Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

February 12 2012

La nature humaine selon David Hume par Gilles Deleuze (Audio)

Enregistrement radiophonique de Gilles Deleuze datant de 1956, trois ans après Empirisme et subjectivité, « Essai sur la nature humaine selon Hume » (P.U.F., 1953)



See it on Scoop.it, via Philosophie en France


[...]

L'intérêt de l'interprétation deleuzienne de Hume est d'avoir situé, avant l'ouvrage remarquable de Didier Deleule (Hume et la naissance du libéralisme économique, Aubier, 1979), le centre de la philosophie humienne dans la pratique. «Le souci constant de Hume ne concerne pas le point de vue de la connaissance». Le plus important pour lui n'est pas la théorie de l'association des idées ni la théorie de la causalité auxquelles depuis Kant la tradition tend a réduire son apport, mais «le domaine d'une pratique de l'homme dans la société». Hume fut en particulier l'un des fondateurs de l'économie politique, rappelle Deleuze avant que Deleule ne démontre magistralement qu'il fut aussi le critique de la physiocratie quesnaysienne. Ainsi lit-on dans Empirisme et subjectivité (p. 138) que «l'association des idées ne définit pas un sujet connaissant, mais au contraire un ensemble de moyens possibles pour un sujet pratique dont toutes les fins réelles sont d'ordre passionnel, moral, politique, économique.» Mais Deleuze combat encore l'idée que Hume aurait été le chantre de l'intérêt égoïste bien compris. L'homme n'est pas naturellement égoïste, mais partial. Ce n'est pas la même pensée. Le problème de la société, selon Deleuze que sur ce point Deleule salue dans son livre, n'est pas de limiter les égoïsmes, mais d'«intégrer les sympathies», de faire en sorte «que la sympathie dépasse sa contradiction, sa partialité naturelle» (op. cit., p. 27, et cf. D. Deleule, op. cit., p. 200, note 84). Par là s'éclaire la critique du contrat social dans sa forme lockienne, sinon déjà dans sa version rousseauiste, développée dans Of the original contract (1752, trad. in Discours politiques, bilingue, T.E.R, 1993).

Ce sont ces thèmes directeurs de la lecture deleuzienne de Hume que l'on retrouvera dans la communication radiodiffusée de 1956, introduction vivante à Empirisme et subjectivité.

Audio:

  • Length: 15:23 minutes (14.08 Mo)
  • Format: MP3 Stereo 44kHz 128Kbps (CBR)

Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

Volker Gerhardt on Habermas and the public sphere | habermas-rawls.blogspot

In "Die Welt" (February 11, 2012), Volker Gerhardt writes on Jürgen Habermas and the 50th anniversary of his famous book on the public sphere "Strukturwandel der Öffentlichkeit" (Luchterband, 1962):

"Der lange Abschied vom Marxismus"

Volker Gerhardt is Professor of Philosophy at the Humboldt University in Berlin. Among his books is "Partizipation. Das Prinzip der Politik" (C.H.Beck, 2007).

// oAnth

"Die Welt" (February 11, 2012):

[...]

Angesichts dieser an Verwerfungen reichen Vorgeschichte kann man es nur als großes Glück bezeichnen, dass sich Jürgen Habermas in den letzten Jahren dem Thema Europa zugewandt und hier beharrlich Öffentlichkeit eingefordert hat. Hier konnte er der Öffentlichkeit primär die von ihm stets als wesentlich angesehene kritische Funktion zuzuweisen. Und eben diese Rolle kommt ihr heute zu, nachdem in Brüssel nicht mehr bloß der Überfluss verwaltet wird, sondern über Lebensfragen der vereinigten Länder verhandelt werden muss. Jetzt stellt sich in den betroffenen Staaten ein grenzüberschreitendes öffentliches Interesse ein. Mitten in der Krise seiner Finanz- und Wirtschaftspolitik tut Europa einen weiteren wichtigen Schritt zur Überwindung seiner nationalen Binnenstruktur. Diesen "Strukturwandel der Öffentlichkeit" können wir mit Habermas nur begrüßen, auch wenn wir bedauern, dass er hinter diesem Vorgang nur ein weiteres Versagen des Kapitalismus ausmachen kann.

[...]

---------------------------------

The whole article is IMHO too much adapted at the general editorial outlines of "Die Welt" (Springer). The essential ideas of participation and public space aren't really worked out, in spite of some useful remarks about the classical period of the ancient greek democracy.

Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

February 10 2012

02mydafsoup-01
[...]

KarriereSPIEGEL: Wie müsste so eine Reform aussehen?

Sattelberger: Es geht nicht nur um inhaltliche Reform in Forschung und Lehre, sondern auch beim Personal sowie in Führung und Steuerung einer Schule. Dazu gehört beispielsweise die Frage, ob Professoren zwar ausgezeichnete Fachleute sind, aber mit unmoralischen Handlungskonzepten hantieren, ob Fakultätsmitglieder wie streunende Katzen auf der Suche nach lukrativen Beratungsaufträgen sind. Die Finanzkrise hat ja aufgezeigt, welche inzestuösen Vernetzungen es zwischen Investmentbanken und Professoren führender US-Schulen gab, die auf der Gehaltsliste von Banken standen. Es geht auch darum, nach welchen Kriterien Professoren rekrutiert und befördert werden - spielen da Charakter und soziale Kompetenz auch eine Rolle, oder zählen nur die theoretischen Veröffentlichungen in erstklassigen Journalen? Gibt es einen Code of Conduct, einen Verhaltenskodex? Und hat die Schule einen funktionierenden Beirat? Oft sind Beiräte keine Kontrolleure, sondern werden nur als Geldbeschaffer und Aushängeschilder für die Schule instrumentalisiert. Institutionelle Reformen halte ich für wesentlich schwieriger und wichtiger als die inhaltlich-fachliche Reform.

[...]

Managerausbildung: "Die großen Business Schools sind lebendige Leichen" | SPIEGEL ONLINE - 2012-02-09 (via nachdenkseiten.de - Hinweise des Tages II - 2012-02-12)

February 07 2012

the anti-social...

CP “I would like you to explain your concept of community(which can range all the way from the micro-community of lovers to the universal community of spirit in Christianity) How could the coming community go beyond this exclusivity?”

JLN “I want to stress that I don’t like to use the term ‘community’ without certain precautions. It has come to connote very much the ‘exclusive community’ you mention, and perhaps it may have always denoted that exclusivity. But what I have sought to works with is directed against any inferiority of community. That is why I prefer to speak of being-in-common or being-with. These are heavy expressions, I know. Their density avoids the seduction of the word ‘community’…”

Jean-Luc Nancy and Chantal Pontbriand (2000) from the Commonwealth catalogue in 2003.

Communities, of whatever type always drift towards exclusivity and to read the rest of the above text demonstrates the impossibility of philosophy in itself escaping from the exclusivity. And yet the commons as the phrase above suggests there is such a potential place, a commonwealth. I seem to be running into philosophical exclusivities quite a lot recently… I wish I could say I don’t understand why.

// oAnth - original URL - driftwork.tumblr

Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

Grundeinkommen, Wachstumszwang und geistiges Eigentum | differentia.wordpress 2012-02-03

Im Anschluss an den letzten Artikel ist in der Diskussion bei G+ der Einwand von Sascha Lobo aufgetaucht, dass der Fortbestand des Netzes auch davon abhängt, ob sich mit Inhalten ausreichend viel Geld verdienen lässt. Dieser Einwand ist berechtigt, widerlegt aber nichts, sondern verweist und die Kontingenz von Erfahrung.
Ein großes Hindernis in der Debatte um eine Grundeinkommen besteht darin, dass niemand eine Antwort auf die Frage hat, wie der wirtschaftliche Wachstumszwang überwunden werden könnte. Der Wachstumszwang entsteht durch Zinsstress. Kurz erklärt: alle zirkulierenden Guthaben kommen durch Kredite in Umlauf, welche zurück gezahlt werden müssen, obwohl eine Bank kein Geld verleiht. Sie erzeugt lediglich Kontostände (fiat money) und verlangt Zinsen und vernichtet diese Kontostände wieder. Übrig bleiben als Gewinne die Zinsen. Für diese Zinsen müssen aber weitere Kredite aufgenommen werden usw. Es muss die Wirtschaft also wachsen, um Zins und Zinseszins bezahlen zu können. Das ist der Grund, weshalb unter den Bedingungen des Wachstumszwangs kein Grundeinkommen verteilt werden kann. Es kann nämlich sein, dass dann kein Wachstum erzwungen werden kann. Wohlgemerkt: es könnte sehr wohl Wachstum geben, aber er kann nicht erzwungen werden. Oder auch so formuliert: ein Grundeinkommen kann nicht gewährt werden, weil für diese Guthaben niemand bereit wäre, Kredite aufzunehmen. Wer sollte dies tun? Gegenwärtig wird zwar an alle Bürger eine Art Grundeinkommen verteilt, aber all das unterliegt der hoch komplizierten Sanktionsmöglichkeiten durch den Staat, den zu finanzieren Kredite notwendig sind. Das gegenwärtige Grundeinkommen für alle Bürger besteht erstens in einem Steuerfreibetrag, den dienigen erhalten, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, und die Auszahlung von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe für diejenigen, die von der Erwaerbsarbeit ausgeschlossen wurden. Diese Verteilungkosten treiben die Staatsschulden in die Höhe. Das Argument, bei einem Grundeinkommen für alle Bürger würde der Staat eben auch nur Schulden und vielleicht sogar weniger machen, weil der die kostenintensive Verteilungsbürokratie nicht finanzieren müsste, stimmt zwar, aber dann stellt sich Frage, wer die notwendigen Schulden macht, um die Wachstumsspirale weiter zu treiben. Würde der Staat weniger Schulden machen, muss jemand anders die Schulden machen. Denn nur durch Schulden kommen Guthaben in Umlauf.
Daraus ergibt sich eine Art Arbeitsverbot für alle Beteiligten. Denn gewerblich tätig sein heißt, ein ökonomisches Arbeitsverbot zu überwinden, welches kooperativ von Banken und Staaten durchgesetzt wird. Das Arbeitsverbot von Banken lautet: keiner darf arbeiten, investieren, produzieren und Gewinne machen, es sei denn, man bekommt von der Bank einen Kredit, durch welchen die Bank zuerst verdient, ohne selbst zu arbeiten, zu investieren, zu produzieren. Gelingt die Überwindung des Arbeitsverbot der Banken, bekommt man einen Kredit, sonst nicht und verbleibt gewerblich untätig. Übrigens steigern Banken dieses Verbot: ist es gelungen, das Verbot überwinden, steigern die Banken die Renditeforderung. Und es gilt die Regel: die Renditeforderung wird immer zuerst erfüllt, nicht die Lohnforderung. Wer die Lohnforderung steigert, ohne dass die Rendite zuerst steigt, wird in die Arbeitslosigkeit getrieben. Oder ist die zu erwartende Rendite zu gering, so wird auch nicht investiert, wie nützlich die Produkte auch immer sein mögen. Es kommt nicht auf die Produkte, auf den Nutzen für die Menschen an, sondern auf den Renditevorbehalt der Banken.
Das Arbeitsverbot vom Staat lautet: gelingt es nicht, die Schikane der Banken zu überwinden, wird man vom Staat schikaniert, durch Steuern, Sozialabgaben, oder durch ein Arbeitslosenamt, das die Bedingungen zur Forsetzung des Lebens unter die Vorraussetzung stellt, für die Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit zu sorgen, ohne dass dies dem Einzelnen gelingen kann. Protest dagegen ist zulässig aber wirkungslos. So ist der Umstand des Gelingens einer gewerblichen Tätigkeit nur eine Frage der sozial verteilten Wahrscheinlichkeit, nicht das Vermögen einzelner Menschen.
Für das Urheberecht gelten eben diese Voraussetzungen: nur solche Ideen können vermarktet werden, die dazu geeignet sind, die Renditeforderung zu erfüllen. Alle anderen Ideen dürfen zwar auch geäußert werden, sind aber ökonomisch irrelevant.

Daraus ergibt sich die Einsicht, dass die Verteilung eines Grundeinkommens auf die gleichen Bedingungen trifft wie der Verzicht auf Urheberschaft, weil nämlich beides in ökonomischer Hinsicht nur durch den Wachstumszwang von Bedeutung ist.
Daraus ergibt sich folglich auch die Beurteilung des politischen Problems: nicht die Einführung eines Grundeinkommens, nicht die Abschaffung des Urheberrechts ist das Problem, sondern der ideologische Klammergriff der Wachstumsspirale.

Siehe dazu auch:
Kreditwirtschaft und Atomenergie


Tagged: fiat money, Grundeinkommen, kredite, Urheberrecht, Wachstum, Wachstumszwang 
Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

Axel Honneth on Pierre Bourdieu | habermas-rawls.blogspot

From "Die Tageszeitung" (January 31, 2012):

Alex Honneth - "Der Soziologe als Intellektueller"
(for the 10th anniversary of Pierre Bourdieu's death)

Originally published in "Le Monde" on January 24, 2012, titled "Le savant et le politique".

Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

Critical examination of Recognition Theory | habermas-rawls.blogspot

In "Libertarian Papers" vol. 4 no. 1 (2012), Nahshon Perez has written a paper on

"The Internal Contradictions of Recognition Theory

Abstract
This article offers a critical examination of theories that emphasize the importance of governmental provision of self-esteem to citizens. Self-esteem is the feeling that one’s abilities and achievements are positively appraised by the surrounding society, and in some cases the legal system. Such theories are becoming fashionable, following the influence of scholars such as Axel Honneth, Nancy Fraser, and others.
The author argues that such theories face major challenges, on two accounts. First, trying to provide universal self esteem would imply that people would be under a duty to positively appraise the achievements of any given person, and that might violate the free exercise of judgment. Second, the dominant theories of recognition also emphasize the importance of self-respect. Such theories usually understand self-respect as ‘the relation of a person to herself/himself, that concerns their intrinsic worth’. The ability to positively or negatively appraise the conducts/achievements of other people is an integral part of this ‘intrinsic worth’. The attempt to provide universal positive appraisals (and therefore self-esteem) means therefore that a simultaneous achievement of self respect and self esteem is not possible as a social goal. Recognition theories face therefore not only an external critique by libertarian and (many) liberal approaches, but also internal problems of consistency between different parts of their own theories.

Nahshon Perez is a visiting assistant professor at the Elie Wiesel Center for Judaic Studies, Boston University.

Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

January 21 2012

Quotes from #Ranciere

“as the opposite of the passive spectacle in the texts of Guy Debord….”

“the concept of the spectacle implies that images are no longer doubles of things but. but the things themselves,  the reality of a world in which things and images are no longer able to be distinguished. Whenever the  the image no longer stands opposite the thing, form and image  become indistinguishable from one another….”

I was initially intending something rather different, more akin to a rejection of Ranciere’s understanding of art and the media, but when looking at the work again it became obvious that the real problem remains that he is thinking of the spectacle solely in terms of that moment in the 1960s when the Hegalo-Marxist spectacle was understood in terms of images, false consciousness and mass consumption. In a sense whilst that precise moment may haunt Ranciere’s perspective, it is also evidence of how static his work appears to a contemporary non-academic reader. In a mass consumptive network society Ranciere’s focus on the image avoids the necessary extension of the spectacle into language, data, the network society and beyond. In a few years unless checked it will be reaching down into genetics and up into the clouds.


“Guy Debord’s critique of entertainment as spectacle, meaning the triumph of alienated life; the identification of entertainment with the Debordian concept of play as the antidote to appearance….”

Entertainment of course references the ongoing triumph of alienated life. Art does not manage anything better. But let’s be clear that passivity as Ranciere references it exists where readings and theories of the media are not placed within the spectacle.



// oAnth - original URL at driftwork.tumblr

Reposted from02myhumsci-01 02myhumsci-01

January 10 2012

Les archives de l’histoire de la folie. Jean-François Bert | ciepfc.fr

Troisième séance du séminaire « Archives de la philosophie française : textes, objets, pratiques » : vendredi 13 janvier 2011, de 17h à 19h - Ecole normale supérieure - 45, rue d’Ulm - Salle séminaires du Pav. Pasteur (1er étage)

Pendant cette séance il s’agira de restituer, à partir des fiches de travail sur "L’histoire de la folie", le type de travail de Foucault, à la croisée entre philosophie, histoire et sciences humaines.

 

 

// oAnth - original URL -- http://www.ciepfc.fr/spip.php?article266



ETHIQUE ET DROIT | reconstruire.20minutes-blogs.fr

Officiellement, l'envie de morale et d'éthique ne cesse d'envahir le droit français et le droit international.

Officieusement, certains évoquent un recul en matiére éthique....

Y a t il un parallèle entre ces deux faits ? Est-ce une bonne chose que de moraliser ainsi le droit ?

 

--------------------------

 

// oAnth - original URL -- http://reconstruire.20minutes-blogs.fr/archive/2012/01/08/ethique-et-droit.html



November 22 2011

02mydafsoup-01

May 27 2010

Jugendmedienschutz: Der AK Zensur macht den Praxistest

Der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur hat heute ein sehr interessantes Experiment vorgestellt. Er möchte testen, wie sich der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag tatsächlich in der Praxis auswirkt und auswirken kann.

Hierzu benennt der AK Zensur jetzt jeden Tag eine Website und bittet die Nutzer eine Altersklassifizierung vorzunehmen. Die Nutzer sollen also ihre Meinung dazu äußern, welche Altersfreigabe sie der betreffenden Website geben würden. Das Experiment beginnt heute. Nehmen Sie bitte zahlreich an der Abstimmung teil.

May 26 2010

L’islam est la plus complète négation de l’Europe, l’islam est le fanatisme, comme l’Espagne de Philippe II et l’Italie de Pie V l’ont à peine connu ; l’islam est le dédain de la science, la suppression de la société civile ; c’est l’épouvantable simplicité de la pensée sémitique, rétrécissant le cerveau humain, le fermant à toute idée délicate, à tout sentiment fin, à toute recherche rationnelle, pour le mettre en face d’une éternelle tautologie : Dieu est Dieu.
Ernest Renan // by oanth: [sic! - Le Monde Diplomatique 200912]
Reposted fromScheiro Scheiro

May 19 2010

Viktor Frankl: Why to believe in others | Video on TED.com

"In this rare clip from 1972, legendary psychiatrist and Holocaust-survivor Viktor Frankl delivers a powerful message about the human search for meaning -- and the most important gift we can give others."
Reposted fromrobertogreco robertogreco

May 13 2010

Rationalité, vérité et démocratie : Bertrand Russell, George Orwell, Noam Chomsky

On peut, en reprenant la distinction importante que fait Paul Boghossian dans La Peur du savoir[1], distinguer deux formes de constructivisme social. Selon la première, il n'y a pas de faits qui soient indépendants du genre de théorie (ou, comme dirait un wittgensteinien, de « jeu de langage ») que nous choisissons pour les décrire. Selon la deuxième, moins radicale et à première vue plus plausible, ce sont seulement les faits d'une certaine catégorie, ceux qui ont trait à ce qui constitue une croyance justifiée ou rationnelle, qui sont socialement dépendants et, par conséquent, relatifs : nos croyances peuvent être justifiées par des données qui ne sont pas nécessairement le résultat d'une construction, mais ce qui constitue ou ne constitue pas une donnée pertinente et probante pour l'adoption d'une croyance l'est forcément. La conséquence qui résulte de cela est un effacement de certaines des distinctions les plus fondamentales sur lesquelles semblait jusqu'à présent reposer notre culture, par exemple celles que nous sommes habitués à faire entre science et religion, science et morale, science et politique, science et philosophie, science et esthétique, etc. Il n'y a pas de raison de continuer à croire qu'un désaccord scientifique a une nature fondamentalement différente de celle d'un désaccord moral, politique ou esthétique et se résout d'une façon également différente, à savoir par l'application de normes qui peuvent être qualifiées de « rationnelles » et « objectives ». Comme le dit Rorty, « qu'est-ce qui pourrait montrer que le différend [scientifique] Bellarmin-Galilée est ³d'une autre espèce² que le différend [politique] Kerenski-Lénine, ou celui [esthétique] qui opposa la Royal Academy et Bloomsbury dans les années 1920 ?[2]»
Bertrand Russell, George Orwell et Noam Chomsky ont entre eux au moins un point commun important et même déterminant : le rejet catégorique de la conception constructiviste et relativiste de la croyance justifiée, telle qu'elle vient d'être décrite. Tous les trois sont convaincus qu'en dépit de toutes les critiques qui ont pu être formulées contre des concepts comme ceux de « vérité » et d'« objectivité », ceux-ci n'ont rien perdu de leur importance, aussi bien du point de vue pratique ­ et en particulier politique ­que du point de vue théorique. Et ils acceptent également tous les trois, comme une chose qui peut difficilement être contestée, qu'il y a des faits objectifs concernant ce qui est vrai et ce qui ne l'est pas, et que, si nous considérons comme important de ne croire, autant que possible, que des choses qui ont des chances raisonnables d'être (objectivement) vraies, c'est encore la science, en dépit de tous les abus dont elle peut s'être rendue coupable et de tous les reproches qu'elle peut avoir mérités, qui fournit le meilleur exemple de la façon dont on peut parvenir à des croyances justifiées, tout au moins en matière factuelle. Lorsqu'il s'agit de se prononcer sur la question de savoir si c'est Galilée ou le cardinal Bellarmin qui a raison, même la parole révélée qui est contenue dans la Bible et qui donne à la question la réponse ptolémaïque doit s'incliner devant la conclusion à laquelle aboutit la théorie qui s'appuie sur l'observation, l'induction, la déduction et sur l'inférence qui conclut à la vérité, au moins probable, de la meilleure explication. Ce n'est pas seulement ce que pensent, dans leur grande majorité, les gens qui appartiennent à une culture comme la nôtre, c'est également une certitude qu'il y a des raisons de considérer comme objectivement fondée. En outre, il n'y a pas d'argument sérieux en faveur de l'idée très répandue que ce qui semble aller plus ou moins de soi dans le cas des sciences de la nature doit être remplacé, dans celui des sciences sociales, par une vision des choses complètement différente : elles sont, elles aussi, susceptibles de reposer sur des faits qui ont une existence indépendante de la connaissance que nous nous efforçons d'en acquérir, et la justification des hypothèses et des théories que nous formulons pour expliquer ceux-ci obéit à des principes qui ne sont pas et ne peuvent pas être fondamentalement différents de ce qu'ils sont ailleurs.
Il va sans dire que les auteurs qui, comme les trois dont il est question ici, considèrent les choses de cette manière peuvent donner l'impression d'appartenir à un univers de pensée qui a cessé depuis un certain temps déjà d'être le nôtre, puisque l'idée d'accorder à la science une position privilégiée semble avoir été supplantée largement par celle de la traiter plutôt simplement comme une façon possible parmi d'autres, et pas nécessairement meilleure que les autres, de connaître le monde. Cette conception ­ que Boghossian appelle celle de l' « égale validité » de toutes les croyances qui affichent une prétention à constituer une forme de connaissance a beau être devenue plus ou moins une forme d'orthodoxie dans les départements de sciences sociales et dans le monde littéraire en général (pour lequel elle a évidemment quelque chose de tout à fait réconfortant), elle n'en fait pas moins partie de celles que Russell, Orwell et Chomsky soupçonnent non seulement d'être dépourvues de fondement réel, mais également d'entraîner des conséquences particulièrement désastreuses sur le terrain de la morale et de la politique. Russell, et c'est un point sur lequel Orwell est entièrement d'accord avec lui, soutient que, si nous abandonnons l'idée de la vérité objective pour celle d'une vérité plus « humaine », comprise comme consistant dans le caractère agréable ou utile de la croyance concernée, nous nous exposons à des catastrophes de la pire espèce, dont les exemples les plus spectaculaires ont été fournis par les grandes dictatures du xxe siècle, au fondement desquelles on trouve justement, d'une façon qui n'a rien d'accidentel, un mépris ouvertement affiché pour la vérité et l'objectivité, non seulement dans le domaine de l'histoire et des sciences sociales, mais également dans celui des sciences exactes elles-mêmes. Russell soutient qu'une fois que la conception de la vérité objective est abandonnée, on en arrive tôt ou tard à peu près fatalement à l'idée que la question « Que dois-je croire ? » est une question qui doit être réglée par « le recours à la force et à l'arbitrage des gros bataillons »[3]. Orwell fait, à propos de la façon dont sont rapportés les événements de la guerre civile espagnole le même genre de constatation : il se pose la question de savoir si la notion de vérité objective, en premier lieu en histoire, mais peut-être également dans d'autres domaines, n'est pas en train de disparaître purement et simplement au profit de celle d'une vérité que le pouvoir politique peut fabriquer et manipuler à sa guise, et il se demande avec inquiétude si la propagande, avec les moyens techniques dont elle dispose aujourd'hui, ne recèle pas des possibilités dont nous commençons à peine à nous faire une idée réelle[4]. Tout comme Russell et Orwell, auxquels il se réfère explicitement, Chomsky est convaincu qu'au nombre des batailles politiques à la fois les plus importantes et les plus difficiles à gagner, étant donné les moyens de plus en plus démesurés que l'adversaire a à sa disposition, figure celle qui vise d'abord à faire reconnaître des faits qu'il a tout intérêt à travestir ou à dissimuler. Ce sont les dictatures, et non la démocratie, qui ont un besoin vital de l'erreur et du mensonge, et tout à craindre de la vérité objective et d'une forme d'éducation qui s'efforce de développer, chez le citoyen, l'aptitude à la chercher avec méthode et à l'accepter et la respecter une fois qu'elle a été trouvée, dans tous les cas, du moins, où il peut être question d'une vérité de cette sorte.
« Si l'on vous dit, écrit Russell, que vous souffrez d'un cancer, vous acceptez l'opinion avec autant de courage que vous le pouvez, en dépit du fait que la douleur qui vous est infligée est plus grande que celle qui vous serait causée par une théorie métaphysique inconfortable. Mais là où il est question de croyances traditionnelles à propos de l'univers, les peurs poltronnes inspirées par le doute sont considérées comme dignes d'éloge, alors que le courage intellectuel, à la différence du courage dans la bataille, est considéré comme dépourvu de sentiment et matérialiste. Cette attitude est, peut-être, moins présente qu'elle ne l'était à l'époque victorienne, mais elle l'est toujours a un degré élevé, et elle continue à inspirer des systèmes de pensée de grande envergure qui ont leur racine dans des peurs indignes. Je ne peux pas croire ­ et je dis cela avec toute l'insistance dont je suis capable ­ qu'il puisse y avoir une quelconque bonne excuse pour refuser d'affronter les éléments de preuve qui parlent en faveur d'une chose non désirée. Ce n'est pas par l'illusion, aussi élevée qu'elle puisse être, que l'humanité peut prospérer, mais seulement par le courage et la constance dans la poursuite de la vérité.[5]» Ce n'est pas une exagération de remarquer que nous sommes aujourd'hui, à bien des égards, revenus probablement beaucoup plus près de l'époque victorienne que ne l'était Russell, et que l'attitude qu'il déplore bénéficie d'une forme de légitimité et d'honorabilité plus grande que jamais. Pour lui, il était encore à peu près évident que la démocratie et la poursuite de la vérité ­ même quand la deuxième risque de nous priver de certaines des illusions dont nous croyons avoir le plus besoin ­ constituent deux entreprises solidaires, qui ont besoin des mêmes appuis et se heurtent aux mêmes obstacles : tout ce qui offre à la liberté d'examen et de recherche un espace plus grand va à la fois dans le sens d'un progrès de la démocratie et d'une augmentation des chances que nous avons de connaître la vérité. C'est une conviction que nous avons perdue aujourd'hui largement, au profit de l'idée que le progrès de la démocratie consiste plutôt désormais, pour une part essentielle, dans une mise en question radicale de l'idée de vérité ­ la volonté de vérité ne pouvant être justement que l'antithèse et l'ennemie de la volonté de liberté. À l'occasion de la venue de Noam Chomsky à Paris, une chose qui malheureusement n'était pas arrivée depuis bien longtemps, on se demandera s'il ne serait pas temps, sinon de revenir à cette idée, du moins de consentir à réfléchir un peu plus sérieusement à ce qui a pu la faire naître dans l'esprit de ceux qui l'ont conçue et est susceptible de la justifier dans celui des gens qui, comme l'ont fait Russell et Orwell, continuent aujourd'hui à la trouver importante et même essentielle.

Jacques Bouveresse

[1] Paul Boghossian, La Peur de savoir. Sur le relativisme et
le constructivisme de la connaissance [Fear of Knowledge. Against Relativism
and Constructivism, 2006], Agone, 2009.

[2] Richard Rorty, L'Homme spéculaire [Philosophy and the
Mirror of Nature, 1979], éditions du Seuil, 1990, p. 365-366.

[3] Bertrand Russell, « Le pragmatisme » [« Pragmatism »1909],
dans Essais philosophiques, PUF, 1997, p. 163.

[4] George Orwell, « Réflexions sur la guerre d'Espagne » [«
Looking back on the Spanish war », 1942], dans Essais, articles et lettres,
Ivréa et L'Encyclopédie des nuisances, 1995-2001, vol. II, p. 312-334.

[5] Bertrand Russell, Fact and Fiction, George Allen and Unwin,
1961, p. 46.

Permalink | Leave a comment »

Reposted fromScheiro Scheiro

May 04 2010

02mydafsoup-01
Video: Sendung vom Sonntag, 25. April 2010

Finanz- und Wirtschaftskrise, ökologische Krise: Wem bleibt da die Sinnkrise des westlichen Denkens verborgen? Der Quantenphysiker Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts, begann früh, sich auch gesellschaftspolitischen und ... (62 Min)

Download der Videodatei

Sternstunde Philosophie, SF Podcasts
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl