Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

January 29 2013

January 10 2013

In eigener Sache: Vorschläge zum Urhebervertragsrecht

Österreichs Sozialdemokraten wollen das Urhebervertragsrecht reformieren.

Weiterlesen

September 12 2012

Offene Archive und Open Science – O-Töne aus Linz (Ars Electronica)

Was für ein Traum: Alle öffentlich finanzierten Fernsehsendungen und Radiobeiträge frei verfügbar im Netz. Unbegrenzter Online-Zugang zu den Bibliotheks-Archiven und den Erkenntnissen der Universitäten. Was steht dem eigentlich dagegen?

Wer die Themenschwerpunkte “Digitale Archive” und “Open Science” auf  der Ars Electronica Anfang September in Linz verpasst hat, dem bietet ein Radiofeature des ORF nachträglich den gedanklichen Einstieg – unter anderem mit O-Tönen von Till Kreutzer (iRights).

Auch die Vorträge der Konferenz Archivia 12 im Rahmen der Ars Electronica sind online verfügbar. Nachzuhören sind:

  • Manfred Faßler:  “Archivieren ist nicht gleich Wissen. Oder: Wissen ist kein Geschenk eines Automaten” . Über den Wandel der Wissenskulturen und -infrastrukturen im Zuge der digitalen Revolution(en), die Veränderungen der Kooperations- und Weitergaberegeln für Wissen im Zuge des digitalen Shifts und die Rolle der digitalen Archive im Wandel der Wissensinfrastrukturen.

Manfred Faßler ist Mediensoziologe und Kulturanthropologe, Professor am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Goethe Universität Frankfurt.

  • Ruth Towse: “Economics of copyright and archiving”. Mögliche Ineffizienzen und wohlfahrtsökonomische Probleme,die durch das Urheberrecht ausgelöst werden.

Ruth Towse ist Professorin für “Economics of Creative Industries” an der Universität von Bournemouth und emeretierte Professorin an der Erasmus Universität Rotterdam.

  • Till Kreutzer (iRights):  “Zugang zum kulturellen Erbe* – Konfliktfeld Urheberrecht und offene Archive”. Über Möglichkeiten der Balance zwischen urheberrechtlichen Schutzansprüchen und dem Recht auf freie Meinungsäußerung im Netz – insbesondere im Kontext der Archivierung und Zugänglichmachung von Rundfunksendungen der Freien Community Radios und der Öffentlich Rechtlichen

 

July 03 2012

Digitale Bibliothek – Stiefkind der Informationsgesellschaft?

Wie speichern wir das Internet? Was bleibt von heutigen Online-Publikationen in 300 Jahren noch übrig? Inwieweit stehen digitale Inhalte künftigen Generationen als historische Quelle zur Verfügung? Diese Fragen treiben die deutschen Gedächtnisinstitutionen zunehmend um. Denn es geht nicht nur um die Haltbarkeit und Lesbarkeit von Datenträgern, sondern viel prinzipieller um die rechtlichen Grundlagen der digitalen Archivierung – und die sind umstritten.

Die Aufbewahrung eines Buches bereitet Bibliotheken keine urheberrechtlichen Schwierigkeiten, die Archivierung von Internetseiten schon – allein schon wegen des Vervielfältigungsvorgangs. Droht also aus rechtlichen Gründen sogar eine “Amnesie des Digitalen”?

Die Tagung „Die digitale Bibliothek und ihr Recht“ (Infos und Programm) am 6. und 7. September 2012  in Köln will die rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchten, die beim Aufbau eines “digitalen kulturellen Speichergedächtnisses” zu beachten sind.  iRights-Mitbegründer und -Redakteur Till Kreutzer wird an der Podiumsdiskussion “Die Digitale Bibliothek als Zukunftsaufgabe und rechtliche Herausforderung” teilnehmen und den Standpunkt der Urheberrechtswissenschaft darstellen.

Organisiert wird das Treffen von Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer, Ass. jur. Oliver Hinte (beide Universität zu Köln) und Dr. Eric W. Steinhauer (FernUniversität in Hagen).

“Eine vollkommen groteske Situation”

Steinhauer  zeichnete die rechtlichen Schwierigkeiten der digitalen Langzeitarchivierung jüngst im Interview mit iRights.info nach. Der Gesetzgeber erwarte etwa von der Deutschen Nationalbibliothek, in regelmäßigen Abständen das deutsche Internet zu kopieren. Doch, so Steinhauer: “Wird die Bibliothek dieser Erwartung gerecht, dann verstößt sie (…) nach derzeitiger Rechtslage gegen geltendes Urheberrecht. Eine vollkommen groteske Situation.”

May 26 2012

Till Kreutzer zu Gast beim ZDF-Magazin “Aspekte”

iRights-Kollege Till Kreutzer war gestern zu Gast beim ZDF-Magazin Aspekte. Es ging um die Kernfrage: Würden Sie für kulturelle Werke im Internet bezahlen? Ja, so die vom ZDF eingefangenen Stimmen. Kreutzer analysiert danach die aktuellen Debatten im Urheberrecht und fokussiert auf die Frage: “Wie kann man in einer internetbasierten Medienumgebung Geld verdienen?” Die Antwort auf diese Frage ist alles andere als einfach, trotzdem muss sie so schnell wie möglich beantwortet werden.

Auf der Aspekte-Website heißt es zum Beitrag:

Kreutzer ist da im Gegensatz zu vielen anderen Akteuren ein Kulturoptimist durch und durch – für ihn ist klar, dass spätestens in 25 Jahren ein durchgreifender Wandel der Märkte und Geschäftsmodelle vollzogen sein wird. Noch nie werden so viele mit kreativem Schaffen so viel Geld verdient haben wie zu diesem Zeitpunkt.

Den Beitrag kann man gerade in der ZDF-Mediathek ansehen. Ab Minute 14:47 geht es los.

November 16 2011

July 29 2011

Rezension: Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen

In der aktuellen Ausgabe der informationsrechtlichen Fachzeitschrift Jipitec ist eine umfangreiche Rezension über Till Kreutzers – ebenfalls umfangreiche – Dissertation „Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen” erschienen. Die Rezension von Matthias Leistner (Professor für Bürgerliches Recht, Recht des Geistigen Eigentums und Wettbewerbsrecht an der Uni Bonn) steht unter der offenen Lizenz DPPL, wir veröffentlichen sie hier ebenfalls:

Review: Matthias Leistner – Till Kreutzer, Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen. Konzeptionelle Überlegungen zu Werkbegriff, Zuordnung, Umfang und Dauer des Urheberrechts als Reaktion auf den urheberrechtlichen Funktionswandel. Nomos Verlag 2008, 528 p., ISBN 978-3-8329-3998-4

I.

Till Kreutzer’s study on the existing German copyright system and its fundamental underpinnings, regulatory concepts and possible alternatives is a bold and far-reaching academic enterprise. Essentially, it summarizes and systematizes widespread concerns about the status of the existing copyright system in the academic scene and draws conclusions for a possible future alternative copyright system. This, according to Kreutzer, would have to take the changed factual environment of the copyright industries and the increasing importance of the users (also as authors, particularly in the context of usergenerated content in the Internet) into due account.
.
To this end, Kreutzer first analyses the normative underpinnings of the existing system (also briefly comparing the fundaments of the droit d’auteur systems to the different concept of Anglo-American copyright law). Second, he describes the recent development of copyright law with regard to the protection of new subject matter in the digital environment (such as computer programs and databases) as well as the factual expansion of copyright in the digital environment – namely due to the European rules on the relationship between exceptions to copyright and technical protection measures. Third, he draws conclusions from this with regard to the current status of the copyright system, concentrating on four so-called neuralgic zones: conditions of protection, the (initial) assignment of copyright, and the scope and term of copyright protection. On the basis of this analysis that highlights the shortcomings of the current system in dealing with the increasingly industrialised system of the “production” of more or less creative works and with the new (partly creative) forms of use in the Internet, he proposes his fundamental regulatory alternatives in the fourth part of his study.
.
Out of necessity, Kreutzer concentrates on copyright law, specifically on the neuralgic spots identified above, in order to focus his already very broad and voluminous study. Nonetheless, given the fact that he substantially proposes a future two-tier system of copyright law that combines author’s protection for genuine personal intellectual creations with investment protection for works below this threshold, it might have been recommendable to throw a substantive side glance at German unfair competition law, where a doctrine of protection against unfair copying has been in place throughout the last century (and has been used effectively by the courts as an investment protection tool). Recently, some authors have proposed that this doctrine be acknowledged and developed into a genuine and transparent tool for investment protection in unfair competition law. These proposals, which have sparked a vivid discussion among unfair competition lawyers, evidently relate to Kreutzer’s proposals as they represent a fundamental alternative. Therefore, although it was hardly possible for Kreutzer to include even this discussion in his already outstandingly comprehensive study, the discussion certainly should be taken into account as a necessary background for discussing and evaluating his proposals.

II.

