Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

January 22 2013

Wettbewerb zum Urheberrecht von der Universität Lüneburg und iRights.info

Unter dem Titel “Copy ‘n’ paste” veranstaltet das Post Media Lab der Leuphana Universität Lüneburg zusammen mit iRights.info aktuell einen Wettbewerb für alle kreativen Nordlichter aus der Region Lüneburg. Teilnehmen können Künstler, Kreativschaffende und Urheber die sich mit ihren Werken in kreativer Weise mit dem Urheberrecht beschäftigen. In der Ankündigung heisst es:

Das Spektrum reicht von der audio-visuellen Auseinandersetzung in Form eines Videos über Collagen von Text und Bild bis hin zu Remixes/Mashups oder Ideen aus dem Bereich der bildenden Kunst. Alle kreativen Bereiche die mit dem Urheberrecht in Kontakt kommen, können Teil der Ausstellung sein.

Und weiter:

Bewerben können sich Kunst- und Kulturschaffende aller Genres und Professionalitätsstufen – bis hin zum engagierten Laien: Musiker, Journalisten, DJs, Fotografen, Graffiti-Writer, Slammer, Schauspieler, Schriftsteller, Kunsthandwerker, Designer, Webentwickler und bildende Künstler mit einem Wohnsitz in den Landkreisen Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen und Verden.

Die Gewinner des Wettbewerbs werden von einer Fachjury ausgewählt und können neben Ruhm auch noch ein bißchen Geld gewinnen. Ausgewählte Projekte werden zudem in einer dezentralen Ausstellung in und um Lüneburg im Mai 2013 ausgestellt. Cornelia Sollfrank, Medienkünstlerin, und Philipp Otto von iRights.info werden in der Jury des Wettbewerbs sitzen.

Einsendeschluß ist der 10. Februar 2013. Welche Informationen brauchen wir? Diese hier: Der Vorschlag kann in schriftlicher Form als PDF-Dokument, als Video-, Audio- oder Bilddatei eingereicht werden. Der Umfang des Vorschlags in schriftlicher Form sollte mindestens eine halbe DIN-A4-Seite umfassen und zwei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Video- und Audiofiles sollten nicht länger als fünf Minuten sein. Hinsichtlich Medien und Genres gibt es für das einzureichende Projekt keine Einschränkungen, sie sind im Vorschlag jedoch zu benennen (z.B. Fotografie, Video, Film, digitale Produktion, Schriftstück, Performance etc.). Ein kurzer tabellarischer Lebenslauf (CV) bzw. Beschreibung der einreichenden Gruppe sollte beigefügt werden.

Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Ausstellung finden sich hier auf der Website des Post Media Labs.

July 16 2012

Preisfrage an Studenten: Ist das Urheberrechtssystem dysfunktional?

Ob sich die digitale Realität dem (analogen) Urheberrecht anpassen muss, oder der umgekehrte Ansatz mehr Sinn macht, ist eine Grundsatzfrage, mit der sich Geld verdienen lässt.

Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft greift die aktuelle und emotionale Debatte ums Urheberrecht auf und schreibt einen Studentischen Aufsatzwettbewerb aus. Titel: “Kulturflatrate, Kulturwertmark oder Three strikes and you are out: Wie soll mit Kreativität im Internet umgegangen werden?“

Das Preisgeld: 5000 Euro.

Als Orientierung sollen den teilnehmenden  Jura-Studenten die Fragen dienen:
Ist das gegenwärtige Urheberrechtssystem dysfunktional?
Welche Änderungen des geltenden Rechts sind erforderlich, um das diagnostizierte Defizit zu beheben?
Wäre die betreffende Änderung mit völker- und verfassungsrechtlichen Vorgaben vereinbar?

Weitere Informationen unter:
Studentischer Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft: “Kulturflatrate, Kulturwertmark oder Three strikes and you are out: Wie soll mit Kreativität im Internet umgegangen werden?“, Ausschreibung

Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft

November 03 2011

Wettbewerb gestartet: WissensWert 2011

In diesem Wettbewerb stellt Wikimedia Deutschland ausgewählten
Initiativen, die Freies Wissen fördern, erneut bis zu 5.000 Euro zur
Verfügung. Einzelpersonen oder Gruppen können noch bis zum 17. November 2011 spannende Projektideen einreichen, für deren Umsetzung ihnen bisher die finanziellen Mittel fehlten.

Mitmachen können ausdrücklich nicht nur die Mitgliederinnen und Mitglieder der Wikipedia- und Wikimedia-Community, sondern auch Vertreter der Free-Culture-Bewegung, Bastler und Creative-Commons-Fans, Freundinnen vom offenen Web, Open Data, Freier Software und Freien Netzen sind ebenso aufgerufen, ihre Ideen einzureichen.

In Kürze:
* Einreichungsphase: Noch bis zum 17. November 2011
* Fördersumme: Zwischen 500 und 5.000 Euro pro Projekt
* Zielgruppe: Alle, die ein spannendes Projekt rund um freies Wissen planen

Der Autor ist Mitglied der Jury die über die Preisträger entscheidet.

