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March 08 2011

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November 03 2010

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Persilschein - FDP-Mitgliedschaft in der Nachkriegsära

Die Praxis des "Reinwaschens" von einer wie auch immer gearteten NS-Vergangenheit in der Anfangszeit der Nachkriegs-FDP nannte man in meinem persönlichen Umfeld, so wurde es mir jedenfalls beigebracht, bereits zu Beginn der 50-er "sich einen Persil-Schein ausstellen lassen" - die Weißwascherqualitäten vor Augen, derer man sich dank einer Mitgliedschaft in der FDP ungeniert bedienen konnte.

Die Partei galt als Sammelbecken für ehemalige SS- und Wehrmachtsangehörige - dass dies mittlerweile in Vergessenheit geriet, ist sicherlich weniger der allgemeinen Vergesslichkeit geschuldet, denn einflussreicher Netzwerke und deren  Verständnis von historischer Aufarbeitung, wie sie seit dem Historikerstreit in den 80-ern unter Helmut Kohl in Deutschland Usus ist.

Keinesfalls erstaunen kann es in diesem Zusammenhang, dass bei der offiziellen medial vertretenen Geschichte des deutschen Widerstands nach wie vor das Stauffenberg-Attentat und in weit wenigerem Maße das von Georg Elser begangene Attentat von 1939 im Münchner Löwenbräukeller im Vordergrund steht.


oanth muc 20101103
Reposted bykrekk krekk

April 26 2010

Morde an der Tagesordnung

Von Torge Löding, San José | jungeWelt-26.04.10 |- Honduras: Immer mehr Journalisten und Putschgegner werden Opfer von Todes-schwadronen- Mit Zynismus versuchen honduranische Behörden, die zunehmende politische Gewalt gegen Journalisten und Oppositionelle unter den Tisch zu kehren.

In den vergangenen vier Monaten sind mindestens sieben Journalisten und zehn prominente Mitglieder der Nationalen Widerstandsfront (FNRP) gegen den Putsch vom 28. Juni 2009 auf offener Straße ermordet worden. Zuletzt fiel am 20. April der Fernsehjournalist Jorge Alberto Orellana tödlichen Schüssen in seiner Heimatstadt San Pedro Sula zum Opfer.

Der Sicherheitsminister des aus einer Wahlfarce hervorgegangenen Regimes von Porfirio Lobo, Oscar Álvarez, erklärte dazu, daß der Journalist Orellana einem gewöhnlichen Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei und riet allen Me­dienvertretern »nach Einbruch der Dunkelheit besser aufzupassen«.

»Wir sind mit einer Situation wie zu den finsteren Zeiten der Militärdiktaturen in den 70er und 80er Jahren konfrontiert.

Der Staat bedient sich finsterer Revolvermänner und Mörder, um politische Gegner einzuschüchtern und zu beseitigen«, sagte ein Aktivist der Gruppe »Los Necios« gegenüber junge Welt. Wie zahlreiche Aktivisten ist er zunächst in den Untergrund gegangen, agiert nun von einem anderen Land aus und möchte anonym bleiben.

Wie während der Diktaturen in Chile und Argentinien steht das plötzliche »Verschwinden« von politischen Aktivisten in Honduras heute auf der Tagesordnung. Am 20. April verhafteten Polizisten während einer Protestdemonstration gegen die Putschisten den Agronomieprofessor José Oscar Flores. Seither ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Als zäher Unterstützer des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya hatte er im vergangenen Jahr wochenlang mit dem legitimen Staatschef in der braslianischen Botschaft in Tegucigalpa ausgeharrt.

Unter den politischen Mordopfern ist auch der bekannte Lehrer und Gewerkschafter José Manuel Flores Arguijo, der Ende März am hellichten Tagen in der Hauptstadt Tegucigalpa erschossen wurde, während er unterrichtete. Die Lehrergewerkschaft gehörte zu den aktivsten Gegnern des Putsches gegen Präsident Zelaya, monatelang hatte sie einen politischen Streik gegen den Staatsstreich aufrecht erhalten.

»Die Weltöffentlichkeit ist zur Tagesordnung übergegangen, während die Unterdrückung in Honduras erst richtig beginnt«, kritisierte Dunia Montaya vom Kommunikationszentrum COMUN gegenüber jW. Ein wahres Massaker drohe in der Region Bajo Agúan, wo sich der Konflikt zwischen Großgrundbesitzern und landlosen Bauern zuspitze: »Die Regierung hat 7000 Soldaten in die Region entsandt, um den Widerstand der Campesinos mit allen Mitteln zu brechen«, berichtete sie.

Der Autor arbeitet für das unabhängige Kommunikations-zentrum Voces Nuestras

Quelle: – jungeWelt – Montag, 26.04. 2010, Nr. 96 | – Abdruck mit freundlicher Genehmigung. Danke an die jungeWelt!

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Lopez Suarez vom Womblog [Worte oder mehr]

Reposted fromZaphod Zaphod

April 21 2010

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Honduran campesinos under the gun Pt.2
Land conflict in Aguán is setting precedent for conflicts to come in post-coup Honduras. Produced by Jesse Freeston. For more visit www.therealnews.com
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April 18 2010

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Honduran campesinos under the gun
Landless farmworkers in the Aguán valley sign land deal with government in midst of military occupation Produced by Jesse Freeston For more visit www.therealnews.com
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April 03 2010

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Ausnahmezustand in Ankara
Türkei: Polizeiangriffe auf protestierende Gewerkschafter
Von Nick Brauns

[...]

Die seit Mitte Dezember gegen ihre privatisierungsbedingte Entlassung kämpfenden Beschäftigten des staatlichen Tabakriesen Tekel hatten nach einer mehrwöchigen Aussetzung ihrer Proteste für den 1. April einen eintägigen Sitzstreik vor der Zentrale des Gewerkschaftsdachverbandes Türk-Is in der Innenstadt von Ankara angekündigt. Doch der dortige Gouverneur hatte die Arbeiterproteste als »Sicherheitsrisiko« verboten. »Wir können keine illegalen Aktionen dulden«, erklärte auch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan.

Nach dem Verkauf des staatlichen Tabakriesen Tekel an British American Tobacco sollen 40 Produktionsstätten geschlossen und die Beschäftigten zu deutlich schlechteren Konditionen in anderen Betrieben arbeiten.

Tausende Polizisten hatten am Donnerstag die Innenstadt von Ankara abgeriegelt, Hubschrauber kreisten und Panzerwagen waren aufgefahren. Aus Izmir waren auch Hunderte von Entlassung bedrohte Beschäftigte der staatlichen Agrarfirma Taris gekommen. Den ganzen Tag über griff die Polizei Gruppen von Arbeitern und Mitgliedern sozialistischer Organisationen an, die zur Türk-Is-Zentrale an der Sakarya-Straße gelangen wollten.

[...]

vgl. @kellerabteil auf soup.io | permalink
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vollständiger Artikel auf http://www.jungewelt.de || 20100403

March 21 2010

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Am Wochenende vom 26. -28. März rufen in NRW zum einen die NPD und zum anderen Pro NRW zu unterschiedlichen Demonstrationen und Aktionen auf. Wir werden ein Zeichen gegen Rechts und für Toleranz setzen. An vielen Orten sind bereits Jusos aktiv. So unterstützt der Juso-Bundesvorstand auch das “Bündnis Gelsenkirchen Nazifrei”. Sigmar Gabriel und Hannelore Kraft werden am 28. März in Duisburg-Marxloh für ein tolerantes und weltoffenes Land auf die Straße gehen. Halte die Augen offen und beteilige dich an den Protesten!

via Für mehr Toleranz und gegen Rechts | Jusos in der SPD.

siehe auch: Neonazigegner wegen Blockadeaufrufen kriminalisiert. Linke und Grüne solidarisieren sich. Am 27. und 28. März wollen die rechtspopulistische Partei Pro-NRW und die faschistische NPD in Duisburg gegen die Merkez-Moschee marschieren. Weitere antiislamische Provokationen sind für das Wochenende in Gelsenkirchen und Leverkusen angekündigt. Antifaschisten mobilisieren seit Monaten zu Protesten. Dafür werden sie vom Staatsschutz kriminalisiert. »Mit Verärgerung mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß zwei engagierten Bürgern des Bündnisses ›Marxloh stellt sich quer!‹ ein Schreiben der Staatsanwaltschaft ins Haus geflattert ist«, kritisiert Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) in einer Pressemitteilung am Dienstag. Wegen angeblichen »Aufrufs zu Straftaten« laufe eine Strafanzeige gegen Michael L. und Sylvia B., informierte Jelpke. Zudem werde der Webmaster der Seite www.gelsenkirchen-nazifrei.de, Rolf Jüngermann (DKP), der »öffentlichen Aufforderung zu Straftaten« beschuldigt. Auf der Seite wird dazu aufgerufen, den Versammlungsort von Pro NRW in Duisburg durch friedliche Menschenblockaden abzuriegeln.

(vollständiges Zitat)

[das alles erinnert natürlich an Dresden - mich würde interessieren wie deutlich sich die Damen und Herren in der SPD gegen die kriminalisierende Praxis durch staatliche Sicherheitsbehörden aussprechen - andernfalls hinterlässt deren Teilnahme einen unangehmen Beigeschmack von wahltaktischem Opportunismus || oanth 20100321]
— “Bündnis Gelsenkirchen Nazifrei” Für mehr Toleranz und gegen Rechts - via dokumentationsarchiv | dokmz.wordpress.com 20100321
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In der griechischen Hauptstadt Athen ist am Morgen des 19. März 2010 ein Bombenanschlag auf das Büro der rechtsextremen Organisation Chryssi Avghi (Goldene Morgendämmerung) verübt worden. Es entstand Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Zuvor hatte ein anonymer Anrufer gegenüber der Tageszeitung Eleftherotypia vor der Tat gewarnt, woraufhin das Gebäude von der Polizei geräumt worden war. Neben den Räumen im 3. Stock des Hauses, die von der Gruppe genutzt werden, befindet sich im Erdgeschoss ein Buchladen, in dem rechtsextreme Literatur und Propagandamaterial erhältlich sind.

via EUROREX Watchblog » Blog Archiv » Griechenland: Bombenanschlag auf Büro von Neonazi-Gruppe.

(vollständiges Zitat)

[irgendwie herzerfrischend: fait accompli - die Griechen doktern bei so was nicht lange rum. Wenn sie jetzt noch mit hauseigener Korruption und Nepotismus ebenso unmissverständlich verfahren .... || oanth]

— Griechenland: Bombenanschlag auf Büro von Neonazi-Gruppe - via dokumentationsarchiv | dokmz.wordpress.com 20100321
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Video: Trauer-Feierlichkeiten am 20.3.2010 anlässlich des Baummordes im Augarten am 8. März 2010 Video 168MB; Dauer: 45 min © Wien-konkret Video- Start/Stop durch Klick ins Bild
Trauerprozession anlässlich des Baummordes im Augarten
Reposted fromgulyas gulyas
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widerstand hört nie auf. und möge er allen unbillen zum trotz immer auch lustvoll und erlustigend sein. ;-)
Reposted fromkellerabteil kellerabteil

November 07 2009

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Hans Wallow: Der stille Held (via Nachdenkseiten)

"... Die Schergen des Regimes, SS und Gestapo, hielten Elser für einen primitiven Wichtigtuer ohne weltanschauliche Basis. Hitler aber hatte – wie häufig bei Bossen von Gangstersyndikaten – ein gut entwickeltes Gespür für Charaktere. Nach den Erinnerungen seines Kammerdieners Heinz Linge deutete er gegenüber Himmler ein Foto des Attentäters: 'Sehen Sie sich einmal die Physiognomie an, die Augen, die intelligenten Gesichtszüge, das ist kein Blender, kein Schwätzer. Der weiß, was er will. Stellen Sie fest, welche politischen Kreise hinter ihm stehen. Er ist vielleicht ein Einzelgänger; aber ohne Weltanschauung ist er nicht.' ....

.... Der mit dem militärischen Widerstand um Admiral Canaris verbundene Konservative Hans-Bernd Gesevius zitiert Dr. Arthur Nebe, der zwar ein Kriegsverbrecher war, aber lose Verbindungen zum Widerstand unterhielt: 'Nimm diesen Elser – das ist ein Kerl. Das ist der Einzige unter uns, der es erfaßt hatte und dem gemäß handelte. Das ist ein Held unserer Zeit und deswegen werden die Nazis, nein, gerade deine feinen Leute alles tun, um jede Erinnerung an ihn auszulöschen… Dieser Mann aus dem Volke liebte das einfache Volk. Er legte mit leidenschaftlich und in simplen Sätzen dar, Krieg bedeute für die Massen aller Länder Hunger, Elend und millionenfachen Tod.' ....

....Auch in der Nachkriegszeit blieb dem stillen Helden die Anerkennung für seine Tat bis heute versagt. Darum schlug der Dramatiker Rolf Hochhuth dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, vor, zum 70. Jahrestag des Attentats im Regierungsviertel ein Denkmal für Georg Elser zu errichten. Obwohl der Zigarettenerbe Philipp Reemtsma sofort anbot, das Projekt zu finanzieren, wurde Hochhuths Vorschlag bis jetzt ignoriert."

July 10 2009

Das Ende des öffentlichen Raums am Beispiel des Augartenspitzs


Trotz 9 Monaten Wien habe ich den Augarten nie betreten. Wahrscheinlich, weil ich ihn bis vor Kurzem noch gar nicht kannte. Der geplante Bau eines Konzerthauses für die Wiener Sängerknaben wirft wieder einmal die Frage auf, wie mit öffentlichem Raum umgegangen werden darf.

Wie einige von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben, erregt diese Errichtung bzw. der geplante Beginn der Arbeiten die Gemüter. Eine Bürgerinitiave wurde gegründet, und in den letzten Tagen zeltete man sogar auf dem sogenannten Augartenspitz, um es den Baufahrzeugen nicht zu ermöglichen, das Gelände zu befahren. Heute wurde dann diese Protestveranstaltung von der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (?), kurz WEGA, einem Polizei-Sonderkommando, aufgelöst. In einem Blog namens “unser augartenspitz” sind die Demonstrationen und die schlussendliche Auflösung dokumentiert.

Zuerst muss ich natürlich sagen, dass die Reaktion der Exekutive meiner Meinung nach zu übertrieben war. Arbeitete hier die Exekutive nicht für die Errichtergesellschaft des Konzerthauses, oder täusche ich mich etwa? Und wer ist überhaupt für all das zuständig? Der Augarten “gehört” der Burghauptmannschaft Österreich, einer Organisation für Wirtschaft und Arbeit. Und somit wieder der öffentlichen Hand.

Ich war wieder einmal total bei den Demonstranten, hätte (wäre ich in Wien) wohl auch mal vorbeigeschaut und hätte ihnen natürlich auch mehr Erfolg gewünscht. Doch irgendwie läuft eben doch alles schief, heutzutage. Die SPÖ Wien inseriert noch im aktuellen FALTER, dass der öffentliche Raum auch wirklich öffentlich sein muss, und dann lässt man den Bau eines Konzerthauses in einem öffentlichen Park einfach so stillschweigend zu.

Der öffentliche Raum muss verdammt noch mal öffentlich bleiben. Oder erst mal wieder öffentlich werden. Da hat die SPÖ Wien schon recht, nur sollte man sich dann auch dafür einsetzen. Wie großartig Dinge wie die “Gehsteig-Guerilla” oder das “Guerilla-Gardening” sind, kann man sich ja bei den Bilder von Agenda X ansehen. Wie wird es also weitergehen? Hat der Bund (der Staat, wir) also das Recht, der Öffentlichkeit ihren Platz wegzunehmen? Und wo hören diese Rechte auf?

Antworten auf diese Fragen wäre natürlich sehr interessant! Wer kann sie mir geben?

Auf ichmachpolitik.at findet man übrigens ganz aktuell einige Interviews zum Augartenspitz-Thema. Unbedingt reinschauen!

photocredit: fortysix_vie | flickr


Reposted fromjust4ikarus just4ikarus vialakim lakim

June 14 2009

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Bilder von der Veranstaltung am Samstag, den 13.06.2009

des Josephinischen Erlustigungskommitees

im Wiener Augarten mit ungarischer Folklore, Tanz
und Sorge fürs leibliche Wohl.

Alles diesbezüglichen Photographien stehen unter CC:
All concerning photographies are under CC:

- free Copies
- link to my tumblelog on soup.io
- no commercial use

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Wien, 14.06.2009

offene Ablage - nothing to hide / auf Twitter unter @02mytwi01
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