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September 09 2013

Inside the Coursera Hype Machine

Inside the #Coursera Hype Machine
http://www.thenation.com/article/176036/inside-coursera-hype-machine

The quest continues among venture capitalists to find the next Facebook, the next Google, the next eBay—and the Silicon Valley hype machine is suggesting that it might be Coursera, the “leader of the pack” among companies trying to make money with massive open online courses, or MOOCs.

et
Tech Mania Goes to College
http://www.thenation.com/article/176037/tech-mania-goes-college

Are MOOCs—massive open online courses—the utopia of affordable higher education, or just the latest fad?

March 19 2013

Digitales Lernen: „Recherchieren ist nicht gleich googeln”

Von der reinen Material-Ablage über Online-Tests bis zum Forum: Nicht alle Uni-Dozenten nutzen die Möglichkeiten, die ihnen Lernmanagement-Systeme bieten. Die E-Learning-Expertin Anne Thillosen erläutert im Interview Probleme, Chancen und Trends der digitalen Wissensvermittlung.

Foto: Leibniz-Institut für Wissensmedien

Anne Thillosen

Anne Thillosen ist Co-Leiterin des Projekts “e-teaching.org” am Leibniz-Institut für Wissensmedien. Das Portal richtet sich vor allem an E-Learning-Akteure an Hochschulen und bietet ihnen Informationen zum Einsatz digitaler Medien. Anne Thillosen ist verantwortlich für die konzeptionelle Fortentwicklung des Projekts und betreut inhaltlich den Portalbereich „Didaktisches Design“. Sie interessiert sich besonders für Veränderungsprozesse durch neue Medien sowie neue Lernszenarien und -konzepte

iRights.info: Viele Universitäten betreiben heute sogenannte Lernmanagement-Systeme (LMS). Wo steht die deutsche Hochschullandschaft beim Einsatz der LMS?

Anne Thillosen: Sie sind an den allermeisten deutschen Universitäten Standard, eine Basistechnologie – viel verbreiteter als etwa Online-Vorlesungen. Schwer zu erheben ist, in welchem Umfang und wie genau sie genutzt werden. An einigen Universitäten werden alle Lehrveranstaltungen, die im Vorlesungsverzeichnis stehen, automatisch auch im LMS digital abgebildet. Aber in der Regel steht es den Lehrenden frei, ob sie die digitalen Möglichkeiten in die Lehre einbeziehen.

iRights.info: Was verändert der Einsatz der LMS?

Anne Thillosen: Sie schaffen parallel zu den Präsenzveranstaltungen einen virtuellen Kursraum. Hier sind Informationen abgelegt wie Sprechzeiten, Termine, Literaturhinweise und Prüfungsvoraussetzungen. Dazu kommen in der Regel Lernmaterialen wie Skripte und Powerpoint-Präsentationen. Manche Dozenten stellen auch Tests ein – zur Selbstkontrolle der Studenten, oder um zu sehen, was verstanden wurde und was nicht.

Darüber hinaus bieten die meisten LMS Möglichkeiten zur Kommunikation, etwa Mailforen, Wikis oder Chaträume. Welche Optionen genutzt werden, hängt stark vom Lehrenden ab. Häufig höre ich die Meinung: Das ist doch nur eine Materialablage. Aber das ist ja auch schon etwas. Während meines Studiums hätte ich gerne eine solche Unterstützung über ein LMS gehabt.

Neues Prinzip: Inverted Classroom

iRights.info: Veranstaltungen vor Ort könnten auch ganz durch das Online-Studium ersetzt werden. Gibt es diese Entwicklung?

Anne Thillosen: Fernuniversitäten wie die in Hagen können jetzt natürlich auf Online-Studiengänge umstellen. Das hat viele Vorteile zum traditionellen Fernstudium. Da waren die Studierenden viel eher Einzelkämpfer, wenn sie ihre Aufgaben im stillen Kämmerlein lösten und per Post einschickten. Jetzt haben sie viel mehr Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, indem sie ihre Mitstudenten und Dozenten über das Internet kennen lernen – sich vielleicht sogar mit anderen Fernstudenten in derselben Stadt verabreden.

