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May 06 2012

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April 20 2012

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Zagreb (Croatia) - The Subversive Forum : the Future of Europe - Le Courrier des Balkans

Kino Europa & ZKM Theatre
Publié dans la presse : 5 mai 2012
Mise en ligne : samedi 19 mai 2012

Under the umbrella of Subversive Forum a number of events will take place in May 2012 in the Croatian capital, including an international conference dedicated to the main theme The Future of Europe, numerous debates The Crisis of Europe (May 14 – 15), The Struggle for the Commons (May 16) and Towards the Balkan Social Forum (May 17 – 18), the Subversive book fair and, during the introductory week (May 5 – 12), the 5th Subversive Film Festival.


DEBATES :

With more than 100 participants from Greece, Portugal, Spain, France, Belgium, Germany, Serbia, BiH, Macedonia, Albania, Slovenia, Hungary, Romania, Bulgaria, Montenegro, Austria, Italy, UK, India, Senegal, Hungary etc.

The Crisis of Europe
May 14 – 15, ZKM Theatre, 10h – 18h
The Struggle for the Commons
May 16, ZKM Theatre, 10h – 18h
The Balkan Forum
May 17 – 18, ZKM Theatre, 10h – 18h


It is no news that the European Union is facing its biggest crisis since it was created. It is at the same time an economic, financial, social and ideological crisis of this project. Across the continent, instead of solidarity we are witnessing a resurgence of national selfishness, the rise of extreme right, intolerance, and racism. The Mediterranean countries who have been hit the hardest by the crisis show us also a possible response to it : the appearance of strong social movements demanding social justice, a different economic model, and direct democracy. Almost everywhere we see the youth on the streets, in Greece, Spain, Portugal, Italy, Romania, but also in the future EU member Croatia.

Through a critical examination of Europe’s current crisis, the Subversive Forum will try to outline realistic possibilities for its transformation and the creation of another political, social and economic project across the Old Continent. The keynote speakers include Stéphane Hessel, Michael Hardt, Tariq Ali, Gayatri Spivak, Slavoj Žižek, Saskia Sassen, Christian Marazzi, Samir Amin, Bernard Cassen, Ignatio Ramonet, Eric Touissant, Costas Douzinas, Renata Salecl, and more than 100 participants from 20 different European, African and Asian countries. For one week in May, Zagreb, the town placed almost exactly on the EU’s shifting border, will become both a center of the world’s critical thought and a laboratory of possible political, social and economic alternatives.

Toutes les informations sur le site : http://www.subversiveforum.com 

The Subversive Forum is endorsed by the World Social Forum.

April 18 2012

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Spaniens Regierung will für die Folgen ihrer harten Kürzungspolitik gewappnet sein. Wohl deshalb stellte Innenminister Jorge Fernández Díaz jüngst seine Pläne für eine Verschärfung des Strafgesetzbuches vor. Künftig sollen auch friedliche Proteste als „Anschlag auf die Staatsgewalt“ gewertet werden können.

Darauf stehen vier bis zehn Jahre Haft. Und wer im Internet zu Protestaktionen ruft, die in Sitzblockaden oder gar in gewaltsamen Auseinandersetzungen enden, muss damit rechnen, als „Mitglied einer kriminellen Organisation“ verhaftet zu werden. Darauf steht eine Mindeststrafe von zwei Jahren Haft.

Während die Opposition gegen die Pläne protestiert, erhält Fernández Díaz von der Autonomieregierung im nordostspanischen Katalonien Unterstützung. „Es geht darum, dass die Menschen mehr Angst vor dem System haben“, erklärt der dortige Innenminister Felip Puig unumwunden.

Puig war vor knapp einem Jahr in die Schlagzeilen geraten, als er Zivilpolizisten in eine Demonstration einschleusen ließ, die gewalttätige Ausschreitungen anzettelten. Diese dienten uniformierten Beamten dazu, mit Härte gegen friedliche Demonstranten vorzugehen. Videos, die dies belegten, wurden von YouTube gelöscht.

