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May 18 2012

CCC-Konferenz SIGINT 12 startet heute in Köln

Der Chaos Computer Club (CCC) richtet inzwischen zum dritten Mal die SIGINT-Konferenz “zu Diskursen im digitalen Zeitalter” aus. Heute um 11 Uhr startet die Konferenz mit einer Keynote von Florian “Scusi” Walther im Komed in Köln. In den nächsten drei Tagen wartet ein dicht gedrängtes und spannendes Programm.

Es geht unter anderem um Datenschutz, Sicherheit, aktuelle Entwicklungen, Perspektiven und das Urheberrecht. In der Beschreibung auf der Konferenz-Website heißt es dazu: “Bei der SIGINT geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät.”

Philipp Otto von iRights.info wird dabei am morgigen Samstag auf dem Panel “Urheberrecht: Wer will was von wem wofür? Und warum?” sitzen. Moderator fukami wird dabei zudem den Spiegel-Online-Redakteur Ole Reissmann und den Justiziar des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV) Benno Pöppelmann begrüßen. Inhaltlicher Schwerpunkt des Panels werden neben einer Vielzahl von aktuellen Fragen und der Gretchenfrage, wie sich die Rahmenbedingungen durch die Digitalisierung geändert haben und ob bzw. wie man darauf reagieren muss, insbesondere auch die Arbeitsbedingungen von Journalisten, Bloggern und Autoren im Kontext des Urheberrechts sein. Gerade im Spannungsfeld der aktuell zugespitzten Diskussion erwarten wir eine spannende Diskussion.

Alle Beiträge werden per Video aufgezeichnet und stehen im Anschluss unter media.ccc.de zum Nachschauen zur Verfügung. Hier findet sich der Überblick über das gesamte Programm.

SIGINT steht übrigens für Signals Intelligence.

July 27 2011

Experimentelle Gesetzgebung

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) fordert die Schaffung eines institutionalisierten Expertengremiums zur Evaluierung von Polizei- und Sicherheitsgesetzen unter Federführung des Bundestages.

Eingriffsbefugnisse, die sich in der täglichen Praxis als nicht erforderlich, ungeeignet, ineffizient oder unverhältnismäßig erweisen, müssen wieder zurückgenommen werden heißt es in einer Pressemitteilung des DAV. Besonders die Instrumente, deren Tauglichkeit zur Verbrechensbekämpfung noch völlig offen sind, wie die Online-Durchsuchung oder die Vorratsdatenspeicherung müssten nach Ansicht des DAV kritisch begutachtet werden.

In dem dazugehörigen Eckpunktepapier des DAV findet sich folgender beachtenswerter Hinweis:

Wenn aber der Gesetzgeber solche noch unerprobte Instrumente legalisiert, muss er die Wirksamkeit der entsprechenden Regelung nach ihrem Inkrafttreten laufend beobachten. Dies ist ein zwingendes Gebot der Verfassung. Eine „experimentelle“ Gesetzgebung gebietet eine Evaluationspflicht, die eine Nachbesserung oder Rücknahme von gesetzlichen Ermächtigungen zu Grundrechtseingriffen ermöglicht.

Der Appell des DAV ist vor dem Hintergrund der unlängst beschlossenen weiteren Verlängerung der sog. Anti-Terror-Gesetze von besonderer Bedeutung. Obwohl in der dortigen gesetzlichen Regelung eine Evaluierung ausdrücklich vorgesehen und vorgeschrieben war, wurde die Verlängerung ohne fundierte Überprüfung der Praxistauglichkeit der Regelungen beschlossen.

Wer die Diskussion um die innere Sicherheit verfolgt, kann ständig beobachten, dass es sich hierbei um das Politikfeld handelt, in dem mit am emotionalsten und unsachlichsten argumentiert wird. Da die Politik die gebotene Sachlichkeit vermissen lässt, ist eine Evaluierung durch ein institutionalisiertes Expertengremium sicherlich ein guter und begrüßenswerter Vorschlag.

November 18 2010

Vorratsdaten gegen Terroristen mit Bomben unterm Arm?

Dass die Terrorwarnung des Innenministers die üblichen Panikmacher auf den Plan rufen würde, die mit der ewig gleichen und dümmlichen Rhetorik die Ängste der Menschen schüren, stand zu erwarten.

Ein Highlight bietet Unionshardliner Hans-Peter Uhl, der eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung mit dem Argument fordert:

“Wenn diese Chance vertan wird und sich der Terrorist mit der Bombe unterm Arm auf den Weg gemacht hat, hat der Staat verloren”

Manche Innenpolitiker verfügen zwar augenscheinlich über eine blühende Phantasie aber leider auch über Defizite in Sachen Denklogik. Herr Uhl meint offenbar, mittels der Erkenntnis, welche Website ein Terrorist vor fünf Monaten aufgerufen hat, lasse sich ein Bombenanschlag vereiteln. So stellt sich das nicht einmal klein Fritzchen vor. Was die Terrorismusbekämpfung angeht, bieten die bestehenden Gesetze bessere und ausreichende Instrumente. Die Vorratsdatenspeicherung ist kein relevantes Instrumentarium zur Terrorbekämpfung.

De Maiziere musste die Panik also gar nicht selbst schüren, weil dies Demagogen wie Uhl für ihn erledigen.

September 30 2010

Ist der Nacktscanner unzuverlässiger als die alte Technologie?

BR-Moderator Richard Gutjahr hat gestern in Hamburg aus Neugier den Nacktscannertest gemacht und drei harmlose Gegenstände in seinen Taschen “vergessen”.

Das ernüchternde Ergebnis: Der Nacktscanner fand nur einen der drei Gegenstände, während bei der klassischen Kontrolle in München immerhin zwei der drei Gegenstände gefunden wurden. Lesen Sie seinen interessanten Blogbeitrag dazu.

Das wirft Fragen auf, zumal nunmehr auch bekannt wurde, dass die Österreichische Röntgengesellschaft (ÖRG) vor dem Einsatz der sog. Körperscanner aus gesundheitlichen Gründen warnt.

Vielleicht ist das Ganze gar nicht so zuverlässig und auch gesundheitlich nicht so harmlos wie man uns einreden will?

Update:
Wurde gerade via Twitter darauf hingewiesen, dass mein Hinweis auf die ÖRG voll daneben sei, weil in Hamburg Terahertzscanner zum Einsatz kommen.

May 31 2010

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May 14 2010

May 01 2010

Aus dem Maschinenraum (6): Die Heuchelei der Netzversteher | Medien - Feuilleton | Constanze Kurz - FAZ.NET - 20100501

[...] Der von [BM] Thomas de Maizière gestartete „Netzpolitische Dialog“ verhieß [...] einen neuen politischen Stil [...] Dass er es sich [...] nicht nehmen ließ, das übliche Grüppchen bezahlter Lobbyisten und BKA-Chef Jörg Ziercke mit an den runden Tisch zu bitten, zeugte [...] von einem vorgefassten Verständnis eines netzpolitischen Diskurses. [...] [Z]u groß ist wohl inzwischen die Gewöhnung daran, dass kommerziellen und Strafverfolgerinteressen der Vorzug gegeben wird. [...] Der Eindruck, dass es bei allem Dialog [...] primär darum ging, sich ein paar Monate politische Ruhe an der Netzfront zu erkaufen, ist wohl nicht ganz falsch. [...] Technische Verständnisdefizite waren der Anlass, zu deren Ausräumung die Netzgemeinde zum Dialog gebeten wurde. [...] Unwissenheit ist keine Ausrede mehr für kurzsichtige, realitätsferne oder gar kontraproduktive Entscheidungen, dazu waren und sind die Angebote, mit technischem und netzkulturellem Sachverstand auszuhelfen, zu vielfältig. [...]

Aus dem Maschinenraum (6): Die Heuchelei der Netzversteher | Medien - Feuilleton | Constanze Kurz - FAZ.NET - 20100501

[...] Der von [BM] Thomas de Maizière gestartete „Netzpolitische Dialog“ verhieß [...] einen neuen politischen Stil [...] Dass er es sich [...] nicht nehmen ließ, das übliche Grüppchen bezahlter Lobbyisten und BKA-Chef Jörg Ziercke mit an den runden Tisch zu bitten, zeugte [...] von einem vorgefassten Verständnis eines netzpolitischen Diskurses. [...] [Z]u groß ist wohl inzwischen die Gewöhnung daran, dass kommerziellen und Strafverfolgerinteressen der Vorzug gegeben wird. [...] Der Eindruck, dass es bei allem Dialog [...] primär darum ging, sich ein paar Monate politische Ruhe an der Netzfront zu erkaufen, ist wohl nicht ganz falsch. [...] Technische Verständnisdefizite waren der Anlass, zu deren Ausräumung die Netzgemeinde zum Dialog gebeten wurde. [...] Unwissenheit ist keine Ausrede mehr für kurzsichtige, realitätsferne oder gar kontraproduktive Entscheidungen, dazu waren und sind die Angebote, mit technischem und netzkulturellem Sachverstand auszuhelfen, zu vielfältig. [...]

April 29 2010

April 25 2010

Reconstructing Users' Web Histories From Personalized Search Results

An anonymous reader sends along this excerpt from MIT's Technology Review: "Personalization is a key part of Internet search, providing more relevant results and gaining loyal customers in the process. But new research highlights the privacy risks that this kind of personalization can bring. A team of European researchers, working with a researcher from the University of California, Irvine, found that they were able to hijack Google's personalized search suggestions to reconstruct users' Web search histories (PDF). Google has plugged most of the holes identified in the research, but the researchers say that other personalized services are likely to have similar vulnerabilities."

Read more of this story at Slashdot.


Reposted fromZaphod Zaphod

April 19 2010

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Die verabschiedete Agenda ist in den gängigen Medien im Wirbel um den Klimagipfel in Kopenhagen weitgehend untergegangen. Sie enthält unter anderem ein EU-weites Maßnahmenpaket im Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität, den Ausbau polizeilicher, militärischer und geheimdienstlicher Zusammenarbeit zwischen den EU-Staaten und eine umfassende Agenda zur Flüchtlingspolitik.
NachDenkSeiten – Die kritische Website » Das Stockholmer Programm – Vernetzung von Megadatenbanken und die Abschottung der Europäischen Union
Reposted fromkrekk krekk

April 16 2010

Vom Saulus zum Paulus

Einst verkaufte er Schnüffel-Technik nach China. Nach und nach merkte Tim Wu: Telefongesellschaften in den USA wollen Skype sperren, Kabelfernsehgesellschaften wollten Youtube blockieren. In den frühen 2000er Jahren hatte er ein "Erweckungs-Erlebnis". Heute ist Tim Wu Professor an der Columbia Law School und kämpft dafür, dass alle Daten gleich behandelt werden und niemand die Netze zensiert.

March 29 2010

Understanding Computers from 'first principles'

Red Earth QA of Central Oklahoma

While researching information on computer security, I ran across the Security Now! podcasts( http://www.grc.com/securitynow.htm ).

Among the podcasts is a series of discussions that provides insight into how computers work at a fundamental (and somewhat technical) level.

Here are the podcasts that I found particularly interesting:
Basic Architecture of computers from the 1950s
Reposted fromstcfeeds stcfeeds

March 23 2010

Google geht nach HongKong ins Asyl

Google hat heute ein Update in seiner Auseinandersetzung mit China veröffentlicht: . Demnach wird die Suchmaschien google.cn nun auf google.com.hk weitergeleitet. Mit dem Zugang in HongKong fordert das US-Unternehmen die chinesische Regierung heraus und es dürfte interessant werden, deren Reaktion zu sehen. Wahlweise machen die Chinesen nichts oder sie blocken aus China heraus den Zugang zu google.com.hk.

google.com.hk soll einen unzensierten Zugang in chinesisch (Ist wohl mandarin?) bieten. Google will aber nicht komplett aus China abziehen. Man will weiterhin Forschungseinrichtungen in China betreiben und auch Geschäfte dort machen. Letzteres soll aber im Umfang abhängig davon sein, wie die chinesische Regierung auf den unzensierten Zugang in HongKong reagiert.

Mal schauen, wie es weitergeht. Öffentliche Reaktionen aus China werden wohl erst morgen kommen. Die schlafen gerade.

Google bietet ein “Apps status dashboard“, das anzeigt, welche Services gerade in China geblockt sind. Noch ist die Suche nicht geblockt.

Der Guardian hat ein Live-Blog zum Rückzug: Liveblog: Google shuts down Chinese search engine.

Nachdem Google nun seine Ankündigungen wohl Taten folgen lässt, kann man ja mal die Frage stellen: Was machen eigentlich Microsoft und Yahoo – Werden diese weiterhin mit den Behörden in China kollaborieren und ihre Suchmaschinen zensieren?

Reposted fromnetzpolitik netzpolitik

March 22 2010

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[...]

Die Debatten in ganz Europa über neue Sicherheitsgesetze zur Bekämpfung des Terrorismus lassen in manchen Fällen den Eindruck entstehen, dass die Staaten die Freiheit ihrer Bürger mehr bedrohen als schützen. Tatsächlich aber existiert der oft zitierte Konflikt zwischen Freiheit und öffentlicher Sicherheit gar nicht.

[...]


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So kann man's natürlich auch angehen: man negiere den grundsätzlichen Konflikt zwischen Freiheit und Sicherheit, seit Jahrhunderten von allen Staatsrechtlern wieder und wieder beschrieben, und tue so, als ließe sich der in der augenblicklichen Situation mit ein bisschen Prophylaxe problemlos in den Griff kriegen.

Ein untrügliches Zeugnis, dass man a) von der Sache nichts versteht, und b) den Schein dem offenen Wort vorzieht - was wiederum darauf schließen lässt, dass man c) um des lieben Scheines Willen jederzeit bereit ist, diesen im Ernstfalle unter Einsatz verfassungsrechtlich fragwürdiger Mittel zu wahren.

Mit dergleichen konfliktfreiem Verständnis von Freiheit und Sicherheit verkehrt sich die beiden innewohnende Begrifflichkeit nach Orwellscher Manier über kurz oder lang mit untrüglicher Gewissheit in ihr erschreckendes Gegenteil - und so richtig ungemütlich wird's dann vorrangig für diejenigen, die nicht zur politischen Machtelite gehören und dummerweise noch wissen, wie man die Spreu vom Weizen methodisch korrekt zu trennen pflegte.

Es sollte sich eigentlich für mich erübrigen, ausdrücklich betonen zu müssen, dass ich hiermit keinesfalls gegen soziale Prophylaxe zu Felde ziehe. Ich tue es dennoch, da von Herrn de Maizière der fälschliche Eindruck erweckt wird, als seien dergleichen Maßnahmen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit.

Nachdem die staatlicherseits Verantwortlichen für Integrationspolitik diese über Jahrzehnte stiefmütterlichst verkümmern ließen, und die Zustände hinter den Kulissen der aktuellen Sozialpolitik zum Himmel schreien, soll es jetzt das soziale Umfeld regeln, gefälligst ohne groß Ärger, sprich 'Terror', zu machen - unter den Bedingungen von HartzIV, versteht sich, und rigoroser sozialer Ausgrenzung.

Das sich so über die vergangenen Jahrzehnte der Untätigkeit verfestigte gesellschaftliche Konfliktpotential lässt sich auf diese Weise sicherlich anstandslos im Sinne des Gemeinwohls domestizieren.

Ein bisschen gutes Zureden und ein freundlicher Artikel in Project Syndicate von Herrn de Maizière werden da für die uns abhanden gekommene Solidargemeinschaft im Glauben an das sogenannte Gute im Menschen zu einer geradezu unerschöpflichen Inspirationsquelle.


oanth muc 20100322 - soup.io permalink
vollständiger deutschsprachige Version auf Project Syndicate: "Vorbeugung gegen hausgemachten Terrorismus" (in different languages available) || 20100318 Thomas de Maizière

March 04 2010

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WDR: Quarks & Co. Programm-Ankündigung: Nackt aber sicher? Wie viel Sicherheit verträgt die Demokratie?


Bringen immer neue Scanner tatsächlich mehr Sicherheit? Oder geben wir die Freiheit auf, die wir eigentlich schützen wollen? Als Gäste im Quarks & Co-Studio: der Psychologe Thomas Kliche. Er erklärt warum die Angst unser Verhalten bestimmt. Und der Soziologe Andrej Holm. Er wurde als Terrorist verhaftet, bis der Bundesgerichtshof den Haftbefehl aufhob.
  • SendeterminDienstag, 09. März 2010, 21.00 - 21.45 Uhr WDR Fernsehen.

Einer, der auszog, die Welt zu verändern
Angst ist ein sehr sinnvolles Gefühl, sagt Thomas Kliche. Aber sie verleitet uns auch dazu, für vermeintliche Sicherheit unsere Bürgerrechte zu opfern. Dabei ist klar: Totale Sicherheit kann es niemals geben. [mehr]

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Ein linker Wissenschaftler im Visier der Terrorfahnder
Dr. Andrej Holm ist Wissenschaftler und in der linken Szene aktiv – das reichte offenbar, um ihn als Staatsfeind zu verdächtigen. [mehr]




Die große Gefahr, Risiken zu überschätzen

Menschen haben eine gestörte Risikowahrnehmung
Wer Risiken überschätzt, läuft Gefahr, Opfer seiner eigenen Angst zu werden. Häufig wirken allzu dramatische Medienberichte dabei als Verstärker. Das kann nicht nur für jeden Einzelnen gefährlich sein, sondern auch das friedliche Zusammenleben von Bevölkerungsgruppen bedrohen.
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Sicherheit statt Freiheit

Die Anti-Terror-Politik rüttelt am Grundgesetz
Seit 2001 wurden zahlreiche Gesetze im Namen der Terrorabwehr verabschiedet. Viele wurden vom Bundesverfassungsgericht wieder kassiert, weil sie gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Gesetze lassen auch Unschuldige ins Visier der Terrorfahnder geraten. Doch wer sich überwacht fühlt, übt seine Freiheitsrechte nicht aus – eine Gefahr für die Demokratie, die durch die sogenannten Anti-Terrorgesetze doch eigentlich geschützt werden soll.
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Tatort Flughafen

Wie sinnvoll sind die neuen Handgepäckbestimmungen?
Früher war das Einchecken in ein Flugzeug beinahe so unkompliziert wie in einen Bus einzusteigen. Mittlerweile werden im Dienste der Sicherheit Millionen Flugzeugpassagiere aufwendig kontrolliert. Doch wie sicher sind diese Maßnahmen tatsächlich? Quarks & Co hat einen Sprengsatz gebaut, den man ohne weiteres durch die Sicherheitskontrollen am Flughafen hindurchschmuggeln könnte.
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Unbemerkt durchleuchtet

Was können Scanner leisten?
Als Weihnachten 2009 ein Terrorist ein Päckchen Sprengstoff in seiner Unterhose versteckt an Bord eines Flugzeugs von Amsterdam nach Detroit brachte, wurde der Ruf nach schärferen Kontrollen am Flughafen wieder laut. "Nackt-Scanner" mussten her - Sicherheit ohne Rücksicht auf Privatsphäre. Doch das ist noch längst nicht alles. Wissenschaftler haben eine Menge Möglichkeiten in der Schublade, mit denen sie Flugpassagiere in Zukunft auf Schritt und Tritt überwachen können.

Reposted byreturn13 return13

February 13 2010

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Iranische Informationsblockaden - in NachGedacht.info 20100213

(vollständiger Blogeintrag)

Es sind keine unbekannten Umstände,

unter denen iranische Oppositionelle arbeiten, sie haben es sehr schwer, sich im Iran selbst genügend Gehör zu verschaffen.
Seit einigen Tagen ist bekannt, dass der Iran Dienste wie Google komplett gesperrt hat. Auf diese Weise lassen sich »Vorbereitungen von Protesten« wirksam unterbinden, denn man lässt nur noch bestimmte inländische Emailanbieter zu, Anbieter, die man kontrollieren und deren Accounts man offenbar auch ohne Probleme einsehen kann.
Überraschend ist die Abschaltung von Googlemail nicht denn der Mullahstaat hat offenbar genau hingesehen, als Google seine Ankündigung in die Tat umsetzte, chinesische inhalte nicht mehr filtern zu wollen. Inwiefern sich die dauerhafte Blockade als solche auch aufrecht erhalten lässt, ist nicht klar. Findet Google einen Weg, die Blockaden seiner iranischen Accounts auszuhebeln?
Was muss das für ein Staat sein, der eine solche Angst vor seinem Volk hat, dass er es kontrollieren, bespitzeln, bestrafen und töten muss, um seine eigene Macht zu erhalten? Was müssen das für Machthaber sein, die im Namen eines Gottes Verbrechen begehen? Die Energie und die finanziellen Mittel, mit denen man seine macht sichert, sind unglaublich, die digitalen Mauern, mit denen die Mullahs im Namen Allahs das iranische Volk einsperren, ebenso.Man kann die iranische Regierung beinahe mit der Führung der DDR vergleichen, nur dass die eisernen Vorhänge aus Bits und Bytes bestehen. Die Prügel, die iranische Oppositionelle beziehen, sind echt, ebenso wie die Todesurteile und Gefängnisse.
Google ist nicht nur ein Opfer der iranischen Diktatur geworden. Google hat vielleicht auch die Möglichkeit, mit seinen technischen Mitteln die zu unterstützen, die Freiheit suchen, nicht nur im Iran.
Der Suchmaschinenriese und Emailanbieter ist aber nur der Teil eines ganzen. Da wäre noch Twitter und Facebook. Vielleicht sollte man sich zusammenschliessen und an allen digitalen Mauern vorbei eine soziale Plattform bilden. Auch hier bewahrheitet sich die alte Weisheit, dass man zusammen stark ist.
Eine Möglichkeit, zumindest einen Teil der Informationen, die man im Iran gerne hätte, an allen Zensurfiltern vorbei sichtbar zu machen, würde picidae nützliche Dienste erweisen. Sämtliche URLs werden verschüsselt übertragen und dargestellt, die entsprechenden Seiteninhalte als Bilddatei übertragen, mit herkömmlichen Filtern, die sich vermutlich hauptsächlich auf Texterkennung ausrichten, wäre hier nicht viel zu erreichen. Aus den dargestellten Bilddaten lassen sich auch inbegrenztem Umfang Links aufrufen. Zumindest in der Vergangenheit war es auch möglich, die Software, die Picidae ermöglicht, auf beinahe jedem Rechner zu installieren und denselben zu einem Server zu machen.
Reposted byiranelection iranelection

February 04 2010

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EFF-TEST - Your Browser's Fingerprints

Browser-Spoofing ist auch nur sehr begrenzt sinnvoll, in Anbetracht der detaillierten Auflistung aller anderen Browserkomponenten, wie Plugins, etc. - es ist ein Kinderspiel das einzelne Profil zuverlässig herauszufiltern. Ich benutze SeaMonkey, was den Erkennungsquotienten um ein zig-faches steigert, verspüre aber nicht leiseste Lust, deshalb den Browser zu wechseln. Die allgemeinen Daten- und Persönlichkeitsschutzauflagen für Browser und Provider sind schlichtweg katastrophal, das kann man sich als Internetnutzer nicht oft genug vor Augen führen - der EFF-Test erteilt einem hierüber eine unmissverständliche Lektion.

January 20 2010

Kunst und Überwachung

  

Die spektakulären Röntgenaufnahmen des britischen Fotografen Nick Veasey.
→ Die Website von Nick Veasey
mit einer Galerie seiner Arbeiten. |

  

  

  

  

• Die Tagebücher von George Orwell als Blog. |

• Die Gemälde des amerikanischen Malers William Betts nehmen die Ästhetik von Überwachungskameras auf. | Michael Zöllners Surveillance Saver (für OSX und Windows) ist ein Bildschirmschoner, der Aufnahmen aus mehr als 1000 über die Welt verstreuten Überwachungskameras einspielt. |

→ Big Brother in a bottle: Vivien Weyrauch und Fabian Röttger aus Dortmund haben eine Videokamera an einer Colaflasche angebracht. | Tanya Vlach hat bei einem Autounfall ein Auge verloren. Kevin Kelly hat sie erzählt, dass sie ihr Glasauge gern durch eine Kamera ersetzen lassen möchte. |

Daytum ist ein Web-Service, mit dessen Hilfe man seine Alltagsdaten sammeln und verbreiten kann: “Fang an, alles irgendwie Zählbare zu verfolgen und zeige allen die Ergebnisse. Oder schau dir an, was andere aufgezeichnet haben…” | Siehe auch: Welche Gefühle hat Nico erfahren? Womit hat limboy seine Zeit vertrödelt? | Mit mycrocosm lassen sich Alltagsinformationsschnipsel als kleine, bunte Torten-, Block- oder Spektral-Graphen anschaulich machen. Dazu gibt es auch ein Blog der mycrocosm-Erfinder am M.I.T. |

• Der britische Künstler Christian Nold zeigt mit seinem Biomapping-Projekt, wie sich Gefühle verändern, während jemand sich durch eine Stadt bewegt. Die Teilnehmer werden mit einem GPS-Empfänger und einem Hautwiderstands-Meßgerät ausgestattet, ihre fortlaufenden Empfindungen werden als dreidimensionale Gebilde, die an Drachenkämme erinnern, in Google Maps abgebildet. |

  

→ Weil den Musikern der britischen Band “The Get Out Clause” das Geld für einen Videoclip fehlte, spielten sie vor verschiedenen Überwachungskameras und verlangten unter Berufung auf das britische Informationsfreiheitsgesetz die Herausgabe der Aufnahmen:.

  

→ Die New Yorker “Surveillance Camera Players” spielen vor den Überwachungskameras einer U-Bahnstation “1984″ von George Orwell:


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January 18 2010

Der tatsächlich gläserne Fluggast

 

→ Nach dem versuchten Terroranschlag auf ein Flugzeug in Detroit mit Sprengstoff, der in die Unterwäsche eines Manns eingenäht war, sind Nacktscanner wieder in der Diskussion. Sie sollen helfen, am Körper verstecktes Rüstungsgut zu entdecken. Die Abtastgeräte erfassen die Reflexionen eines bestrahlten Körpers und liefern durch die Kleidung hindurch ein detailliertes Bild des nackten Körpers.

Für die Reisebranche sind diese Geräte noch relativ neu, und es gibt nicht viele Hersteller, die sie anbieten. In einer anderen Branche aber arbeitet man bereits seit Jahren mit solchen Mißtrauensmaschinen – und das auf eine noch wesentlich eingehendere Weise als nur mit Nacktbildern. Die Rede ist vom Diamantenbergbau.

Die Betreiber der Minen versuchen zu verhindern, dass Rohdiamanten nach draußen geschmuggelt werden. In vielen Bergbaubetrieben und Schleifereien werden die Arbeitnehmer regelmäßig gescannt. DebTech, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Diamantenproduzenten De Beers, kündigte an, ihre Körperscan-Technologie auch Flughäfen anzubieten.

Mit dem Röntgen-Körperscanner Scannex läßt sich noch der kleinste Diamant finden, den jemand versteckt hat – und zwar nicht nur am, sondern auch im Körper. Damit wird der Mensch tatsächlich gläsern. Der Scanvorgang dauert etwa 10 Sekunden. Das Gerät kostet 500.000 Dollar.

(Gefunden bei Luxist)

 

 

“Total Recall”: Körperscanner.

 

→ Die amerikanischen Freunde der Freikörperkultur, versammelt in der American Association for Nude Recreation (AANR) – der ältesten und größten Nudisten-Organisation Nordamerikas – sehen die Körperscans entspannt.

Man müsse das ganze mit Augenmaß betrachten, so der AANR-Executive Director Erich Schuttauf: “A trained security professional in a remote monitoring station takes a few seconds discreetly screening passengers to be sure they’re only bringing what nature gave them aboard. In exchange for safer skies, AANR believes it’s completely worth it. But you don’t have to be a nudist to agree these measures are based on common sense.”

Schuttauf fügte hinzu, Umfragen hätten ergeben, dass einer von fünf Amerikanern bereits in gemischtgeschlechtlicher Gesellschaft nacktgebadet habe. Wenn Reisende sich das Screening als virtuelle Form des Nacktbadens vorstellen würden – etwas, das so amerikanisch sei wie Apfelkuchen –, würden im Namen einer höheren Flugsicherheit alle etwas davon haben.

(Gefunden bei Neatorama)

 

→ Auf dem Flughafen Narita in Tokio werden ankommende internationale Passagiere mit Infrarot-Kameras gefilmt – nicht aus Sicherheitsgründen, sondern um herauszufinden, ob jemand Fieber hat. Sollte jemand Anzeichen erhöhter Temperatur zeigen, wird er zu einer Befragung gebeten und bei Bedarf medizinischer betreut.

(Gefunden bei Neatorama)



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