Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

September 24 2014

Ebola – die unterschätzte Katastrophe: ein Spendenaufruf [Gesundheits-Check]

Täglich sind jetzt Meldungen über den Ebola-Ausbruch in Westafrika in den Nachrichten. Zu Recht. Der Ausbruch wurde lange unterschätzt. Die WHO geht davon aus, dass es bis Anfang November mehr als 20.000 Infizierte gibt (derzeit sind ca. 6.000 erfasst, mit unbekannter Dunkelziffer), die CDC befürchten sogar, dass es bis Anfang 2015 mehrere hunderttausend bis 1,4 Mio. Fälle geben könnte. Das halten die Gesundheitssysteme und die Staaten Westafrikas insgesamt nicht aus. Wenn die Seuche nicht gestoppt wird, wird es eine humanitäre Katastrophe geben, deren Folgen für die Region und darüber hinaus noch gar nicht absehbar sind.

In den Medien wird gerade angemahnt, auch das zu Recht, die Bundesregierung möge hier endlich der vom Bundespräsidenten bis zur Verteidigungsministerin pathetisch beschworenen größeren Verantwortung Deutschlands in der Welt gerecht werden. Vielleicht haben die anderen Katastrophen, die derzeit die Welt heimsuchen, der Gazakrieg, der Krieg in der Ostukraine und der Vernichtungskrieg des Islamischen Staats, die Aufmerksamkeit der Regierung und unser aller Aufmerksamkeit zu lange vom Ebola-Ausbruch abgezogen, vielleicht haben wir uns auch nur angewöhnt, den immer neuen Elendsmeldungen aus Afrika nicht mehr so aufmerksam zuzuhören. Wie dem auch sei, die Regierung soll jetzt handeln. Dass die Verteidigungsministerin Ärztin ist und zudem Public Health studiert hat – es wäre schön, in diesem Krisenfall mehr davon zu sehen.

Man kann aber auch selbst etwas tun, z.B. spenden und in den eigenen Organisationen und Verbänden für Spenden werben. Wer nicht weiß, wohin: Die Ärzte ohne Grenzen sind auch in Westafrika aktiv und sie brauchen Spenden. Es geht ganz einfach mit ein paar Klicks im Internet:

https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/

Reposted from02mysoup-aa 02mysoup-aa

November 08 2010

02mydafsoup-01

TP: Ideologie statt Hilfe

Harald Neuber 05.11.2010

Deutschlands Entwicklungsminister Dirk Niebel kanalisiert Gelder in Südamerika für politische Gesinnungsfreunde und geopolitische Ziele



Der Bundeswehrreservist und amtierende Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, hat sich um ein gutes Verhältnis zu Lateinamerika zuletzt nicht gerade verdient gemacht. Entgegen dem Votum aller Bundestagsfraktionen – auch seiner eigenen – er vor wenigen Wochen die deutsche Beteiligung an dem Umweltschutzprojekt in Ecuador. In dieser Woche nun hält sich der FDP-Mann in Südamerika auf, um, wie er im Deutschlandradio sagte, die Werte der "freien Welt" zu vertreten. Am Donnerstag traf Minister Niebel in Kolumbien ein. Es erwarteten ihn dort nicht nur die engsten Partner der schwarzgelben deutschen Regierung – sondern auch massive Kritik.Auch in Berlin wächst die Sorge vor dem Kurswechsel in Kolumbien, den Niebel kurz nach Amtsantritt als Entwicklungsminister vor einem Jahr angekündigt hat.

[...]

Der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Thilo Hoppe, spricht von einem Tabubruch und verweist auf die "desaströse Menschenrechtsbilanz der Streitkräfte" in dem südamerikanischen Land. Über alle Bedenken hinweg versuche die Regierung Merkel "der kolumbianischen Führung und ihren politischen Strategien Legitimität zu verleihen". Die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Heike Hänsel, die als Mitglied der parlamentarischen Delegation mit dem Minister vor Ort ist, sieht das ähnlich. Kolumbiens amtierender Staatschef Santos sei als Armeeminister in der Vorgängerregierung für extralegale Hinrichtungen, Vertreibungen und die Zusammenarbeit mit Paramilitärs verantwortlich, sagte sie im Deutschlandradio.


 Auch in einem vertraulichen Gutachten der staatlichen "Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit" (GTZ), aus dem die Nachrichtenagentur epd zitiert, werden schwere Bedenken gegen eine engere Kooperation mit der kolumbianischen Führung geäußert. Die Region weise im Land mit die stärkste Präsenz von Streitkräften auf, heißt es in dem Dokument. Zugleich seien in Macarena die landesweit höchsten Mord- und Vertreibungsraten zu verzeichnen: "Hinzu kommt eine im Landesdurchschnitt überdurchschnittliche Minenopferrate."


[...]

May 31 2010

02mydafsoup-01

May 30 2010

Play fullscreen
Banks still the powerhouse in DC
David Arkush: Bank lobbyists outnumber reform lobbyists 11 to 1 on derivatives legislation alone
Views: 0
0 ratings
Time: 09:01 More in News & Politics
Reposted bykellerabteil kellerabteil

May 28 2010

Play fullscreen
Finance bill doesn't prevent "structural blackmail"
Gerald Epstein: Support the bill, but it's only one small step towards real financial reform
Views: 0
0 ratings
Time: 10:51 More in News & Politics

May 26 2010

May 25 2010

Play fullscreen
Finance Bill: a few good measures but mostly show
William Black: Senate Finance Bill has a few good reforms, but maintains structural blackmail
Views: 266
26 ratings
Time: 09:03 More in News & Politics

May 20 2010

GROS: Are the Barbarians at the EU Gates?

The Greek crisis poses an almost existential challenge – and has required such huge sums – because it poses the key question of European governance: can a member state of the EU be allowed to fail? As long as EU leaders cannot answer that question, financial markets will continue to harbor doubts about the euro’s long-term stability.

Die Missachtung der Größenverhältnisse von Bankenrettung, Konjunkturprogrammen und Griechenland-Hilfe

Immer wieder wird in diesen Tagen die gewaltige Größe des Programms zur Unterstützung Griechenlands beklagt. Und immer wieder lesen wir Klagen über die Finanzierung von Konjunkturprogrammen auf Pump. Dabei werden die Relationen dieser Ausgaben im Vergleich zu den Ausgaben zur Bankenrettung in Deutschland oft außer acht gelassen – vermutlich mit Absicht. Albrecht Müller. Das EU- [...]
Reposted bykrekk krekk

May 10 2010

02mydafsoup-01

May 05 2010

STIGLITZ: Can the Euro be Saved?

It is not too late for the EU to implement the institutional reforms needed to make the euro work, and thus live up to the ideals, based on solidarity, that underlay the common currency's creation. But if Europe cannot do so, then perhaps it is better to admit failure and move on than to extract a high price in unemployment and human suffering in the name of a flawed economic model.

---------------------------------------------------

[...]

Moreover, Europe has no way of helping those countries facing severe problems. Consider Spain, which has an unemployment rate of 20% – and more than 40% among young people. It had a fiscal surplus before the crisis; after the crisis, its deficit increased to more than 11% of GDP. But, under European Union rules, Spain must now cut its spending, which will likely exacerbate unemployment. As its economy slows, the improvement in its fiscal position may be minimal.

Some hoped that the Greek tragedy would convince policymakers that the euro cannot succeed without greater cooperation (including fiscal assistance). But Germany (and its Constitutional Court), partly following popular opinion, has opposed giving Greece the help that it needs.

To many, both in and outside of Greece, this stance was peculiar: billions had been spent saving big banks, but evidently saving a country of eleven million people was taboo! It was not even clear that the help Greece needed should be labeled a bailout: while the funds given to financial institutions like AIG were unlikely to be recouped, a loan to Greece at a reasonable interest rate would likely be repaid. [...]


[...] Germany (like China) views its high savings and export prowess as virtues, not vices. But John Maynard Keynes pointed out that surpluses lead to weak global aggregate demand – countries running surpluses exert a “negative externality” on their trading partners. Indeed, Keynes believed that it was surplus countries, far more than deficit countries, that posed a threat to global prosperity; he went so far as to recommend a tax on surplus countries. [...]

There is a second solution: the exit of Germany from the eurozone or the division of the eurozone into two sub-regions. The euro was an interesting experiment, but, like the almost-forgotten exchange-rate mechanism (ERM) that preceded it and fell apart when speculators attacked the British pound in 1992, it lacks the institutional support required to make it work. [...]

Reportage aus Iowa City: "Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag | tagesschau.de | 20100425

Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City
"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag

Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.

Reportage aus Iowa City: "Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag | tagesschau.de | 20100425

Reportage aus dem Krisenzentrum in Iowa City
"Armen-Lotto" - Ziehung jeden Montag

Iowa City, eine Stadt im Mittleren Westen der USA: 18 Prozent der Menschen sind hier ohne Arbeit, viele sind auf Hilfe angewiesen. Der Andrang im Krisenzentrum von Iowa City ist inzwischen so groß, dass man ein "Armen-Lotto" einrichten musste. Nur wer das richtige Los zieht, bekommt Hilfe.
Reposted bysantaprecaria santaprecaria

May 01 2010

Köhlers peinliches Schweigen | FTD.de - Leitartikel: 20100429

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Angesichts dieser Gesetzeslage äußern wir unsere Meinung heute mit der gebotenen Zurückhaltung: Horst Köhler hatte die Chance [...] auf dem Münchner Wirtschaftsgipfel [...] eine Rede zur Finanzkrise halten - in einer Phase, in der die Euro-Zone vor dem Zerfall steht und die deutschen Steuerzahler tief verunsichert sind [...] Köhlers Schweigen mag darin begründet sein, dass er selbst Anteil an der missglückten Konstruktion der Euro-Zone hatte - als Staatssekretär im Finanzministerium. Oder es liegt an seinem schon mehrfach nachgewiesenen Hang, sich lieber der Volksmeinung anzuschließen, statt sie [...] selbst zu prägen.
[...] Auch die Kanzlerin und praktisch die gesamte politische Führungsriege des Landes haben in den vergangenen Wochen peinlich geschwiegen, wenn sie hätten Klartext reden müssen.

Köhlers peinliches Schweigen | FTD.de - Leitartikel: 20100429

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Angesichts dieser Gesetzeslage äußern wir unsere Meinung heute mit der gebotenen Zurückhaltung: Horst Köhler hatte die Chance [...] auf dem Münchner Wirtschaftsgipfel [...] eine Rede zur Finanzkrise halten - in einer Phase, in der die Euro-Zone vor dem Zerfall steht und die deutschen Steuerzahler tief verunsichert sind [...] Köhlers Schweigen mag darin begründet sein, dass er selbst Anteil an der missglückten Konstruktion der Euro-Zone hatte - als Staatssekretär im Finanzministerium. Oder es liegt an seinem schon mehrfach nachgewiesenen Hang, sich lieber der Volksmeinung anzuschließen, statt sie [...] selbst zu prägen.
[...] Auch die Kanzlerin und praktisch die gesamte politische Führungsriege des Landes haben in den vergangenen Wochen peinlich geschwiegen, wenn sie hätten Klartext reden müssen.
Reposted bykrekk krekk

April 01 2010

Gegen das Vergessen: Die Bedingungen in Port-au-Prince

Das New Media Advocacy Project hat zusammen mit Partnern im Gesundheitswesen und des Instituts für Gerechtigkeit und Demokratie in Haiti ein Video online gestellt, dass den Kampf in den Flüchtlingslagern auf Haiti zeigt. Die Regenzeit beginnt gerade erst und es wird weit schlimmer kommen, besonders für mehr als 200.000 Obdachlose in 29 Lagern, die von heftigen Regenfällen weggeschwemmt werden könnten. Die Organisationen haben eine einfache Botschaft: Die internationale Gemeinschaft muss eine bessere Arbeit liefern und Beihilfen schneller und effektiver zu den Haitianer bringen, die in den Lagern in und um Port-au-Prince leben.[LP]

YIGG.de | Twitter | Radio Utopie | Partnernetzwerk | Info


Lopez Suarez vom Womblog [Worte oder mehr]

Reposted fromZaphod Zaphod

January 17 2010

Haiti Aid myths

littleorphanammo:

I’ve seen alot of twittering and facebooking and status updating about what companies are doing for Haiti. But learn you this mang, they aren’t all true (duh)

FALSE:

UPS will ship any package under 50lbs to Haiti for free

Jetblue and American Airlines are flying doctors and nurses to Haiti for free

Phone companies (and facebook) have agreed to donate $.25 every time a text message is forwarded.

TRUE:

You can donate $10 to redcross relief by texting ‘Haiti’ to 90999

T-Mobile is allowing people to phone Haiti without being charged for international calls.

In conclusion, I know we all mean well but check yoself (and snopes) and try not to keep that misinformation fire burnin yo!

Reposted fromtimedesk timedesk
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl