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May 31 2010

Israelische U-Boote im Golf von Persien? | Florian Rötzer - Telepolis pnews - 20100531

[...]

Hintergrund sei die Sorge Israels, dass Raketen, die von Iran und Syrien an die Hisbollah geliefert worden seien, Ziele in ganz Israel treffen könnten. Die U-Boete sollen [...] Mossad-Agenten die Möglichkeiten bieten, besser Informationen sammeln zu können. Kurz vor dem Besuch Netanayahus im Weißen Haus verbreitet, könnte die Meldung aber auch gezielte Desinformation in der Gerüchteküche des Nahes Ostens sein. [...] [I]m seit Jahren währenden rhetorischen Schlagabtausch [...] könnte die Meldung schlicht ein Versuch der psychologischen Kriegsführung sein [...]

Netanyahu erklärt in einem Interview, Teile des Berichts seien "völlig unwahr". Es stimme aber, dass Israel versuche zu verhindern, dass weiterhin zigtausende Raketen zur Hamas und Hisbollah vom Iran aus geliefert werden. Ansonsten versicherte Netanyahu, Israel habe überhaupt keine U-Boote, die mit Atomwaffen bestückt werden könnten.

Israelische U-Boote im Golf von Persien? | Florian Rötzer - Telepolis pnews - 20100531

[...]

Hintergrund sei die Sorge Israels, dass Raketen, die von Iran und Syrien an die Hisbollah geliefert worden seien, Ziele in ganz Israel treffen könnten. Die U-Boote sollen [...] Mossad-Agenten die Möglichkeiten bieten, besser Informationen sammeln zu können. Kurz vor dem Besuch Netanayahus im Weißen Haus verbreitet, könnte die Meldung aber auch gezielte Desinformation in der Gerüchteküche des Nahes Ostens sein. [...] [I]m seit Jahren währenden rhetorischen Schlagabtausch [...] könnte die Meldung schlicht ein Versuch der psychologischen Kriegsführung sein [...]

Netanyahu erklärt in einem Interview, Teile des Berichts seien "völlig unwahr". Es stimme aber, dass Israel versuche zu verhindern, dass weiterhin zigtausende Raketen zur Hamas und Hisbollah vom Iran aus geliefert werden. Ansonsten versicherte Netanyahu, Israel habe überhaupt keine U-Boote, die mit Atomwaffen bestückt werden könnten.

May 23 2010

Moses und der brennende Dornbusch: Am Anfang war das Feuer | Frankfurter Rundschau - Feuilleton | Christian Thomas 20100522

[...]

In der Bibelepisode, im 2. Buch Mose 3, 6, hatte Jahwe sich als der Gott der Väter vorgestellt. Um Israel aus der Versklavung herauszuführen, ...

[....]

Wie auch immer die Moseerzählungen gelesen wurden, ob philologisch oder theologisch, historisch oder hermeneutisch, naiv oder naturwissenschaftlich, archäologisch oder allegorisch: In der Biografie Gottes bildet die Dornbusch-Episode ein entscheidendes Datum, in der Karriere des Jahwe-Glaubens einen entscheidenden Schritt hin zum unbedingten Gehorsam. Glaube und geschichtspolitischer Auftrag, Vertrauen in eine jenseitige Instanz und historische Mission finden sich in dieser Exodus-Episode.

Davon unbeirrt blieb seit Ewigkeiten der Schauplatz der überlieferten Gottesoffenbarung ein Rätsel. Irgendwo in Midian, aber wo? Nicht einmal der Gottesberg ist lokal zu fixieren, nicht philologisch, nicht theologisch, nicht archäologisch. Da hat sich dann die Allegorie der Sache angenommen, ....

[...]

Moses und der brennende Dornbusch: Am Anfang war das Feuer | Frankfurter Rundschau - Feuilleton | Christian Thomas 20100522

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In der Bibelepisode, im 2. Buch Mose 3, 6, hatte Jahwe sich als der Gott der Väter vorgestellt. Um Israel aus der Versklavung herauszuführen, ...

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Wie auch immer die Moseerzählungen gelesen wurden, ob philologisch oder theologisch, historisch oder hermeneutisch, naiv oder naturwissenschaftlich, archäologisch oder allegorisch: In der Biografie Gottes bildet die Dornbusch-Episode ein entscheidendes Datum, in der Karriere des Jahwe-Glaubens einen entscheidenden Schritt hin zum unbedingten Gehorsam. Glaube und geschichtspolitischer Auftrag, Vertrauen in eine jenseitige Instanz und historische Mission finden sich in dieser Exodus-Episode.

Davon unbeirrt blieb seit Ewigkeiten der Schauplatz der überlieferten Gottesoffenbarung ein Rätsel. Irgendwo in Midian, aber wo? Nicht einmal der Gottesberg ist lokal zu fixieren, nicht philologisch, nicht theologisch, nicht archäologisch. Da hat sich dann die Allegorie der Sache angenommen, ....

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May 18 2010

Kommentar zum Euro: Alles Lüge | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Robert von Heusinger 20100518

Der Euro ist stark, nicht schwach. Erstmals seit vielen Jahren ist er wieder fair bewertet. [...] Der Euro notiert bei rund 1,23 Dollar. Seit seiner Einführung vor elf Jahren bei 1,17 Dollar sank er erst bis auf 82 US-Cent. Das war im Herbst 2000. Danach verdoppelte er sich auf 1,60 Dollar, das war im Sommer 2008. Während all dieser Jahre lag der fundamentale Wert bei rund 1,20 Dollar, wie unzählige Studien herausgefunden haben. Deshalb ist der Außenwert des Euro heute endlich mal wieder fair bewertet.

[...] Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müsste es ein Gemeinplatz sein, dass Finanzmärkte nicht effizient sind, sondern geprägt vom Herdentrieb. [....] Warum akzeptiert die Gesellschaft, die Politik, überhaupt flexible Wechselkurse? Warum darf der wichtigste Kurs der Weltwirtschaft so irre schwanken? [...] Weil Banken daran verdienen [...] [Es] ist [...] höchste Zeit, die Mutter aller Spekulationen durch feste Kurszielzonen zu ersticken.

Kommentar zum Euro: Alles Lüge | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Robert von Heusinger 20100518

Der Euro ist stark, nicht schwach. Erstmals seit vielen Jahren ist er wieder fair bewertet. [...] Der Euro notiert bei rund 1,23 Dollar. Seit seiner Einführung vor elf Jahren bei 1,17 Dollar sank er erst bis auf 82 US-Cent. Das war im Herbst 2000. Danach verdoppelte er sich auf 1,60 Dollar, das war im Sommer 2008. Während all dieser Jahre lag der fundamentale Wert bei rund 1,20 Dollar, wie unzählige Studien herausgefunden haben. Deshalb ist der Außenwert des Euro heute endlich mal wieder fair bewertet.

[...] Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müsste es ein Gemeinplatz sein, dass Finanzmärkte nicht effizient sind, sondern geprägt vom Herdentrieb. [....] Warum akzeptiert die Gesellschaft, die Politik, überhaupt flexible Wechselkurse? Warum darf der wichtigste Kurs der Weltwirtschaft so irre schwanken? [...] Weil Banken daran verdienen [...] [Es] ist [...] höchste Zeit, die Mutter aller Spekulationen durch feste Kurszielzonen zu ersticken.

May 15 2010

Russia releases secret papers on Katyn massacre signed by Stalin | Times Online - Toni Halpin - 20100429

[...] Top-secret documents detailing the Soviet leadership’s decision to murder 22,000 Polish officers at Katyn during the Second World War were released to the Russian public yesterday on the orders of President Medvedev.

In an unprecedented step, the Russian State Archive published official papers showing that Joseph Stalin approved the massacre proposed by his secret police henchman Lavrenti Beria. Other prominent members of the Soviet Politburo also signed off on the slaughter.

Mr Medvedev, on a state visit to Denmark, said that he had ordered the release of the material because “we owe it to the world”.

He told reporters: “We must learn the lesson of history. Let people see it, let them know who made the decision to kill the Polish officers. It’s all there in the documents. All signatures are there, all the faces are known.” [...]

May 11 2010

May 06 2010

Analyse: Der Rundfunk als Beute der Parteien | Daland Segler - Frankfurter Rundschau - Top-News | 20100506

[...] Die Berufung eines Regierungssprechers auf einen so wichtigen Intendantenposten ist ein Novum in diesem Land. Und nicht anders zu nennen als ein Skandal. [...] [Der] Job [eines Pressesprechers besteht] also zum Teil aus Verschweigen, Abwiegeln, Dementieren, Vertuschen [...]. Wer sich daran erinnert, welche Affären etwa Edmund Stoiber zu bewältigen hatte, [weiß] welche Herkulesarbeit sein Sprecher da verrichtete.

Die Berufung Wilhelms übertrifft noch die Causa Brender. [....] Es ist verblüffend, mit welcher Chuzpe Angela Merkel und ihre Freunde sich des Rundfunks als Beute bemächtigen. ARD wie ZDF und Deutschlandradio sollen als Anstalten des öffentlichen Rechts unter dem Banner der "Staatsferne" zur demokratischen Meinungsbildung beitragen. Die Unions-Politiker glauben offensichtlich, nicht mal mehr den Schein wahren zu müssen. Hauptsache, treue Vasallen sitzen in den Sendern. [...]

Analyse: Der Rundfunk als Beute der Parteien | Daland Segler - Frankfurter Rundschau - Top-News | 20100506

[...] Die Berufung eines Regierungssprechers auf einen so wichtigen Intendantenposten ist ein Novum in diesem Land. Und nicht anders zu nennen als ein Skandal. [...] [Der] Job [eines Pressesprechers besteht] also zum Teil aus Verschweigen, Abwiegeln, Dementieren, Vertuschen [...]. Wer sich daran erinnert, welche Affären etwa Edmund Stoiber zu bewältigen hatte, [weiß] welche Herkulesarbeit sein Sprecher da verrichtete.

Die Berufung Wilhelms übertrifft noch die Causa Brender. [....] Es ist verblüffend, mit welcher Chuzpe Angela Merkel und ihre Freunde sich des Rundfunks als Beute bemächtigen. ARD wie ZDF und Deutschlandradio sollen als Anstalten des öffentlichen Rechts unter dem Banner der "Staatsferne" zur demokratischen Meinungsbildung beitragen. Die Unions-Politiker glauben offensichtlich, nicht mal mehr den Schein wahren zu müssen. Hauptsache, treue Vasallen sitzen in den Sendern. [...]
Reposted bykrekk krekk

May 05 2010

Reportage aus Iowa City: "Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag | tagesschau.de | 20100425

Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City
"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag

Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.

Reportage aus Iowa City: "Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag | tagesschau.de | 20100425

Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City
"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag

Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.
Reposted bysantaprecaria santaprecaria

Bayerischer Rundfunk: Spannend wird es erst nach der Wahl - Fernsehen - Feuilleton - FAZ.NET 20100505

Ulrich Wilhelm soll am Donnerstag Intendant des Bayerischen Rundfunks werden. Da hat er gut zu tun: Das Programm läuft, doch der Sender gilt als schwerfällig. [...]

[...] Wenn selbst langjährige leitende Mitarbeiter raunen, es sei nicht eben transparent, woher am Ende des Jahres doch noch einmal Gelder kämen, mag das einen Eindruck davon geben, wie verschlungen die Pfade sind zu Geldtöpfen, aber auch bei der Besetzung von Stellen. Um den BR - wo nicht - ranken sich Geschichten mit Fällen von Nepotismus, von Parteikarrieren, die in den BR hinein- oder hinausführen. Auch ist wie in fast allen öffentlich-rechtlichen Sendern nicht unbedingt ein Leistungsprinzip zu erkennen. Legendär ist die gern erzählte Geschichte von dem politisch missliebigen Redakteur, der kaltgestellt wurde und sein Büro fortan für den Im- und Export italienischer Weine nutzte. [...]

Bayerischer Rundfunk: Spannend wird es erst nach der Wahl - Fernsehen - Feuilleton - FAZ.NET 20100505

Ulrich Wilhelm soll am Donnerstag Intendant des Bayerischen Rundfunks werden. Da hat er gut zu tun: Das Programm läuft, doch der Sender gilt als schwerfällig. [...]

[...] Wenn selbst langjährige leitende Mitarbeiter raunen, es sei nicht eben transparent, woher am Ende des Jahres doch noch einmal Gelder kämen, mag das einen Eindruck davon geben, wie verschlungen die Pfade sind zu Geldtöpfen, aber auch bei der Besetzung von Stellen. Um den BR - wo nicht - ranken sich Geschichten mit Fällen von Nepotismus, von Parteikarrieren, die in den BR hinein- oder hinausführen. Auch ist wie in fast allen öffentlich-rechtlichen Sendern nicht unbedingt ein Leistungsprinzip zu erkennen. Legendär ist die gern erzählte Geschichte von dem politisch missliebigen Redakteur, der kaltgestellt wurde und sein Büro fortan für den Im- und Export italienischer Weine nutzte. [...]

May 01 2010

Aus dem Maschinenraum (6): Die Heuchelei der Netzversteher | Medien - Feuilleton | Constanze Kurz - FAZ.NET - 20100501

[...] Der von [BM] Thomas de Maizière gestartete „Netzpolitische Dialog“ verhieß [...] einen neuen politischen Stil [...] Dass er es sich [...] nicht nehmen ließ, das übliche Grüppchen bezahlter Lobbyisten und BKA-Chef Jörg Ziercke mit an den runden Tisch zu bitten, zeugte [...] von einem vorgefassten Verständnis eines netzpolitischen Diskurses. [...] [Z]u groß ist wohl inzwischen die Gewöhnung daran, dass kommerziellen und Strafverfolgerinteressen der Vorzug gegeben wird. [...] Der Eindruck, dass es bei allem Dialog [...] primär darum ging, sich ein paar Monate politische Ruhe an der Netzfront zu erkaufen, ist wohl nicht ganz falsch. [...] Technische Verständnisdefizite waren der Anlass, zu deren Ausräumung die Netzgemeinde zum Dialog gebeten wurde. [...] Unwissenheit ist keine Ausrede mehr für kurzsichtige, realitätsferne oder gar kontraproduktive Entscheidungen, dazu waren und sind die Angebote, mit technischem und netzkulturellem Sachverstand auszuhelfen, zu vielfältig. [...]

Aus dem Maschinenraum (6): Die Heuchelei der Netzversteher | Medien - Feuilleton | Constanze Kurz - FAZ.NET - 20100501

[...] Der von [BM] Thomas de Maizière gestartete „Netzpolitische Dialog“ verhieß [...] einen neuen politischen Stil [...] Dass er es sich [...] nicht nehmen ließ, das übliche Grüppchen bezahlter Lobbyisten und BKA-Chef Jörg Ziercke mit an den runden Tisch zu bitten, zeugte [...] von einem vorgefassten Verständnis eines netzpolitischen Diskurses. [...] [Z]u groß ist wohl inzwischen die Gewöhnung daran, dass kommerziellen und Strafverfolgerinteressen der Vorzug gegeben wird. [...] Der Eindruck, dass es bei allem Dialog [...] primär darum ging, sich ein paar Monate politische Ruhe an der Netzfront zu erkaufen, ist wohl nicht ganz falsch. [...] Technische Verständnisdefizite waren der Anlass, zu deren Ausräumung die Netzgemeinde zum Dialog gebeten wurde. [...] Unwissenheit ist keine Ausrede mehr für kurzsichtige, realitätsferne oder gar kontraproduktive Entscheidungen, dazu waren und sind die Angebote, mit technischem und netzkulturellem Sachverstand auszuhelfen, zu vielfältig. [...]

