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October 08 2014

Scheren, schor, geschoren (st.) vs. scheren, scherte, geschert (schw)

Ich schor ein Schaf, da war es kahlgeschoren. Du scherst dich nicht darum, dann scher dich doch zum Teufel. Wie hängen die Verben ›scheren, schor, geschoren‹ und ›scheren, scherte, geschert‹ zusammen? Inhaltsverzeichnis: ▶ 01:05 Verbpärchenschema im Deutschen: Schwimmen und schemmen, trinken und tränken, dringen und drängen -------------------------------- ▶ 06:42 Urindogermanisch sker- 'schneiden, abschneiden, kratzen, scheren' → scheren, schor, geschoren, englisch to shear, sheared (shore), sheared (shorn) -------------------------------- ▶ 10:42 Urindogermanisch sker-H- 'trennen, teilen' → skor-ā 'Teilung, Trennung' → Schar, engl. share → scheren, scherte, geschert: ausscheren, sich zum Teufel scheren -------------------------------- ▶ 15:23 Urindogermanisch sker-s- 'Wolle krempeln' → scherren, schor, geschorren → scharren, scharrte, gescharrt -------------------------------- ▶ 16:48 scheren, schor, geschoren → scherender Schmerz → sich um etwas scheren -------------------------------- ▶ 19:00 Falsche Etymologie bei Duden: scerōn 'scherzen'

http://www.belleslettres.eu/video/scheren-geschoren-geschert-gescharrt.mp4



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September 24 2013

À Neukölln (Berlin), quartier de mauvaise réputation à cause de sa population immigrée et de la…

À Neukölln (Berlin), quartier de mauvaise réputation à cause de sa population immigrée et de la précarité des familles y vivant, certains parents s’organisent pour scolariser leur têtes blondes dans des quartiers mieux réputés. Pendant ce temps, Petra Lafrenz une maman monte une asso pour au contraire resserrer les liens entre habitants du quartier et milite pour une scolarité pour tous les enfants du quartier dans les écoles du quartier.
L’intégration se fait à deux...

"Viele Eltern aus Berlin-Neukölln schulen ihre Kinder lieber in anderen Vierteln ein. Eine Initiative versucht nun, dagegen anzukämpfen."
http://www.zeit.de/2013/35/berlin-neukoelln-kiezschulen-initiative/seite-1
#école #ségrégation #initiative #Allemagne #Schule #integration #deutsch #allemand #enfants #kinder

February 02 2013

Animierte Grenzen



30-second animation of the changes in U.S. historical county boundaries,
1629 – 2000:


American Newspapers and Historical County Boundaries (1689-2000):

This visualization correlates the following data: 1) A database of newspapers published in the United States from the Library of Congress’ Chronicling America database, prepared and generously shared by the Rural West Initiative, Bill Lane Center for the American West, Stanford University. — 2) The Atlas of Historical County Boundaries provided by The Newberry Library’ Dr. William M. Scholl Center for American History and Culture.

German Language Newspapers in the US:

This animation is taken from the interactive data visualization of the Library of Congress’ “Chronicling America” directory of US newspapers. It shows all German-language newspapers in the US from 1690 to 2011:




(Gefunden bei publications.newberry.org)

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January 03 2013

02mydafsoup-01

Imperativbildung im heutigen Standarddeutsch

Die hier geäußerten Einwände sind in mehrerlei Hinsicht unzureichend:

1)

Wie lautet die korrekte grammatische Verwendung der genannten Formulierung , wenn man den Imperativ - oft in empfehlender Absicht - mithilfe von "man" via Konjunktiv I (Kon-1) formuliert? - "Man esse wenig und lebe lang!"

- Sprachgeschichtlich spielt der Kon-1 in imperativer Verwendung eine wesentlich größere Rolle, als das aus dem heutigen Sprachgebrauch unmittelbar ersichtlich wäre und ist dennoch im allgemeinen Sprachgebrauch nach wie vor vorhanden. Eine Grenzziehung zum Imperativ fällt oft schwer. Auf das konkrete Beispiel angewendet: wenn zusätzlich das "man" durch Ellipse ausfällt, erhält man:"esse wenig, lebe lang", mithin den als fehlerhaft kritisierten Wortlaut.

