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September 09 2013

Berliner Appell fordert: Jetzt handeln, um digitales Kulturerbe zu erhalten

Was bleibt von den Zeugnissen des kulturellen Schaffens und der Wissenschaft, die auf digitalen Trägern festgehalten werden, in fünf, in zwanzig oder in hundert Jahren? Eine Reihe von Experten hat sich mit dem Thema „Nachhaltigkeit” und digitaler Langzeitarchivierung beschäftigt. Ungeachtet aller Unterschiede eint sie die Überzeugung, dass jetzt gehandelt werden muss, um die Grundlagen dafür zu schaffen, das kulturelle Erbe in der digitalen Welt zu erhalten und zu sichern.

Der Berliner Appell zum Erhalt des digitalen Kulturerbes ist das Ergebnis. Darin heißt es:

Das Wissen unserer Tage wie die Kultur unserer Gesellschaft werden aber zunehmend mittels elektronischer Medien gespeichert und sollen über diese überliefert werden. Die Bewahrung dieses Wissens und dieser Kultur steht auf tönernen Füßen. Die Bereitschaft, auch in der elektronischen Welt in die Bestandserhaltung zu investieren, ist nicht sehr groß. Die Einsicht in die Notwendigkeit, die Prozesse der digitalen Langzeitarchivierung nachhaltig und dauerhaft zu finanzieren, ist noch nicht ausgeprägt. Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie zur Bestandserhaltung auch von analogen Informationsträgern sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Langzeitarchivierung im Zuse-Institut Berlin. Foto: Jürger Keiper, CC BY-SA

Langzeitarchivierung im Zuse-Institut Berlin. Foto: Jürger Keiper, CC BY-SA

Hervorgegangen ist der Berliner Appell aus der Initiative „Nachhaltigkeit in der Digitalen Welt”, einer Veranstaltung des Internet und Gesellschaft Collaboratory, die unter Leitung von Jürgen Keiper und mir stattfand – in Zusammenarbeit mit dem Langzeitarchivierungs-Netzwerk Nestor, dem iRights.Lab Kultur und dem Institut für Museums­forschung. Dokumentiert wird der Diskurs bald in der Publikation „Was bleibt?“, die am 25. September in der Deutschen Nationalbibliothek vorgestellt wird.

Bemerkenswert ist, dass im Appell ein breiter Konsens zum Ausdruck kommt: Zu den Erstunterzeichnern gehören so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Michael Hollmann (Präsident des Bundesarchivs), Verena Metze-Mangold (Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission), Jan Engelmann (Leiter Politik und Gesellschaft bei Wikimedia Deutschland), Ellen Euler (Geschäftsstellenleiterin der Deutschen Digitalen Bibliothek), Andreas Lange (Direktor des Computerspielemuseums) und Stefan Gradmann (Direktor der Universitätsbibliothek Leuven) – um nur einige zu nennen.

Unmittelbar nachdem der Appell veröffentlicht wurde, haben ihn auch die Deutsche Digitale Bibliothek und Wikimedia Deutschland als Institutionen unterstützt. Weitere institutionelle Unterstützung zeichnet sich ab. Hier lässt er sich unterzeichnen.

July 19 2013

Urheberkongress 2013 am 6. September in Berlin: Jetzt anmelden!

Aktuelle Fragen des Urheberrechts haben in den letzten Monaten für sehr viel Diskussionsstoff gesorgt. Für die einen ist es eine Glaubensfrage, für die anderen die Frage nach der ökonomischen Relevanz, für die Dritten geht es um die Frage, wieviel Zugang zu Werken und Wissen eine Gesellschaft ihren Bürgern bieten sollte. Die aktuelle Legislaturperiode der schwarz-gelben Bundesregierung neigt sich dem Ende entgegen, ab Herbst wird es eine neue Regierung geben. Das Urheberrecht wird auf der Tagesordnung bleiben. Doch welches sind die wichtigsten Bereiche in denen es neue Regelungen braucht?

Dieser Frage wollen wir am 6. September auf dem Urheberkongress 2013 in Berlin nachgehen. Organisiert wird diese Veranstaltung gemeinsam vom Think Tank iRights.Lab und der Initiative Urheberrecht. Ziel ist es, ein Forum zu bilden, auf dem alle Beteiligten der Debatte ihre Stimme erheben und kontrovers diskutieren können. Nicht in unergiebigem Streit, sondern konstruktiv und nach vorne gerichtet.

Wir wollen ermöglichen, dass weniger scheinheilige Argumente und Schutzbehauptungen die Debatte bestimmen, sondern konkrete konstruktive Ideen und Vorschläge, die auf Grundlage einer sorgfältigen Abwägung der Interessen entstehen. Dies ist ein Experiment, von dem wir uns erhoffen, dass die Diskussion voran kommt und nicht nur die alten ausgetretenen Wege ein weiteres Mal begangen werden.

Alle Informationen finden sich auf der fortlaufend aktualisierten Kongressseite urheberkongress2013.de.

Hier kann man sich verbindlich anmelden. Es wird einen Livestream für die Veranstaltung geben. Hier findet sich ein Überblick auf das Programm.

December 31 2012

Kleiner iRights-Rückblick 2012

Wir blicken zurück auf ein turbulentes und aus unserer Sicht sehr erfolgreiches Jahr. Es war geprägt von strategischen Entwicklungen, vielen Veröffentlichungen und Veranstaltungen, tollen Kooperationen, vielen Geschichten und macht große Freude auf die nächsten 12 Monate. Eine kleine Auswahl der Ereignisse haben wir hier nun zusammengestellt.

Ganz vorne müssen und sollen die strategischen Weiterentwicklungen von iRights stehen. Wir haben insgesamt vier neue Projekte / Websites gelauncht. Unsere Hauptseite irights.info wird nun zusätzlich ergänzt durch iRights.Cloud. Hier gibt es eine Vielzahl von neuen Hintergrundtexten und aktuellen Nachrichten zu den wichtigsten Entwicklungen im Bereich des Cloud Computing, aus einem rechtlichen, technischen und kulturellen Blickwinkel.

Seit Beginn des Jahres haben wir damit schon gearbeitet, im Herbst 2012 haben die Websites des Think Tank zu strategischen Fragen der digitalen Welt iRights.Lab und der Kanzlei iRights.Law das Licht der Welt erblickt. Anfang Dezember 2012 sind wir auch mit unserem hauseigenen neuen Verlag iRights.Media online gegangen. Die erste Veröffentlichung im neuen Verlag ist „Das Netz 2012 – Jahresrückblick Netzpolitik“ erhältlich in einer Print- und in einer E-Book-Fassung.

Das Jahr 2012 war auch geprägt von vielen weiteren kleineren und größeren Publikationen. So haben wir im März 2012 zusammen mit Wikimedia Deutschland die Online-Publikation „ACTA – Der Big Bang der Netzpolitik (PDF)“ veröffentlicht. Im April 2012 gab es die umfangreiche Broschüre „Arbeitsalltag digital – Rechtsfragen einfach auf den Punkt gebracht (PDF)“, die wir zusammen mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) publiziert haben. Ebenfalls mit der LfM arbeiten wir seit Jahren im Rahmen des Klicksafe-Projektes an einer Themenreihe zu Rechtsfragen im Netz. Daneben sind hier im Jahr 2012 in dritter Auflage die Publikation „Spielregeln im Internet 1 – Durchblicken im Rechte-Dschungel“ und in der Erstauflage die „Spielregeln im Internet 2 – Durchblicken im Rechte-Dschungel“ erschienen.

Für das Portal Watch your web haben wir eine Textreihe produziert und abermals zusammen mit Wikimedia Deutschland die Broschüre „Freies Wissen Dank Creative Commons-Lizenzen (PDF)“ veröffentlicht.

In hunderten Meldungen und Beiträgen haben wir die urheberrechtlichen und netzpolitischen Entwicklungen im vergangenen Jahr begleitet. Stellvertretend für die vielen Themen seien hier vier genannt, mit denen wir uns überdurchschnittlich stark beschäftigt haben. Das „Leistungsschutzrecht für Presseverlage“. Hier waren wir beständige Hinterfrager und Kritiker. Bei iRights.info haben wir dazu einen eigenen Schwerpunkt Leistungsschutzrecht eingeführt. Hier finden sich viele Beiträge und Dokumente wie zum Beispiel der Leak des ersten überhaupt verfügbaren Gesetzentwurfes. Zu diesem haben wir auch eine umfangreiche rechtspolitische Analyse vorgelegt. Auch die aktuelle Fassung des Gesetzesentwurfes haben wir exklusiv veröffentlicht.

Intensiv haben wir natürlich auch das Leben und Sterben von ACTA verfolgt. Neben der oben erwähnten Broschüre gab es viele Meldungen und Berichte wie beispielsweise auch die Veröffentlichung von Geheimdokumenten und der Bereitstellung eines ACTA-News-Aggregators.

Der Streit zwischen der GEMA und YouTube hat viel Zeit in Anspruch genommen. Für den Überblicksartikel „Worüber GEMA und Youtube streiten“ haben wir dabei sehr viel positives Feedback bekommen. Auch hat ein Urteil des Landgerichts München zur Verteilung der Einnahmen der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) eine wichtige Rolle gespielt und für ein Beben bei den beteiligten Kreisen geführt. Wir haben viele Beiträge wie beispielsweise auch ein Interview mit dem Kläger Martin Vogel veröffentlicht, das zu vielen Diskussionen geführt hat.

Im Rahmen des Cloud-Projektes haben wir zudem noch einen Jahresrückblick Cloud Computing 2012 (PDF) veröffentlicht.

Stellvertretend für die vielen Gastbeiträge, Einschätzungen und Interviews die die Redaktion von iRights für Zeitschriften und Zeitungen geschrieben, gegeben und gemacht hat, der Hinweis auf ein ganzseitiges Interview in der Süddeutschen Zeitung: „Und plötzlich sind wir kriminell“.

In dutzenden von Radiosendungen waren wir zu Gast und wurden um unsere Einschätzungen und Meinungen gebeten und gefragt. Diese auch nur ansatzweise aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Auch im Bewegtbild gab es 2012 viele Beiträge mit uns. Ein paar Schmankerl: Wir haben zusammen mit der Landesanstalt für Medien den Begleitfilm zur Broschüre Arbeitsalltag digital veröffentlicht. Bei der Republica waren wir auf insgesamt vier Veranstaltungen vertreten. Beispielhaft hier die Vision für ein Urheberrecht im Jahr 2037.

Die Tagesschau, das ZDF-Morgenmagazin, das ZDF-Magazin Aspekte, die Sendung Zapp des NDR, RTL 2, der Elektrische Reporter und viele weitere TV-Sendungen und Sender haben uns konsultiert und über unsere Aktivitäten berichtet.

Auch gab es viele Veranstaltungen die wir organisiert oder an denen wir teilgenommen haben. So wurde der erste Urheber-Nutzer-Dialog ins Leben gerufen, wir waren wie oben erwähnt auf der Republica, haben in Kooperation mit dem Heise-Verlag auf der Cebit 2012 eine Diskussionsrunde durchgeführt. Auf der Frankfurter Buchmesse haben wir zusammen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Diskussionsveranstaltung organisiert, in Berlin eine Lesung mit dem Autoren Joost Smiers zu seinem neuen Buch.

Wir waren bei der Konferenz Netzregeln der Böll-Stiftung und des BITKOM mit einem Panel vertreten, haben zusammen mit den Grünen zu einem Hintergrundgespräch mit dem US-Professor Lawrence Lessig eingeladen und saßen beim 9. Berliner Medien Diskurs der Konrad-Adenauer-Stiftung auf dem Podium.

Am Zukunftsforum Urheberrecht des Bundesjustizministeriums haben wir an der Diskussion teilgenommen, genauso wie bei der SIGINT 12 des Chaos Computer Clubs (CCC) in Köln, einer Veranstaltung des Vereins
Kreatives Leipzig gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, dem Goethe-Institut Moskau, der GUE/NGL in Berlin, von Verdi und der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen
Wir waren mehrfach (hier und hier) beim Netzpolitischen Abend des Vereins Digitale Gesellschaft und bei ungezählten weiteren Veranstaltungen, Verbrauchertagen, Expertenforen und Panels.

Im Herbst 2012 haben wir zudem zusammen mit sehr spannenden Partnern die internationale Konferenz „Zugang gestalten – mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“ durchgeführt. Hier finden sich die Videos der Konferenz.

Auch haben wir als Einzelpersonen an Schriftenreihen wie an der Veröffentlichung der Broschüre von The Lisbon Council „Intellectual Property & Innovation“, des Abschlußberichts der sechsten Initiative des Internet & Gesellschaft Collaboratory „Innovation im digitalen Ökosystem“, dem Kreativpakt (PDF) der SPD-Bundestagsfraktion und vielen großen und kleineren Veröffentlichungen mehr mitgearbeitet.

In unterschiedlichsten Konstellationen haben wir mit einer Vielzahl von Partnern zusammengearbeitet. Stellvertretend dafür könnte die Kooperation mit der Humboldt Law Clinic zum Internetrecht (HLCI) sein, aber auch die mit weiteren Ministerien, öffentlichen Einrichtungen, der Forschung und Wissenschaft, Unternehmen, Instituten, Verbrauchereinrichtungen und Urheberinitiativen, Stiftungen und anderen Institutionen.

Wir sind sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Unser großer Dank geht deswegen an dieser Stelle an alle mit denen wir im vergangenen Jahr zu tun hatten. Ob als Leser, als konstruktiver Kritiker, als Partner, als Unterstützer oder schlicht als Verbündeter im Geiste. Wir freuen uns darauf, mit Euch allen im nächsten Jahr wieder viel zu tun zu haben.

Kleiner iRights-Rückblick 2012

Wir blicken zurück auf ein turbulentes und aus unserer Sicht sehr erfolgreiches Jahr. Es war geprägt von strategischen Entwicklungen, vielen Veröffentlichungen und Veranstaltungen, tollen Kooperationen, vielen Geschichten und macht große Freude auf die nächsten 12 Monate. Eine kleine Auswahl der Ereignisse haben wir hier nun zusammengestellt.

Ganz vorne müssen und sollen die strategischen Weiterentwicklungen von iRights stehen. Wir haben insgesamt vier neue Projekte / Websites gelauncht. Unsere Hauptseite irights.info wird nun zusätzlich ergänzt durch iRights.Cloud. Hier gibt es eine Vielzahl von neuen Hintergrundtexten und aktuellen Nachrichten zu den wichtigsten Entwicklungen im Bereich des Cloud Computing, aus einem rechtlichen, technischen und kulturellen Blickwinkel.

Seit Beginn des Jahres haben wir damit schon gearbeitet, im Herbst 2012 haben die Websites des Think Tank zu strategischen Fragen der digitalen Welt iRights.Lab und der Kanzlei iRights.Law das Licht der Welt erblickt. Anfang Dezember 2012 sind wir auch mit unserem hauseigenen neuen Verlag iRights.Media online gegangen. Die erste Veröffentlichung im neuen Verlag ist „Das Netz 2012 – Jahresrückblick Netzpolitik“ erhältlich in einer Print- und in einer E-Book-Fassung.

Das Jahr 2012 war auch geprägt von vielen weiteren kleineren und größeren Publikationen. So haben wir im März 2012 zusammen mit Wikimedia Deutschland die Online-Publikation „ACTA – Der Big Bang der Netzpolitik (PDF)“ veröffentlicht. Im April 2012 gab es die umfangreiche Broschüre „Arbeitsalltag digital – Rechtsfragen einfach auf den Punkt gebracht (PDF)“, die wir zusammen mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) publiziert haben. Ebenfalls mit der LfM arbeiten wir seit Jahren im Rahmen des Klicksafe-Projektes an einer Themenreihe zu Rechtsfragen im Netz. Daneben sind hier im Jahr 2012 in dritter Auflage die Publikation „Spielregeln im Internet 1 – Durchblicken im Rechte-Dschungel“ und in der Erstauflage die „Spielregeln im Internet 2 – Durchblicken im Rechte-Dschungel“ erschienen.

Für das Portal Watch your web haben wir eine Textreihe produziert und abermals zusammen mit Wikimedia Deutschland die Broschüre „Freies Wissen Dank Creative Commons-Lizenzen (PDF)“ veröffentlicht.

In hunderten Meldungen und Beiträgen haben wir die urheberrechtlichen und netzpolitischen Entwicklungen im vergangenen Jahr begleitet. Stellvertretend für die vielen Themen seien hier vier genannt, mit denen wir uns überdurchschnittlich stark beschäftigt haben. Das „Leistungsschutzrecht für Presseverlage“. Hier waren wir beständige Hinterfrager und Kritiker. Bei iRights.info haben wir dazu einen eigenen Schwerpunkt Leistungsschutzrecht eingeführt. Hier finden sich viele Beiträge und Dokumente wie zum Beispiel der Leak des ersten überhaupt verfügbaren Gesetzentwurfes. Zu diesem haben wir auch eine umfangreiche rechtspolitische Analyse vorgelegt. Auch die aktuelle Fassung des Gesetzesentwurfes haben wir exklusiv veröffentlicht.

Intensiv haben wir natürlich auch das Leben und Sterben von ACTA verfolgt. Neben der oben erwähnten Broschüre gab es viele Meldungen und Berichte wie beispielsweise auch die Veröffentlichung von Geheimdokumenten und der Bereitstellung eines ACTA-News-Aggregators.

Der Streit zwischen der GEMA und YouTube hat viel Zeit in Anspruch genommen. Für den Überblicksartikel „Worüber GEMA und Youtube streiten“ haben wir dabei sehr viel positives Feedback bekommen. Auch hat ein Urteil des Landgerichts München zur Verteilung der Einnahmen der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) eine wichtige Rolle gespielt und für ein Beben bei den beteiligten Kreisen geführt. Wir haben viele Beiträge wie beispielsweise auch ein Interview mit dem Kläger Martin Vogel veröffentlicht, das zu vielen Diskussionen geführt hat.

Im Rahmen des Cloud-Projektes haben wir zudem noch einen Jahresrückblick Cloud Computing 2012 (PDF) veröffentlicht.

Stellvertretend für die vielen Gastbeiträge, Einschätzungen und Interviews die die Redaktion von iRights für Zeitschriften und Zeitungen geschrieben, gegeben und gemacht hat, der Hinweis auf ein ganzseitiges Interview in der Süddeutschen Zeitung: „Und plötzlich sind wir kriminell“.

In dutzenden von Radiosendungen waren wir zu Gast und wurden um unsere Einschätzungen und Meinungen gebeten und gefragt. Diese auch nur ansatzweise aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Auch im Bewegtbild gab es 2012 viele Beiträge mit uns. Ein paar Schmankerl: Wir haben zusammen mit der Landesanstalt für Medien den Begleitfilm zur Broschüre Arbeitsalltag digital veröffentlicht. Bei der Republica waren wir auf insgesamt vier Veranstaltungen vertreten. Beispielhaft hier die Vision für ein Urheberrecht im Jahr 2037.

Die Tagesschau, das ZDF-Morgenmagazin, das ZDF-Magazin Aspekte, die Sendung Zapp des NDR, RTL 2, der Elektrische Reporter und viele weitere TV-Sendungen und Sender haben uns konsultiert und über unsere Aktivitäten berichtet.

Auch gab es viele Veranstaltungen die wir organisiert oder an denen wir teilgenommen haben. So wurde der erste Urheber-Nutzer-Dialog ins Leben gerufen, wir waren wie oben erwähnt auf der Republica, haben in Kooperation mit dem Heise-Verlag auf der Cebit 2012 eine Diskussionsrunde durchgeführt. Auf der Frankfurter Buchmesse haben wir zusammen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Diskussionsveranstaltung organisiert, in Berlin eine Lesung mit dem Autoren Joost Smiers zu seinem neuen Buch.

Wir waren bei der Konferenz Netzregeln der Böll-Stiftung und des BITKOM mit einem Panel vertreten, haben zusammen mit den Grünen zu einem Hintergrundgespräch mit dem US-Professor Lawrence Lessig eingeladen und saßen beim 9. Berliner Medien Diskurs der Konrad-Adenauer-Stiftung auf dem Podium.

Am Zukunftsforum Urheberrecht des Bundesjustizministeriums haben wir an der Diskussion teilgenommen, genauso wie bei der SIGINT 12 des Chaos Computer Clubs (CCC) in Köln, einer Veranstaltung des Vereins
Kreatives Leipzig gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, dem Goethe-Institut Moskau, der GUE/NGL in Berlin, von Verdi und der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen
Wir waren mehrfach (hier und hier) beim Netzpolitischen Abend des Vereins Digitale Gesellschaft und bei ungezählten weiteren Veranstaltungen, Verbrauchertagen, Expertenforen und Panels.

Im Herbst 2012 haben wir zudem zusammen mit sehr spannenden Partnern die internationale Konferenz „Zugang gestalten – mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“ durchgeführt. Hier finden sich die Videos der Konferenz.

Auch haben wir als Einzelpersonen an Schriftenreihen wie an der Veröffentlichung der Broschüre von The Lisbon Council „Intellectual Property & Innovation“, des Abschlußberichts der sechsten Initiative des Internet & Gesellschaft Collaboratory „Innovation im digitalen Ökosystem“, dem Kreativpakt (PDF) der SPD-Bundestagsfraktion und vielen großen und kleineren Veröffentlichungen mehr mitgearbeitet.

In unterschiedlichsten Konstellationen haben wir mit einer Vielzahl von Partnern zusammengearbeitet. Stellvertretend dafür könnte die Kooperation mit der Humboldt Law Clinic zum Internetrecht (HLCI) sein, aber auch die mit weiteren Ministerien, öffentlichen Einrichtungen, der Forschung und Wissenschaft, Unternehmen, Instituten, Verbrauchereinrichtungen und Urheberinitiativen, Stiftungen und anderen Institutionen.

Wir sind sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Unser großer Dank geht deswegen an dieser Stelle an alle mit denen wir im vergangenen Jahr zu tun hatten. Ob als Leser, als konstruktiver Kritiker, als Partner, als Unterstützer oder schlicht als Verbündeter im Geiste. Wir freuen uns darauf, mit Euch allen im nächsten Jahr wieder viel zu tun zu haben.

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