About
Abbrev:..oAnth.....Motto:...'Nothing to Hide'.#25c3/#CCC.:.. Den Nachgeborenen ein
gemahnendes Vorbild & zur bleibenden Erinnerung - Loc: München (Munich - Germany).
..............................................................................................................................
Intended: a caleidoscope of repostings, feeds & direct postings in EN....DE....FR..
Selected entries from oAnth are provided via scoop.it - oAnth miscellaneous .........
..............................................................................................................................
Start of active postings on this Tumblelog Diary [microblogging -- WP] on Jan 2009,
nonetheless a great number of earlier entries are indirectly implemented via RSS-feeds.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Selection by entry types - starting with the latest. . . . links. . . texts. . . quotes. . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . files . . . videos . . . images . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
See likewise . . . . . . . >> 02myTagManual . . . . . . >> latest compilations . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Links & feeds to my Posterous-account are protected - pls use password: oA:acc_
:: at twitter >> 02mytwi01 ... diaspora* >> oAnth ... friendfeed >> 02myffeed01 ::
..............................................................................................................................
............ ABOUT THE ACTUAL SOUP.IO STATUS - - - latest entry 2012-03-27 ...........
2012-05-08 - oAnth: during the coming days I will hardly be capable for personal online
aktivities - only RSS import will be provided, if soup.io works regulary.
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
Click here to check if anything new just came in.
May 10 2012
Freitag, 11 Mai 2012 : Kommentar Hl. Franziskus von Assisi
Glücklich und gesegnet, wer Gott liebt und tut, was der Herr selber im Evangelium sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele und deinen Nächsten wie dich selbst. Lasst uns also Gott lieben und anbeten mit einem reinen Herzen und einem reinen Geist... Und dann lasst uns unseren Nächsten lieben wie uns selbst. Und wenn einer seinen Nächsten nicht wie sich selbst lieben will oder kann, dann tue er ihm wenigstens nichts Böses an, sondern tue ihm Gutes. Wem Macht gegeben ist, Andere zu beurteilen, der übe seine richterliche Aufgabe so mit Barmherzigkeit aus, als wollten sie vom Herrn selbst Barmherzigkeit erlangen... Lasst uns lieben und demütig sein und Almosen geben; denn sie reinigen die Seelen von ihren Sünden. Alles, was die Menschen zurücklassen müssen, wenn sie von dieser Welt scheiden, ist für sie für immer verloren; dagegen können sie den Lohn ihrer Liebe und ihrer Almosen mit sich nehmen, und werden von Gott dafür Lohn und gerechten Entgelt erhalten... Bei allen, die so und bis zum Ende handeln, wird der Geist des Herrn Wohnung nehmen, und sie werden Söhne des himmlischen Vaters sein, dessen Werk sie sind; und sie sind Gemahl, Bruder und Mutter unseres Herrn Jesus Christus... Wie herrlich, heilig und groß ist es doch, einen Vater im Himmel zu haben! Wie heilig und schön, herrlich und bewundernswert, im Himmel einen Gemahl zu haben! Wie einzigartig heilig..., tröstlich und süß, liebens- und wünschenswert ist es doch, einen solchen Bruder und Sohn zu haben, der sein Leben für seine Schafe hingab und diese Bitte für uns an seinen Vater richtete: Heiliger Vater, bewahre in deinem Namen die, die du mir gegeben hast...; ich will, Vater, dass auch sie dort bei mir sind, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit in deinem Reich sehen.
May 09 2012
Donnerstag, 10 Mai 2012 : Kommentar
Vom Tage seiner Umkehr an bis zu seinem Tod war der selige Franziskus immer recht grob zu seinem Leib. Sein wesentliches und höchstes Anliegen bestand darin, die Freude des Geistes zu besitzen und zu bewahren, die Freude im Innern wie die äußere Freude. Er behauptete, Dämonen könnten einem Diener Gottes nichts anhaben; er müsse sich nur darum bemühen, die aus einem reinen Herzen kommende innere und äußere Freude des Geistes sich zu erwerben und zu erhalten. Die Dämonen müssten sich dann eingestehen: Da dieser Diener Gottes seine Freude in Drangsal wie im Wohlbefinden bewahrt, finden wir keinen Zugang zu seiner Seele, um ihm zu schaden. Eines Tages tadelte er einen seiner Gefährten, der ein trauriges und bekümmertes Gesicht zog: Warum zeigst du so offen deine Trauer und deinen Schmerz über deine Sünden? Das geht nur Gott und dich etwas an. Bitte ihn darum, dass er dich mit seinem Heil wieder froh macht (Ps 51,14). Versuche, vor mir und den Anderen immer fröhlich zu erscheinen; denn es gehört sich nicht, dass ein Diener Gottes mit trauriger und saurer Miene vor seine Brüder oder andere Menschen tritt.
May 08 2012
Mittwoch, 9 Mai 2012 : Kommentar Hl. Cyrill von Alexandrien
Der Herr sagt..., dass er selbst der Weinstock ist, um uns zu lehren, uns in seiner Liebe zu verankern, und um uns zu zeigen, wie viele Vorteile wir aus der Vereinigung mit ihm ziehen. Und er vergleicht mit den Reben diejenigen, die mit ihm vereint sind, ihm irgendwie gleichgeworden sind und in ihm verankert sind: Sie haben schon an der göttlichen Natur Anteil erhalten (2Petr 1,4) dadurch, dass sie den Heiligen Geist empfangen haben. Denn sein Heiliger Geist ist es, der uns mit Christus, dem Erlöser, vereint... Und tatsächlich haben wir von ihm und in ihm die Wiedergeburt empfangen, und zwar im Geist, um Früchte des Lebens zu tragen; nicht etwa des alten und überholten Lebens, sondern des durch den Glauben und die Liebe zu ihm erneuerten Lebens. Bleiben wir in diesem Stand, in gewisser Weise an Christus angeheftet, dem geheiligten Gebot verbunden, das uns gegeben ist - koste es, was es wolle. Strengen wir uns an, die Wohltaten dieses Adels zu bewahren, das heißt auf keinen Fall den Heiligen Geist zu beleidigen (Eph 4,30), der Wohnung genommen hat in uns und durch den offenkundig wird, dass Gott in uns wohnt... So wie die Wurzel des Weinstocks den Reben ihre naturgegebene Qualität weitergibt und an sie austeilt, was ihr eigen ist, so gibt das Wort, der einzige Sohn Gottes, des Vaters, den Heiligen eine... Verwandtschaft zu seiner Natur, indem er ihnen den Geist schenkt, und zwar vor allem denen, die ihm verbunden sind im Glauben und durch eine vollkommene Heiligkeit. Er nährt sie und lässt ihren Eifer wachsen, er entwickelt in ihnen die Wirkkraft der Tugenden und jedweder Güte.
May 07 2012
Dienstag, 8 Mai 2012 : Kommentar Joseph Kard. Ratzinger [Papst Benedikt XVI.]
Der Evangelist Johannes führt die beiden Sakramente (Taufe und Eucharistie) bis zum Kreuz zurück. Er sieht sie aus der offenen Seite des Herrn strömen (19,34) und begreift dies als Erfüllung eines Wortes in Jesu Abschiedsrede: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück (griechisch). Ich gehe und zur gleichen Zeit komme ich; mein Fortgang der Tod am Kreuz ist auch mein Kommen. Solange wir leben, ist unser Leib nicht nur Brücke, die uns miteinander verbindet, sondern auch Schranke, die uns trennt, die uns in unser unzugängliches kleines Ich einschließt. Die offene Seite des Herrn wird zum Symbol der neuen Öffnung, die er sich im Tod erwirkt hat. Von nun an ist die Schranke seines Leibes aufgehoben. Blut und Wasser fließen aus seiner Seite in einem gewaltigen Strom durch die Geschichte. Als Auferstandener ist er der Freiraum, in den zu treten wir alle eingeladen sind. Seine Wiederkunft ist nicht ein am fernen Ende der Zeiten stattfindendes Ereignis: sie hat schon in seiner Todesstunde stattgefunden, wo er in seinem Weggehen auf neue Weise zu uns kam. So hat sich im Tod des Herrn das Geschick des Weizenkornes erfüllt: wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht (Joh 12,24). Wir alle leben noch von dem Ertrag dieses Weizenkorns, das gestorben ist. Im eucharistischen Brot nehmen wir die unerschöpfliche Brotvermehrung der Liebe Christi entgegen, die ergiebig genug ist, den Hunger aller Zeiten zu stillen.
May 06 2012
Montag, 7 Mai 2012 : Kommentar Hl. Gregor von Nazianz
Mit gutem Grund verspricht der Herr, dass der Geist euch alles lehren wird. Denn wenn der Geist nicht das Herz derer anrührt, die hören, dann ist das Wort derer, die lehren, vergeblich gesprochen. Wenn also jemand lehrt, dann soll der Belehrte das, was ihm beigebracht wird, nicht dem Mund des Lehrenden zuschreiben: wenn es niemand gibt, der uns im Inneren lehrt, dann redet die Zunge des Lehrenden ins Leere. Ihr alle hier hört in gleicher Weise meine Stimme, und doch versteht ihr nicht in gleicher Weise das, was ihr hört... Das bedeutet: die Stimme instruiert den Hörenden nicht, wenn seine Seele nicht die Salbung des Geistes empfängt. Das Wort des Predigers ist wirkungslos, wenn es unfähig ist, das Feuer der Liebe in den Herzen zu entfachen. Die Jünger, die sagten: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? (Lk 24,32), hatten das Feuer aus dem Mund der Wahrheit selbst empfangen. Wenn wir ein solches Wort vernehmen, dann gerät das Herz in Brand, es legt seine kalte Starre ab, es kennt keine Ruhe mehr und geht daran, sich nach den Gütern des Himmelreichs zu sehnen. Die wahre Liebe, von der das Herz erfüllt ist, lässt es in Tränen ausbrechen... Wie glücklich ist das Herz, wenn es diese Lehre von oben vernimmt und diese Gebote, die in uns gleichsam zu einer Fackel werden, die uns in Brand setzt... in einen Brand der Liebe im Innern. Das Wort dringt an unser Ohr, und unser gewandelter Geist verzehrt sich in sanftem inneren Feuer.
May 05 2012
Sonntag, 6 Mai 2012 : Kommentar Sel. Teresa von Kalkutta
Betet gern. Versucht tagsüber oft, das Bedürfnis nach Gebet zu erspüren, und bemüht euch dann auch zu beten. Gebet öffnet das Herz so weit, dass es die Gabe fassen kann, die Gott uns mit sich selbst schenkt. Bittet, sucht (Lk 11,9), und euer Herz wird so weit, dass ihr ihn aufnehmen könnt. Das folgende Gebet aus dem Gebetbuch unserer Gemeinschaft ist eines, das wir täglich beten. Vielleicht hilft es euch... Lasst uns echte, fruchtbare Zweige am Weinstock Jesu werden und ihn so in unser Leben einlassen, wie es ihm gefällt: als Wahrheit um sie zu verkünden; als Leben um es zu leben; als Licht um zu leuchten; als Liebe um geliebt zu werden; als Weg den wir verfolgen; als Freude die wir Anderen machen; als Friede den wir verbreiten; als Opfer das wir in unseren Familien und unserer Umwelt darbringen.
May 04 2012
Samstag, 5 Mai 2012 : Kommentar Sel. Johannes Paul II.
Auf diese Weise - in Christus und durch Christus - wird Gott auch in seinem Erbarmen besonders sichtbar, das heißt: jene göttliche Eigenschaft tritt hervor, die schon das Alte Testament - in verschiedenen Bildern und Ausdrucksweisen - als «Erbarmen» beschrieben hat. Christus gibt der gesamten alttestamentlichen Tradition vom göttlichen Erbarmen eine endgültige Bedeutung. Er spricht nicht nur vom Erbarmen und erklärt es mit Hilfe von Gleichnissen und Parabeln, er ist vor allem selbst eine Verkörperung des Erbarmens, stellt es in seiner Person dar. Er selbst ist in gewissem Sinne das Erbarmen. Für den, der es in ihm sieht - und in ihm findet - , wird Gott in besonderer Weise «sichtbar» als Vater, «der voll Erbarmen ist» (Eph 2,4). Die Mentalität von heute scheint sich vielleicht mehr als die der Vergangenheit gegen einen Gott des Erbarmens zu sträuben und neigt dazu, schon die Idee des Erbarmens aus dem Leben und aus den Herzen zu verdrängen. Das Wort und der Begriff »Erbarmen« scheinen den Menschen zu befremden, der dank eines in der Geschichte vorher nie gekannten wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts Herrscher geworden ist und sich die Erde untertan gemacht und unterjocht hat. Dieses Herrschen über die Erde, das zuweilen einseitig und oberflächlich verstanden wird, scheint für das Erbarmen keinen Raum zu lassen ...Die Lage der Welt von heute weist nicht nur Umwandlungen auf, die zur Hoffnung auf eine bessere Zukunft des Menschen auf dieser Erde berechtigen, sondern auch vielfache Bedrohungen, welche über die bisher gekannten weit hinausgehen... In Christus geoffenbart, erlaubt uns die Wahrheit über Gott, den »Vater des Erbarmens«, (2 Kor 1,3) ihn dem Menschen besonders nahe zu »sehen«, und zwar vor allem dann, wenn der Mensch leidet, wenn er im Kern seiner Existenz und seiner Würde bedroht ist. Das ist der Grund, warum sich in der heutigen Situation der Kirche und der Welt viele Menschen und viele Gemeinschaften, von einem lebendigen Glaubenssinn geführt, sozusagen spontan an Gottes Erbarmen wenden. Sie werden dazu sicher von Christus selbst gedrängt, der durch seinen Geist in den Herzen der Menschen am Werk ist.
May 03 2012
Freitag, 4 Mai 2012 : Kommentar Hl. Rafael Arnáiz Barón
Wenn die Welt wüsste, was es heißt, Gott zu lieben, und sei es auch nur ein wenig, so würde sie auch ihren Nächsten lieben. Wenn man Jesus, wenn man Christus liebt, dann liebt man gezwungenermaßen auch das, was er liebt. Ist er nicht aus Liebe für die Menschen gestorben? Denn indem wir unser Herz in das Herz Christi umwandeln, spüren wir und werden wir durchdrungen von seinen Auswirkungen, und die größte von ihnen ist die Liebe, die Liebe zum Willen des Vaters, die Liebe zu jedem, der leidet, der Lasten trägt, den Bruder in der Ferne, sei er Engländer, Japaner oder Mönch, die Liebe zu Maria. Und schließlich: Wer kann die Liebe Christi verstehen? Niemand, doch es gibt Menschen, die im Besitz kleiner Funken sind ganz verborgen, ganz in Schweigen gehüllt und ohne dass die Welt es weiß. Mein Jesus, wie bist du gut! Du macht alles auf wunderbare Weise gut. Du zeigst mir den Weg, du zeigst mir das Ziel. Der Weg ist das süße Kreuz, das Opfer, die Selbstverleugnung, manchmal auch der blutige Kampf, der unter Tränen auf dem Kalvarienberg endet, oder auf dem Ölberg. Der Weg, Herr, bedeutet auch, der Letzte zu sein, der Kranke, der Arme... Doch was macht das - ganz im Gegenteil!... Diese Verzichte sind angenehm, wenn sie in der Seele die Liebe erstehen lassen, den Glauben und die Hoffnung, und so machst Du aus den Dornen Rosen. Und der Grund? Der Grund bist du und nur du. Der Grund ist, dich auf ewig zu besitzen im Himmel, mit Maria, mit allen Engeln und Heiligen. Doch das wird dort oben sein, im Himmel. Und um die Schwächlichen, die Schwächlinge und Ängstlichen, wie ich einer bin, zu ermutigen, offenbarst du dich manchmal tief im Herzen und sprichst zu ihm: Was suchst du? Was willst du? Nach wem rufst du? Auf, sieh dir doch an, wer ich bin: Ich bin die Wahrheit und das Leben!... Dann, Herr, wirst du die Seele deiner Diener mit unaussprechlicher Süßigkeit erfüllen, die man in Stille immer wieder bedenkt, die der Mensch kaum zu beschreiben wagt. Mein Jesus, wie liebe ich dich, obwohl ich so bin, wie ich bin. Und je ärmer und erbärmlich ich bin, desto mehr liebe ich dich. Ich werde dich immer lieben, ich werde mich an dich klammern und dich nicht mehr loslassen: Ich weiß nicht mehr, wie ich es noch sagen soll.
May 02 2012
Donnerstag, 3 Mai 2012 : Kommentar Hl. Bruno von Segni
Ich bin der Weg. Warum? Weil niemand zum Vater kommt außer durch mich. Ich bin die Wahrheit. Warum? Weil niemand den Vater erkennt außer durch mich: Niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will (Mt 11,27)... Ich bin das Leben; denn niemand hat das Leben außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Jesus sagt: Ihr wollt zum Vater kommen? Ihr wollt den Vater erkennen? Wenn ihr mich, den ihr seht, erkannt habt, werdet ihr auch den erkennen, den ihr noch nicht seht. Schon jetzt habt ihr ihn gesehen, aber nicht ihn selbst; ihr habt ihn in mir gesehen. Ihr habt ihn im Geist und durch den Glauben gesehen. Er spricht aus mir, denn die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Wenn ihr mich hört, seht ihr ihn; denn wenn es um geistige Wirklichkeit geht, gibt es keinen Unterschied zwischen Sehen und Hören: Wer hört, sieht, was er hört. Also seht ihr den Vater, wenn ihr ihn aus mir sprechen hört. Und schon jetzt kennt ihr ihn, weil er in euch bleibt und in euch ist. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater, das genügt uns. Philippus wollte den Vater nicht nur im Geiste sehen, mit den Augen des Glaubens, sondern auch mit seinen fleischlichen Augen. Auch Mose hatte gesagt: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, Herr, lass mich doch deine Herrlichkeit sehen. Und der Herr hatte geantwortet: Kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben (Ex 33,18-20). Jetzt sagt Jesus zu Philippus: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Philippus sprach vom Sehen mit den Sinnen; Christus ruft ihn auf zum inneren Sehen; er lädt ihn ein, mit den Augen der Seele zu erkennen. Schon so lange bin ich bei euch; schon so lange lebe ich mit euch, schon so lange offenbare ich euch meine Göttlichkeit und meine Macht durch meine Worte, Zeichen und Wunder und du kennst mich nicht? Philippus, wer mich sieht, und zwar nicht, wie du dir es vorstellst, mit den Augen des Fleisches, sondern, wie ich es dir sage, mit den Augen seines Herzens Philippus, der sieht den Vater.
May 01 2012
Mittwoch, 2 Mai 2012 : Kommentar Johannes Lanspergius
Die Demut, mit der Christus sich entäußerte und wie ein Sklave wurde (Phil 2,7), ist für uns Licht. Licht für uns ist auch, dass er sich dem Ruhm der Welt verweigert hat, dass er es vorzog, in einem Stall zur Welt zu kommen und nicht in einem Palast; und dass er einen schändlichen Tod erleiden wollte. Dieser Demut haben wir die Erkenntnis zu verdanken, wie verabscheuenswert die Sünde eines Wesens ist, das aus Ackerboden geformt ist (Gen 2,7), die Sünde eines armen, kleinen, unbedeutenden Menschen, wenn er stolz wird, sich in den Himmel erhebt und nicht gehorchen will, wo wir doch den unendlichen Gott gedemütigt sehen, verachtet und den Menschen ausgeliefert. Auch die Gelassenheit mit der er Hunger, Durst, Kälte, Beschimpfungen, Schläge und Wunden ertragen hat, ist Licht für uns, wenn er wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer seinen Mund nicht auftut (Jes 53,7). Dank dieser Gelassenheit erkennen wir ja, wie untauglich Zorn und Drohung sind, und willigen ein, zu leiden, und dienen Christus, und das nicht aus Routine. Der Gelassenheit verdanken wir, dass wir allmählich erkennen, was uns auferlegt ist: in Demut und Stille unsere Sünden beweinen, und das Leid, wenn es kommt, geduldig ertragen. Denn Christus hat seine Leiden mit so viel Gelassenheit und Geduld ertragen, und nicht für Sünden, die er etwa begangen hätte, sondern für die Sünden anderer. Denkt also, geliebte Brüder, nach über alle Tugenden, die Christus uns durch sein vorbildliches Leben gelehrt hat, die er uns eindringlich ans Herz legt und zu deren Nachahmung er uns dank seiner Gnade die Kraft gibt.
April 30 2012
Dienstag, 1 Mai 2012 : Kommentar Symeon der Neue Theologe
Ausgegangen und gesandt vom Vater stieg das Wort herab, nahm Wohnung ganz und gar im Schoß der Jungfrau. Ganz und gar war der Sohn im Vater, und ganz und gar im jungfräulichen Leib, ganz und gar in Allem, er, den Nichts fassen kann... Unverändert wurde er wie ein Sklave (Phil 2,7); in die Welt gesandt, wurde er in allem Mensch... Wie darf man etwas behaupten, was man nicht erklären kann? Nicht den Engeln, nicht den Erzengeln, keinem geschaffenen Wesen? Man mag es in Aufrichtigkeit denken: in Worte fassen kann man es mitnichten, und unser Geist ist nicht wirklich fähig, es ganz zu begreifen. Wie nur kann er Mensch und Gott sein, Gottmensch? Wie auch Sohn des Vaters ganz und gar, doch so, dass beide ungetrennt verbleiben? Wie nur ist er, Sohn der Jungfrau, in die Welt gekommen? Und wie ist er der geblieben, den niemand fassen kann?... Du aber sprich nicht weiter jetzt; denn wolltest du sprechen dein Verstand findet kein Wort, und deiner schwatzhaften Zunge ist Schweigen geboten... Ehre sei dir, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, dir Gottheit, unbegreiflich und ungeteilt im Wesen. Wir beten dich an im Heiligen Geist, wir, die deinen Geist besitzen, weil wir ihn von dir empfangen haben. Und im Lichte deiner Herrlichkeit stellen wir keine zudringlichen Fragen mehr. Aber in ihm, deinem Geist, sehen wir dich: den ungezeugten Vater und dein gezeugtes Wort, das ausgeht von dir. Und wir beten an die unteilbare, unvermengte Dreieinigkeit in ihrer einen Göttlichkeit, Hoheit und Macht.
April 29 2012
Montag, 30 April 2012 : Kommentar Johannes Tauler
Ich bin die Tür zu den Schafen: Unser Herr sagt, dass er die Türe zum Schafstall ist. Was ist nun dieser Schafstall, diese Umfriedung, dessen Tür Christus ist? Es ist das Herz des Vaters, und Christus ist wahrhaftig die liebenswerte Tür zum und vom Vater. Christus hat für uns die Versiegelung aufgebrochen und den Zugang zum Herzen ermöglicht, das bis dahin allen Menschen verschlossen war. In diesem Schafstall sind alle Heiligen vereint. Der Hirte ist das ewige Wort, das Tor ist das Menschsein Christi; unter den Schafen dieses Stalles verstehen wir die Seelen der Menschen, aber auch die Engel gehören dort hinein...; der Torsteher ist der Heilige Geist...; denn alle Wahrheit kommt von ihm, die erfasste und die verfasste... Mit wie viel Liebe und Güte öffnet er uns das Herz des Vaters und gibt uns ständig freien Zutritt zum verborgenen Schatz, zu den verborgenen Wohnungen und zum Reichtum dieses Hauses! Niemand hat eine Vorstellung davon, wie zugänglich Gott ist, wie bereit uns aufzunehmen, wie er sich geradezu danach sehnt es zu tun, und wie er uns in jedem Augenblick und zu jeder Stunde entgegenkommt... Liebe Kinder, wie unverbesserlich taub wir doch dieser liebevollen Einladung gegenüber bleiben...! Wir weigern uns so oft, ihr zu folgen. Wie viele Einladungen und Anrufe des Heiligen Geistes lehnen wir ab! Wir verweigern uns aus allen möglichen irdisch-weltlichen Gründen! Wir suchen so oft nach Anderem, und nicht den Ort, an dem Gott uns haben möchte.
April 28 2012
Sonntag, 29 April 2012 : Kommentar Hl. Basilius von Seleucia
Betrachten wir Christus, unseren Hirten... Er freut sich seiner Schafe, die in seiner Nähe sind, und macht sich auf die Suche nach denen, die sich verirren. Berge und Wälder machen ihm nicht Angst; er durchstreift Schluchten, um zum verirrten Schaf zu gelangen. Auch wenn er es in einem erbärmlichen Zustand vorfindet, gerät er nicht in Zorn. Voller Mitleid lädt er es sich auf die Schultern und ermöglicht dem ermüdeten Schaf sich zu erholen, indem er selber Mühe auf sich nimmt (Lk 15,4f).
Zuerst verkündet Christus: Ich bin der gute Hirt: die verloren gegangenen Tiere will ich suchen, die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die kranken heilen (Ez 34,16). Ich habe Scharen von kranken und erschöpften Menschen gesehen; meine Schafe, die fortgingen, dorthin, wo die Dämonen hausen; meine Herde, die von Wölfen zerrissen wurde. Ich habe es gesehen und habe nicht unbeteiligt von oben zugeschaut. Deshalb ergriff ich die vertrocknete Hand, die vom Bösen wie von einem Wolf festgehalten wurde; ich band die los, die vom Fieber ans Bett gefesselt war; ich habe den sehen gelehrt, dessen Auge vom Mutterschoß an verschlossen war; ich habe Lazarus aus dem Grab geholt, wo er schon vier Tage lang gelegen hatte (Mk 3,5; 1,31; Joh 9,11). Denn ich bin der gute Hirt; der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe...
Die Propheten kannten diesen Hirten; sie hatten lange vor seiner Passion angekündigt, was geschehen würde: Wie ein Lamm, das man zur Schlachtbank führt und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf (Jes 53,7). Wie ein Lamm hat der Hirt seine Kehle hingehalten für seine Lämmer... Sein Tod war das Heilmittel gegen den Tod; er leert die Gräber durch sein Grab... Die Gräber sind schwer und das Gefängnis verschlossen, bis der gute Hirt vom Kreuz herabsteigt und seinen gefangen gehaltenen Schafen die gute Nachricht ihrer Befreiung bringt. Man sieht ihn in der Unterwelt, wo er den Befehl zur Freilassung gibt (1 Petr 3,19); und man sieht ihn, wie er von neuem seine Lämmer ruft und ihnen sagt, er rufe sie aus der Unterwelt zum Leben. Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. So hofft er, die Zuneigung seiner Lämmer zu gewinnen, und alle, die die Stimme hören können, lieben Christus.
April 27 2012
Samstag, 28 April 2012 : Kommentar Hl. Johannes Chrysostomos
Nehmt und esst, sagte Jesus, das ist mein Leib für euch (vgl. 1 Kor 11,24). Wie ist es zu erklären, dass die Jünger bei diesen Worten nicht in Verwirrung gerieten? Weil ihnen Christus darüber schon viel Bedeutsames gesagt hatte (Joh 6)... So wollen auch wir Jesus ganz vertrauen. Selbst wenn das, was er sagt, dem, was wir sehen und verstehen, zuwider läuft lasst uns keine Einwände erheben! Vielmehr soll sein Wort unserem Verstand und unserer Sichtweise gebieten. Das sei unsere Einstellung gegenüber den heiligen Geheimnissen: Wir nehmen nicht nur das wahr, was wir mit unseren Sinnen erfassen; vor allem ziehen wir das Wort Gottes in Erwägung. Sein Wort kann uns nicht täuschen, unsere Sinne hingegen führen uns leicht in die Irre. Sie versagen sehr häufig, das Wort Gottes aber gilt für alle Zeit. Wenn der Logos sagt: Das ist mein Leib, dann wollen wir ihm vertrauen, ihm glauben und diesen Leib mit den Augen des Geistes betrachten...
Wie viele Leute sagen heutzutage: Ich möchte Christus gern selbst sehen, sein Angesicht, sein Gewand, seine Schuhe. Nun, in der Eucharistie siehst du ihn, berührst ihn, empfängst ihn! Du möchtest sein Gewand sehen; dabei schenkt er sich dir selbst, damit du ihn nicht nur sehen, sondern ihn berühren, in deinen Körper aufnehmen, ihn in deinem Herzen empfangen kannst. Dass sich ihm also niemand gleichgültig oder lässig nähere! Alle, die zu ihm kommen, müssen von glühender Liebe erfüllt sein.
April 26 2012
Freitag, 27 April 2012 : Kommentar Sel. Teresa von Kalkutta
Mit wie viel Zärtlichkeit spricht Jesus zu uns, wenn er sich den Seinen in der heiligen Kommunion darbietet: Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Welch größeres Geschenk könnte Jesus mir machen, als wenn er mir sein Fleisch zur Nahrung gibt? Nein, Jesus könnte nicht mehr tun und mir auch keine größere Liebe erweisen. Die heilige Kommunion ist, wie das Wort selbst schon sagt, die innigste Vereinigung Jesu mit unserer Seele und unserem Leib. Wenn wir das Leben haben wollen und es in größerer Fülle haben wollen, müssen wir vom Fleisch unseres Herrn leben. Die Heiligen haben das derart gut erkannt, dass sie Stunden in der Vorbereitung und Danksagung verbringen konnten. Wer könnte das recht deuten? O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, hat Paulus ausgerufen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? (Röm 11,33-34) Wenn ihr Christus in euer Herz aufnehmt, wenn das Lebendige Brot ausgeteilt ist, dann überlegt, was Unsere Liebe Frau wohl empfunden hat, als der Heilige Geist sie überschattete und sie, die voll der Gnade war, den Leib Christi empfing (Lk 1,26f). Der Geist wirkte in ihr so stark, dass sie sich alsbald auf den Weg machte (1,39), um zu dienen.
April 25 2012
Donnerstag, 26 April 2012 : Kommentar Hl. Teresa von Avila
Der gute Jesus, der sah, wie sehr seine Hilfe uns nottut, hat ein wunderbares Mittel ersonnen, durch das uns das Übermaß seiner Liebe für uns aufscheint. Deshalb also sprach er in seinem Namen und im Namen aller seiner Brüder dieses Gebet: Unser tägliches Brot, Herr, gib uns heute. (vgl. Mt 6,11)... Er hat gespürt, dass er unsere Liebe wecken muss, indem er uns seine Liebe vor Augen stellt, und das nicht nur einen Tag lang, sondern tagtäglich. Deshalb hat er sich dafür entschieden, in unserer Mitte zu wohnen... Ich kann meine Bewunderung nicht zurückhalten darüber, dass diese Bitte die einzige ist, in der er die gleichen Worte wiederholt. Denn zuerst betet er darum dass man uns dieses Brot täglich geben möge, dann fügt er hinzu: Gib es uns heute. Das ist, als spräche er zu seinem Vater, dass er ihn uns nicht wegnehmen möge, wo er für uns dem Tode übergeben wurde und nunmehr uns gehört, sondern dass er ihn uns täglich zu Diensten sein lassen soll bis zum Ende der Welt... Wenn er spricht Unser tägliches Brot, dann meiner Meinung nach deshalb, weil wir ihn nicht nur auf Erden besitzen, sondern ihn auch im Himmel besitzen werden, wenn wir aus seiner Gegenwart zu leben verstehen... Wenn er sagt heute, dann scheinbar, um den einen Tag anzudeuten, das heißt die Dauer der Welt, denn die Welt besteht wirklich nur für einen Tag... Der Sohn sprach denn auch zum ewigen Vater: Da es nur um diesen einen Tag geht, gestatte mir, ihn in Knechtschaft zu verbringen. Gott-Vater hat ihn uns gegeben und ihn in diese Welt geschickt, weil er es wollte. Der Sohn seinerseits, durch seinen eigenen Willen, will uns nicht verlassen, sondern in unserer Mitte wohnen zur größeren Ehre seiner Freunde und zur Beschämung seiner Feinde. Er bringt diese neuerliche Bitte nur für heute vor; der ewige Vater hat uns dieses geheiligte Brot gegeben, und es ist für immer, ich wiederhole es, dass er uns diese Nahrung der Menschheit des Erlösers gegeben hat, unsere Stütze, unser wahres Manna. In diesem allerheiligsten Sakrament findet unsere Seele allen Wohlgeschmack und alle Tröstungen, die sie sich wünschen kann (vgl. Weish 16,20). Und wenn wir keinen Fehler begehen, können wir sicher sein, nicht Hungers zu sterben.
April 24 2012
Mittwoch, 25 April 2012 : Kommentar Sel. John Henry Newman
Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest (Hebr 12,12; Jes 35,3)... Barnabas und Paulus hatten den hl. Markus auf ihre erste Missionsreise mitgenommen; er jedoch verließ sie ziemlich bald, um nach Jerusalem zurückzukehren (Apg 15,38). In der Folgezeit arbeitete er dann mit dem hl. Petrus in Rom zusammen (1 P 5,13). Dort verfasste er sein Evangelium, das im Wesentlichen aus dem besteht, was ihm der Apostel mitgeteilt hatte. Schließlich schickte ihn Petrus nach Alexandria in Ägypten, wo er eine Kirchengemeinde gründete, die eine der strengsten und kraftvollsten zur Zeit des Anfangs war... Markus, der die Sache des Evangeliums angesichts der ersten auftretenden Gefahren im Stich gelassen hatte, erwies sich so später... als ein sehr energischer und treuer Diener Gottes...; das Werkzeug dieser Veränderung scheint der hl. Petrus gewesen zu sein, der es auf erstaunliche Weise verstand, den zaghaften, feigen Jünger wieder aufzubauen. Aus dieser Geschichte können wir eine Lehre ziehen: durch Gottes Gnade kann der Schwächste stark werden. Wir dürfen also unser Vertrauen nicht in uns selber setzen, niemals einen Bruder verachten, der Schwäche zeigt, niemals an ihm verzweifeln; vielmehr sollen wir seine Last tragen (Gal 6,2) und ihm weiterhelfen... Die Geschichte des Mose bietet uns das Beispiel eines stolzen, ungestümen Temperaments, das der Geist Gottes derart gezügelt hat, dass aus Mose ein außergewöhnlich sanfter Mensch wurde...: demütiger als alle Menschen auf der Erde (Num 12,3)... Im Lebenslauf des Markus vollzieht sich eine Veränderung, die noch seltener ist: der Wandel von Schüchternheit zu Kühnheit... Bei Markus ist also eine noch erstaunlichere Umformung eingetreten als bei Mose: Dank dem Glauben sind sie stark geworden, als sie schwach waren (vgl. Hebr 11,34).
April 23 2012
Dienstag, 24 April 2012 : Kommentar Hl. Nerses Schnorhali
Für die Hebräer hast du das Meer vor aller Augen zweigeteilt, (Ex 14) und für mich dichteste Finsternis. In jener Zeit hast du den Pharao verschlungen Und jetzt den Fürst dieser Welt, den Urheber des Todes. (Joh 12,31; 8,44) Für jene warst du die schützende Wolke während des Tages Und des Nachts eine Feuersäule (Ex 13,21). Für mich ist das Licht die Erkenntnis deines Sohnes, des Wortes, und mein Schutz ist der Heilige Geist. Einst gabst du das vergängliche Manna Und jene, die davon kosteten, sind gestorben. Jetzt ist es dein himmlischer Leib, der denen das Leben schenkt, die ihn essen. Jene haben das Wasser getrunken, das aus dem Felsen sprudelte (Ex 17) Und ich habe das Blut deiner Seite getrunken, du mein Fels (Joh 16,34; Ps 18,3). Jene haben die eherne Schlange hängen gesehen (Num 21,9) Und ich habe dich am Kreuz gesehen, der du das Leben bist. Jenen hast du das Gesetz des Mose gegeben, geschrieben auf Tafeln von Stein, und mir gabst du die Weisheit deines Geistes, dein göttliches Evangelium. Deshalb wird von mir, was das rechte Tun betrifft, weit mehr gefordert, als von jenen verlangt wird... Doch du wurdest zu dem, der für sie sühnte, O mein Herr voll Erbarmen, die einziger Sohn des Vaters... Hindere mich nicht daran, wie die meisten von jenen, in dein Gelobtes Land einzutreten. Doch mit den beiden, die hineingingen (Dtn 1,36; 31,3) Führe mich in dein himmlisches Vaterland.
April 22 2012
Montag, 23 April 2012 : Kommentar Hl. Faustine Kowalska
Ich verneige mich vor dir, du Brot vom Himmel (Ps 78,24), In tiefem Glauben, in Hoffnung und Liebe, Und bete dich an aus tiefstem Seelengrund, wenngleich ich nichts bin. Ich verneige mich vor dir, du verborgener Gott, Und liebe dich aus ganzem Herzen. Die Schleier des Mysteriums hindern mich nicht; Wie die Erwählten im Himmel liebe ich dich. Ich verneige mich vor dir, Lamm Gottes, das du meiner Seele Sünden tilgst, Lamm Gottes, das ich jeden Morgen in meinem Herzen empfange; Du bist es, das mir zu meinem Heil verhilft.
April 21 2012
Sonntag, 22 April 2012 : Kommentar Hl. Augustinus
Diese Stelle des Evangeliums ... zeigt uns wirklich, wer Christus ist, und wahrhaftig, wer die Kirche ist..., damit wir verstehen, welche Braut sich dieser göttliche Bräutigam auserwählt hat und wer der Bräutigam dieser heiligen Braut ist... Auf dieser Seite können wir ihren Ehevertrag lesen... Du hast gelernt, dass Christus das Wort ist, das Wort Gottes, verbunden mit einer menschlichen Seele und einem menschlichen Körper... Hier glauben die Jünger, einen Geist zu sehen; sie glauben nicht, dass der Herr einen wirklichen Körper besitzt. Doch da der Herr um die Gefährlichkeit solcher Gedanken wusste, beeilt er sich, sie aus ihrem Herzen zu reißen... Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Und du, setz dich bei gleich dummen Gedanken kraftvoll mit der Richtschnur des Glaubens, die du empfangen hast, dagegen zur Wehr... Christus ist wahrhaft das Wort, der einzige Sohn des Vaters, ihm gleich, verbunden mit einer wirklich menschlichen Seele und einem wirklichen Leib, frei von jeder Sünde. Dieser Leib ist es, der gestorben ist, dieser Leib ist es, der auferstanden ist, dieser Leib wurde ans Kreuz geschlagen, dieser Leib wurde ins Grab gelegt, dieser Leib thront in den Himmeln. Unser Herr wollte seine Jünger davon überzeugen, dass das, was sie sehen, wirklich Knochen und Fleisch war... Warum wollte er mich von dieser Wahrheit überzeugen? Weil er wusste, wie sehr es zu meinem Wohl gereicht, dies zu glauben, und wie viel ich verlieren würde, wenn ich es nicht glaubte. Glaubt also auch ihr, dass er es ist, der Bräutigam! Hören wir nunmehr, was über die Braut gesagt wird...: Christus musste leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, in seinem Namen muss man die Umkehr und die Vergeben der Sünden allen Nationen verkünden, angefangen in Jerusalem. Das ist die Braut... die Kirche ist ausgebreitet über die ganze Erde, sie hat alle Völker in ihren Schoß aufgenommen... Die Apostel sahen Christus und glaubten an die Kirche, die sie nicht sahen. Wir aber, wir sehen die Kirche; glauben wir also an Jesus Christus, den wir nicht sehen. Und indem wir uns an das klammern, was wir sehen, werden wir zu dem gelangen, den wir noch nicht sehen.
Older posts are this way
If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.
