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January 31 2014

White Paper: Potentiale und Hürden für Creative Commons im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

In einem sogenannten White Paper, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, setzt sich der Berliner Wirtschaftswissenschaftler Leonhard Dobusch mit den Möglichkeiten für die Nutzung von Creative Commons Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auseinander. Die Untersuchung gab der SPD-nahe Verein „D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt“ in Auftrag.

Dobusch lehrt und forscht an der Freien Universität Berlin als Juniorprofessor für Organisationstheorie. Im Fazit seines White Papers schreibt er: „Es gibt nicht nur gute Gründe für einen verstärkten Einsatz von Creative Commons im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sondern auch Bereiche, in denen die diesbezüglichen Hürden niedrig sind, etwa bei selbstproduzierten Beiträgen ohne Fremdmaterial.“

Die größten von der Allgemeinheit finanzierten Produzenten

Abbildung:  D64 CC BY 4.0

Abbildung: D64 CC BY 4.0

Ausgangspunkt und Kernidee für das online verfügbare White Paper (PDF) sei die Tatsache gewesen, schreibt Dobusch im Paper, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Einrichtungen in Deutschland – die ARD-Anstalten, das ZDF, Deutsche Welle und Deutschlandradio – die größten von der Allgemeinheit finanzierten Produzenten urheberrechtlich geschützter Inhalte seien. Zudem hätten diese Einrichtungen den ihnen erteilten Auftrag zu erfüllen: die Beitragszahlenden zu informieren und unterhalten.

Doch leider seien die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender nicht für die Allgemeinheit frei zugänglich, schreibt Dobusch in einer Meldung zu seinem White Paper, „und zwar nicht einmal in jenen Fällen, in denen es sich um reine Eigenproduktionen ohne Fremdmaterial und ohne nachgelagerte Verwertungsketten handelt. Die verstärkte Nutzung von Creative Commons könnte hier Abhilfe schaffen und so den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch ermöglichen, deren Bildungs- und Unterhaltungsauftrag noch besser zu erfüllen.“

CC-lizenzierte Inhalte bleiben trotz Depublizierungspflicht einfacher online

Diesem Ansatz folgend sollte die Untersuchung auch Potentiale sowie mögliche Ziele und Effekte für eine solche Creative-Commons-Nutzung näher beleuchten. Dazu heißt es im Abstract des White Papers:

Eine verstärkte Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks würde der Verbreitung der produzierten Inhalte dienen und eine Weiternutzung in den verschiedensten Kontexten vereinfachen – etwa im Bildungsbereich. Hinzu kommt, dass offen lizenzierte Inhalte trotz der Depublizierungspflicht einfacher online verfügbar bleiben.

Darüber hinaus sollte die Untersuchung herausarbeiten, welche Hürden für eine Creative-Commons-Nutzung seitens öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten bestünden, für welche Inhalte Creative Commons (CC) in Frage komme und welche Lizenzoptionen dabei gewählt werden sollten.

Fünf Handlungsempfehlungen

Der 17-seitige Bericht liefert eine Reihe von Pro-CC-Argumenten, die im Fazit in folgende fünf Handlungsempfehlungen münden:

Um den Anteil an Creative-Commons-lizenzierten Inhalten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu steigern, bieten sich folgende kurzfristigen Maßnahmen an:

  • Studie zur Klassifikation von Inhalten hinsichtlich Lizenzierungstauglichkeit
  • Creative-Commons-Integration in Content-Management-Systeme
  • Informationsoffensive zu Creative Commons
  • Überarbeitung von Standardverträgen
  • Problem von verwaisten, öffentlich-rechtlichen Werken lösen

Diese Sofortmaßnahmen, heißt es im White Paper, könnten mittelfristig ergänzt werden durch Pilotprojekte mit AuftragsproduzentInnen in Bereichen, die ebenfalls für eine Creative-Commons-Nutzung in Frage kommen sowie die Einrichtung eines öffentlich-rechtlichen Creative-Commons-Portals, in dem offen lizenzierte Inhalte gebündelt und durchsuchbar angeboten werden.

Mit diesem Befund dürfte das White Paper bei so manchem engagierten Fernseh- oder Radiomacher offene Türen einlaufen. Beispielsweise der bekannte Wissenschafts-Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, der kürzlich im Interview mit iRights.info erklärte: „Öffentlich-rechtliche Sendungen sollten frei zugänglich sein“.

December 12 2013

Creative Commons soll internationale Organisationen erreichen

Die Welturheberrechtsorganisation WIPO hat zusammen mit weiteren Organisationen eine Textfassung der Creative-Commons-Lizenzen vorgestellt, die sich an zwischenstaatliche Einrichtungen richtet. Die Lizenzen bleiben die gleichen, bei Streit ist aber eine außergerichtliche Vermittlung vorgesehen.

