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October 24 2011

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  1. Occupy-Bewegung
    1. Zeit zur Spaltung
      Die Spaltungsgeschichte der Linken ist sicher kein Ruhmesblatt. Oft und gern stellten dogmatische Besserwisser Differenzen in den Bewegungen vor Verbindendes. Doch am Beispiel der Occupy-Bewegung zeigt sich in diesen Tagen: Von den oft beschimpften Spaltern lässt sich auch etwas lernen.
      Am Wochenende wurde deutlich, was auf die vordemokratische Parole folgte, “99 Prozent” der Menschen repräsentieren zu wollen: In Frankfurt mobilisierten auch Rechtspopulisten zum Protest, Mitglieder einer sektenähnlichen Organisation versuchten, die Deutungshoheit über die Bewegung zu gewinnen – und im Internet wirbt die rechtsextreme NPD mit der Parole “Okkupiert Occupy!”.
      Quelle: taz
    2. Stresstest mit Rechtsauslegern
      Bei erneuten Protesten gegen die Macht der Finanzmärkte und für mehr Demokratie kommt es zum Zoff um die Deutungshoheit. Auch die NPD mobilisiert.
      Quelle: taz
    3. Die dunkle Seite des Bankenprotests
      Eine obskure US-Vereinigung vereinnahmt die Occupy-Bewegung. Ihre Anhänger geben sich offen, doch auf Kritik reagieren sie empfindlich.
      Quelle: taz

      Anmerkung JB: Natürlich sind die Spinner von „Zeitgeist“ und die Rechtsradikalen der NPD nicht repräsentativ für die Occupy-Bewegung. Man sollte dort jedoch aufpassen, sich nicht von solchen Elementen vereinnahmen zu lassen. Einfach nur „gegen die Auswüchse des Finanzsystems“ zu sein, kann nun einmal kein größter gemeinsamer Nenner sein, wenn man nicht in der Beliebigkeit versinken will.

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Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website 2011-10-24
Reposted byevilmel99percent

July 26 2011

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Judging from Breivik’s writings, his hysterical hatred of the Labor Party’s immigration policies and tolerance of Muslim immigrants likely led him target the government-operated summer camp at Utoya. For years, the far-right has singled Norway out as a special hotbed of pro-Islam, pro-Palestinian sentiment, thanks largely to its ruling Labor Party. In 2010, for instance, the English Defense League called Norway a future site of “Islamohell,” “where unadulterated political correctness has ruled the roost, with sharp talons, for decades.” Yesterday, when the Wall Street Journal editorial page rushed to blame Muslim terrorists for what turned out to be Breivik’s killing spree, it slammed the Norwegian government for pulling troops from Afghanistan and demanding that Israel end its siege of Gaza. For his part, Breivik branded the Labor Party as “traitors.”

There is no clear evidence that Breivik’s support for the Israeli right played any part in his killing spree. Nor does he appear to have any connection with the Israeli government. However, it is worth noting that in November 2010, the Israeli government joined the right-wing pile on, accusing the Norwegian government of “anti-Israel incitement” for funding a trip for students to New York to see the “Gaza Monologues” play. Then, the day before Breivik’s terror attack, which he planned long in advance, Norway’s Foreign Minister Jonas Gahr Stor visited the Labor Youth camp at Utoya. There, he was met with demands to support the global BDS movement and to support the Palestinian Authority’s unilateral statehood bid. “The Palestinians must have their own state, the occupation must end, the wall must be demolished and it must happen now,” the Foreign Minister declared, earning cheers from the audience.

Breivik’s writings offer much more than a window into the motives that led him to commit terror. They can also be read as an embodiment of the mentality of a new and internationalized far-right movement that not only mobilizes hatred against Muslims, but is also able to produce figures who will kill innocent non-Muslims to save the Western way of life.

[END]

Anders Behring Breivik, a perfect product of the Axis of Islamophobia | maxblumenthal.com 2011-07-23
Reposted bykrekk krekk
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Breivik sieht die Endzeit, also die endgültige Revolution der konservativen Westeuropäer, die dann alle Muslime deportieren und alle Verräter aus den Reihen des Kulturmarxismus und Multikulturalismus exekutiert und abgeurteilt haben , im Jahre 2083 kulminieren. Das Jahr ist auch in deutschen Kreisen interessant, hier gibt es bei den antiislamischen Kulturkämpfern eine Gruppe, die sich Initiative 1683. Die sehen sich in der Tradition des Kampfes zwischen Islam und Christentum und nehmen Bezug auf die türkische Belagerung Wiens im Jahr 1683. In letzter Sekunde hätte man die Strategie entdeckt und konnte so eine Einnahme Wiens verhindern, was nun als Vorbild für heute dienen soll:

Wir sehen heute eine stetige Unterwanderung der Menschenrechte und der Demokratie durch den Islam in Europa und in Deutschland. Ein krankhafter Relativismus und eine heuchlerische Toleranz entpuppen sich als Beschützer des Bösen. Vielen Menschen ist nicht bewußt, was es bedeutet, unsere Freiheit, unser Werte und unsere christlichen Wurzeln, auf welchen die Errungenschaften des Abendlandes und der heutigen modernen westlichen Welt gegründet sind, zu verlieren.

Das ist derselbe Wahn, den auch Breivik teilt. Und weil der Islam Weltherrschaft anstrebt, ist alles erlaubt. Die "Initiative" ruft alle Christen auf, "unser Volk" nicht untergehen zu lassen und "aufzustehen". Was das bedeutet, wird nicht näher ausgeführt. Zu den "Sprechern" der Initiative gehört Michael Mannheimer, der in den entsprechenden Kreisen gerne vor "Eurarabia" warnen darf. Der hat im April öffentlich im Internet klar gemacht, um was es geht. Breivik war vielleicht nur ein Pionier, der die Hoffnung der Kulturkämpfer radikal ausgeführt hat. Mannheimer, der gerne etwa auf der extremistischen Website Politically Incorrect, wo Sarrazin, Wilders, Broder (der derzeit sichtlich angeschlagen ist) und Co. gefeiert werden, als "Islamkenner" beworben wird, hat einen Aufruf zum allgemeinen Widerstand des deutschen Volkes veröffentlicht (auf PI als Forumsbeitrag), in dem er ungeniert zum bewaffneten Kampf aufruft, was offenbar vom Innenministerium und dem Verfassungsschutz geduldet wird. Für Mannheimer umarmt nun auch die Kirche "den schlimmstmöglichen Feind", nämlich den Islam. Deswegen sei jetzt "die letzte Bastion im Widerstand gegen den menschenfeindlichen Faschismus Islam gefallen":

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Bundesregierung: "Tat und Täter weisen keine Bezüge nach Deutschland auf" -  Das ist falsch ... | Telepolis - 2011-07-26
Reposted bykrekk krekk
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Im taktischen Dispositiv übertrifft der Autor die Manifeste aus den sechziger und siebziger Jahren, auch die neuen französischen Aufstandsautoren bei weitem. Die Schreckensherrschaft ist auf seiner Seite. So will er den Feind überraschen, seine bessere Geländekenntnis nutzen, situative Vorsprünge und Entschlossenheit nutzen. Der Rest ist operatives Handbuch, Tagebuch, Logistik, Autobiographie, Sozialreform in reaktionärer Replik auf Ideen der Frühsozialisten. Das Manifest bezeugt einen umsichtigen Planer, als hätte er in einer Elitehochschule den MBA mit Bravour gemacht. Einkauf, Cash Flow, Lager, Assessment, Controlling, alles hat er auf dem Schirm. Sein Produkt aber, darauf läuft es hinaus, ist nicht der Schrecken. Der ist eine Beigabe.

Sein Produkt ist der auf 1516 Seiten niedergelegte innere Monolog aus der gesellschaftlichen Mitte, ein Echo der endlosen Tiraden gegen die Welt, wie sie ist, ein Echo aus den Foren in den Weiten des Netzes. Aus seinem Text spricht der Chor der Erniedrigten und Beleidigten, die im Ausdruck ihres Hasses auf alle und alles zu grandioser Form finden. Er ist ein gut erzogenes Kind aus der Mitte der Gesellschaft, der den Stolz der arabischen Straßenkämpfer bewundert, ihn sich zu eigen macht, um sie zu schlagen. Der Kämpfer, der aus ihm spricht, ist nicht zu schlagen – nicht wegen seiner Waffen, seiner Umsicht, seiner Klugheit, sondern weil er bloß ein Kopf unter vielen dieser Hydra ist, die sich aus dem Manifest erheben.

Die Idee der schärferen Überwachung, die gleich wieder erklang, noch ehe die Auswertung begonnen hat, verkennt den Befund am Ende der Lektüre. Breivik ist ein Kind der Mitte. Die Überwachung wäre der Versuch, dieser Selbsterkenntnis mit vergeblichem Aufwand aus dem Weg zu gehen.

[END]

Die Normalität des Attentäters: Ein Kind unserer Welt || Hintergründe - Feuilleton - FAZ.NET - 2011-07-26

July 25 2011

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Sein 1.500 Seiten starkes "Manifest" spricht für die Simulakron-These. Dort kann man auch Hinweise darauf finden, dass dass er ECA-Stack selbst genommen hat und er "Kriegern" im Kampf für ein unabhängiges Europa die Einnahme von Steroiden und NoXPlodes (Mittel zur Gefäßerweiterung) empfiehlt. Zwar neigt Breivik einerseits zur Behauptung, er sei einer der wenigen gewesen, die in der Hip-Hop-Szene keine Drogen genommen hätten. Deren Wirkung beschreibt er als destruktiv, zudem gebe es die Neigung, von Marihuana auf Amphetamine oder auch Heroin umzusteigen. Er kenne zehn Leute, deren Gehirne allein durch den Haschischkonsum zerstört worden seien. Die nationalistischen Bewegungen, denen er sich zurechnet, sollen weiterhin die elektronische Trance-Musik ausnutzen, wie dies auch die Marxisten gemacht hätten:

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Tempelritter auf Mission müssen sich aufputschen | Telepolis - 2011-07-24

April 27 2011

Hungary: Hungarian-Roma Tensions Result in Clash in Gyöngyöspata

Last night four people were injured in a clash between ethnic Hungarian members of the far-right group Véderő and members of the Roma community in Gyöngyöspata. Tensions have been escalating in this northern Hungarian village since March. By last Friday, Véderő's show-off military training tipped the scales of the conflict against making peace between the local Roma and Hungarian communities.

Contradictory accounts have been published in the Hungarian media about how exactly the fight started - and neither of the communities has taken responsibility for the clash.

A roma girl cries after arriving back home following her evacuation from the hungarian village of gyongyospata. image by david ferenczy, copyright demotix (24/04/2011).

A Roma girl cries after arriving back home following her evacuation from the Hungarian village of Gyongyospata. Image by David Ferenczy, copyright Demotix (24/04/2011).

Gyöngyöspata Solidarity blog shared a translation of the index.hu news report [hu]. János Ladó of the Roma Civil Rights Foundation told index.hu the Hungarians had been provoking the Roma community all day and this topped with the clash:

[…] By the evening, in the middle of a birthday celebration, the provocation increased, and more and more gathered on both sides. The Roma called the police, first one patrol arrived, then more policemen.

While the crowd was gathering in the central areas of the town, some threw stones at the windows of one of the houses in the Roma neighbourhood, some 10 minutes walk from there, then assaulted a 14-year-old local Roma boy. A serious fight in the Roma neighbourhood followed; according to Ladó, some were seriously injured, he saw three. Police called for more police backup. This was also confirmed by representative of TASZ [HCLU- Hungarian Civil Liberties Union] who saw a group of police cars on the highway, on their way to Gyöngyöspata. […]

Gábor Vona, the leader of the far-right Jobbik party in the Hungarian Parliament, criticized the way in which the Minister of the Interior, Sándor Pintér, responded to the situation in northern Hungary, calling for the minister's resignation because he hadn't been able to protect the Hungarian citizens from the Roma who “keep the whole village, mostly the elderly, in constant terror.”

Egyenlítő blog reported that Mr. Vona also invited PM Viktor Orbán for a dialogue about the Hungarian-Roma relations. The blogger drew quite a radical conclusion in his post [hu]:

[…] The problem is just that along with verbal slaps there are more and more real conflicts [happening]. In the meantime, the government makes some constitution, some media law, [and] educates Europe. […] Nicely [getting] back to the [1930s]. And, sadly, every sign says the [1940s] will be following them again.

Or there's another opportunity: in two weeks from now, the security of our country could highly increase if Mr. Orbán and Mr. Pintér resigned.

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Eskalation der Gewalt - Offene Kämpfe zwischen Roma und Neonazis in Ungarn | pesterlloyd.net - 2011-04-27

Die Situation in Gyöngyöspata eskaliert. Am Dienstagabend gegen 21 Uhr wurde von Schlägereien zwischen lokalen Anwohnern der Roma und Mitgliedern bzw. Sympathisanten jener rechten Gruppen berichtet, die den Ort seit Anfang März belagern und am Osterwochende dort ein Wehrsportlager abhalten wollten. Es gibt mehrere Schwerverletzte.

 

UPDATE, 27.04. 7:53 Uhr


Aufgrund der Aufmärsche der rechtsextremistischen “Bürgerwehren” in Gyöngyöspata wurden am Osterwochenende fast 300 Roma vom Roten Kreuz “evakuiert”, laut Regierung zu einem "Osterausflug". Der Innenminister ließ sich blicken, die Regierung erließ ein Dekret gegen illegale Bürgerwehraktionen, die Organisatoren wurden kurzzeitg verhaftet. Doch die Realität am Dienstag zeigt, dass die Lage in keinster Weise beruhigt ist.

[...]

April 24 2011

Hungary: For Gyöngyöspata's Roma, Evacuation - or an Easter Excursion?

A village without a mayor

Northern Hungary has recently become the center of rising conflicts between the Roma and the Hungarian communities. In Gyöngyöspata, for example, paramilitary organizations were marching a month ago, claiming they were members of a neighborhood watch, even though their far-right stance was obvious.

On April 19, this video (HUN) was posted by a Roma news site So Si? (HUN), covering the rumors spreading in the Roma community of Gyöngyöspata about a paramilitary organization's plans to hold a training camp in the village. On the same day came the news of the resignation of the local mayor.

Piroslap blog, referring to a news agency, wrote (HUN) that the mayor had explained his decision to resign by health reasons. About the training camp, Piroslap wrote this:

[…] Now the group Véderő wants to hold a military camp at the settlement. On their website they define themselves as [a group] operating far from politics but on the national side, and after the elimination of conscription they would like to offer martial type of training to those who like this kind of education but wouldn't want to be professional soldiers. […]

The Roma have left

By Friday, April 22, some 300 Roma have left Gyöngyöspata, allegedly because they were afraid of the vigilante group arriving at the village for training. According to news reports, the departure of the Roma women and children was organized by the Hungarian Red Cross and Richard Field, an American businessman who had already expressed his concerns about the situation of the Roma in Hungary and even started an NGO to support them.

The Hungarian media used the word ‘evacuation' for what happened, whereas government officials claimed this wasn't an evacuation: according to them, the Roma had been taken on an Easter holiday trip for the weekend. Péter Szijjártó, the spokesman for the Prime Minister, and the Minister of the Interior Sándor Pintér offered this explanation for what had happened.

This video (HUN) shows the Minister of the Interior at a press conference held in Gyöngyöspata on Friday. He said:

They [the members of the paramilitary group] took away the happiness which was offered by the charitable organization Red Cross. The national board of the Red Cross invited the women and children from the Gyöngyöspata families for an Easter excursion.

Gellért Rajcsányi of Mandiner wrote (HUN):

[…] Because of the threats, the Roma are afraid of atrocities. A leader for the action said the [Roma] men all stayed in the village trying to protect their valuables left at home. They are expecting members of the Parliament, representatives of embassies and international human right activists to arrive by Friday afternoon. According to János Farkas, the deputy of the Roma Hungarian Civil Rights Movement, the Red Cross contributed in moving out the people who were accommodated in different camps. A representative of the Red Cross told dpa [a German press agency] that this was the first time since World War II when the organization evacuated citizens threatened by a paramilitary group in Hungary. […]

Also on Friday, the Minister of the Interior announced that the government had designed a “decree to penalise civil guard activities conducted without prior approval by the police or feigning a right to act as a keeper of public order.”

By Friday afternoon, the police dismissed the paramilitary training of Véderő. According to news reports, the leader of the group Tamás Eszes was detained. Far-right news site Kuruc.info re-published (HUN) these reports, adding an important piece of information: Tamás Eszes is a man who was disqualified from the Hungarian Guard. (Other sources wrote that Mr. Eszes would run for the mayor position now that Gyöngyöspata has no mayor.)

Gellért Rajcsányi wrote that the biggest responsibility is that of the government:

[…] We've been keeping the state for millennia to maintain the outside and inside security. The improvident promise (HUN) of making order in two weeks in those points of the country that looked hopeless was unavailing. We know it's impossible to meet close-to-perfect public security even in two-years time but at least there would be signs if we were heading that way! But today, on Good Friday, we have reached another touch bottom. Hungarian citizens fearing for their property and going about in bodily fear are longing for the presence of paramilitary organizations; [meanwhile] other citizens fearing for their property and going about in bodily fear are expecting the solution from leaders of civil rights movements and the Red Cross. The devil is raised in Gyöngyspata. In the international news [broadcasts] there will, hopefully, be good footage with crying children and vigilantes wearing uniforms among the news about Libya and Cote d'Ivoire. […]

Political action?

Photographer Levente Hernádi expressed his doubts (HUN) over whether there was no interest in motivating the events. He pointed out that the result of the events have been articles like this one on a Hungarian news site (HUN), illustrated with photos about the Roma leaving the village, members of Véderő, the Roma who stayed in the village and a Roma child. The article is a full report about the Roma who left Gyöngyöspata for the weekend and who applied for refugee status in the United States and Canada because of their threatened situation:

[… ] I think Gyöngyöspata was an extremely well-prepared play taking advantage of the always crying and ambiguously speaking Roma and of the national front that always acts nationalistic. It just had to be started and the rest went by itself.

Maximum respect to the one who [does stories] like this one […].

By Sunday, the Roma women and children were back in the village.

April 22 2011

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Gyöngyöspata Solidarity | blog

  
about:

From the 6th of March, the Hungarian Civil Guard (successor to the infamous Hungarian Guard) have been actively intimidating and exercising unlawful control over the local Roma community in Gyöngyöspata, a village of 2500 people about 75km northeast of Budapest.

Although they have since left Gyöngyöspata, the Civil Guard (in collaboration witn Jobbik) is already planning to occupy more Roma communities in other towns and villages in Hungary, as evidenced by Gabor Vona’s statements reported here. We are keeping close track of the situation.

This blog aims to provide regular English updates to the international community. Besides posting first-hand updates, we are also compiling relevant pieces of news from various sources. In particular, articles from across the spectrum of the Hungarian media are being translated and posted here. Hopefully they will give you a fuller picture of how the Gyöngyöspata situation in the past 3 weeks has been reported and percieved in Hungary. We do not necessarily agree with everything posted here, but rather aim to ensure that non-Hungarian speakers have access to a variety of information.

Please visit the How to Help page for more information on getting involved.

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Ungarn: Regierung dementiert "Evakuierung" von Roma | news.ORF.at - 2011-04-22

Die ungarische Regierung und das Rote Kreuz haben heute eine „Evakuierung“ der Roma-Frauen und -Kinder aus dem nordungarischen Ort Gyöngyöspata dementiert. Es handle sich um einen „Osterurlaub“, nicht um eine „aus plötzlicher Notwendigkeit vollzogene Aussiedlung“, sagte der Sprecher von Premier Viktor Orban, Peter Szijjarto, laut der Nachrichtenagentur MTI. Auch Erik Selymes, der Direktor des ungarischen Roten Kreuzes, erklärte, das Ferienlager sei bereits zuvor geplant gewesen.

Im Gegensatz dazu betonte der Chef der Roma-Gemeinde, Janos Farkas, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die 277 Frauen und Kinder das rund 81 Kilometer nordöstlich von Budapest gelegene Dorf sehr wohl wegen eines „Ausbildungslagers“ der rechtsradikalen Vedero-Miliz verlassen hätten. Diese will in Gyöngyöspata am Wochenende ein Trainingslager für „militärische Grundkenntnisse“ abhalten.

Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden 172 Betroffene in das Ferienlager Csilleberc am Stadtrand von Budapest gebracht. Rund 100 weitere wurden in das ostungarische Szolnok gefahren.

Vedero, Hungary Far Right Group, Causes Roma Mass Evacuation With Training Camp

GYONGYOSPATA, Hungary — The Hungarian Red Cross evacuated hundreds of Roma women and children from their homes Friday because they were frightened of a far-right vigilante group that was setting up a training camp near their village.

The 277 evacuees from the village of Gyongyospata were taken by bus to other parts of Hungary because the local Roma are concerned about potential confrontations with members of Vedero, or Defense Force.


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Reposted fromsigalonhuffpost sigalonhuffpost

May 28 2010

April 19 2010

Chosen links - 20100419


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Chosen tag & links on/via oanth - 20100419
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>> tag_itec | >> PICOL

X========== posted the day(s) before ==========X

>> tag_srcript
>> rp10 | >> dctp_tv
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oanth - CEST 01:30 20100420 - soup.io
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Chosen links - 20100418

April 18 2010

Rechtsradikale in Osteuropa: Ungarn ist nur der Anfang | Frankfurter Rundschau - Feuilleton - Buchbesprechung | Martin Zähringer - 20100413

[...] Wo es [...] nach 1989 [...] chaotische Skinheadgruppen gab, agieren jetzt wohlorganisierte Antisemiten, neonazistische Bewegungen, ultranationalistsche Parteien und [...] paramilitärische Verbände. [...] Die [ungarische] Jobbik ist die erste rechtsradikale, offen antisemitische und romafeindliche Partei, die in ein osteuropäisches Parlament einzieht. [...] Bernhard Odehnal [betont] im Gespräch eine tiefgehende politische und existentielle Verunsicherung nach 1989: "[...] durch die Globalisierung und jetzt durch die Wirtschaftskrise ist eine große Unsicherheit da, [...] Angriffe auf die Roma gehören [...] zum Aktionsspektrum [...] Ein weiteres gemeinsames Feindbild sind Juden. [...] bei der katholisch-antikommunistischen "Nationalen Wiedergeburt" in Polen ist der Antisemitismus das zentrale ideologische Element. [...] es [handelt] sich [hier]bei [...] nicht mehr um Randerscheinungen [...] Odehnal und Mayer nennen ihr Buch "Die rechte Gefahr aus Osteuropa" [...]

March 30 2010

January 20 2010

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Polizei geht gegen Dresden-Plakat vor


Störungsmelder (Blog), 20100119

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Tausende Exemplare dieses Plakats wurden beschlagnahmt

“Gemeinsam blockieren”, heißt es auf den Protest-Plakaten gegen den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden am 13. Februar. Darunter die Logos von Grünen, Attac, Piratenpartei, der Linken, Gewerkschaften und anderen Gruppen. Doch was für Nazi-Gegner eine Selbstverständlichkeit ist, klingt nach Ansicht der Sicherheitsbehörden nach einem Aufruf zu Straftaten. Am Dienstagmittag durchsuchten die Polizei daraufhin in Dresden die Landesgeschäftsstelle der Partei die Linke, in Berlin traf es ein Ladengeschäft linker Gruppen. Tausende Plakate, Flyer und Sticker wurden beschlagnahmt. Aber auch Computer nahmen die Beamten mit.

“Die Polizei möchte offenbar unseren Protest im Keim ersticken. Das wird ihr aber nicht gelingen - im Gegenteil. Stattdessen werden die Behörden der Öffentlichkeit erklären müssen, warum ihnen der reibungslose Ablauf des größten Neonazi-Aufmarschs so am Herzen liegt”, sagte Lena Roth, Sprecherin des Bündnisses.

[...]


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Wenn Ihr Euch den Aufruf der Initiative ganz durchlesen und in die Unterstützerliste eintragen möchtet, der Link ist hier.

Hinzugefügt von oanth, Muc 20100120
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