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Spaniens Regierung verschärft Strafrecht: Wer Torten wirft, ist ein Terrorist | taz.de 2012-04-17
Reposted bykrekksofiaszerocool911zweisatzbesencartofflemondkroetedocsteelfinkreghkissalonecomplex99percentArkelanfallFrauJuleekeliaswhereistheguruhorstiporstimodac
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April 17 2012

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April 15 2012

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Mit den neuen Regeln soll der Parlamentspräsident verpflichtet werden, das Wort nur mehr den von der Fraktion eingeteilten Rednern zu erteilen. Andere Abgeordnete darf er nur ganz ausnahmsweise und nur noch drei Minuten lang reden lassen - auch dies nur "im Benehmen mit den Fraktionen".

Diese Formulierung verlangt zwar keine ausdrückliche Zustimmung der Fraktionen (die wahrscheinlich regelmäßig nicht erteilt würde). Der Bundestagspräsident soll sich aber nicht nur mit der Fraktion des Abgeordneten verständigen, den er abweichend von der Nominierung reden lassen will. Er soll auch alle anderen Fraktionen informieren und ihre Stellungnahmen einholen. Und er muss allen Fraktionen nicht nur die geplante Worterteilung, "sondern auch die konkrete Platzierung in der Rednerfolge" mitteilen.

Diese neue Geschäftsordnung soll es offensichtlich dem Bundestagspräsidenten besonders schwer machen, Vertreter abweichender Meinungen überhaupt zu Wort kommen zu lassen: Das ihm auferlegte Procedere ist kompliziert. Es soll auf diese Art und Weise verhindert werden, dass noch öfter passiert, was Norbert Lammert bei der Abstimmung über die Euro-Rettung gestattete: Er hatte die Abgeordneten Klaus-Peter Willsch (CDU) und Frank Schäffler (FDP) reden lassen, die von ihrer Fraktion abweichende Meinungen vertraten.

Lammert wollte, das sich so die kontroverse öffentliche Debatte auch im Parlament widerspiegele. Die Fraktionschefs hatten protestiert, der Ältestenrat erteilte Lammert eine Rüge. Die Änderung der Geschäftsordnung ist nun ein Mittel, um den Bundestagspräsidenten nachhaltig zu disziplinieren.

In der Praxis ist es seit langem so, dass die Fraktionsgeschäftsführer festlegen, wer als Redner zum Zug kommt. Der Bundestagspräsident bekommt fertige Rednerlisten. Dabei soll es nun, durch die neue Geschäftsordnung zementiert, strikt bleiben. Eine Verpflichtung der Abgeordneten, sich der Mehrheitsmeinung der Fraktion anzuschließen, gibt es freilich nicht. Im Grundgesetz sind die Fraktionen nicht einmal erwähnt.

[...]

Rederecht im Bundestag - Fraktionen planen Maulkorb für Abgeordnete | sueddeutsche.de - Heribert Prantl 2012-04-14
Reposted bykrekkwonkourfinlolufo
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April 13 2012

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American Holocaust: The Destruction of America's Native Peoples

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Uploaded by VanderbiltUniversity on 30 Oct 2008

American Holocaust: The Destruction of America's Native Peoples, a lecture by David Stannard, professor and chair of the American Studies Department at the University of Hawaii. Stannard, author of American Holocaust, asserts that the European and white American destruction of the native peoples of the Americas was the most substantial act of genocide in world history. A combination of atrocities and imported plagues resulted in the death of roughly 95 percent of the native population in the Americas. Stannard argues that the perpetrators of the American Holocaust operated from the same ideological source as the architects of the Nazi Holocaust. That ideology remains alive today in American foreign policy, Stannard avers.

