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March 17 2013

Crowdfunding: iPhoneChina – ein Filmprojekt über Apple und China

Der Filmemacher Christian von Borries stellt die Systemfrage: „Stellen wir uns vor, Apple wäre ein Staat – würde man lieber in Apple oder lieber in China leben?” In einem dokumentarischen Essayfilm geht er der dahinterliegenden Frage nach, ob Staaten wie Unternehmen oder Unternehmen wie Staaten geführt werden. Das Rohmaterial wurde in den USA, in Frankreich, Deutschland und China gedreht. Nun geht es darum, den Film fertig zu stellen. Von Borries hat dafür bei Indigogo ein Crowdfunding-Projekt gestartet.

Bis zum 19. April werden 10.000 US-Dollar für Schnitt, Farbkorrektur und Fertigstellung benötigt. Man kann die Produktion ganz einfach mit Überweisung per Kreditkarte über die Projektseite bei Indigogo unterstützen. Zu Beginn des Sommers wird der Dokumentarfilm dann auf Filmfestivals und kostenlos auf Youtube und anderen Video-Plattformen zu sehen sein. Der Autor verzichtet dabei bewusst auf Copyright-Maßnahmen und Lizenzen. Zum Charakter des Films schreibt von Borries:

IPHONECHINA, the new documentary essay film by Christian von Borries, is not another film about Apple or about China. By comparing two epitomes of the world, it turns out that software might be a new form of governance. But on the ground, there is real desire and real exploitation.

Dirk von Gehlen, Chefredakteur von jetzt.de, hat den Filmemacher zu seiner Motivation interviewt: „Ich mache einen Film, den ich noch nicht gesehen habe und der fehlt.

„Design is how it works, right?“ – hier haben wir den Trailer zum Film bereitgestellt:

Meine Empfehlung: Unterstützen!

May 10 2011

Hörempfehlung: Alles kostenlos? – Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internet

Gerne will ich auf eine Sendung meines ehemaligen Heimatsenders SWR2 verweisen. Von 17.05-17.50 Uhr gibt es am heutigen Dienstag die Sendung “Alles kostenlos? – Geistiges Eigentum im Zeitalter des Internet”. Und, auch wenn man nun vielleicht denkt, wissen wir doch schon, ein alter Hut, die Sendung verspricht trotzdem Spannung. Das liegt an den geladenen Gästen.

Neben dem Komponisten und Filmemacher Christian von Borries, werden Wolfgang Schimmel von Verdi und Prof. Reto Hilty, Direktor am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, zugleich auch Beiratsmitglied von iRights.info, diskutieren. Zur Sendung heißt es auf der Website von SWR2: “Urheberrechte wurden einst eingeführt, um Kreativität zu belohnen. Joanne K. Rowling wurde reich, weil sie für jedes verkaufte Buch Tantiemen bekommt; Phil Collins, weil seine CDs oft verkauft wurden und er jedes Mal eine Vergütung erhält, wenn eines seiner Stücke im Radio läuft. Doch nie war es so leicht wie heute, Texte und Musik kostenlos zu konsumieren – sei es als YouTube-Clip oder pdf-Datei.”

Und weiter: “Viele Netzaktivisten und Juristen halten die Urheberrechte in ihrer heutigen Form deshalb für überholt. Die Vorstellung, dass jemand für sein Werk ein “geistiges Eigentum” beanspruchen könne, behindere den kulturellen Fortschritt heute eher als ihn zu fördern. Stimmt das? Und welche Folgen hätte es für Kunst, Presse und Wissenschaft, wenn alle Werke ohne Einschränkung vervielfältigt und weiter verarbeitet werden dürfte? Wäre es ein Freibrief für die Guttenbergs dieser Welt? Und wovon sollen Kreative dann noch leben? Ist die Zeit der superreichen Popstars zu Ende?”

Wir sind gespannt auf die Antworten. Hier kann man die Sendung auch online hören.

 

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