Die normalen Universitäten setzen die digitalen Elemente in der Regel nicht als Ersatz sondern ergänzend zu den Präsenzveranstaltungen ein. Hier bietet sich allerdings die Möglichkeit, die Abläufe umzustrukturieren, und damit sind dann oft auch neue didaktische Ansätze verbunden. An einigen Hochschulen wird zum Beispiel das Konzept des „Inverted Classroom“ erprobt, also eine Umkehrung des klassischen Konzepts: Nicht im Hörsaal wird das neue Wissen vermittelt, sondern der Wissenserwerb findet im Netz statt – etwa über Skripte und Podcasts. Die Präsenzveranstaltungen können dafür seltener stattfinden und werden dann eher für Fragen, Diskussionen und Problemlösungen genutzt.

Recherchieren lernen

iRights.info: Gibt es Nachteile, wenn der Wissenserwerb über digitale Medien erfolgt?

Anne Thillosen: Wenn viel Wissensvermittlung „nur“ im Netz stattfindet, muss schon darauf geachtet werden, dass das Wissen mit geeigneten Aufgaben vertieft wird. Es ist ein wenig, wie wenn wir einen Film sehen. Wir neigen dazu, zu denken, alles gleich verstanden zu haben. Aber wir müssen mit den Inhalten schon etwas tun, uns mit ihnen auseinandersetzen, um sie zu verankern und zu verarbeiten.

Die Studenten müssen auch lernen, dass der Einsatz dieser Medien im Studium nicht dasselbe ist wie in der Freizeit. So wie man auch das wissenschaftliche Lesen erst lernen muss, muss man auch das wissenschaftliche Recherchieren im Netz erst lernen. Es ist nicht dasselbe wie etwas privat zu googeln.

Flüchtige Seminarräume

iRights.info: Wie unterscheidet sich die Kommunikation im Seminarraum von der über ein Forum im Internet?

Anne Thillosen: Wenn Lehrende beispielsweise vor Veranstaltungen offene Fragen im LMS stellen, kann das mehr Studenten dazu bringen, eigene Ideen vorzustellen. Eine schriftliche Antwort kann auch dazu führen, dass sich die Studenten mehr Zeit nehmen und mehr Gedanken machen. Ihr Beitrag ist ja später dauerhaft zu sehen. Die schriftliche Kommunikation kann also die Qualität steigern, weil sie weniger flüchtig ist als im Seminarraum. Über Verlinkungen können auch neue Wissenspools entstehen, etwa in den Wikis.

iRights.info: Braucht die digitale Kommunikation eigentlich eigene Regeln?

Anne Thillosen: Lehrende sollten etwa ein Forum innerhalb eines LMS nicht einfach so laufen lassen. Sie müssen auch auf die Diskussionskultur achten und notfalls einzelne Teilnehmer direkt ansprechen, damit es nicht zu Streitereien oder Missverständnissen kommt. Vor allem muss es auch klare Anlässe zur Kommunikation geben. Einfach weil sie da sind, werden Foren und Wikis nicht genutzt.

iRights.info: Lassen sich über das Internet auch verbindliche Prüfungen ablegen?

Anne Thillosen: E-Prüfungen am Computer werden in Deutschland in der Regel vor Ort durchgeführt, auch aus rechtlichen Gründen. Die Studenten müssen sich etwa für eine E-Klausur persönlich identifizieren. Auch muss jemand technische Probleme regeln können.

Wie nachhaltig sind Massenkurse im Netz?

iRights.info: Schafft die Digitalisierung trotzdem mehr Möglichkeiten, auch Kurse an anderen Universitäten zu belegen als an der eigenen?

Anne Thillosen: Die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) bietet heute schon Kurse, an denen Studenten aus ganz Bayern online teilnehmen können. Studenten aus anderen Bundesländern können sich auch anmelden, müssen aber eine Gebühr zahlen. Was die reine Wissensvermittlung angeht, sehen wir immer mehr Angebote im Netz. So stellt etwa der Mathematik-Professor Jörn Loviscach seine Vorlesungen auf Youtube, wo sie viel abgerufen werden. Die Technische Universität Darmstadt hat eine Plattform mit frei verfügbaren Lehrmaterialien gestartet, sogenannte Open Educational Ressourses. Ein Thema, das immer stärkere Bedeutung bekommt. E-teaching.org bietet übrigens ab April einen offenen Kurs an, der sich damit beschäftigt und zu dem man sich jetzt schon anmelden kann.

