Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

January 10 2014

Die besten Jurablogs 2014

Der Kollege Johannes Zöttl führt in seinem Kartellblog wieder eine Abstimmung über die besten Jurablogs durch. Mein Blog internet-law ist übrigens in der Kategorie “IP, IT, Medien” nominiert, worüber ich mich sehr freue.

Abstimmen kann man bis Ende Januar.

May 14 2013

Blogger sollten sich stärker vernetzen

Die stärkere Vernetzung der Blogosphäre hat sich das Projekt “Blognetz” auf die Fahnen geschrieben. Eine im Grunde lobenswerte Idee, der ich mich schon anschließen wollte, bis ich merkte, dass man um sein Blog hinzufügen zu können, ein Facebookprofil braucht und sich zugleich mit der Nutzung seiner Facebook Profil-Daten im Rahmen von blognetz einverstanden erklären und eine Facebook-App autorisieren muss.

Das ist für mich als Blogger ehrlich gesagt starker Tobak. Auch wenn ich ein Facebook-Profil habe, mag ich Facebook aus verschiedensten Gründen nicht besonders und halte es schlicht für den falschen Ansatz, eine stärkere Vernetzung von Bloggern über einen Dienst wie Facebook zu realisieren. Abgesehen davon, dass man damit einen Teil der Blogger von vornherein ausschließt, besteht der Sinn eigener Blogs auch gerade darin, sich nicht von Plattformen wie Facebook oder Google+ abhängig zu machen und sich nicht deren Spielregeln beim Publizieren von Inhalten zu unterwerfen.

Vera Bunse scheint das drüben bei CARTA ähnlich zu sehen, wenn ich ihren Beitrag richtig verstanden habe. Ein offener Ansatz hätte da vielleicht tatsächlich die Möglichkeit geboten, die Blogosphäre zu stärken. Meines Erachtens sollten Blogger vor allem stärker darauf achten, sich gegenseitig zu verlinken. Es wäre wünschenswert ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man im Zweifel auch auf einen guten Blogbeitrag verlinken kann, anstatt immer nur auf die etablierten Medien zurückzugreifen. Das wäre eine Maßnahme, die die Blogosphäre wirklich stärken könnte. Dafür muss man freilich erst einmal Bewusstsein schaffen. Aber vielleicht nicht unbedingt in geschlossenen Gesellschaften wie Facebook.

January 07 2013

Frauen, Gender, Netzpolitik: Wo stehen wir 2012?

Sind Frauen und Männer im Netz gleich, wie manche (Männer) behaupten? Oder gibt es noch Baustellen?

Weiterlesen

December 29 2012

Eine kleine Blogschau

Es ist schon über zwei Jahre her, dass ich einige meiner Lieblingsblogs mal aufgelistet habe. Ein erheblicher Teil dieser Empfehlungen gilt unverändert.

Gerade nach der Lektüre des aktuellen Beitrags von Johnny Häusler, der meint, wir (Blogger) müssten uns 2013 das Web zurückerobern, fand ich es eine gute Idee, wieder einmal auf einige wirklich lesenswerte Blogs hinzuweisen. Für die Juristen unter meinen Lesern – es sollen ja einige sein – nur der Warnhinweis, dass die juristischen Blogs deutlich in der Minderzahl sind.

De legibus
Oliver Garcia und Thomas Fuchs bloggen sehr hintergründig juristisch.

Aus Liebe zur Freiheit
Eines der intelligentesten Blogs die ich kenne. Von Antje Schrupp.

wirres.net 
Felix Schwenzels “Fachblog für Irrelevanz” passt in keine Schublade und der Titel ist natürlich blanker Unfug.

Gutjahrs Blog
Der Journalist, Nachrichtensprecher und Apple-Fanboy Richard Gutjahr hat ein Gespür für populäre Netzthemen.

Menschen und Rechte
Eines der wenigen lesenswerten Anwaltsblogs – zum Behinderten- und Medizinrecht -, in dem es viel um Menschen und ihre Würde geht.

Hyperland
Das ZDF hat es vor allem dank großartiger Schreiber wie Torsten Kleinz, Christiane Schulzki-Haddouti, Jens Schröder, Markus Hündgen (Videopunk), Giesbert Damaschke oder Udo Vetter geschafft, ein attraktives Blog zu Netzthemen zu ebablieren.

Hier und ctrl+verlust
Gleich zwei Blogs von Michael Seeman (mspro), an dem man im Netz irgendwie eh nicht vorbei kommt.

Sprachlog
Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch befasst sich – ja genau – mit Sprache. Das ist oft auch politisch und immer punktgenau.

Peter Piksas Blog
Peter Piksa bloggt engagiert zu (netz-)politischen Themen.

Heinrich graut’s
Heinrich Bruns bloggt über so ziemlich alles was ihn bewegt.

Der Presseschauer
Daniel Schultz schreibt in letzter Zeit überwiegend zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse.

kLAWtext
Und zum Schluss noch ein juristisches Blog, das des Kollegen Dosch, der wie ich über IT-rechtliche Themen bloggt.

June 25 2012

Four short links: 25 June 2012

  1. Stop Treating People Like Idiots (Tom Steinberg) -- governments miss the easy opportunities to link the tradeoffs they make to the point where the impacts are felt. My argument is this: key compromises or decisions should be linked to from the points where people obtain a service, or at the points where they learn about one. If my bins are only collected once a fortnight, the reason why should be one click away from the page that describes the collection times.
  2. UK Study Finds Mixed Telemedicine Benefits -- The results, in a paper to the British Medical Journal published today, found telehealth can help patients with long-term conditions avoid emergency hospital care, and also reduce deaths. However, the estimated scale of hospital cost savings is modest and may not be sufficient to offset the cost of the technology, the report finds. Overall the evidence does not warrant full scale roll-out but more careful exploration, it says. (via Mike Pearson)
  3. Pay Attention to What Nick Denton is Doing With Comments (Nieman Lab) -- Most news sites have come to treat comments as little more than a necessary evil, a kind of padded room where the third estate can vent, largely at will, and tolerated mainly as a way of generating pageviews. This exhausted consensus makes what Gawker is doing so important. Nick Denton, Gawker’s founder and publisher, Thomas Plunkett, head of technology, and the technical staff have re-designed Gawker to serve the people reading the comments, rather than the people writing them.
  4. Informed Consent Source of Confusion (Nature) -- fascinating look at the downstream uses of collected bio data and the difficulty in gaining informed consent: what you might learn about yourself (do I want to know I have an 8.3% greater chance of developing Alzheimers? What would I do with that knowledge besides worry?), what others might learn about you (will my records be subpoenable?), and what others might make from the knowledge (will my data be used for someone else's financial benefit?). (via Ed Yong)

June 15 2012

Leistungsschutzrecht: Das Bundesjustizministerium sortiert Blogs

Dem Referenten im Bundesjustizministerium schwante, dass die Konzeption des neuen Leistungsschutzrechts schwierig werden würde. Die Abgrenzung, was genau geschützt werden solle, ließ sich vielleicht noch aufs weitere Gesetzgebungsverfahren verschieben. Aber auch die neuartige Spezies der Blogger war vielfältig.

Mit dem Entwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes gelang schließlich doch noch der Glücksgriff. „Sie gibt es in zahlreichen Varianten”, konstatierte er in der Gesetzesbegründung zu § 87f und § 87g über Blogs und erläuterte sie. Kurzfassung: Es gibt

  • Blogs, die dem Kaiser gehören sich durch redaktionell ausgewählte Sammlung journalistischer Beiträge, welche fortlaufend unter einem Titel erscheinen, als verlagstypische Leistung darstellen,
  • Blogs, auf denen sich hauptberuflich, zum Beispiel als freiberufliche Journalisten Tätige mit ihrem Schwerpunkthema auseinandersetzen und dazu Presseerzeugnisse von Dritten für gewerbliche Zwecke nutzen,
  • Blogs, die als Hobby unentgeltlich und ohne Bezug zur beruflichen Tätigkeit betrieben werden und dabei über Werbeeinblendungen des Hostanbieters Einnahmen für diesen generieren,
  • Blogs, die als Hobby ohne Gewinnerzielungsabsicht und ohne Bezug zur beruflichen Tätigkeit betrieben werden, jedoch Fachartikel aus einschlägigen Presseerzeugnissen verwenden und dabei zur Refinanzierung ihrer Unkosten Werbebanner oder den Bezahl-Button eines Micropaymentdienstes einblenden, sowie
  • Blogs, deren Betreiber ehrenamtlich für einen gemeinnützigen Verein tätig sind, über Vereinsaktivitäten berichten und dabei gemeinnützigen, sozialen oder karitativen Zwecken folgen.

Die Vereinfachung des Urheberrechts war geglückt, eventuelle Streitfälle durch das neue Recht würden durch Anruf bei einer der zentralen Prüfstellen für Presse-Leistungsschutzrechte geklärt werden.

October 31 2011

Wochenrückblick: GEMA-Satz, TKG-Novelle, Blogprovider

Der Bundesgerichtshof bestätigt den GEMA-Satz für Freiluftveranstaltungen, der Bundestag verabschiedete die TKG-Novelle, der BGH legt eine Prüfprozedur für Bloghoster fe

Weiterlesen

May 17 2011

Impressumspflicht für Vorschalt- und Baustellenseiten

Das Landgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 15.12.2010 (Az.: 12 O 312/10) entschieden, dass für Vorschalt- und Wartungsseiten keine Informationspflichten nach § 5 TMG und auch nicht nach § 55 RStV bestehen.

Die Impressumspflicht nach § 5 TMG verneinte das Landgericht mit der Begründung, im konkreten Fall sei der Internetauftritt zu diesem Zeitpunkt nicht mit dem Zweck der Verfolgung wirtschaftlicher Interessen betrieben worden. Das ist insoweit nachvollziehbar als, die Informationspflichten des § 5 TMG voraussetzen, dass die Website zumindest mit wirtschaftlichem Hintergrund betrieben wird. Wenn es sich also evident um die Baustellenseite eines Unternehmens handelt, muss die Beurteilung allerdings anders ausfallen.

Die Begründung für die Verneinung einer Impressumspflicht nach § 55 RStV ist dann allerdings mehr als erstaunlich. Das Landgericht geht davon aus, dass der Rundfunkstaatsvertrag nur Regelungen für den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk trifft und eine Internet-Präsenz keine Rundfunkveranstaltung sei. Diese Rechtsansicht des Landgerichts Düsseldorf ist schlichtweg falsch. Der Rundfunkstaatsvertrag enthält seit geraumer Zeit auch Regelungen für sog. Telemedien und heißt mittlerweile auch Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien. § 55 RStV regelt ganz ausdrücklich auch Informationspflichten für Telemedien wie Websites. Wie diese Informationspflichten von denen des § 5 TMG abzugrenzen sind, habe ich anderer Stelle am Beispiel von Blogs dargestellt.

Die Entscheidung ist in ihrer Begründung evident falsch und deshalb mit höchster Vorsicht zu genießen.

October 28 2010

Four short links: 28 October 2010

  1. Exploring Computational Thinking (Google) -- educational materials to help teachers get students thinking about recognizing patterns, decomposing problems, and so on.
  2. TimeMap -- Javascript library to display time series datasets on a map.
  3. Feedly -- RSS feeds + twitter + other sites into a single magazine format.
  4. Attention and Information -- what appears to us as “too much information” could just be the freedom from necessity. The biggest change ebooks have made in my life is that now book reading is as stressful and frenetic as RSS reading, because there's as much of an oversupply of books-I'd-like-to-read as there is of web-pages-I'd-like-to-read. My problem isn't over-supply of material, it's a shortage of urgency that would otherwise force me to make the hard decisions about "no, don't add this to the pile, it's not important enough to waste my time with". Instead, I have 1990s books on management that looked like maybe I might learn something .... (via Clay Shirky on Twitter)

September 29 2010

Four short links: 29 September 2010

  1. Digital Mirror Demo (video) -- demo of the Digital Mirror tool that analyses relationships. Some very cute visualizations of social proximity and presentation of the things you can learn from email, calendar, etc. (via kgreene on Twitter)
  2. Free Machine Learning Books -- list of free online books from MetaOptimize readers. (via newsycombinator on Twitter)
  3. Chewie Stats -- sweet chart of blog traffic after something went memetic. Interesting for the different qualities of traffic from each site: As one might expect, Reddit users go straight for the punchline and bail immediately. One might assume the the same behavior from Facebook users, but no, among the visitors that hang around, they rank third! Likewise I would have expected MetaFilter readers to hang around and Boing Boing users to quickly move along; but in fact, the opposite is the case. (via chrissmessina on Twitter)
  4. The Document Foundation -- new home of OpenOffice, which has a name change to LibreOffice. I hope this is the start of a Mozilla-like rebirth, as does Matt Asay. (via migueldeicaza on Twitter)

September 27 2010

Four short links: 27 September 2010

  1. Google Acquisition Spending Spree (Venturebeat) -- Google is now on track to acquire a new company every two weeks this year. (via azaaza on Twitter)
  2. Where Good Ideas Come From (YouTube) -- this perfectly describes Foo.
  3. A Taxonomy of Data Science -- great first post on a new blog by data practitioners.
  4. Rockbox -- open source (GPL) firmware for MP3 player hardware, which turns it into a full-featured "jukebox" player.

