPhone-User ganz klar die Nase vorn – vor allem wenn es um kostenpflichtige Apps geht. Auf mehr als jedem dritten iPhone befinden sich nach Angaben der Besitzer über zehn kostenpflichtige Apps. Gleiches gilt jedoch nur für jedes zwanzigste Android-Handy.

Nicht ganz so deutlich ist der Abstand im Segment der kostenfreien Apps. Hier sind es immerhin rund 60 % der Android-Geräte, auf denen mehr als zehn kostenfreie Apps liegen. Bei den iPhones liegt dieser Anteil bei über 70 %.

Das Fazit: Die iPhone-Besitzer sind die Treiber des mobilen Internet. Die Ergebnisse des W3B-Report »Das mobile Internet« belegen, dass sie nicht nur bei der Nutzungshäufigkeit und beim Herunterladen kostenpflichtiger Apps am aktivsten sind, sondern auch in den meisten anderen Anwendungsbereichen des Mobile Web – vom Musik-Download bis zum mobilen Einkauf. Die iPhone-Besitzer sind heute mit Abstand die aktivste und ausgabefreudigste Zielgruppe im Mobile Web.

Der W3B-Report »Das mobile Internet« mit weiteren Auswertungen ist im Dezember 2010 erschienen.

July 26 2010

Das mobile Internet: Für die Klasse, nicht für die Masse?

Smartphone-Nutzer treiben das Wachstum des mobile Web

Die Erfolgsmeldungen über die rasant steigende Nachfrage nach »Apps« gilt als Indikator für die wachsende Bedeutung des mobilen Internet. Die speziell für Smartphones erstellten Programme, Anwendungen und Spiele stehen bei den Besitzern entsprechender Geräte ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

So zeigt auch die neue W3B-Studie »Das mobile Internet«, dass allein zwei Drittel (66%) aller Smartphone-Besitzer Apps, Ovis & Co. nutzen – und zwar vorwiegend die kostenfreien (von 69%). Mobile Navigationsservices sind dabei aus Nutzersicht die allerwichtigste Anwendung, aber auch Spiele, Nachrichten und Wetterinformationsdienste haben es den Smartphone-Usern angetan.

Doch die W3B-Studienergebnisse zeigen auch etwas anderes: Sie weisen mit großer Deutlichkeit darauf hin, dass das mobile Internet die Masse noch nicht erreicht hat. Vielmehr ist und bleibt es vor allem ein Medium für die Besitzer der mobilen Premium-Geräte, der Smartphones. Unter Ihnen finden sich weitaus mehr aktive Nutzer des mobilen Internet als unter den Eigentümern »herkömmlicher« Internet-Handys. Sowohl bei der Nutzungsdauer als auch bei der Menge und Vielfalt der genutzten Online-Services und -Features sind die Smartphone-Besitzer den normalen Internet-Handy-Surfern weit voraus.

Ein zukünftiges Wachstum des mobilen Internet ist somit vornehmlich aus dem Bereich der Smartphones, allen voran dem iPhone, zu erwarten. Die Studienergebnisse zur Ausstattung der Internet-Nutzer mit mobilen Endgeräten zeigen, dass Smartphones die normalen Internet-Handys nach und nach ersetzen werden.

Anders als die Smartphoner steht die Masse der Internet-Nutzer dem mobilen Internet weiter kritisch gegenüber. Sie bemängeln einerseits zu hohe bzw. undurchsichtige Kosten, zum anderen den mangelnden Bedienungskomfort des mobilen Internet.

Der große Wachstumsschub für den mobilen Online-Markt steht den W3B-Studienergebnissen zufolge noch aus. Möglicherweise kann er durch neue Geräte aus der Welt der Surfpads und Tablet-PCs noch verstärkt werden. Fazit: Die Zukunft des mobilen Netz hat gerade erst begonnen.

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