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January 16 2014

Netzveranstaltungen in Berlin: Die stumme Masse, Einbruch der Dunkelheit, Afterglow

Internet-Konferenzen haben Konjunktur. Gleich drei Veranstaltungen finden in den nächsten zwei Wochen allein in Berlin statt: „Netzkultur: Die stumme Masse“ im Haus der Berliner Festspielen, „Einbruch der Dunkelheit“ in der Volksbühne Berlin und schließlich das diesjährige Transmediale-Festival mit „Afterglow“.

Foto:  © Ali Ghandtschi / Berliner Festspiele

Foto: (c) Ali Ghandtschi / Berliner Festspiele

Den Anfang machen die Berliner Festspiele mit der Bundeszentrale für politische Bildung am Samstag, dem 18. Januar. An diesem Tag findet der zweite Teil der „Netzkultur“-Reihe unter dem Motto „Die stumme Masse“ statt. Darin geht es um Netzcommunities, Social Media und um die Frage, wie Nutzer das Netz mitgestalten können. Es gibt Vorträge und Panels unter anderem mit Angela Richter (Regisseurin), Joseph Farell (Wikileaks), Paula Hannemann (change.org), John Ngo über Web-Communities und Geert Lovink (Internettheoretiker) und ein Konzert von Koenigleopold.

Der erste Teil fand am 30. November 2013 statt und war betitelt „Technologie-Evolution – Wo wir herkommen“ (die Dokumentation ist online). Der Termin für den nächsten Teil ist der 22. Februar.

Foto: “Metro Sleepers”, © Yanidel

Foto: „Metro Sleepers“, (c) Yanidel

Das Wochenende drauf – am 25. und 26. Januar – folgt die Konferenz „Einbruch der Dunkelheit“ in der Volksbühne Berlin.

Gäste wie Jacob Appelbaum, Evgeny Morozov, Dietmar Dath, Bruce Sterling, Federico Ferrari, Urs Stäheli, Eleanor Saitta, andcompany&Co. und viele anderen diskutieren Fragen wie „Wann sind Sicherheitstechnologien sinnvoll, wann werden sie gefährlich? Ist ein Verlangen nach Geheimnis und Dunkelheit angesichts der technischen Entwicklung nur ein anachronistischer Reflex? Erfordert eine demokratische Kultur freier Individuen nicht gerade die Einrichtung von Schutzräumen des Privaten und Ungeteilten?“.

Daneben gibt es ein Workshop-Programm, in dem man sich zum Beispiel mit Anonymisierungstechniken, aber auch mit „Geek Mental Health“ beschäftigen kann. Die Konferenz wurde konzipiert von Krystian Woznicki von der Berliner Gazette.

Transmediale 2014 – Afterglow, Artwork: The Laboratory of Manuel Bürger

Den vorläufigen Abschluss bildet die Transmediale unter dem Titel „Afterglow“. Das jährliche Medienfestival findet in diesem Jahr vom 29. Januar bis zum 2. Februar 2014 statt – wie in den vorherigen Jahren im Haus der Kulturen der Welt.

Die dazugehörige Konferenz (30. Januar bis 2. Februar 2014) verläuft entlang der drei Themenstränge „Hashes to Ashes“, „Afterglow of the Mediamatic“ und „Will You Be My Treasure?“ und „untersucht die gegenwärtige Situation der digitalen Kultur, ausgehend von der Metapher Afterglow. Im Fokus stehen Überlegungen zu den geopolitischen, infrastrukturellen und körperlichen Folgen der exzessiven Digitalisierung, die in den vergangenen drei Jahrzehnten stattgefunden hat.“

Gäste sind unter anderem Jacob Appelbaum, Laura Poitras, Mike Stubbs, Benjamit Bratton, Kate Crawford, Olia Lialina und viele mehr.

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Schweinderl