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February 12 2012

Stuart Hall interviewed by Zoe Williams in the Guardian | 2012-02-11



// oAnth:

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(W)e arrive at the riots of the summer, the place where the austerity, these so-called "failures" of multiculturalism, the absence of politics, all meet, in Foot Locker, of all places. "The riots bothered me a great deal, on two counts. First, nothing really has changed. Some kids at the bottom of the ladder are deeply alienated, they've taken the message of Thatcherism and Blairism and the coalition: what you have to do is hustle. Because nobody's going to help you. And they've got no organised political voice, no organised black voice and no sympathetic voice on the left. That kind of anger, coupled with no political expression, leads to riots. It always has. The second point is: where does this find expression in going into a store and stealing trainers? This is the point at which consumerism, which is the cutting edge of neoliberalism, has got to them too. Consumerism puts everyone into a single channel. You're not doing well, but you're still free to consume. We're all equal in the eyes of the market."

And this is the most pessimistic of all his ideas: that three decades of neoliberalism have got into people's consciousness and infected the way young people respond to poverty just as they have neutered the way politicians express themselves. "I got involved in cultural studies because I didn't think life was purely economically determined. I took all this up as an argument with economic determinism. I lived my life as an argument with Marxism, and with neoliberalism. Their point is that, in the last instance, economy will determine it. But when is the last instance? If you're analysing the present conjuncture, you can't start and end at the economy. It is necessary, but insufficient."

In this present conjuncture, though, he sees everywhere the hangover – indeed, the ongoing orgy of an essentially economic agenda. The left is faltering because it can't realistically say it didn't continue what Thatcher started. The institutions of the old welfare state have already been "hollowed out. This is what Blair discovered – you don't need to have a fight about privatisation, you just have to erode the distinction between public and private."

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Reposted from02mysoup-aa 02mysoup-aa

February 11 2012

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Bereits vor einem Monat verkündete die Administration von The Pirate Bay, dass man künftig ausschließlich auf die sogenannten Magnet-Links setzen werde. Diese kurzen Textzeilen werden aus dem Inhalt der jeweiligen Datei errechnet und erlauben es Bittorrent-Programmen, durch einen Hashwert das Ziel zu identifizieren.

Wie Torrentfreak schreibt, ist es somit überdies möglich, ein Backup einer kompletten Torrent-Seite anzufertigen, ohne dabei einen großen Speicherplatz zu verbrauchen. Eine kürzlich veröffentlichte Sicherung der Pirate Bay ist entsprechend gerade Mal 90 Megabyte groß (unkomprimiert 164 MB). Sollte es Ermittlern also tatsächlich gelingen, die Server des Portals abzuschalten, könnten innerhalb weniger Stunden alternative Mirrors entstehen. Ein Abbild der Webseite Bitsnoop ist seit Kurzem ebenfalls in Umlauf. 17 Millionen Torrents wurden hier auf vergleichsweise kleine 525 Megabyte zusammengeschrumpft. Öffentliche Grabbing- und Komprimierungsscripts machen es weiter möglich, dass jeder User sein eigenes Backup anfertigt. Torrentfreak kommentiert die Umstände sarkastisch: „Der größte Feind einer Milliardenindustrie ist also nichts mehr als eine 164 Megabyte große Textdatei. Das sollte einem zu denken geben.

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"Der größte Feind der Content-Industrie ist eine 164 Megabyte große Textdatei" | gulli.com 2012-02-11

February 10 2012

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KarriereSPIEGEL: Wie müsste so eine Reform aussehen?

Sattelberger: Es geht nicht nur um inhaltliche Reform in Forschung und Lehre, sondern auch beim Personal sowie in Führung und Steuerung einer Schule. Dazu gehört beispielsweise die Frage, ob Professoren zwar ausgezeichnete Fachleute sind, aber mit unmoralischen Handlungskonzepten hantieren, ob Fakultätsmitglieder wie streunende Katzen auf der Suche nach lukrativen Beratungsaufträgen sind. Die Finanzkrise hat ja aufgezeigt, welche inzestuösen Vernetzungen es zwischen Investmentbanken und Professoren führender US-Schulen gab, die auf der Gehaltsliste von Banken standen. Es geht auch darum, nach welchen Kriterien Professoren rekrutiert und befördert werden - spielen da Charakter und soziale Kompetenz auch eine Rolle, oder zählen nur die theoretischen Veröffentlichungen in erstklassigen Journalen? Gibt es einen Code of Conduct, einen Verhaltenskodex? Und hat die Schule einen funktionierenden Beirat? Oft sind Beiräte keine Kontrolleure, sondern werden nur als Geldbeschaffer und Aushängeschilder für die Schule instrumentalisiert. Institutionelle Reformen halte ich für wesentlich schwieriger und wichtiger als die inhaltlich-fachliche Reform.

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Managerausbildung: "Die großen Business Schools sind lebendige Leichen" | SPIEGEL ONLINE - 2012-02-09 (via nachdenkseiten.de - Hinweise des Tages II - 2012-02-12)
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Soziale Kälte

Ganz Wuppertal ist obdachlos: Was in diesen Tagen Obdachlose zu Dutzenden tötet, ist nicht der Winter, sondern ein System, zu dem Obdachlosigkeit wesensmäßig gehört. [...]
Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer, und alle, die sich die Illusion bewahrt haben, sie lebten in keiner Klassengesellschaft, sollten mal in die Metropolen fahren, wo in den neubürgerlichen Vierteln die Gutverdiener unter sich sind, ihre Kinder nur mit Gutverdienerkindern spielen und per Früherziehung auf ein Leben vorbereitet werden, das nur dann in einem schlechten Viertel stattfindet, wenn es eins zu gentrifizieren gibt. Die Gettoisierung der Städte ist, so will es der Markt, in vollem Gange, und für wen auch im Getto am Stadtrand kein Platz ist, der liegt, wenn es schlecht läuft, in der Fußgängerzone und zahlt den Preis dafür, dass der Markt für Arme-Leute-Wohnraum praktisch keiner ist und ein Staat, der mit den übrigen Kollateralschäden kapitalistischen Wirtschaftens schon genug zu tun hat, als Sozialwohnungsbauer ausfällt.
Denn das ist, wie man längst auch in Polen (62 Kältetote), Tschechien (18) und der Ukraine (135) weiß, Kapitalismus: Die Rechnung kommt bestimmt, und es sind immer dieselben, die sie zahlen.
Quelle: The European
Hinweise des Tages II | NachDenkSeiten – Die kritische Website - 2012-02-11
Reposted bykrekkunbillked
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