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January 21 2013

Ministerin in bleierner Zeit

Selten stand eine Bundesjustizministerin in Fragen des Urheberrechts so in der Kritik wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Sie blockiere und verweigere die Reform.

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November 28 2012

August 29 2012

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Kommentar zu: "Diaspora hat seine Ziele nicht erreicht"

Macher der Facebook-Alternative ziehen sich zurück

http://www.tagesschau.de/ausland/diaspora100.html
Interview

mit Fiete Stegers, Fachredakteur des NDR für Netzthemen

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// oAnth:
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Mit der skeptischen Ausrichtung des Berichtes, D* sei +/- gescheitert, aus der Fachredaktion für Netzfragen in der ARD bin ich so nicht ganz einverstanden; der Referent hält sich zwar argumentative Hintertüren offen, hält aber keinerlei Hinweise dahingehend für angebracht, dass Nischenanwendungen - als eine solche möchte ich nach wie vor D* einordnen - zumindest auf dem Gebiet der sozialen Netzwerke anderen Gesetztgemäßigkeiten unterliegen, als man dies beim Online-Mainstream und dessen Hauptvertreter Fb zu unterstellen geneigt ist.

Das zeigt sich m.E. auch sehr schön im Prozess, den die dezentral operierende Plattform ~F (Friendica) augenblicklich durchläuft, bei der just der Chefprogrammierer bereits vor 2 Monaten, die Hauptverantwortlichkeit für die Code-Entwicklung aus der Hand gegeben hat, ungeachtet dessen sich aber zunehmend mehr Interessenten mit und ohne eigenständige Serverinstallationen der Plattform zuwenden.

Dass D* ursprünglich mit dem Ziel antrat, Fb Paroli zu bieten, dient vordergründig als Hauptargumentation, welcher der Artikel folgt, aber dieses Ziel hatte sich ohnehin bereits spätestens Mitte 2011, wesentlich mitbedingt durch die Einführung von G+, als nicht haltbar erwiesen.

So blieb eine in ihren Erwartungen enttäuschte und missgelaunte Nutzergemeinschaft zurück, die sich bzgl. ihrer Konzepte eines dezentralen Netzwerkes mit föderativer Auslegung ernüchtert und ihr gedachtes Online-Refugium mehr denn je  bedroht sah; der jetzige Schritt der D*-Entwickler kommt daher für den D*-spezifischen Nutzerkreis gerade noch zum richtigen Zeitpunkt und wirkt auf die vorwiegend IT-geschulte Online-Gemeinschaft meiner Einschätzung nach animierend - er wird, dessen bin ich mir gewiss, neue Initiativschübe für D* unter den Anwendern mit sich bringen.

Ungeachtet dessen erachte ich es längerfristig als erörternswürdig,  dass sich mittlerweile 3 dezentrale soziale Netzwerke (die den Namen wirklich verdienen) D*, ~F und Libertree, zunehmend Konkurrenz machen, was unter den in diesem Anwenderbereich zu erwartenden Nutzerzahlen zu denken geben sollte.

Muc, 2012-08-29

August 03 2011

Aaron Swartz: Mehr als Bücher aus der Bibliothek

Aaron Swartz wurde am 19. Juli verhaftet, weil er zu viele Bücher aus einer Bibliothek ausgeliehen hat. Nicht direkt, aber so lautet der in dieser Angelegenheit wohl am häufigsten zitierte Vergleich, den David Segalin, ein Kollege von Demand Progress zog.

Swartz hatte sich von einem Laptop aus im Universitätsnetzwerk des Massachusetts Institute of Technology (MIT) angemeldet und über vier Millionen Artikel aus der wissenschaftlichen Datenbank JSTOR heruntergeladen. Er hätte die Informationen einfacher und ohne ausufernde rechtliche Begleiterscheinungen beziehen können, wenn er keinen Crawler gebastelt hätte, der ein Datenleck dieser Größenordnung ermöglicht und sich einfach über das Datenbank-Abonnement des MIT einzelner Artikel bedient hätte. Aber im vergangenen Herbst, als Swartz mit dem massenhaften Download begann, verschaffte er sich stattdessen Zugang zum Serverraum des MIT, um die Sperrung einer größeren Bandbreite von IP-Adressen seitens JSTOR zu umgehen. Er hatte nicht vor, sich mit einzelnen Artikeln zufrieden zu geben, die er auf gesetzlicher Basis hätte erlangen können.

Sowohl das New York Times Bits Blog als auch netzpolitik.org und der Tagesspiegel sehen die Aktion in der Tradition der Open-Content-Bewegung, der auch Aaron Swartz angehört. Swartz selbst hat sich bislang nicht zu seinem eigenen Motiv geäußert, sodass vorerst ungeklärt bleibt, was er mit den vier Millionen Artikeln vorhatte.

Die Dokumente, die ausgedruckt und gebunden 13.000 Regalmeter füllen würden, lassen verschiedene Verwertungsmöglichkeiten zu. Man kann es Hacktivismus nennen, die Datensätze im Gesamtpaket zu veröffentlichen und damit frei zugänglich zu machen, aber auch eine Datenanalyse über die finanziellen Unterstützungsstrukturen zwischen Unternehmen, Verlagen und universitärer Forschung würde eine klare politische Botschaft beinhalten. Spätestens hier wird deutlich, dass der oben erwähnte Vergleich – sowohl politisch als auch aus urheberrechtlichen Gesichtspunkten – die Lage kaum erfasst. Einstweilen drohen Swartz jedenfalls 35 Jahre Haftstrafe – vermutlich der am meisten Aufsehen erregende Teil der Geschichte für die deutsche Medienöffentlichkeit.

Innerhalb dieses Themenspektrums aus urheber- und lizenzrechtlichen Fragen nach der Verfügbarkeit von Informationen ist bereits erstaunlich, dass der Fall Aaron Swartz hier überhaupt Erwähnung in klassischen Medien findet. Denn in der Regel  werden Hacktivisten maximal von netzpolitischen Blogs beziehungsweise innerhalb eines juristischen Diskurses beachtet, während ihre Tätigkeit gesamtgesellschaftlich betrachtet vom Mainstream viel zu weit entfernt scheint. Eine Nerd-Ecke, zu der nur wenige Zugang finden.

Julian Assange ist vor einigen Monaten vielleicht als erstem der Sprung aus einer solchen Nische heraus in die Massenöffentlichkeit gelungen. Auch wenn es auf den ersten Blick wenige Gemeinsamkeiten zwischen Wikileaks und Aaron Swartz zu geben scheint, so ist doch interessant zu beobachten, wie viel Aufmerksamkeit dem einen IT-Aktivisten zuteil wurde, während von Swartz, zumindest in Deutschland, bereits niemand mehr spricht. Die Repressionen gegen Assange wurden als Verletzungen der Pressefreiheit angeprangert, der Inhalt der veröffentlichten Dokumente bot international Stoff für politische Skandale. Auch die vorgeworfene Begehung eines Sexualdelikts machte die Wikileaks-Story anrüchig und damit verwertbar. Swartz’ politische Motivation scheint zunächst abstrakter und auch sein Vorgehen für Laien nur schwer greifbar.

Was aber hält uns davon ab, uns eingehender mit der Informationsfreiheit zu beschäftigen? Selbst ohne juristische oder informationstechnische Fachkenntnisse können Meinungen und Vorstellungen davon entwickelt werden, für wen ein Essay, eine Dissertation, eine Studie zugänglich sein soll. Aus den Kreisen seiner Mitarbeiter heißt es, die hohe Haftstrafe, die Swartz nun droht, sei “ein Exempel der Irrationalität und Grausamkeit des bestehenden Copyright-Regimes”. Ein Statement, dass mindestens eine breitere Diskussion verdient.

March 08 2011

02mydafsoup-01

[...]

When I think of welfare, I think of pure money transfers from one group to another without any economic basis for the transfer. In such cases, one person’s gain arises from another’s loss. But economic activity that results in the exchange of goods and services is different. It is not a zero sum game. One person’s gain does not come at the expense of someone else.

The main feature of Social Security is not welfare as Samuelson asserts. The main feature is insurance against economic risks and as such it makes us collectively better off. Calling it welfare when it isn’t is misleading and causes unnecessary class distinctions and resentments from the losers ex-post. More importantly, it ignores and obscures the important role Social Security plays in society as insurance against the economic risks we all face.

If you think you are so rich and powerful that you don’t need such insurance, consider this. The stock market collapse of 1929 at the onset of the Great Depression wiped out substantial quantities of wealth. The typical stock was worth only one sixth its pre-crash value once the bottom was reached. Whatever insurance existed in the stock market evaporated as the crash unfolded.

It wasn’t the poor jumping out of windows on Wall street. If you think it can’t happen to you, think again.

[...]

  

Social Security is *Not* Welfare | commentary by Mark Thoma - blog - 2011-03-08
Reposted bykrekk krekk

June 05 2010

Im Reich der Angela Merkel

Gustav Seibt, einer der bedeutenden Feuilletonisten der Gegenwart, schreibt in der Süddeutschen (SZ vom 05./06. Juni 2010, S. 13) zu den Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten einen Satz, mit dem praktisch alles gesagt ist:

“Diese fahle Gestalt (Christian Wulff, Anm. d. Verf.) beleuchtet von der Seite auch die ausgeschlagene Möglichkeit Joachim Gauck, dessen glanzvolle, von Freimut und Intelligenz getragene Redebegabung, dramatische Biographie und moralische Deutlichkeit eine so ideale und dabei eigenständige Rollenausfüllung versprochen hätten, dass klar ist: Im Reich der Angela Merkel ist dergleichen unvorstellbar.”

Die Auseinandersetzung um die Nachfolge von Horst Köhler könnte für die Bundesregierung zur Zerreißprobe werden und groteske Züge trägt sie ohnehin. SPD und Grünen ist mit der Nominierung von Joachim Gauck ein Coup gelungen, an dem die Union und in noch stärkerem Maße die FDP zu beißen hat. Weiß man doch, dass Merkel große Stücke auf Gauck hält und man höre und staune, sogar die CSU bereits vor über zehn Jahren versucht hat, Gauck für eine Kandidatur gegen Johannnes Rau zu gewinnen. Unter anderen Vorzeichen hätten die Konservativen Gauck also für einen prima Kandidaten gehalten. Umstände, die nebenbei belegen, wie absurd deutsche Parteipolitik in Wirklichkeit ist.

Die angeschlagene Regierung Merkel/Westerwelle möchte derzeit allerdings jemanden aus der aktuellen Politik, auf den Verlass ist und der im Zweifel die Bundesregierung stützen soll. Einen Ja-Sager und Abnicker also. Sein Name: Christian Wulff.

Aber ihm steht plötzlich der charismatische Joachim Gauck gegenüber, DDR-Bürgerrechtler und ehemals Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen (vulgo: Gauck-Behörde). Und sofort setzt auch in Union und FDP die Diskussion ein, denn es gibt dort nicht wenige, die den streitbaren Demokraten Gauck für die bessere Wahl halten. Und vielleicht brauchen wir ja gerade jetzt einen wie Gauck in diesem Amt.

Möglicherweise wird diese Groteske auch durch die Linke vollendet, die sich in ihrer wenig überraschenden Ablehnung von Gauck als das outet, was sie in Wirklichkeit ist, nämlich eine im schlechten Sinne konservative Partei.

May 31 2010

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May 23 2010

Moses und der brennende Dornbusch: Am Anfang war das Feuer | Frankfurter Rundschau - Feuilleton | Christian Thomas 20100522

[...]

In der Bibelepisode, im 2. Buch Mose 3, 6, hatte Jahwe sich als der Gott der Väter vorgestellt. Um Israel aus der Versklavung herauszuführen, ...

[....]

Wie auch immer die Moseerzählungen gelesen wurden, ob philologisch oder theologisch, historisch oder hermeneutisch, naiv oder naturwissenschaftlich, archäologisch oder allegorisch: In der Biografie Gottes bildet die Dornbusch-Episode ein entscheidendes Datum, in der Karriere des Jahwe-Glaubens einen entscheidenden Schritt hin zum unbedingten Gehorsam. Glaube und geschichtspolitischer Auftrag, Vertrauen in eine jenseitige Instanz und historische Mission finden sich in dieser Exodus-Episode.

Davon unbeirrt blieb seit Ewigkeiten der Schauplatz der überlieferten Gottesoffenbarung ein Rätsel. Irgendwo in Midian, aber wo? Nicht einmal der Gottesberg ist lokal zu fixieren, nicht philologisch, nicht theologisch, nicht archäologisch. Da hat sich dann die Allegorie der Sache angenommen, ....

[...]

Moses und der brennende Dornbusch: Am Anfang war das Feuer | Frankfurter Rundschau - Feuilleton | Christian Thomas 20100522

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In der Bibelepisode, im 2. Buch Mose 3, 6, hatte Jahwe sich als der Gott der Väter vorgestellt. Um Israel aus der Versklavung herauszuführen, ...

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Wie auch immer die Moseerzählungen gelesen wurden, ob philologisch oder theologisch, historisch oder hermeneutisch, naiv oder naturwissenschaftlich, archäologisch oder allegorisch: In der Biografie Gottes bildet die Dornbusch-Episode ein entscheidendes Datum, in der Karriere des Jahwe-Glaubens einen entscheidenden Schritt hin zum unbedingten Gehorsam. Glaube und geschichtspolitischer Auftrag, Vertrauen in eine jenseitige Instanz und historische Mission finden sich in dieser Exodus-Episode.

Davon unbeirrt blieb seit Ewigkeiten der Schauplatz der überlieferten Gottesoffenbarung ein Rätsel. Irgendwo in Midian, aber wo? Nicht einmal der Gottesberg ist lokal zu fixieren, nicht philologisch, nicht theologisch, nicht archäologisch. Da hat sich dann die Allegorie der Sache angenommen, ....

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April 07 2010

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December 26 2009

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November 09 2009

02mydafsoup-01
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20 Jahre Mauerfall - Bewegende Bilder
Reposted fromjohl johl
02mydafsoup-01

DPA am 9. November 1989

Tel Aviv (dpa) - Die Zeitung "Jediot Acharonot" betitelte ihre Kommentare zur dramatischen Entwicklung in beiden deutschen Staaten mit dem "deutschen Wunder" und den Worten: "Ein Traum, der hinausplatzte." Bundeskanzler Helmut Kohl habe davon gesprochen, dass die Gründe für eine weitere Trennung zwischen beiden deutschen Staaten schrumpften. "Diese Bemerkung verursacht nicht nur bei den Juden Gänsehaut; Der Gedanke über ein vereinigtes, reiches, starkes Deutschland mit 80 Millionen Bürgern, reicht, um jeden Europäer zu erschrecken. Vielleicht muss diese Entwicklung kommen, aber, um Gottes willen, nicht in unserer Generation", so "Jediot Acharont".
Reposted fromjohl johl

Berlin: 20 Years Later

The Daily Beast remembers the night the Berlin Wall came down-Peter Beinart writes on the myth of Reagan, Ana Finel Honigman on the art of the wall, former Ambassador Robert Kimmitt on German reunification, Tim Mohr on a government plot to bring down...
Reposted fromSigalonnews Sigalonnews viaSigalon02 Sigalon02

January 10 2009

Bill Moyers Journal: Bill Moyers reflects on Middle East violence

Bill Moyers Journal at PBS.org - A commentary: '...Did I hear it right? Was Bill Moyers the first TV anchor to criticize Israel? Can his career survive it? ...'

May 11 2008

The Real News: Obama, Wright, and the Black Church (3)

Farrakhan, AIDS, and Rev. Wright - Saturday May 10th, 2008 - Prof. Dwight Hopkins of the University of Chicago talks to Paul Jay about Rev. Wright’s statements about Farrakhan and AIDS, and the effect his comments have had on Senator Obama’s president

The Real News: Obama, Wright, and the Black Church (1)

From Trinity church in Chicago, Rev. Moss calls on the congregation to love Wright and Obama. - Saturday May 10th, 2008 - Prof. Dwight Hopkins of the University of Chicago talks to Paul Jay about Rev. Moss’s rejection of the divide and conquer mentality

The Real News: Trinity United church sermon part 2

Rev. Moss of Trinity church Chicago tells his congregation that love can transform America - Saturday May 10th, 2008 - Prof. Dwight Hopkins of the University of Chicago talks to Paul Jay about Rev. Moss’s rejection of the divided and conquer mentality t
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