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January 29 2012

Grèce : « j'ai signé le mémorandum du FMI sans le lire »

Les Grecs ont été stupéfaits lundi dernier, lorsque Louka Katseli, précédemment ministre du travail et de la sécurité sociale (2010) et ministre de l'économie, de la compétitivité et de l'armement naval (2009), révéla n'avoir eu que trois heures pour lire le mémorandum du FMI sur la crise de la dette grecque.

Michalis Chrysochoidis, l'actuel ministre du développement, de la compétitivité et de l'armement naval et auparavant titulaire de la protection civile, a admis dans un entretien à une matinale télévisée qu'il avait signé le mémorandum du FMI sans l'avoir lu du...

-----------------------

// citation par oAnth:

          [...]

« Je veux clarifier et confirmer ma position. Oui, je répète que je n'ai pas lu le mémorandum. Je ne me suis pas occupé ni du texte ni des procédures de “prétendues” négociations. Je l'ai déclaré sans la moindre fierté. Même plus, je ne dis pas cela pour me décharger de mes responsabilités. Au contraire. Je considère cela comme l'une des plus grandes erreurs de la carrière politique ; parce que j'ai mal apprécié ces moments critiques et étais préoccupé par un aspect mineur, ma tâche de ministre, au lieu de l'aspect majeur, ma responsabilité de membre de la direction du pays.

J'ai dit cela pour insister sur la nécessité pour chacun de changer. Nous étions habitués à faire confiance à chaque dirigeant, à chaque premier ministre ; à voter au Parlement et être d'accord au gouvernement. Ces temps appartiennent au passé et ce modèle est obsolète. Ce qu'il faut, c'est du collectif, de la responsabilité et de la contribution personnelles. […] »

[...]




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December 06 2011

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Should Greece Pull Out of the Euro?

Costas Lapavitsas: The Greek people face a decade of depression in the Eurozone, better to leave and make major reforms

Time: 15:44 More in News & Politics

November 02 2011

Die Angst vor dem Volk

Die griechische Ankündigung einer Volksabstimmung über die EURO-Rettung ist bei der politischen Klasse europaweit auf Unverständnis gestoßen, teilweise war gar von einem Schock die Rede.

Wie schockierend kann es für eine Institution wie die EU und ihre Mitgliedstaaten – die sich Freiheit und Demokratie auf ihre Fahnen geschrieben haben – eigentlich sein, wenn sich das betroffene Mitgliedsland dazu entschließt, eine essentielle Frage demokratisch zu klären? Das Mutterland der Demokratie lässt seine Bürger über ihre eigene Zukunft abstimmen. Eigentlich sollte das für einen Demokraten Anlass zur Freude sein. Stattdessen wird eine demokratische Selbstverständlichkeit in einen Affront umdefiniert, der manche sogar schockiert. Und diese Haltung besagt viel über unser demokratisches Selbstverständnis.

Wir werden seit längerer Zeit nicht mehr von Demokraten, sondern von Technokraten regiert, denen nichts weniger in den Kram passt, als dass sich der Bürger einmischt und auf sein Mitspracherecht pocht.

Diese Arroganz der Macht, wie wir sie auch im Zuge der sog. Euro-Rettung täglich miterleben können, ist der Grund für die weltweite Zunahme von Bürgerprotesten. Es ist deshalb eine ausgesprochen gute Idee, das griechische Volk entscheiden zu lassen und wie Max Steinbeis so treffend titelt, auch das Ende der Alternativlosigkeit.

Was wir aktuell erleben ist keine Eurokrise, sondern zunächst einmal mehr eine Bankenkrise. Dahinter steckt allerdings eine tiefgreifende politische Krise, die die Konstruktionsdefizite der Währungsunion und das europäische Demokratiedefizit immer stärker offen legt. Ohne ein Mindestmaß an politischer Union ist eine Währungsunion vermutlich nicht machbar und zum Scheitern verurteilt. Griechenland hin oder her. Daran ändert auch der Aktionismus den Merkel und Sarkozy an den Tag legen, nichts.

Europa sollte vor allen Dingen ein Freiheits- und Demokratieprojekt sein. Dafür braucht es aber begeisterte und demokratisch gesinnte Politiker, die diese großartige Idee offensiv vertreten und den Bürger nicht als Störfaktor betrachten. Stattdessen regiert bei uns seit Jahrzehnten der Kleinmut. In den Mitgliedsstaaten schimpfen Politiker aller Parteien über die EU, während man in Brüssel weitreichende Entscheidungen demokratisch nicht (unmittelbar) legitimierten Technokraten überlässt. So kann und wird es auf Dauer nicht weitergehen.

Einige bekannte Kommentatoren wie Frank Schirrmacher oder Jakob Augstein haben zwar den richtigen Ton getroffen, aber auch in der Presse wird die griechische Linie überwiegend kritisiert. Dabei nährt sie die Hoffnung auf das Ende der Alternativlosigkeit und das Ende einer Politikergeneration deren Metier die Hinterzimmerpolitik ist; eine Politik, deren Wesensmerkmal darin besteht, an den Parlamenten und erst Recht an den Bürgern vorbei gemacht zu werden.

Die Frage, ob es gute Gründe gegen das griechische Referendum gibt, ist vernünftigerweise zu verneinen. Als Bürger und Demokrat muss man den Vorstoß des griechischen Ministerpräsidenten begrüßen.

July 03 2011

June 29 2011

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June 14 2011

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[...]

Kein Wort davon, dass keine westliche Demokratie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs binnen eines Jahres härter gespart hat als die Griechen. Kein Wort davon, dass die Troika (EU, EZB und IWF) festgestellt hat, dass die Griechen die “quantitativen Haushaltsziele für das erste Quartal erreicht” haben. Kein Wort auch davon, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands verbessert hat wie die Troika feststellt: “Der Außenhandelssektor war dynamisch und trug so zur Reduzierung der Leistungsbilanzungleichgewichte bei.” Das große Problem der griechischen Wirtschaft sind nicht die 4500 Rentenbescheide. Es ist die Binnennachfrage, die unter den Sparauflagen leidet und die Wirtschaftsleistung stärker drückt als von der Troika angenommen – und damit die Neuverschuldung stärker erhöht, den Schuldenstand immer gruseliger werden lässt.
Doch wozu Wahrheit, wenn es so viel Spaß macht, Ressentiments zu schüren. Das ist das zentrale Problem der Euro-Rettung. Sie muss den nationalen Parlamenten entrissen werden. Ansonsten schaukeln sich das Unverständnis und der Nationalismus in Europa gegenseitig auf.

Ich habe in der vergangenen Woche das kleine Büchlein Krieg und Frieden. Die ökonomischen Konsequenzen des Versailler Vertrages des Meisters John Maynard Keynes gelesen und war schockiert ob seiner Aktualität. Man ersetze “Reparationszahlungen/Kriegsentschädigung” durch “Sparanstrengung zur Rückzahlung der Hilfskredite” und man schaudert.

In den Wochenendausgaben von Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau schreibe ich:

“Faszinierend ist das Buch, weil es die politischen Prozesse trefflich antizipiert. Erst führt populistischer Wahlkampf in den Demokratien der Siegermächten (ersetze: Geberländer) dazu, dass den Besiegten (ersetze: Schuldnerländer) immer unsinnigere und nicht erfüllbare Forderungen auferlegt werden.

Damit die ‘Hunnen nicht mit einem blauen Auge davonkommen’, wie seinerzeit im englischen Wahlkampf gefordert. Ein paar Jahre später würden sich die derart unter Druck gesetzten Demokratien wehren, so prophezeit Keynes, indem sie ihre Tributzahlungen einstellen, den ihnen auferlegten Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Deshalb sei es nicht Edelmut, sondern Zweckmäßigkeit, wenn die Siegermächte dafür sorgten, dass auch bei den Besiegten Bedingungen für Wohlstand und Wachstum herrschten. Eine solche Politik fördere am schnellsten und besten die Freundschaft zwischen den Völkern.

Europa in den Jahren 2010 und 2011 setzt diese Freundschaft, die nach 1945 so selbstverständlich geworden ist, aufs Spiel. Die Art und Weise, wie die Staatsschuldenkrise gelöst werden soll, ist gescheitert. Nationale Demokratien halten den eingeschlagenen Weg nicht aus. Während im Norden die Bereitschaft schwindet, mittels neuer Kredite zu helfen, nationalistische Parteien triumphale Wahlerfolge erzielen, stürzen in den Schuldnerländern die Regierungen über die Sparpakete. Erst in Irland, nun in Portugal.”

[...]
Entmachtet die nationalen Parlamente in der Eurokrise « Herdentrieb | Robert v. Heusinger - blog.Zeit.de 2011-06-13

June 12 2011

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Should Greece repudiate its debt?
Language GR - Subtitles EN


youtube permalink
yt-account: kryfos0kosmo


11/06/2011 By George Irvin

With thout delving here into the intricacies of recent exchanges between the ECB and the German goverment, let me recommend the following (1 hour) video film to readers. Inter alia, it cites several precedents for debt repudiation. I think most will agree it raises some very relevant questions.

June 09 2011

May 23 2011

Greece: A Lukewarm Reaction to Attacks on Immigrants

Greek blogger To Vytio (The Jerrycan) writes an elegiac post [el] on his return to Athens from a weekend trip, finding the city gripped in violence, fear, apathy and scary rhetoric. “Our mortal leap was the reaction to what happened in Athens against the immigrants. Lukewarm, blasé. With [right-wing extremists], journalists, politicians, coffee shop patrons and bus passengers gleefully, secretly - or even, not so secretly - contemplating mass extinction”

May 19 2011

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#IMF #Greece #DSK #Lagarde | Chosen links (EN,FR,DE) by Globalvoices.org,NYTimes, Nachdenkseiten.de, leMonde.fr, taz.de atlantico.fr euvox.org, Joe Stiglitz, Brad Delong, #oAnth | http://v.gd/8Li_IMFgr (via scoop.it)

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Chosen links, bundled via - http://02mydafsoup-01.soup.io/tag/DSK01_110519
Twitter / 02mytwi01: #IMF #Greece #DSK #Lagarde ... | 2011-05-19
Reposted byvertheer vertheer

The Greek debt crisis: The ECB’s three big mistakes

Jeffrey Frankel, 16 May 2011

It is a year since Greece was bailed out by EU and IMF and there are many who label it a failure. This column says that while there is plenty of blame to go around, there were three big mistakes made by the European Central Bank. Number one: Letting Greece join the euro in the first place

Full Article: The Greek debt crisis: The ECB’s three big mistakes
Reposted from02myEcon-01 02myEcon-01
02mydafsoup-01

[...]

Le FMI et son directeur général répétaient à l'envi que la réduction du déficit public est une nécessité première des Grecs, comme demain de nos concitoyens. Or, loin de désendetter les générations futures, elle plombe leur avenir, si elle consistait à réduire les dépenses d'éducation, de santé, et les chances d'emploi dans l'économie réelle. Si le destin d'un homme peut convaincre que l'impasse dans laquelle s'enfonce la nation grecque dépasse le sort de ce pays, qu'elle témoigne d'un échec plus profond de la gauche européenne à proposer un modèle alternatif de croissance et de redistribution plus équitable du profit matériel et culturel, alors, le drame du héros n'aura pas été vain.

Puisque les socialistes veulent en 2012, non seulement gagner la présidentielle en France, mais "changer de civilisation", il est encore temps de ne pas confondre rigueur nécessaire et rigorisme financier ordinaire, rationalité économique supposée et logique de fonctionnement des sociétés.

Non,M. Strauss-Kahn n'est pas le sauveur de la Grèce | Lemonde.fr - Guy Burgel, professeur à l'université Paris-Ouest-Nanterre-la Défense - 2011-05-17

May 18 2011

Guy Burgel: Strauss-Kahn war nicht der Retter Griechenlands

Inhalte eines am 18. Mai 2011 in der französischen Tageszeitung Le Monde erschienenen Artikels von Guy Burgel, Professor an der Pariser Universität Paris-Ouest-Nanterre-la Défense.
Originaltitel: „Non, M.Strauss-Kahn n’est pas le sauveur de la Grèce“.
Burgel ist Autor eines Buches über die Entwicklung Griechenlands im 20. Jahrhundert („Miracle athénien au XXe siècle, Verlag CNRS Editions 2002“). Übertragen von Gerhard Kilper

Der Fall Strauss-Kahn wirft ganz grundsätzlich die Frage der Kohärenz der weltweit betriebenen Finanzpolitik und deren Auswirkungen auf die Zukunft der Bevölkerung betroffener Länder auf, Griechenland ist lediglich ein exemplarischer Fall.

Der sozialistische griechische Ministerpräsident ist bereit, den ihm von internationalen Instanzen – mit dem IWF an der Spitze – verordneten Kreuzweg zur Sanierung der öffentlichen Finanzen zu beschreiten. Das Paradoxe an diesem linken Politiker ist seine Bereitschaft, in Griechenland seit Jahrzehnten praktizierte Politikirrtümer mit Mitteln korrigieren wollen, die bisher allgemeine Domäne erzkonservativer Regierungen waren: Lohnsenkungen, Senkung des Renteneintrittsalters, Einfrieren der Pensionen, Erhöhung der Umsatzsteuer, Verlängerung der Arbeitszeit und vor allem das Ende von Neu-Einstellungen in den öffentlichen Dienst (verbunden mit der Rücknahme öffentlicher Leistungsangebote).

Die Liste unpopulärer Maßnahmen, die in anderen Zeiten zu Massendemonstrationen, zu verstärktem öffentlichen Engagement entrüsteter Gewerkschaften und zu unkontrollierbaren Aktionen von Extremisten geführt hätten, werden im von der Krise ausgelösten innenpolitischen Klima allgemeiner Bestürzung und Lähmung hingenommen.

Der Kranke stirbt vor seiner Genesung – darin besteht das Risiko der von internationalen Institutionen Griechenland verordneten Medizin. Unbestreitbar ist, dass sich rechte wie linke Politiker in Griechenland in der Vergangenheit aus den Pfründen eines überdimensionierten Staatsapparats bedient haben.

Dem öffentlichen Dienst Griechenlands fehlt heute in erschreckendem Maß qualifiziertes Personal im medizinischen Bereich, an den Schulen, im Bereich sozialer Dienstleistungen und im Bereich der Aufrechterhaltung öffentlicher Sicherheit.

Die verstärkte Eintreibung von Steuern ist eine gute Sache, doch müsste auch dafür gesorgt werden, dass das in der Volkswirtschaft zirkulierende Geld in Umlauf bleibt, dass nicht Geschäfte in den Hauptgeschäftsstraßen griechischer Städte nacheinander schließen. Wer diese Entwicklung nicht zur Kenntnis nehmen will, ignoriert, dass die Konsumnachfrage privater Haushalte schon immer Hauptmotor realen Wachstums war (unter der Hand äußern „überzeugte“ Liberale, es käme ihnen nicht ungelegen, sollte eine autoritäre Regierung endlich Ordnung sowohl im Land als auch bei der illegalen Einwanderung schaffen).
Grundirrtum des IWF und seiner Strategen ist, nicht verstanden zu haben, dass der griechische Staat nicht geschwächt, sondern als solcher und im sozialen Bereich neu begründet werden muss. Der IWF und sein Generaldirektor äußerten wiederholt, die Reduktion des griechischen Defizits müsse allererste Priorität haben. Mit drastischen Ausgabenkürzungen werden jedoch nicht, wie behauptet, künftige Generationen entlastet. Ausgabenkürzungen als Kürzungen von Ausgaben für Bildung und Gesundheit verbauen vielmehr die Zukunft künftiger Generationen und mindern deren Arbeitsplatz-Chancen in der realen Wirtschaft.

Der Irrweg, in den Griechenland derzeit getrieben wird, ist jedoch nicht Schicksal irgendeines Landes, die griechische Sackgasse ist auch Ausdruck eines grundsätzlichen Scheiterns der europäischen Linken!

Nur wenn die Krise bewirken kann, dass sich die europäische Linke zu einem alternativen Wachstumsprojekt mit gerechterer Reichtums-Verteilung durchringen kann, wäre das Opfer der Griechen nicht umsonst.

Da die französischen Sozialisten im Jahr 2012 nicht nur Präsidentschaftswahlen gewinnen, sondern auch einen zivilisatorisch-kulturellen Wandel im Land schaffen wollen, ist es für die Linke noch nicht zu spät, in der Finanzpolitik zwischen sachlich gebotener Haushaltsdisziplin und dem üblich gewordenen Finanz-Rigorismus, zwischen angenommener Ökonomie-Rationalität und der Logik des tatsächlichen Funktionierens von Gesellschaften zu unterscheiden.

May 13 2011

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Fascist pogroms in Athens, one migrant stabbed to death, 17 hospitalized | clandestinenglish.wordpress.com 2011-05-13

In the early hours of May 12th a 21-year old Bangladeshi migrant was stabbed to death in the Kato Patisia district of Athens. The victim was lethally stabbed almost certainly by fascist thugs who have launched a series of attacks in the centre of Athens following the murder of a Greek man on Tuesday night, on the corner of Ipirou and Tritis Septemvriou Street. Eye witnesses report that the murderers of the 21-year old man chased him around the neighbourhood and spoke Greek. On Wednesday night alone fascist thugs roamed  through a number of districts of central Athens, injuring many migrants, 17 of them were hospitalised.

Video from the pogrom

Greece: Wave of racist attacks on immigrants in Athens

In the past days, right-wing extremists in Athens, Greece have launched pogrom-like attacks on immigrants in the downtown Athens area. It began on May 10, 2011, one day after a 44-year old escorting his pregnant wife to the hospital was mugged and stabbed to death. There is no evidence as to the identity of the killers, but racist gangs have gone on something like vengeance spree on immigrants -or even foreign-looking Greeks- who they hold generally responsible for rising crime and unemployment in Greece.

A protest against the killing of the expectant father on May 10, in the same location where the mugging happened, drew a crowd of hundreds that eventually led to the attacks.

A man injured in racist attack after protest in Athens, 12 May 2011 - Photo by Epoca Libera, copyright Demotix

Dozens of people have been injured in the past days, and there has also been one death, which is still being investigated for motive. There has been a marked increase in incidents of violence against immigrants and asylum-seekers in Greece in recent years, but this degree of openly racist violence in the streets is unprecedented.

Twitter has erupted with reactions from citizens.

Media reports

Media professional @doleross provided live news coverage of the attacks on immigrants following the protest around 18:00 on May 10.

@doleross: Σε “κυνηγητό” κατά μεταναστώνστην 3η Σεπτεμβρίου έχουν επιδοθεί οι συγκεντρωμένοι για την δολοφονία του 44χρονου.Εμφανίστηκαν τα ΜΑΤ #rbnews

@doleross: Demonstrators against killing of 44-year old are on immigrant “manhunt” on September III Street. Riot police appeared.

@doleross: MEGA τώρα: Ακροδεξιοί στην 3η Σεπετεμβρ. δέρνουν και κυνηγούν μέχρι μέσα στα σπίτια τους αλλοδαπούς. Η αστυνομία δεν επεμβαίνει. #rbnews

@doleross: MEGA TV now: Right wing extremists on September III Street, beating and chasing immigrants, even into their homes. Police not intervening.

@doleross: Πληροφορίες αναφέρουν ότι ομάδες “τιμωρών” έχουν βγει κ σε άλλες περιοχές της Αθήνας κ άλλων δήμων, “αναζητώντας” αλλοδαπούς.#rbnews

@doleross: Reports that “vigilante” squads are scouring areas of Athens and other municipalities, “seeking” immigrants.

Greek expats summarized the distressing news. Film producer Yanni Koutsomytis tweeted in English:

@YanniKouts: Racial violence erupts in downtown Athens following killing of a 44-yr Greek man. Ultra-right groups indiscriminately attack immigrants now

Greek new media theorist Nikos Smyrnaios observed in French:

@smykos: Grèce, une société au bord de l'implosion: un homme assassiné sauvagement à Athènes => des extrémistes racistes pourchassent des immigrés.

@smykos: Greece, a society about to implode: a man savagely assassinated in Athens => racist extremists chase immigrants.

Eyewitness reports

"This is Greece" - Twitpic photo by Nektarios Sylligardakis

Eyewitness reports of attacks on immigrants between 19:00 and 21:00 were sparse, but dramatic:

Share photos on twitter with twitpic

@nsyll: Κυνηγούν ποιον είναι λίγο μελαψός http://twitpic.com/4vypvc

@nsyll: They're chasing everyone a bit dark http://twitpic.com/4vypvc

@potmos: Σπάνε 1-2 καταστήματα “ξένων” τώρα Αχαρνών

@potmos:They're smashing 1-2 shops of “foreigners” now, in Acharnon Street

@bezesteni: Καμμια 50ρια φασίστες και περίεργοι μεσήλικες Ηπείρου και Γ´ Σεπτεμβρίου. Αρκετοί νεαροί με μαυροκόκκινα στην Αχαρνών και τα γύρω στενά.

@bezesteni: About 50 fascists and middle-aged onlookers, Ipirou and September III Street. Several youths wearing red and black in Acharnon Street and adjacent alleys

@zairacat: damage control: μαθαίνω ότι υπάρχουν πολλοί μετανάστες χτυπημένοι στα εφημερεύοντα νοσοκομεία.

@zairacat: damage control: have been told many beaten immigrants admitted to hospitals on call.

The wave of racist attacks in Athens continued the following days, with one killing of an immigrant man possibly linked to racial motives [el], arson attacks [el] and a second anti-migrant pogrom following a protest [el].

Reactions on Twitter

Sharply divided, the Greek twittersphere reacted to the news of he lethal mugging and the racist violence that followed with a mixture of outrage, apprehension and resignation.

The media were also blamed by many for inflaming racial hatred.

@doleross: Λάδι στην φωτιά ρίχνουν ανεύθυνα δημοσιεύματα από “ενηνερωτικά” πορταλς με τίτλους όπως: «Φόβοι για νέα “Δεκεμβριανά”» #rbnews

@doleross: Irresponsible articles by “news” portals fanning the flames, with titles like “Fears of new ‘December riots'”

@radicalalchemist: ΣΚΑΙ: “Απο τις κάμερες φαίνεται οτι είναι μαροκινής ή αλγερινής καταγωγής” Κάμερες που κάνουν και ταυτοποίηση στοιχείων φαντάζομαι έ?

@radicalalchemist: SKAI (TV channel): “CCTV footage shows assailants are Moroccans or Algerians” Cameras identifying people now?

@Cyberela: Θα το ρίξουν στο μεταναστευτικό κύμα των λαών της Νότιας Αφρικής και της Μέσης Ανατολής.

@Cyberela: They'll now blame it on the migration wave from Middle East and North Africa

A distressing allegation was made by Constantinos Alexacos:

@constantnos: Εδώ και μήνες υπάρχουν blogs φερόμενων αστυνομικών και ακροδεξιών που λένε ότι θα κάνουνε πολιτοφυλακή. Ουδείς ίδρωσε…

@constantnos: Alleged police and right-wing blogs have been warning for months about setting up militias. No one cared…

Some Twitter users pointed out core issues engendering violence in the city center. The demographics of entire housing blocks have changed, as right-wing groups have mounted more anti-immigrant campaigns.

@Anastasialadiab: Πόσο ανόητοι όσοι πιστεύουν ότι για την εξαθλίωση του κέντρουτης Αθήνας φταίνε οι μετανάστες κ όχι αυτοί που έδιωξαν τους Μόνιμους Κατοικους

@Anastasialadiab: How foolish are those who believe that immigrants are to blame for the degradation of Athens downtown, and not those who drove away the permanent residents.

and urged authorities to react to the growing humanitarian crisis facing Athens:

@mao_tse_tung: η τραγικότητα του σημερινού εγκλήματος μπορεί να γίνει εξαιρετική αφορμή για ν αρχίσει η προσπάθεια να αλλάξει η κατάσταση. Δήμαρχε ξύπνα!

@mao_tse_tung: today's tragic crime can provide excellent motivation in an attempt to change things. Wake up, Mayor!

while others mused on the self-perpetuating nature of violence:

@nsyll: όταν απαντάς στην βία με βία σίγουρα έχεις χάσεις κάθε δικαίωμα να ζητάς ανθρωπιά

@nsyll: when you answer violence with violence, you've surely lost all rights of recourse to humanity

As interest on Twitter abruptly moved on to other things for the night, like the popular Eurovision song contest, Helena Chari offered a damning deadpan:

@helena_chari: ελλαδα: ουτε euro, ουτε vision, μονο eurovision

@helena_chari: Greece: no euro, no vision, just Eurovision
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