As for the normative underpinnings of the droit d’auteur system, Kreutzer quite impressively and correctly points out the shortcomings of a deontological concept centred exclusively on the person of the individual author in the tradition of John Locke’s property theory. (Indeed, Locke himself never wanted to apply his theory to immaterial property; moreover, his own property theory can be re-constructed today in an essentially utilitarian way; cf. Leistner & Hansen, GRUR 2008, 479, 480 et seq.) Instead, utilitarian approaches undoubtedly have to be taken into account. In the most recent literature, these utilitarian approaches no longer follow a “property logic” (trying to internalise all possible positive externalities of intellectual property), but instead emphasize the necessity of limitations to copyright law – safeguarding certain pockets for socially useful services and uses – and essentially reducing the scope of copyright law protection to what is necessary to prevent market failure with regard to the production of intellectual property.
.
Kreutzer points out that such modern approaches, though they are discussed extensively in literature, are not yet essentially reflected in the existing German copyright law system with its author-centred approach. Furthermore, he analyses the constitutional law framework of German copyright law and comes to the conclusion that constitutional law sets only certain outer limits to a system of copyright law that is orientated more towards investment protection and characterized by a limitation of exclusive protection and an extension of mere liability rights. Indeed, though more recent decisions of the German Federal Constitutional Court suggest that it seems to be willing to take a more active role in copyright law matters, this analysis is certainly convincing.
.
Against this background, regarding the fundamental underpinnings of a future copyright system, Kreutzer pleads for an essentially dualistic system that combines strong personality protection for the authors of genuine personal, intellectual creations with a broad system of investment protection for works beyond this threshold. Indeed, the reviewer has already entered here in an indirect academic dialogue with Kreutzer. Concerning the diagnosed shortcomings of an exclusively authors-based approach, a slightly similar analysis can be found in Leistner & Hansen (GRUR 2008, 479; for comprehensive and further, partly different, consequences, cf. also Hansen, Warum Urheberrecht?, Nomos 2009).
.
However, from this author’s viewpoint, instead of re-introducing a dualistic concept to German copyright law, an integrative system combining individual rights-based and utilitarian fundaments of copyright law in an integrative synthesis as the unitary objective of copyright law is the preferable way to adapt German copyright law to the changed digital environment and the accompanying policy discourse pleading for a more balanced copyright law system. Specifically, it is doubtful whether a system of investment protection that effectively unties a broad field of more practical, mundane and industrialised works (such as films and videogames) from the (arguably weaker but still existing) inner link with the personality of the authors and their right to self-determination can really provide for a regulatory development which safeguards the existence of a genuinely creative, multi-faceted cultural and academic development. This will be elaborated further when discussing some of Kreutzer’s concrete conclusions and policy proposals.

III.

In his study of the recent developments of “digital” copyright law, Kreutzer’s analysis is remarkably clear-sighted and is shared in the meantime by an increasing number of authors in the German copyright community. The legislative development in the last twenty years represents a phase of legislatorial activity characterised by a series of more or less pointillist measures which, due to heavy lobbying and the lack of a new fundamental concept of copyright in the digital environment (which could have been used as a benchmark and warning post to prevent industry capture of legislation in parts of the field), have effectively and substantially expanded copyright law protection. Kreutzer emphasizes the inclusion of new protectable subject matter, such as computer programs and databases, into copyright law, as well as the area of exceptions to copyright and their relationship to the protection of technological protection measures.Indeed, the system has become unbalanced in this latter field particularly, primarily due to the fact that the Information Society Directive lets contractual agreements for online uses (accompanied by technological protection measures and their legal protection) prevail over the effective enforcement of the exceptions to copyright law. This unfortunate development, which potentially allows for a privatization of copyright (if the markets accept such solutions, which might well be doubted), goes far beyond what would have been necessary to implement the WIPO Internet Treaties, and it has been criticised in the meantime by an overwhelming majority of European copyright lawyers.

IV.

