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February 12 2012

La nature humaine selon David Hume par Gilles Deleuze (Audio)

Enregistrement radiophonique de Gilles Deleuze datant de 1956, trois ans après Empirisme et subjectivité, « Essai sur la nature humaine selon Hume » (P.U.F., 1953)



See it on Scoop.it, via Philosophie en France


[...]

L'intérêt de l'interprétation deleuzienne de Hume est d'avoir situé, avant l'ouvrage remarquable de Didier Deleule (Hume et la naissance du libéralisme économique, Aubier, 1979), le centre de la philosophie humienne dans la pratique. «Le souci constant de Hume ne concerne pas le point de vue de la connaissance». Le plus important pour lui n'est pas la théorie de l'association des idées ni la théorie de la causalité auxquelles depuis Kant la tradition tend a réduire son apport, mais «le domaine d'une pratique de l'homme dans la société». Hume fut en particulier l'un des fondateurs de l'économie politique, rappelle Deleuze avant que Deleule ne démontre magistralement qu'il fut aussi le critique de la physiocratie quesnaysienne. Ainsi lit-on dans Empirisme et subjectivité (p. 138) que «l'association des idées ne définit pas un sujet connaissant, mais au contraire un ensemble de moyens possibles pour un sujet pratique dont toutes les fins réelles sont d'ordre passionnel, moral, politique, économique.» Mais Deleuze combat encore l'idée que Hume aurait été le chantre de l'intérêt égoïste bien compris. L'homme n'est pas naturellement égoïste, mais partial. Ce n'est pas la même pensée. Le problème de la société, selon Deleuze que sur ce point Deleule salue dans son livre, n'est pas de limiter les égoïsmes, mais d'«intégrer les sympathies», de faire en sorte «que la sympathie dépasse sa contradiction, sa partialité naturelle» (op. cit., p. 27, et cf. D. Deleule, op. cit., p. 200, note 84). Par là s'éclaire la critique du contrat social dans sa forme lockienne, sinon déjà dans sa version rousseauiste, développée dans Of the original contract (1752, trad. in Discours politiques, bilingue, T.E.R, 1993).

Ce sont ces thèmes directeurs de la lecture deleuzienne de Hume que l'on retrouvera dans la communication radiodiffusée de 1956, introduction vivante à Empirisme et subjectivité.

Audio:

  • Length: 15:23 minutes (14.08 Mo)
  • Format: MP3 Stereo 44kHz 128Kbps (CBR)

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Volker Gerhardt on Habermas and the public sphere | habermas-rawls.blogspot

In "Die Welt" (February 11, 2012), Volker Gerhardt writes on Jürgen Habermas and the 50th anniversary of his famous book on the public sphere "Strukturwandel der Öffentlichkeit" (Luchterband, 1962):

"Der lange Abschied vom Marxismus"

Volker Gerhardt is Professor of Philosophy at the Humboldt University in Berlin. Among his books is "Partizipation. Das Prinzip der Politik" (C.H.Beck, 2007).

// oAnth

"Die Welt" (February 11, 2012):

[...]

Angesichts dieser an Verwerfungen reichen Vorgeschichte kann man es nur als großes Glück bezeichnen, dass sich Jürgen Habermas in den letzten Jahren dem Thema Europa zugewandt und hier beharrlich Öffentlichkeit eingefordert hat. Hier konnte er der Öffentlichkeit primär die von ihm stets als wesentlich angesehene kritische Funktion zuzuweisen. Und eben diese Rolle kommt ihr heute zu, nachdem in Brüssel nicht mehr bloß der Überfluss verwaltet wird, sondern über Lebensfragen der vereinigten Länder verhandelt werden muss. Jetzt stellt sich in den betroffenen Staaten ein grenzüberschreitendes öffentliches Interesse ein. Mitten in der Krise seiner Finanz- und Wirtschaftspolitik tut Europa einen weiteren wichtigen Schritt zur Überwindung seiner nationalen Binnenstruktur. Diesen "Strukturwandel der Öffentlichkeit" können wir mit Habermas nur begrüßen, auch wenn wir bedauern, dass er hinter diesem Vorgang nur ein weiteres Versagen des Kapitalismus ausmachen kann.

[...]

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The whole article is IMHO too much adapted at the general editorial outlines of "Die Welt" (Springer). The essential ideas of participation and public space aren't really worked out, in spite of some useful remarks about the classical period of the ancient greek democracy.

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February 07 2012

the anti-social...

CP “I would like you to explain your concept of community(which can range all the way from the micro-community of lovers to the universal community of spirit in Christianity) How could the coming community go beyond this exclusivity?”

JLN “I want to stress that I don’t like to use the term ‘community’ without certain precautions. It has come to connote very much the ‘exclusive community’ you mention, and perhaps it may have always denoted that exclusivity. But what I have sought to works with is directed against any inferiority of community. That is why I prefer to speak of being-in-common or being-with. These are heavy expressions, I know. Their density avoids the seduction of the word ‘community’…”

Jean-Luc Nancy and Chantal Pontbriand (2000) from the Commonwealth catalogue in 2003.

Communities, of whatever type always drift towards exclusivity and to read the rest of the above text demonstrates the impossibility of philosophy in itself escaping from the exclusivity. And yet the commons as the phrase above suggests there is such a potential place, a commonwealth. I seem to be running into philosophical exclusivities quite a lot recently… I wish I could say I don’t understand why.

// oAnth - original URL - driftwork.tumblr

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Grundeinkommen, Wachstumszwang und geistiges Eigentum | differentia.wordpress 2012-02-03

Im Anschluss an den letzten Artikel ist in der Diskussion bei G+ der Einwand von Sascha Lobo aufgetaucht, dass der Fortbestand des Netzes auch davon abhängt, ob sich mit Inhalten ausreichend viel Geld verdienen lässt. Dieser Einwand ist berechtigt, widerlegt aber nichts, sondern verweist und die Kontingenz von Erfahrung.
Ein großes Hindernis in der Debatte um eine Grundeinkommen besteht darin, dass niemand eine Antwort auf die Frage hat, wie der wirtschaftliche Wachstumszwang überwunden werden könnte. Der Wachstumszwang entsteht durch Zinsstress. Kurz erklärt: alle zirkulierenden Guthaben kommen durch Kredite in Umlauf, welche zurück gezahlt werden müssen, obwohl eine Bank kein Geld verleiht. Sie erzeugt lediglich Kontostände (fiat money) und verlangt Zinsen und vernichtet diese Kontostände wieder. Übrig bleiben als Gewinne die Zinsen. Für diese Zinsen müssen aber weitere Kredite aufgenommen werden usw. Es muss die Wirtschaft also wachsen, um Zins und Zinseszins bezahlen zu können. Das ist der Grund, weshalb unter den Bedingungen des Wachstumszwangs kein Grundeinkommen verteilt werden kann. Es kann nämlich sein, dass dann kein Wachstum erzwungen werden kann. Wohlgemerkt: es könnte sehr wohl Wachstum geben, aber er kann nicht erzwungen werden. Oder auch so formuliert: ein Grundeinkommen kann nicht gewährt werden, weil für diese Guthaben niemand bereit wäre, Kredite aufzunehmen. Wer sollte dies tun? Gegenwärtig wird zwar an alle Bürger eine Art Grundeinkommen verteilt, aber all das unterliegt der hoch komplizierten Sanktionsmöglichkeiten durch den Staat, den zu finanzieren Kredite notwendig sind. Das gegenwärtige Grundeinkommen für alle Bürger besteht erstens in einem Steuerfreibetrag, den dienigen erhalten, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, und die Auszahlung von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe für diejenigen, die von der Erwaerbsarbeit ausgeschlossen wurden. Diese Verteilungkosten treiben die Staatsschulden in die Höhe. Das Argument, bei einem Grundeinkommen für alle Bürger würde der Staat eben auch nur Schulden und vielleicht sogar weniger machen, weil der die kostenintensive Verteilungsbürokratie nicht finanzieren müsste, stimmt zwar, aber dann stellt sich Frage, wer die notwendigen Schulden macht, um die Wachstumsspirale weiter zu treiben. Würde der Staat weniger Schulden machen, muss jemand anders die Schulden machen. Denn nur durch Schulden kommen Guthaben in Umlauf.
Daraus ergibt sich eine Art Arbeitsverbot für alle Beteiligten. Denn gewerblich tätig sein heißt, ein ökonomisches Arbeitsverbot zu überwinden, welches kooperativ von Banken und Staaten durchgesetzt wird. Das Arbeitsverbot von Banken lautet: keiner darf arbeiten, investieren, produzieren und Gewinne machen, es sei denn, man bekommt von der Bank einen Kredit, durch welchen die Bank zuerst verdient, ohne selbst zu arbeiten, zu investieren, zu produzieren. Gelingt die Überwindung des Arbeitsverbot der Banken, bekommt man einen Kredit, sonst nicht und verbleibt gewerblich untätig. Übrigens steigern Banken dieses Verbot: ist es gelungen, das Verbot überwinden, steigern die Banken die Renditeforderung. Und es gilt die Regel: die Renditeforderung wird immer zuerst erfüllt, nicht die Lohnforderung. Wer die Lohnforderung steigert, ohne dass die Rendite zuerst steigt, wird in die Arbeitslosigkeit getrieben. Oder ist die zu erwartende Rendite zu gering, so wird auch nicht investiert, wie nützlich die Produkte auch immer sein mögen. Es kommt nicht auf die Produkte, auf den Nutzen für die Menschen an, sondern auf den Renditevorbehalt der Banken.
Das Arbeitsverbot vom Staat lautet: gelingt es nicht, die Schikane der Banken zu überwinden, wird man vom Staat schikaniert, durch Steuern, Sozialabgaben, oder durch ein Arbeitslosenamt, das die Bedingungen zur Forsetzung des Lebens unter die Vorraussetzung stellt, für die Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit zu sorgen, ohne dass dies dem Einzelnen gelingen kann. Protest dagegen ist zulässig aber wirkungslos. So ist der Umstand des Gelingens einer gewerblichen Tätigkeit nur eine Frage der sozial verteilten Wahrscheinlichkeit, nicht das Vermögen einzelner Menschen.
Für das Urheberecht gelten eben diese Voraussetzungen: nur solche Ideen können vermarktet werden, die dazu geeignet sind, die Renditeforderung zu erfüllen. Alle anderen Ideen dürfen zwar auch geäußert werden, sind aber ökonomisch irrelevant.

Daraus ergibt sich die Einsicht, dass die Verteilung eines Grundeinkommens auf die gleichen Bedingungen trifft wie der Verzicht auf Urheberschaft, weil nämlich beides in ökonomischer Hinsicht nur durch den Wachstumszwang von Bedeutung ist.
Daraus ergibt sich folglich auch die Beurteilung des politischen Problems: nicht die Einführung eines Grundeinkommens, nicht die Abschaffung des Urheberrechts ist das Problem, sondern der ideologische Klammergriff der Wachstumsspirale.

Siehe dazu auch:
Kreditwirtschaft und Atomenergie


Tagged: fiat money, Grundeinkommen, kredite, Urheberrecht, Wachstum, Wachstumszwang 
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Axel Honneth on Pierre Bourdieu | habermas-rawls.blogspot

From "Die Tageszeitung" (January 31, 2012):

Alex Honneth - "Der Soziologe als Intellektueller"
(for the 10th anniversary of Pierre Bourdieu's death)

Originally published in "Le Monde" on January 24, 2012, titled "Le savant et le politique".

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Critical examination of Recognition Theory | habermas-rawls.blogspot

In "Libertarian Papers" vol. 4 no. 1 (2012), Nahshon Perez has written a paper on

"The Internal Contradictions of Recognition Theory

Abstract
This article offers a critical examination of theories that emphasize the importance of governmental provision of self-esteem to citizens. Self-esteem is the feeling that one’s abilities and achievements are positively appraised by the surrounding society, and in some cases the legal system. Such theories are becoming fashionable, following the influence of scholars such as Axel Honneth, Nancy Fraser, and others.
The author argues that such theories face major challenges, on two accounts. First, trying to provide universal self esteem would imply that people would be under a duty to positively appraise the achievements of any given person, and that might violate the free exercise of judgment. Second, the dominant theories of recognition also emphasize the importance of self-respect. Such theories usually understand self-respect as ‘the relation of a person to herself/himself, that concerns their intrinsic worth’. The ability to positively or negatively appraise the conducts/achievements of other people is an integral part of this ‘intrinsic worth’. The attempt to provide universal positive appraisals (and therefore self-esteem) means therefore that a simultaneous achievement of self respect and self esteem is not possible as a social goal. Recognition theories face therefore not only an external critique by libertarian and (many) liberal approaches, but also internal problems of consistency between different parts of their own theories.

Nahshon Perez is a visiting assistant professor at the Elie Wiesel Center for Judaic Studies, Boston University.

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