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February 14 2011

Facebook wächst und wächst und wächst

Eine deutsche Ministerin rät von der Nutzung ab, die Verbraucherschützer fordern einen Boykott – aber die Mitglieder lieben Facebook und täglich werden es mehr.
Der virtuelle Börsenwert von Facebook wird mittlerweile auf 50 Milliarden Dollar (50.000.000.000) taxiert, die Zahl der Mitglieder ist in sechs Monaten um weitere 100 Millionen auf 600 Millionen angewachsen. Facebook hat etwas Magisches, was jeden Nutzer über Warnungen oder Kritik hinwegsehen lässt – und die werbetreibenden Unternehmen anlockt.

Die Ergebnisse der W3B-Studie dokumentieren das ungebrochene Wachstum bei den regelmäßigen (wöchentlichen) Networkern bei Facebook: 64,4 %! XING, das nun das mit 18,4 % Nutzungsanteil zweitgrößte Netzwerk, kann sich mit der Positionierung auf berufliche Kontakte derzeit noch glücklich schätzen. Alle anderen Social Networks scheinen Nutzer an facebook zu verlieren.

Über 40 % aller Internet-Nutzer sind bei Facebook

Facebook ist das dominante deutschsprachige Social Network, die StudiVZ-Gruppe ist mit 32,7 % vor XING der zweitgrößte Anbieter. Linkedin, ein Mitbewerber von XING, wächst weiterhin langsam.

Insgesamt steigt die Anzahl der Nutzer von Social Networks wieder an. Nach einer Stagnation vor einem Jahr beobachten wir nun auch eine leichte Steigerung der Nutzung: die mindestens einmal wöchentliche Nutzung steigt um 3,9 % auf 39,2 %.

Und was wurde eigentlich aus Google Me? Facebook-Killer und dann doch nicht? Gerüchten nach sei die Entwicklung nicht vor dem Frühjahr 2011 reif – wir bleiben gespannt!

Der W3B-Report »Nutzer von Social Networks: Zielgruppen für Marketing und Vertrieb« mit weiteren Auswertungen ist im Februar 2011 erschienen.

July 20 2010

Kontinent Facebook: Wieviel Platz ist für weitere Social Networks?

Facebook ist mit 500 Millionen Nutzern ungefähr so »bewohnt«, wie Nordamerika. Gut, nur 200 Millionen nutzen Facebook täglich und ungefähr 10 Millionen Nutzer aus Deutschland mindestens monatlich. Allein diese Zahlen sind schon sehr beeindruckend. Facebook kann auch vieles – besonders hiesigen Managern von anderen Social Networks Angst machen. Und die haben sie auch zu Recht.

Vor zwei Jahren ging die deutschsprachige Version von Facebook online, die Aufholjagd auf studiVZ & Co. war also eröffnet. Im Herbst 2008 war das Erstaunen groß, als Wer-kennt-wen? schneller wuchs als Facebook. Grund genug, um aktuell zu schauen, wie sich die Marktanteile entwickelt haben.

Ein Drittel aller Internet-Nutzer sind schon bei Facebook

Facebook hat es geschafft und ist 2010 das dominante deutschsprachige Social Network, mit Abstand folgen Xing und Wer-kennt-wen?, dann studiVZ.

Ja, aber: Richtig, interessant sind die regelmäßigen Networker. Hier wird das Wachstum und die Position von Facebook erst recht deutlich – studiVZ ist gerade einmal halb so groß, wie das amerikanische Vorbild. Deutlich zu sehen ist auch, wie das Kriesenjahr 2009 bei Xing zu einem temporären Anstieg der Nutzung geführt hat.

Und jetzt sehen wir auch, weshalb alle Manager Angst bekommen haben: Facebook wächst auf Kosten der anderen Networks. Der Gesamtmarkt stagniert zwar, der Netzwerkeffekt arbeitet für kräftig Facebook, die Mitbewerber werden verdrängt. Wieviel Platz bleibt für Xing, studiVZ oder gar ein Google Me?

June 24 2010

Social Networks im »Reality Check«: Mehr passive als aktive Networker

Die Zugriffszahlen auf Facebook, MySpace & Co. sind auf Wachstumskurs – ebenso das Interesse der Fachwelt an Marketing- und Werbemaßnahmen in Social Networks. Viele Marketing- und Kommunikationsspezialisten sind der Meinung, dass moderne Kommunikationsstrategien ohne soziale Netzwerke nicht mehr auskommen. Grund genug Nutzer und Nutzung von Social Networks aus der Nachfragerperspektive näher zu betrachten – über 7.500 deutschsprachige Besucher von sozialen Netzwerken wurden zu diesem Zweck befragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken im deutschsprachigen Internet in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist – und dass nun offensichtlich ein Sättigungspunkt erreicht ist. Im Vergleich zum Herbst 2009 konnten sich die Nutzeranteile nicht steigern. Insgesamt besuchen heute 62% der Nutzer Social Networks; der Anteil der regelmäßigen Besucher (Nutzung mindestens einmal pro Woche) stagniert bei 35%.

Ein Drittel der Internet-Nutzer besucht Social Networks wöchentlich

Fittkau & Maaß Consulting nahm die regelmäßigen Network-Besucher, die mit 35% immerhin gut ein Drittel der Internet-Gesamtnutzerschaft ausmachen, genauer unter die Lupe – und fand zweierlei heraus:
Zum einen geht unter den regelmäßigen Network-Besuchern nicht einmal jeder Dritte (28%) davon aus, dass er seine Network-Nutzung zukünftig noch intensivieren wird.
Zum anderen ist längst nicht jeder regelmäßige Network-Besucher auch tatsächlich aktiv: d.h. dass er in »seinem« Network vorwiegend kommuniziert, Inhalte selbst verfasst oder kommentiert. Zum Kreis dieser aktiven Social Networker zählen lediglich 40% der regelmäßigen Network-Besucher. Der größere Teil (55%) verhält sich nach eigenen Angaben vorwiegend passiv bzw. beobachtend.

Kommunizierende und gestaltende Nutzer sind in der Minderheit

Hochgerechnet auf die Gesamtnutzerschaft bedeuten diese Daten: Nur 14% aller Internet-Nutzer sind aktiv kommunizierende, gestaltende Social Networker.

Wo findet man sie nun, die wirklich aktiven Social Networker? Die W3B-Resultate zeigen, dass hinsichtlich des Aktivitätsgrades nicht der Marktführer Facebook, sondern MySpace an erster Stelle steht: In diesem Netzwerk findet sich mit 56% mit Abstand der höchste Anteil der wirklich aktiven Networker.

Höchster Anteil aktiver Social Networker bei MySpace

Nicht nur der Aktivitätsgrad, auch Nutzerprofile und Nutzungsmotive, Nutzungsverhalten und -ziele der User der führenden Network-Sites unterscheiden sich zum Teil sehr deutlich voneinander. Die Ergebnisse hierzu sind in der neuen W3B-Studie »Nutzer von Social Networks: Zielgruppen für Marketing und Vertrieb« dokumentiert.

Der W3B-Report »Nutzer von Social Networks: Zielgruppen für Marketing und Vertrieb« mit weiteren Auswertungen ist im Juni 2010 erschienen.

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Schweinderl