September 07 2010

Four short links: 7 September 2010

  1. GalaxyZoo for Climate Science? -- GalaxyZoo is the crowdsourced physics research. A group of climate scientists want the same, to help predict "weather events". See also the Guardian article. (via adw_tweets on Twitter)
  2. Crispian's Science Map -- gorgeous Underground-style map showing scientists and their contributions. (via arjenlentz on Twitter)
  3. Programming Things I Wish I Knew Earlier (Ted Dziuba) -- opinionated piece, but boils down to "keep it simple until you can't", and "the more you know about the actual hardware, the better you can code". With EC2, when Amazon says "I/O performance: High", what does that even mean? Is that suitable for a heavy random read scenario? (via Hacker News)
  4. The Molecular Biology Carnival, 2ed -- collection of excellent blog writing about molecular biology. (via BioinfoTools on Twitter)

September 02 2010

Four short links: 2 Sep 2010

  1. Guardian Science Blogs -- the latest in a series of science blog aggregators. Nobody is too sure what benefits a blog umbrella like Discovery or Nature (or the Guardian) offers bloggers. Regardless of this, the content is fantastic.
  2. v2ex: A Community Running on AppEngine -- no hosting costs, massive scalability.
  3. Raising Money for Vanuatu Arts Center -- a Kickstarter project to fund a 6-hectare/14.8-acre off-the-grid artists retreat, cultural preservation and technological education space in the remote Pacific island of Vanuatu. Kickstarter is incredible. (via BoingBoing)
  4. Orbiter (XKCD) -- names are human artifacts, as every Internet mapping company knows. I'm reminded of how Gracenote, who run CDDB, store every datum submitted to them, and consequently have nearly fifty spellings of Britney Spears.

July 31 2010

Nicaragua: 2.0 Meeting of Blogs and New Media in Managua

By Rodrigo Penalba · Translated by Silvia Viñas · View original post [es]

Flyer for Event 2.0 Meeting of Blogs and New Media

Experts in digital communities will come together for the 2.0 Meeting of Blogs and New Media (in Spanish, ”2.0 Encuentro de Blogs & Nuevos Medios”) which will take place on August 12 and 13 at the Central American University (UCA) in Managua, Nicaragua. The activity is a practical assessment of web tendencies and the power these alternative ways of communication have to influence public and private spheres.

The gathering [es] will include the participation of experts from Central America, Colombia and Venezuela, who will give lectures, workshops and more. The main subjects will be: New Media and Cultural Diversity and Development; Citizen Participation and Advocacy; Content Production for New Media; New Scenarios: mobile applications, new uses and methods, perspectives on the future.

“It is a culturally enriching experience, but it also involves a proposal to emphasize that web activity is not only a novelty, but also a learning method that generates real debate that may influence public opinion,” comments David Ruíz López-Prisuelos, Coordinator at Spain Cultural Center in Nicaragua (Centro Cultural de España en Nicaragua, CCEN).

To help visualize the lectures, the event will begin with a panel discussion about the use of these tools. The panel includes La Carpio Online Project (”Proyecto La Carpio en Línea”) [es]” from Costa Rica, Everything for the Caribbean Coast of Nicaragua (”Todo por la Costa Caribe de Nicaragua”) [es] from Facebook and Another World is possible (”Otro mundo es posible”) [es]: Organization and action of Nicaraguan social movements on the web. An interesting element will be the use of an open microphone for bloggers to share their experiences.

“It is an activity to discuss the current state of mass media and the tendencies toward other formats that range from micro-blogging to podcasting, and how the media is adapting to various uses and needs that range from basic social organizing to its use in large companies,” says Rodrigo Peñalba [es], an author for Global Voices, a specialist in cultural production in new media and CCEN's special guest to help organize the event.

During the second day, journalist Cristian Cambronero [es] from Costa Rica, Global Voices author Renata Ávila from Guatemala and Yuliana Isabel Paniagua [es] from Global Voices' project “Hiperbarrio” in Colombia will present on experiences in citizen participation on the web. There will also be a teleconference from the BBC in London, workshops on content creation and a conversation with Nicaraguan bloggers Emila Persola [es]Freddy Quezada [es]Space for Alternative Communication and Sexual Diversity (Espacio de Comunicación Alternativa por la Diversidad Sexual [es]), and Fabio Buitrago [es], who will talk about video-blogging as a channel for environmental education and action.

The lecture series will conclude with a presentation about new tendencies on the increasingly common use of blogs and new media by business corporations,  and with case studies on the management of social networks in the world of advertising. The event will be open to the public until full capacity is reached, giving priority to those who register on the official blog where news and updates will be posted.  For more information visit El encuentro de blogs [es], and also the program [es] and list of Confirmed Presenters [es].

June 19 2010

Das Linkverhalten der Blogosphäre

Während gelegentlich die angebliche Selbstreferentialität der deutschen Blogosphäre kritisiert wird, stellt “netzwertig.com” die gegenteilige These auf und meint, die einheimischen Blogs würden eher auf US-Blogs oder deutsche Mainstream-Medien verlinken als auf andere deutsche Blogs.