Köhlers peinliches Schweigen | FTD.de - Leitartikel: 20100429

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Angesichts dieser Gesetzeslage äußern wir unsere Meinung heute mit der gebotenen Zurückhaltung: Horst Köhler hatte die Chance [...] auf dem Münchner Wirtschaftsgipfel [...] eine Rede zur Finanzkrise halten - in einer Phase, in der die Euro-Zone vor dem Zerfall steht und die deutschen Steuerzahler tief verunsichert sind [...] Köhlers Schweigen mag darin begründet sein, dass er selbst Anteil an der missglückten Konstruktion der Euro-Zone hatte - als Staatssekretär im Finanzministerium. Oder es liegt an seinem schon mehrfach nachgewiesenen Hang, sich lieber der Volksmeinung anzuschließen, statt sie [...] selbst zu prägen.
[...] Auch die Kanzlerin und praktisch die gesamte politische Führungsriege des Landes haben in den vergangenen Wochen peinlich geschwiegen, wenn sie hätten Klartext reden müssen.

Köhlers peinliches Schweigen | FTD.de - Leitartikel: 20100429

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Angesichts dieser Gesetzeslage äußern wir unsere Meinung heute mit der gebotenen Zurückhaltung: Horst Köhler hatte die Chance [...] auf dem Münchner Wirtschaftsgipfel [...] eine Rede zur Finanzkrise halten - in einer Phase, in der die Euro-Zone vor dem Zerfall steht und die deutschen Steuerzahler tief verunsichert sind [...] Köhlers Schweigen mag darin begründet sein, dass er selbst Anteil an der missglückten Konstruktion der Euro-Zone hatte - als Staatssekretär im Finanzministerium. Oder es liegt an seinem schon mehrfach nachgewiesenen Hang, sich lieber der Volksmeinung anzuschließen, statt sie [...] selbst zu prägen.
[...] Auch die Kanzlerin und praktisch die gesamte politische Führungsriege des Landes haben in den vergangenen Wochen peinlich geschwiegen, wenn sie hätten Klartext reden müssen.
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April 28 2010

Griechenland-Rettungsplan: Geschäftige Ruhe vor dem Sturm | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Karl Doemens und Werner Balsen 20100428

[...] Erst "Madame Non", nun eine Zusage "unter Voraussetzungen" - es ist diese Taktiererei, die Merkel Kritik im Ausland und bei der Opposition einbringt. "Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus ist eine Anklage gegen Angela Merkels Politik der Ausflüchte", wettert der ehemalige dänische Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen. Merkel habe die Innenpolitik über die europäische Solidarität gestellt. Unbestreitbar daran ist, dass Merkel die Griechenland-Krise unmittelbar vor den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen ungelegen kommt. Mehr als 65 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Allensbach-Umfrage Hilfen für die Hellenen ab. Seit Tagen schürt die Bild-Zeitung mit dicken Überschriften die "Angst um unser Geld". [...]

Griechenland-Rettungsplan: Geschäftige Ruhe vor dem Sturm | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Karl Doemens und Werner Balsen 20100428

[...] Erst "Madame Non", nun eine Zusage "unter Voraussetzungen" - es ist diese Taktiererei, die Merkel Kritik im Ausland und bei der Opposition einbringt. "Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf Ramschstatus ist eine Anklage gegen Angela Merkels Politik der Ausflüchte", wettert der ehemalige dänische Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen. Merkel habe die Innenpolitik über die europäische Solidarität gestellt. Unbestreitbar daran ist, dass Merkel die Griechenland-Krise unmittelbar vor den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen ungelegen kommt. Mehr als 65 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Allensbach-Umfrage Hilfen für die Hellenen ab. Seit Tagen schürt die Bild-Zeitung mit dicken Überschriften die "Angst um unser Geld". [...]
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