Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

April 21 2010

02mydafsoup-01

ARD-Onlineangebote löschen Zehntausende Dokumente

Als Folge des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag hat die ARD ihre Onlineangebote deutlich reduziert und weitere Löschungen von Inhalten stehen an. Um dem neuen Regelwerk für Telemedien zu entsprechen, löschen die ARD-Sender derzeit bei vielen Angeboten Inhalte, die künftig vor allem aufgrund der begrenzten gesetzlichen Verweildauerregelungen wegfallen müssen.

Die Kommentare sprechen eine deutliche Sprache!

Erst GEZ-Gebühren auf PC's erheben wollen und dann die Inhalte aus dem Netz nehmen!?! [facepalm]

Reposted fromFreeminder23 Freeminder23

April 14 2010

Internet-Demokratie

David Sasaki, Director bei der Non-Profit-Site Global Voices Online, zeigt Beispiele für Netzprojekte, die für mehr Transparenz, Partizipation und Demokratie sorgen - und benennt deren Schwächen.
Reposted bysigalonsoupfaves sigalonsoupfaves

April 01 2010

8 Open Government Data Prinzipien Vol. 4 – “Zugänglich”

In den USA hat die Open Government Arbeitsgruppe bereits ende 2008 die 8 Open Government Data Prinzipien für offene Regierungsdaten formuliert. Um die deutsche Regierung und deutsche Behörden bei der Öffnung der Daten zu unterstützen haben wir die Argumente ins deutsche übersetzt und präsentieren euch in loser zeitlicher Abfolge, 8 Thesen zu den Open Government Data Prinzipien. In der vierten Ausgabe dieser Reihe “Open Government Data Prinzipien” geht es diese Woche um die

These 4 – Zugänglich

Die Zugänglichkeit von Daten steht an vierter Stelle der Open Data Principles und somit in ihrer Mitte. Im Sinne der Priniciples bedeutet das Schlagwort zugänglich schlicht und ergreifend die Bereitstellung von Daten für möglichst viele Nutzer, zu möglichst vielen Verwendungszwecken. Ziel ist es, Daten für Jedermann, zu jedem Zweck zur Verfügung zu stellen, ohne eine Benachteiligung für eine bestimmte Person oder ein bestimmten Anlass nach sich zu ziehen.

Alleine die Tatsache, dass öffentliche Daten in Deutschland zum großen Teil nicht frei zugänglich sind, ist eine Benachteiligung per se. Sie verhindert das Daten, die oftmals nur durch die Nutzung von Steuergeldern erhoben werden konnten, von Dritten genutzt werden können.

Was Zugänglichkeit zu öffentlichen Daten bedeuten kann, ist vor allem in Großbritannien zu sehen. Der Zugang zu freiem Datenmaterial ohne Beschränkungen hat vielfältige Anwendungszwecke hervorgebracht. Von einer App über (a)soziales Verhalten in der Nachbarschaft bis hin zu Anwendungen über die Verteilung von Steuergeldern.
Zugängliche Daten bedeuten also in erster Linie eins: die Förderung und Umsetzung vorhandener Ideen. Einige weniger dienlich für die Allgemeinheit, einige mehr. In jedem Falle heißt dies aber eine bessere Nutzbarkeit von Daten als dies bisher der Fall ist.

1. Vollständigkeit
Alle öffentlichen Daten werden verfügbar gemacht. Als Öffentliche Daten werden hierbei Daten verstanden, die nicht berechtigten Datenschutz-, Sicherheits- oder Zugangsbeschränkungen unterliegen.

2. Primärquelle
Die Daten werden an ihrem Ursprung gesammelt. Dies geschieht mit dem höchstmöglichen Feinheitsgrad, nicht in aggregierten oder sonstwie modifizierten Formaten.

3. Zeitnah
Daten werden so zügig, wie zur Werterhaltung, notwendig zur Verfügung gestellt.

4. Zugänglich
Daten werden so vielen Nutzern wie möglich für möglichst viele Verwendungszwecke bereit gestellt.

5. Maschinenlesbar
Daten werden zur automatisierten Verarbeitung strukturiert zur Verfügung gestellt.

6. Nicht diskriminierend
Daten sind für Alle verfügbar, ohne dass eine Registrierung notwendig ist.

7. Nicht proprietär
Daten werden in standardisierten Formaten bereit gestellt, über die keine juristische Person die alleinige Kontrolle hat.

8. Lizenzfrei
Daten unterliegen keinem Urheberrecht, Patenten, Markenzeichen oder Geschäftsgeheimnissen. Sinnvolle Datenschutz-, Sicherheits- und Zugangsbeschränkungen sind zulässig.

Die Einhaltung dieser Prinzipien ist überprüfbar.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen im Blog des Open Data Network erschienen, der Autor ist Lucas Mohr.

Reposted fromnetzpolitik netzpolitik

March 30 2010

March 21 2010

"Am Schauplatz - Bärenjäger": finanzielle und organisatorische Beiträge, um ein Ereignis der Berichterstattung herbeizuführen

[...]