What’s really new and fundamental about Kreutzer’s work is the attempt to genuinely propose a fundamentally alternative copyright system that takes all these developments (which are extensively described in the study and could only be given cursory mention here) into account and to draw the necessary conclusions, including regulatory proposals for the neuralgic spots identified.
.
Essentially, Kreutzer proposes a two-tier copyright system. For genuine personal intellectual creations with a certain level of individuality, an author’s protection with strong moral rights would remain applicable. For the majority of more commonplace works, traditional droit d’auteur copyright would be changed into an investment protection right with a rather low protection threshold and a correspondingly limited scope of protection, namely reducing the exclusive rights to mere liability rights (possibly administered by collecting societies) in many areas. Against this basic background, works would have to be systematized in different groups (allowing for a higher degree of differentiation, in particular with regard to what is an overlong protection term for certain categories of works). Such systematization, according to Kreutzer, could possibly follow a regulatory technique of an a priori catalogue for certain different categories of works; the a priori systematization of a given work in one of the categories could then be disproven by the right holder in court if the conditions for a “stronger” category were present in the case. As a matter of course, this concept is also slightly related to the idea of a copyright register where right holders would have to decide which category and which term of protection should be applicable to their works; however, the existing proposals in that direction are not extensively discussed or supported by Kreutzer.
.
The plea for more differentiation in copyright law is certainly justified. In particular, the term of protection is certainly too long with regard to many categories of works, namely (but not only) with regard to computer programs and other more “technical” works. Kreutzer convincingly refutes the possible counter-argument that the overlong term of protection is of no substantial harm anyway because most works lose their economic value long before the end of the protection term: First, the example of the problematic issue of orphan works (in particular in the framework of digitisation projects) clearly shows the potential problems of an overlong term of protection. Second, the very design of copyright undoubtedly structures the markets for the use of copyright-protected works; therefore, a longer term of protection might have a structuring influence for investment decisions (under conditions of uncertainty) in that area even if it is statistically of no substantial economical value.
.
As for the condition of protection, Kreutzer proposes a different wording which takes into account that the protection very often is no longer granted because of the individual character of the work and the resulting link of the work to the personality of its author; instead, protection is based on certain particular qualities of the work itself. Therefore, according to Kreutzer, the condition of protection should be an “own intellectual creation” instead of a “personal intellectual creation”. Protection should be excluded if a certain “leeway for creativity“ does not exist. Indeed, the European Court of Justice has already followed that terminology and harmonised the criterion of “own intellectual creation” as the European condition of protection in its Infopaq judgment (ECJ, Case C-5/08 Infopaq International A/S v Danske Dagblades Forening [2009] ECR I-6569; meanwhile followed by ECJ, Case C-393/09 Bezpečnostní softwarová asociace – Svaz softwarové ochrany v Ministerstvo kultury, Official Journal EU 2011, Nr C 63, 8). Although the criterion was deliberately only harmonised with regard to very specific categories of works in the Computer Program Directive, the Database Directive and in the Term Directive (with regard to photographs), the ECJ effectively horizontalised these pointillist regulatory approaches for all categories of works.
.
In theory, this is an example to support Kreutzer’s thesis that copyright law is in danger of being derogated because of the inclusion of more and more technical and organizational efforts into the protectable subject matter without differentiation between genuine individual creations and weaker investment protection. In practice, however, the new terminology should certainly allow the Member States to continue their more differentiated approaches with regard to the condition of protection in substance. This is because the ECJ has merely coined a new terminology for the condition of protection that should now be used cohesively throughout the Internal Market; however, Member State courts remain at liberty to specify that condition and to apply it to the facts of the cases before them. Thus, the “danger” that was seen in the Infopaq judgment is probably overrated.
.
As for the initial assignment of copyright, the consequences of Kreutzer’s fundamental approach are clear: For activities that are characterized by an organisational or investment effort, the initial assignment of the right shall be with the investor/organizer. This would approximate European copyright law to the Anglo-American work-made-for-hire doctrine and would undoubtedly simplify matters for all kinds of producers, such as film and video game producers and aggregators of all kinds on the Internet. Actually, Kreutzer indeed tries to show in his study that the European system causes practical problems for the large producers in these fields. However, the consequence of initially assigning copyright to the investors for such categories of works seems problematic. First, solutions to the problem of the rights clearance already exist and can also be further developed in the future by way of more differentiated, area-specific provisions of copyright contract law (which already exist in the area of film producers) as well as by making the system of contractual agreements more flexible with regard to moral rights (see Metzger, Rechtsgeschäfte über das Droit moral im deutschen und französischen Urheberrecht, C. H. Beck 2002, Obergfell, Zeitschrift für Geistiges Eigentum/Intellectual Property Journal 2/2011, 202). Second, one has to bear in mind that the design of copyright law undoubtedly has an impact on the situation of the individual authors (which are needed even with regard to films and video games and the like) and consequently on the quality and diversity of the works that are produced in a given system (cf. Benkler, 22 Intern. Rev. L. & Econ. 81 (2002); Leistner, Zeitschrift für Geistiges Eigentum/Intellectual Property Journal 4/2009, 403, 410).
.
Taking this into account, the proposal to assign the rights for investment-orientated categories of works to the investors seems highly problematic (cf. similarly Dreier, Computer und Recht 2010, R031-R033). Indeed, first, if this would free investors from the need to acquire the necessary use rights from the individual authors, this would certainly have to be complemented by a corresponding system of obligatory copyright contract law, safeguarding the position of the individual authors contributing to such large collective works. However, such obligatory copyright contract law would then substantially reduce the advantage of having an easier rights clearance system. Moreover, it is far from clear whether such obligatory provisions in copyright contract law would indeed efficiently protect individual authors; the first experiences with the recently revised German copyright contract law have caused a certain scepticism in that regard. Second (and even more importantly), from this author’s viewpoint it cannot be excluded that a streamlining of the rights clearance issue along the lines of Kreutzer’s proposal would indeed lead to a substantially less diverse cultural sector characterised even more by large producers and mass productions. This is because the assignment of rights to the investor would mostly benefit the large producers and could possibly lead to intensified rent-seeking effects in the copyright industries. Against this background, the present German situation might be less “efficient”; however, these inefficiencies might have positive effects by contributing to cultural diversity through the consistent protection of the individual authors’ self-determination.
.
To complete the overview of neuralgic spots, we can certainly agree with Kreutzer’s proposals for a more transparent acknowledgement of the interests of the users and the general public instead of the present system where the exceptions to copyright do not grant genuine enforceable rights to the users. However, even within the present system, a certain more or less “cautious” development in that direction can already be noticed (see comprehensively Stieper, Rechtfertigung, Rechtsnatur und Disponibilität der Schranken des Urheberrechts, Mohr Siebeck 2009). It is doubtful whether it is really necessary to derogate wide areas of copyright law into an investment protection system in order to encourage these already existing approaches.

V.

Kreutzer has presented a seminal academic study that does not stop at summarizing the widespread misgivings with the present copyright system, but instead goes on to attempt a fundamental proposal for a new, modern two-tier copyright system. This deserves the highest respect. Many of his diagnoses – concerning inter alia the condition of protection (and the extension of protectable subject matter), the term of protection, the provisions on exceptions and their relationship to technical protection measures – are certainly correct. However, his proposed “remedies” can only partly be followed from this author’s viewpoint. Undoubtedly, a more differentiated system is needed with regard to different categories of works. Certainly, such a system would have to substantially shorten the term of protection in some areas. Finally, the exceptions to protection should be made more flexible in order to cope with new digital uses on the Internet (cf. Leistner, IIC 2011, 417 et seq. with further references).
.
However, Kreutzer’s fundamental proposal – i.e. the derogation of wide parts of copyright law into an investment protection right characterised by a low protection threshold, the initial assignment of the right with the investor in many areas and an extended system of liability rules instead of exclusive rights – cannot be followed by this author (similarly Dietz, Zeitschrift für Geistiges Eigentum/Intellectual Property Journal 4/2010, 484). Indeed, here it seems that Kreutzer concludes his normative proposals from the aptly analysed factual situation. However, such a conclusion from the factual level to the normative level is by no means self-evident.
.
Many factual developments, such as the increasing importance of large, industrial film and video game productions, the emergence of sometimes qualitatively doubtful user-generated content on the Internet and the like, have to be questioned with regard to their social usefulness, i.e. their contribution to a diverse cultural and academic landscape. Here, copyright law does not necessarily have to reflect and strengthen any of these new developments by making them easier. The example in point is the initial assignment of copyright. Here, Kreutzer’s proposal would arguably weaken the position of individual authors and contribute to a decrease in cultural and academic diversity if it were not complemented by an obligatory copyright contract law (moreover, with regard to the latter, it must be doubted whether such a copyright contract law can really do the job). In a nutshell, the self-determination of the individual authors of such larger productions and works should not be qualified in order to make the production of such works more efficient; from this author’s viewpoint, the existing protection of self-determination of individual authors in the droit d’auteur system is the very guarantee for a vivid and diverse cultural and academic sector. Moreover, this is exactly the point where it would have been useful to think further about possible fundamental alternatives to such a concept. Instead of developing copyright into a genuine investment protection right, the existing possibilities in unfair competition law would certainly also have to be taken into account.
.
This difference between Kreutzer and this author shall by no means diminish the outstanding quality of Kreutzer’s seminal study. Indeed, Kreutzer’s study will have significant impact for a future copyright law in the digital environment. Google ́s Collaboratory think tank has already developed more specified scenarios and proposals for a future copyright law on the basis of Kreutzer’s work (Annual report on 3rd initiative “Urheberrecht für die Informationsgesellschaft”). This initiative should at least be considered by the German legislator in the framework of the “Third Basket” of German copyright law revision. Moreover, some of Kreutzer’s clear-sighted visions have already become true, such as the European harmonisation of the terminology regarding the condition of protection or the remarkable pressure for new investment protection rights, namely for the benefit of newspaper publishers and the organizers of sports events. However, again, the fact that these developments exist and cannot be denied has to be distinguished from the question of whether they should be actively supported by the legislator.
.
Finally, of course, in the framework of this review it was a particularly intellectually challenging pleasure to discuss Kreutzer’s own conclusions and policy proposals. However, Kreutzer’s work is also a very valuable source of information for anyone who wants to be comprehensively informed about the neuralgic spots where present copyright law reaches its limits. On several occasions this author has used the study as a tool for first orientation on problematic issues in one of these fields. This was always a great pleasure as Kreutzer writes very clearly and has exploited a vast amount of literature. Therefore, the study will hopefully not only be considered by the German legislator but also referred to by many readers and academics.
.
Recommended citation: Matthias Leistner, Book review – Till Kreutzer, Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen. Konzeptionelle Überlegungen zu Werkbegriff, Zuordnung, Umfang und Dauer des Urheberrechts als Reaktion auf den urheberrechtlichen Funktionswandel, 2 (2011) JIPITEC 165, para. 1.

June 29 2011

April 16 2011

Re:view – iRights.info auf der re:publica XI

In den letzten drei Tagen fand in Berlin mit der re:publica XI die größte deutschsprachige Konferenz zu Blogs, sozialen Medien und vielen gesellschaftlichen Fragen rund um die Digitalisierung statt. Wir haben nun einen kleinen Re:view der Beteiligung von iRights.info zusammengestellt. Unser herzlicher Dank gilt Markus Beckedahl, Johnny Häusler und dem gesamten Team das die re:publica XI organisiert und betreut hat, insbesondere auch denen, die nicht im Rampenlicht standen, gleichzeitig aber das Rückgrat dieser Veranstaltung gebildet haben.

Um es gleich vorneweg zu sagen, wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf, der Vielzahl von spannenden Gesprächen, der Entwicklung neuer Ideen und dem Beginn neuer Kooperationen für und mit iRights.info. Die Redakteure von iRights.info waren zudem vielfach gefragte Interviewpartner von Print-, Audio und TV-Medien.

Wir waren an zahlreichen Veranstaltungen beteiligt. iRights.info-Redakteur Till Kreutzer konnte mit seinem Vortrag “Wir sind der Urheber! Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0” im Friedrichstadtpalast ca 1.000 Zuhörer begeistern. Der Vortrag kann bei YouTube nochmal angesehen werden. Die Reaktionen vor Ort und auf Twitter zeigten eine große Zustimmung. Auch die Tagesschau wie auch weitere Presseorgane haben dabei über Kreutzer und iRights.info berichtet.

re:publica 2011, Tagesschau from Jan Doetz on Vimeo.

iRights.info-Redakteur Matthias Spielkamp diskutierte unter anderem mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar das Thema “Fünf Jahre Informationsfreiheit – der verweigerte Zugang zu Behördendaten“. Nach der Veranstaltung stellte Spielkamp fest: “Das bemerkenswerteste an der Diskussion war, dass nun auch der
Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar zum ersten Mal öffentlich die Idee aufgegriffen hat, Informationsfreiheit ins Grundgesetz aufzunehmen.”

iRights.info-Redakteurin Valie Djordjevic widmete sich zusammen mit Katrin Rönicke, Teresa Bücker, Anne Roth und Diana McCarty in der Veranstaltung “Cyberfeministinnen und Girls on Web – ein Generationengespräch” dem neuen Feminismus im Netz. In einer weiteren Veranstaltung diskutierte iRights.info-Redakteur Till Kreutzer zusammen mit Andrea Götzke, Wolfgang Senges und Hendrik Menzl über “Music! Painting the day after revolution“.

Zudem präsentierten die iRights.info-Redakteure Philipp Otto und Till Kreutzer zusammen mit Max Senges, Jeanette Hoffmann und Paul Klimpel in der Veranstaltung “Zukunft des Urheberrechts im Jahr 2035” das Konzept und den Abschlußbericht der 3. Initiative des von Google Deutschland initiierten Internet & Gesellschaft Co:llaboratory (CoLab) zur Zukunft des Urheberrecht in der Informationsgesellschaft. Im CoLab wurden dabei unter anderem “Leitlinien für Regelungssysteme für kreative informationelle Güter” im fiktiven Jahr 2035 entwickelt.

Während der re:publica XI wurde auch die Gründung des Vereins “Digitale Gesellschaft” bekannt gegeben, die Website gelauncht und über die Idee wie auch die ersten Ziele informiert. Die Initiatoren wollen nach dem Vorbild von Greenpeace einerseits “eine Kampagneninfrastruktur aufbauen (…), die Durchführung von Kampagnen ermöglichen” und andererseits eine “wirksame Interessenvertretung für digitale Bürger- und Verbraucherrechte” etablieren. Für die Interessen und Belange von netzpolitischen Themen und Fragestellungen in Deutschland stellt diese Initiative mit Sicherheit eine wichtige Bereicherung dar – vor allem weil gerade die klassische Elite des Landes nach wie vor mit Unverständnis auf die digitale Revolution reagiert, wie Matthias Spielkamp im Hintergrundartikel Netzpioniere – Die digitale Revolution ist nicht aufzuhalten der Stuttgarter Zeitung zur re:publica feststellte.

Das Fazit der iRights.info-Redaktion zur diesjährigen re:publica XI ist durchweg positiv. Ein kleiner Wermutstropfen war der teilweise schwankende Netzzugang, doch können wir da locker drüber hinweg sehen. Wie sich auch in den vergangenen Jahren bereits angedeutet hat, wird das Thema Urheberrecht wie auch weitere rechtliche Fragestellungen im Kontext von digitalen Nutzungs- und Beteiligungsformen immer wichtiger. Die Reaktionen auf unsere Veranstaltungen haben uns sehr gefreut und wir versprechen, die ganzen neuen Ideen und Anfragen zeitnah weiter zu entwickeln und zu bearbeiten, die vielen neuen Kontakte zu vertiefen. Wer über aktuelle Projekte und Informationen von iRights.info auf dem Laufenden bleiben will, dem sei dieses Blog, unsere Website mit vielen ausführlichen Informationen, unser Twitter-Account wie auch unser Facebook-Profil empfohlen.

April 14 2011

Wir sind der Urheber! Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0

Heute um 11 Uhr gibt es eine spannende Veranstaltung auf der re:publica 2011. iRights.info-Redakteur Till Kreutzer wird mit der Dynamik eines Stiers und der Präzision eines Chirurgen einmal das deutsche Urheberrecht auseinander nehmen: Wir sind der Urheber! Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0, so der Titel der Veranstaltung im Friedrichstadtpalast. Er mag provozieren, doch könnte es auch sein, dass nur neue Verhältnisse in einer neuen Umgebung neu beleuchtet werden müssen?

In der Ankündigung zur Veranstaltung heißt es: “Die Entfaltung von Kreativität hat sich im Zuge der technischen Entwicklung (wie v.a. der Online-Technologien) elementar verändert. Nie zuvor hat es eine solche Kreativität der Massen gegeben. Dadurch hat das Urheberrecht einen elementaren Bedeutungszuwachs erfahren, ohne dass es jedoch entsprechend weiter entwickelt wurde. Folge ist, dass es Kreativität (und damit auch kulturelle und technische Innovation) in mancher Hinsicht nicht fördert, sondern im Gegenteil behindert.”

Und weiter: “Es bedarf daher grundlegender Reformen, u. a. einer Abkehr von der Idee des „Geistigen Eigentums“. Nach einer Analyse von (rechtlicher, technischer und gesellschaftlicher) Entwicklung und einer Darstellung der Folgen werden Lösungsansätze unterbreitet, wie die geltenden urheberrechtlichen Regelungen angepasst werden müssten, um den Besonderheiten von „Kreativität 2.0“ gerecht zu werden.”

Wir empfehlen allen Besuchern der re:publica 2011 heute um 11 Uhr einen Besuch im Friedrichstadtpalast. Wer nicht dabei sein kann, für den gibt es hier einen LiveStream der Veranstaltung.

December 13 2010

Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger treibt schon seit einiger Zeit Vertreter der klassischen Medien und Netzgemeinde um – natürlich mit unterschiedlichen Absichten. Während sich die Verleger der klassischen journalistischen Angebote für ein solches Recht einsetzen, fürchten viele Netzexperten, dass ein solches Recht viele Freiheiten einschränken würde. iRights.info hat schon des öfteren darüber berichtet. iRights.info-Redaktionsmitglied und Rechtsanwalt Till Kreutzer hat nun eine Kampagenplattform ins Leben gerufen: IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht. Unterstützt wird er dabei von Philipp Otto, ebenfalls iRights.info-Redakteur, und John Weitzmann, Legal Project Lead für Creative Commons Deutschland.

In der Presseerklärung erklärt Till Kreutzer, weshalb eine solche Plattform notwendig ist:

Seit über einem Jahr fordern deutsche Verlage vom Gesetzgeber, ein neues Leistungsschutzrecht für  „Presseerzeugnisse“ einzuführen. Damit würden bislang vergütungsfreie Nutzungen journalistischer Inhalte im Internet zustimmungs- und kostenpflichtig, die Verlage erhielten so eine neue, staatlich sanktionierte Einnahmequelle. „Das Leistungsschutzrecht soll dazu dienen, den Presseverlagen per Gesetz ein neues Geschäftsmodell zu schaffen. Dafür ist ein ‚geistiges Eigentumsrecht’ weder geeignet noch bestimmt. Es führt unweigerlich zu massiven Eingriffen in die Interessen Dritter“, erklärt Till Kreutzer. „Auf der Plattform IGEL bündeln wir die Interessen all jener, die gegen gravierende Beschränkungen von Freiheitsrechten und eine gesetzliche ‚Quersubventionierung’ der Verlagsangebote auf Kosten aller eintreten.“¶

Mit der neuen Plattform soll auch das Informationsdefizit der deutschen Öffentlichkeit behoben werden, da deutsche Printmedien wenn überhaupt bislang nur einseitig über das Thema berichten. „Die selbsternannten Hüter des ‚Qualitätsjournalismus’ verletzen beim Thema Leistungsschutzrecht ihre eigenen journalistischen Grundsätze“, stellt Till Kreutzer fest. „Wichtige Nachrichten wie die gemeinsame Presseerklärung von 25 Wirtschaftsverbänden gegen ein Leistungsschutzrecht werden in weiten Teilen der deutschen Presse einfach tot geschwiegen.“ Die Plattform IGEL schafft hier Abhilfe und soll insgesamt dazu beitragen, dass auch die Politik die Gefahren eines Leistungsschutzrechtes endlich erkennt.

Mehr Info zur Initiative und Argumente gegen das Leistungsschutzrecht findet man ab heute unter IGEL – www.leistungsschutzrecht.info.

May 12 2010

Urheberrecht reloaded: “Den gordischen Knoten durchschlagen – Ideen für ein neues Urheberrechtskonzept”

iRights.info-Redakteur Till Kreutzer hat einen sehr spannenden Artikel geschrieben, in dem es um nichts weniger geht, als das Urheberrecht neu zu denken, um es zukunftsfähig zu machen: „Den gordischen Knoten durchschlagen – Ideen für ein neues Urheberrechtskonzept“. Dieser Artikel ist nun im Autorenblog CARTA erschienen. Der Artikel entstammt dem von iRights.info und der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Reader „Copy.Right.Now! – Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht“.

Kreutzer beschreibt im Artikel seine Vision für ein neues Urheberrechtsmodell. Bei dem Text handelt es sich um eine kurze (vereinfachte) Zusammenfassung der Überlegungen und Thesen, die Kreutzer in seiner Dissertation “Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen” entwickelt hat.

Dabei wird im Text ein weiter Bogen von den Grundgedanken des Urheberrechts über die Entwicklungen in Recht, Technik und Gesellschaft bis zu den Grundzügen eines neuen Schutzkonzepts geschlagen. In der Einleitung schreibt Kreutzer dazu: „In den nachfolgenden Überlegungen wird der Frage nachgegangen, welche Maßnahmen notwendig sind, um das Urheberrecht zu einem zentralen Regelungsprinzip für eine globale Informationsordnung weiterzuentwickeln. Ein Urheberrecht, das seinem Anspruch als „Magna Charta der Informationsgesellschaft“ gerecht wird. Es wird in dieser zukunftsgerichteten Betrachtung nicht um „Körbe“ oder die Auslegung von EU-Richtlinien oder völkerrechtlichen Verträgen gehen. Vielmehr sollen einerseits die wesentlichen Defizite des geltenden Urheberrechts und deren Folgen dargestellt und andererseits meine Vision für einen neuen konzeptionellen Ansatz des Urheberrechts skizziert werden.“

Bei CARTA ist bereits der Einleitungsartikel des Readers von Jan Engelmann und iRights.info-Redakteur Matthias Spielkamp erschienen. Nach und nach werden weitere in “Copy.Right.Now!” erschienene und von iRights.info-Autoren geschriebene Artikel bei CARTA veröffentlicht und sollen zur Diskussion anregen.

Der Reader steht unter einer Creative Commons-Lizenz und kann kostenlos bei der Heinrich-Böll-Stiftung in der Printversion bestellt werden (Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin; Mail: info@boell.de). Er steht ebenfalls kostenlos zum Download (PDF, 1,3 MB) bereit.

February 23 2010

24.02. Riga: iRights.info zur Zukunft des Urheberrechts

Am morgigen Mittwoch hält iRights-Redakteur Till Kreutzer im Goethe-Institut in der lettischen Hauptstadt Riga einen Vortrag zur Zukunft des Urheberrechts. Es geht um aktuelle Entwicklungen sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union. Kreutzer erläutert den kulturellen Bruch und die fehlende Legitimation in Zeiten einer durch und durch digitalisierten Welt. Er macht Vorschläge wie das auf das analoge Zeitalter ausgerichtete Urheberrecht reformiert werden muss, damit es den Herausforderungen der digitalen Welt gewachsen ist.

Die Veranstaltung wird organisiert von der “Gutenberga Galaktika” in Kooperation mit der lettischen Nationalbibliothek. Weitere Informationen sowie eine Anfahrtsbeschreibung finden sich auf der Website des Goethe-Institut Lettland.

Hingewiesen sei noch auf das spannende Interview mit Kreutzer “Das Urheberrecht ist veraltet” und auf seine wertvolle Dissertation mit dem Titel: “Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen”.

Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl