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August 07 2013

Lebensmittel im Internet Online-Lebensmittelkauf nur für wenige Nutzer attraktiv

Der Verkauf von Lebensmitteln im Internet boomt – der Eindruck entsteht, wenn man die digitalen Aktivitäten von Edeka, Rewe, Food.de und anderen verfolgt. Doch wie so häufig gehen bei diesem Thema die Meinungen auseinander: Was für den einen ein lukrativer Zukunftsmarkt ist, stellt für den anderen lediglich ein unwirtschaftliches Experiment dar. Der Vertriebskanal »Internet« stellt für viele deutsche Lebensmittelhändler einen großen Hoffnungsträger dar, gilt doch der stationäre Lebensmitteleinzelhandel als weitgehend gesättigt.

Beim Einkauf von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs halten sich die Online-Nutzer noch immer zurück: So haben bis dato lediglich knapp 6 % der deutschen Internet-Nutzer schon einmal frische Lebensmittel im Internet eingekauft (z. B. Obst, Gemüse, Milch, Fleisch oder Eier).

Lebensmittel im Internet: Kauf und Kaufinteresse

Nur wenige Nutzer tätigen Supermarkt-Einkäufe online

Weitere 15 % haben diese Produkte bislang zwar noch nicht im Internet bestellt, sind aber grundsätzlich daran interessiert. Ebenso verhält es sich bei den weiteren untersuchten Lebensmittel-Produktgruppen des täglichen Bedarfs, wie Tiefkühl- und Bioprodukte sowie bei Reis, Nudeln, Mehl u. ä. Das Potential ist somit überschaubar: Nur ungefähr jeder vierte befragte deutsche Internet-Nutzern ist bereit, seine Supermarkt-Einkäufe in das Internet zu verlagern oder hat dies bereits getan.

Ein deutlich höheres Niveau zeigt sich hingegen im Bereich der Genussmittel und Lebensmittel-Spezialitäten. Besonders Kaffee und Tee sind hier die »Kassenschlager« beim Einkauf von Lebensmitteln im Internet: 26 % der Internet-Nutzer haben entsprechende Waren bereits eingekauft, weitere 20 % äußern Interesse daran. Auch alkoholische Getränke (Wein und Spirituosen), Süßwaren und Gewürze werden deutlich häufiger im Internet bestellt als Lebensmittel des täglichen Bedarfs. Der Kreis der Kunden und potentiellen Kunden liegt bei diesen Warengruppen bis zu 20 Prozentpunkte höher.

Beim Einkauf von Lebensmitteln im Internet sind Qualität und Marke ausschlaggebend

Eine Untersuchung des letzten Online-Einkaufs für verschiedene Produktgruppen im Rahmen der W3B-Studie zeigt, dass speziell beim Lebensmittelkauf im Internet weniger der Preis als vielmehr Qualität und Marke eine entscheidende Rolle spielen. So geben die meisten der befragten Online-Lebensmittelkäufer (44 %) an, dass die Qualität des gekauften Produktes für sie der ausschlaggebende Faktor beim letzten Einkauf war. Auf Rang zwei folgt die Marke bzw. der Hersteller des Produktes mit einem Drittel der Nennungen. Beim Einkauf von Produkten anderer Kategorien hingegen (z. B. Kleidung, Elektronik, Reisen etc.) haben diese Faktoren eine deutlich geringere Bedeutung – meist ist in erster Linie der Preis entscheidend.

Entscheidungskriterien beim letzten Einkauf von Lebensmitteln im Internet

Vor dem Hintergrund der aus Nutzersicht großen Bedeutung von Qualität und Marke im Bereich des Online-Lebensmittelkaufs analysiert die neue Studie W3B Benchmarking Food-Websites die Online-Präsenzen von 17 führenden deutschen Food-Marken und -Portalen. Die Websites werden dabei aus Sicht ihrer Besucher detailliert beurteilt, so dass sich eine differenzierte Best Practice-Analyse ergibt. Sie zeigt auf, in welchen Bereichen die untersuchten Lebensmittel-Websites in puncto Nutzer- und Kundenorientierung die Nase vorn haben. Dabei weisen die Nutzer-Zufriedenheitswerte im Hinblick auf Website-Design, -Usability, -Erwartungserfüllung etc. eine große Bandbreite auf.

W3B-Benchmarking: Verkaufsfördernde Wirkung von Lebensmittel-Websites

Unterschiede in der Verkaufsförderung von Lebensmittel Websites im Internet

Auch im Bereich der verkaufsfördernden Wirkung der Food-Websites zeigen sich deutliche Performance-Unterschiede: Im Durchschnitt geben die Besucher von knapp jeder zweiten Food-Website (48 %) an, dass sie schon einmal ein Produkt gekauft haben, das sie zuvor auf der Website kennengelernt hatten. Überdurchschnittlich schneiden dabei knorr.de von Unilever, for-me-online.de von Procter & Gamble und maggi.de von Nestlé ab: Bei diesen Websites liegen die Anteile der Nutzer, deren Website-Besuche bereits zu Produktkäufen führten, zwischen 57 % und 67 %.

Fazit: Aus Nachfragesicht ist der Internet-Lebensmittelhandel im Bereich der Lebensmittel des täglichen Bedarfs trotz der zahlreichen digitalen Aktivitäten von Lebensmittelhändlern und -herstellern noch immer ein Pioniermarkt. Exakte Kenntnisse über Profile, Verhaltensweisen und Bedürfnisse von (potentiellen) Online-Kunden sind daher erforderlich, um Lebensmittel-Websites und -Webshops kundenorientiert und damit erfolgreich umzusetzen.

Die aktuellen W3B-Reports Lebensmittel im Internet und W3B Benchmarking Food-Websites untersuchen daher das Thema aus der Perspektive der (potentiellen) Nachfrager – und liefern damit wichtige und aktuelle Informationen über den Marktstatus sowie für die nutzer- und kundenorientierte Konzeption von Lebensmittel-Websites und -Webshops.

March 06 2013

Augmented Reality: Das Produkt von Träumern oder bald auch Realität?

Beim Thema Augmented Reality, der Technik der »erweiterten Realität«, scheiden sich die Meinungen von E-Commerce-Experten: Für die einen stellt es Webshopping in Perfektion dar, das enorme umsatzsteigernde Potentiale birgt, so z. B. durch die positive Beeinflussung von Kaufentscheidung sowie durch das Senken von Retouren-Quoten. Andere dagegen bewerten diese Technik, mit deren Hilfe virtuelle Daten mit der realen Welt verknüpft werden, lediglich als neuen Hype ohne nennenswerte verkaufsfördernde Effekte.

Wie sinnvoll eine Investition in Augmented Reality tatsächlich ist, hängt in erster Linie davon ab, wie empfänglich Internet-Nutzer bzw. potentielle Online-Einkäufer für diese technische Innovation sind. Der Kreis der Nutzer, die Augmented Reality beim virtuellen Einblenden, Anprobieren und Auswählen von Produkten für interessant hält, ist durchaus beachtlich. Und: er variiert je nach Produktgattung erheblich.

Augmented Reality bei der Wohnungseinrichtung birgt noch großes Potential

Vor allem bei der Wohnungseinrichtung halten viele Nutzer Augmented Reality für attraktiv: Jeder zweite Internet-Nutzer gab an, dass er die Möglichkeit nützlich findet, bei der Planung einer Wohnungseinrichtung Räume zu filmen oder zu fotografieren und Einrichtungsgegenstände anschließend so in das Bild einzublenden, als ob sie sich tatsächlich in dieser Umgebung befänden.

Besonders interessant ist dies offensichtlich bei kostspieligeren Anschaffungen wie Möbeln (80 %) und Kücheneinrichtungen (69 %). Aber auch bei der Gestaltung von Wänden (z. B. zum Testen von Tapetenmustern und Wandfarben) wissen viele (62 %) die Vorzüge von Augmented Reality zu schätzen. Auf wenig Resonanz hingegen stößt Augmented Reality, wenn es um das virtuelle Einpassen von Unterhaltungselektronik geht: Dies halten lediglich 17 % der Interessierten für nützlich.

Augmented Reality bei Modeprodukten für viele Interessant

Bei Modeprodukten dagegen fällt der Kreis der Augmented Reality-Interessenten etwas niedriger aus: Hier signalisieren lediglich knapp 42 % der befragten Internet-Nutzer Interesse. Mit Abstand die meisten (gut zwei Drittel) halten das Anprobieren von Brillen für nützlich. Jeweils gut die Hälfte ist gegenüber Augmented Reality-Angeboten beim Kauf von T-Shirts, Hosen- und Haarfarben aufgeschlossen. Anders sieht es beim virtuellen Anprobieren von Schuhen, Dessous/Unterwäsche, Schmuck und Kosmetik aus: Dies hält maximal jeder fünfte Interessent für sinnvoll.

Der W3B-Report »Trends im E-Commerce« befasst sich daher intensiv mit aktuellen E-Commerce-Themen und -Trends aus der Perspektive von Nutzern bzw. Kunden. Er unterstützt damit die erfolgreiche, zielgruppenorientierte Optimierung und Positionierung von Webshops.

August 24 2011

Die Meinung Anderer beeinflusst die Kaufentscheidung online sehr oft

Für Online-Nutzer ist das Internet eine unverzichtbare Informationsquelle für die Vorbereitung einer Kaufentscheidung, so viel ist längst bekannt. Doch woher bezieht ein Online-Käufer seine Informationen? Wer oder was bewegt sie letztendlich zum Kauf oder Vertragsabschluss? Und führt heute noch ein Weg am Internet und dem Social Web vorbei?

Die W3B-Studie ging diesen Fragen nach und befragte deutschsprachige Internet-Nutzer zu ihrem letzten Online-Einkauf. Die Ergebnisse sind deutlich: Sie belegen die enorme Bedeutung von Meinungen, Bewertungen und Empfehlungen anderer Personen für die eigene Kaufentscheidung.

Zwar liegen im Ranking der genutzten Informationsquellen Testberichte – sei es aus dem Netz oder aus Zeitschriften – mit rund 29 % auf Platz eins der Nennungen. Doch den Meinungen und Empfehlungen Anderer kommt eine mindestens ebenso wichtige Rolle zu: Fast jeder fünfte Befragte gibt an, dass er sich vor seinem letzten Online-Kauf von Freunden bzw. Bekannten beraten ließ. Und jeder Vierte hat sich auf Produktbewertungen von anderen – zumeist nicht persönlich bekannten – Internet-Nutzern verlassen.

Zwei viel beachtete Informationsquellen erreichen hingegen (noch) keinen Platz unter den »Top 10«: Sowohl Social Network-Sites wie Facebook als auch Weblogs von Unternehmen/Marken wurden von weniger als 2 % der Befragten im Rahmen der Vorbereitung ihres letzten Online-Kaufs aufgesucht.

Auffällig ist, dass Web-Kunden ihre Informationskanäle je nach Produktgattung sehr gezielt auswählen und nutzen. Und dabei sind nicht immer Online-Informationsquellen die allererste Wahl.

Zur Vorbereitung von Computer- und PC-Käufen beispielsweise sind Testberichte mit Abstand am wichtigsten, gefolgt von Produktbewertungen anderer Nutzer. Bei Spielwaren sehen die Präferenzen der Nutzer in Sachen Informationsbeschaffung vor dem Kauf ähnlich aus, wobei hier das Informationsbedürfnis insgesamt nicht so stark ausgeprägt ist. Bei Online-Modekäufen kann der gedruckte Katalog durchaus noch mit dem Webshop mithalten; auch Meinungen anderer Online-Nutzer finden oft Beachtung. Vor dem Buchkauf via Internet wird der größte Wert auf Empfehlungen Anderer gelegt. Dabei fließen Meinungen von Bekannten und Freunden häufiger in die Kaufentscheidung ein als die von anderen (unbekannten) Internet-Nutzern.

Fazit: Das Interesse kaufwilliger Onliner an Meinungen, Bewertungen und Empfehlungen Anderer ist sehr hoch. Dies gilt jedoch längst nicht für jeden Kauf, jedes Produkt bzw. jeden Käufer. Und auch der Absender der Meinung spielt eine große Rolle: Manchmal sind persönlich bekannte Empfehler gefragt – manchmal eher ein Online-Bewertungsportal. Für Informationsquellen aus dem Social Web konnte für die Kaufentscheidung noch kein nennenswerter Stellenwert ermittelt werden.

Der W3B-Report »Kaufentscheidung im Internet« sowie »Social Web: Nutzung und Potentiale« mit weiteren Auswertungen ist im Juni 2011 erschienen.
Diese W3B-Reports geben detaillierte Einblicke in das Informationsverhalten von (potentiellen)
Online-Käufern sowie Social Media-Nutzern.

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