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February 16 2014

December 07 2011

Facebook hat einen neuen Follower: Google+

Social Networks wie Facebook haben eine wichtige Rolle im täglichen Leben von über der Hälfte aller Internet-Nutzer gefunden. Es überwiegt die private Kommunikation zwischen den Nutzern, dennoch vergeht kaum eine Woche, in der nicht Neuigkeiten oder politische Themen über das Social Web ihren Weg in die Nachrichten finden. Lange Zeit sah es so aus, als verdränge Facebook alle anderen Konkurrenten – wie es eBay oder Google gemacht haben – und könne nicht mehr gebremst oder gar eingeholt werden.

Doch nun ist mit Google+ ein potenter Konkurrent angetreten. Innerhalb von weniger als sechs Monaten erreicht Google+ über ein Drittel der Internet-Nutzer. Alle eher privat ausgerichteten Netzwerke verlieren weiter an Nutzern, die geschäftlichen Anbieter LinkedIn und XING profitieren jahreszeitlich bedingt.

Die Nutzungshäufigkeit von Google+ in der gesamten Internet-Nutzerschaft hat einen beachtlichen Umfang angenommen. Während Facebook gut ein Drittel der Internet-Nutzer fast täglich anzieht, sind es bei Google+ schon ein Sechstel. Rund 60 % aller Facebook-Nutzer schauen fast täglich bei Facebook vorbei, bei Google+ sind es 49 %.

Werfen wir nun einen Blick auf die mindestens wöchentlich aktiven Social Networker, denn dort ist das Wachstum von Google+ noch höher: Mit 45 % liegt Google+ schon bei der Hälfte der Nutzung von Facebook. Im Gegenzug sinkt bei Facebook das Wachstum leicht.

Für Google ist Google+ ein großer Erfolg bei den deutschsprachigen Internet-Nutzern. Jeder Google+-Nutzer legt sich eine Google ID zu, welche alle anderen Google Angebote mit wenigen Klicks nutzbar macht.

W3B-Reports zur Nutzung von Social Networks mit weiteren Auswertungen sind im Dezember 2011 erschienen.
Der W3B-Report »Facebook, Google+ & Co.« profiliert die Nutzer der führenden Networks und liefert aktuelle Daten über Bewertungen und Nutzerverhalten aus der Perspektive der Networker. Der Report bietet Entscheidern aus dem Bereich Social Media und Social Commerce damit eine wichtige Orientierungshilfe in der neu gestalteten Landschaft der sozialen Netzwerke.

June 29 2011

An Facebook führt kein Weg mehr vorbei

Die Nutzung von Social Networks steigt rasant, doch nicht nur sie: Mit ihr nimmt die Konzentration im Segment der sozialen Netzwerke immer mehr zu. Der Ausgang scheint absehbar. Schon bald könnte an Facebook kaum noch ein Weg vorbei führen.

Aktuell ist bereits jeder zweite deutschsprachigen Internet-Nutzer wöchentlich in Social Networks unterwegs. Damit hat sich das Segment der sozialen Netzwerke im Ranking der Web 2.0-Angebote des Mitmach-Internet auf Platz eins vorgearbeitet: Es liegt mit 50 % wöchentlichen Nutzern nun vor Wikis mit 47 % und Social Shopping-Websites mit 22 % .
Dabei ist es kein Geheimnis, dass Facebook in seinem Netzwerk mit Abstand die meisten Nutzer vereint: 54 % der von W3B befragten deutschsprachigen Internet-Nutzer besuchen das bekannte Network. Es folgen auf Platz zwei und drei Xing mit 25 % und Wer-kenn-wen.de mit rund 20 %.

Doch Facebook kann nicht allein mit dem größten Nutzeranteil, sondern auch mit den aktivsten Nutzern aufwarten: Die W3B-Trendbetrachtung zeigt, dass Facebook seine Führungsposition in punkto Aktivitätsgrad weiter ausbaut: Mehr als drei Viertel der Facebook-Nutzer sind mindestens wöchentlich in »ihrem« Network anzutreffen. Kein anderes soziales Netzwerk kann hierbei vergleichbare regelmäßige Nutzerzahlen aufweisen: Das Business-Network von Xing wird von 14 % seiner Nutzer mindestens wöchentlich besucht, bei Wer-kennt-wen.de liegt dieser Wert bei 12 %.

Bei Betrachtung der Nutzer werden die »Facebook-Potentiale« schnell erkennbar: So zeigt sich beispielsweise, dass viele Facebook-Nutzer überdurchschnittlich häufig online einkaufen. Während in der Internet-Gesamtnutzerschaft jeder Zweite innerhalb der letzten Woche online eingekauft hat, sind es unter den Facebook-Networkern über 58 %. Vor allem trendbewusste Facebook-Nutzer gehören zu den aktiven Webshoppern, aber auch 30- bis 40-jährige Nutzer und markenorientierte Facebooker. Relativ gering hingegen fällt das E-Commerce-Potential in der Zielgruppe der sehr jungen Facebook-User aus: Hier zählen nur 33 % zu den Webshopping-Affinen.