Und in der Tat kann man häufiger feststellen, dass ein bestimmtes Thema zuerst in einem oder mehreren Blogs auftaucht, um dann Stunden später als Schlagzeile auf dem Heise-Ticker oder Spiegel-Online zu erscheinen. Die meisten Blogger haben gar nicht die Zeit hunderte von Blogs zu verfolgen, weshalb sie von bestimmten Informationen erstmals häufig eben nicht über Blogs sondern über ein großes Nachrichtenportal erfahren. Und das hat dann zur Folge, dass nicht das Blog, das die Nachricht zuerst publiziert hat den Link bekommt, sondern im Zweifel eben doch der Heise-Newsticker.

Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, eine kleine Linkliste bekannter und weniger bekannter Qualitätsblogs zu präsentieren. Es handelt sich im Grunde um unsortierte Bookmarks. Die Auflistung ist deshalb zwangsläufig unvollständig und die Reihenfolge ist beliebig. Thematisch geht es um Medien- und Internetrecht, (Netz)-Politik, Bürgerrechte, IT und Medien. Fühlen Sie sich frei, in den Kommentaren weitere – thematisch einschlägige – Vorschläge zu unterbreiten.

Telemedicus
CARTA
netzpolitik.org
Offene Netze und Recht
…Kaffee bei mir?
Spreeblick
Jurabilis
iRights.info-Blog
Netzpiloten
law blog
Verfassungsblog
LAWgical
Die wunderbare Welt von Isotopp
KoopTech
Blog zum Medienrecht
Stefan Niggemeier
daten-speicherung.de
mediaclinique
immateriblog.de
jensscholz.com
ReH..Mo-Blog
Medial Digital
E-Comm

Reposted bykrekk krekk

April 16 2010

Chosen links - oanth - 20100416

Pointer - Wegweiser
---------------------------------------------------
Chosen links on/via oanth - 20100416
---------------------------------------------------




    concerning tags / Schlagwörter:

    just to inform you - there seems to be a bug for tag-signification inside the text space: it happend several times that it added automatically in the hyperlink-urls the path of the whole pointer/Wegweiser posting and the linked url was transformed to a ../tag/... path - up to now I have no idea, what precisely may have caused this; the only thing what stopped it was that I deleted the tags from the html text field and stayed inside the provided tag line. - oanth 20100418

    ---------------------------------------------------
    oanth - CEST 01:30 20100417 - soup.io
    ---------------------------------------------------

    Best of Blog Awards 2010: And the Winners are…

    Logo_subline

    The BOBs have been decided!

    The sixth annual Deutsche Welle Best of Blogs (BOBs) Awards have come to a close, and the Global Voices community is celebrating the winners. This year, a number of blogs created by or contributed to by GVers were nominated (as Diego Casaes highlighted), and GV's very own Amira Al Hussaini and Claire Ulrich both served on the international jury.

    So what are the best blogs? Crisis crowdsourcing innovator Ushahidi (on which GVer Juliana Rotich works) took the top spot in this year's contest with the Best Weblog jury award, while Jordanian blogger Osama Romoh took the People's Choice for Best Weblog.

    The other major awards went to:

    Best Weblog: Ushahidi (Jury), Osama Romoh (People's Choice)
    Best Podcast: Cajun French Language Tutorials Podcast (Jury), Radio Kalu (People's Choice)
    Best Videoblog: Мистер Фриман - Mr. Free Man Best Videoblog (Jury), Malviviendo (People's Choice)
    Reporters Without Borders Award: We are Journalists (Jury), Holom Akhdar (People's Choice)
    Blogwurst Award: Blogs do Alem and Wake Up Mr. Green (Jury), Ibda3at (People's Choice)
    Special Topic Award (Climate Change): Coluna Zero (Jury), Ecoplaneta (People's Choice)

    The jury and voters also awarded the best blogs in each of 11 languages, including a new language added this year:

    Bengali: Ali Mahmed's blog (Jury and People's Choice)

    And the Best Blog in English…

    Hisham Khribchi and Jillian York, both Global Voices Authors, were honored with both the People's Choice and Jury Awards for their website, Talk Morocco, in the Best English Blog category. The site aims to encourage conversation amongst different factions of the Moroccan blogosphere and counts numerous bloggers, journalists, and human rights activists among its contributors.

    Congratulations to all the winners!

    Talk morocco is announced the winner at republica conference in berlin, photo by sami be gharbia

    Talk Morocco is announced the winner at RePublica conference in Berlin, photo by Sami be Gharbia

    February 17 2010

    Axolotl Roadkill – Plagiat oder nicht

    Die kulturinteressierten unter unseren Lesern haben sicherlich vergangene Woche die „Plagiat oder Remix“-Debatte um Helene Hegemanns Roman „Axolotl Roadkill“ verfolgt. Sie flaut (zum Glück) grade etwas ab, da sie teilweise etwas hysterische Züge angenommen hatte.

    Eine der wichtigen Fragen dabei ist, was ist eigentlich ein Plagiat? iRights-Autor Matthias Spielkamp hat sich schon vor einiger Zeit der Sache angekommen. Sein Text beginnt mit der Feststellung: „Die größte Schwierigkeit liegt darin zu bestimmen, was genau ein Plagiat ist.“

    Die einen brandmarken die Übernahme von Formulierungen (wörtlich oder in überarbeiteteter, aber durchaus wiedererkennbarer Form) als jedenfalls ethisch verwerfliches Plagiat, vor allem weil der eigentliche Autor – der Blogger Airen – nicht genannt wurde (erst in der zweiten Auflage des Buches taucht er in der Danksagung auf).

    Die anderen, die tendenziell literaturwissenschaftlich geschult sind, verteidigten das Hegemannsche Vorgehen als ein völlig legitimes literarisches Verfahren, das schon  Goethe, Büchner, Thomas Mann und unzählige andere Schriftsteller angewendet haben. Der Artikel von Hellmuth Karasek ist von 1990. Daran merkt man, dass die Plagiatsdebatte periodisch wieder auftaucht – nicht Neues unter der Sonne also!

    Interessanterweise vertritt in diesem Falle das normalerweise so internetkritische deutsche Feuilleton die permissivere Position (jedenfalls mein Eindruck beim Durchgehen der Beiträge – aber ich habe nicht nachgezählt) als die netzaffine Blog-Gemeinde, die sich um einen der Ihren scharrt.

    Viele stört auch einfach, dass auf der einen Seite das Feuilleton das Internet (also ob es so etwas wie “das” Internet gäbe) als Hort der Räuber und Piraten darstellt, aber wenn eine, die in den Feuilletons  wegen ihrer Papierpublikation (ob zu Recht oder zu Unrecht sei einmal dahin gestellt – ich habe das Buch noch nicht fertig gelesen) gefeiert wird, „Stellen“ aus einem Blog übernimmt, plötzlich von Intertextualität redet.

    Das heißt nun nicht, dass das mit der Intertextualität eine Ausrede ist – es ist tatsächlich so, „dass ein Schriftsteller auch Texte fremder Autoren in sein Werk aufnehmen darf, soweit sie ‘Gegenstand und Gestaltungsmittel seiner eigenen künstlerischen Aussage bleiben.“ Das Zitat bezieht sich auf eine Klage der Brecht-Erben, die meinten, dass Heiner Müllers Übernahmen in seinem Stück „Germania 3 Gespenst am toten Mann“ zu weitgehend waren. 2000 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass unter bestimmten Umständen legitim wäre (Ich werde mal versuchen, dieses Urteil aufzutreiben – es ist ja interessant, dass es kaum erwähnt wurde). Der Blog-Autor Uwe Wittstock kommentiert dies folgendermaßen: „Ein Urteil, das gerade mit Blick auf die ausgeprägten Neigung postmoderner Autoren zum Zitat und ihres deshalb programmatisch laxen Umgangs mit dem geistigen Eigentum anderer, von herausragender Bedeutung ist.“ (Sein Text hat nichts mit Hegemann und dem mexikanischen Lurch zu tun – nur damit keine falschen Erwartungen geweckt werden.

    Dass „Axolotl Roadkill“ ein eigenes Werk ist, stellen auch Airen und sein Verlag Sukultur nicht in Frage. Airen sagt in einem Interview mit der FAZ: „Ich habe ihren Roman gelesen, es ist genau die Art von Buch, die ich gern lese, aber es wäre auch ohne meine Stellen cool gewesen“ und auch dem Verleger gefällt es „schon ganz gut“.

    Eines steht jedenfalls fest – das war nicht das letzte Mal, dass uns das Thema Plagiat beschäftigen wird. Und auch das nächste Mal wird es keine einfachen Antworten geben.

    Edited to add: Frank Böhmert plaudert aus dem Nähkästchen des Schriftstellers.

    February 08 2010

    iRights.info beim Safer Internet Day 2010 in Mainz

    Am morgigen Dienstag den 09. Februar 2010 ist wieder der von der EU ins Leben gerufene Safer Internet Day. Es gibt in Deutschland und Europa eine Vielzahl von Veranstaltung rund um das Thema Sicherheit im Netz. Ich mache für iRights.info einen Workshop bei der zentralen Veranstaltung in Rheinland-Pfalz.

    Im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz kommen Medienscouts aus rheinland-pfälzischen Schulen zusammen. Ich erzähle was zu “Blogs, Tauschbörsen und soziale Netzwerke – deine Rechte im Internet”. Organisiert wird das ganze vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie dem Ministerium des Inneren und für Sport unter Mitarbeit von klicksafe.de, jugendschutz.net, MKN-Koblenz und des Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz. Einen Programmüberblick gibt es hier.

    January 15 2010

    Nigeria: Nigerian bloggers take on would-be bomber Umar Abdulmutallab

    On December 25th, 2009 the world was taken by surprise when news broke that Umar Farouk Abdulmutallab, a 23-year-old Nigerian citizen, had nearly succeeded in detonating explosives on a Northwest Airlines flight between Amsterdam and Detroit. The incident was the latest in a series of close-calls in airline terrorism since the attacks of September 11, 2001 and was the first case of a Nigerian attempting to carry out a suicide bombing on American soil.

    In the immediate wake of the attempt, there was much speculation about the young Nigerian's background, motives and possible connections to al-Qaeda. Over the next few days it emerged that Abdulmutallab was the youngest son of prominent Nigerian banker Alhaji Umaru Abdul Mutallab; soon after it was revealed that the “underwear bomber” - as Abdulmutallab became known -  was a devout but conflicted Muslim and a lonely young man who had received much of his education in Dubai, the United Kingdom, and Yemen.

    Umar Farouk Abdul Mutallab. Source: U.S. Marshals Service (Public Domain)

    Umar Farouk Abdul Mutallab. Source: U.S. Marshals Service (Public Domain)

    Prior to the attack, Abdulmutallab had gone missing in the latter country for two months, before which he reportedly told his family to “forget” about him as he was never coming back. Alarmed, his father notified the US Embassy in Abuja as well as other security agencies; as a result Abdulmutallab was added to the US's counterterrorism database, but was not added to the “no-fly list”.

    After leaving Yemen, Abdulmutallab spent a short period in Ethiopia and Ghana, then passed briefly through Nigeria en route to the Netherlands where he would board NWA flight 253 to Detroit.

    When news of the attempted attack first broke, many Nigerians were caught by surprise, some even doubting whether Abdulmutallab was truly a Nigerian.

    Imnakoya at Grandiose Parlor wrote:

    I wondered, is this Mudallad a real Nigerian? Having a Nigerian passport is not a cast-iron proof of nationality given the extent of corruption in the nation.

    Jide Salu agreed:

    Believe me; Nigerians are too cowardly to be terrorists. Our attitude to death is simple; let it be as natural as possible, preferably in bed, sleeping in total oblivion, after a good night out at a party.

    When the news was released that Abdulmutallab was beyond doubt Nigerian citizen, some found consolation in the fact that many of his formative experiences had been made abroad. In a thoughtful post entitled “What does it mean to be a Nigerian?”, Seyi at Heal Nigeria wrote:

    If Umar AbdulMutallab was a son of a “Mr Nobody”, it is likely that we will still be arguing over his nationality. It wouldn’t come as a surprise if the govt says, his father is an “illegal immigrant” in Nigeria.

    Many have argued that Umar AbdulMutallab cannot be classified as typical Nigerian because of the length of time he spent overseas…. So as far as most Nigerians are concerned, Umar AbdulMutallab hasn’t exposed to the traditional Nigerian upbringing. And considering the limited time he spent living in his home country, there was no way he could have been ‘radicalised’ in Nigeria.

    Jennifer Ehidiamen worried that Abdulmutallab's actions would sink Nigeria's already floundering reputation:

    There’s an Igbo proverb that says, “If one finger touches palm oil, it spreads to all the other fingers.” This is indicative of how Nigerians the world over felt when they heard the news of a young man who attempted to detonate a bomb on U.S. soil in the name of Al Qaeda. Many of us worried that the actions of this one finger would spread to cover the entire 150 million of us.

    Though she managed to find a silver lining in the events:

    Then the next day, the news surfaced that the young man’s father had sent word months earlier to security forces saying he was worried that his son had become radicalized and might even be a threat. In an instant, I was again proud to be Nigerian. I was relieved that the shame that would have hung over my country’s reputation by adding terrorism to the list of already popular vices was abated. Yet somehow, the newsflash on CNN did not reflect this development as fervently as I’d hoped.

    She concluded:

    If all British citizens don’t have to carry the stigma of the shoe bomber, if all Oklahomans, don’t have to bear the shame of the Oklahoma bombings, then let the world be mindful of the invidious conclusions it so easily makes when someone from a poorer nation commits similar crimes. And if this is too much to ask, then let the oil of his father’s noble and highly sacrificial actions spread to cover those worried 150 million fingers.

    And indeed, as many had feared, on January 4th,  the US government added Nigeria to a 14 country “watch-list”. The list designates four “state sponsors of terrorism” (Cuba, Iran, Sudan and Syria) as well as 10 “countries of interest” including - in addition to Nigeria - Yemen, Pakistan, Iraq, and Algeria. Passengers flying to the United States from Nigeria and the 13 other countries listed will be subjected to enhanced security screenings, including full-body pat-downs.

    In the following days, many Nigerians vented their displeasure by commenting in facebook forums such as “150 million Nigerians disown Umar Farouk Abdulmutallab” and “Get us off that list: Nigerians are not terrorists.”

    Chippla Vandu had a different take on “disowning ” Abdulmutallab:

    To “disown” connotes a refusal to accept as one's own or to repudiate. Irrespective of what one may say or think, Umar Farouk is a Nigerian. And while his actions certainly do not represent what one could expect from a “typical” Nigerian male adult (Muslim or not), disowning him does not in any way help understand why he did what he did and ensure that such does not happen again.

    Citing a Pew Research Center poll which found that 43% of Nigerian Muslims support suicide bombing, Chippla continued:

    How does disowning him help Nigerians understand what role extreme Islamic ideology played in causing him to attempt detonating an explosive device on board a US-bound airliner? How does it help Nigerians understand the complex interplay of religious faith, access to extremist religious groups and ideological brainwashing?

    Seyi at Heal Nigeria also saw broader implications in Abdulmutallab's actions, pointing out that the addition of Nigeria to the “Terror watch-list” was not prompted by the events of December 25th alone.  Highlighting the recent clashes between Nigerian Security forces and militant Islamists groups such as Boko Haram and Kalo Kato, Seyi wrote:

    For anyone to think that US govt reaction was just because of Umar AbdulMutallab’s terrorist expedition smacks of naiveté.

    With the level of corruption in Nigeria, I’m convinced that a suicide bomber can pay his/her into a passenger aircraft. For the right price, such a person would be offered a ‘first class’ seat. It is in Nigeria where Customs officials aid and abet importation of fake drugs. It is in Nigeria where Immigration officials knowingly issue passports to non-citizens using false identity. There is no doubt that the new US policy would affect every Nigerian, irrespective of social status. Unfortunately, 150 million people will now pay for the sins of one stupid individual. Already a Nigerian traveling overseas is a suspected asylum seeker, suspected over stayer, suspected illegal immigrant, suspected identity fraudster, suspected drug courier, and now a suspected terrorist.

    Seye Abimbola also wondered about increasing religious extremism in Nigeria, describing recent minor clashes at his university. Seye concluded:

    Mild as these incidents were, what they show is that for these to happen in the liberal south, at the very bastion of southwestern Nigeria liberalism, you can imagine what possibly goes on in the north where some states already practice the Islamic Sharia legal system.

    Chxta remarked that it was not the first time “'bigmen’ in Nigeria have gotten away with murder simply because they are ‘bigmen’”:

    Earlier our beloved minister of information had attempted to shift the blame to our nice ‘bredas’ in Ghana, pointing out that the misguided young man spent only thirty minutes in Nigeria upon arrival from Ghana before he boarded that KLM flight. The memo that she did not read apparently is the one that states that if he was so disposed, he could have actually taken a motorcycle from the airport to as far as Surulere, collected the explosives there, and returned to the airport. All in less than thirty minutes. Of course at the airport no one would have asked him questions being that he is a ‘bigman’s' son.

    Some were able to see a lighter side to the attempted attack: “Rejoice!!! For the terror suspect is not Igbo” wrote Sugabelly on December 26th. Later, in an update she took a more serious tone:

    It's like everyone has lost their sense of humour fa! People on twitter are giving me a hard time because I tweeted this. Oya, I'm sorry. Ndo so.

    We are all Nigerians and we are all going to get shit the next time we set foot inside an airport, but let's laugh at the lighter side of this (since no one was hurt).

    Be honest, when you heard a Nigerian man tried to commit a terrorist act in America, how many of you immediately thought ‘Please don't let him be [insert your ethnic group]?

    Arukaino wryly tied the whole incident back to the government campaign to re-brand Nigeria, he commented:

    So much for the rebranding slogan “Nigeria: Good People, Great Nation”. As a result of Abdulmutallab’s failed bomb attempt in Detroit, maybe the US could now interpret it as, “Nigeria: Good People, one terrorist, but still a Great Nation…hmmn.

    (For more reactions from the Nigerian blogosphere, check here, here, here and here).

    Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
    Could not load more posts
    Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
    Just a second, loading more posts...
    You've reached the end.

    Don't be the product, buy the product!

    Schweinderl