May 30 2011

May 12 2011

Wider das Unbehagen im Urheberrecht!

Trotz unterschiedlicher Blickrichtungen dürfte insoweit Einigkeit bestehen: Das Urheberrecht sollte als Instrument der Zuordnung, der Verteilung und des Zugangs zu geistigen nicht tech

Weiterlesen

February 19 2011

Raubkopierer verfolgen ist doch der absolute Fullshit

Heute kommt einmal Dieter Bohlen zu Wort. Poptitan, DSDS-Scharfrichter und You`re my heart You`re my soul. Manchmal kann man Revolutionen auch einfach erklären, Bohlen war so freundlich, genau dies in seinem Buch “Bohlenweg – Planieren Statt Sanieren” (eingeschränkte Kaufempfehlung) zu tun. Es geht um Filesharing, Raubkopierer, die Vergangenheit und die Zukunft der Musikindustrie und um Brathähnchen. Vorneweg, so einfach wie wahr, stellt er fest, Leute wegen Filesharing von urheberrechtlich geschütztem Material zu verfolgen sei der absolute Fullshit. Recht hat er.

Die mangelnde Fähigkeit der Musikindustrie mit dem Internet umzugehen veranschaulicht er strukturell:

“Es gibt dieses Kastendenken, die Manager sind die Checker und die Kreativen sind die Volldeppen, die ihre Musik machen und die Fresse halten sollen.”

Er stellt fest, dass Spielzeuge zum Spielen da sind, denn:

“Wenn man den Leuten viel Geld für Computer und Programme abnimmt darf man sich doch nicht wundern wenn die Leute damit machen was möglich ist. (…) Die Leute werden die Technik nutzen, da können sie lange Gesichter machen und rumschreien wie sie wollen.”

Anschaulich erklärt er die momentane Situation:

“Warum sollen die Leute für etwas bestraft werden, was Ihnen die Industrie also die Computerfirmen überhaupt erst ermöglicht haben. Im Moment passiert doch folgendes: man sagt dir, du kauf dir jetzt ein schönes Hähnchen sowie Messer und Gabel und stell dir das auf den Tisch. Für das Hähnchen hast du gezahlt, für Messer und Gabel auch, ebenso für den Tisch, aber: Gegessen wird jetzt nicht, du darfst dir das Hähnchen nur mal angucken.”

Problem erkannt, wo ist die Lösung? One Satz fits it all:

“Die Hardwareindustrie leistet eine Abgabe, sozusagen eine Flatrate, die die Lizenzen für die Musik abdeckt. Die Musikbranche hat nur dann noch eine Chance wenn sie sich verschlankt, also die Administration verkleinert und sich dem Wettbewerb stellt.”

Und wenn das jetzt zu kompliziert war, nochmal zusammengefasst:

“Die goldenen Jahre in denen eine Menge von Leuten den ganzen Tag herumsaßen und nichts aber auch gar nichts von der Ampel geschoben haben, sind vorbei. Die kommen nicht wieder. Und wenn man sich nicht selbst anpasst, wird einen die Realität anpassen.”

Das gibt es auch alles nochmal zum Anhören: Bohlen liest aus seinem Buch:

December 06 2010

Wikimedia kürt Gewinner im Wettbewerb WissensWert

Soeben hat der Wikimedia e.V. die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs WissensWert bekanntgegeben. Als Mitglied der Jury freue ich mich besonders, dass es gelungen ist, acht wirklich innovative Projekte zur Förderung freien Wissens auszuwählen. Bei insgesamt 93 Einsendungen war es alles andere als leicht, hier eine Entscheidung zu treffen. Und hier die stolzen Gewinnerprojekte:

WikiStories – Einblicke von Zeitzeugen
Luftbilder für OpenStreetMap
Links to free and open – das Verzeichnis freier Projekte
Motivationsfilm für Creative Commons
WikiQuest – kooperatives Lernen mit freien Inhalten
Freies Wissen als hörbarer Podcast
Barrierefreies Onlineportal für Karten- und Routing-Services
Public Domain Projekt

Herzlichen Glückwunsch! Mehr Informationen gibt es im Wikimedia-Blogbeitrag und in der dazugehörigen Pressemitteilung (PDF)

November 29 2010

Last Call: Bis morgen für WissensWert-Wettbewerb abstimmen!

Bis zum 30.11. kann man noch für seine Lieblingsprojekte zur Förderung Freien Wissens abstimmen. Die öffentliche Abstimmung über die eingegangenen Vorschläge des von Wikimedia Deutschland ins Leben gerufenen Wettbewerbs WissensWert läuft seit dem 08.11. Für iRights.info sitze ich in der Jury. Neben den Jurymitgliedern hat auch die Öffentlichkeit eine Stimme. Es stehen 40 Projektideen zur Abstimmung. Anfang Dezember wird dann bekannt gegeben, welche Projekte mit einer Fördersumme von bis zu 5.000 Euro rechnen können. Jetzt nochmal der Aufruf an alle, sich zu beteiligen!

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl