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May 31 2010

02mydafsoup-01

May 01 2010

Aus dem Maschinenraum (6): Die Heuchelei der Netzversteher | Medien - Feuilleton | Constanze Kurz - FAZ.NET - 20100501

[...] Der von [BM] Thomas de Maizière gestartete „Netzpolitische Dialog“ verhieß [...] einen neuen politischen Stil [...] Dass er es sich [...] nicht nehmen ließ, das übliche Grüppchen bezahlter Lobbyisten und BKA-Chef Jörg Ziercke mit an den runden Tisch zu bitten, zeugte [...] von einem vorgefassten Verständnis eines netzpolitischen Diskurses. [...] [Z]u groß ist wohl inzwischen die Gewöhnung daran, dass kommerziellen und Strafverfolgerinteressen der Vorzug gegeben wird. [...] Der Eindruck, dass es bei allem Dialog [...] primär darum ging, sich ein paar Monate politische Ruhe an der Netzfront zu erkaufen, ist wohl nicht ganz falsch. [...] Technische Verständnisdefizite waren der Anlass, zu deren Ausräumung die Netzgemeinde zum Dialog gebeten wurde. [...] Unwissenheit ist keine Ausrede mehr für kurzsichtige, realitätsferne oder gar kontraproduktive Entscheidungen, dazu waren und sind die Angebote, mit technischem und netzkulturellem Sachverstand auszuhelfen, zu vielfältig. [...]

Aus dem Maschinenraum (6): Die Heuchelei der Netzversteher | Medien - Feuilleton | Constanze Kurz - FAZ.NET - 20100501

[...] Der von [BM] Thomas de Maizière gestartete „Netzpolitische Dialog“ verhieß [...] einen neuen politischen Stil [...] Dass er es sich [...] nicht nehmen ließ, das übliche Grüppchen bezahlter Lobbyisten und BKA-Chef Jörg Ziercke mit an den runden Tisch zu bitten, zeugte [...] von einem vorgefassten Verständnis eines netzpolitischen Diskurses. [...] [Z]u groß ist wohl inzwischen die Gewöhnung daran, dass kommerziellen und Strafverfolgerinteressen der Vorzug gegeben wird. [...] Der Eindruck, dass es bei allem Dialog [...] primär darum ging, sich ein paar Monate politische Ruhe an der Netzfront zu erkaufen, ist wohl nicht ganz falsch. [...] Technische Verständnisdefizite waren der Anlass, zu deren Ausräumung die Netzgemeinde zum Dialog gebeten wurde. [...] Unwissenheit ist keine Ausrede mehr für kurzsichtige, realitätsferne oder gar kontraproduktive Entscheidungen, dazu waren und sind die Angebote, mit technischem und netzkulturellem Sachverstand auszuhelfen, zu vielfältig. [...]

Köhlers peinliches Schweigen | FTD.de - Leitartikel: 20100429

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Angesichts dieser Gesetzeslage äußern wir unsere Meinung heute mit der gebotenen Zurückhaltung: Horst Köhler hatte die Chance [...] auf dem Münchner Wirtschaftsgipfel [...] eine Rede zur Finanzkrise halten - in einer Phase, in der die Euro-Zone vor dem Zerfall steht und die deutschen Steuerzahler tief verunsichert sind [...] Köhlers Schweigen mag darin begründet sein, dass er selbst Anteil an der missglückten Konstruktion der Euro-Zone hatte - als Staatssekretär im Finanzministerium. Oder es liegt an seinem schon mehrfach nachgewiesenen Hang, sich lieber der Volksmeinung anzuschließen, statt sie [...] selbst zu prägen.
[...] Auch die Kanzlerin und praktisch die gesamte politische Führungsriege des Landes haben in den vergangenen Wochen peinlich geschwiegen, wenn sie hätten Klartext reden müssen.

Köhlers peinliches Schweigen | FTD.de - Leitartikel: 20100429

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Angesichts dieser Gesetzeslage äußern wir unsere Meinung heute mit der gebotenen Zurückhaltung: Horst Köhler hatte die Chance [...] auf dem Münchner Wirtschaftsgipfel [...] eine Rede zur Finanzkrise halten - in einer Phase, in der die Euro-Zone vor dem Zerfall steht und die deutschen Steuerzahler tief verunsichert sind [...] Köhlers Schweigen mag darin begründet sein, dass er selbst Anteil an der missglückten Konstruktion der Euro-Zone hatte - als Staatssekretär im Finanzministerium. Oder es liegt an seinem schon mehrfach nachgewiesenen Hang, sich lieber der Volksmeinung anzuschließen, statt sie [...] selbst zu prägen.
[...] Auch die Kanzlerin und praktisch die gesamte politische Führungsriege des Landes haben in den vergangenen Wochen peinlich geschwiegen, wenn sie hätten Klartext reden müssen.
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