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October 24 2011

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j-node: the network of global corporate control - revisited | James Glattfelder - 2011-10-03

complex systems, vast amounts of data and self-organization...
We spend billions of dollars trying to understand the origins of the universe, while we still don't understand the conditions for a stable society, a functioning economy, or peace.
(D. Helbing quoted from here)

The upcoming publication The Network of Global Corporate Control has gained some attention in the news (sciencenews.org, newscientist.com) and the blogosphere (for instance, planetsave.com, physorg.com and johncarlosbaez.wordpress.com). Because some reactions have been particularly hostile, for instance Ms. Yves Smith from Naked Capitalism (see also our responses here and in their comment section), or have inspired the conspiracy theory camp, please let me recapitulate what our paper is and isn't and address some of the voiced concerns, in order to avoid misconceptions.

[...]

August 31 2011

"On Glocalization coming of Age" by Zygmunt Bauman

One is tempted to say: social inventions or re-inventions (as the newly invented/discovered possibility of restoring to the city square the ancient role of the agora on which rules and rulers were...


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Stripping the place of its importance means that no place can any longer consider its own plight and potency, fullness or void, dramas played in and spectators they attract, as its private mattes. Places may (and do) propose, but it is now the turn of the unknown/uncontrolled/intractable/unpredictable forces roaming in the “space of flows” to dispose. Initiatives are as before local, but their consequences are now global, staying stubbornly beyond the predicting/planning/steering powers of the initiative’s birthplace, or any other place for that matter. Once launched, they – just as the notorious “intelligent missiles” – are fully and truly on their own. They are also “hostages to fate” – though the fate to which they are nowadays hostages is composed and perpetually re-composed of the on-going rivalry between locally laid out and hastily paved landing strips for the ready-made copycat patterns… The extant map or extant rankings of the established airports are here of no importance. And similarly of no importance would be the extant composition of the global air-traffic authority, were such an institution in existence – which it is not – of which the pretenders to such a role learn currently the hard way.

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November 11 2010

02mydafsoup-01

NPD-BLOG.INFO » Blog Archive » Vorzeigeprojekte unter Generalverdacht

Am 09. November 2010 sollte in der Dresdener Frauenkirche der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen werden. Damit werden Praxisbeispiele prämiert und innovative Ansätze unterstützt. So zumindest die Idee. Denn gleichzeitig werden die Nominierten offenbar unter Generalverdacht gestellt, sie sollen eine ‘Anti-Extremismus-Erklärung’ unterzeichnen. Das Alternative Kultur- und Bildungszentrum Sächsische Schweiz (AKuBiZ) aus Pirna hat daher auf den Preis verzichtet.

Die komplexe politische Realtät - ganz einfach in einer Achse...

“Als Nominierte für den Sächsischen Demokratiepreis sollten wir eine “antiextremistische” Grundsatzerklärung unterschreiben, deren Inhalt zweifelhaft und kritikwürdig ist”, erklärte das AKuBiZ. So sei man beispielsweise aufgefordert worden, alle Partner auf “Extremismus” zu prüfen. Dafür seien Nachfragen bei den Verfassungsschutzämtern vorgeschlagen worden.

Dazu erklärt Steffen Richter, Vereinsvorsitzender: “Die Aufforderung an uns, unsere Kooperationspartner auszuleuchten, erinnert eher an Methoden der Stasi und nicht an die Grundlagen einer Demokratie. Selbstverständlich wählen wir seit Jahren unsere Partner danach aus, ob sie demokratische Werte teilen, sich gegen Diskriminierung und für gesellschaftliche Teilhabe einsetzen.” Steffen Richter sagte weiter: “Bundesfamilienministerin Schröder hat mit ihrer Aussage “Wer damit schon ein Problem hat, der demaskiert sich selbst.“ bereits jetzt deutlich gemacht, was sie von den demokratiefördernden Initiativen hält.

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NPD-BLOG.INFO ist ein Recherche- und Dokumentationsprojekt zu den Themen Rechtsextremismus, Neonazis, NPD sowie menschenfeindliche Einstellungen.

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May 31 2010

Israelische U-Boote im Golf von Persien? | Florian Rötzer - Telepolis pnews - 20100531

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Hintergrund sei die Sorge Israels, dass Raketen, die von Iran und Syrien an die Hisbollah geliefert worden seien, Ziele in ganz Israel treffen könnten. Die U-Boete sollen [...] Mossad-Agenten die Möglichkeiten bieten, besser Informationen sammeln zu können. Kurz vor dem Besuch Netanayahus im Weißen Haus verbreitet, könnte die Meldung aber auch gezielte Desinformation in der Gerüchteküche des Nahes Ostens sein. [...] [I]m seit Jahren währenden rhetorischen Schlagabtausch [...] könnte die Meldung schlicht ein Versuch der psychologischen Kriegsführung sein [...]

Netanyahu erklärt in einem Interview, Teile des Berichts seien "völlig unwahr". Es stimme aber, dass Israel versuche zu verhindern, dass weiterhin zigtausende Raketen zur Hamas und Hisbollah vom Iran aus geliefert werden. Ansonsten versicherte Netanyahu, Israel habe überhaupt keine U-Boote, die mit Atomwaffen bestückt werden könnten.

Israelische U-Boote im Golf von Persien? | Florian Rötzer - Telepolis pnews - 20100531

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Hintergrund sei die Sorge Israels, dass Raketen, die von Iran und Syrien an die Hisbollah geliefert worden seien, Ziele in ganz Israel treffen könnten. Die U-Boote sollen [...] Mossad-Agenten die Möglichkeiten bieten, besser Informationen sammeln zu können. Kurz vor dem Besuch Netanayahus im Weißen Haus verbreitet, könnte die Meldung aber auch gezielte Desinformation in der Gerüchteküche des Nahes Ostens sein. [...] [I]m seit Jahren währenden rhetorischen Schlagabtausch [...] könnte die Meldung schlicht ein Versuch der psychologischen Kriegsführung sein [...]

Netanyahu erklärt in einem Interview, Teile des Berichts seien "völlig unwahr". Es stimme aber, dass Israel versuche zu verhindern, dass weiterhin zigtausende Raketen zur Hamas und Hisbollah vom Iran aus geliefert werden. Ansonsten versicherte Netanyahu, Israel habe überhaupt keine U-Boote, die mit Atomwaffen bestückt werden könnten.

May 17 2010

Privacy is not dead

Privacy is not dead. Privacy – and control over various options more generally – is only becoming more important.
It seems Web 3.0 will emphasize the facilitation of Choice (which includes the possibility to easily control privacy settings).

It looks like Facebook has gone the opposite way, missing the opportunity to become the Universal Platform for the three big C’s: Control, Choice and Customization. Facebook succeeds in doing all kinds of 2.0 things, but these don’t seem to be enough for the next round, which is expected to revolve around the key 3.0 components: Control, Choice and Customization.

The real nature of Twitter is its Free Advertising Business Model. There is nothing “social” about Twitter following. Following in Twitter is a Consumers’ subscription to receive information from Advertisers, using Twitter’s Free Advertising Engine.

And of course, Buzz is simply Google’s implementation of the idea of Twitter. By focusing on asymmetrical following, Twitter and Buzz are the facilitators of Choice. Their more mature versions, including Twitter Annotations and Buzz API, is the beginning of Web 3.0 – the Web of Choice.


April 21 2010

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Computer, sagt der amerikanische Mathematiker Steve Strogatz, berechnen mittlerweile Dinge, die auch die brillantesten Mathematiker nicht mehr überprüfen können.
Macht der Simulation: Plötzlich sind wir alle Zuschauer - Digitales Denken - Feuilleton - FAZ.NET

March 15 2010

02mydafsoup-01

Ein Indiz mehr, warum ich auch in Sachen 'Westerwelle' so pessimistisch bin...

Ein Indiz mehr, warum ich auch in Sachen 'Westerwelle' so pessimistisch bin - laizistische Triebtäter, Hartz-Vier-Empfänger, Killerspiele und die EU, das sind die herausragenden Feindbilder, die den wahren Seelenfrieden deutschsprachiger Gemüter gefährden - man nörgelt wie eh und je kleinlaut in seiner gehegten Idylle vor sich hin und brütet emsig an den Kuckucks-Eiern der rund um die Uhr aufwändig in Szene gesetzten Alpha-Tiere.

oanth muc 20100315

February 15 2010

January 25 2010

Wollt ihr die totale IT?

  

Neulich sickerte durch, dass die Videoströme aus den unbemannten Flugdrohnen, die über Afghanistan und den pakistanischen Stammengebieten einherschweben, von unbefugter Seite angezapft werden. Ein weiterer bemerkenswerter Hinweis in dem Zusammenhang ist dabei etwas in den Hintergrund getreten: die Unmanned Aerial Vehicles (UAV) sammeln wesentlich mehr Informationen, als die Geheimdienste auswerten können. Einem Bericht der New York Times zufolge haben die Drohnen im vergangenen Jahr bereits dreimal mehr Material aufgezeichnet als noch 2007. Die gesamten Aufnahmen am Stück anzusehen, würde rund 24 Jahre dauern.

 

Je mehr Maschen ein Netz hat…
(Foto: cortneymartin82, Flickr/CC) →

  

Besonders heikel ist, dass die fliegenden Augen nicht nur aufklären sollen, sondern auch Hellfire-Raketen auf Gegner am Boen abschießen. Natürlich gibt es Auswerter-Teams, die den Livestreams aus den UAVs folgen und verdächtige oder interessante Stellen zu einer detaillierteren Nachsichtung markieren. Aber “die Dienste haben immer noch Probleme damit, aus der Datenfülle schlau zu werden.” Das Bildvolumen wird weiter zunehmen, da immer mehr Drohnen eingesetzt werden, die teilweise auch bereits mit mehreren Kameras ausgestattet sind. Fieberhaft wird nach Techniken gesucht, mit denen das Bildmaterial schneller und effektiver gesichtet und kontextualisiert werden kann.

Mehr Technologie! Seit Jahren rufen Sicherheitstechnokraten nach maschineller Hochrüstung, ob beim Militär, bei Geheimdiensten oder in der Öffentlichkeit (meist gleichfalls in Form von Videoüberwachung und bilderkennender Software).

Im Sommer 2005 mußte Glenn Fine, damals Generalinspektor des US-Justizministeriums, dem Senat einen unangenehmen Report vorstellen: Beim FBI hatte sich im Jahr davor der unaufgearbeitete Rückstau von Informationen mit möglichem terroristischen Zusammenhang verdoppelt. Es handelte sich nicht um Informationen erster Priorität, aber das FBI konnte nicht sicher sein, dass die rund 8300 Stunden unübersetzten Abhör-Materials nicht doch irgendwelche Hinweise enthielten, die der Terrorismusbekämpfung dienen könnten.

Im Jahr 2003 waren PowerPoint-Präsentationen als Auslöser von Daten-Tsunamis in Mißkredit geraten: Beim US-Militär liebt man PowerPoint-Präsentationen, und während des Afghanistan-Einsatzes verursachten die oft gigantischen Dateien Staus im Netz. Captain John Wisecup, der einen Verband von Zerstörern im Golf befehligte, verbot als erster das Mailen von PowerPoint-Präsentationen auf seine Schiffe. “Wir haben uns für schlichten, schwarzweissen Text entschieden”, so Wisecup damals.

Die großen Systeme ähneln sich in ihrer digitalen Ineffizienz – in dem Glauben, dass es möglich sei, durch totale Informationsauswertung auch totales Wissen und damit die totale Absicherung vor, beispielsweise, einer Gefahr durch Terroristen zu erreichen. Der Mann, der neulich beinahe ein Flugzeug während der Landung in Detroit in die Luft gejagt hätte, war ohne spektakuläre Tricks durch die Suchraster der Sicherheitsdienste gelangt. Und er war nicht der erste, dem das gelungen ist.

Letztlich führt die massenhafte Produktion von Daten aus vermeintlichen Sicherheitsgründen in eine Endlosschleife – oder in eine Datensammlung, die so gewaltig ist, dass niemand mehr in der Lage sein wird, sie noch sinnvoll zu sichten. Der Begriff “Datenverarbeitung” führt auf verhängnisvolle Weise in die Irre, denn die Maschinen erzeugen vor allem Daten. Ob man es schafft, diese dann auch zu “verarbeiten”, ist, siehe oben, eine offene Frage. Mit Netzen, Rastern und Matritzen ist es wie mit Damenstrümpfen: je mehr Maschen ein Netz hat, desto mehr Löcher hat es auch, automatisch.

   

(Erstveröffentlicht im Blog der Technology Review)


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