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March 06 2011

02mydafsoup-01
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»Zeitgeist« und Commons

Vor einigen Wochen ist der Film »Zeitgeist Moving Forward« erschienen (online/torrent und offline), ich habe ihn jetzt (erst) gesehen. Wow, dieser Film hat es in sich. Radikal und zwingend erzählt er das Ende des Fetischs »Marktwirtschaft«. Das hatte ich nicht erwartet. Der Trailer vermittelt davon allerdings kaum den entsprechenden Eindruck:

Worum geht’s und was hat das mit Commons zu tun?

Der Film ist voll von Informationen, so dass man sich mächtig konzentrieren muss, um all den Fakten und Statements zu folgen (v.a. wenn man die deutschen Untertitel mitlesen will). Er besteht aus vier Abschnitten: »Menschliche Natur«, »Soziale Pathologie«, »Projekt Erde«, »Aufstieg«. In allem ist der Film sehr US-zentriert. Ich will mich hier auf einige ausgewählte Aspekte konzentrieren. Ich empfehle die Besprechungen von Franz Nahrada, Andreas Exner und Tomasz Konicz, die in treffender Weise wichtige Kritik-, aber auch Lobespunkte nennen: Kritik an Wissenschafts- und Technikfetischisierung, patriachalen Sichtweisen (achtet auch mal auf die klischeehaften Hintergrundbilder von »Familie« etc.), verkürztem Geldbegriff (Geld=Schuld) etc.; Lob dafür, dass die Systemfrage gestellt und radikal mit Tausch, Geld, Markt, Staat und Politik gebrochen wird. Mit leichter Hand hängt der Film deutlich eine »Verwaltungslinke« ab, die im Sumpf des Alten befangen ist, obwohl sie doch das Gleiche will.

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Schweinderl