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September 23 2013

Lobby du tabac : Philip Morris fiche les eurodéputés

Lobby du tabac : Philip Morris fiche les eurodéputés
http://www.leparisien.fr/societe/les-fichiers-secrets-du-lobby-du-tabac-21-09-2013-3156603.php

Des documents confidentiels datant de 2012 et 2013 montrent comment Philip Morris International, le leader mondial du secteur avec la marque Marlboro, a fiché les 74 députés français (et les autres aussi) qui siègent au Parlement européen. Les classant selon leur proximité supposée avec l’industrie cigarettière et en spécifiant le degré d’urgence de les approcher.

#tabac #lobbying #surveillance

voir aussi : http://seenthis.net/messages/174436 et le Canard du 4 septembre p. 4

September 06 2013

GM crops : African opposition is a farce, says group led by Kofi Annan

GM crops: African opposition is a farce, says group led by Kofi Annan
http://www.theguardian.com/global-development/2013/sep/05/africa-gm-genetically-modified-crops

Concern in Africa over genetically modified crops has been dismissed as fear of the unknown by an environmental group chaired by Kofi Annan, the former UN secretary general.

“This report clearly indicates their full support for GM crops, and their intention to use their influence to open African doors for Monsanto’s and Syngenta’s patented GM crops,” said Teresa Anderson, international advocacy co-ordinator for the Gaia foundation, an advocate of food sovereignty that asserts the right of people to define their own food systems.

“Characterising the refusal of most African countries to commercialise GM crops … as ’fear of the unknown’ is patronising and shallow. Agra has wilfully chosen to insult farmers’ concerns in their aim to expand corporate agribusiness into Africa.”

#ogm #lobbying #corruption

August 17 2013

Dimitar Dimitrov, was macht ein „Wikimedian in Brussels”?

Dimitar Dimitrov ist seit Mitte des Jahres als Kundschafter und Botschafter in Brüssel für Wikimedia tätig, dem Verein hinter der Wikipedia. Während der internationalen Wikimania-Konferenz in Hongkong sprach John Weitzmann mit ihm über seine Aufgaben und die nächsten Ziele der Anhänger des freien Wissens. 

iRights.info: Sie sind für Wikimedia in Brüssel tätig. Als was denn?

Dimitar Dimitrov: „Wikimedian in Brussels“, angelehnt an Wikimedian in Residence. Wir haben extra einen leichten Titel gesucht, damit das jetzt noch keine Fragen aufwirft wie: Wer hat Dir erlaubt, da in Brüssel irgendwas zu machen. Das wird noch eine Riesendiskussion eines Tages.

iRights.info: Wie kam es dazu?

Dimitar Dimitrov

Dimitar Dimitrov, hier am Neusiedlersee, ist Politikwissenschaftler und langjähriger Wikimedia-Aktivist. Geboren in Bulgarien und nach zahlreichen Stationen in europäischen Hauptstädten lebt er derzeit in Brüssel. Foto: CC BY-SA

Dimitar Dimitrov: Ich war nach Brüssel gezogen und hatte mir gedacht, man sollte auch auf der politischen Schiene arbeiten, wenn man schon mal da ist. Darum habe ich an Wochenenden und Nachmittagen mit einem Monitoring der dortigen Geschehnisse angefangen und das an Wikimedia-Mailinglisten geschickt. Daraufhin ist Wikimedia Deutschland auf mich zugekommen und wir haben festgestellt, dass wir im Grunde dasselbe vorhaben. Also haben wir gesagt: Wollen wir nicht zusammenarbeiten?

Wir haben dann im April 2013 ein großes Treffen in Brüssel organisiert, an dem Community-Mitglieder aus diversen europäischen Ländern teilnahmen. An einem Wochenende diskutierten wir, was wir erreichen wollen, was unsere Ziele sind, und wie wir das in der Wikimedia-Welt organisiert kriegen – was eigentlich der schwierigere Teil der Angelegenheit ist.

Wir waren uns am Ende einig, dass da etwas mehr Arbeit investiert werden muss, für die die Wochenenden nicht genügen. Darum habe ich jetzt ein erstmal sechsmonatiges „Stipendium“ erhalten, mit dem ich versuche, das Ganze durchzuführen.

iRights.info: Welche Aufgaben haben Sie in Brüssel?

Dimitar Dimitrov: Aufgabe Nummer eins ist das Komplett-Monitoring der ganzen EU-Prozesse, was ja schon einiges an Arbeit ist und leider nicht immer konkrete Ergebnisse hervorbringt. Ich bin quasi dafür verantwortlich, dass wir von Anfang an darüber Bescheid wissen, wenn irgendwo ein Gesetzgebungsvorschlag auf den Tisch kommt oder besprochen wird. Das ist für uns sehr wichtig.

In der Vergangenheit wurden wir von einigen Entwicklungen komplett überrascht. Unsere Vereine und unsere Community kriegen von manchem Vorhaben oft erst dann etwas mit, wenn es schon in den Medien ist. Was wiederum heißt, dass in Brüssel darüber schon seit zwei bis drei Jahren gesprochen wurde. Dann ist es meist schon zu spät, noch sinnvolle Veränderungen durchzubringen.  Und auch wegen des Blackouts der Wikipedia rund um SOPA, PIPA und ähnlicher Vorkommnisse haben wir uns gedacht, dass jetzt der Zeitpunkt für ein Monitoring im Detail gekommen ist.

Aufgabe Nummer zwei ist, möglichst viele lokale Sektionen von Wikimedia und Community-Mitglieder für dieses Projekt zu begeistern, sodass es langfristig nicht ein von ein oder zwei Sektionen durchgeführtes Projekt bleibt, sondern eines wird, bei dem Freiwillige relativ leicht einsteigen und aktiv sein können. Unser langfristiges Ziel ist es, ein System für „crowdsourced Lobbying“ zu schaffen.

iRights.info: Welche Entwicklungen verfolgen Sie gerade?

Dimitar Dimitrov: Im Moment ganz aktuell ist die europäische Verwertungsgesellschaften-Richtlinie. Sie enthält einige Passagen darüber, ob Künstler auch einzelne ihrer Werke unter eine freie Lizenz stellen dürfen oder nicht. Das ist jetzt dreimal raus- und wieder reingerutscht in den Richtlinien-Entwurf. Die Kommission hatte das zunächst nicht drin. Dann hatte es die Berichterstatterin hineingeschrieben. In einem Kompromiss ist es dann herausgefallen, dann aber durch einen Veränderungsvorschlag des Abgeordneten Christian Engström wieder hereingekommen. Nun geht der Entwurf in den Rat und auch dort könnte es wieder ein Hin und Her geben.

Für uns ist diese Regelung ganz wichtig, denn es ist gar nicht unwahrscheinlich, dass Künstler – selbst ein Bono von U2 – sagen: Ich werde einen Song von mir für meinen Wikipedia-Artikel stiften. Wenn sie aber vor der Wahl ständen, „alle Songs stiften oder keinen“, dann könnten sich die Künstler das natürlich nicht leisten. Dieser Komplex nimmt derzeit die meiste Zeit bei mir in Anspruch.

Darüber hinaus haben wir uns drei Ziele gesetzt: Wir wollen europaweit Panoramafreiheit (auch Straßenbildfreiheit genannt), die klar und liberal definiert ist; wir wollen, dass staatliche Werke frei nutzbar sind, entweder unter freien Lizenzen oder ganz ohne Urheberrecht; und die Richtlinie zu „verwaisten Werken“ hat uns nicht wirklich überzeugt und sollte noch einmal überarbeitet werden.

Letztere kann natürlich sinnvoll erst in einigen Jahren angesprochen werden, aber bis dahin müssen wir schonmal Grundlagenarbeit leisten, so dass wir eines Tages auch verwaiste Werke in Wikimedia-Projekten nutzen können. Speziell die Einschränkung auf nicht-kommerzielle Nutzung muss weg.

iRights.info: Wo sehen Sie, bezogen auf Wikipedia, derzeit die größten Schwachstellen bei der Bewegung für freies Wissen?

Dimitar Dimitrov: Es hapert bei uns im Moment an der Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und Communities in den einzelnen Ländern. Dieses Problem lässt auch nicht allzu schnell lösen, denn genau dafür hatten wir das Projekt einer „World Chapter Association“. Die damit beabsichtigte internationale Kooperation und Koordination der Sektionen ist aber, sagen wir mal so, ein wenig fehlgeschlagen.

Die Lösung wird irgendwann wohl sein, nicht gleich eine Organisation zu schaffen, sondern erst einmal gemeinsame Projekte, wie „Wiki loves Monuments“ und andere global durchzuführen. Ich hoffe zum Beispiel, dass auch mein EU-Policy-Projekt in vielen Ländern funktionieren wird, dass also Communities und Sektionen aus der ganzen EU daran teilnehmen.

Und wenn wir dann einige Projekte wirklich international umsetzen, können wir sagen: Jetzt brauchen wir Strukturen für eine Organisation. Das wird für mich in den nächsten zwei Jahren ein entscheidendes Thema sein, denn im Moment werkelt jeder an kleinen Projekten vor sich hin und sehr oft gehen sehr gute Ideen verloren.

iRights.info: Was hat die Wikimania 2013 in Hongkong aus Ihrer Sicht gebracht?

Dimitar Dimitrov: Da fallen mir zwei Dinge ein: Erstens haben inzwischen große Teile der Community eingesehen, dass wir uns erst einmal auf internationale Projekte statt auf internationale Strukturen konzentrieren sollten. Strukturen folgen Projekten und nicht andersherum.

Zweitens merkt man, dass sich die Denkweise verändert hat. Vor zwei bis drei Jahren noch reagierte die Community geradezu allergisch auf alles, was mit Politik und Advocacy zu tun hatte. Da hieß es noch: Wir schreiben hier unsere Enzyklopädie und wollen gar nicht politisch aktiv sein. Das hat sich spürbar verändert. Das Thema wird nun offen angesprochen und eigentlich nicht mehr wirklich in Frage gestellt.

Für mich ist dies die erste Wikimania, bei der ich viele Leute treffe, die sagen: Dort müssen wir aktiv werden, da haben wir keine Wahl, sondern müssen präsent sein.

July 14 2013

Breeding Bacteria on Factory Farms - NYTimes.com

Breeding Bacteria on Factory Farms - NYTimes.com
http://opinionator.blogs.nytimes.com/2013/07/09/breeding-bacteria-on-factory-farms/?smid=tw-bittman

La dernière étude en date montrant la dangerosité de l’antibiothérapie préventive dans l’élevage « industriel »

The latest study concerning antibiotic resistance was published last week in the journal PLoS One. It looked at livestock workers in North Carolina (the nation’s second biggest hog-producing state, after Iowa), including those in what the study’s authors called “industrial” livestock production and those on farms where the animals were raised without antibiotics and grown on pasture. In this study, the S. aureus bacteria with genetic markers most closely linked to livestock were found in far greater numbers in workers on the industrial farms.

La FDA traîne les pieds pour remédier à cette situation..

The F.D.A., which is under court order to do something about the routine use of antibiotics, has come up with a lame voluntary reduction scheme — “Guidance 213,” it’s called — acting as if it will save its real regulatory muscle for after this scheme flops. (Which it will — flop, that is.) Worse, despite repeated promises that the voluntary guidelines were imminent, they haven’t issued even those. And now, “Guidance 213 is currently in the clearance process, but we cannot predict a timeline on its release,” an agency spokeswoman wrote me in an e-mail. Period.

.. et, quelques exceptions mises à part, l’Etat aussi

That’s simply insulting. Of course, almost no one is pushing the F.D.A. to do its job. There are a handful of people in Congress; certainly some well-meaning NGOs like Pew Charitable Trusts, Natural Resources Defense Council and others; and dedicated individuals like the lawyer Bill Marler. Against them are arrayed not only Big Pharma — which is providing four times as many antibiotics to animals as it is to humans — but industrial ag, which cares only about raising animals “efficiently” and profitably.

#santé #microbiologie #résistance_aux_antibiotiques #pharma #bigpharma #agroindustrie #lobbying

February 29 2012

Interview mit Justus Haucap zum Fair-Share-Streit der Verlage mit Google

Zum aktuellen Rückzug des Beschwerdeverfahrens der Verlagsverbände BDZV und VDZ vor dem Bundeskartellamt gibt es nach dem Gastkommentar der Bochumer Professorin Andrea Lohse nun ein Interview mit dem renommierten Düsseldorfer Professor für Volkswirtschaftslehre Justus Haucap. Haucap ist zugleich Vorsitzender der Monopolkommission der Bundesregierung. Er sieht für die Verlagsverbände wenig Chancen, ihr Anliegen im Fair-Share-Streit mit Google auf europäischer Ebene erfolgreich zu Ende zu bringen.

Dabei macht er auch deutlich, welche Strategie die Verlagsverbände verfolgen. Auf die Frage, ob die Beschwerde nicht ein Symptom dafür sei, dass der Verlagsbranche noch immer tragfähige Geschäftsmodelle im Internet fehlen, antwortet er:

Sicherlich. Im Kern wollen die Verleger einfach Geld. An den Business Schools sagt man, es gibt Market-Strategies und Non-Market-Strategies. Eine Market-Strategy ist beispielsweise, ein Produkt attraktiver zu machen. Eine Non-Market-Strategy ist es, über politisches Lobbying oder juristische Wege an Geld zu kommen. Die Verleger scheinen mit dem politischen Lobbying, mit der Idee eines neuen Leistungsschutzrecht, nicht voranzukommen, nun versuchen sie einen juristischen Weg über das Kartellrecht. Die überzeugende Marktstrategie scheint dagegen weiter zu fehlen. Aus Sicht des Kartellrechts steht letztendlich der Verbraucher im Vordergrund. Er hätte von einer erfolgreichen Fair-Share-Beschwerde der Verleger aber nichts.

Das gesamte Interview mit Professor Haucap lesen Sie hier.

September 20 2011

02mydafsoup-01
[...]

Die anfängliche netzpolitische Aufbruchsstimmung weicht aber immer mehr einer Ernüchterung: Die vom ehemaligen Innenminister Thomas de Maizière erarbeiteten netzpolitischen Thesen wurden von seinem unterkomplex argumentierenden Nachfolger Hans-Peter Friedrich lautlos ad acta gelegt. Absurderweise sollen stattdessen jetzt ein Pseudonymisierungsverbot für Diskussionen im Internet und eine rasche Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung das Internet „zivilisieren“.

[...]
Digitale Bewegung: Über den Bildschirmrand hinaus | Der Freitag 2011-09-19
Reposted bykrekk krekk

January 29 2010

Rapport Gallo: Le pire du dogmatisme en matière de copyright et de brevet au Parlement européen

Bruxelles, 29 janvier 2010 - Le projet de rapport Gallo1 sur le renforcement de l'application des droits de propriété intellectuelle (DPI) dans le marché intérieur a été présenté en comité JURI au Parlement européen. Ce rapport d'initiative2 est une réponse à une communication de la Commission sur ce même sujet, qui avait déjà été fortement critiquée par La Quadrature du Net3. Ce document n'a qu'un seul mérite: fournir un parfait exemple de ce qui se fait de pire en matière de dogmatisme de la "propriété intellectuelle".
(La suite en anglais)
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This new draft report contains so many unsubstantiated claims, misrepresentations, amalgams and horrendous recommendations that it is not possible to list them all:

  • The key strategy, already criticized by knowledgeable Members of the European Parliament (MEPs) from all political groups, is to identify counterfeiting of physical goods with online piracy, and in particular non-commercial file sharing. The report explicitly asks the Commission "to submit a legislative proposal or to amend existing legislation, particularly Directive 2004/48/EC, so as to upgrade the Community legal framework in this field on the basis of national experiences" (read three-strike laws and their privately enforced equivalents, criminalization of the provision of filesharing tools).
  • The report alleges a connection between organized crime and counterfeiting (a fact) and piracy (an absurd notion when relating to non-commercial activities). Similarly, it confuses patent and trademark infringements of drugs with the trade of fake drugs (which is of course fraudulent and severely endangers consumers).
  • The report criticizes the wisdom of the Commission who - during Nellie Kroes' hearing in front of the Parliament - hinted that the IPRED2 directive would not be re-introduced. Mrs. Gallo and Mrs. McCarthy (known for her past and unsuccessful pro-software patent action) want the criminalization of inciting and abetting non-commercial sharing back on the legislative agenda, together with criminal sanctions for patent infringements and non-commercial copyright infringements (that is when they do not exist already).
  • The report goes as far as proposing to brainwash children in order to deter filesharing, through communication campaigns.
  • The report calls to "further the negotiations" on the horrendous ACTA, a still secret international agreement that could radically expand the powers of rights holders over the whole Internet.
  • Despite a mention of "consumers", there isn't the smallest indication that the rapporteur is aware of the dangers of excessive IPR protection and its brutal enforcement for innovation and creativity.

"The report is such a caricature of copyright and patent dogmatism that it is almost impossible to amend so as to make it acceptable. MEPs who want to achieve an innovation-friendly European Union in which citizens' rights are respected should reject it. At the very least, they must ensure that all mentions of "digital piracy" are removed from the text. Criminalizing kids who share music and films as harshly as the counterfeiters of luxury products or the producers of fake medecine is absurd and totally unacceptable", says Jérémie Zimmermann, co-founder and coordinator of La Quadrature du Net.

"Mrs. Gallo has just replaced Mr. Toubon as the head of the JURI commitee working group on authors' rights. Instead of taking a fresh look at this complex issues and admitting the failure of fifteen years of unjustified extension and hardening of IPR enforcement, she is endorsing it blindly and calls for more of the same doomed policies", concludes Philippe Aigrain, co-founder of La Quadrature du Net.

  1. 1. Marielle Gallo, rapporteur de ce rapport sur l'application des droits de propriété intellectuelle, est un membre du PPE au Parlement européen
  2. 2. Un rapport d'initiative est un rapport non-législatif appelant, le cas échéant, à un un projet législatif
  3. 3. http://www.laquadrature.net/en/dogmatic-ipr-enforcement-fails-to-address...

January 08 2010

Sarkozy et Internet: Entre farce et dogmatisme inquiétant

Paris, le 8 janvier 2010 – Nicolas Sarkozy vient d'annoncer qu'il mettrait en œuvre certaines préconisations du rapport qu'il a commandité au producteur et lobbyiste du disque Patrick Zelnik. Ces dispositions « sur mesure » existent avant tout pour servir les intérêts des amis de la présidence. Bien que risibles, elles révèlent un dogmatisme inquiétant dans lequel les droits du public et l'intérêt général disparaissent au profit de quelques industries désemparées… les copains d'abord !
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C'est officiel : Les contribuables français devront mettre la main à la poche pour payer des millions de copies de fichiers musicaux. Rien de plus normal en période de crise économique et tandis que les universités et les hôpitaux sont à l'agonie. Cette mesure, qui s'annonce toute aussi efficace que la machine à punir HADOPI inaugurée aujourd'hui en grande pompe, révèlent une vision d'Internet étroite, dangereuse et dogmatique de la part du Président de la République.

Écartée d'un revers de main, la contribution créative était pourtant la seule voie d'évolution qui aurait pu mettre fin à cette absurde « guerre contre le partage », menée par les industries du divertissement contre les consommateurs et citoyens. Elle aurait également permis de reconnaitre enfin les droits du public à hauteur des nouveaux usages sociaux, tout en apportant des financements supplémentaires pour la création. Qu'importe ! Alors que de nombreuses études gouvernementales et indépendantes confirment1 que le partage d'œuvres sur Internet, entre individus et sans but commercial, a un impact neutre voire positif sur l'économie de la création, le dogme des intermédiaires impose de fermer les yeux.

« Punir et taxer pour combattre ce que l'on ne comprend pas, voilà une drôle de façon de considérer le futur d'Internet… Tout un programme pour la création et son public ! », ironise Jérémie Zimmermann, porte-parole de La Quadrature du Net. « Ces mesurettes fades et coûteuses sont au niveau de la farce HADOPI. Il faut garder à l'esprit qu'après la répression du partage d'œuvres sur le réseau, le pouvoir en place semble bien décidé à poursuivre son entreprise de contrôle de l'Internet, notamment avec la censure du Net amorcée par la future loi LOPPSI. », conclut-il.

  1. 1. Voir la liste non-exhaustive recensée sur notre wiki: http://www.laquadrature.net/wiki/Documents

July 31 2009

Profits before Patients

Former health insurance insider Wendell Potter

July 17 2009

The Evolution of God

Author Robert Wright

July 10 2009

Profits before Patients

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