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May 09 2013

Video: Vortrag von Mathias Schindler über die politische Dimension staatlicher Werke

Das Urheberrechtsgesetz regelt, dass „amtliche Werke” wie Gesetze oder Urteile nicht urheberrechtlich geschützt sind. Doch die aktuelle Regelung greift viel zu kurz und Deutschland hänge im internationalen Vergleich weit zurück, meint Mathias Schindler von Wikimedia Deutschland. In seinem bei der Re:publica 2013 gehaltenen Vortrag „Der Urheberrechts-Yeti” erläutert Schindler wo das Problem liegt, wie Nachnutzungen aussehen können und welche Hausaufgaben nun zu erledigen sind.

Auch bei iRights.info haben wir bei unseren Recherchen und unserer redaktionellen Arbeit immer wieder Probleme mit der Reichweite der Regelung zu amtlichen bzw. staatlichen Werken. So ist uns völlig unverständlich, warum Texte und Gutachten des öffentlich finanzierten Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages unter rigidem Urheberrechtsschutz stehen und im Falle einer Veröffentlichung die rechtliche Verfolgung droht. Gerade in diesen Dokumenten werden aber oft relevante und qualitativ hochwertige wissenschaftliche Zusammenstellungen und Bewertungen von aktuellen politischen Fragen vorgenommen. Warum beispielsweise diese Ergebnisse der Öffentlichkeit im Originaltext vorenthalten werden, ist eine sehr spannende Frage.

Hier nun der vielfach gelobte Vortrag von Mathias Schindler:

Das Video steht unter folgender Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany
(CC BY-SA 3.0 DE)

July 01 2012

Wikimedia kürt Gewinner für die besten Artikel 2012

Der seit langem verstorbene deutsche Verleger und Buchhändler Johan Heinrich Zedler hätte zumindest wohlwollend genickt, wenn nicht sogar laut applaudiert, als heute in Berlin die nach ihm benannten „Zedler-Preise“ für freies Wissen vergeben wurden. Von der Wikimedia Deutschland gestiftet und von der Jury ausgewählt, wurden folgende herausragende Beiträge prämiert:

In der Kategorie I: Wikipedia-Artikel des Jahres gewann der Artikel “Nuklearkatastrophe von Fukushima“. Er fasst die Ereignisse um die Unfallserie im japanischen Atomkraftwerk zusammen.

In der Kategorie II: Community-Projekt des Jahres erhielt das Wikipedia-Portal österreichischer Denkmallisten den Zedler-Preis. In Zusammenarbeit mit österreichischen Behörden konnte eine umfassende Liste der Denkmäler des Landes für Wikipedia und das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dokumentiert werden.

In der Kategorie III: Externes Wissensprojekt des Jahres wählte die Jury: VroniPlag Wiki – kollaborative Plagiatsdokumentation

Es wurden ebenfalls zwei Sonderpreise durch die Jury vergeben. Ausgezeichnet wurden der Wikipedia-Artikel Pizzakarton sowie die Aktion Blume der Woche, ein “virtueller Dankesgruß eines Wikipedia-Autoren für die Leistungen anderer freiwilliger Helfer der freien Enzyklopädie”.

Bilder zur Preisverleihung finden sich hier.

May 02 2012

Folgen, Risiken und Nebenwirkungen von NC

NC-Broschüre

Creative-Commons-Lizenzen sind eine feine Sache. Sie bieten Urhebern eine einfache Möglichkeit ihre Werke freizugeben, und dabei zu steuern, was mit ihnen gemacht werden darf. Allerdings ist es nicht immer einfach zu entscheiden, welche Lizenz für welchen Zweck die richtige ist.

Um diese Entscheidung zu erleichtern und transparenter zu machen, hat iRights.info zusammen mit Wikimedia Deutschland und Creative Commons Deutschland eine Broschüre erstellt, die erklärt, welche ungewollten Nebenwirkungen die Bedingung NC – nicht-kommerziell mit sich bringen kann. Der Autor der Broschüre ist Paul Klimpel, Rechtsanwalt und vormals Verwaltungsdirektor der deutschen Kinemathek.

Wir stellen die Broschüre am Donnerstag, den 3. Mai, um 12:30 h am Wikipedia-Stand (Halle 3, Stand 12) auf der re:publica vor. Mit dabei sind Paul Klimpel (iRightsLab Kultur), John Weitzmann (Creative Commons Deutschland) und Jan Engelmann (Wikimedia Deutschland e.V.). Die Broschüre ist kostenlos am Stand erhältlich – am morgen dann auch als PDF zum Downloaden.

November 03 2011

Wettbewerb gestartet: WissensWert 2011

In diesem Wettbewerb stellt Wikimedia Deutschland ausgewählten
Initiativen, die Freies Wissen fördern, erneut bis zu 5.000 Euro zur
Verfügung. Einzelpersonen oder Gruppen können noch bis zum 17. November 2011 spannende Projektideen einreichen, für deren Umsetzung ihnen bisher die finanziellen Mittel fehlten.

Mitmachen können ausdrücklich nicht nur die Mitgliederinnen und Mitglieder der Wikipedia- und Wikimedia-Community, sondern auch Vertreter der Free-Culture-Bewegung, Bastler und Creative-Commons-Fans, Freundinnen vom offenen Web, Open Data, Freier Software und Freien Netzen sind ebenso aufgerufen, ihre Ideen einzureichen.

In Kürze:
* Einreichungsphase: Noch bis zum 17. November 2011
* Fördersumme: Zwischen 500 und 5.000 Euro pro Projekt
* Zielgruppe: Alle, die ein spannendes Projekt rund um freies Wissen planen

Der Autor ist Mitglied der Jury die über die Preisträger entscheidet.

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Schweinderl