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July 21 2014

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November 08 2010

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Gedenken an Reichsprogromnacht: Unbehagen an Alfred Grosser

Friedenspreis des deutschen buchhandels, frank rumpenhorst / dpa

"Wenn er mit einer Tirade gegen Israel beginnt, gehen wir raus": Der deutsche-französische Politologe und Publizist Alfred Grosser wird in der Frankfurter Paulskirche zur Reichpogromnacht reden - die jüdische Gemeinde droht mit einem Eklat. Grosser, der selber Jude ist, meint, Israels Politik gegenüber den Palästinensern provoziere Antisemitismus.

Reposted fromZaphod Zaphod

November 07 2010

November 03 2010

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Persilschein - FDP-Mitgliedschaft in der Nachkriegsära

Die Praxis des "Reinwaschens" von einer wie auch immer gearteten NS-Vergangenheit in der Anfangszeit der Nachkriegs-FDP nannte man in meinem persönlichen Umfeld, so wurde es mir jedenfalls beigebracht, bereits zu Beginn der 50-er "sich einen Persil-Schein ausstellen lassen" - die Weißwascherqualitäten vor Augen, derer man sich dank einer Mitgliedschaft in der FDP ungeniert bedienen konnte.

Die Partei galt als Sammelbecken für ehemalige SS- und Wehrmachtsangehörige - dass dies mittlerweile in Vergessenheit geriet, ist sicherlich weniger der allgemeinen Vergesslichkeit geschuldet, denn einflussreicher Netzwerke und deren  Verständnis von historischer Aufarbeitung, wie sie seit dem Historikerstreit in den 80-ern unter Helmut Kohl in Deutschland Usus ist.

Keinesfalls erstaunen kann es in diesem Zusammenhang, dass bei der offiziellen medial vertretenen Geschichte des deutschen Widerstands nach wie vor das Stauffenberg-Attentat und in weit wenigerem Maße das von Georg Elser begangene Attentat von 1939 im Münchner Löwenbräukeller im Vordergrund steht.


oanth muc 20101103
Reposted bykrekk krekk

January 09 2010

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[...]

Warum ist Erika Steinbach für Polen ein rotes Tuch?

Es handelt sich dabei nicht um eine fixe Idee, wie man uns heute oft glauben machen will. Erika Steinbach hat eine ganze Reihe von politischen Positionen vertreten, die viele in Polen aufgebracht haben. Zentral ist ihre geschichtspolitische Absicht, Polen und Deutsche in Sachen Zweiter Weltkrieg und Vertreibung praktisch auf dieselbe Ebene zu stellen: als Opfer. Für Erika Steinbach ist nicht der Nationalsozialismus die Ursache der Vertreibung, sondern nur der Anlass für Polen gewesen, den lange gehegten Wunsch zu verwirklichen, die Deutschen aus dem Land zu vertreiben. Diese unhaltbare geschichtspolitische Umdeutung gipfelt in dem Vorwurf, die Polen müssten sich endlich ihrer Schuld stellen – dabei haben sie damit früher begonnen als die Deutschen.

Woraus leitet Erika Steinbach ihre Macht ab, selbst der Kanzlerin und Parteifreundin Merkel die Stirn zu bieten?

Angela Merkel fürchtet offensichtlich innerparteilich in Schwierigkeiten zu geraten und scheut deshalb den Machtkampf. Außerhalb der Union möchte doch niemand Frau Steinbach ernsthaft im Stiftungsrat sitzen sehen. Und selbst in den Reihen von CDU/CSU kenne ich genügend Leute, die erhebliche Vorbehalte gegen sie haben. Aber Frau Steinbach verfügt in der Union....

[...]
Interview mit Gesine Schwan in der Frankfurter Rundschau, 2010-01-07 - Causa Steinbach: "Merkel fürchtet den Machtkampf"
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