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May 01 2011

Sachs: The Global Economy’s Corporate Crime Wave

Jeff Sachs says rich countries should not be "pointing the finger at poor countries" over corruption:

The Global Economy’s Corporate Crime Wave, by Jeffrey D. Sachs, Commentary, NY Times: The world is drowning in corporate fraud, and the problems are probably greatest in rich countries – those with supposedly “good governance.” Poor-country governments probably accept more bribes and commit more offenses, but it is rich countries that host the global companies that carry out the largest offenses. ...
Hardly a day passes without a new story of malfeasance. Every Wall Street firm has paid significant fines during the past decade for phony accounting, insider trading, securities fraud, Ponzi schemes, or outright embezzlement by CEOs. ... There is, however, scant accountability. ... When companies are fined for malfeasance, their shareholders, not their CEOs and managers, pay the price. ...
Corporate corruption is out of control for two main reasons. First, big companies are now multinational, while governments remain national. Big companies are so financially powerful that governments are afraid to take them on. Second, companies are the major funders of political campaigns in places like the US, while politicians themselves are often part owners, or ... beneficiaries of corporate profits. ...
Even if governments try to enforce the law, companies have armies of lawyers to run circles around them. The result is a culture of impunity, based on the well-proven expectation that corporate crime pays. ...
So the next time you hear about a corruption scandal in Africa or other poor region, ask where it started and who is doing the corrupting. Neither the US nor any other “advanced” country should be pointing the finger at poor countries, for it is often the most powerful global companies that have created the problem.
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May 14 2010

02mydafsoup-01
Wahlkampfmethoden in NRW: Forschen mit der Staatskanzlei
Parteilichkeit ist noch das geringste Problem: Der Wahlforscher Karl-Rudolf Korte hat der CDU gegen Bezahlung „wohlwollende“ Analysen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen beschert. Und erntet dafür Kritik.
Quelle: FAZ

Anmerkung MB: Prof. Dr. Korte war auch am Aufbau des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) beteiligt, das u.A. von der Bertelsmann Stiftung getragen wird, und ist deren „Fellow“. Unabhängig geht anders. Und dass Prof. Dr. Korte immer wieder von den Sendern als unabhängiger Experte vor die Kamera gelassen wird, ist ein journalistischer Offenbarungseid.

NachDenkSeiten – Die kritische Website » Hinweise des Tages
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May 06 2010

Analyse: Der Rundfunk als Beute der Parteien | Daland Segler - Frankfurter Rundschau - Top-News | 20100506

[...] Die Berufung eines Regierungssprechers auf einen so wichtigen Intendantenposten ist ein Novum in diesem Land. Und nicht anders zu nennen als ein Skandal. [...] [Der] Job [eines Pressesprechers besteht] also zum Teil aus Verschweigen, Abwiegeln, Dementieren, Vertuschen [...]. Wer sich daran erinnert, welche Affären etwa Edmund Stoiber zu bewältigen hatte, [weiß] welche Herkulesarbeit sein Sprecher da verrichtete.

Die Berufung Wilhelms übertrifft noch die Causa Brender. [....] Es ist verblüffend, mit welcher Chuzpe Angela Merkel und ihre Freunde sich des Rundfunks als Beute bemächtigen. ARD wie ZDF und Deutschlandradio sollen als Anstalten des öffentlichen Rechts unter dem Banner der "Staatsferne" zur demokratischen Meinungsbildung beitragen. Die Unions-Politiker glauben offensichtlich, nicht mal mehr den Schein wahren zu müssen. Hauptsache, treue Vasallen sitzen in den Sendern. [...]

Analyse: Der Rundfunk als Beute der Parteien | Daland Segler - Frankfurter Rundschau - Top-News | 20100506

[...] Die Berufung eines Regierungssprechers auf einen so wichtigen Intendantenposten ist ein Novum in diesem Land. Und nicht anders zu nennen als ein Skandal. [...] [Der] Job [eines Pressesprechers besteht] also zum Teil aus Verschweigen, Abwiegeln, Dementieren, Vertuschen [...]. Wer sich daran erinnert, welche Affären etwa Edmund Stoiber zu bewältigen hatte, [weiß] welche Herkulesarbeit sein Sprecher da verrichtete.

Die Berufung Wilhelms übertrifft noch die Causa Brender. [....] Es ist verblüffend, mit welcher Chuzpe Angela Merkel und ihre Freunde sich des Rundfunks als Beute bemächtigen. ARD wie ZDF und Deutschlandradio sollen als Anstalten des öffentlichen Rechts unter dem Banner der "Staatsferne" zur demokratischen Meinungsbildung beitragen. Die Unions-Politiker glauben offensichtlich, nicht mal mehr den Schein wahren zu müssen. Hauptsache, treue Vasallen sitzen in den Sendern. [...]
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Regierungssprecher wird BR-Intendant: Merkels lächelndes Fallbeil - taz.de


Merkels Regierungssprecher Wilhelm soll heute zum BR-Intendanten gewählt werden. Eigentlich ein Skandal. Doch ein Aufschrei wie damals bei Brender – Fehlanzeige.
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May 05 2010

Bayerischer Rundfunk: Spannend wird es erst nach der Wahl - Fernsehen - Feuilleton - FAZ.NET 20100505

Ulrich Wilhelm soll am Donnerstag Intendant des Bayerischen Rundfunks werden. Da hat er gut zu tun: Das Programm läuft, doch der Sender gilt als schwerfällig. [...]

[...] Wenn selbst langjährige leitende Mitarbeiter raunen, es sei nicht eben transparent, woher am Ende des Jahres doch noch einmal Gelder kämen, mag das einen Eindruck davon geben, wie verschlungen die Pfade sind zu Geldtöpfen, aber auch bei der Besetzung von Stellen. Um den BR - wo nicht - ranken sich Geschichten mit Fällen von Nepotismus, von Parteikarrieren, die in den BR hinein- oder hinausführen. Auch ist wie in fast allen öffentlich-rechtlichen Sendern nicht unbedingt ein Leistungsprinzip zu erkennen. Legendär ist die gern erzählte Geschichte von dem politisch missliebigen Redakteur, der kaltgestellt wurde und sein Büro fortan für den Im- und Export italienischer Weine nutzte. [...]
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