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September 23 2014

January 31 2013

Blackfacing [Anglizismus 2012] | sprachlog

Das Wort Blackfacing ist abgeleitet vom Englischen blackface, der Bezeichnung für eine ursprünglich aus den USA stammende Theater– und Varieté-Tradition, bei der weiße Schauspieler/innen oder Sänger/innen auf meistens übertrieben stereotypisierte Weise als Schwarze geschminkt auftreten.

Einen soliden Einstieg in die Geschichte des Blackface bietet die englische Wikipedia. Für die Geschichte des Lehnworts Blackfacing ist zunächst entscheidend, dass diese Praxis in doppelter Weise rassistisch belegt ist: Erstens, weil die Tradition aus einem zutiefst rassistischen historischen Zusammenhang stammt, in dem ein Auftreten schwarzer Schauspieler/innen als inakzeptabel gegolten hätte, und zweitens, weil beim Blackface nicht nur das Make-Up selbst und die dazugehörige Mimik übertrieben stereotypisiert ist (dicke rote Lippen, struppige Haare, weit aufgerissene Augen, wie auf dem weiter unten abgebildeten zeitgenössische Plakat), sondern auch die Zusammenhänge, in denen es verwendet wurde (Schwarze als naive, immer fröhliche Unterhalter).

[Hinweis: Der folgende Beitrag enthält eine rassistische Abbildung.]

Diese rassistischen Untertöne der Praxis und die Gedankenlosigkeit, mit der sie auch an deutschen Theatern immer wieder eingesetzt wird, führten im Jahr 2012 mehrfach zu Protesten, durch die auch das Wort (manchmal in der eigentlichen englischen Form Blackface, häufiger aber in der im englischen sehr seltenen Form Blackfacing) in die öffentliche Diskussion geriet. Absolut betrachtet scheint das Wort zunächst eher selten zu sein, das Deutsche Referenzkorpus enthält nur vier Treffer, die alle aus dem Januar 2012 stammen. Auch im Duden sucht man es vergeblich.

Nun fehlt im Deutschen Referenzkorpus allerdings bislang die gesamte zweite Jahreshälfte 2012; eine Suche im Google-News-Archiv zeigt aber, dass das Wort das ganze Jahr über zu verschiedenen Anlässen verwendet wurde. Vor 2012 finden sich im Google-News-Archiv dagegen nur vereinzelte Treffer, erstmals 2009 im Zusammenhang mit Günter Wallraffs Film „Schwarz auf Weiß“ (z.B. taz, 22.10.2009). Das Wort war also 2012 in der breiteren öffentlichen Diskussion nicht übermäßig häufig, wurde aber durchgängig und deutlich häufiger verwendet als in den Jahren zuvor. Dass es insgesamt nicht so häufig ist, wie beispielsweise Fracking oder Hashtag liegt mit daran, dass es weniger Anlässe zu seiner Verwendung gab und dass die Proteste gegen die Praxis von vielen Medien noch nicht ausreichend ernst genommen wurden, um darüber zu berichten.

Wm. h. west's big minstrel jubilee – amerikanisches werbeplakat von 1900

Wm. H. West's Big Minstrel Jubilee – Amerikanisches Werbeplakat von 1900

Das Wort Blackfacing erfüllt aber grundsätzlich die ersten zwei Bedingungen unseres Wettbewerbs: Es stammt aus dem Englischen und hat 2012 einen klaren Häufigkeitsanstieg erfahren.

Dass es eine interessante Lücke füllt, zeigt die Diskussion, die sich um das Wort entsponnen hat. Zum ersten Mal erhielt es 2012 im Januar mediale Aufmerksamkeit, als Dieter Hallervorden in einem Theaterstück eine schwarze Figur von einem schwarz geschminkten weißen Kollegen spielen ließ (alle vier Treffer im Deutschen Referenzkorpus beziehen sich auf diesen Vorfall). In Kommentaren auf der Facebook-Seite des Theaters führte das zu Hinweisen auf die rassistische Tradition des Blackface, woraufhin sich das Theater und der Regisseur Hallervorden alle Mühe gaben, auch die letzten Zweifel an einem unterschwelligen Rassismus ihres Vorgehens auszuräumen — das Theater, indem es behauptete, einen qualifizierten schwarzen Schauspieler zu finden, sei schlicht unmöglich gewesen und überhaupt könne es nicht angehen, dass „die Kunst“ sich von „einer Gruppe von Menschen im Internet“ vorschreiben lassen müsse, was Rassismus sei, und Hallervorden, indem er fragte, ob „Sigmar Gabriel sich für Maßnahmen gegen den Hunger in der Welt einsetzen [dürfe], obwohl er über Leibesfülle verfüg[e]” (ganz so, als habe man ihn dafür kritisiert, sich gegen Rassismus zu engagieren, und nicht dafür, Rassismus zu replizieren).

Wenn es bei dieser einen Diskussion geblieben wäre, bräuchten wir über das Wort blackface/blackfacing im Zusammenhang mit unserer Wörterwahl nicht weiter zu reden, aber es folgten weitere Diskussionen, z.B. im März im Zusammenhang mit zwei Theaterstücken, die das Blackface sorgsam mieden, im April im Zusammenhang mit einem Aktionskunstwerk in Stockholm und im Oktober, als ein amerikanischer Dramatiker dem Deutschen Theater eine Aufführung seines Stückes untersagte, weil doch wieder zum Blackface gegriffen wurde. Auch ganz aktuell findet sich das Wort wieder in der öffentlichen Diskussion um einen Literaturkritiker, der eine mäßig originelle Besprechung der sprachlichen Überarbeitung von Kinderbüchern mit schwarz geschminktem Gesicht aufzeichnete [Hinweis: Verlinkter Text enthält rassistische Sprache und Bilder].

Das Wort Blackfacing ist also auf dem besten Wege, Teil des deutschen Wortschatzes zu werden. Dass es bereits einen gewissen Integrationsprozess hinter sich hat, zeigt sich übrigens sowohl auf der Ebene der Form, als auch auf der Ebene des Inhalts. Auf der Formebene fällt auf, dass sich im Deutschen fast ausschließlich die Form Blackfacing findet, im englischen Sprachraum dagegen hauptsächlich die Form blackface verwendet wird, häufig in der Kombination in blackface. Während das englische Wort also das Make-Up selbst bezeichnet (bzw. die Tatsache, dass es jemand trägt), bezeichnet das deutsche Wort Blackfacing durch die Partizipialendung –ing einen Prozess, bezieht sich also auf die Praxis des Schwarzschminkens. (Im Deutschen ist Blackfacing natürlich streng genommen kein Partizip, da –ing ja kein deutsches Morphem ist, aber das Prozesshafte vermittelt die Form trotzdem in Analogie zu den vielen anderen entlehnten englischen ing–Formen, die allesamt Prozesse bezeichnen.)

Auf der inhaltlichen Ebene gibt es erste Hinweise darauf, dass sich das Wort aus seinem ursprünglichen Zusammenhang löst und auch außerhalb von (Theater-)Inszenierungen dunkelhäutiger Menschen verwendet wird. So findet sich das Wort z.B. an verschiedenen Stellen im Zusammenhang mit einer Aktion der Gruppe Femen, bei der sich Aktivistinnen auf dem Berliner Slutwalk einen (schwarzen) Niqab auf den Körper malten.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Kolonialgeschichte und der damit einhergehenden rassistischen Vergangenheit ebenso wie mit der rassistischen Gegenwart kommt in Deutschland sehr viel schleppender in Gang, als etwa in den USA, aber immerhin beginnt sie langsam. Es ist anzunehmen, dass dabei auch die Diskussion um das Blackface weiter geführt wird, und dass sich damit auch das Wort Blackfacing weiter verbreiten wird. Es hat also nicht nur eine interessante Struktur und Bedeutungsgeschichte, sondern auch eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Es ist damit ein solider Kandidat im Rennen um den Anglizismus des Jahres, durchaus schon in diesem, aber ganz sicher im nächsten Jahr.

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April 03 2012

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January 24 2012

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Serdar Somuncu liest aus dem Tagebuch eines Massenmörders - Mein Kampf (Komplett) [HD]erdar Somuncu liest aus dem Tagebuch eines Massenmörders - Mein Kampf (Komplett) [HD]
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June 05 2011

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[...]

Das Wort „Sinti und Roma“ ist eine deutsche Erfindung. Fast überall in Europa wird „Rom“ – Mensch – als Oberbegriff verwendet, entstanden aus den Bürgerrechtsbewegungen der europäischen Roma in den siebziger Jahren. Das Wort ist vor allem ein politisches Konzept. Stéphane Laederich, Autor des Standardwerkes „The Rroma“ schreibt: „Die Familie ist das Zentrum im Leben eines Roms. Die erste Loyalität gilt immer den Verwandten.“ Man sei Angehöriger einer Großfamilie, dann eines Verbundes von Großfamilien, dann einer Sub-Ethnie – wie der Kalderara, der Lovara oder der Sinti. Zuletzt gelte die Identifikation allenfalls der Weltgemeinschaft der Roma.

Die meisten empfänden „Zigeuner“ als diskriminierend, sagt Herbert Heuß vom Zentralrat. „An dem Begriff hängt der Rassenhass der Hitler-Zeit und die vielen alten Vorurteile, über angeblichen Dreck, Kriminalität, Faulheit, dass alle nomadisch leben und am Lagerfeuer sitzen.“ 68 Prozent der Deutschen wollten nichts mit Sinti und Roma zu tun haben, zitiert Heuß aus einer älteren Umfrage, und das habe mit eben diesen Bildern zu tun.

Abseits der beiden Dachverbände wird weniger emotional diskutiert. Manuel Trollmann macht Öffentlichkeitsarbeit für den Sinti Verband Niedersachsen mit 5.000 Mitgliedern, in keinem der verstrittenen Dachverbände organisiert, „weil wir hier ganz praktische Arbeit machen.“ „Ich selbst habe kein Problem damit, wenn mich jemand Zigeuner nennt“, sagt Trollmann. „Es kommt darauf an, wie das gemeint ist – und es ist nicht grundsätzlich diskriminierend gemeint.“ Die Älteren in seiner Familie könnten das Wort aber in keinem Fall aushalten. „Wer mit dem eintätowierten Z im KZ leben musste, verbindet unfassbares Leid mit dem Wort.“ Trollmanns Großonkel – Johann Rukeli Trollmann – war 1933 Boxweltmeister im Halbschwergewicht. Weil er Sinto war, wurde ihm dieser Titel nach acht Tagen aberkannt, er starb 1944 im KZ. „Nach 600 Jahren Sinti-Geschichte in Deutschland ist mein Großonkel der erste, nach dem eine Straße benannt wurde“, sagt Manuel Trollmann.

[...]

Identität: Mehr als ein Streit um Worte — Vielleicht ist „Sinti und Roma“ doch keine gute Bezeichnung für jene, die ­„Zigeuner“ heißen wollen. Die Debatte zeigt, wie viel ­Politik im Namen steckt | freitag.de - Miriam Bunjes - 2011-06-02

May 23 2011

Greece: A Lukewarm Reaction to Attacks on Immigrants

Greek blogger To Vytio (The Jerrycan) writes an elegiac post [el] on his return to Athens from a weekend trip, finding the city gripped in violence, fear, apathy and scary rhetoric. “Our mortal leap was the reaction to what happened in Athens against the immigrants. Lukewarm, blasé. With [right-wing extremists], journalists, politicians, coffee shop patrons and bus passengers gleefully, secretly - or even, not so secretly - contemplating mass extinction”

May 13 2011

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Fascist pogroms in Athens, one migrant stabbed to death, 17 hospitalized | clandestinenglish.wordpress.com 2011-05-13

In the early hours of May 12th a 21-year old Bangladeshi migrant was stabbed to death in the Kato Patisia district of Athens. The victim was lethally stabbed almost certainly by fascist thugs who have launched a series of attacks in the centre of Athens following the murder of a Greek man on Tuesday night, on the corner of Ipirou and Tritis Septemvriou Street. Eye witnesses report that the murderers of the 21-year old man chased him around the neighbourhood and spoke Greek. On Wednesday night alone fascist thugs roamed  through a number of districts of central Athens, injuring many migrants, 17 of them were hospitalised.

Video from the pogrom

Greece: Wave of racist attacks on immigrants in Athens

In the past days, right-wing extremists in Athens, Greece have launched pogrom-like attacks on immigrants in the downtown Athens area. It began on May 10, 2011, one day after a 44-year old escorting his pregnant wife to the hospital was mugged and stabbed to death. There is no evidence as to the identity of the killers, but racist gangs have gone on something like vengeance spree on immigrants -or even foreign-looking Greeks- who they hold generally responsible for rising crime and unemployment in Greece.

A protest against the killing of the expectant father on May 10, in the same location where the mugging happened, drew a crowd of hundreds that eventually led to the attacks.

A man injured in racist attack after protest in Athens, 12 May 2011 - Photo by Epoca Libera, copyright Demotix

Dozens of people have been injured in the past days, and there has also been one death, which is still being investigated for motive. There has been a marked increase in incidents of violence against immigrants and asylum-seekers in Greece in recent years, but this degree of openly racist violence in the streets is unprecedented.

Twitter has erupted with reactions from citizens.

Media reports

Media professional @doleross provided live news coverage of the attacks on immigrants following the protest around 18:00 on May 10.

@doleross: Σε “κυνηγητό” κατά μεταναστώνστην 3η Σεπτεμβρίου έχουν επιδοθεί οι συγκεντρωμένοι για την δολοφονία του 44χρονου.Εμφανίστηκαν τα ΜΑΤ #rbnews

@doleross: Demonstrators against killing of 44-year old are on immigrant “manhunt” on September III Street. Riot police appeared.

@doleross: MEGA τώρα: Ακροδεξιοί στην 3η Σεπετεμβρ. δέρνουν και κυνηγούν μέχρι μέσα στα σπίτια τους αλλοδαπούς. Η αστυνομία δεν επεμβαίνει. #rbnews

@doleross: MEGA TV now: Right wing extremists on September III Street, beating and chasing immigrants, even into their homes. Police not intervening.

@doleross: Πληροφορίες αναφέρουν ότι ομάδες “τιμωρών” έχουν βγει κ σε άλλες περιοχές της Αθήνας κ άλλων δήμων, “αναζητώντας” αλλοδαπούς.#rbnews

@doleross: Reports that “vigilante” squads are scouring areas of Athens and other municipalities, “seeking” immigrants.

Greek expats summarized the distressing news. Film producer Yanni Koutsomytis tweeted in English:

@YanniKouts: Racial violence erupts in downtown Athens following killing of a 44-yr Greek man. Ultra-right groups indiscriminately attack immigrants now

Greek new media theorist Nikos Smyrnaios observed in French:

@smykos: Grèce, une société au bord de l'implosion: un homme assassiné sauvagement à Athènes => des extrémistes racistes pourchassent des immigrés.

@smykos: Greece, a society about to implode: a man savagely assassinated in Athens => racist extremists chase immigrants.

Eyewitness reports

"This is Greece" - Twitpic photo by Nektarios Sylligardakis

Eyewitness reports of attacks on immigrants between 19:00 and 21:00 were sparse, but dramatic:

Share photos on twitter with twitpic

@nsyll: Κυνηγούν ποιον είναι λίγο μελαψός http://twitpic.com/4vypvc

@nsyll: They're chasing everyone a bit dark http://twitpic.com/4vypvc

@potmos: Σπάνε 1-2 καταστήματα “ξένων” τώρα Αχαρνών

@potmos:They're smashing 1-2 shops of “foreigners” now, in Acharnon Street

@bezesteni: Καμμια 50ρια φασίστες και περίεργοι μεσήλικες Ηπείρου και Γ´ Σεπτεμβρίου. Αρκετοί νεαροί με μαυροκόκκινα στην Αχαρνών και τα γύρω στενά.

@bezesteni: About 50 fascists and middle-aged onlookers, Ipirou and September III Street. Several youths wearing red and black in Acharnon Street and adjacent alleys

@zairacat: damage control: μαθαίνω ότι υπάρχουν πολλοί μετανάστες χτυπημένοι στα εφημερεύοντα νοσοκομεία.

@zairacat: damage control: have been told many beaten immigrants admitted to hospitals on call.

The wave of racist attacks in Athens continued the following days, with one killing of an immigrant man possibly linked to racial motives [el], arson attacks [el] and a second anti-migrant pogrom following a protest [el].

Reactions on Twitter

Sharply divided, the Greek twittersphere reacted to the news of he lethal mugging and the racist violence that followed with a mixture of outrage, apprehension and resignation.

The media were also blamed by many for inflaming racial hatred.

@doleross: Λάδι στην φωτιά ρίχνουν ανεύθυνα δημοσιεύματα από “ενηνερωτικά” πορταλς με τίτλους όπως: «Φόβοι για νέα “Δεκεμβριανά”» #rbnews

@doleross: Irresponsible articles by “news” portals fanning the flames, with titles like “Fears of new ‘December riots'”

@radicalalchemist: ΣΚΑΙ: “Απο τις κάμερες φαίνεται οτι είναι μαροκινής ή αλγερινής καταγωγής” Κάμερες που κάνουν και ταυτοποίηση στοιχείων φαντάζομαι έ?

@radicalalchemist: SKAI (TV channel): “CCTV footage shows assailants are Moroccans or Algerians” Cameras identifying people now?

@Cyberela: Θα το ρίξουν στο μεταναστευτικό κύμα των λαών της Νότιας Αφρικής και της Μέσης Ανατολής.

@Cyberela: They'll now blame it on the migration wave from Middle East and North Africa

A distressing allegation was made by Constantinos Alexacos:

@constantnos: Εδώ και μήνες υπάρχουν blogs φερόμενων αστυνομικών και ακροδεξιών που λένε ότι θα κάνουνε πολιτοφυλακή. Ουδείς ίδρωσε…

@constantnos: Alleged police and right-wing blogs have been warning for months about setting up militias. No one cared…

Some Twitter users pointed out core issues engendering violence in the city center. The demographics of entire housing blocks have changed, as right-wing groups have mounted more anti-immigrant campaigns.

@Anastasialadiab: Πόσο ανόητοι όσοι πιστεύουν ότι για την εξαθλίωση του κέντρουτης Αθήνας φταίνε οι μετανάστες κ όχι αυτοί που έδιωξαν τους Μόνιμους Κατοικους

@Anastasialadiab: How foolish are those who believe that immigrants are to blame for the degradation of Athens downtown, and not those who drove away the permanent residents.

and urged authorities to react to the growing humanitarian crisis facing Athens:

@mao_tse_tung: η τραγικότητα του σημερινού εγκλήματος μπορεί να γίνει εξαιρετική αφορμή για ν αρχίσει η προσπάθεια να αλλάξει η κατάσταση. Δήμαρχε ξύπνα!

@mao_tse_tung: today's tragic crime can provide excellent motivation in an attempt to change things. Wake up, Mayor!

while others mused on the self-perpetuating nature of violence:

@nsyll: όταν απαντάς στην βία με βία σίγουρα έχεις χάσεις κάθε δικαίωμα να ζητάς ανθρωπιά

@nsyll: when you answer violence with violence, you've surely lost all rights of recourse to humanity

As interest on Twitter abruptly moved on to other things for the night, like the popular Eurovision song contest, Helena Chari offered a damning deadpan:

@helena_chari: ελλαδα: ουτε euro, ουτε vision, μονο eurovision

@helena_chari: Greece: no euro, no vision, just Eurovision

April 22 2011

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Ungarn: Regierung dementiert "Evakuierung" von Roma | news.ORF.at - 2011-04-22

Die ungarische Regierung und das Rote Kreuz haben heute eine „Evakuierung“ der Roma-Frauen und -Kinder aus dem nordungarischen Ort Gyöngyöspata dementiert. Es handle sich um einen „Osterurlaub“, nicht um eine „aus plötzlicher Notwendigkeit vollzogene Aussiedlung“, sagte der Sprecher von Premier Viktor Orban, Peter Szijjarto, laut der Nachrichtenagentur MTI. Auch Erik Selymes, der Direktor des ungarischen Roten Kreuzes, erklärte, das Ferienlager sei bereits zuvor geplant gewesen.

Im Gegensatz dazu betonte der Chef der Roma-Gemeinde, Janos Farkas, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die 277 Frauen und Kinder das rund 81 Kilometer nordöstlich von Budapest gelegene Dorf sehr wohl wegen eines „Ausbildungslagers“ der rechtsradikalen Vedero-Miliz verlassen hätten. Diese will in Gyöngyöspata am Wochenende ein Trainingslager für „militärische Grundkenntnisse“ abhalten.

Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden 172 Betroffene in das Ferienlager Csilleberc am Stadtrand von Budapest gebracht. Rund 100 weitere wurden in das ostungarische Szolnok gefahren.

Vedero, Hungary Far Right Group, Causes Roma Mass Evacuation With Training Camp

GYONGYOSPATA, Hungary — The Hungarian Red Cross evacuated hundreds of Roma women and children from their homes Friday because they were frightened of a far-right vigilante group that was setting up a training camp near their village.

The 277 evacuees from the village of Gyongyospata were taken by bus to other parts of Hungary because the local Roma are concerned about potential confrontations with members of Vedero, or Defense Force.


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Reposted fromsigalonhuffpost sigalonhuffpost

March 17 2011

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Roma neighborhood under control of uniformed vigilantes in Hungary

http://indymediacall.blogspot.com
Budapest, 16 March 2011
R. I. S.




[...]

Nearly 2,500 persons marched in black military-like clothing on 6th March 2011 in Gyöngyöspata, after the rally supported by the Jobbik party, through the village’s Roma neighborhood, chanting slogans about the restoration of public safety. The police arrived on the scene on the day of the demonstration but did not interfere in any way, regardless of the “abuse caused to the rights of the local Roma residents, which could have been a ground for the authorities to break up the protest”, as mentioned in the letter written by the members of Gyöngyöspata’s Roma community to the Hungarian Minister of Home Affairs.

After the end of the protest the activists wearing the black uniforms of the Civil Guard Association for a Better Future, the “Defense Guard” or the “gendarmerie” did not leave Gyöngyöspata. They are there to this day and still terrorize the local Roma population. They stand in lines and surround the neighborhood. Because of their threatening appearance, the Roma do not dare leave their houses or send their children to school. Their stated goals and behavior clearly questions the state monopoly on the legitimate use of force. The village has a local police chief who had earlier initiated investigations into some thefts and closed some cases. However, many local residents considered it necessary to strengthen public safety by calling on the civil guards to protect their village. While the police doubled their presence on the scene two days after the protest, the members of the Civil Guard Association for a Better Future and its sympathizers are still forming a human chain around the houses of Roma residents and say they are there to stay. The police, while present in large numbers, still do not interfere in any way, regardless of the fact that there is reasonable suspicion that offenses such as harassment and bodily injury are occurring on a day to day basis against many of the village’s Roma residents. Some of the protesters have vowed to stay on and guard the village until the local Roma self-government does not sign a declaration stating that the Roma will stop committing crimes. Attila Laszlo, the leader of the Civil Guard Association for a Better Future said that he had heard about the municipality requesting that the Civil Guard should leave but that this was later retracted by the mayor. The mayor’s office confirmed his statement. According to their initial plans, they intend to stay until they train and organize a local branch of the organization made up of local residents.

[...]
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February 22 2011

Blacks Who Built the GOP

Source: Canada Free Press (2-21-11)

Many former slaves left a political legacy that’s been ignored or completely forgotten by their descendants—even during Black History Month.

As they struggled against the violence and racism of the mid-1800s, it’s likely they thought the inheritance they left would continue to improve the lives of their descendants.

Their legacy is the Republican Party.

For decades, Black people have given over 90 percent of their votes to the Democrat Party. The Democrats can always count on strong support from the Black Community.

But that certainly wasn’t the case during the mid-1800s. During that time, the Republican Party led the fight against strong Democrat opposition to pass the 13th, 14th, and 15th Amendments to the Constitution. The amendments abolished slavery, granted blacks citizenship and the right to vote. It was clear to all Black people who their friends were in the political arena....

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November 04 2010

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Leseempfehlung - Wolfgang Lieb im kritischen Tagebuch auf den Nachdenkseiten: "Es braut sich was zusammen"

[...]

 In Amerika lässt sich an der „Abstrafung“ Obamas der Mechanismus ablesen, warum ein noch vor zwei Jahren von den Massen begeistert unterstützter Hoffnungsträger scheitern muss. Obama hat versprochen mit dem System Bush ein Ende zu machen. Er ist für einen „Change“ gewählt worden. Doch ins Amt gewählt, hat er zwar – wie etwa bei der Gesundheitsreform oder mit leichten Steuererleichterungen – eine stattliche Anzahl von sogar einigermaßen erfolgreichen Anläufen zu einem Wechsel gemacht, aber letztlich konnte er das Gefühl vieler seiner Kernwähler nicht nehmen können, dass nach wie vor die Wall Street die finanz- und wirtschaftspolitische Macht im Lande hat. Er hat vor allem wirtschaftspolitisch keine erkennbare Alternative aufzeigen können, die vor allem den mit der Finanz- und Wirtschaftskrise aus ihren Häusern und ihren Jobs Vertriebenen Hoffnung hätte machen können.

[....]

February 11 2010

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An Open Letter to Dr. Walter E. Massey Chairman, Bank of America President, emeritus, Morehouse College
From William K. Black - Associate Professor of Economics and Law - University of Missouri - Kansas City/MO
February 6, 2010
Betreff: Hans-Olaf Henkel, “Senior Advisor” der Bank of America in Deutschland
[...]
Sowohl die Sarrazin-Tirade als auch Henkels Umarmung, dieser Fanatismus waren wichtige Hauptnachrichtenereignisse in Deutschland. Wenn die leitenden deutschen und europäischen Angestellten der Bank diese Schande nicht zur Beachtung der Geschäftsleitung der Bank gebracht haben, dann erstreckt sich die Fäulnis bis in die Spitze des europäischen Geschäftsbereiches der Bank. Wenn die Hassreden des Herr Henkel durch ihre Direktion zur Kenntnis genommen wurden, warum wurde er nicht sofort aus diesem Grunde entlassen?
Unsere Familie, meine Ehefrau Juni Carbone, lebte 20 Jahre in Nord-Kalifornien, bevor wir nach Kansas City umzogen. Wie Sie sind wir stolz auf die Geschichte der Bank of America. Mr. Gianninis Bank von Italien war stolz darauf, Obst- und Gemüsehändler zu beleihen. Viele dieser kleinen Unternehmer waren neue Einwanderer aus Italien. Wie die “Obst und Gemüse“ Händler, die Herr Sarrazin und Herr Henkel verachten, sahen sie sich oft tiefem Misstrauen wegen ihrer Akzente, ihrer nationalen Herkunft und ihrer Religion (Katholizismus) ausgesetzt. Es war das Zeitalter des “wissenschaftlichen Rassismus” und gut ausgebildete Menschen “wussten”, dass die Zuwanderer aus Südeuropa unterlegen waren. Wie Sie bestimmt wissen, gab es ein Wiederaufleben des Ku-Klux-Klans während der Ära Mr. Gianninis, die größtenteils Einwanderungsgegner und anti-katholisch waren.
Herr Henkel ist nicht einfach ein engstirniger Fanatiker. Seine inhaltliche politische Beratung - Deregulierung und weit höhere Vergütung von Führungskräften - macht ihn zu einem der wichtigsten deutschen Architekten der Krise. Er gab der Bank of America entsetzliche Ratschläge. Aber Herr Henkels traurigster Charakterzug ist die Heuchelei. Er ist ein Serienheuchler, weil sein Fanatismus, die Dinge angreift, die er vorgibt zu vertreten. Sein Sprecher beschreibt ihn als “mutig”. (Er begrüßt Herrn Sarrazins Tirade als Beispiel für Mut.) Im politischen Kontext ist es der Mut, den Mächtigen die Wahrheit zu sagen, auch wenn die Mächtigen diese Wahrheiten nicht hören wollen. Herr Henkel schmeichelt den Mächtigen durch das Evangelium des Sozialdarwinismus.

[...]
US-Medien: “Herr Henkel’s Hall of Shame” || Übersetztung von Richard Schnabl auf Berliner-Journalisten.com - 20100210
Reposted bytosha tosha

February 02 2010

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Democracy Now! - 20100201 - The Freedom Riders: New Documentary Recounts Historic 1961 Effort to Challenge Segregated Bus System in the Deep South



Freedomriders-double

The International Civil Rights Center and Museum opens today in Greensboro, North Carolina at the site of the historic 1960 Woolworth’s sit-in. To mark the start of Black History Month, we turn to the story of another group of young people who were inspired by the success of the nonviolent strategy of the Greensboro sit-in. Starting in May of 1961, mixed groups of black and white students began taking interstate buses into the Deep South, risking their lives to challenge segregation. They called themselves the Freedom Riders. White mobs responded with violence. One bus was set on fire with the Freedom Riders. Numerous Freedom Riders were brutally beaten and hospitalized. We speak to Stanley Nelson, the director of the new documentary The Freedom Riders that premiered at Sundance last week. We also speak to two of the original Freedom Riders, Bernard Lafayette and Jim Zwerg. [includes rush transcript]

January 25 2010

January 23 2010

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YouTube - Rassismus -

// CDU Hessen - Wahlkampfäußerungen: verzerrende Darstellung sozialwissenschaftlicher Studien und Nennung angeblicher Zitate von Staatsanwaltschaft und Polizei - unlautere Wahlkampf-Rhetorik und Ausländer-Hetze à la Roland Koch und dessen Parteiklientel. ::::: oanth Muc 20100123 //
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