The 31st Annual Vanderbilt University Holocaust Lecture Series, the longest continuous Holocaust lecture series at an American university, takes the theme this year of (over) Sites of Memory and examines places that are infused with memories of genocide and the challenge to find effective ways to honor these memories.

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cf.: - soup.io - "US-Regierung zahlt Ureinwohnern eine Milliarde Dollar" | Zeit.de 2012-04-12

In einer historischen Einigung entschädigen die USA zahlreiche Indianerstämme für die Nutzung ihres Landes. Damit werden zum Teil mehr als 100 Jahre alte Klagen geregelt.

Reposted byhenteaser henteaser

April 12 2012

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Der spanische Innenminister Jorge Fernandez Diaz, der wie andere Minister der Regierung Mitglied der Vatikansekte Opus Dei sein soll, kündigte im Parlament am Mittwoch eine Reform der Strafgesetzgebung an. Ziel ist es, diejenigen strafrechtlich verfolgen zu können, die im Internet oder anderen Medien zu Protesten aufrufen, die wie beim Generalstreik in Barcelona am 29. März "ernsthaft den öffentlichen Frieden stören". Das soll künftig als Bildung einer kriminellen Vereinigung gelten. In Barcelona war es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten und zu Beschädigung von Banken und der Börse gekommen.

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Aufruf zu Protesten im Internet soll als Bildung einer kriminellen Vereinigung bestraft werden | Telepolis 2012-04-12
Reposted bygarethbrowneat-slowkrekkwonko99percent

April 07 2012

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Georg Friedrich Händel (1685-1759)

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Excerpts from the Sacred Oratorio Theodora

Orchestra of the Age of Enlightenment
Conductor: William CHRISTIE
Director: Peter SELLARS
Singers / soloists: Frode OLSEN, David DANIELS, Richard CROFT, Dawn UPSHAW, Lorraine HUNT LIEBERSON;

Production for GLYNDEBOURNE 1996 

complete libretto

April 06 2012

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Peter Wiegel: Meine Fonts - 80 Schriftarten, 195 Schnitte | Freeware


Liebe Schrift-Freunde, Auf dieser Website stelle ich meine Schriftarten vor und biete sie auch zum freien Download an. Alle hier angebotenen Schriften habe ich selbst erstellt und jedes Schriftzeichen auch gezeichnet. Es sind also keine eingescannten und automatisch vektorisierten Buchtabenformen, wie man sie oft bei Free-Fonts findet, mit vielen Knoten und verwaschenen Konturen. Auch versuche ich immer einen maximalen Nutzwert zu bieten, so ist das Euro-Zeichen ein Muss, ebenso sind die lateinischen Schriften mit allen Akzenten und Sonderzeichen ausgestattet, viele enthalten zusätzlich kyrillische und/oder griechische Schriftzeichen und einige weitetre Akzente und erweiterte Schriftzeichen in den jeweils enthaltenen Schriftsystemen. Manche umfassen den World Glyphset 1 und ermöglichen es alle mit lateinischen, griechischen oder kyrillischen Buchstaben Sprachen damit zu schreiben. Frakturschriften und deutsche Kurrentschriften sind alle mit dem langen und runden s, sowie vielen Ligaturen ausgestattet, wobei ich ein spezielles Kodierungsscheme gewählu habe, mit dem die speziellen Frakturregeln ohne Zusatzprogramme eingehalten werden können. Symbolschriften sind besonders Trickreich und so komplette Clipart-Sammlungen für farbige Symbole.

April 05 2012

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Dennis J. Snower bei Occupy Kiel

via Nachdenkseiten.de 2012-04-05 Hinweise des Tages

vgl. Rededuell auf Augenhöhe - kn-online.de

und Blog-Eintrag von Occupy-Kiel-Aktivisten auf Maskenfall
Reposted by99percent 99percent
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[...]

In Deutschland nimmt die von der Industrie induzierte Forschung weiterhin zu. Verlässliche quantifizierbare Daten hierüber gibt es allerdings nicht. Für eine verantwortungsvolle Forschungs- und Bildungspolitik wäre es wichtig, die Forschungsschwerpunkte einzelner Industriezweige auch quantitativ überschauen zu können. Deshalb ist vor allem mehr Transparenz erforderlich.

Es braucht dringend ein transparentes Register für Forschungsmittel in Deutschland. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie dieses Register aussehen könnte, wer es betreiben sollte und wie dessen Daten öffentlich gemacht werden sollten.

Deutschland sollte auch – wie andere Länder es bereits getan haben – den Straftatbestand des Wissenschaftsbetrugs bei Irreführung oder Verfälschung von wissenschaftlichen Ergebnissen oder Daten einführen und ernsthaft verfolgen.

Um Fehlentwicklungen zu verhindern und mehr Transparenz in Forschung und Lehre zu bringen, müssen die Tatbestände der Vorteilsannahme und der Bestechlichkeit in der Forschungslandschaft weiter konkretisiert werden. ExpertInnen, die materielle oder finanzielle Abhängigkeiten zu Herstellern oder Sponsoren haben, müssen sachliche Begünstigungen beziehungsweise die finanzielle Größenordnung öffentlich machen. Sie sind von der Berufung in normsetzende Gremien auszuschließen und dürfen nicht in staatlichen Beratungs- oder Beschlussgremien mitentscheiden. Sie dürfen nur als nicht stimmberechtigte Teilnehmer von Anhörungen fungieren.

[...]

Das deutsche Wissenschaftssystem ist korrupt: Skrupellose Akquise von Drittmitteln | taz.de 2012-03-28 via nachdenkseiten.de 2012-04-05 (Hinweise des Tages)
Reposted bybesenhermzn

April 04 2012

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  • Tinkerforge: open source electronic building-blocks -
  • OpenBeam - An open source miniature construction system - link
  • Ayah Bdeir: Building blocks that blink, beep and teach - link
  • The High-Resolution Veloso 3D Printer Kit - link
  • 3D printing robot creates Endless Chairs from melted fridges (Video) - link
  • Finger print sensor with Arduino - link
  • Air Quality Egg - link
  • Open Source Tracking Device - link
  • Fido - Greenhouse Monitoring with Text Message Alerts - link
  • Solar powered wikipedia server - link
  • Click, print and wear: a glimpse into 3D future - link
  • A new licence for open source hardware - link
  • Open Source Hardware Survey - link
  • Price compare - 3D printing materials - Filament - link
#openhardware #oshw #arduino #3dprinting #littlebits #diy
#oshw #arduino #3dprinting #littlebits #diy

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via Diaspora*
Reposted byphintech phintech
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April 03 2012

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April 02 2012

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Printing money does not lead to inflation, argues Argentine central bank president | mercopress.com 2012-03-26

The president of Argentina’s Central Bank (BCRA), Mercedes Marcó del Pont, stressed the importance of the recently approved bank’s charter reform and denied that printing currency leads to the creation of an inflationary state “since inflation is rooted in other causes”. Marcó del Pont: tensions with prices must be looked on the supply side and the external sector”.

“The new charter will provide the government with more tools to deepen the development model and to give priority to investment credit” said Marcó del Pont in a Sunday interview with two pro-government local newspapers Página 12 and Tiempo Argentino.

The banker added that “it is totally false to say that printing more money generates inflation, price increases are generated by other phenomena like supply and external sector’s behaviour”.

In that sense, the BCRA president explained that “the priority right now is the investment credit, because it is one of the issues in which Argentina is still with insufficient coverage. We look for credits of longer-term investment plans at reasonable rates with the return of these investment projects.”

“We discard that financing the public sector is inflationary because according to that statement the increase in prices are caused by an excess of demand, something we do not see in Argentina. In our country the means of payment are adjusted to the growth of demand and tensions with prices must be looked on the supply side and the external sector”.

Marcó del Pont remarked that criticism of the way the state is funding itself “have a clear ideological condiment, it is that or either the public sector has to make adjustments or go abroad to get credits and/or loans”. She added that the debate is very similar to that referred to “the use of BCRA reserves to pay for sovereign debt”.

Under the new charter of the bank the primary and main task of the BCRA will not be only to preserve the value of the currency but must also include inflation, jobs, economic development with social fairness, financial stability and the need to coordinate with government policies.

“We’re recovering the sovereign capacity to formulate and implement economic policy”, said Marcó del Pont who anticipated some pictures will be coming down from the bank’s hall of fame “beginning with Milton Friedman.”

The banker explained that the criteria to determine the optimum level of reserves will be determined in coming days and will involve several existing and new elements. Under the new BCRA charter funds above the ‘optimum level’ can be used for other purposes such as development financing.

“The formula will include issues referred to imports, short term foreign debt payments, the evolution of bank deposits and accumulation of foreign currency assets”, said Marcó del Pont who forecasted that in the first quarter the sum will be below two billion dollars but for the whole year the sum is estimated in 9 billion or more.
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[...]

Insgesamt fanden im ganzen Land 111 Demonstrationen und Kundgebungen statt.

Die Polizeipräsenz war hoch. Durch Angriffe der Polizei auf Streikende kam es zu Dutzenden von Verhaftungen und Verletzten.

Sprecher der Gewerkschaften berichteten von „Einschüchterungsversuchen“, „Provokationen durch die Polizei“ und „ungerechtfertigten Aggressionen.“ Juan Jose Couso Ferreira, der 64-jährige UGT-Sekretär für Ausbildung und Arbeit, musste sich wegen Verletzungen an Augenbrauen, Nase und Arm behandeln lassen. Um sechs Uhr morgens wurde ein Kameramann verhaftet. Es existieren Aufnahmen von einem Angriff auf einen Mann in einem Elektrorollstuhl.

Die neuen Arbeitsmarktreformen gehen noch weiter und tiefer als die, die von der PSOE und den Gewerkschaften im September 2010 durchgesetzt wurden. Der Widerstand gegen diese Reformen zwang die Gewerkschaften auch dazu, zum Generalstreik aufzurufen. Viele der Reformen sind bereits in Kraft, da die Regierung sie im Februar per Erlass einseitig eingeführt hat.

Alle Arbeiter müssen früher oder später einen Vertrag unterschreiben, in dem die Abfindung bei ungerechtfertigter Entlassung auf 33 Tageslöhne pro Beschäftigungsjahr begrenzt wird, mit einem Limit von 24 Monaten. Bisher waren es 45 Tageslöhne mit einem Limit von 42 Monaten gewesen. Wenn die Entlassung aus „Einsparungsgründen“ erfolgt, müssen Unternehmen nur 20 Tageslöhne zahlen.

Den Unternehmen wird die Möglichkeit gegeben, die Arbeitszeiten zu senken, ohne dies dem Arbeitsamt melden zu müssen, Arbeitsplätze abzubauen oder sie in andere Städte zu verlegen. Registrierte Arbeitslose, die Leistungen erhalten, müssen „gemeinnützige Arbeiten“ im Einverständnis mit der öffentlichen Verwaltung erledigen.

Jugendliche werden in billige Praktikumsverträge gezwungen. Sie können bis zum 30. Lebensjahr von einem Maßnahme in die nächste gezwungen werden.

Das Gesetz untergräbt die nationalen Tarifvereinbarungen und erlaubt Firmentarifverträge. Das Parlament hat den Arbeitsmarktreformen bereits zugestimmt und der Senat stimmte gestern während des Generalstreiks zu.

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Millionen beteiligen sich an Generalstreik in Spanien | wsws.org 2012-03-31 (via Nachdenkseiten.de 2012-04-02)
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