Ein weiteres interessantes Resultat ist, dass ein hoher Anteil der Facebook-Nutzer für das nächste Halbjahr die Anschaffung eines eigenen Smartphones plant. Während im Internet-Durchschnitt immerhin 15 % ein Smartphone auf ihrer Kaufliste notiert haben, sind es bei den Facebook-Nutzern sogar 5 Prozentpunkte mehr, nämlich 20 %! Als besonders smartphone-affin erweisen sich dabei die markenorientierten Facebook-Nutzer. Unter ihnen haben 25 % vor, sich innerhalb der nächsten sechs Monate ein Smartphone zuzulegen.

Fazit: Die Facebook-Nutzer gelten aus Sicht von Unternehmen durchaus zu Recht als attraktive Zielgruppe. Angesicht der Dominanz von Facebook bedeutet ein Social Media-Engagement eines Unternehmens damit immer häufiger eine Fokussierung auf Facebook und seine Nutzer.

Der W3B-Report »Social Web: Nutzung und Potentiale« mit weiteren Auswertungen ist im Juni 2011 erschienen.
Für das Facebook-Engagement liefert der W3B-Report wertvolle Einblicke: Die Daten reichen tief in die Profile, Stukturen und Präferenzen der Facebook-Nutzerschaft. Einzelne Facebook-Zielgruppen werden dabei detailliert profiliert: Von der Facebook-Nutzerin im Teenie-Alter über den markenorientierten Facebooker bis hin zum aktiven Fan und Follower.

February 14 2011

Facebook wächst und wächst und wächst

Eine deutsche Ministerin rät von der Nutzung ab, die Verbraucherschützer fordern einen Boykott – aber die Mitglieder lieben Facebook und täglich werden es mehr.
Der virtuelle Börsenwert von Facebook wird mittlerweile auf 50 Milliarden Dollar (50.000.000.000) taxiert, die Zahl der Mitglieder ist in sechs Monaten um weitere 100 Millionen auf 600 Millionen angewachsen. Facebook hat etwas Magisches, was jeden Nutzer über Warnungen oder Kritik hinwegsehen lässt – und die werbetreibenden Unternehmen anlockt.

Die Ergebnisse der W3B-Studie dokumentieren das ungebrochene Wachstum bei den regelmäßigen (wöchentlichen) Networkern bei Facebook: 64,4 %! XING, das nun das mit 18,4 % Nutzungsanteil zweitgrößte Netzwerk, kann sich mit der Positionierung auf berufliche Kontakte derzeit noch glücklich schätzen. Alle anderen Social Networks scheinen Nutzer an facebook zu verlieren.

Über 40 % aller Internet-Nutzer sind bei Facebook

Facebook ist das dominante deutschsprachige Social Network, die StudiVZ-Gruppe ist mit 32,7 % vor XING der zweitgrößte Anbieter. Linkedin, ein Mitbewerber von XING, wächst weiterhin langsam.

Insgesamt steigt die Anzahl der Nutzer von Social Networks wieder an. Nach einer Stagnation vor einem Jahr beobachten wir nun auch eine leichte Steigerung der Nutzung: die mindestens einmal wöchentliche Nutzung steigt um 3,9 % auf 39,2 %.

Und was wurde eigentlich aus Google Me? Facebook-Killer und dann doch nicht? Gerüchten nach sei die Entwicklung nicht vor dem Frühjahr 2011 reif – wir bleiben gespannt!

Der W3B-Report »Nutzer von Social Networks: Zielgruppen für Marketing und Vertrieb« mit weiteren Auswertungen ist im Februar 2011 erschienen.

July 20 2010

Kontinent Facebook: Wieviel Platz ist für weitere Social Networks?

Facebook ist mit 500 Millionen Nutzern ungefähr so »bewohnt«, wie Nordamerika. Gut, nur 200 Millionen nutzen Facebook täglich und ungefähr 10 Millionen Nutzer aus Deutschland mindestens monatlich. Allein diese Zahlen sind schon sehr beeindruckend. Facebook kann auch vieles – besonders hiesigen Managern von anderen Social Networks Angst machen. Und die haben sie auch zu Recht.

Vor zwei Jahren ging die deutschsprachige Version von Facebook online, die Aufholjagd auf studiVZ & Co. war also eröffnet. Im Herbst 2008 war das Erstaunen groß, als Wer-kennt-wen? schneller wuchs als Facebook. Grund genug, um aktuell zu schauen, wie sich die Marktanteile entwickelt haben.

Ein Drittel aller Internet-Nutzer sind schon bei Facebook

Facebook hat es geschafft und ist 2010 das dominante deutschsprachige Social Network, mit Abstand folgen Xing und Wer-kennt-wen?, dann studiVZ.

Ja, aber: Richtig, interessant sind die regelmäßigen Networker. Hier wird das Wachstum und die Position von Facebook erst recht deutlich – studiVZ ist gerade einmal halb so groß, wie das amerikanische Vorbild. Deutlich zu sehen ist auch, wie das Kriesenjahr 2009 bei Xing zu einem temporären Anstieg der Nutzung geführt hat.

Und jetzt sehen wir auch, weshalb alle Manager Angst bekommen haben: Facebook wächst auf Kosten der anderen Networks. Der Gesamtmarkt stagniert zwar, der Netzwerkeffekt arbeitet für kräftig Facebook, die Mitbewerber werden verdrängt. Wieviel Platz bleibt für Xing, studiVZ oder gar ein Google Me?

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