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November 26 2012

April 18 2012

March 18 2012

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Wenn Gauck sich unter Berufung auf Hannah Arendt darüber beklagt, daß der Totalitarismusbegriff seriösen Historikern als ein für den Systemvergleich zwischen der BRD und der DDR vollkommen untauglicher Begriff erscheint, befindet er sich damit, anders als er suggerieren will, mitnichten in Übereinstimmung zu dem, was die liberale Philosophin selbst darüber dachte. Darauf wies zuletzt Micha Brumlik richtigerweise hin. (taz, 24.2.2012). Denn Arendt stand die Gefahr eines Mißbrauchs des Begriffs zu antikommunistischen Propagandazwecken deutlich vor Augen. Deshalb empfahl sie nachdrücklich, »mit dem Wort ›totalitär‹ sparsam und vorsichtig umzugehen.« (Arendt 1986, S. 636) Was die Philosophin unter einer vernünftigen westlichen Politik verstand, hat mit Gaucks Perspektive denkbar wenig zu tun. Sie empfand es nämlich als Problem, »daß uns die Ära des Kalten Krieges eine offizielle ›Gegenideologie‹ hinterlassen hat, den Antikommunismus, welcher gleichfalls dazu neigt, einen Anspruch auf Weltherrschaft zu entwickeln«. (Arendt 1986, S. 635)


Die DDR konnte Arendt schon deshalb nicht als ein Beispiel totalitärer Herrschaft erscheinen, weil sie den Tod Stalins als den Ausgangspunkt eines Reformprozesses im gesamten sozialistischen Lager deutete. Im 1966 geschriebenen Vorwort zum dritten Teil ihres 1951 erstveröffentlichten Buchs »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft« schrieb sie: »Denn wie man auch den oft verwirrenden Zickzackkurs der sowjetischen Politik nach 1953 deuten mag, es läßt sich nicht leugnen, daß das riesige Polizeiimperium liquidiert wurde, daß die meisten Konzentrationslager aufgelöst sind, daß es keine neuen Säuberungsaktionen gegen ›objektive Gegner‹ gegeben hat und daß Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedern der neuen ›kollektiven Führung‹ heute nicht mehr durch Schauprozesse, Selbstbezichtigungen und Morde beigelegt werden, sondern indem man jemanden degradiert oder aus Moskau verbannt.« (Arendt 1986, S. 647)


Für solcherart Differenzierungen hat ein Mann wie Gauck nur wenig Sinn. Von Entspannungspolitik und Friedensdiplomatie hält er nicht viel. Daher muß es auch nicht überraschen, daß er heute noch gegen jene Christen polemisiert, die sich im »Kalten Krieg« für Frieden und Abrüstung einsetzten, um die Gefahr eines Atomkriegs abzuwenden. »Sie waren bereit, der guten Kontakte zu den Unterdrückern wegen die Kontakte zu den Oppositionellen zu begrenzen, und sie waren trotz eines Kommunismus mit imperialen Absichten bereit, den demokratischen Westen mental und militärisch abzurüsten. War das nicht die Fortführung einer Appeasement-Politik, deren Gefährlichkeit uns in Europa bewußt sein sollte?« (Gauck 2012, S. 45)

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17.03.2012: Ihr Mann von morgen - Oder: Was der Neuen Rechten an Joachim Gauck so gut gefällt (Tageszeitung junge Welt)

December 05 2011

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May 28 2011

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Laika, the dog who became the first living creature sent into space, onboard Sputnik 2, November 1957. (via seashelllz)

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March 15 2011

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Certainly they realized, that too many recent visits on their site (after the map was embedded by Global Voices) and especially of the contanimation map, would rise questions about the further statistics up to 2011 - there should be provided an adequate interactive map, to show the development of the contanimation chiffres all over the affected regions in Europe from 1986 up to 2011.
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