2)

Die angegebene Definition des Imperativs, den Imperativ (= Befehlsform) bilde man, indem man die 2. Person Singular nimmt und die "st"-Endung weglaesst, ist zu simplifizierend

- Es fehlt die teilweise obligatorische, oft fakultative, teilweise notwendig wegfallende Verwendung von -e, ferner die Übernahme bzw. Nicht-Übernahme des Umlautes bei starken Verben mit Umlautbildung in der Präsenskonjugation:

Beispiele:

bei (starken und schwachen) Verben, die in der Präsenskonjugation keinen Umlaut, bzw. bei starken Verben, die den Umlaut in der Präsenskonjugation (2.&3. Person) auf ä,ö,äu, bilden:
komm! oder komme!; bleib! oder bleibe!; hüpf! oder hüpfe!; denk! oder denke! ;halt/-e!; fahr/-e!  - obligatorisches -e bei steure!; handle! fei(e)re!

Grundsätzlich nicht möglich ist das ergänzende -e im Imperativ bei starken Verben mit e-i Umlautbildung (gilt sprachgeschichtlich als Umlaut) in der Präsenskonjugation, wobei das -i- im Imperativ beibehalten wird: du sprichst - sprich! | du liest - lies!

- an einigen der hier gegebenen Beispiele ist ferner zu erkennen, dass die von Astrid angeführte Regel nicht für die starken Verben gilt, die in der Präsenskonjugation die Umlautbildung in der 2.u.3. Person Singular ä,ö und äu aufweisen - der Umlaut wird nicht in die Imperativform übernommen:

Beispiele: "du schläfst", aber: schlaf/-e!; entsprechend: lauf/-e! stoß/-e!)

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Soweit - verbunden mit den besten Neujahrsgrüßen  - mein kleiner Exkurs zum Imperativ.

oAnth, Muc, 2013-01-03
 
02mydafsoup-01

Das kommt davon wenn in den Weihnachtsferien in der ORF-on-Redaktion nur Copy und Paste verwendet wird ...


Das Geheimnis seines biblischen Alters erkläre er so: „Esse wenig, lebe lang.“

Ich erst gestern an die Redaktion eines Werbespots auf Puls4:
Sehr geehrte Damen und Herren

"Vertrete dein Land" ist falsch, richtig heißt es: "Vertritt dein Land".
Den Imperativ (= Befehlsform) bildet man, indem man die 2. Person Singular nimmt und die "st"-Endung weglaesst:
"du vertrittst" minus das "st": Vertritt!
(Ausnahmen sind "Sei", "Hab" sowie "Wisse!", und bei Verben, die im Infinitiv keinen Umlaut haben, muss auch im Imperativ ein etwaiger Umlaut wegfallen)

Ich vermute, dass der Sprecher protestiert hat, bevor er den Text verlesen hat.

Ich empfehle, Texte fuer Spots immer erst von einem Muttersprachler korrekturlesen zu lassen.

Mit besten Gruessen

Astrid Gruber

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// oAnth; kleiner Exkurs zur Imperativbildung im Standarddeusch.
Reposted fromastrid astrid viapaket paket

May 24 2011

02mydafsoup-01

When English speaking people are mocking Chines pronouncing their language their change very 'L' into 'R' ?

The English /r/ is retroflex, means, the tongue goes backward and without activating the vibration of the velum (velar /r/ - e.g. northern German, or French /r/) or tongue (apikopostalveaolar /r/ - e.g. Bavarian /r/-s): so,  for the English speaker the Chinese /l/-s or /r/-s sound much more than their /r/-s, as there is no difference in articulating an /r/ or /l/ in Chinese, but for the Germans this Chinese /r/ or /l/ has nothing to do with an /r/ as they are used to pronounce it. Germans therefore are mocking Chinese people by using always the /l/. 

The Chinese /r/ or /l/ is also retroflex, close to the English /r/, specially in American pronunciation - the point of the tongue does not touch the palatalum, means, there is a small space kept open between the mouth ceiling  (palatalum) and the backward moved tongue.

Greetings - oAnth

May 13 2011

April 10 2010

October 13 2008

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