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March 26 2012

02mydafsoup-01
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Es ist nun einmal so, dass sich die Welt verändert. Gott sei Dank ist es so. Mal zum Besseren, mal zum Schlechteren. Und es ist schlicht und einfach unsere Aufgabe - sowohl die eines ganz normalen Bürgers als auch die eines Anbieters von Medien – sich diesem Wandel zu stellen und sich zu überlegen: Wie kann ich mein Angebot verbessern, sodass es die Menschen interessiert. Und wenn es die Menschen interessiert, dann würden sie im Idealfall bereit sein, dafür auch zu bezahlen. Da muss ich dann selbst entscheiden, ob ich etwas kostenlos zur Verfügung stelle, oder eben nicht.

In Ihren Augen ist es also nicht die Aufgabe der Politik, für entsprechende Normen zu sorgen, sondern die Verantwortung jedes Verlegers, sich zu überlegen, auf welche Art und Weise er mit welchen Inhalten im Internet Geld verdient?

Schäff: So sehe ich das. Für mich ist ein Verleger grundsätzlich ein Unternehmer wie jeder andere auch. Was hinzu kommt, ist, dass er ein Gut verlegen darf, das noch einen besonderen Schutz genießt in unserer Gesellschaft: das hohe Gut der Pressefreiheit. Und diese Pressefreiheit ist nicht die Freiheit des Verlegers, zu schreiben, was ihm in den Kopf kommt. Sondern das ist die Verantwortung, für einen ordentlichen Journalismus zu sorgen, der im Interesse der Menschen ist. Das geht auch mit der wirtschaftlichen Verantwortung einher. Journalistischen und wirtschaftlichen Erfolg muss man miteinander austarieren. Das ist eine sehr interessante Aufgabe, die mir im übrigen großen Spaß macht. Es kann nicht sein, dass jetzt sozusagen Naturschutzgebiete errichtet werden, mittels derer die Verlage tun und lassen können, was sie wollen, ohne Rücksicht auf Verluste.

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DK-Verleger Georg Schäff gegen Leistungsschutzrecht: "Mit dem digitalen Wandel umgehen" | donaukurier.de 2012-03-26
Reposted bykrekkL337hium

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Schweinderl