[BKS-Zitat] "Der Bundeskommunikationssenat geht wie auch der Antragsteller davon aus, dass ein Beitrag finanzieller wie organisatorischer Natur zur Herbeiführung eines Ereignisses, welches Gegenstand einer Berichterstattung sein soll, dann mit dem Objektivitätsgebot vereinbar ist, sofern eine Beeinflussung der Authentizität der Berichterstattung ausgeschlossen werden kann und durch geeignete Maßnahmen sichergestellt wird, dass der Anschein von Parteinahme oder der Verzerrung der Dimensionen des Ereignisses hintangehalten wird. ..."


[...]

March 01 2010

02mydafsoup-01

Rückschau: Um Gottes Willen?


- Kulturkampf um den Missbrauch


in der katholischen Kirche


Sendeanstalt und Sendedatum: HR, Sonntag, 28. Februar 2010

<!-- picWithSubline Modul (von p bis /p) -->

Autor: Peter Gerhardt

In der Debatte um den sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche ergreifen jetzt auch europäische Kultur-Prominente das Wort. Die irische Sängerin Sinéad O’Connor appelliert an Deutschland: Man dürfe nicht der Kirche die Aufklärung dieser Missbrauchsfälle überlassen. Auch in Irland hätte die Kirche erst auf Betreiben des Staates reagiert. In zahlreichen spektakulären Aktionen hat die gläubige Sinéad O’Connor, die selbst in der Familie misshandelt wurde, in den vergangenen Jahren immer wieder gegen die Kirche protestiert - dafür, den Missbrauch zu ahnden und die Opfer angemessen zu entschädigen.

[...]

Kann und soll der Staat mehr Druck auf die Kirche ausüben? Erzbischof Robert Zollitsch hat die Bundesjustizministerin ultimativ aufgefordert, sich zu entschuldigen – weil die es gewagt hatte, die Kirche daran zu erinnern, dass auch sie den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland unterliegt. Ein Kulturkampf? Der Theologe und Kirchenkritiker Eugen Drewermann fordert, dass die Kirche sich von innen heraus ändern müsse.

ttt hat mit Sinéad O’Connor, Calixto Bieito und Eugen Drewermann über den Missbrauch und ihre Forderungen nach Veränderung der Institution Kirche gesprochen.

Text des Beitrags:

Die Tränen sind echt. Die irische Sängerin Sinead O’Connor steht für Aufrichtigkeit. Und für Engagement. Seit Jahren schon kämpft sie gegen das Vertuschen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche

[...]

Die irische Sängerin ist als Kind selbst missbraucht worden. Ein Trauma, mit dem sie sich immer wieder künstlerisch auseinandergesetzt hat. 1997 spielt sie in dem Film „The Butcher Boy“ die Jungfrau Maria, die einem in einem kirchlichen Internat missbrauchten Jungen zur Seite steht. Die Irin hat die aktuelle Diskussion in Deutschland aufmerksam verfolgt. Und sieht keinen Unterschied zu ihrem Heimatland - die katholische Kirche versuche immer noch zu vertuschen. Sie ist wütend – weil sie ihren Glauben verraten sieht.

Sinead O’Connor: „Es gibt viel Gutes im Katholizismus. Der Glaube ist ein Trost für viele Menschen. Aber die Leute, die ‚den Laden‘ leiten, scheinen gar nicht an Gott zu glauben, zumindest benehmen sie sich. als gäbe es keinen, der von oben zusieht.“

[...]

Auch der spanische Opernregisseur Calixto Bieito, der zur Zeit in Stuttgart inszeniert, verfolgt die jetzige Diskussion.

[...]

Als Kind wurde er in einem spanischen Jesuiteninternat missbraucht. Die Kirche, fordert er jetzt, müsse kontrolliert werden: „„Der Staat muss eine rigorose Haltung der Stärke einnehmen. Der Staat hat die Pflicht, seine Bürger zu schützen, er hat die Pflicht, unsere Söhne und Töchter vor Missbrauch zu bewahren.“

[...]

Sinead O’Connor: „Sie denken, sie stehen über dem Gesetz. Kein Wunder, dass die Opfer so wütend sind. Die Polizei muss schon in Verdachtsfällen Ermittlungen aufnehmen dürfen. Schon die müssen sofort angezeigt werden.“

[...]

Sinead O’Connor fordert von ihrer Kirche jetzt absolute Transparenz. Die gläubige Sängerin, die auch Theologie studiert hat, plädiert für sofortige Strafermittlungen gegen alle, die vom Missbrauch wussten, sogar gegen den Vatikan – und geht noch einen Schritt weiter – mit einer radikalen Forderung: „Meiner Meinung nach müsste der Papst abtreten. Er ist ja Deutscher und die Deutschen sollten sich auch dafür einsetzen. Er sollte zugeben, dass er falsch gehandelt hat. Und wir Gläubigen sollten mitentscheiden dürfen, wer die Kirche repräsentiert.“

[...]

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 28.02.2010. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD...

DasErste.de - ttt - Um Gottes Willen? - Kulturkampf um den Missbrauch in der katholischen Kirche (28.02.2010)
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl