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February 18 2014

October 11 2013

Safe-Harbour-Verstöße, Tracking bei Mailprovidern, Cloudspeicher im Selbstbau

Datenschutzverstöße bei „Safe Harbour“, Tracking bei Mailprovidern, Streaming aus Musikerperspektive, Gauck zum Datenschutz, Datenleck bei Adobe und Cloudspeicher im Selbstbau. Die Cloud-Links der Woche:

Safe Harbour: Viele Verstöße gegen Datenschutz-Selbstregulierung

Viele US-Unternehmen verstoßen gegen die selbstauferlegten Verpflichtungen der Safe-Harbour-Vereinbarung, die den Export von Nutzerdaten aus Europa in die USA regelt. Das ist das Fazit eines Berichts (PDF) von Christopher Connoly, Chef der Datenschutzberatung Galexia, im Rahmen einer Anhörung im Innenausschuss des EU-Parlaments. So nennt der Bericht unter anderem 427 Verstöße im laufenden Jahr bei den US-Unternehmen, ein knappes Drittel mehr als 2010. Gänzlich neu ist der Befund Connolys nicht, die Safe-Harbour-Vereinbarung geriet zuletzt jedoch verstärkt in die Kritik. Worum es bei „Safe Harbour” geht, erläutert Jan Schallaböck bei iRights hier genauer.

Deutsche Mail-Provider lassen Tracking zu

Das Magazin c’t hat untersucht, bei welchen Mailprovidern Nutzer vom Absender beim Lesen beobachtet werden können. Technisch gesprochen: welche Anbieter Trackingpixel zulassen. Mit den vor allem von gewerblichen Absendern eingesetzten kleinen Bilddateien können diese nachprüfen, wann, womit und wo eine Mail gelesen wird. Demnach ist die Option bei T-Online, GMX, Web.de, Freenet und 1und1 standardmäßig aktiviert, zumindest beim Webmailer von 1und1 lässt sie sich aber abstellen. Positiv kommen in diesem Fall Yahoo und Google weg, bei denen die Option als Standard abgeschaltet ist. Ebenfalls untersucht wurden gängige Mailprogramme. Heise Security fasst die Ergebnisse zusammen.

Streamingdienste und die Künstler: Anbieter bleiben auf Daten sitzen

Der Musikwirtschaftsforscher Peter Tschmuck hat Streamingdienste wie Spotify, Amazon Cloud Drive oder Rhapsody als Einnahmequelle für Künstler untersucht und Statistiken ausgewertet. Sein Fazit: „Realistischerweise können Musikschaffende Streaming nicht als relevante Einkommensquelle ansehen. Nichtsdestotrotz sollten diese Plattformen als wichtiges Promotionstool für die Verbreitung der eigenen Werke angesehen werden.” Perspektivisch würden aber vor allem die von Streamingdiensten gesammelten Daten für Musikschaffende wichtig. Diese behalten jedoch in aller Regel die Plattformen.

Bundespräsident Gauck: Datenschutz so wichtig wie Umweltschutz

In einer Rede zum Tag der deutschen Einheit hat Bundespräsident Joachim Gauck auch das Thema Datenschutz behandelt. „So sollte der Datenschutz für den Erhalt der Privatsphäre so wichtig werden wie der Umweltschutz für den Erhalt der Lebensgrundlagen”, sagte Gauck. Dabei bezog sich der ehemalige Beauftragte für die Stasi-Unterlagen auch auf die Überwachungs- und Spionageaffäre und forderte „Gesetze, Konventionen und gesellschaftliche Verabredungen”, die dem digitalen Wandel Rechnung tragen.

Adobe: Datenleck bei Kundendaten und Sourcecode

Wie zuerst vom Sicherheitsforscher Brian Krebs berichtet, haben sich Angreifer bei einem Einbruch in das Unternehmensnetzwerk von Adobe Nutzerdaten wie Login-Information, Kreditkartendaten, verschlüsselte Passwörter und Programmcode beschafft. Betroffen sind offenbar Nutzer des Programms Coldfusion sowie Konten für Revel und Creative Cloud. Adobe erklärte, für Nutzer bestehe kein erhöhtes Risiko, betroffene Anwender würden benachrichtigt.

Podcast: Wozu Cloud im Selbstbau?

Marcus Richter hat sich mit dem Mikrorechner Raspberry Pi und der Owncloud-Software einen Cloudspeicher im Selbstbau-Modus zugelegt und eine Anleitung kompiliert. Mit erdgeist vom Chaos Computer Club unterhält er sich gut eine Stunde im Monoxyd-Podcast über die Gründe und Erfahrungen dabei. Hintergründe zum Cloud-im-Selbstbau-Trend auch hier bei iRights.

March 18 2013

Owncloud bringt Virenscanner und Volltextsuche für die eigene Datenwolke

Die Open-Source-Software Owncloud wird um neue Funktionen erweitert. Das Projekt soll eine Alternative zu den großen Cloud-Anbietern liefern. Der Nutzer organisiert und verwaltet den Speicherplatz selbst.

Die Owncloud-Software zum Betrieb einer privaten Cloud entwickelt sich. In der vergangene Woche vorgestellten Version 5 kommen eine Reihe von Funktionen hinzu. So kann der Nutzer seine Inhalte mit einer Volltext-Suche durchforsten und versehentlich gelöschte Dateien wieder herstellen. Die Benutzeroberfläche soll nun einfacher und schneller zu bedienen sein. Ein Virenscanner überprüft automatisch alle hoch geladenen Dateien.

Hinter Owncloud steht der Gedanke, dass der Nutzer  bei Cloud-Anwendungen auf eigenen Speicherplatz zurückgreift – etwa auf selbst gemietete Serverkapazitäten oder die Festplatte auf dem Heimrechner, der permanent online ist. Damit soll der Nutzer die volle Kontrolle über seine Dateien behalten, zum Beispiel über Texte, Musik, Fotos, Filme, Kalender und Adressbücher. Auch über mobile Endgeräte wie Smartphones lässt sich auf die Verzeichnisse in der eigenen Datenwolke zugreifen. Eine Weboberfläche ermöglicht das direkte  Abspielen und Darstellen von Medieninhalten. Owncloud funktioniert unabhängig vom genutzten Betriebssystem.

Die  sogenannte Community-Version der Software ist für den privaten Endanwender gratis. Ging es den Machern zunächst darum, eine freie Alternative zu kommerziellen Angeboten zu schaffen, arbeitet Owncloud inzwischen auch an Bezahl-Versionen, die sich an Unternehmen richten.

Branche arbeitet an der Datensicherheit

Indem Owncloud auf die Datenspeicher der Anwender setzt, begegnet das Unternehmen zentralen Bedenken gegen das Cloud-Computing. Die selbstgebaute Cloud soll zum Beispiel verhindern, in eine allzu große Abhängigkeit großer Anbieter zu geraten (Lock-in-Effekt).Viele Privatnutzer und Unternehmen sorgen sich zudem um die Sicherheit ihrer sensiblen Daten, wenn sie auf fremden Servern lagern. So könnten die Daten zum einen in fremde Hände geraten, zum anderen vorübergehend oder dauerhaft verloren gehen, etwa wenn Rechenzentren ausfallen.

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für sichere Informationstechnologie vom Mai 2012 attestierte allen geprüften Cloud-Speicherdiensten Mängel bei der Datensicherheit. Der eigene Speicherplatz ist hier nur ein Ansatz. Zahlreiche Unternehmen und Projekte arbeiten an Cloud-Lösungen, die das Vertrauen der Nutzer erhöhen sollen, darunter die staatlich geförderten Programme  „Trusted Cloud” und „Trustworthy Clouds”.

 

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