Die großen amerikanischen Online-Bildungsanbieter wie Udacity und Coursera erreichen mit solchen offenen Kursangeboten, den derzeit viel diskutierten MOOCs – die Abkürzung steht für „Massive Open Online Courses“ – weltweit schon Hunderttausende Teilnehmer. Allerdings fehlen noch genaue Zahlen dazu, wie viele Personen wirklich dran bleiben, nachdem sie sich einmal angemeldet haben, und es ist noch unklar, wie sich dieser Trend auf Dauer weiterentwickeln wird.

Auf jeden Fall wird in diesem Feld zurzeit viel experimentiert. Ein interessantes Modell ist meines Erachtens auch der offene Kurs „Think Tank Cities“, den die Digital School der Leuphana Universität Lüneburg anbietet, und der offensichtlich im Vergleich mit den instruktional konzipierten, sehr großen MOOCs viel diskursiver und teamorientierter abläuft. Dafür sind die Organisation und die Betreuung aber natürlich auch viel aufwändiger.

Das LMS als Schutzraum

iRights.info: Wirbel gibt es derzeit um interne Pläne der Freien Universität Berlin, Lehrinhalte in Kooperation mit dem Unternehmen Apple online zu stellen. Ist es angebracht, bei Veröffentlichungen auf einen einzigen privaten Partner zu setzen?

Anne Thillosen: Es sind ja schon verschiedene deutsche Universitäten auf „iTunes U” vertreten. Aber so wie ich die Pressemitteilung der FU verstanden habe, sollen die Audio- und Videomaterialien nicht exklusiv nur über „iTunes U” angeboten werden, sondern das ist ein Zusatzangebot. So machen es auch andere Hochschulen, zum Beispiel die Universität Freiburg, die die eigenen Audio- und Videoangebote parallel auch auf einem Podcastportal der Uni zur Verfügung stellt.

iRights.info: Könnte es eigentlich so eine Art globales Bildungs-Facebook geben, in dem sich die Menschen anfreunden, die sich für dasselbe Thema begeistern?

Anne Thillosen: Solche weltweiten akademischen, wissenschaftsorientierten Netzwerke gibt es bereits, zum Beispiel Researchgate mit derzeit 2,6 Millionen Mitgliedern oder Scilife mit mehr als 1,8 Millionen Nutzern. Sie bieten allen interessierten Wissenschaftlern und Forschern, aber auch Studierenden die Möglichkeit, sich und ihre Interessen vorzustellen und sich zu individuell mit anderen zu vernetzen. Für die Hochschulen ist es aber erst mal interessant, ihre LMS an das Hochschul-System und die eigenen Datenbestände zu koppeln. Das eigene LMS bietet auch einen gewissen Schutzraum. Würde man die Aktivitäten auf Facebook verlagern – was einzelne Universitätskurse auch teilweise tun – dann stellen sich rechtliche Fragen. Müssen dann alle Studenten ein Facebook-Profil haben, auch wenn sie etwa Datenschutz-Bedenken haben?

iRights.info: Gibt es bei den LMS an den Universitäten neue Trends?

Anne Thillosen: Die Plattformen entwickeln sich ständig weiter, in den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel Web 2.0-Funktionen wie Wikis integriert. Ein großes Thema sind derzeit mobile Anwendungen, viele Anbieter von Lernplattformen bieten inzwischen mobile Versionen, sodass Studierende mit mobilen Geräten wie Smartphones auf das LMS zugreifen und etwa Kursmaterialien abrufen können.

November 20 2012

Will online learning destroy America’s colleges?

The American college system is staggeringly large: 2,421 four-year institutions enroll about 18.5 million college students. The proportion of Americans with a bachelor’s degree is at an all-time high — a social victory if they’re able to enjoy a positive return on their degrees, which the Pew Research Center estimates at about $550,000 on average.

And the very existence of that system is threatened, as we are to believe it, by the massive open online course, or MOOC, offered by new ventures from the likes of Stanford, Harvard and MIT. In an essay last week, Clay Shirky compared universities and MOOCs to record companies and Napster: in both cases, the incumbents operated by providing something inconveniently and locally that could be provided conveniently and universally on the web. I don’t agree with the entire essay, but Shirky is absolutely right to point out that the college industry is made up of several markets, and they’ll be disrupted in different ways.

American higher education is deeply divided: it’s outstanding for a relative small handful of students and pretty bad for everyone else. The disruption of MOOCs will likely start at the bottom and move up from there. The question on which we should meditate is: how far up will it move?

Admission rate is a crude way of judging college quality, but it’s available consistently and implies something about the way the market sees a school. There are 2,421 bachelor degree-granting institutions in the U.S. and, according to the College Board (PDF), only 60 of them (2%) accept fewer than a quarter of their applicants (this includes most of the country’s famous schools — Harvard through Notre Dame). But 47% of those 2,421 schools admit more than three quarters of their applicants or have no admission standards at all; 82% of full-time undergraduates attend a school that admits more than half its applicants.

And the educational experience at the least-competitive schools is dismal: 87% of students at the most competitive schools finish their degree in six years or less; 29% of students at open-admission schools finish their degrees in the same period. Even at the 50-75% admission rate schools (a third of all colleges, enrolling 42% of undergrads), 39% of students either drop out or take longer than six years to finish.

That experience at the bottom is ready for destruction. Think of the student deciding between Pace University and a MOOC — maybe a low-cost, non-degree certificate from MIT is worth only 10% of what a degree from MIT is worth in terms of pure return, but maybe a degree from Pace is worth only 20% of what a degree from MIT is worth. Given the difference in cost (tuition, room, board, and fees at Pace amount to $51,364 per year), that certificate from MIT could look compelling, depending on what you’re looking for in the way of a college experience. And if attitudes toward MOOC certificates change, maybe a certificate from MIT starts moving up toward 50% of the value of an MIT degree, and threatens, say, Tulane.

I think Harvard and its peers are safe for the time being, but the vast majority of U.S. colleges aren’t, and even the middle and lower schools in the top tier could be threatened pretty quickly. (That said, there’s a bit of a disconnect at the moment between what Stanford and MIT offer online and what students at expensive, low-tier universities study. Students who enroll in the University of Phoenix’s software engineering program follow a much more applied curriculum than MIT’s computer science students, and even MIT’s high-achieving students find their program challenging.)

Top-tier schools that survive the spread of MOOCs could find themselves subject to new costs and transformations by the creation of a star system for faculty, in which popular teachers will have an international audience. Coursera’s terms of service explicitly prohibit the use of its courses for credit at any university, but it’s easy to imagine that changing at some point — that a University of Florida student could get credit at her school for taking a Stanford computer science class via Coursera. If that happens, Stanford and its vaunted faculty stand to gain; why take a University of Florida CS survey when its famous counterpart at Stanford is available instead? Either way, you’re attending non-interactive lectures (or, increasingly, watching recordings online after sleeping through class) and having your work graded by teaching assistants.

None of this is to suggest that our whole higher-education system will collapse as high school students make careful ROI calculations and elect an online education over four years of seminars in the wood-panelled offices of famous dons. My own liberal-arts education at the University of Chicago was illuminating, and I’d do it over again in a heartbeat — math and economics, with some Greek, history, comparative literature and physics on the side. I’m profoundly fortunate to have had that education available to me.

I think there will be a market for that sort of education for a long time — and, indeed, the giant endowments of the country’s top universities make this kind of education available to an increasingly wide audience. But that’s not really representative of the whole landscape of higher education today; the widest possible grouping of liberal arts majors encompasses only about 40% of college students, and that figure includes tens of thousands of students in majors like biomedical sciences and “science technologies” that are likely applied in their approach.

Students who want a career-focused degree, on the other hand, are already making an ROI calculation of sorts, although it’s not necessarily free of influence from friends and cultural expectations. They make up the vast majority of college students, and they’re ready to be converted.

(Full disclosure: my father is a dean at the University of Virginia, which went through an upset last summer centered in part on the future of the university in the context of online learning. The views in this post are entirely my own.)

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