Während die von Creative Commons angebotenen Lizenzen gerade einen Versionssprung gemacht haben, gibt es mit den „Intergovernmental Organisation“-Fassungen nun auch eine spezielle Anpassung der Lizenzen, die besonders den Anforderungen zwischenstaatlicher Einrichtungen entgegenkommen soll. Creative Commons hat sie zusammen mit der OECD, der Welturheberrechtsorganisation WIPO, den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen erarbeitet.

Die angepassten Fassungen entsprechen vom Aufbau und den Lizenzmodulen – wie „Namensnennung“, „Keine Bearbeitung“ und so weiter – den bereits bekannten CC-Lizenzen und sind mit ihnen kompatibel. Der Unterschied besteht lediglich in einem Detail: der sogenannten Portierung der Lizenzen. Mit den Portierungen werden die Lizenztexte an nationale Besonderheiten angepasst, um besser an das jeweilige Rechtssystem andocken zu können.

In Form der „Intergovernmental“-Lizenzen gibt es eine solche Portierung nun auch für zwischenstaatliche Einrichtungen. Weil internationale Organisationen gleich an mehrere nationale Rechtssysteme andocken müssten, was ihnen nicht immer möglich ist, sehen die „Intergovernmental“-Lizenzfassungen nun einen besonderen Mechanismus vor, mit dem Konflikte gelöst werden können.

Mediation und Schiedsverfahren bei Streit

Organisationen, die ihre Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen veröffentlichen, können mit den „Intergovernmental“-Fassungen ein zwingendes Mediationsverfahren festlegen, dass dann ins Spiel kommt, wenn jemand die Lizenz verletzt. Gerichtliche Auseinandersetzungen sollen so vermieden werden. Führt das zu keinem Erfolg, folgt ein Schiedsverfahren. Für solche Verfahren im zwischenstaatlichen Bereich gibt es bereits Modelle, an die angeknüpft werden kann.

Bis jetzt gibt es die „Intergovernmental“-Fassungen allerdings nur in der CC-Version 3.0, die gerade von der neuen Version 4 abgelöst wurde. Grund dafür ist wohl, dass die Erarbeitung zwei Jahre gebraucht hat, wie der Mitteilung der WIPO zu entnehmen ist. Ein neues Feature aus den 4.0-Versionen haben die „Intergovernmental“-Fassungen aber schon übernommen: Die sogenannte Heilungsklausel, nach der eine Lizenzverletzung nicht für immer zum Verlust der Rechte führt, sondern die Lizenz wieder auflebt, wenn das Problem innerhalb 30 Tagen behoben wird.

Zu den zwischenstaatlichen Organisationen, die Creative-Commons-Lizenzen als Standard für ihre Veröffentlichungen nutzen, gehört zum Beispiel die Weltbank. Auch die Universität der Vereinten Nationen oder die europäische Kernforschungsorganisation CERN nutzen die Lizenzen in bestimmten Bereichen.

December 10 2013

TPP: 29 Organisationen stellen sich gegen Verlängerung der Urheberrechts-Schutzfristen

Anlässlich einer internationalen Konferenz der „transpazifischen strategischen wirtschaftlichen Partnerschaft“ in Singapur, die heute zu Ende geht, wenden sich 29 Organisationen und über 70 Personen mit einem offenen Brief an die Unterhändler. Sie bitten darin eindringlich, die in diesem Abkommen verankerten Urheberrechts-Schutzfristen nicht zu verlängern.

Statt den Schutz für urheberrechtlich geschützte Werke heraufzusetzen auf 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers – wie es in den Deutschland, USA, Mexiko, Australien und weiteren beteiligten Ländern bereits Praxis ist –, sollte die Frist auf 50 Jahre begrenzt sein. Das entspricht den Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO), heißt es in dem online veröffentlichten Brief (Wortlaut siehe unten).

Bei der Konferenz der transpazifischen strategischen wirtschaftlichen Partnerschaft (Trans-Pacific Partnership, kurz: TPP) beraten insgesamt zwölf Länder über entsprechende Handelsvereinbarungen, darunter auch zu geistigem Eigentum (Intellectual Property) und Urheberrecht (Copyright). Von solch einem Schutzfrist-Abkommen würden sich andere Länder leiten lassen, daher entstünden weitere internationale Regelungen mit ähnlichen Fristen – diese Befürchtung äußern die Kritiker aus den 29 Organisationen, die sich für den gemeinsamen, öffentlichen Appell zusammengeschlossen haben.

Zu ihnen zählen die American Library Association (ALA), die Electronic Frontier Foundation (EFF), Creative Commons, die Wikimedia Foundation und viele weitere. Sie repräsentieren Verbraucherinteressen, Büchereien und Bürgerrechte, und sie stammen sowohl aus den am TPP beteiligten als auch aus weiteren Ländern. Die rund 70 Einzelunterstützer des Aufrufs kommen aus insgesamt 19 Ländern.

Der offene Brief im Wortlaut (unsere Übersetzung):

Sehr geehrte TPP-Unterhändler,
bei der Konferenz in Singapore stimmen Sie darüber ab, die Schutzfrist für urheberrechtlich geschützte Werke auf 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers als bindende Verpflichtung festzusetzen. Wir bitten Sie eindringlich, diese Regelung abzulehnen.

Die Gesellschaft hat keinen Nutzen davon, die Schutzfrist über jene 50 Jahre hin auszudehnen, die die Welthandelsorgansation (WTO) vorgibt. Zwar gilt in einigen TPP-Ländern, wie den USA, Mexiko, Peru, Chile, Singapur oder Australien schon jetzt die 70 Jahre- (oder länger)-nach-dem-Tod-Frist. Doch es wächst die Erkenntnis, dass diese langen Fristen ein Fehler waren. Sie sollten deshalb verkürzt oder längere Fristen an bestimmte Bedingungen geknüpft werden.

Die 70-Jahre-nach-dem-Tod-Frist verhindert in erster Linie den Zugang zu unzähligen Büchern, Zeitungen, Broschüren, Fotografien, Filmen, Tonaufnahmen und anderen Werken, die zwar jemanden gehören, aber nicht kommerziell genutzt werden, die vergessen oder verwaist sind. Die Ausweitung der Schutzfrist kommt Verbraucher und Künstler teuer zu stehen, wohingegen Menschen oder Unternehmen davon profitieren, die nichts mit der Schöpfung des Werks zu tun hatten.

Die 70-Jahre-nach-dem-Tod-Schutzfrist ist ein Fehler, und es wäre peinlich, diesen Fehler in dem größten regionalen Handelsabkommen zu verankern, das jemals verabschiedet wurde.

 Der offene Brief  samt Unterzeichnern als Original (PDF).

September 27 2013

In eigener Sache: John Hendrik Weitzmann erhält den Dieter-Meurer-Förderpreis

John-Hendrik Weitzmann, Mitglied der Redaktion bei iRights.info, Rechtsanwalt bei iRights.Law, Legal Lead bei Creative Commons Deutschland und Regionalkoordinator bei Creative Commons Europa, wurde in diesem Jahr für seine Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Informatik und Recht mit dem Dieter-Meurer-Förderpreis ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird vom EDV-Gerichtstag und der Juris GmbH verliehen. Gestern Abend gab es die feierliche Preisverleihung.

Die Preisverleihung auf dem EDV-Gerichtstag. Foto: Iris Speiser, CC BY-ND

Die Preisverleihung auf dem EDV-Gerichtstag. Foto: Iris Speiser, CC BY-ND

In der Pressemitteilung zur Auszeichnung heißt es:

Für herausragende Leistungen und Verdienste in der Rechtsinformatik verleihen der Deutsche EDV-Gerichtstag und die juris GmbH seit zehn Jahren den Dieter Meurer-Förderpreis an internationale Wissenschaftler. Der diesjährige Preisträger John Hendrik Weitzmann engagiert sich in vielfacher Weise für die wechselseitigen Beziehungen von Recht und Informatik. Ausgezeichnet wird er unter anderem für seine Arbeit an so genannten Rechteflussmodellen, die im Bereich künstlicher Intelligenz eingesetzt werden können, sowie für seine Beiträge zur Weiterentwicklung der „Creative Commons Rights Expression Language (ccREL)“. Mittels dieser ist es möglich, die in Creative-Commons-Lizenzen gewährten Rechte – also Nutzungsrechte, die Autoren an ihren Werken einräumen – standardisiert zu vermitteln. Hierdurch können unter anderem Internet-Suchmaschinen die Treffer nach Nutzungsrechten filtern.

Wir freuen uns sehr und gratulieren: Herzlichen Glückwunsch, John!

June 27 2013

Teurer Schadensersatz auch bei Creative-Commons-Bildern

Die Kanzlei Lampmann Habermann Rosenbaum berichtet über einen von ihr vertretenen Fall, in dem ein Fotograf seine Bilder unter Creative Commons veröffentlichte. Ein Unternehmen verwendete eines der Fotos, ohne Urheber und Lizenz zu nennen bzw. zu verlinken:

Da somit die Lizenzbedingungen zur Nutzung des Werks nicht eingehalten wurden, lag eine klare Urheberrechtsverletzung vor, gegen die der Mandant nicht zuletzt deswegen vorgehen wollte, da die Rechtsverletzung nicht etwa von einem Blogger oder Kleinunternehmer begangen wurde, sondern von einem namhaften Unternehmen.

Für die Verwendung einer Landschaftsaufnahme auf mehreren Websites des Unternehmens einigte man sich dann auf einen Schadensersatz von 14.000 Euro. Dennis Tölle bei Recht am Bild zum gleichen Thema:

Bei dem Fall ist zu berücksichtigen, dass es sich nicht um eine gerichtlich geklärte Streitigkeit handelt, sondern um einen außergerichtlichen Vergleich. Angesichts der Schwere der Rechtsverletzung ist aber nicht auszuschließen, dass auch ein Gericht dem Fotografen eine vergleichbare Summe zugesprochen hätte.

Auch wenn die Kanzlei von einer „Rekordsumme” spricht: Eine Sensation ist das ganze nicht. Rechtliche Schritte, wenn Lizenzbedingungen verletzt werden, sind bei Creative-Commons-Lizenzen ebenso wie beim klassischen „Alle Rechte vorbehalten” möglich. Dass Inhalte unter Creative Commons ohne jede weitere Bedingung weiterverwendet werden können, ist allerdings ein verbreitetes Missverständnis.

Hintergründe und Einführungen von iRights.info zum Thema Creative Commons, Fotos und Websites gibt es hier:

May 29 2013

Four short links: 29 May 2013

  1. Quick Reads of Notable New Zealanders — notable for two reasons: (a) CC-NC-BY licensed, and (b) gorgeous gorgeous web design. Not what one normally associates with Government web sites!
  2. svg.js — Javascript library for making and munging SVG images. (via Nelson Minar)
  3. Linkbot: Create with Robots (Kickstarter) — accessible and expandable modular robot. Loaded w/ absolute encoding, accelerometer, rechargeable lithium ion battery and ZigBee. (via IEEE Spectrum)
  4. The Promise and Peril of Real-Time Corrections to Political Misperceptions (PDF) — paper presenting results of an experiment comparing the effects of real-time corrections to corrections that are presented after a short distractor task. Although real-time corrections are modestly more effective than delayed corrections overall, closer inspection reveals that this is only true among individuals predisposed to reject the false claim. In contrast, individuals whose attitudes are supported by the inaccurate information distrust the source more when corrections are presented in real time, yielding beliefs comparable to those never exposed to a correction. We find no evidence of realtime corrections encouraging counterargument. Strategies for reducing these biases are discussed. So much for the Google Glass bullshit detector transforming politics. (via Vaughan Bell)

March 11 2013

Wochenrückblick: TV-Streams, Porno-Verbot, Microsoft-Kartellstrafe

Der Europäische Gerichtshof entscheidet: Fersehsender können Livestreams verbieten, ein EU-Bericht erwägt ein Pornoverbot, Microsoft muss 561 Millionen Euro Kartellstrafe zahlen. Außerdem im Wochenrückblick: Meldepflicht für IT-Angriffe, Creative Commons beim Justizministerium, Kabel-Grundverschlüsselung.

Europäischer Gerichthof: TV-Streams nur mit Zustimmung der Fernsehsender

Fernsehsendeunternehmen können anderen Unternehmen verbieten, ihre Sendungen über das Internet zu verbreiten. Das hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag entschieden. Das britische Unternehmen TVCatchup Ltd (TVC) bot Kunden die Möglichkeit, TV-Sendungen in Echtzeit im Internet zu streamen, wenn man für diese bereits eine “normale” Fernsehempfangslizenz besaß. Dagegen wandten sich mehrere Fernsehsendeunternehmen – und bekamen Recht. Obwohl die Endnutzer bereits eine Lizenz besaßen, handele es sich um eine „öffentliche Wiedergabe” im Sinne der Urheberrechtsrichtlinie seitens der TVC, urteilte der EuGH. Diese bedürfe aber der Erlaubnis des Urhebers der Werke.
Das Urteil im Volltext auf den Seiten des EuGH.
iRights.info:  Fernsehsender können Streaming untersagen.

EU-Parlament diskutiert Verbot von Pornografie in den Medien

Das EU-Parlament erwägt offenbar, Pornografie in den Medien zu verbieten. Hintergrund ist ein Entschlussentwurf zum Abbau von Geschlechterstereotypen in der EU. Punkt 17 des Entwurfs enthält dabei die Forderung des Parlaments an die EU und ihre Mitgliedsstaaten, „auf ihre Entschließung vom 16. September 1997 zur Diskriminierung von Frauen in der Werbung, die ein Verbot aller Arten von Pornographie in den Medien sowie von Werbung für Sextourismus fordert, konkrete Maßnahmen folgen zu lassen”. Viele Bürger protestierten daraufhin per E-Mail an die Abgeordneten – woraufhin diese einen Mailfilter gegen solche Bürgereingaben einrichten ließen.
Die Nachricht bei Christian Engström, Pirate MEP.

Microsoft muss eine halbe Milliarde Euro Strafe zahlen

Microsoft muss eine Geldbuße über 561 Millionen Euro an die EU zahlen. Das Unternehmen hatte 2009 in einem Kartellverfahren eigens Verpflichtungen gegenüber der EU abgegeben, gegen die es nun verstieß. Die Kommission untersuchte damals den Verdacht, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung missbrauche, indem es das Betriebssystem Windows mit dem Internet Explorer koppelte. Microsoft gab die Verpflichtungszusage ab, Nutzern die problemlose Wahl ihres bevorzugten Webbrowsers über einen Auswahlbildschirm zu ermöglichen. Jedenfalls im Zeitraum Mai 2011 bis Juli 2012 ist dies nicht geschehen, wie auch Microsoft selbst einräumte. Der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Kommission, Joaquín Almunia, sagte, eine Verpflichtungszusage nicht einzuhalten, sei „ein schwerwiegender Verstoß, der mit entsprechenden Sanktionen belegt werden muss.”
Die Pressemitteilung der EU.

Bundesinnenministerium für Meldepflicht nach Cyberangriffen

Das Bundesinnenministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz „zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme” in Umlauf gebracht. Vor allem Betreiber kritischer Infrastrukturen müssten danach „einen Mindeststandard an IT-Sicherheit einhalten” und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) „erhebliche” Security-Vorfälle melden, wie Heise Online berichtet. Betroffen seien davon auch TK-Anbieter als “Rückgrat der Informationsgesellschaft”. Geändert würde hauptsächlich das Gesetz zur Stärkung der Sicherheit in der Informationstechnik des Bundes (BSI-Gesetz). Der Entwurf sei zunächst an andere Ressorts sowie an Branchenverbände verschickt worden.
Die Meldung bei Heise Online.

Texte auf der Website des Bundesjustizministeriums unter CC-Lizenz

Texte auf der Webseite des Bundesjustizministeriums (BMJ) sollen künftig unter eine Creative Commons Lizenz stehen. Laut BMJ sei nun „die unveränderte Verwendung erlaubt, sofern das Bundesjustizministerium als Quelle bezeichnet wird”. Es handelt sich demnach um eine BY-ND-Lizenz. Das soll unter anderem die Übernahme von Texten erleichtern. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärte dazu: “Offizielle Texte sind keine behördliche Gnade, sondern geschuldeter Dienst an der Öffentlichkeit.”
Meldung im iRights.info-Blog.
Zur Pressemitteilung beim BMJ.

Kabel Deutschland gibt Grundverschlüsselung auf

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) verbreitet ab April 2013 private Sender unverschlüsselt. Betroffen sind die Sender der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppe. Das Bundeskartellamt hatte im Dezember wegen wettbewerbswidriger Absprachen bei der Grundverschlüsselung Geldbußen über 55 Millionen Euro gegen diese verhängt. Die Grundverschlüsselung sei auch Teil von Verträgen zwischen ihnen und Kabel Deutschland, erklärte damals ein KDG-Sprecher. Das Unternehmen kündigte daher zunächst an, eventuell gegen die Entscheidung des Bundeskartellamtes vorgehen zu wollen. Die beiden Sendergruppen seien nun aber an den Kabelnetzbetreiber herangetreten, um SD-Programme künftig unverschlüsselt zu verbreiten. Die Verschlüsselung war über lange Zeit Streitthema. Bereits im Sommer 2012 erklärte Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV): „Es ist dreist, frei empfangbare TV-Programme erst zu verschlüsseln, um dann für die Entschlüsselung Geld zu verlangen.”
Die Meldung bei Golem.

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Lizenz dieses Artikels: CC BY-NC-SAFoto: Bjørn GiesenbauerCC BY-NC-SA

March 05 2013

Eigene Texte des Justizministeriums jetzt unter Creative-Commons-Lizenz

Wie das Justizministerium heute per Pressemitteilung vermeldet, werden die eigenen Texte des Hauses zukünftig unter der Creative-Commons-Lizenz verfügbar sein. Genauer: unter der Lizenz „Namensnennung – keine Bearbeitungen 3.0 de” (CC BY-ND 3.0 de). Für Texte der Ministeriums-Website soll das unmittelbar rückwirkend gelten, die verschiedenen weiteren Publikationen wie Broschüren und ähnliches nach und nach umgestellt werden, so die Pressestelle.

Aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen ausgenommen sind Interviews und bestimmte Sonderseiten, allgemein nicht erfasst sind Nicht-Text-Inhalte wie Bilder, da das Ministerium hierfür die Rechte im Zweifel nachverhandeln und teuer bezahlen müsste.

Durch den Umstieg des Ministeriums auf eine Creative-Commons-Lizenz ist es nun – über das Zitatrecht hinaus – allgemein erlaubt, die Texte komplett zu vervielfältigen, online zu stellen und auf andere sonstige Weise zu verbreiten, solange dabei das Ministerium als Quelle benannt wird. Das darf auch kommerziell erfolgen, was vor allem Blogger freuen dürfte, die Werbebanner rund ums Blog haben.

Der Lizenzhinweis des Justizministeriums, durch den die CC-Lizenz gilt und der auf allen so lizenzierten Einzelseiten ganz unten steht (wo er nicht steht, gilt auch keine CC-Lizenz), lässt derzeit noch offen, was genau als „Namensnennung” ausreicht. Sofern kein individueller Autor eines Textes erkennbar ist, ist daher im Zweifel das Ministerium als „Urheber” anzugeben.

February 19 2013

Space Night soll mit CC-Musik fortgesetzt werden

Vor einigen Wochen hatte ich über die Einstellung der Kultfernsehreihe “Space Night” des Bayerischen Rundfunks berichtet. Nachdem der BR die Einstellungen mit erhöhten Kosten durch die GEMA-Tarifreform begründet hatte, ging ein Aufschrei (nicht nur) durch die Netzgemeinde.

Die Sendereihe wird jetzt laut Ankündigung des BR ab dem 25.02.2013 doch fortgesetzt. Und angeblich soll die Space Night dann nur noch mit Musik unterlegt sein, die unter der Creative Commons Lizenz steht, wie im Blog des Isarmatrosen zu lesen ist. Eine offizielle Erklärung des BR dazu liegt aber offenbar noch nicht vor.

Der zunehmende Einsatz von Musik die unter alternativen Lizenzmodellen vermarktet wird, könnte die GEMA früher oder später enorm unter Druck setzen, zumal die sog. GEMA-Vermutung damit ebenfalls anfängt zu bröckeln.

February 04 2013

Elektrischer Reporter über GEMA und die C3S

Alle schimpfen auf die GEMA, manche versuchen es mit einem neuen Modell. Der Elektrische Reporter beim ZDF hat in der letzten Folge über die Kritik von Künstlern an der GEMA und die sich neu formierende Verwertungsgesellschaft C3S berichtet. Zu Wort kommen Musikerin Zoe Leela, GEMA-Syndikus Alexander Wolf und iRights.info-Kollege John Weitzmann. Hier das Video:

 

January 14 2013

Zum Tod von Aaron Swartz: Er hat die Welt bereits verändert

Aaron Swartz hat mit 26 Jahren Selbstmord begangen. Er war ein Nerd wie er im Buche steht und doch selbst unter Nerds eine Ausnahme.

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Reaktionen auf den Tod von Aaron Swartz: PDF-Tribute, Kritik an Justizbehörden

Aaron Swartz (r.). Foto: Fred Benenson, CC BY.

Die Nachricht vom Tod des Internet-Aktivisten Aaron Swartz hat am Wochenende weite Kreise gezogen. Cory Doctorow, Tim Berners-Lee, Lawrence Lessig, Danah Boyd, Brewster Kahle und viele andere trauern um Swartz, haben Nachrufe verfasst und Erinnerungen zusammengetragen. Der 26-jährige Swartz war Mitentwickler des RSS-Feeds, Mitgründer von Reddit, Entwickler für Creative Commons, Verfasser des Guerilla Open Access Manifesto, Aktivist gegen das SOPA-Gesetz, – die Liste könnte weiter gehen. Und er litt an Depressionen, worüber er in seinem Blog schrieb. In einem im Frühjahr anstehenden Prozess drohte ihm eine Haftstrafe von theoretisch bis zu 35 Jahren, weil er sich unerlaubt Zugang zum Netzwerk des Massachusetts Institute of Technology verschafft haben soll, um Millionen wissenschaftlicher Artikel aus dem JSTOR-Archiv zu laden.

#pdftribute

Die größte Resonanz findet im Moment ein Aufruf an Wissenschaftler, ihre Aufsätze frei ins Netz zu stellen – als Hommage an Swartz’ Eintreten für Open Access. Auslöser war ein Kommentar bei Reddit von Micah Allen. Es ist beeindruckend, die vielen Tweets unter #pdftribute zu lesen. Wie viele wissenschaftliche Autoren sich tatsächlich daran beteiligen, lässt sich aber schlecht abschätzen. Die provisorische Seite pdftribute.net sammelt Links.

Kritik an Justizbehörden

Eine Petition kritisiert das Vorgehen gegen Swartz als unverhältnismäßig und fordert, die zuständige Staatsanwältin Carmen Otiz abzusetzen. Aktuell hat sie etwa 10.500 Unterzeichner. Swartz’ Familie und seine Freundin halten die Staatsanwaltschaft und die Verwaltung des MIT für mitverantwortlich am Selbstmord Swartz’. In einer Erklärung schreiben sie:

Aaron’s death is not simply a personal tragedy. It is the product of a criminal justice system rife with intimidation and prosecutorial overreach. Decisions made by officials in the Massachusetts U.S. Attorney’s office and at MIT contributed to his death.

Ähnlich hat auch Lawrence Lessig argumentiert und die Staatsanwaltschaft als „Tyrann” (prosecutor as bully) bezeichnet:

For the outrageousness in this story is not just Aaron. It is also the absurdity of the prosecutor’s behavior. From the beginning, the government worked as hard as it could to characterize what Aaron did in the most extreme and absurd way.

Das MIT hat am Sonntag eine interne Untersuchung zur eigenen Rolle in den Ereignissen angekündigt. JSTOR, das den Streit mit Swartz nach Rückgabe der Dateien selbst einstellte, veröffentlichte eine Kondolenzerklärung.

An Aaron Swartz erinnert eine Gedenkseite, ein Tumblr und eine Sammlung beim Internet Archive.

January 08 2013

Jetzt auf Englisch: Risks and Side-effects of „Non-commercial use only”-licenses

Creative-Commons-Lizenzen sind eine nützliche Sache, wenn man Inhalte für andere freigeben will. Die Lizenbedingung „nicht-kommerziell” sorgt allerdings immer wieder für Diskussionen – zum Beispiel deshalb, weil gar nicht so eindeutig ist, was darunter eigentlich zu verstehen ist. Creative Commons Deutschland, iRights.info und Wikimedia haben dazu im Mai die Broschüre „Freies Wissen – Risiken und Nebenwirkungen der Bedingungen nicht-kommerziell”, geschrieben von Paul Klimpel, veröffentlicht.

Auf Initiative der Open Knowledge Foundation gibt es die Broschüre jetzt auch auf Englisch (PDF):

After reading this document which was published under a cc-by license we decided that it was worth it to create an English version as well. We put out a request to the German OKFN volunteers and got a couple of responses. Within a few days the complete document was translated. Then, the original authors were consulted and they agreed to proofread the document. This was also a great opportunity to implement some of the comments they received from the German Wikimedia community after publishing. With the help of Wikimedia Deutschland, we were able to fit the document in the same design as the original.

And now in early 2013, we are very happy to announce the final version of the document translated to English.

Hier die Broschüre:

Consequences, Risks, and side-effects of the Creative Commons license module Non-Commercial – NC

Jetzt auf Englisch: Risks and Side-effects of „Non-commercial use only”-licenses

Creative-Commons-Lizenzen sind eine nützliche Sache, wenn man Inhalte für andere freigeben will. Die Lizenbedingung „nicht-kommerziell” sorgt allerdings immer wieder für Diskussionen – zum Beispiel deshalb, weil gar nicht so eindeutig ist, was darunter eigentlich zu verstehen ist. Creative Commons Deutschland, iRights.info und Wikimedia haben dazu im Mai die Broschüre „Freies Wissen – Risiken und Nebenwirkungen der Bedingungen nicht-kommerziell”, geschrieben von Paul Klimpel, veröffentlicht.

Auf Initiative der Open Knowledge Foundation gibt es die Broschüre jetzt auch auf Englisch (PDF):

After reading this document which was published under a cc-by license we decided that it was worth it to create an English version as well. We put out a request to the German OKFN volunteers and got a couple of responses. Within a few days the complete document was translated. Then, the original authors were consulted and they agreed to proofread the document. This was also a great opportunity to implement some of the comments they received from the German Wikimedia community after publishing. With the help of Wikimedia Deutschland, we were able to fit the document in the same design as the original.

And now in early 2013, we are very happy to announce the final version of the document translated to English.

Hier die Broschüre:

Consequences, Risks, and side-effects of the Creative Commons license module Non-Commercial – NC

December 19 2012

„The Stream” über das „Recht auf Remix” mit Lawrence Lessig, Andrew Keen und anderen

In der Sendung „The Stream” auf Al Jazeera war gerade Creative-Commons-Mitgründer und Harvard-Jurist Lawrence Lessig zu Gast und diskutierte über die Forderung nach einem Recht auf Remix, das Urheberrecht, Fair-Use-Regeln und mehr.

Zugeschaltet in die Sendung werden der Kulturkritiker Andrew Keen, der Filmemacher Kirby Ferguson („Everything is a remix”) und Teresa Nobre, Rechtschefin von Creative Commons Portugal. Inhaltlich sind die Positionen in der Diskussion inzwischen zwar weniger überraschend, aber es ist eine empfehlenswerte Sendung geworden, wenn man mehr über die Hintergründe und Diskussionen bei freien Lizenzen und Netzkultur erfahren will. Im deutschen Fernsehen sucht man vergleichbare Sendungen bislang fast vergeblich.

„The Stream” über das „Recht auf Remix” mit Lawrence Lessig, Andrew Keen und anderen

In der Sendung „The Stream” auf Al Jazeera war gerade Creative-Commons-Mitgründer und Harvard-Jurist Lawrence Lessig zu Gast und diskutierte über die Forderung nach einem Recht auf Remix, das Urheberrecht, Fair-Use-Regeln und mehr.

Zugeschaltet in die Sendung werden der Kulturkritiker Andrew Keen, der Filmemacher Kirby Ferguson („Everything is a remix”) und Teresa Nobre, Rechtschefin von Creative Commons Portugal. Inhaltlich sind die Positionen in der Diskussion inzwischen zwar weniger überraschend, aber es ist eine empfehlenswerte Sendung geworden, wenn man mehr über die Hintergründe und Diskussionen bei freien Lizenzen und Netzkultur erfahren will. Im deutschen Fernsehen sucht man vergleichbare Sendungen bislang fast vergeblich.

November 08 2012

Video: Remixkultur – wem gehört das Wissen?

Was passiert, wenn sich der Werkbegriff auflöst? Was, wenn Künstler und Urheberrecht obsolet sind? Die Remix-Kultur provoziert grenzüberschreitend Fragen und Verlustängste, zeigte  eine Podiumsdiskussion des Goethe-Instituts Russland. Nun ist das Video frei verfügbar.

Organisiert vom Goethe-Institut Russland diskutieren:

Cornelia Sollfrank, Medienkünstlerin, lehrt Theorie und Praxis der zeitgenössischen Kunst an der Universität Dundee (Schottland);
Matthias Spielkamp, iRights.info
Stanislaw Koslowski, geschäftsführender Direktor von Wikimedia RU;
Jelena Woinikanis, Dr. phil, Mitglied des UNESCO-Lehrstuhls für Urheberrecht, Expertin der Vereinigung der Unternehmensjuristen, stellv. Leiterin der Abteilung für die Kooperation mit staatlichen Organen beim Unternehmen Rostelekom

October 15 2012

Digitales Zeitalter: Grüne suchen neuen Gesellschaftsvertrag

Die Bundestagsfraktion der Grünen lädt am Wochenende (Sa., 20.Oktober) zum netzpolitischen Kongress im Paul-Löbe-Haus des Bundestages in Berlin. Unter dem Titel “Ein Gesellschaftsvertrag für das digitale Zeitalter” geht es um Fragen wie  nachhaltige IT (Öko-Smartphone?), Urheberrecht und Wissenschaft, Netzneutralität, Datenschutz, die “Konsequenzen der ständigen Erreichbarkeit”, Frauen im Netz und ‘Open Data’ in den Kommunen.

Die erste ‘Keynote’ gibt der US-Urheberrechtsexperte Lawrence Lessing, Gründer der Creative Commons Initiative und Mitglied der Electronic Frontier Foundation. Auch Kulturpolitikerinnen wie Agnes Krumwiede (MdB / Grüne) und Kulturschaffende wie der Musiker Philipp Grütering (Deichkind) sind vertreten.

In einem Workshop beschäftigen sich Leonhard Dobusch (FU Berlin),  Joerg Heidrich (Justiziar Heise-Verlag) und Philipp Otto (iRights.info) mit dem Thema “Das Urheberrecht im Internet: Zwischen Partikularinteressen, offenen Lizenzen und gesellschaftlichem Ausgleich”.

Alle Informationen zur Anmeldung und das Programm gibt es hier. Anmeldeschluss ist der 17.Oktober.

September 21 2012

Musik und Sounds für meinen Film

Um ein eigenes Video oder einen eigenen Film zu vertonen, kann man auf freie Sounds und Musikstücke zurückgreifen.

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September 07 2012

Four short links: 7 September 2012

  1. GS-Collections (GitHub) — Goldman Sachs open-sourced (Apache-licensed) their Java collection library, full of lambda goodness. No report on whether it requires a 750G bailout.
  2. Learning ZIL — old manual for the interactive fiction programming language that Zork and other Infocom games were written in. Virtual machines on a Z80 processor? They were hardcore before your time.
  3. NZ Government Web Toolkit — information and guides on accessibility standards.
  4. Workshop on Research and Resource Commons in Scientific Research: Final ReportThis diverse group discussed the current state of policy and technology as it relates to a scientific research commons, and identified key opportunities and challenges, as well as next steps, for the scientific community in general and Creative Commons in particular. Wilbanks describes as, “Sort of a wrapup after seven years of SC.” (via John Wilbanks)
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