Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

April 01 2012

02mydafsoup-01

[...]

At present, 82 per cent of trading in the European commodities market is "over-the-counter" – private deals made between two parties that are not registered on any exchange. This makes it impossible to see what's driving the price changes.

But introducing changes will not be easy, says De Schutter. "There is huge lobbying going on. These issues are so technical; lawmakers are literally running out of experts. They can only call on experts from the financial world. Very few legislators are well-equipped to deal with these issues, which sometimes may be too technical for them to make relevant comments. It's really a problem of democracy. We are heading for a difficult situation: climate shocks, droughts, floods are increasingly frequent and extreme. The predictability of crop production is more difficult, so speculation is more attractive than ever, frankly. It is all the more important then, given this context of uncertainty, to regulate speculation to prevent things becoming even worse.

[End]

The real hunger games: How banks gamble on food prices – and the poor lose out | The Independent 2012-04-01
Reposted bydarksideofthemooniloyan

January 29 2012

September 08 2011

02mydafsoup-01

April 18 2011

02mydafsoup-01

May 18 2010

Kommentar zum Euro: Alles Lüge | Frankfurter Rundschau - Wirtschaft | Robert von Heusinger 20100518

Der Euro ist stark, nicht schwach. Erstmals seit vielen Jahren ist er wieder fair bewertet. [...] Der Euro notiert bei rund 1,23 Dollar. Seit seiner Einführung vor elf Jahren bei 1,17 Dollar sank er erst bis auf 82 US-Cent. Das war im Herbst 2000. Danach verdoppelte er sich auf 1,60 Dollar, das war im Sommer 2008. Während all dieser Jahre lag der fundamentale Wert bei rund 1,20 Dollar, wie unzählige Studien herausgefunden haben. Deshalb ist der Außenwert des Euro heute endlich mal wieder fair bewertet.

[...] Seit dem Ausbruch der Finanzkrise müsste es ein Gemeinplatz sein, dass Finanzmärkte nicht effizient sind, sondern geprägt vom Herdentrieb. [....] Warum akzeptiert die Gesellschaft, die Politik, überhaupt flexible Wechselkurse? Warum darf der wichtigste Kurs der Weltwirtschaft so irre schwanken? [...] Weil Banken daran verdienen [...] [Es] ist [...] höchste Zeit, die Mutter aller Spekulationen durch feste Kurszielzonen zu ersticken.

April 29 2010

02mydafsoup-01

Bravo, Frau Kanzlerin! Merkel löst Flächenbrand aus | Jens Berger - TP 29.04.2010

Das deutsche Wahlkampfgeplänkel rund um die Griechenlandhilfen hat dazu geführt, dass Griechenland vor der Pleite und Portugal sowie nun auch Spanien vor ernsten Problemen stehen
Es ist eine Ironie der Weltgeschichte, dass epochale Ereignisse oft durch sehr banale Dinge ausgelöst werden. So könnte in zukünftigen Geschichtsbüchern stehen, dass der Funke, der den Flächenbrand auslöste, der zum Einsturz der Eurozone und später auch der Europäischen Union führte, dem wahlkampfstrategischen Geschacher in einem deutschen Bundesland entsprang. Um nicht als zu großzügige Nachbarschaftshelferin dazustehen, spielt die deutsche Kanzlerin mit dem Feuer. Nun muss die deutsche Regierung – natürlich erst nach den Wahlen in Nordrhein-Westfalen – noch mehr Geld in die Hände nehmen, um einen Kollaps der Eurozone zu verhindern. Die Rechnung zahlt, wie stets, der Steuerzahler. Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen könnte so indirekt als der mit Abstand teuerste Wahlkampf aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Bravo, Frau Kanzlerin!

Selbsterfüllende Prophezeiung

Hätten EU und IWF die Entwicklung verhindern können, die dazu führte, dass Ratingagenturen und die Märkte einem Euroland den Todesstoß versetzen können? Sicher, man hätte Griechenland beispielsweise Überbrückungszahlungen zusichern können, die zumindest die Verpflichtungen der nächsten 18 Monate decken und dies an die Gründung eines europäischen Währungsfonds koppeln können, der nicht nur die längerfristigen Schulden der Griechen, sondern vor allem die Sicherheit der Staatsanleihen Portugals, Spaniens, Irlands und Italiens sicherstellt. Dies hat man verabsäumt. Stattdessen macht Angela Merkel – im Einklang mit dem SPD-Vorsitzenden Gabriel – die Spekulanten für den zu erwartenden griechischen Staatsbankrott verantwortlich. Das ist freilich grober Unfug, denn es sind nicht etwa Spekulanten, sondern Lebensversicherungen und Pensionsfonds, die nun griechische Papiere notgedrungen auf den Markt werfen müssen.

Nach welchen Mechanismen funktioniert eigentlich die Preisfindung bei Staatsanleihen? Wer sein Geld einem Staat leiht, geht damit auch immer ein Risiko ein. Dieses Risiko ist mal klein und mal groß – es hängt von der Wahrscheinlichkeit ab, mit der man sein Geld zurückbekommt. Wer dem deutschen Staat Geld leiht, ist auf der sicheren Seite – daher muss die Bundesregierung auch nur sehr geringe Risikoaufschläge zahlen. Wer dem griechischen Staat Geld leiht, verlangt – vollkommen zu Recht – einen höhere Risikoaufschlag. Da sich die Aufschläge direkt an der Liquidität eines Staates orientieren, ist es auch überhaupt nicht verwunderlich, dass der verlangte Risikoaufschlag für griechische Staatsanleihen steigt, wenn deutsche Politiker offen den deutschen Beitrag zum Rettungspaket in Frage stellen oder gar eine Umschuldung – was nur ein schöneres Wort für einen Staatsbankrott ist – fordern. Das alles hat nichts mit Spekulation oder halbseidenem Finanzglücksspiel zu tun, sondern ist Volkswirtschaft für Anfänger und sollte damit selbst den Damen und Herren Merkel, Gabriel und Westerwelle bekannt sein. Die Renditen für griechische Staatsanleihen, die sich umgekehrt zum Kurs dieser Papiere verhalten, schossen erst in den Himmel, als "Madame Non" aus Rücksichtnahme vor ihrem Parteifreund Rüttgers lauthals ihre Zweifel über das Zustandekommen eines europäischen Rettungspaketes äußerte. Damit sorgte sie allerdings erst dafür, dass Griechenland seine Anleihen nicht mehr auf dem freien Markt veräußern kann. Ein einfaches Bekenntnis zur Solidarität hätte genügt, um das Ausfallrisiko zu begrenzen und damit den Risikoaufschlag in Bahnen zu lenken, die der griechischen Regierung immer noch die Option einer Kreditaufnahme über die Märkte bietet. Angela Merkel hat Griechenland besten Wissens ins offene Messer laufen lassen und damit auch die Abstufung griechischer Papiere auf "Ramsch-Niveau" zu verantworten. Standard & Poors hat natürlich mit seiner Einschätzung vollkommen Recht – ohne die schriftliche Garantie der EU wird Griechenland seine ausstehenden Schulden nicht bedienen können - und es wird zumindest zu einem signifikanten Ausfall der Forderungen (einem sogenannten "Haircut") kommen. Ohne die wahlkampftaktische Verzögerung der deutschen Solidariätsbekundung wäre Griechenland somit auch das "Ramsch-Niveau" erspart geblieben. Nun ist es jedoch bereits zu spät, der Funke hat nicht nur gezündet, er ist auch auf den nächsten Pleitekandidaten Portugal und auf Spanien übergesprungen. Bravo, Frau Kanzlerin!
Reposted fromFreeminder23 Freeminder23

October 23 2008

Chomsky on the economy, therealnews 21.10.2008

In part two of their interview, Paul Jay asks Prof. Noam Chomsky to weigh-in on the dominant subject of the day, the economic crisis. While Prof. Chomsky agrees that the current crisis is a very serious one that will have broad implications for the broader society, he points out that the foreseeable Medicare-induced economic crisis will "dwarf" the current one in magnitude. Furthermore, Prof. Chomsky develops his contention that democracy is hindered by unrestrained free markets. While on the other hand, state-restricted markets are democratic by design in that they allow people take control--through their government--of financial institutions to force them to include externalities and risks to the broader population in their decision-making. These factors are such that profit-seeking enterprises will not accommodate them when left to their own volition, given that free markets do not put a price on these externalities.
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl