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January 21 2011

December 02 2010

Four short links: 2 December 2010

  1. Glasgow University to License Its IP For Free -- while a small proportion of high value University of Glasgow IP will still be made available to industry through traditional licensing and spin-out companies alone, offering the bulk of IP to a larger audience for free adds value to the UK economy. (via Hacker News)
  2. Apollo 13 Spacelog -- the Apollo 13 mission transcripts presented as though it were a chat session. Not cheesy, but an effective presentation.
  3. Kafka -- LinkedIn's open source pub/sub message system.
  4. Buy This Satellite -- The owner of the world's most capable communication satellite just went bankrupt.We're fundraising to buy it.So we can move it to connect millions of people who will turn access into opportunity. (via Daniel Spector on Twitter)

November 04 2010

October 15 2010

Widerstand gegen ACTA

Obwohl die letzte Verhandlungsrunde eine Einigung der Unterzeichnerstaaten herbeiführen sollte, sind offenbar nach wie vor einige Punkte des sog. Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ungeklärt.

Das internationale Handelsabkommen ACTA trifft Regelungen auf dem Gebiet des “geistigen Eigentums”. Die Entwürfe sahen ursprünglich u.a. auch eine weitreichende Inpflichtnahme von Internet Service Providern vor. Diese Vorschriften sind allerdings weitgehend wieder gestrichen worden.

Widerstand kommt nunmehr fast erwartungsgemäß von Ländern wie Brasilien oder Indien, die bei den ACTA-Verhandlungen (bewusst) außen vor gelassen worden sind.

Inhaltlich sieht der Urheberrechtsexperte Axel Metzger in einem Beitrag für die c’t ACTA auf der Linie des TRIPS-Abkommens und der Enforcement-Richtlinie. Gleichwohl kritisiert Metzger, dass ACTA nicht für einen Ausgleich der widerstreitenden legitimen Interessen von Urhebern und Rechteinhabern einerseits und Nutzer andererseits, steht.

Die Erkenntnis, dass man in Zukunft an einer derart fairen Ausgestaltung des Urheberrechts nicht vorbeikommen wird, hat sich in der Politik, weder national noch international, bislang nicht ansatzweise durchgesetzt. Gerade die deutsche Gesetzgebung mit ihren verschiedenen Körben, die allesamt das Urheberrecht zu Gunsten der Rechteinhaber umgestaltet haben, ohne die Interessen der Allgemeinheit angemessen zu berücksichtigen, muss als geradezu anachronistisch betrachtet werden. Und auch die aktuellen Äußerungen aus dem Bundesjustizministerium lassen keinerlei Bewusstseinswandel erkennen.

Die Politik wird allerdings auch bei diesem Thema erkennen müssen, dass es zunehmend schwerer werden wird, Lobbyinteressen den Vorrang vor den Interessen der Bürger einzuräumen. Hinzu kommt im digitalen Kontext, dass sich die Politik und die Urheberrechtslobby auch gegen die technologische Entwicklung stemmen.

Und genau aus diesem Grund bin ich optimistisch, dass sich die Dinge früher oder später verändern werden und eine Modernisierung eines veralteten Urheberrechts in Angriff genommen werden wird, das die Anforderungen der Informationsgesellschaft in den Mittelpunkt stellt. Denn auch die Politik und die Lobbyisten werden den Lauf der Zeit nicht aufhalten.

September 02 2010

ACTA auf der Zielgeraden

Die Verhandlungen über ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) sollen kurz vor dem Abschluss stehen und die Haltung der Intransparenz dominiert nach wie vor, was nichts anderes bedeutet, als, dass die USA sich wieder einmal gegenüber der EU durchgesetzt haben.

Dieses internationale Handelsabkommen trifft Regelungen auf dem Gebiet des “geistigen Eigentums” und sieht hierbei auch weitreichende Maßnahmen der Internetregulierung auf Ebene der Provider vor.

Dass diese Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Beteiligung des EU-Parlements stattfinden, ist äußerst bedenklich, weil das Abkommen voraussichtlich Tatsachen schaffen wird, die unmittelbar auf das Gemeinschaftsrecht einwirken und sich vermutlich in Widerspruch zu geltendem EU-Recht, wie der E-Commerce-Richtlinie, setzen werden. Dieser Ablauf stellt damit nichts anderes als eine Parallelgesetzgebung dar, an den demokratisch legitimierten Parlamenten vorbei.

July 08 2010

Die Raubkopien und der Diebstahl geistigen Eigentums

In den Blogs wird gerade darüber diskutiert, ob man immaterielle Güter stehlen kann oder die Rede vom Diebstahl geistigen Eigentums nicht bereits aus sprachlichen Gründen verfehlt ist und den Blick auf eine sachgerechte Betrachtung der Thematik versperrt. Sowohl der Diebstahl als auch der Raub im Rechtssinne setzen eine Wegnahme voraus. Wenn Musik online getauscht und kopiert wird, kommt allerdings nichts weg, vielmehr tritt der gegenteilige Effekt ein, die Dateien vermehren sich sogar.

Jetzt kann man zudem wie Thomas Hoeren fordern, endlich auf den dummen Begriff des “geistigen Eigentums” zu verzichten. Das ist freilich wenig realistisch, wenn man bedenkt, dass das Bundesverfassungsgericht immaterielle Rechtsgüter wie das Urheberrecht ausdrücklich dem Eigentumsschutz von Art. 14 GG unterstellt und expressis verbis von geistigem Eigentum spricht. Und auch international ist der BegriffIntellectual Property” (IP) geläufig, der u.a. durch die mächtige WIPO, die den Begriff auch in ihrem Namen trägt, propagiert wird.

Wir können anstatt von Diebstahl und Raubkopien natürlich auch juristisch korrekt von unerlaubter Vervielfältigung und dem öffentlichen Zugänglichmachen urheberrechtlich geschützter Werke sprechen. Diese sperrigen Rechtsbegriffe sind mir bisher in der öffentlichen Diskussion aber auch eher selten untergekommen. Und die Industrie hat natürlich auch ein Interesse daran, Rechtsverletzer zu kriminalisieren und deshalb von Raub und Diebstahl zu sprechen. Das ist Teil des Meinungskampfs, der eben auch durch Kampbegriffe geprägt wird.

January 26 2010

Four short links: 26 January 2010

  1. If Kids Are Awake, They're Probably Online (NYTimes) -- kids aged 8-18 spend, on average, 10 hours/day using smart phone, computer, television, or some other electronic device. (via Hamish MacEwan)
  2. Brazil's WIPO Proposal on Patent Limitations and Exceptions -- well-argued proposal for balanced IP law.

    16.Our experience also illustrates how difficult it is to effectively make use of compulsory licenses. Our pharmaceutical industry took almost two years to develop and produce the licensed patent, because, unfortunately the patent, as granted in Brazil and in other countries, was not sufficiently revealed to allow its production as promptly as desired.

    17.We reserve the right to come back to the discussion of this problem in other documents concerning to what extent the disclosure of patents is preserving (or not) the essentials of the patent system. The question we now pose ourselves is: considering the checks and balances of the patent system, what is the value of a patent if a third party cannot use it when it falls into the public domain or, exceptionally, when its compulsory licensing is deemed necessary?

  3. OpenStreetMaps the Default in Haiti -- rescue workers are loading OSM street maps onto GPS units to get street-level detail maps of Haiti. The team members are thrilled to have this resource you have created. I wish you could see their faces ‘light up’ when I take their GPS unit and tell them that I’m going to give them street level detail maps. (via Simon Willison)
  4. We-to-Me Participation (Nina Simon) -- useful mental framework for thinking about social software and online experiences, both from the point of view of a cultural institution and for any online activity. Stage one provides people with access to the content that they seek. Stage two provides an opportunity for inquiry and for visitors to take action and ask questions. Stage three lets people see where their interests and actions fit in the wider community of visitors to the institution. Stage four helps visitors connect with particular people—staff members and other visitors—who share their content and activity interests. Stage five makes the entire institution feel like a social place, full of potentially interesting, challenging, enriching encounters with other people.

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