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September 24 2013

September 06 2013

Öffentliches Geld muss zwingend eine freie Lizenz bedeuten. Ein Kommentar.

Heute findet in Berlin der Urheberkongress 2013 statt. Es ist die größte Veranstaltung zum Urheberrecht im Wahljahr 2013. Ist das Urheberrecht wahlentscheidend? Nein, natürlich nicht – bisher geht es um Fluglärm, wer welche Kette getragen hat und wer jetzt die schlechteste oder beste Bundesregierung aller Zeiten war. Das Urheberrecht sollte aber wahlentscheidend sein. Unser analoges Leben in der digitalen Infrastruktur Internet existiert, es pulsiert, und es wird überwacht und streng reguliert. Es wird vielfach stärker reguliert als mein Gang zum Bäcker oder der Kauf von Briefmarken in der Postfiliale. Die Relevanz des Urheberrechts und seiner Ausgestaltung ist für unseren Alltag enorm hoch.

Im Urheberrecht geht es nur sekundär um die Frage, wer welche Rechte hat. Es geht vielmehr darum, wer welchen Zugang zu welchen Materialien und Ressourcen hat. Die Fragen der Zukunft lauten: Wie kann der Zugang zu Informationen gesichert werden? Wer sollte in seiner Kreativität im Internet wie unterstützt werden (und nicht behindert)? Und wie kann dies rechtlich abgesichert werden?

Das Urheberrecht ist kompliziert. Das hat seinen Grund, es regelt schließlich komplizierte Dinge. Es sollte aber auch verstanden werden können. Das komplizierteste im Urheberrecht ist allerdings die Vermittlung von Werten und Freiheiten. Diese müssen von den Nutzern verstanden werden können. Sie müssen für die Öffentlichkeit Sinn ergeben, und dann mit guten Argumenten von Nutzern, Bibliotheken, Museen, Bildungseinrichtungen und vielen mehr auch akzeptiert werden. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass jeder Euro aus öffentlichen Kassen, der in die Erstellung von Werken in Wissenschaft und Forschung, in die Produktion von Inhalten – etwa bei der staatlichen Filmförderung oder im öffentlich-rechtlichen Rundfunks – zwangsläufig eine freie Lizenz zur Folge hat.

Noch einmal: hierum sollte es nicht einmal eine Diskussion geben, es ist eine Selbstverständlichkeit, dass der Bürger nicht zweimal für das Gleiche zahlen muss. Das ist kein Zwangssystem, bei dem keine Geschäfte mehr möglich sind. Es ist ein freies Land, jeder ist seines Glückes eigener Schmied. Wenn aber öffentliches Geld zum Einsatz kommt, muss das direkte Folgen für den Einsatz von freien Lizenzen in allen gesellschaftlichen Bereichen haben.

Und es geht weiter: Der Endverbraucher muss endlich ein Recht auf Privatkopie bekommen. Ein Recht, ein festes einklagbares Recht, damit ihm die Gerätehersteller und die Industrie keine technischen DRM-Systeme vor den Latz knallen können, die eine eigentlich gestattete Privatkopie rechtlich unmöglich machen. Und wenn sie dies doch tun, so muss es selbstverständlich auch erlaubt sein, dass der Nutzer diese DRM-Systeme knackt und umgeht. Ich werfe doch auch den Vertreter einer Sekte aus meinem Wohnungsflur, der es wagt einen Fuß auf mein Parkett zu setzen. Nicht anders liegt der Fall hier. Das im Gesetz verankerte „Umgehungsverbot“ ist nichts anderes als eine Erlaubnis, mich zu belästigen.

Ein dritter wesentlicher Punkt, der heute bei der Konferenz zur Sprache kommen wird, ist die Frage nach einem Recht auf Remix. Kreativität ist was wert. Hört man zumindest immer und überall. Also, schützen wir die Kreativität. Die Kreativität von Hunderttausenden von Nutzern, die Mashups, Remixes, Collagen, professionelle und unprofessionelle Werke neu erschaffen und unsere Kultur voranbringen. Niemand sollte in Zukunft dafür belangt werden, wenn er Zuhause ein Video zusammenschneidet, es mit Musik unterlegt und bei Youtube hochlädt. Niemand. Das Urheberrecht muss ein Ermöglichungsrecht und kein Verhinderungsrecht sein. Leistungsschutzrechte, die beispielsweise kleinste Tonfolgen schützen, gehören abgeschafft.

Die rechtliche Dimension muss klarstellen, dass bei persönlichen Verunglimpfungen das Persönlichkeitsrecht Maßnahmen beinhaltet, dies zu unterbinden. Es braucht in allen anderen Fällen aber dringend eine Freistellung von der Haftung für die Nutzer, eben beispielsweise ein Recht auf Remix. Anbieter sollten bei kommerzieller Orientierung einen Pauschalbetrag für das Betreiben einer Plattform, in der auch Remixes vorhanden sind, bezahlen. Der Gesetzgeber sollte dafür die neuen Kreativen und ihre Kreativität vor Rechtsverstößen und Abmahnungen schützen. Klare Regelung, klare Wirkung.

Diese drei Punkte werden heute neben vielen weiteren diskutiert werden. Als das iRights.Lab im vergangenen Jahr auf die Initiative Urheberrecht zugegangen ist und eine gemeinsame Konferenz vorgeschlagen hat, gab es hohes Interesse. Gemeinsam haben wir nun den Urheberkongress 2013 auf die Beine gestellt. Es soll ein Forum sein, in dem die unterschiedlichen Positionen und Meinungen Platz haben. Es soll niemand ausgeschlossen werden, gleichzeitig sollte billige Propaganda keinen Platz haben. Es geht uns um die Gestaltung des Urheberrechts der Zukunft. Insbesondere kurzfristige Maßnahmen, die der neuen Bundesregierung ans Herz gelegt werden sollen, kommen heute zur Sprache. Aber auch mittel- und langfristig wird kein Stein mehr auf dem anderen bleiben, wenn sich die Regierung dafür entscheiden sollte, das Urheberrecht nicht nach romantischen Vorstellungen aus dem vorletzten Jahrhundert, sondern nach ökonomischen und nutzungsrelevanten Kriterien neu aufzustellen. Dies wäre zu wünschen.

Die Konferenz ist restlos überbucht und der Brandschutz verbietet es uns, Sie und Euch zu stapeln. Bei einer Neuauflage sollten wir gleich einen wesentlich größeren Saal wählen. Für alle die interessiert sind, aber nicht mehr reinkommen, gibt es unter http://urheberkongress2013.de/ hier einen Livestream.

Im Vorfeld haben wir bei iRights.info eine Interviewreihe mit SprecherInnen der Konferenz geführt.

May 17 2013

The Eternal Internet Brotherhood 2013, Xilitla, Mexico (Remix)

The Eternal Internet Brotherhood is a cooperative camp between artists, curators and writers. The 1st Eternal Internet Brotherhood took place on Anafi, an island located on the edge of the Cyclades, used in ancient times as an “interface” for mythological adventures. The 2nd Eternal Internet Brotherhood took place in April 2013 in Xilitla, Mexico. Among the participants were Hans Ulrich Obrist, Ceci Moss, Angelo Plessas, Jacinto Astiazarán, among others (a complete list of participants is available after the break).

Organizer Angelo Plessas describes the Eternal Internet Brotherhood as an experiment and a situation: “During the Eternal Internet Brothehood we all stay and work closely in a common mental and/or physical environment, and we organically create new concepts swarmed by data, dreams, feelings, knowledge, visions and sounds.”

The Eternal Internet Brotherhood 2013 was organized and curated by Angelo Plessas and Mirko de Lisi (assistant curator). Jacinto Astiazarán compiled in situ footage of the weeklong event with other participants’ online contributions, which consisted of audio recordings, texts, 3D models and website projects to create this video for VernissageTV.

The Eternal Internet Brotherhood, April 14-20, 2013, Xilitla, Mexico. Video by Jacinto Astiazarán.

> Right-click (Mac: ctrl-click) this link to download Quicktime video file.
> On YouTube:

The Eternal Internet Brotherhood 2013 participants:

Andreas Angelidakis (GR/NO), Ben Aqua (USA), Apache (USA), Jacinto Astiazarán (MX), Harry Burke (UK), Mike Calvert (USA), Cibelle Cavalli Bastos (BR/UK), Vincent Charlebois (CA), Tyler Coburn (USA), Gerardo Contreras (MX), Birch Cooper (USA), Rhys Coren – Bubblebyte.org (UK), Petra Cortright (USA), Jesse Darling (UK), Zachary Davis (USA), Brian Droitcour (USA), Cecile B Evans (UK), Joe Hamilton (AUS), Marc Horowitz (USA), Attilia Fattori Franchini- Bubblebyte.org (IT/UK), Rozsa Farkas – Arcadia_Missa (UK), Manuel Fernandez (ES), Paul Flannery (UK), Marina Fokidis (GR), Emilio Gomariz (ES), Brian Khek (USA), Anastasios Logothetis (SE/GR), Miltos Manetas(GR/IT), Michael Manning (USA), Jaime Martinez (MX), Theo Michael (GR/GB), Ceci Moss (USA), Brenna Murphy (USA), Junk jet (Asli Serbest/Mona Mahall) (TR/DE), Hans Ulrich Obrist (CH), Eva Papamargariti (GR), Yuri Pattison (UK), Angelo Plessas (GR/IT), Rafael Rozendaal (NL), Nicolas Sassoon (USA), Hugo Scibetta (FR), Pascual Sisto (USA), Jasper Spicero (USA), Zak Stone (USA), Priscilla Tea (IT), Johannes Thumfart (DE), Panos Tsagaris (GR/USA), Mai Ueda (JP), Lance Wakeling (USA), Krist Wood (USA).

brotherhood-vernissage-0413-vtv

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May 10 2013

Four short links: 10 May 2013

  1. The Remixing Dilemma — summary of research on remixed projects, finding that (1) Projects with moderate amounts of code are remixed more often than either very simple or very complex projects. (2) Projects by more prominent creators are more generative. (3) Remixes are more likely to attract remixers than de novo projects.
  2. Scratch 2.0 — my favourite first programming language for kids and adults, now in the browser! Downloadable version for offline use coming soon. See the overview for what’s new.
  3. State Dept Takedown on 3D-Printed Gun (Forbes) — The government says it wants to review the files for compliance with arms export control laws known as the International Traffic in Arms Regulations, or ITAR. By uploading the weapons files to the Internet and allowing them to be downloaded abroad, the letter implies Wilson’s high-tech gun group may have violated those export controls.
  4. Data Science of the Facebook World (Stephen Wolfram) — More than a million people have now used our Wolfram|Alpha Personal Analytics for Facebook. And as part of our latest update, in addition to collecting some anonymized statistics, we launched a Data Donor program that allows people to contribute detailed data to us for research purposes. A few weeks ago we decided to start analyzing all this data… (via Phil Earnhardt)

April 23 2013

Dynamo – A Century of Light and Motion in Art, 1913-2013 / Grand Palais, Paris (Remix)

Dynamo – A century of light and motion in art, 1913-2013 is the title of a survey art exhibition at the Grand Palais in Paris, a show that brings together major works that deal with light and motion and includes artists such as Bruce Nauman, Dan Flavin, Hans Haacke, James Turrell, Yayoi Kusama, Jean Tinguely, Alexander Calder, Marcel Duchamp, Bridget Riley, Dan Graham, Anish Kapoor, Jesus Rafael Soto, Conrad Shawcross, François Morellet, Jeppe Hein, Carlos Cruz-Diez, Takis, as well as artistic collectives such as GRAV (Group of visual Arts research), and the Groupe Zéro. This is a video in our REMIX-series by Christophe Ecoffet and takes you on a fast forward 30 seconds tour of the show.

Dynamo – A Century of Light and Motion in Art, 1913-2013 / Grand Palais, Paris (Remix). April 16, 2013. Video by Christophe Ecoffet.

> Right-click (Mac: ctrl-click) this link to download Quicktime video file.
> On YouTube:

dynamo-041613

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January 22 2013

December 19 2012

„The Stream” über das „Recht auf Remix” mit Lawrence Lessig, Andrew Keen und anderen

In der Sendung „The Stream” auf Al Jazeera war gerade Creative-Commons-Mitgründer und Harvard-Jurist Lawrence Lessig zu Gast und diskutierte über die Forderung nach einem Recht auf Remix, das Urheberrecht, Fair-Use-Regeln und mehr.

Zugeschaltet in die Sendung werden der Kulturkritiker Andrew Keen, der Filmemacher Kirby Ferguson („Everything is a remix”) und Teresa Nobre, Rechtschefin von Creative Commons Portugal. Inhaltlich sind die Positionen in der Diskussion inzwischen zwar weniger überraschend, aber es ist eine empfehlenswerte Sendung geworden, wenn man mehr über die Hintergründe und Diskussionen bei freien Lizenzen und Netzkultur erfahren will. Im deutschen Fernsehen sucht man vergleichbare Sendungen bislang fast vergeblich.

„The Stream” über das „Recht auf Remix” mit Lawrence Lessig, Andrew Keen und anderen

In der Sendung „The Stream” auf Al Jazeera war gerade Creative-Commons-Mitgründer und Harvard-Jurist Lawrence Lessig zu Gast und diskutierte über die Forderung nach einem Recht auf Remix, das Urheberrecht, Fair-Use-Regeln und mehr.

Zugeschaltet in die Sendung werden der Kulturkritiker Andrew Keen, der Filmemacher Kirby Ferguson („Everything is a remix”) und Teresa Nobre, Rechtschefin von Creative Commons Portugal. Inhaltlich sind die Positionen in der Diskussion inzwischen zwar weniger überraschend, aber es ist eine empfehlenswerte Sendung geworden, wenn man mehr über die Hintergründe und Diskussionen bei freien Lizenzen und Netzkultur erfahren will. Im deutschen Fernsehen sucht man vergleichbare Sendungen bislang fast vergeblich.

October 31 2012

August 27 2012

July 16 2012

February 10 2012

George Brecht: Motor Vehicle Sundown at Museum Tinguely / Remix

It’s no secret that quite a few artists are car enthusiasts. Jean Tinguely was definitely one of them. Consequently, last year’s exhibition Car Fetish was a perfect match for the Museum Tinguely in Basel, Switzerland. Car Fetish was all about how artists and their works deal with the automobile as the ambivalent object that it is. The exhibition showed the wide range of art influenced by the car. The show featured more than 160 artworks by more than 80 artists. Among them: Arman, Giacomo Balla, Robert Frank, Jean Tinguely, Andy Warhol, Gerhard Richter, Roman Signer, Chris Burden, Damián Ortega, Richard Prince, Mel Ramos, Superflex, and Andrea Zittel.

Car Fetish was complemented by a side program. As part of this program, the Museum Tinguely presented Fluxus artist George Brecht’s work Motor Vehicle Sundown. Motor Vehicle Sundown is a concert in which cars are the instruments. Conducted by another Fluxus artist, Larry Miller, the owners of the cars honked, operated the flasher, revved up the engines, and slammed the doors to the amusement of the audience. Despite the heavy rain, the viewers had fun, and because the “instruments” were all classic cars, no one seemed to be bothered by the considerable amount of exhaust gases the emitted. Among the cars that participated in the “concert” was also Jean Tinguely’s Lotus racecar that is normally exhibited together with Eva Aeppli’s Five Widows sculpture in the museum.

George Brecht was born in New York as George Ellis MacDiarmid. He was an early and one of the most important protagonists of the Fluxus movement. In 1970 he moved to Düsseldorf, and in 1972 to Cologne, Germany. He participated in Documenta 5 (1972), Documenta 6 (1977), and Documenta 8 (1987) in Kassel, Germany. George Brecht died in Cologne, Germany in 2008.

George Brecht: Motor Vehicle Sundown. Conducted by Museum Tinguely, Basel. Solitude Park, Basel / Switzerland, June 7, 2011.

PS: See also:

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January 30 2012

Aus Alt mach Neu

Wer sich die Popmusik-Charts der letzten Jahre anschaut, findet viele bekannte Titel. Im Netz sind Genres wie Mashups, Bootlegs oder Bastard Pop überaus beliebt.

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June 01 2011

May 03 2011

Musik und Internet: Willkommen im rechtsfreien Raum

So lautet der zugespitzte Titel des Editorials der aktuellen Mai-Ausgabe der Musikzeitschrift “melodie & rhythmus” (m&r). Neben lesenswerten Beiträgen und Geschichten über viele Musiker und die Entwicklung sowie die Rahmenbedingungen der Szene, liegt der Schwerpunkt des Heftes auf dem Umgang mit Musik im Internet.

Im Interview “Philipp Otto: Verwerter vertreten die Interessen der Verwerter” erläutere ich dabei gegenüber m&r unter anderem, wie mögliche Konfliktlösungen im Dreiklang zwischen Urhebern, Nutzern und Verwerten aussehen können. In einer Antwort im Interview heißt es dazu: “Die Musikindustrie muss den Nutzer als Kunden ernst nehmen und ihm solche Angebote machen, die er auch haben will. Dazu gehört, dass die gekaufte Musik kostengünstig, sowie frei von technischen Restriktionen ist und dass der Kunde nach eigenem Belieben über sie verfügen kann. Im privaten Bereich brauchen wir eine komplette Entkriminalisierung.”

Im Schwerpunkt finden sich weitere spannende Artikel. Volker Grassmuck, iRights.info-Gründer und langjähriger iRights.info-Projektleiter beschreibt in seinem Essay “Vom Kopf auf die Füsse. Für eine Kulturwende” die grundlegenden Merkmale der digitalen Revolution und ihre praktischen Auswirkungen auf neue Formen der Nutzung, der Produktion und der Distribution von digital verfügbaren Kulturgütern. Er erläutert dabei auch, warum die “Remix-Dissertation” von Karl-Theodor (ff.) zu Guttenberg etwas anderes ist, und von uns anderes wahrgenommen wird, als beispielsweise andere Remix-Culture-Werke.

Daneben gibt es das Interview “Ich verstosse gegen deutsches Recht” mit Mashup-Germany a.k.a. Ben Stiller, einem der bekanntesten Mashup-DJs in Europa über seine Kultur, seine Werke und seine Probleme mit Major Lables wie Warner Music und notwendige Veränderungen im Urheberrecht. Im Beitrag “Die Robin Hoods der Musik” werden Netlabels als neue und unmittelbare Form der Verbreitung von Musik vorgestellt. Im Artikel “Geisterjagd – Musik im Internet und ihre Legenden” geht es ebenfalls um neue Formen und die Geschichte der Nutzung von Musik.

Der Schwerpunkt wird abgerundet durch eine Fotoreportage über Künstler im Netz und einem Gespräch mit Ernst-Christian Zander, Musikchef von Radio Fritz des rbb, über die Wege die der Sender geht, um seine Inhalte auch im Netz möglichst vielen Hörern zugänglich zu machen. Zu guter letzt findet sich im Heft noch ein Gespräch mit Ruben Jonas Schnell, dem Gründer des in Hamburg beheimateten Radios ByteFM.

Das aktuelle Heft von m&r ist ab 09. Mai am Kiosk und im Abo erhältlich. Die Inhalte finden sich, leider nur angeteasert, auch auf der Website von m&r.

March 30 2011

Martin Creed: Mothers / Hauser & Wirth, London (Remix)

This video offers a different look at the huge installation that Martin Creed presented at Hauser & Wirth Gallery in London earlier this year. The space is not yet occupied by the visitors to the opening. The sculpture is titled “Mothers” and was part of the exhibition with the same name. Click here for the video of the opening.

Martin Creed was born in Wakefield, England in 1968 and grew up in Glasgow. He lives and works in London and Alicudi, Italy. In 2001 Creed won the Turner Prize for “The lights going on and off“. In recent years, Creed has worked on music, dance, writing, sculpture and painting.

Martin Creed: Mothers. Hauser & Wirth London, Savile Row. Private view, January 20, 2011.

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Photo set on Flickr:

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September 08 2010

Deitch Art Parade New York 2007 / Remaster/Remix

One of the many highlights of the 5 year long adventure called VernissageTV was attending the Deitch Art Parade in New York today three years ago, on the 8th September 2007. In addition, the video is one of the all time favorites of the VernissageTV’s viewers. That’s why we thought it would be a good idea to make them and ourselves a gift and remaster, reedit and republish the footage in HD. This is the result. Enjoy!

Deitch Art Parade 2007, New York, September 8, 2007. Remaster-Remix.

PS: Video in full length after the jump!

PS: Yes, this is a piece of nostalgia, but maybe some day we see an Art Parade in LA?

> Right-click (Mac: ctrl-click) this link to download Quicktime video file.

Full-length video (27:08 min.):

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April 16 2010

Gereon Lepper: Grenzgänger (Boarderline Walker) / Parker’s Box, New York

German artist Gereon Lepper’s was one of the artists taking part in the exhibition “Unidentified Living Objects…” at Parker’s Box, New York that featured works by the artists Pierre Ardouvin, Edith Dekyndt and Gereon Lepper. In this video, we have a closer look at Lepper’s work Grenzgänger (Boarderline Walker).

The German sculptor, Gereon Lepper investigates the influence of energies on structures and form. He is interested in the potential of an overlap between technical and natural principles. In his work, the frontier between machine and animal worlds becomes confused. The artist’s “Grenzgänger” (“Borderline Walker”) is a three-legged, motorized object, attached to a central pivot with the ability to navigate an assortment of obstacles. This work is at first very mechanical, remote, and cold. But this isn’t just another curious spider made by an artist. On the contrary, if the viewer observes the inexorable and relentless progress of the “Grenzgänger”, looks at the details of its uncanny anatomy, appreciates the strength of its legs, focuses on the delicate rubber soles that bend and extend themselves in an uninterrupted movement, the whole machine morphs into a surprisingly elegant dancer, slowly twirling around the room, almost up to the ceiling. Like an astronaut exploring an uneven and perilous planet, pushing down on its ballet-shoe-space-boots, “Grenzgaenger” manifests the stubbornness, dedication and determination only known in the realm of the living… (Excerpt from the press release).

Gereon Lepper (Germany) is a graduate of the renowned Art Academy of Düsseldorf and his monumental outdoor sculptures are installed throughout Germany. His work has been exhibited in places as various as the Sydney Biennial; Chisenhale Gallery, London; Museum Fredericianum, Kassel; Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg; Kunstmuseum, Düsseldorf; the Creux de l’Enfer, Centre d’art contemporain, Thiers, France; and FRAC Auvergne, Clermont-Ferrand, France.

Unidentified Living Objects… – Works by Ardouvin, Dekyndt and Lepper. Exhibition at Parker’s Box, Brooklyn, New York. March 6, 2010.

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April 09 2010

Rudolf Stingel. Live / Neue Nationalgalerie Berlin / Remix

A more contemplative view of Rudolf Stingel’s exhibition LIVE at Neue Nationalgalerie Berlin. The dominant element of the exhibition is a giant carpet, that covers the entire floor of Mies van der Rohe’s landmark building New National Gallery. The images have been taken while the press conference was held on the lower floor of the Neue Nationalgalerie.

For impressions from the opening of the exhibition click here: Rudolf Stingel. LIVE / Neue Nationalgalerie Berlin. For still images visit our Flickr page.

Rudolf Stingel. LIVE / Neue Nationalgalerie Berlin, Press Preview, February 9, 2010.

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April 02 2010

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